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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Statorherstellungsvorrichtung gemäß den Ansprüchen 1 und 2 und auch ein Verfahren
zur Herstellung eines Stators gemäß den Ansprüchen 11 und 13.
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Aus der EP-A-0 162 317 sind eine
Statorherstellungsvorrichtung und ein Verfahren bekannt, um einen
Stator dadurch herzustellen, indem eine Vielzahl von verwundenen
oder verdrillten Drähten
verbunden werden, von denen jeder durch Verwinden oder Verdrehen
eines Windungsabschnitts eines angenähert U-gestalteten Drahtes
ausgebildet wird, der einen geradlinigen Abschnitt aufweist. Diese
bekannte Statorherstellungsvorrichtung umfaßt eine erste Haltelehre, in
welcher ein erster Halteabschnitt angeordnet ist, um einen geradlinigen
Abschnitt zu halten, eine zweite Haltelehre, in welcher ein zweiter
Halteabschnitt angeordnet ist, um den anderen geradlinigen Abschnitt
zu halten, und mit einem Vorspannmechanismus, um den Windungsabschnitt
nach unten zu drükken,
und zwar zu dem einen und dem anderen geradlinigen Abschnitt hin,
wenn die erste und die zweite Haltelehre relativ zueinander bewegt
werden, so daß ein
geradliniger Abschnitt sich weiter von dem anderen geradlinigen
Abschnitt weg bewegen kann, um dadurch den Windungsabschnitt des
angenähert U-gestalteten
Drahtes zu verwinden oder zu verdrillen.
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Ein Stator eines groß bemessenen
Anlassers, der in Automobilen installiert wird, verwendet eine elektromagnetische
Wicklung mit einem großen Querschnittsbereich,
damit in diesem ein großer elektrischer
Strom fließen
kann.
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Um die elektromagnetische Wicklung
herzustellen, wird zuerst ein Draht, der aus einem leitenden Material,
wie beispielsweise Kupfer hergestellt ist, angenähert in die Buchstabengestalt
U entsprechend dem Draht 10 gebracht. Als nächstes wird
ein Windungsabschnitt 12 des angenähert U-gestalteten Drahtes 10 verwunden
oder verdrillt, so daß ein
verdrillter Draht 1 oder verdrillte Doppeldrähte 6 ausgebildet
werden können
(siehe 7).
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Die verwundenen oder verdrillten
Drähte 1 werden
gemäß einem
Preßsitz
beim Einbauen in Schlitze eines Joches eingebaut und nach dem Einbauen
in das Joch werden beide Enden derselben weiter verformt und dann
miteinander verbunden, und zwar durch Schweißen usw., um die elektromagnetische
Wicklung zu vervollständigen.
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Eine Verwindungsausbildungsvorrichtung 100 für eine Massenproduktion
des verdrillten Drahtes 1 ist, wie in 10 gezeigt ist, mit einem außenseitigen
Haltering 41 ausgestattet und auch mit einem inseitigen
Haltering 35 versehen, in die ein Paar von geradlinigen
Abschnitten 11, 11' des angenähert U-gestalteten Drahtes 10 getrennt
eingeführt
werden und jeweils festgehalten werden und die auch konzentrisch
angeordnet sind, und wobei ferner noch eine inseitige Lehre 3 und
eine außenseitige
Lehre 4 vorgesehen sind, die relativ drehbar sind.
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Gemäß diesem herkömmlichen
Verwindungs- oder Verdrillungsausbildungsgerät 100 wird eine Verwindungsausbildung
des angenähert
U-gestalteten Drahtes 10 in einer solchen Weise vorgenommen,
daß die
jeweiligen geradlinigen Abschnitte 11, 11' einer
Vielzahl von nahezu U-gestalteten Drähten in die inseitigen und
außenseitigen
Halteringe 35 und 45 eingeführt werden, wobei die oberen
Enden von all den Windungsabschnitten 12 zu Beginn ausgerichtet
werden oder an einer oberen Seite fixiert werden, und zwar durch
ein Festhalteelement 101 und wobei dann die Windungsabschnitte 12 verwunden
oder verdreht werden, und zwar durch eine relative Drehbewegung
der inseitigen und der außenseitigen
Lehren 3 und 4.
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Wenn jedoch bei dem Verwindungsausbildungsgerät 100,
welches zuvor erläutert
wurde, das Festhalteelement 101 dafür eingesetzt wird, um zu Beginn
die oberen Enden der Windungsabschnitte auszurichten, entsteht ein
Spalt A in der Höhenrichtung,
da auf den Windungsabschnitt 12 Zug ausgeübt wird,
und zwar durch eine Deformation des angenähert U-gestalteten Drahtes 10.
Wenn auf der anderen Seite das Festhalteelement das obere Ende des
Windungsabschnitts 12 fixiert, werden die geradlinigen Abschnitte 11, 11' nach
oben bewegt, und zwar wenn der Windungsabschnitt während der
Ausbildung des angenähert
U-gestalteten Drahtes 10 nach oben gezogen wird. Es gibt
somit dabei einen Zustand, bei dem der angenähert U-gestaltete Draht 10 nicht
in einer Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
gehaltert wird und durch eine Stelle während des Verformungsprozesses
fixiert ist, was zu einem Problem dahingehend führt, daß die verdrehte Gestaltausbildung
des Windungsabschnitts wahrscheinlich nicht einheitlich erfolgt.
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Die vorliegende Erfindung wurde im
Hinblick auf das zuvor erläuterte
Problem entwickelt und es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Verwindungsausbildungsvorrichtung zu schaffen, bei der eine
Vielzahl von angenähert
U-gestalteten verwundenen oder verdrillten Drähten oder angenähert U-gestaltete
verdrillte Doppeldrähte
in einer einheitlichen Gestalt zu einem Zeitpunkt ausgebildet oder hergestellt
werden können.
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In Verbindung mit der erfindungsgemäßen Statorherstellungsvorrichtung
wird die oben genannte Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
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Eine zweite erfindungsgemäße Lösung der oben
genannten Aufgabe ergibt sich aus dem Anspruch 2.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Statorherstellungsvorrichtung
ergeben sich aus den Unteransprüchen 3 bis 10.
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In Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Statorherstellungsverfahren
wird die oben genannte Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches
11 und ebenso durch die Merkmale des Anspruches 13 gelöst.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen des
erfindungsgemäßen Statorherstellungsverfahrens
ergeben sich aus den Unteransprüchen 12, 14 bis 17.
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Die Verwindungsausbildungsvorrichtung
ermöglicht
die Ausbildung einer einheitlichen verwundenen oder verdrillten
Gestalt einer Vielzahl von angenähert
Ugestalteten Drähten
zu einem Zeitpunkt, und zwar in einer solchen Weise, daß wenigstens
ein Windungsabschnitt oder jeweilige Führungsenden der geradlinigen
Abschnitte zu den geradlinigen Abschnitten durch eine Vorspanneinrichtung
hingedrückt
werden.
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Daher können nicht nur die verwundenen oder
verdrillten Drähte
in einer einheitlichen Gestalt hergestellt und ausgebildet werden,
sondern es kann auch ein Generator oder ein Motor, wie beispielsweise
ein Anlasser, der eine große
Anzahl von angenähert
U-gestalteten Drähten
benötigt,
mit minimalen Kosten hergestellt werden. Bei der Vorrichtung werden
eine Vielzahl von Arten von angenähert U-gestalteten Doppeldrähten übereinander
geschichtet und können
in einer einheitlichen verdrehten oder verdrillten Form ausgebildet
werden.
