DE19712712A1 - Kommutator - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kammutator für einen Rotor mit
Rotorwicklung und Rotorwelle aufweisende elektrische Maschinen
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung.
Bei einem bekannten Kommutator dieser Art (WO 90/04864) sind
die Anschlußfahnen als unter einem spitzen Winkel zu den
Lamellen hin zurückgebogene Haken ausgeführt, in deren
Hakengrund jeweils ein Wicklungsdraht umläuft. Die elektrische
und mechanische Verbindung zwischen den Wicklungsdrähten und
den Anschlußfahnen erfolgt durch Umbiegen der Haken unter
gleichzeitiger Ultraschalleinwirkung, wozu die Sonotrode der
Ultraschweißvorrichtung zugleich als Biegewerkzeug verwendet
wird, und durch Ultraschallverschweißen der Hakenenden auf den
Kollektorlamellen.
Bei einem ebenfalls bekannten Kommutator (z. B. GB 2 202 095 A)
stehen die Anschlußfahnen radial von den Lamellenenden ab und
nehmen nahe ihrer Abwinkelungsstelle an den Lamellen die
Wicklungsdrähte der Rotorwicklung auf. Die elektrische und
mechanische Verbindung zwischen den Wicklungsdrähten und den
Anschlußfahnen erfolgt durch Ultraschalltorsionsschweißen.
Dabei wird die hochfrequente Torsionsschwingungen mit extrem
kleinen Amplituden ausführende, hohle Sonotrode der
Schweißvorrichtung über den auf der Rotorwelle aufgepreßten
Kommutator geschoben und preßt sich mit ihrer ringförmigen
Schweißfläche mit hoher axialer Kraft (z. B. 1000N) auf die um
die Anschlußfahnen gelegten Wicklungsdrähte auf. Zur
Abstützung des Kommutators und um ein Mitschwingen der
Anschlußfahnen während des Schweißens zu verhindern werden die
freien Enden der Anschlußfahnen auf in Achsrichtung des
Kommutators voneinander abgekehrten Flächen von einem Amboß
gegriffen und beim Schweißvorgang gehalten.
Nachteilig ist bei solchen Kommutatoren deren relativ große
Abmessung in Radialrichtung mit dem Erfordernis nach einem
entsprechend großen Bauraum, der in vielen Maschinen- oder
Motortypen nicht zur Verfügung steht. Außerdem kann es beim
Schweißvorgang zu Schädigungen des Kommutators insofern
kommen, als die Verbindung der Kupferlamellen zum
Isolierstoffkörper durch die hohe Axialkraft der Sonotrode
extrem belastet wird, was einerseits den Festsitz der Lamellen
auf dem Isolierstoffkörper beeinträchtigen und andererseits
die Position des Kommutators auf der Rotorwelle verändern
kann.
Der erfindungsgemäße Kommutator mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil der
Bauraumersparnis in radialer Richtung, da wegen des
spitzwinkeligen Verlaufs der Anschlußfahnen der Durchmesser
des Außenkreises, auf dem die Enden der Anschlußfahnen liegen,
bei gleicher Länge der Anschlußfahnen wesentlich kleiner ist.
Darüber hinaus ergeben sich Fertigungsvorteile beim
Ultraschalltorsionsschweißen, da die Axialkraft der Sonotrode
in Form von Druckspannungen vom Isolierstoffkörper aufgenommen
wird, was dem Festigkeitsverhalten des Isolierstoffkörpers
entgegenkommt. Durch die Schrägstellung der Anschlußfahnen
wird zudem die auf den Isolierstoffkörper wirkende Axialkraft
vermindert, und zwar um den Cosinus des Anstellwinkels der
Anschlußfahnen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn man die
Torsionsschwingungen berücksichtigt, die die Sonotrode beim
Schweißvorgang ausführt. Bei nebeneinanderliegenden
Wicklungsdrähten auf den Anschlußfahnen ist durch die
Schrägstellung der Anschlußfahnen der Abstand der auf jeder
Anschlußfahne innen und außen liegenden Wicklungsdrähte
voneinander kleiner als bei dem bekannten Kommutator mit
radial abstehenden Anschlußfahnen. Dadurch wird die
unerwünschte Differenz zwischen den unterschiedlich großen
Amplituden der Sonotrode an den beiden äußeren
Wicklungsdrähten etwas reduziert. Weiterin bewirkt die
Schrägstellung der Anschlußfahnen bei zunächst nicht
kolinearer Ausrichtung der Achsen von Sonotrode und Kommutator
eine Selbstzentrierung der Sonotrode während des
Schweißvorgangs.
Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im
Anspruch 1 angegebenen Kommutators möglich.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind
die Seitenflanken der schräg gegenüber der Kommutatorachse
angestellten Anschlußfahnen profiliert, wobei die Profilierung
aus mehreren, in jeder Seitenflanke eingearbeiteten,
nebeneinanderliegenden Rillen besteht. In diesen Rillen werden
die um die Anschußfahnen geschlungenen Wicklungsdrähte
zumindest teilweise formschlüssig aufgenommen und so ein
Abrutschen der Wicklungsdrähte von den Anschlußfahnen bei der
Herstellung der Drahtverbindung zwischen Rotorwicklung und
Kommutator und beim anschließenden Schweißvorgang verhindert.
Unterstützt wird dies dadurch, daß gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung die Drahtverbindung zwischen der
Rotorwicklung und den Anschlußfahnen in Umhakenwickeltechnik,
vorzugsweise in α-Umhakenwickeltechnik, ausgeführt ist, bei
welcher die Anschlußdrähte einer Spule der Rotorwicklung an
die diametral gegenüberliegenden Anschlußfahnen gelegt werden,
so daß sich die Wicklungsdrähte im Bereich der Rotorwelle
kreuzen. Durch diese Wicklungstechnik können große
Radialkräfte am Wickelkopf der Rotorwicklung aufgenommen
werden und zusätzlich wird die Lage der Wicklungsdrähte auf
den schräg gestellten Anschlußfahnen bei der Montage und
während des Schweißvorgangs sehr gut stabilisiert.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung zum
Ultraschweißen der um die Anschlußfahnen geschlungenen
Wicklungsdrähte für den erfindungsgemäßen Kommutator ist in
Anspruch 10 angegeben.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht eines Kommutators,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 ausschnittweise eine vergrößerte Darstellung der
Ansicht des Kommutators in Richtung Pfeil III
in Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt des Kommutators gemäß
Fig. 1-3 in einer Vorrichtung zum Ultraschall
torsionsschweißen, schematisch dargestellt.
Der in Fig. 1 in Stirnansicht und in Fig. 2 im Längsschnitt
dargestellte Kommutator, Kollektor oder Stromwender für eine
elektrische Maschine weist einen zylindrischen
Isolierstoffkörper 11 mit einer Durchgangsbohrung 12 auf,
mittels welcher der Kommutator auf eine einen Rotor mit
Rotorwicklung tragende Rotorwelle 10 der elektrischen Maschine
(Fig. 4) aufgepreßt wird. Der Isolierstoffkörper 11 trägt eine
Vielzahl von über seinen Zylinderumfang mit gleichem
Umfangsabstand voneinander angeordneten Lamellen 13 aus
elektrisch leitendem Material, die im Isolierstoffkörper 11
verankert sind. An den dem Rotor zugekehrten Stirnenden der
Lamellen 13 sind jeweils Anschlußfahnen 14 einstückig
angeformt, die zum Anschließen von Wicklungsdrähten der hier
nicht dargestellten Rotorwicklung des Rotors dienen, die die
Anschlußdrähte der einzelnen Wicklungsspulen der Rotorwicklung
an den den Wickungsspulen zugeordneten Kommutatorlamellen 13
bilden. Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, ist die Breite a
der Anschlußfahnen 14 gegenüber der Lamellenbreite b
wesentlich reduziert und beträgt etwa die Hälfte der
Lamellenbreite b (Fig. 3). Die Anschlußfahnen 14 sind unter
einem spitzen Winkel τ (Fig. 2) zu den Lamellen 13 angestellt,
so daß ihr Radialabstand von der Kommutatorachse in Richtung
zum Rotor hin zunimmt, und am Isolierstoffkörper 11 in einem
über den die Lamellen 13 tragenden Zylinderteil 111 hinaus
verlängerten Abschnitt 112 des Isolierstoffkörpers 11
abgestützt. Im einzelnen sind hierzu im Endabschnitt 112
radiale Stützstege 15 ausgeformt, die strahlenförmig im
gleichen Umfangsabstand voneinander angeordnet sind und etwa
eine gleiche Breite wie die Fahnenbreite a aufweisen. Die
Anschlußfahnen 14 liegen auf den in Achsrichtung sich
erstreckenden Stegrücken 16 auf und sind darauf befestigt.