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Gemäß der Statorherstellungsvorrichtung
für die
in einem Stapel vorhandenen Drähte
haltern der erste und der zweite Halteabschnitt, wenn die Vorspanneinrichtung
den Windungsabschnitt des Drahtes drückt, der meistens außenseitig
angeordnet ist, die jeweiligen Führungsenden
des Paares der geradlinigen Abschnitte des Drahtes, die am weitesten
außen
liegend angeordnet sind, an vorbestimmten Positionen in Bezug auf
die axialen Richtungen des Paares der geradlinigen Abschnitte.
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Daher wird jeder geradlinige Abschnitt
des Paares der geradlinigen Abschnitte daran gehindert, sich in
einer axialen Richtung relativ zu bewegen, und zwar bei jedem der
geradlinigen Abschnitte von der ersten oder der zweiten Haltelehre.
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Ferner ragen die angenähert U-gestalteten Drähte teilweise
aus der ersten und der zweiten Haltelehre heraus. Die jeweiligen
Drähte,
die auf der Seite des Wicklungsabschnitts vorragen, besitzen Längen in
einem Ausmaß,
so daß dann,
wenn die erste und die zweite Haltelehre relativ bewegt werden,
lediglich die jeweiligen vorspringenden Windungsabschnitte verformt
werden und somit die jeweiligen geradlinigen Abschnitte in der ersten
und der zweiten Haltelehre gehalten werden und dabei nicht zu den Windungsabschnitten
hin herausgezogen werden.
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Daher dienen der erste und der zweite
Halteabschnitt dazu, Beschädigungen
der angenähert U-gestalteten
Drähte
auf Grund von Reibungen zwischen den jeweiligen geradlinigen Abschnitten
und den jeweiligen Haltelehren zu verhindern.
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Die angenähert U-gestalteten Drähte in dem Stapel
sind jeweils mit Windungsabschnitten ausgestattet, die unterschiedliche
Krümmungsradien
aufweisen. Daher liegt ein Anfangsabschnitt, wo der Draht, der inseitig
(der inseitige Draht) angeordnet ist, deformiert wird, weiter von
einem Zentrum eines Windungsabschnitts entfernt als ein Anfangsabschnitt,
wo der Draht, der außenseitig
angeordnet ist (der außenseitige
Draht) deformiert wird. Als ein Ergebnis wird nach dem Verwindungsausbildungsprozeß eine Höhenlänge des
inseitigen Drahtes kürzer als
diejenige des außenseitigen
Drahtes.
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Daher wird gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung eine Statorherstellungsvorrichtung geschaffen,
und zwar mit dem zweiten Vorspannmechanismus, um die Führungsenden
der geradlinigen Abschnitte des inseitigen Drahtes zu drücken. Wenn
somit der Windungsabschnitt des inseitigen Drahtes verwunden oder
verdrillt wird, wird eine obere Oberfläche des Windungsabschnitts
des inseitigen Drahtes weiterhin gegen die untere Oberfläche des
Windungsabschnitts des außenseitigen Drahtes
drücken,
und zwar selbst wenn die Länge des
inseitigen Drahtes kürzer
wird.
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Als ein Ergebnis kann eine Verwindungsgestaltschwankung
des Windungsabschnitts (Windungsabschnitt 63) des inseitigen
Drahtes verhindert werden, wenn der inseitige Draht verwunden oder verdrillt
wird, und zwar auch bei einem Zustand, bei dem eine Bewegung in
einer axialen Richtung desselben eingeschränkt ist.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist die Statorherstellungsvorrichtung mit
einem dritten Vorspannmechanismus ausgestattet, um die jeweiligen
Führungsenden
der geradlinigen Abschnitte des außenseitigen Drahtes zu den
jeweiligen Richtungen der geradlinigen Abschnitte hin zu drücken, und
zwar nachdem die Windungsabschnitte der Vielzahl der Arten der angenähert U-gestalteten
Drähte,
die in Stapeln angeordnet sind, verdrillt oder verwunden worden
sind.
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Als ein Ergebnis werden die jeweiligen
Führungsendpositionen
des außenseitigen
Drahtes exakt durch den dritten Vorspannmechanismus ausgerichtet,
um den außenseitigen
Draht zu deformieren, und zwar selbst dann, wenn die jeweiligen
Führungsendpositionen
in einem gewissen Ausmaß während des
früheren
Prozesses schwanken, um solche Schwankungen somit zu absorbieren.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der
vorliegenden Erfindung wird der erste Halteabschnitt in einer Ringgestalt
ausgebildet und der zweite Halteabschnitt wird ebenfalls in einer
Ringgestalt an der Außenumfangsseite
des ersten Halteabschnitts und konzentrisch zu dem ersten Halteabschnitt
ausgebildet. Daher bewirkt eine relative Drehbewegung der ersten
und der zweiten Haltelehre ein Verdrillen oder Verwinden der Windungsabschnitte
des angenähert U-gestalteten
Drahtes oder der Doppeldrähte.
Die verwundenen oder verdrillten Drähte, die in der oben erläuterten
Weise ausgebildet worden sind, werden dann in Schlitze eines Statorkernes
eingeschoben. Das Einschieben in die Schlitze wird einfach, da der Statorkern
im allgemeinen in einer Ringgestalt ausgebildet ist.
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Ein anderes Ziel der vorliegenden
Erfindung besteht darin, Herstellungsverfahren als Prozesse anzugeben,
die durch die Statorherstellungsvorrichtung, die oben erläutert wurde,
ausgeführt
werden.
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Andere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung als auch Verfahren der Betriebsweise und
die Funktion von miteinander in Beziehung stehenden Teilen aus einem
Studium der folgenden detaillierten Beschreibung, der anhängenden
Ansprüche
und der Zeichnungen, die alle Teil dieser Anmeldung bilden. In den
Zeichnungen zeigen:
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1 eine
im Querschnitt gehaltene Frontansicht der Vorrichtung zum Herstellen
von angenähert
U-gestalteten Drähten
in einer verdrillten Gestalt gemäß einer
ersten Ausführungsformn
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Querschnittsdraufsicht entlang einer Linie II-II in 1;
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3 eine
vergrößerte Ansicht
eines Teiles von 2;
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4 eine
Querschnittsfrontansicht einer Drahtverdrillungsausbildungsvorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5 eine
Querschnittsdraufsicht entlang einer Linie V-V von 4;
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6 eine
vergrößerte Ansicht
eines Teiles von 5;
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7 eine
perspektivische Ansicht eines angenähert U-gestalteten Drahtes
und eines verwundenen oder verdrillten Drahtes;
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8 eine
perspektivische Ansicht von angenähert U-gestalteten Doppeldrähten und
verdrillten oder verwundenen Doppeldrähten;
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9 eine
Querschnittsfrontansicht einer Drahtverwindungsausbildungsvorrichtung
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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10 eine
teilweise vergrößerte Ansicht
einer herkömmlichen
Vorrichtung zur Ausbildung einer verdrillten oder verwundenen Gestalt
eines angenähert
U-gestalteten Drahtes.
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Die 1 bis 3 zeigen eine Verwindungsausbildungsvorrichtung 100 zum
Ausbilden eines angenähert
U-gestalteten Drahtes in einer verwundenen oder verdrillten Gestalt
als Statorherstellungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsformn der
vorliegenden Erfindung.