Jeder Stegrücken 16 weist dabei einen langen, unter dem Winkel
τ hin zum Zylinderteil 111 des Isolierstoffkörpers 11
abfallenden Rückenabschnitt 161 und stirnendnah einen sehr
kurzen Rückenabschnitt 162 auf, der parallel zur Achse des
Isolierstoffkörpers 11 verläuft. Die Anschlußfahnen 14 sind
endseitig etwas abgewinkelt, so daß der Abwinklungsbereich
ebenfalls parallel zur Achse des Isolierstoffkörpers 11
verläuft und auf dem Rückenabschnitt 162 aufliegt. Das freie
Stirnende der Anschlußfahnen 14 ist bündig mit dem Stegende
der Stützstege 15.
Zur Aufnahme der Wicklungs- oder Anschlußdrähte 18 (in Fig. 4
strichliniert angedeutet), die den Anschluß der einzelnen
Spulen der Rotorwicklung zu den einzelnen Lamellen 13
herstellen, sind, wie dies insbesondere in Fig. 3 verdeutlicht
ist, die beiden Seitenflanken 141, 142 der Anschußfahnen 14
profiliert, wobei im Ausführungsbeispiel die Profilierung aus
mehreren, in jeder Seitenflanke 141, 142 eingearbeitete,
nebeneinanderliegende Rillen 17 besteht, deren Rillengrund an
den Drahtdurchmesser der Wicklungsdrähte 18 angepaßt ist.
Diese Profilierung der Anschußfahnen 14 sorgt dafür, daß beim
Wicklungsvorgang und beim anschließenden Schweißvorgang die
Wicklungsdrähte 18 ihre vorgegebene Lage auf den
Anschlußfahnen 14 nicht verändern, insbesondere nicht hin zu
den Lamellen 13 verrutschen. Die Verlegung der Wicklungsdrähte
18 zwischen den einzelnen Spulen der Rotorwicklung und den
Anschlußfahnen 14 ist in sog. α-Umhakenwickeltechnik
ausgeführt, bei welcher die jeweils einen Spulenanschluß
herstellenden Wicklungsdrähte 18 zu den der zugeordneten Spule
diametral an der Rotorwelle gegenüberliegenden Lamellen 13 des
Kommutators geführt sind. Dadurch kreuzen sich die
Wicklungsdrähte 18 im Bereich der Rotorwelle. Eine solche
Ausbildung des kommutatorseitigen Wickelkopfes der
Rotorwicklung ist in der Lage, große Radialkräfte aufzunehmen,
ist also für hohe Umlaufgeschwindigkeiten des Rotors geeignet.
Die Wicklungsdrähte 18 verlaufen ungefähr im rechten Winkel
zur Anschlußfahne 14, wodurch die Gefahr des Verrutschens
verringert wird.
In Fig. 4 sind drei zu einer Anschlußfahne 14 des Kommutators
führende Wicklungsdrähte 18 strichliniert angedeutet. Deutlich
ist zu sehen, daß die Wicklungsdrähte 18 von der Lamelle 13
ausgehend am Rotor vorbeiführen und der an der Rotorwelle
diametral gegenüberliegenden Spule der Rotorwicklung
zustreben. Jeder Wicklungsdraht 18 umläuft dabei die
Stützstege 15 im Bereich der Rückenabschnitte 161 und liegt in
den Rillen 17 der Seitenflankenprofilierung der Anschlußfahne
14 ein.
Bei dem wie vorstehend beschrieben ausgeführten, auf die
Rotorwelle aufgepreßten und mit der Rotorwicklung verbundenen
Kommutator oder Kollektor wird mittels
Ultraschalltorsionsschweißen die elektrische und mechanische
Verbindung der Wicklungsdrähte 18 mit den Anschlußfahnen 14
hergestellt. Die hierzu verwendete Schweißvorrichtung ist in
Fig. 4 schematisch dargestellt. Sie besteht aus einer
hohlzylindrischen Sonotrode 20, die mit Spiel axial über den
Außenumfang des mit den Lamellen 13 bestückten Zylinderteils
111 des Isolierstoffkörpers 11 geschoben und mit einer an
ihrer Stirnseite vorhandenen Schweißfläche 21 auf die
Wicklungsdrähte 18 auf der Oberseite der Anschlußfahnen 14
aufgedrückt wird, und aus einem Amboß 22, der die
Anschlußfahnen 14 während des Schweißvorgangs abstützt und die
Gegenkraft der Anpreßkraft der Sonotrode 20 auf den Kommutator
mindestens teilweise aufnimmt. Der Amboß 22 wird dabei auch
auf das endseitig abgewinkelte, den Rückenabschnitt 162 der
Stege 16 überziehende Stück der Anschlußfahnen 14 aufgedrückt,
um durch Form- und/oder Reibschluß das Mitschwingen der
Anschlußfahnen 14 während des Schweißvorgangs zu verhindern.
Entsprechend der sich nach außen erweiternden Schräglage der
Anschlußfahnen 14 ist die Schweißfläche 21 der Sonotrode 20
als Kegelmantelabschnitt eines Kegels ausgebildet, dessen
Kegelwinkel das Zweifache des Anstellwinkels τ der
Anschlußfahnen 14 beträgt. Dadurch verläuft die Schweißfläche
21 beim Aufsetzen der Sonotrode 20 auf den Kommutator parallel
zu den von den Stützstegen 15 abgekehrten Oberseiten der
Anschußfahnen 14. Der Amboß 22 ist in mindestens zwei
Amboßteile 221 und 222 unterteilt, die radial zur Rotorwelle
zugeführt werden und zumindest die freien Stirnenden der
Anschlußfahnen 14 übergreifen, so daß der Kommutator insgesamt
im Bereich des stirnseitigen Endes aller Anschlußfahnen 14
axial abgestützt wird. Selbstverständlich ist es möglich, daß
die Amboßteile 221 und 222 auch Teile der Stirnseiten der
einzelnen Stützstege 15 übergreifen, so daß auch noch
zusätzlich der Isolierstoffkörper 11 axial abgestützt wird.
Beim Schweißvorgang führt die Sonotrode 20 hochfrequente
Torsionsschwingungen mit sehr kleinen Amplituden aus, wobei
ihre Schweißfläche 21 mit einer Axialkraft von beispielsweise
ca. 1000N auf die Wicklungsdrähte 18 aufgedrückt wird.
Claims (13)
1. Kommutator für einen Rotor mit Rotorwicklung und
Rotorwelle aufweisende elektrische Maschinen, mit einem
eine Durchgangsbohrung (12) zum Aufpressen auf die
Rotorwelle (10) aufweisenden, zylindrischen
Isolierstoffkörper (11) und mit in diesem verankerten,
axialen Lamellen (13) aus elektrisch leitendem Material,
an deren zu dem Rotor weisenden Enden Anschlußfahnen (14)
zum Anschließen von Wicklungsdrähten (18) der
Rotorwicklung einstückig angeformt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschlußfahnen (14) unter einem
spitzen Winkel (τ) zu den Lamellen (13) angestellt und am
Isolierstoffkörper (11) radial abgestützt sind.