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Die Verwindungsausbildungsvorrichtung 100 ist
dafür ausgebildet,
um einen angenähert
U-gestalteten Draht 10 in einer verwundene oder verdrillte Gestalt
zu bringen, wie in 7 gezeigt
ist, und diese Vorrichtung kann zu einem Zeitpunkt eine große Menge
an verwundenen oder verdrillten Drähten 1 in Form von
Elektromagnetwicklungselementen herstellen, die in einem Stator
eines Anlassers usw. verwendet werden.
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Gemäß der ersten Ausführungsform
wird ein angenähert
dem Buchstaben U entsprechender Draht 10 dadurch hergestellt,
indem dieser in eine angenähert
U-Gestalt gebracht wird, und zwar in einer vorbestimmten Länge eines
im Querschnitt rechteckförmigen
leitenden Drahtes, der mit einem isolierenden Material beschichtet
ist und der geradlinige Abschnitte 11, 11' aufweist
und der einen bogenförmig
gestalteten Verbindungsabschnitt (Windungsabschnitt) umfaßt.
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Der angenähert U-gestaltete Draht 10 kann einen
kreisförmigen
oder im Querschnitt anders gestalteten Draht bilden und der Verbindungsabschnitt 12 kann
neben der Bogengestalt in einer angenäherten V-Gestalt ausgebildet
sein oder auch in einer angenähert
trapezförmigen
Gestalt ausgebildet sein.
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Die Vorrichtung 100 zum
Ausbilden einer verwundenen oder verdrillten Gestalt der angenähert U-gestalteten
Drähte
ist mit einem Gehäuse 2 ausgestattet,
welches aus einer Basisplatte 21 besteht, und auch aus
einem zylinderförmig
gestalteten Zentralachsenrohr 22 und einem äußeren Rohr 23 besteht,
von denen beide eine gemeinsame Zentrumsachse besitzen und konzentrisch
an der Basisplatte 21 befestigt sind. Ein innenseitiger
Festhaltering 24 und ein außenseitiger Festhaltering 25 sind
jeweils an den oberen Enden der zentralen Achse und den äußeren Rohren 22 und 23 befestigt.
Ein Armeinführfenster 26 ist
an einem unteren Ende des äußeren Rohres 23 vorgesehen.
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Eine zylinderförmig gestaltete innenseitige Lehre
(jig) 3 (erste Haltelehre) ist gleitfähig an einer Außenseite
des Zentrumsachsenrohres 22 angeordnet. Eine zylinderförmig gestaltete
Außenseitenlehre 4 (die
zweite Haltelehre) ist außerhalb
der inseitigen Lehre 3 gelegen und ist gleichfähig an der
Innenseite des äußeren Rohres 23 vorgesehen.
Ein oberer innerer Endumfang der inseitigen Lehre 3 ist
gleitfähig durch
den inseitigen Festhaltering 24 festgehalten, und ein oberer äußerer Endumfang
der außenseitigen
Lehre 4 ist gleitfähig
durch den außenseitigen Festhaltering 25 festgehalten.
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Ein innenseitiger Festhaltering 31 ist
an einer oberen Endfläche
der inseitigen Lehre 3 angebracht. Die inseitige Lehre 3 ist
mit einem oberen äußeren Umfang
ausgestattet mit einem im Durchmesser reduzierten Abschnitt 33 und
einer äußeren umfangsmäßig verlaufenden
Stufe 32 und wobei an einem unteren Ende derselben ein
Flanschabschnitt 34 vorgesehen ist. Der inseitige Haltering 31 ist
mit einem inseitigen Halteabschnitt 35 ausgestattet, der
durch rechteckförmig
gestaltete Löcher
gebildet ist, die in einer Ringgestalt angeordnet sind, in die einer
der geradlinigen Abschnitte 11, 11' des angenähert U-gestalteten
Drahtes eingeführt
wird. Ein Außenumfang des
Flanschabschnitts 34 drückt
gegen eine innere Umfangsfläche
des Außenrohres 23.
Ein Arm 36 an der unteren Seite erstreckt sich in einer
radialen Richtung durch das Armeinführfenster 26 und ist
mit einem äußeren Umfangsabschnitt
des Flansches 34 verbunden.
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Eine untere Endfläche der außenseitigen Lehre 4 ist
gleitfähig
auf dem Flanschabschnitt 34 plaziert und es ist der außenseitige
Haltering 41 an einer oberen Endfläche der außenseitigen Lehre 34 befestigt.
Die außenseitige
Lehre 34 ist mit einem oberen inneren Umfang ausgestattet,
und zwar mit einem im Durchmesser vergrößerten Abschnitt 43 mit einer
inneren umfangsmäßig verlaufenden
Stufe 42.
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Ein Arm 44 an der oberen
Seite, der sich durch das Armeinführfenster 26 erstreckt,
ist mit einem unteren Ende der außenseitigen Lehre 4 verbunden.
Der außenseitige
Haltering 41 ist mit einem außenseitigen Halteabschnitt 45 versehen,
der durch rechteckförmig
gestaltete Löcher
gebildet ist, die in einem Kreis angeordnet sind, in die der andere
der geradlinigen Abschnitte 11, 11' des angenähert U-gestalteten
Drahtes eingeführt
wird. Der außenseitige Halteabschnitt 45 weist
zu dem inseitigen Halteabschnitt 35 hin und ist konzentrisch
mit diesem angeordnet.
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Ein Paar von Säulen 29, 29 sind
in der Basisplatte 21 in einer solchen Weise vorgesehen,
daß das äußere Rohr 23 zwischen
dem Paar der Säulen 29, 29 angeordnet
ist. Eine obere Basisplatte 27 ist horizontal an obere
Enden der Säulen 29, 29 befestigt.
Die obere Basisplatte 27 ist mit einem Rundloch 28 ausgestattet,
welches konzentrisch mit dem Zentralachsenrohr 22 ist,
und es ist ein Vorspannmechanismus 5 vorgesehen, der die
angenähert
U-gestalteten Drähte 10 mit
einer Kontraktionskraft belastet.
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Der Vorspannmechanismus gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
besteht aus einer Expandier- und Kontraktionsbetätigungsvorrichtung 51, einem
bewegbaren Arm 52, der angetrieben wird, um durch die Betätigungsvorrichtung 51 nach
oben und nach unten bewegt zu werden, und besteht aus einer Vorspannscheibenplatte 53,
die an einem unteren Ende des bewegbaren Armes 52 befestigt
ist. Der Arm 52 ist durch das Rundloch 28 angeordnet.
Die Vorspannscheibenplatte 53 besitzt eine Größe, die ausreichend
ist, damit sie in Kontakt mit den Verbindungsabschnitten 12 der
angenähert
Ugestalteten Drähte 10 gelangen
kann.
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Die Expansions- und Kontraktionsbetätigungsvorrichtung 51 kann
aus einer Betätigungsvorrichtung
bestehen, die eine hin und her gehende aufwärts und abwärts verlaufende Bewegung des
Armes 52 bewirkt, und zwar mit Hilfe eines Zylinders und
eines hydraulischen oder aerodynamisch betriebenen Kolbens oder
mit Hilfe einer Kombination aus einem Motor und einer Kugelschnecke
(ball screw). Der Vorspannmechanismus 5 kann aus einem
Typ bestehen, bei dem das Gewicht der Vorspannplattenscheibe 53 ausgenutzt
wird.
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Als nächstes wird das Arbeitsverfahren
der Verwindungsausbildungsvorrichtung 100 beschrieben.
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Die jeweiligen geradlinigen Abschnitte 11, 11' der
angenähert
U-gestalteten Drähte 10 werden in
all die jeweiligen rechteckförmigen
Löcher
der inseitigen und außenseitigen
Halteabschnitte 35 und 45 eingeführt. Die
Führungsenden
der geradlinigen Abschnitte 11, 11' kommen jeweils
in Kontakt mit den äußeren und
internen umfangsmäßig verlaufenden Stufen 32 und 42.
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Es wird dann der Arm 52 nach
unten bewegt, so daß die
vorspannende Plattenscheibe 53 nach unten bewegt werden
kann, wie dies in 1 durch eine
Zweipunkt-Strichlinie
angezeigt ist, um alle Verbindungsabschnitte 12 der U-gestalteten
Drähte 10 in
der Zeichnung nach unten zu drücken.
Als ein Ergebnis werden bestimmte Kontraktionskräfte in den gesamten nahezu
U-gestalteten Drähten 10 zwischen
den äußeren und
inneren umfangsmäßig verlaufenden
Stufen 32 und 42 und der vorspannenden Scheibenplatte 53 erzeugt.
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Als nächstes werden, wie in 3 gezeigt ist, die unteren
und oberen Seitenarme 36 und 44 um identische
Winkel in entgegengesetzten Richtungen durch eine Drehvorrichtung
gedreht, die in der Zeichnung nicht gezeigt ist. Während dieses
Prozesses werden die Verbindungsabschnitte 12 der nahezu U-gestalteten
Drähte 10 mit
der vorspannenden Scheibenplatte 53 verbunden, und zwar
entsprechend der Kontraktionskraft, die durch die vorspannende Scheibenplatte 53 ausgeübt wird.
Daher wird jeder der Verbindungsabschnitte 12 in eine verdrehte Gestalt
gebracht, und zwar durch Drehen der unteren und oberen Seitenarme 36 und 44 um
identische Winkel in entgegengesetzten Richtungen, und zwar relativ
zueinander und in einer solchen Weise, daß beide Seiten des Verbindungsabschnitts 12 einheitlich
zentriert an einem oberen Bereich des Verbindungsabschnitts 12 deformiert
werden.
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Da eine Vielzahl an nahezu U-gestalteten Drähten 10 in
der innenseitigen und der außenseitigen
Lehre 3 und 4 installiert sind, werden alle die
nahezu U-gestalteten Drähte 10 in
eine verdrillte oder verdrehte Gestalt zu einem Zeitpunkt gebracht,
wenn die inseitige und die außenseitige
Lehre 3 und 4 relativ verdreht werden. Das heißt, es kann
eine große Menge
(beispielsweise 96 Teile) der verdrillten oder verwundenen Drähte 1 zu
einer Zeit hergestellt werden, wie in 7 gezeigt
ist.
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Während
des Verdrillungs- oder Verwindungsausbildungsprozesses, der oben
erläutert
ist, drückt
die Expandier- und Kontraktionsbetätigungsvorrichtung 51 mit
einer bestimmten Vorspannkraft (Drehmoment) die Verbindungsabschnitte 12 nach unten,
und zwar über
die vorspannende Scheibenplatte 53. Es wird somit die Kontraktionskraft
fortwährend
zwischen dem Verbindungsabschnitt 12 und den jeweiligen
Führungsenden
der geradlinigen Abschnitte 11, 11 aufgebracht.
Die Kontraktionskraft, die in dieser Form aufgebracht wird, dient
dazu, um in sicherer Weise Schwankungen der verdrillten oder verdrehten
Gestalt des Verbindungsabschnitts 12 zu vermeiden. Mit
anderen Worten, wenn der Verbindungsabschnitt 12 des nahezu
U-gestalteten Drahtes 10 in die verdrehte oder verdrillte
Gestalt gebracht wird, wird die Höhenposition des Verbindungsabschnitts 12 niedriger,
da ein Raum zwischen den geradlinigen Abschnitten 11, 11' stärker erweitert
wird. Wenn zu diesem Zeitpunkt der nahezu U-gestaltete Draht 10 in
einer axialen Richtung bewegbar ist, schwanken die jeweiligen Halteabschnitte
der geradlinigen Abschnitte an der inseitigen und der außenseitigen
Lehre 3 und 4. Als ein Ergebnis schwankt die Verdrillungs-
oder Verdrehungsgestalt des Verbindungsabschnitts 12.
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Gemäß der ersten Ausführungsform
ist die vorspannende Scheibenplatte 53 in solcher Weise nach
oben und nach unten bewegbar, wie die Höhenposition des Verbindungsabschnitts 12 niedriger wird,
die vorspannende Scheibenplatte 53 bewegt sich nach unten,
um dem Verbindungsabschnitt 12 zu folgen, und fährt damit
fort, den Verbindungsabschnitt 12 mit einer bestimmten
Vorspannkraft zu drücken.
Es wird somit der Verbindungsabschnitt 12 in die verdrillte
oder verdrehte Gestalt in einer solchen Weise gebracht, daß die inseitige
und die außenseitige
Lehre die geradlinigen Abschnitte 11, 11' des
nahezu U-gestalteten Drahtes 10 immer an jeweiligen vorbestimmten
Position halten. Es wird somit eine Schwankung der verdrillten Gestalt
oder verdrehten Gestalt des Verbindungsabschnitts 12 verhindert.
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Nachdem ferner die verdrehten oder
verdrillten Drähte 1 in
die Schlitze des Statorkerns eingeführt worden sind, werden die
Führungsenden
der geradlinigen Abschnitte
11, 11' weiter verformt
und gebogen und es wird dann jedes der Führungsenden von einem der verdrehten
Drähte 1 mit
jedem der Führungsenden
des anderen der verdrehten Drähte 1 verbunden,
um dadurch die Statorwicklung zu vervollständigen. Da in diesem Fall die
jeweiligen Führungsendpositionen
der geradlinigen Abschnitte 11, 11' ausgerichtet
werden, und zwar auf Grund der Kontraktionskraft, die durch die
vorspannende Scheibenplatte 53 ausgeübt wird und auch zwischen der vorspannenden
Scheibenplatte 53 und den äußeren und inneren umfangsmäßig verlaufenden
Stufen 32 und 42, wie dies bei der vorliegenden
Ausführungsform
veranschaulicht ist, ist es nicht erforderlich, die jeweiligen Positionen
der Führungsenden
der verdrehten oder verwundenen Drähte 1 getrennt auszurichten,
wenn die jeweiligen Führungsenden
miteinander verbunden sind. Dies führt dann zu einem einfachen
Herstellungsprozeß zum
Verbinden oder Anschließen
der Drähte.
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Ferner werden die verdrehten oder
verdrillten Drähte 1 in
den Schlitzen des Statorkerns angeordnet und werden in einer Ringgestalt
um den Rotor herum angeordnet. Da die Halteabschnitte (der innenseitige
Halteabschnitt 35 und der außenseitige Halteabschnitt 45)
zum Festhalten der geradlinigen Abschnitte 11, 11' der
nahezu Ugestalteten Drähte 10 auf
jeweiligen konzentrischen Kreisen angeordnet sind, wird der Einbau
der verdrillten Drähte 1 in
die Schlitze als nächster
Prozeß,
der auf den die Verdrehung bildenden Prozeß folgt, einfach.
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Die 4 bis 6 zeigen eine zweite Ausführungsform.
Eine Drahtverdrehvorrichtung 200 in Form einer anderen
Statorherstellungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
dient dazu, verdrillte oder verdrehte Doppeldrähte 6 herzustellen,
indem zu einem Zeitpunkt die nahezu U-gestalteten zwei Drähte in einer
verdrillte oder verdrehte Gestalt gebracht werden, mit einem außenseitigen
Draht 6A und einem innenseitigen Draht 6b, die
inseitig und außenseitig
aufgestapelt sind, wie dies in 8 gezeigt
ist.
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Gemäß der zweiten Ausführungsform
sind die inseitige und die außenseitige
Lehre 3 und 4 jeweils mit mittleren außenseitigen
Durchmesser- und mittleren inseitigen Durchmesserabschnitten 38 und 48 ausgestattet,
die untere externe und untere interne umfangsmäßig verlaufende Stufen 37 und 47 an den
jeweiligen Unterseiten der äußeren und
inneren umfangsmäßig verlaufenden
Stufen 32 und 42 aufweisen.
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An den mittleren außenseitigen
und mittleren inseitigen Durchmesserabschnitten 38 und 48 sind Vorspannmittel 7 vom
Federtyp angeordnet, um die geradlinigen Ab schnitte 61, 61' des
inseitigen Drahtes 6B zu dem Verbindungsabschnitt 63 hin
zu drükken.
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Die Vorspannmittel vom Federtyp sind
aus bewegbaren äußeren und
inneren Rohren 71 und 72 zusammengesetzt, die
bewegbar in nach oben und nach unten verlaufender Richtung jeweils
die mittleren außenseitigen
und inseitigen Durchmesserabschnitte 38 und 48 eingesetzt
sind und wobei Schraubenfedern 73 und 74 zwischen
den unteren Enden der bewegbaren äußeren und inneren Rohre 71 und 72 und
den unteren äußeren und
unteren inneren umfangsmäßig verlaufenden
Stufen 37 und 47 jeweils vorgesehen sind.
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Die rechteckeförmig gestalteten Löcher der inseitigen
und außenseitigen
Halteabschnitte 35 und 45 entsprechen in der Größe den Querschnittsgestalten
der geradlinigen Abschnitte 11, 11' der nahezu U-gestalteten
Doppeldrähte 60.
Wenn die geradlinigen Abschnitte 11, 11' der nahezu
U-gestalteten Doppeldrähte 60 in
die inseitigen und außenseitigen Halteabschnitte 35 und 45 jeweils
eingeführt
werden, gelangen die Führungsenden
der geradlinigen Abschnitte 62, 62' des außenseitigen
Drahtes 6A in Berührung
mit den äußeren und
inneren umfangsmäßig verlaufenden
Stufen 32 und 42, und die führenden Enden der geraden Abschnitte 61, 61' des
inseitigen Drahtes 6B gelangt in Kontakt mit dem bewegbaren äußeren und
inneren Rohr 71 und 72.
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Bei dem oben erläuterten Zustand werden der
unterseitige und der oberseitige Arm 36 und 44 um
identische Winkel gedreht (beispielsweise einem Winkel, der 1,5
Schlitzen entspricht), und zwar in entgegengesetzten Richtungen,
indem eine Vorrichtung gedreht wird, die in der Zeichnung nicht
dargestellt ist. Während
dieses Prozesses werden Zentrumsoberbereichsabschnitte der Verbindungsabschnitte 64 der
außenseitigen
Drähte 6A immer
zu der vorspannenden Scheibenplatte 53 hin festgehalten,
und zwar auf Grund der Kontraktionskraft, die durch die vorspannende
Scheibenplatte 53 ausgeübt
wird. Daher wird jeder der Verbindungsabschnitte 64 in
eine verdrehte oder verdrillte Gestalt geformt, indem der unterseitige
und der oberseitige Arm 36 und 44 um identische
Winkel in entgegengesetzten Richtungen in einer solchen Weise gedreht
werden, daß beide Seiten
des Verbindungsabschnitts 64 einheitlich deformiert werden,
und zwar zentriert an dem oberen Abschnitt des Verbindungsabschnittes 64.
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Wenn ferner ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform
die Höhenposition
des Verbindungsabschnittes 64 niedriger wird, bewegt sich
die vorspannende Scheibenplatte 53 nach unten, um dem Verbindungsabschnitt 64 zu
folgen, und fährt
auch damit fort, den Verbindungsabschnitt 64 mit einer
bestimmten Vorspannkraft zu drücken.
Daher wird der Verbindungsabschnitt 34 verdreht, und zwar
ohne Schwankung der verdrehten Gestalt des Verbindungsabschnitts 64.
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Die nahezu U-gestalteten Doppeldrähte 60 ragen
an den Seiten der Verbindungsabschnitte 63 und 64 jeweils
aus den inseitigen und außenseitigen Halteabschnitten 35 und 45 heraus.
Die jeweiligen Doppeldrähte
ragen an den Seiten der Verbindungsabschnitte 63 und 64 vor
und haben Längen
in einem Ausmaß,
so daß dann,
wenn der inseitige und der außenseitige
Halteabschnitt 35 und 45 relativ in entgegengesetzten
Richtungen gedreht werden, lediglich die jeweiligen vorspringenden
Verbindungsabschnitte 63 und 64 deformiert werden
und die jeweiligen geradlinigen Abschnitte 61 und 62,
die in den inseitigen und außenseitigen
Halteabschnitten 35 und 45 gehalten werden, nicht
nach außen
gezogen werden, und zwar im wesentlichen in den Richtungen der Verbindungsabschnitte 63 und 64.
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Selbst wenn ferner die vorspannende
Scheibenplatte 53 den Verbindungsabschnitt 64 des
außenseitigen
Drahtes 6A drückt,
wird das Führungsende
von jedem geraden Abschnitt 62 des außenseitigen Drahtes 6A an
einer vorbestimmten Position in einer axialen Richtung von jedem
geradlinigen Abschnitt 62 gehalten, und zwar durch die
externe oder interne umfangsmäßige Stufe 32 oder 42.
Daher kann sich kein geradliniger Abschnitt 62 in einer
axialen Richtung desselben bewegen und jeder geradlinige Abschnitt 62 kann
nicht weiter in den inseitigen oder außenseitigen Halteabschnitt 35 oder 45 durch die
vorspannende Scheibenplatte 53 gestoßen werden. Wenn daher die
nahezu U-gestalteten Doppeldrähte 60 in
die verdrillte oder verdrehte Gestalt gebracht werden, kann der
außenseitige
Draht 6A daran gehindert werden, auf Grund einer Reibung
zwischen jedem geradlinigen Abschnitt 62 und dem inseitigen
oder außenseitigen
Halteabschnitt 35 oder 45 beschädigt zu
werden.
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Wenn auf der anderen Seite der inseitige Draht 6B in
die inseitige und außenseitige
Lehre 3 und 4 eingeführt wird, wird der inseitige
Draht 6B zwischen eine untere Fläche des Verbindungsabschnitts des
außenseitigen
Drahtes 6A und der Vorspanneinrichtung 7 vom Federtyp
plaziert und empfängt
eine Kraft in einer Kontraktionsrichtung von derselben.
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Da jedoch der Krümmungsradius des Verbindungsabschnitts
des inseitigen Drahtes 6B kleiner ist als derjenige des
Verbindungsabschnitts 64 des außenseitigen Drahtes 6A,
wird der inseitige Draht 6B in einem höheren Ausmaß gehärtet, wenn der inseitige Draht 6B gebogen
wird, um die U-Buchstabengestalt zu bilden. Daher beginnt bei dem
Verdrehungsausbildungsprozeß das
Verdrehen oder Verwinden des Verbindungsabschnittes 63 des
inseitigen Drahtes 6B an Positionen, die weiter vom Zentrum
desselben abliegen, und zwar verglichen mit dem Verdrehen oder Verwinden
des Verbindungsabschnitts 64 des außenseitigen Drahtes 6A.
Als ein Ergebnis wird nach dem Verwindungsausbildungsprozeß die Länge des
inseitigen Drahtes 6B kürzer
als diejenige des außenseitigen
Drahtes 6A.
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Wie oben dargelegt ist, werden die
Führungsenden
der geradlinigen Abschnitte 61, 61' des inseitigen
Drahtes 6B zu der vorspannenden Scheibenplatte 53 gedrückt, und
zwar durch die Schraubenfedern 73 und 74 und über die
bewegbaren externen und internen Rohre 71 bzw. 72.
Wenn daher der Verbindungsabschnitt 63 des inseitigen Drahtes 6B verwunden
oder verdrillt bzw. verdreht wird, bewegen sich das externe und
das interne Rohr 71 bzw. 72 nach oben, und zwar
um eine Länge,
die der kürzeren
Länge entspricht,
die sich bei dem inseitigen Draht 6B einstellt. Somit wird
die obere Fläche
des Verbindungsabschnittes 63 des inseitigen Drahtes 6B weiterhin
gegen die untere Fläche
des Verbindungsabschnittes 64 des außenseitigen Drahtes 6A angedrückt. Wenn
daher der innen liegende Draht bzw. der inseitige Draht 6B ebenfalls
in einem Zustand verdreht wird, bei dem eine axiale Bewegung eingeschränkt ist,
kann keine Schwankung der verdrehten Gestalt des Verbindungsabschnittes 63 des inseitigen
Drahtes 6B erzeugt werden.
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Da eine Vielzahl der nahezu U-gestalteten Doppeldrähte 60 in
der innen liegenden und außen liegenden
Lehre 3 und 4 installiert werden, werden alle
die nahezu Ugestalteten Doppeldrähte
in eine verdrehte Gestalt zur gleichen Zeit verformt, wenn die inseitige
und die außenseitige
Lehre 3 bzw. 4 relativ verdreht werden. Das heißt, es kann
eine große Menge
der verdrehten oder verdrillten Doppeldrähte 6 zu einem Zeitpunkt
hergestellt werden, wie in 8 gezeigt
ist.
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Nachdem ferner die verdrehten oder
verdrillten Doppeldrähte 6 in
die Schlitze des Statorkernes eingeführt worden sind, werden die
Führungsenden der
geraden Abschnitte 61 und 62 weiter gemäß einem
Biegevorgang verformt. Bei diesem Biegeformungsprozeß werden
die jeweiligen Lagen der geradlinigen Abschnitte 61 und 62 der
verdrehten oder verwundenen Doppeldrähte 6, die von den
jeweiligen Führungsenden
der Schlitze herausragen, alternativ in den benachbarten Lagen verdreht,
und zwar in entgegengesetzten Umfangsrichtungen und um einen vorbestimmten
Winkel (beispielsweise einem Winkel, der 1,5 Schlitzen entspricht).
Das heißt,
es werden die erste und die dritte Schicht der geradlinigen Abschnitte 61 und 62,
gesehen von der Innendurchmesserseite des Statorkernes aus, in einer
Umfangsrichtung verdreht oder verwunden, und zwar um den vorbestimmten
Winkel, und es wird die zweite und die vierte Schicht der geradlinigen
Abschnitte 61 und 62 in der anderen Umfangsrichtung
verwunden oder verdreht (einer Richtung entgegengesetzt zu derjenigen
der ersten und der dritten Schicht oder Lage), und zwar um den vorbestimmten
Winkel (dem gleichen Winkel wie bei der ersten und der dritten Lage). Danach
werden benachbarte Führungsenden
der außen
liegenden und innen liegenden Drähte 6A und 6B jeweils
durch Verschweißen
und ähnliches
verbunden, um den Statorkern zu vervollständigen.
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Wenn die Führungsenden der außen liegenden
und innen liegenden Drähte 6A und 6B in
der oben geschilderten Weise verbunden sind und wenn die Führungsendpositionen
der außenseitigen
und innenseitigen Drähte 6A und 6B flach
oder platt ausgerichtet sind, kann die Verbindungsarbeit einfacher durchgeführt werden.
Daher wird im Hinblick auf die Tatsache, daß die Länge des innen liegenden Drahtes 6B kürzer wird
als diejenige des außen
liegenden Drahtes 6A, und zwar bei dem Verwindungsausbildungsprozeß, die ursprüngliche
Länge des
innen liegenden Drahtes 6B primär so eingestellt, daß sie länger ist
als diejenige des außen
liegenden Drahtes 6A, wie in 4 gezeigt
ist. Daher können
bei dem Verbindungsprozeß die
jeweiligen Führungsenden
der außen
liegenden und innen liegenden Drähte 6A und 6B in
den flach ausgerichteten Positionen angeordnet werden.
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9 zeigt
eine Verwindungsvorrichtung 300 als eine weitere Statorherstellungsvorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Verwindungs- oder Verdrehvorrichtung 300 besteht
aus einer Basisplatte 311, einer inseitigen Lehre 321,
einer außenseitigen
Lehre 331 und aus einem Schraubenvorspannmechanismus 340.
Ein zylinderförmig
gestaltetes Zentralachsenrohr 312 und ein zylinderförmig gestaltetes äußeres Rohr 313,
die konzentrisch positioniert sind, und ein außenseitiges Zentralachsenrohr 312 sind
senkrecht zu der Basisplatte 311 befestigt. Die innenseitige
und die außenseitige
Lehre 321 und 331 sind drehbar zwischen dem Zentralachsenrohr 312 und
dem äußeren Rohr 313 aufgenommen.
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An einer äußeren unteren Seite des Zentralachsenrohres 312 und
an einer inneren unteren Seite des äußeren Rohres 313 sind
Stufenabschnitte 312a und 313a vorgesehen, um
die jeweils innenseitige und außenseitige
Lehre 321 bzw. 331 in einer axialen Richtung zu
halten. Ferner sind an den jeweiligen oberen Enden des Zentralachsenrohres
und des äußeren Rohres 312 bzw. 313 inseitige
und außenseitige
Festhalteringe 314 und 315 befestigt, um eine axial nach
oben gerichtete Bewegung der innenseitigen und der außenseitigen
Lehre 321 und 331 jeweils einzuschränken.
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Die innenseitige Lehre 321 ist
mit einer oberen Endfläche
derselben mit einem innenseitigen Haltering 322 ausgestattet.
Ein unterseitiger Arm 323 zum Übertragen eines Antriebsdrehmoments
auf die innenseitige Lehre 321 ist mit einem unteren Abschnitt
der innenseitigen Lehre 321 verbunden. Benachbart der innenseitigen
Lehre 321 sind drehbar ein zylinderförmig gestalteter erster und
zweiter Positionierungsring 324 und 325 vorgesehen,
um die unteren Führungsenden 62a und 61a von
jeweils einem der außen
liegenden und innen liegenden Drähte 6A und 6B zu
positionieren. Der erste und der zweite Positionierungsring 324 und 325 sind über einen
Stift 326 mit der innenseitigen Lehre 321 verbunden
und sind mit der innenseitigen Lehre 321 zusammen drehbar.
Der erste und der zweite Positionierungsring 324 und 325 sind über ein
Eintrittsloch verbunden, welches in der Basisplatte 311 für einen
Antriebsmotor vorgesehen ist (in der Zeichnung nicht gezeigt), und
sind jeweils unabhängig
in axialer Richtung bewegbar (in der Zeichnung in der Aufwärts- und
Abwärtsrichtung).
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Der erste und der zweite Positionierungsring 324 und 325 ist
mit Schlitzen 324a und 325a ausgestattet, die
sich in axialen Richtungen derselben erstrecken. Die umfangsmäßige Weite
oder Breite des Schlitzes 324a oder 325a ist genauso
groß wie
die umfangsmäßige Dicke
des Stiftes 326, der an einem axialen Zwischenabschnitt
der innenseitigen Lehre 321 vorgesehen ist und sich zu
einer Außendurchmesserseite
hin erstreckt. Der Eingriff des Stiftes 326 mit den Schlitzen 324a und 325a ermöglicht die Übertragung
einer Drehkraft, die auf die innenseitige Lehre 321 übertragen
wird, und zwar auf den ersten und den zweiten Positionierungsring 324 und 325.
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Die axialen Längen der Schlitze 324a und 325a sind
in einem solchen Ausmaß lang,
daß der Stift 32 nicht
eine Bewegung des ersten und des zweiten Positionierungsringes 324 und 325 verhindert,
um die angenähert
U-gestalteten Doppeldrähte 60 nach
oben zu bewegen, nachdem die Verwindungsausbildung fertig gestellt
worden ist.
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Die außenseitige Lehre 331 besteht
aus einer ähnlichen
Konstruktion wie die innenseitige Lehre 321. Das heißt, die
außenseitige
Lehre 331 ist mit einer oberen Endfläche ausgestattet, und zwar
mit einem außenseitigen
Haltering 332. Ein oberseitiger Arm 333 zum Übertragen
eines Antriebsdrehmoments auf die außenseitige Lehre 331 ist
mit einem unteren Abschnitt der außenseitigen Lehre 331 verbunden.
Benachbart zu der außenseitigen
Lehre 331 sind drehbar zylinderförmig gestaltete dritte und
vierte Posi tionierungsringe 334 und 335 vorgesehen,
um die unteren Führungsenden 62b und 61b des
anderen des außen
liegenden und innen liegenden Drahtes 6A und 6B jeweils
zu positionieren.
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Der dritte und der vierte Positionierungsring 334 und 335 sind über einen
Stift 326 mit der außenseitigen
Lehre 331 verbunden und sind zusammen mit der außenseitigen
Lehre 331 drehbar. Der dritte und der vierte Positionierungsring 334 und 335 sind durch
ein Eintrittsloch verbunden, welches in der Basisplatte 311 für den Antriebsmotor
(in der Zeichnung nicht gezeigt) vorgesehen ist, und sie sind jeweils
unabhängig
in einer axialen Richtung bewegt (in der Zeichnung in Aufwärts- und
Abwärtsrichtungen).
Der dritte und der vierte Positionierungsring 334 und 335 sind
auch mit Schlitzen 334a und 335a ausgestattet, die
sich in axialen Richtungen derselben erstrecken, wie dies auch bei
dem ersten und dem zweiten Positionierungsring 324 und 325 der
Fall ist.
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Der Wicklungsvorspannmechanismus 340 besteht
aus einer innenseitigen Führung 341,
einer vorspannenden Scheibenplatte 342, einer Feder 343 und
einem Antriebsmotor (in der Zeichnung nicht gezeigt). Die innenseitige
Führung 341 dient
dazu, einen inseitigen Durchmesserabschnitt des außenseitigen
Drahtes 6A zu führen,
nachdem die geradlinigen Abschnitte 61 und 62 der
nahezu U-gestalteten Doppeldrähte 60 in
die innenseitigen und außenseitigen
Halteabschnitte eingeführt
worden sind, die in den innenseitigen und außenseitigen Halteringen 322 und 332 ausgebildet
sind und die dann verdrillt oder verwunden werden.
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Die innenseitige Führung 341 besteht
aus einem Scheibenabschnitt 341a mit einem Durchmesser
entsprechend dem Innenseitendurchmesser der nahezu U-gestalteten
Doppeldrähte 60,
die in Kreisgestalten angeordnet sind, und aus einer Welle 341b, die
sich senkrecht von einem Zentrum des Scheibenabschnitts 341a aus
erstreckt.
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Die vorspannende Scheibenplatte 342 ist entlang
der Welle 341b durch einen Antriebsmotor (in der Zeichnung
nicht dargestellt) aufwärts
und abwärts
bewegbar. Die Feder 343 ist zwischen der innenseitigen
Führung 341 und
der vorspannenden Scheibenplatte 342 vorgesehen und drückt die
innenseitige Führung 341 nach
unten.
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Als nächstes wird ein Verfahren zum
Formen der verwundenen oder verdrillten Gestalten der nahezu U-gestalteten
Doppeldrähte 60 in
Verbindung mit der Statorherstellungsvorrichtung beschrieben.
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Die jeweiligen geradlinigen Abschnitte 61 und 62 der
nahezu U-gestalteten Doppeldrähte 60 werden
in einem Zustand, bei dem zwei Stücke des außenseitigen und des innenseitigen
Drahtes 6A und 6B in und außerhalb des Stapels liegen,
in die innenseitigen und außenseitigen
Halteabschnitte eingeführt.
Dann bewegt der Antriebsmotor (nicht gezeigt) den Wicklungsvorspannmechanismus 340 nach
unten.
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Es wird somit der Scheibenplattenabschnitt 341a der
innenseitigen Führung 341 in
den inseitigen Durchmesserabschnitt der angenähert U-gestalteten Doppeldrähte 60 eingeführt, die
in Ringgestalten vorliegen. Dann bewegt sich die vorspannende Scheibenplatte 342 weiter
nach unten relativ zu der inseitigen Führung 341, um in Kontakt
mit dem oberen Abschnitt des Verbindungsabschnittes 64 des
außenseitigen
Drahtes 6A zu gelangen. Auf der anderen Seite bewegen sich
der erste bis vierte Positionierungsring 324, 325, 334 und 335 mit
Hilfe des Antriebsmotors (nicht gezeigt) nach oben, um die unteren
Enden der nahezu U-gestalteten Doppeldrähte jeweils zu haltern.
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Somit werden die axialen Bewegungen
der nahezu U-gestalteten Doppeldrähte 60 durch die vorspannende
Scheibenplatte 342 und durch die ersten bis vierten Positionierungsringe 324, 325, 334 und 335 eingeschränkt. Speziell
wird bei der Steuerung der vorspannenden Scheibenplatte 342 durch
den Antriebsmotor (nicht gezeigt) ein Druck gegen den oberen Abschnitt
des außenseitigen
Drahtes 6A mit einem bestimmten Drehmoment aufrecht erhalten, so
daß eine
vorbestimmte Kontaktierungskraft auf den außenseitigen Draht 6A aufgebracht
wird.
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Während
der zuvor erläuterte
Zustand aufrecht erhalten wird, werden die Verbindungsabschnitte 63, 64 des
außenseitigen
und innenseitigen Drahtes 6A und 6B gleichzeitig
durch die unteren und oberen Arme 323 und 333 verdreht
oder verdrillt, die in entgegengesetzten Richtungen zueinander um identische
Winkel (beispielsweise einem Winkel, der 1,5 Schlitzen entspricht)
durch die Drehvorrichtung (in der Zeichnung nicht dargestellt) gedreht
werden. Bei diesem Verbindungs- oder Verdrehungsausbildungsprozeß haltern
der erste und der vierte Positionierungsring 324 und 335 die
Führungsenden 62a und 62b des
außenseitigen
Drahtes 6A und werden an vorbestimmten axialen Positionen
gehalten.
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Ähnlich
wie bei der zweiten Ausführungsform bewegt
sich, da die Höhenposition
des Verbindungsabschnittes 64 bei der Verwindungsausbildung
niedriger wird, die vorspannende Scheibenplatte 342 weiter
nach unten, um dem Verbindungsabschnitt 64 zu folgen, da
die vorspannende Scheibenplatte 342 damit fortfährt, den
Verbindungsab schnitt 64 mit einem bestimmten Drehmoment
zu drücken.
Als ein Ergebnis wird der Verbindungsabschnitt verdreht, und zwar eine
Schwankung in der Verdrehungsgestalt des Verbindungsabschnittes 64.
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Auf der anderen Seite wird eine Länge des innen
liegenden Drahtes 6B nach der Verdrehausbildung kürzer als
diejenige des außenseitigen
Drahtes 6A, wie bei der zweiten Ausführungsform dargelegt wurde.
Um damit fertig zu werden, steuert der Antriebsmotor (nicht gezeigt)
den zweiten und den dritten Positionierungsring 325 und 334,
der die Führungsenden 61a und 61b der
geraden Abschnitte 61 des innen liegenden Drahtes 6B haltert,
um die Führungsenden 61a und 61b mit
einem bestimmten Drehmoment bei dem Verdrehausbildungsprozeß zu drücken.
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Somit bewegen sich der zweite und
der dritte Positionierungsring 325 und 334 um
eine Strecke nach oben, die dem Abstand bzw. der Strecke entspricht,
um die der innen liegende Draht 6B kürzer wird, wenn der Verbindungsabschnitt 63 desselben verwunden
oder verdreht wird. Es wird somit die obere Fläche des Verbindungsabschnittes 63 des
inseitigen Drahtes 6B in Drückkontakt mit der unteren Fläche des
Verbindungsabschnittes 64 des außenseitigen Drahtes 6A gehalten.
Als ein Ergebnis werden keine Schwankungen in der Verdrehungsgestalt
der Verbindungsabschnitte 63 des innenseitigen Drahtes 6B erzeugt,
da die innenseitigen Drähte 6B ebenfalls unter
einer Einschränkung
hinsichtlich der axialen Bewegung verdreht oder verwunden werden.
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Wenn dann die nahezu U-gestalteten
Doppeldrähte 60 in
die verdrehten Gestalten gebracht worden sind, und zwar durch die
inseitigen und außenseitigen
Lehren 321 und 331, bewegen sich der erste und
der vierte Positionierungsring 324 und 335, welche
die Führungsenden 62a und 62b des
außenseitigen
Drahtes 6A haltern, mit einem vorbestimmten Drehmoment
nach oben oder auch um eine vorbestimmte Strecke, wobei die vorspannende
Scheibenplatte 342 den Verbindungsabschnitt 64 des
außenseitigen
Drahtes 6A drückt.
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Durch diesen Prozeß hindurch
kann eine Schwankung der Führungsendpositionen
der außenseitigen
Drähte 6A,
die bis zu einem gewissen Ausmaß vor
der Aufwärtsbewegung
stattgefunden haben kann, absorbiert werden, so daß die Führungsenden der
außenseitigen
Drähte 6A in
exakter Weise ausgerichtet werden können.
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Zusätzlich kann ein Fall auftreten,
obwohl dafür
Sorge getragen ist, um effektiv die Führungsendabschnitt der außenseitigen
Drähte 6A auszurichten,
wobei die vor spannende Scheibenplatte 342 den außenseitigen
Draht 6A mit einem vorbestimmten Drehmoment drückt, daß die Positionen
der Führungsenden 62a und 62b in
geringfügiger
Weise nicht ausgerichtet sind, und zwar speziell dann, wenn eine
Reibungskraft zwischen den geraden Abschnitt 62 und den
Halteabschnitt zum Halten des geraden Abschnitts 62 groß ist. Zu
diesem Zweck bewirkt die Aufwärtsbewegung
des ersten und des vierten Positionierungsringes 324 und 335,
welche die Führungsenden 62a und 62b haltern,
daß eine
definitive Ausrichtung der Führungsendpositionen
bewirkt wird. Als ein Ergebnis wird erreicht, daß bei dem danach folgenden
Verbindungsprozeß die
Führungsenden
der außenseitigen
und der innenseitigen Drähte 6A und 6B durch
Verschweißen
und ähnliches
verbunden werden, was einfacher wird. Da andere Funktionen und Ergebnisse ähnlich denjenigen
sind, die in Verbindung mit der zweiten Ausführungsform beschrieben wurden,
wird eine Erläuterung
hier weggelassen.
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Obwohl bei der oben erläuterten
ersten bis dritten Ausführungsform
beschrieben ist, daß die Verbindungsabschnitte
der nahezu U-gestalteten Drähte
verdreht werden, indem die innenseitigen und außenseitigen Lehren gedreht
werden, und zwar um den gleichen Winkel und in entgegengesetzten
Richtungen, stellt eine Drehung von lediglich einer der außenseitigen
und innenseitigen Lehren oder eine Drehung der Lehren in entgegengesetzten
Richtungen durch Drehen um Winkel, die voneinander verschieden sind,
einen alternativen Weg dar. Mit anderen Worten kann es ausreichend
sein, beide Lehren relativ zu dem Verbindungsabschnitt des nahezu
U-gestalteten Drahtes zu drehen. In dem Fall, bei dem jedoch lediglich
eine der Lehren gedreht wird, ist es erforderlich, die vorspannende
Scheibenplatte dazu zu bringen, gegen die Verbindungsabschnitte
der nahezu U-gestalteten Drähte
drehbar mit der vorbestimmten Kraft bzw. Drehmoment zu drücken. Wenn
die eine der Lehren gedreht wird, führt eine Drehung der vorspannenden
Scheibenplatte um einen Winkel entsprechend 1/2 des Drehwinkels
der Lehre zu der Möglichkeit,
beide Seiten des Verbindungsabschnittes in einheitlicher Form zu
verwinden oder zu verdrehen.
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Gemäß der zweiten und der dritten
Ausführungsform
wurde der Verwindungsausbildungsprozeß oder Verdrehausbildungsprozeß für einen
Fall beschrieben, bei dem die außenseitigen und innenseitigen
Drähte 6A und 6B in
doppelter Weise aufgestapelt sind. Anstelle der Doppeldrähte kann
es auch möglich
sein, bei den Verdrehgestalten der nahezu U-gestalteten Drähte diese
in dreifacher Form oder noch höherer
Form aufzustapeln.
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Ferner ist bei den oben erläuterten
Ausführungsformen
der Fall beschrieben, daß die
Statorwicklung dadurch hergestellt wird, indem Drähte mit rechteckförmigem Querschnitt
verbunden werden. Jedoch ist der Querschnitt derselben nicht auf
die rechteckförmige
Gestalt beschränkt,
sondern kann auch rund, oval oder aus einer polygonalen Gestalt verschieden
von der rechteckförmigen
Gestalt sein.