2. Kommutator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anschlußfahnen (14) nahe ihres Fahnenendes
abgewinkelt sind und im Abwinklungsbereich parallel zur
Achse des Isolierstoffkörpers (11) verlaufen.
3. Komutator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützung der Anschlußfahnen (14) in einem über
den die Lamellen (13) tragenden Zylinderteil (111) hinaus
verlängerten Endabschnitt (112) des Isolierstoffkörpers
(11) vorgenommen ist.
4. Kommutator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anschlußfahnen (14) in Umfangsrichtung gesehen
schmaler ausgeführt sind als die Lamellen (13) und daß
der Endabschnitt (112) des Isolierstoffkörpers (11) im
gleichen Umfangsabstand voneinander strahlenförmig
angeordnete, radiale Stützstege (15) mit vorzugsweise
gleicher Breite wie die Anschlußfahnen (14) aufweist, auf
deren Stegrücken (16) die Anschlußfahnen (14) aufliegen.
5. Kommutator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Stegrücken (16) einen zum Zylinderteil (111) des
Isolierstoffkörpers (11) hin stetig abfallenden, langen
Rückenabschnitt (161) und im stirnendnahen Bereich einen
parallel zur Achse des Isolierstoffkörpers (11)
verlaufenden, sehr kurzen Rückenabschnitt (162) aufweist.
6. Kommutator nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschlußfahnen (14) bündig mit
dem den Rotor zugekehrten Stirnende der Stützstege (15)
enden.
7. Kommutator nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenflanken (141, 142) der
Anschlußfahnen (14) zur teilweisen formschlüssigen
Aufnahme von Wicklungsdrähten (18) der Rotorwicklung
profiliert sind.
8. Kommutator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Profilierung aus mehreren, in jeder Seitenflanke
(141, 142) eingearbeiteten, nebeneinanderliegenden Rillen
(17) besteht, deren Rillengrund an den Drahtdurchmesser
der Wicklungsdrähte (18) angepaßt ist.
9. Kommutator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verlegung der Wicklungsdrähte (18) im Bereich
zwischen der Rotorwicklung und den Anschlußfahnen (14) in
Umhakenwickeltechnik, vorzugsweise in
α-Umhakenwickeltechnik, ausgeführt ist.
10. Vorrichtung zum Ultraschalltorsionsschweißen der um die
Anschlußfahnen (14) geschlungenen Wicklungsdrähte (18)
bei einem Kommutator nach einem der Ansprüche 1-9, mit
einer hochfrequente mechanische Schwingungen erzeugenden
Sonotrode (20), die mittels einer stirnseitigen,
ringförmigen Schweißfläche (21) eine zur Kommutatorachse
parallele Andruckkraft auf die Wicklungsdrähte aufbringt,
und mit einem Amboß (22) zur Abstützung der Sonotrode
(20) während des Schweißvorgangs, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schweißfläche (21) der Sonotrode (20) als
Kegelmantelabschnitt eines Kegels mit einem dem
Zweifachen des Anstellwinkels (τ) der Anschlußfahnen (14)
entsprechenden Kegelwinkel ausgebildet ist und der Amboß
(22) zumindestens die Stirnenden der Anschlußfahnen (14)
axial abstützt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Amboß (22) an den Stützstegen (15) auf deren dem
Rotor zugekehrten Stirnende anliegt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Amboß (22) mindestens zwei radial zum Kommutator
zuführbare, teilringförmige Amboßteile (221, 222)
aufweist, die die Stirnenden der Stützstege (15)
übergreifen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die radiale übergreifungstiefe der Amboßteile (221, 222)
der radialen Dicke der Anschußfahnen (14) entspricht.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |