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DE19712441B4 - Schließeinrichtung für einen Koffer oder ähnliche Behältnisse - Google Patents

Schließeinrichtung für einen Koffer oder ähnliche Behältnisse Download PDF

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DE19712441B4
DE19712441B4 DE19712441A DE19712441A DE19712441B4 DE 19712441 B4 DE19712441 B4 DE 19712441B4 DE 19712441 A DE19712441 A DE 19712441A DE 19712441 A DE19712441 A DE 19712441A DE 19712441 B4 DE19712441 B4 DE 19712441B4
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Klaus-Dieter Hesse
Martin Dr.-Ing. Radtke
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Sudhaus Schloss und Beschlagtechnik GmbH and Co
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Sudhaus Schloss und Beschlagtechnik GmbH and Co
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Abstract

Schließeinrichtung, bei der Zahlenräder (14) eines Zahlenschlossmechanismus (6) mit Kupplungsscheiben (20) in Eingriff sind, die bei Einstellung des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlossmechanismus (6) mittels der Zahlenräder (14) eine Freigabeposition einnehmen, in der ein Druckriegel (26) des Zahlenschlossmechanismus (6) aus einer die Schließeinrichtung (1) blockierenden Verriegelstellung in eine die Schließeinrichtung (1) freigebende Entriegelstellung verstellbar ist, wobei die Kupplungsscheiben (20) bei an den Zahlenrädern (14) des Zahlenschlossmechanismus (6) eingestelltem Schlüsselgeheimnis mit dem Druckriegel (26) in Eingriff bringbar sind, wobei die den Eingriff zwischen dem Druckriegel (26) und den Kupplungsscheiben (20) aufrecht erhaltenden Kräfte größer als die den Eingriff zwischen den Zahlenrädern (14) und den Kupplungsscheiben (20) aufrecht erhaltenden Kräfte sind, so dass die Zahlenräder (14) bei mit den Kupplungsscheiben (20) in Eingriff befindlichem Druckriegel (26) in Bezug auf die Kupplungsscheiben (20) drehbar sind, und wobei an jedem Zahlenrad (14) Vorsprungelemente (31) ausgebildet sind, die bei jeder Verstellung des Zahlenrads (14) zeitweise in Anlage...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schließeinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus der DE 34 02 430 A1 ist eine Schließeinrichtung für ein Behältnis bekannt, die bereits einen Zahlenschlossmechanismus mit mehreren Zahlenrädern hat, mittels denen ein Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlossmechanismus einstellbar ist. Mit jeweils einem Zahlenrad ist eine Kupplungsscheibe in Eingriff, wobei die Kupplungsscheiben bei Einstellung des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlossmechanismus mittels der Zahlenräder eine Freigabeposition einnehmen. Der Zahlenschlossmechanismus hat darüber hinaus einen Druckriegel, der in Freigabestellung der Kupplungsscheiben des Zahlenschlossmechanismus aus einer die Schließeinrichtung blockierenden Verriegelstellung in eine die Schließeinrichtung freigebende Entriegelstellung verstellbar ist. An jedem Zahlenrad sind Vorsprungelemente ausgebildet, die bei jeder Verstellung des Zahlenrads zeitweise in Anlage an rotationsfest angeordnete Bauteile des Zahlenschlossmechanismus geraten.
  • Hierbei sind als rotationsfest angeordnete Bauteile des Zahlenschlossmechanismus Rastbuckel vorgesehen, die in Rastdellen eingreifen, die auf einer Stirnseite der Zahlenräder ausgebildet sind. Diese Rastbuckel sind auf einer der betreffenden Stirnseite der Zahlenräder gegenüberliegenden Innenseite eines Hebels ausgebildet, wobei der Hebel für die einzelnen Bauteile des Zahlenschlossmechanismus auch eine Art Gehäusefunktion wahrnimmt.
  • Wenn das Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlossmechanismus verstellt werden soll, befinden sich die Kupplungsscheiben des bekannten Zahlenschlossmechanismus in drehfestem Eingriff mit entsprechenden Nocken des Druckriegels, wobei eine Drehung der Zahlenräder in Bezug auf die drehfest gehaltenen Kupplungsscheiben möglich ist. Hierzu muss sowohl der Eingriff zwischen den Zahlenrädern und den Kupplungsscheiben als auch der Rasteingriff zwischen den zahlenradseitigen Rastdellen und den hebelseitigen Rastbuckeln aufgehoben werden.
  • Ausgehend von dem vorstehend geschilderten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Neueinstellung bzw. eine Verstellung des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlossmechanismus bei eingestelltem Schlüsselgeheimnis und bei sich in seiner Entriegelstellung befindlichem Druckriegel zu erleichtern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Bei einer Verstellung bzw. Neueinstellung des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlossmechanismus der erfindungsge mäßen Schließeinrichtung ist es somit nicht erforderlich, irgendwelche Rastungen zwischen den Zahlenrädern und anderen Bauteilen als den Kupplungsscheiben zu überwinden. Die Verschleierung des Schlüsselgeheimnisses ist dennoch gewährleistet, da die zahlenradseitigen Vorsprungelemente außer bei eingestelltem Schlüsselgeheimnis bei jeder Verstellung des Zahlenrads zeitweise in Anlage an die druckriegelseitigen Vorsprünge geraten. Die dem Schlüsselgeheimnis entsprechende Position der Zahlenräder des Zahlenschlossmechanismus kann somit verschleiert werden, wodurch das Auffinden des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlossmechanismus erheblich erschwert ist.
  • Bei bekannten derartigen Schließeinrichtungen sind die Zahlenräder des Zahlenschlossmechanismus der Schließeinrichtung in einer Reihe angeordnet, die üblicherweise parallel zu einer beispielsweise einen Kofferdeckel und einen Kofferboden trennenden Koffertrennung angeordnet ist. Um eine ausreichende Sicherheit zu bieten, sollte der Zahlenschlossmechanismus zumindest drei Zahlenräder aufweisen, damit die Anzahl möglicher Einstellungen ausreichend groß ist, um ein systematisches Auffinden des Schlüsselgeheimnisses mit großer Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Entsprechende Schließeinrichtungen mit derartigen Zahlenschlossmechanismen kommen häufig in Kombination mit Schließeinrichtungen zum Einsatz, die mit einem mit einem Schlüssel öffen- und schließbaren Zylinderschloss ausgerüstet sind. Da bei den letztgenannten Schließeinrichtungen lediglich ein Zylinderschloss vorgesehen ist, kommt es zwangsläufig zu unterschiedlichen Abmessungen der Breite der mit einem Zylinderschloss und der mit einem Zahlenschlossmechanismus ausgerüsteten Schließeinrichtungen, was zu einer erheblichen Beeinträchtigung des optischen Gesamt eindrucks eines mit derart unterschiedlichen Schließeinrichtungen ausgerüsteten Koffers oder ähnlichen Behältnisses führen kann. Um die Abmessungen der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung an die Abmessungen einer mit einem Zylinderschloss ausgerüsteten Schließeinrichtung anpassbar zu gestalten, ist es vorteilhaft, wenn die Zahlenräder des Zahlenschlossmechanismus der Schließeinrichtung in einer zur Koffer- bzw. Behältnistrennung orthogonalen Reihe an der Wandung des Behältnisses angeordnet sind. Mittels der Untereinander- bzw. Übereinanderanordnung der Zahlenräder des Zahlenschlossmechanismus entspricht die sich längs der Koffertrennung entsprechende Breite der mit diesem Zahlenschlossmechanismus ausgerüsteten Schließeinrichtung der Breite einer mit einem herkömmlichen Zylinderschloss ausgerüsteten Schließeinrichtung.
  • Hierbei sollten die Drehachsen der Zahlenräder des Zahlenschlossmechanismus zweckmäßigerweise senkrecht zu einem die Schließeinrichtung aufweisenden Wandungsabschnitt des Behältnisses angeordnet sein.
  • Wenn jedes Zahlenrad des Zahlenschlossmechanismus an zumindest zwei Stellen aus einem Gehäuse des Zahlenschlossmechanismus vorsteht, können zur Verstellung des Zahlenrads in das Schlüsselgeheimnis oder aus dem Schlüsselgeheimnis heraus zwei Finger bzw. ein Daumen und ein Finger zum Einsatz kommen, wodurch sich der Drehvorgang erheblich einfacher gestalten lässt.
  • Dies gilt insbesondere dann, wenn die zwei Stellen, an denen jedes Zahlenrad aus dem Gehäuse des Zahlenschlossmechanismus vorsteht, einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
  • Ein dauerhafter, jedoch durch Aufbringung einer bestimmten Kraft aufhebbarer Eingriff zwischen den Zahlenrädern und den Kupplungsscheiben ist in konstruktiv wenig aufwendiger Weise erreichbar, wenn jedes Zahlenrad auf seiner der Kupplungsscheibe zugewandten Seite Erhebungen bzw. Absenkungen aufweist, die mit auf der dem Zahlenrad zugewandten Seite der Kupplungsscheibe ausgebildeten Absenkungen bzw. Erhebungen in Eingriff bringbar sind.
  • Zur Erleichterung der Aufhebung des Eingriffes zwischen den Zahlenrädern und den Kupplungsscheiben ist es zweckmäßig, wenn die zahlenradseitigen Erhebungen bzw. Absenkungen und die kupplungsscheibenseitigen Absenkungen bzw. Erhebungen formschlüssig und kantenfrei ausgebildet sind.
  • Ein fester Eingriff zwischen den Kupplungsscheiben und dem Druckriegel, der bei einer Drehung der Zahlenräder in Bezug auf die Kupplungsscheiben aufrecht erhalten bleibt, ergibt sich, wenn jede Kupplungsscheibe eine von ihrem Umfang sich radial einwärts erstreckende Ausnehmung aufweist, mit der ein Vorsprung des Druckriegels in Eingriff bringbar ist, wenn an den Zahlenrädern das Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlossmechanismus eingestellt ist. Wie bereits erwähnt, kann eine Verstellung des Schlüsselgeheimnisses nur dann erfolgen, wenn das bestehende Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlossmechanismus eingestellt ist. Hierdurch wird verhindert, dass von einer Person, die das geltende Schlüsselgeheimnis nicht kennt, ein neues Schlüsselgeheimnis eingestellt werden kann.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung ist der Zahlenschlossmechanismus in einem Gehäuse aufgenommen, das als Hebel eines anziehenden Hebelverschlusses des Koffers od.dgl. ausgebildet und an seiner dem Koffer od.dgl. zugewandten Seite mittels des Druckriegels geschlossen ist.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Schließeinrichtung im geschlossenen Zustand;
  • 2 eine Vorderansicht der in 1 gezeigten erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 3 eine Seitenansicht der in 1 gezeigten erfindungsgemäßen Schließeinrichtung im geöffneten Zustand;
  • 4 einen Längsschnitt durch die in 1 dargestellte erfindungsgemäße Schließeinrichtung;
  • 5 eine Schnittdarstellung des Gehäuses der in
  • 4 dargestellten erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 6 eine Schnittdarstellung von Zahlenrädern der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 7 eine Schnittdarstellung von Kupplungsscheiben der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 8 eine Druckfeder und eine Hebelfeder der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 9 einen Druckriegel der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 10 ein Gelenk der erfindungsgemäßen Schließeinrich tung;
  • 11 ein Oberteil der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 12 eine Hebelfeder der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 13 eine Unterplatte der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung;
  • 14 den Schnitt A-A in 15;
  • 15 eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung bei sich in seiner Verriegelstellung befindendem Druckriegel;
  • 16 den Schnitt A-A in 17; und
  • 17 eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Schließeinrichtung bei sich in seiner Freigabestellung befindendem Druckriegel.
  • Eine in den 1 bis 3 dargestellte erfindungsgemäße Schließeinrichtung 1 ist an zwei zueinander bewegbaren Teilen eines Behältnisses angeordnet; z.B. ist ein Oberteil 2 der Schließeinrichtung an einem in den Figuren lediglich angedeuteten Kofferdeckel 3 befestigt, wohingegen ein im einzelnen noch zu beschreibendes Unterteil 4 der Schließeinrichtung an einem ebenfalls lediglich angedeutet dargestellten Kofferboden 5 befestigt ist.
  • Die erfindungsgemäße Schließeinrichtung hat einen zu ihrem Unterteil 4 gehörenden Zahlenschlossmechanismus 6, der in einem Gehäuse 7 aufgenommen ist, welches mittels eines Gelenks 8 schwenkbar an einer Unterplatte 9 gelagert ist. Das Gehäuse 7 kann somit quasi als Hebel fungieren, der mit dem am Kofferdeckel 3 befindlichen Oberteil der Schließeinrichtung in Eingriff bringbar ist und durch dessen Verschwenkung um die unterplattenseitige Achse 10 des Gelenks 8 und gleichzeitige Drehung um die gehäuseseitige Achse 11 des Gelenks 8 eine Nase 12 des Oberteils 2 mit einer Aufnahme 13 der Unterplatte 9 in Eingriff bringbar ist, so dass, wie in den 1 und 2 dargestellt, der Kofferdeckel 3 am Kofferboden 5 fixiert ist.
  • In dieser den Kofferdeckel 3 am Kofferboden 5 fixierenden Stellung ist der Hebel bzw. das Gehäuse 7 mittels des im Gehäuse 7 aufgenommenen Zahlenschlossmechanismus 6 verriegelbar.
  • Wie aus den 1 bis 3 hervorgeht, weist der Zahlenschlossmechanismus drei Zahlenräder 14 auf, die senkrecht zur zwischen dem Kofferdeckel 3 und dem Kofferboden 5 ausgebildeten Koffertrennung 15 an einem Wandungsabschnitt 16 des Kofferbodens 5 angeordnet sind. Die beim dargestellten Ausführungsbeispiel des Zahlenschlossmechanismus 6 vorgesehenen drei Zahlenräder 14 sind somit bei auf seiner Bodenwand stehendem Koffer in einer Reihe angeordnet, die in Vertikalrichtung senkrecht zur dann horizontal verlaufenden Koffertrennung 15 angeordnet ist.
  • In 4 dargestellte Drehachsen 17 der Zahlenräder verlaufen dann senkrecht zum Wandungsabschnitt 16.
  • Wie insbesondere aus 2 hervorgeht, hat das Gehäuse 7 Durchbrüche 18, so dass jedes Zahlenrad 14 an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen durch zwei Finger gleichzeitig drehbar ist. Darüber hinaus ist je Zahlenrad 14 im Gehäuse 7 eine Sichtöffnung 19 vorgesehen, mittels der die derzeitige Positionierung des Zahlenrads erfassbar ist.
  • Der Hebel bzw. das Gehäuse 7 hat auf seiner Innenseite drei zylindrische Vorsprünge, welche die Drehachsen 17 für die Zahlenräder 14 bilden. Darüber hinaus sitzt auf jeder Drehachse 17 eine Kupplungsscheibe 20, die ebenfalls um die Drehachse 17 drehbar ist.
  • Auf seiner der Kupplungsscheibe 20 zugewandten Unterseite hat jedes Zahlenrad 14 Erhebungen 21, welche mit entsprechend auf der dem Zahlenrad 14 zugewandten Oberseite der Kupplungsscheibe 20 ausgebildeten und angeordneten Absenkungen 22 in Eingriff sind. Die zahlenradseitigen Erhebungen 21 sowie die kupplungsscheibenseitigen Absenkungen 22 sind kantenlos bzw. abgerundet ausgebildet, so dass bei Aufbringung einer entsprechenden Kraft eine Relativverstellung zwischen dem Zahlenrad 14 und der Kupplungsscheibe 20 möglich ist, wobei dann die zahlenradseitigen Erhebungen 21 in jeweils anderen kupplungsscheibenseitigen Absenkungen 22 aufgenommen werden.
  • An der Unterseite der drei Kupplungsscheiben 20 ist eine Druckfeder 23 angeordnet, die die Kupplungsscheiben 20 aufwärts drückt, so dass der Eingriff zwischen den kupplungsscheibenseitigen Absenkungen 22 und den zahlenradseitigen Erhebungen 21 aufrecht erhalten wird.
  • Die Kupplungsscheiben 20 haben jeweils eine Ausnehmung 24, die in Gegenüberlage zu einem ihr zugeordneten Vorsprung 25 eines Druckriegels 26 gerät, wenn an den Zahlenrädern 14 des Zahlenschlossmechanismus 6, die mit den Kupplungsscheiben 20 in Eingriff sind, das Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlossmechanismus 6 eingestellt ist.
  • Die zum Zahlenschlossmechanismus 6 gehörenden Zahlenräder 14 und Kupplungsscheiben 20 werden mittels der Druckfeder 23 vom Druckriegel 26 in in 4 aufwärtiger Richtung vorgespannt. Ein ansonsten üblicher separater Schließwerkträger kann daher entfallen.
  • Der Druckriegel 26 ist aus der in den 4 und 15 dargestellten Verriegelstellung in seine in 17 dargestellte Entriegelstellung druckbar, wenn, wie dies insbesondere aus 14 hervorgeht, die kupplungsscheibenseitigen Ausnehmungen 24 den druckriegelseitigen Vorsprüngen 25 gegenüberliegen. Der Druckriegel 26 wird mittels einer Druckriegelfeder 27 in seine in den 4, 14 und 15 dargestellte Verriegelstellung vorgespannt.
  • In dieser Verriegelstellung ist der Druckriegel 26 mittels eines an ihm ausgebildeten Unterhakens 28 an einem an der Unterplatte 9, die fest am Wandungsabschnitt 16 befestigt ist, ausgebildeten Oberhaken blockiert, so dass eine Verschwenkung bzw. Drehung des Gehäuses 7 bzw. des durch das Gehäuse 7 gebildeten Hebels aus der in 1 dargestellten in die in 3 dargestellte Position nicht möglich ist.
  • Wenn der Druckriegel 26, sofern die Kupplungsscheiben 20 mittels Einstellung des Schlüsselgeheimnisses an den Zahlenrädern 14, wie in 14 dargestellt, ausgerichtet sind, aus seiner Verriegelstellung in seine in 16 dargestellte Entriegelstellung gegen die Kraft der Druckriegelfeder 27 gedrückt wird, geraten der druckriegelseitige Unterhaken 28 und der unterplattenseitige Oberhaken 29 außer Eingriff, so dass der Zahlenschlossmechanismus 6 mittels einer um die Achsen 10, 11 des Gelenks 8 angeordneten Hebelfeder 30 in seine von der Unterplatte 9 entfernte, in 3 dargestellte Öff nungsstellung geschwenkt bzw. gedreht wird, in der das Oberteil 2 der Schließeinrichtung 1 vom Unterteil 4 bzw. von der Unterplatte 9 trennbar und somit der Kofferdeckel 3 vom Kofferboden 5 entfernbar ist.
  • Da bei in seiner Entriegelstellung befindlichem Druckriegel 26 ein fester Eingriff zwischen den druckriegelseitigen Vorsprüngen 25 und den kupplungscheibenseitigen Ausnehmungen 24 besteht, ist es möglich, die Zahlenräder 14 relativ zu den Kupplungsscheiben 20 zu drehen, da der Eingriff zwischen den zahlenradseitigen Erhebungen 21 und den kupplungsscheibenseitigen Absenkungen 22 durch Aufbringung einer vergleichsweise geringen Kraft aufhebbar ist; durch eine Verdrehung der Zahlenräder 14 in Bezug auf die Kupplungsscheiben 20 kann dann das Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlossmechanismus 6 neu eingestellt werden.
  • Auf der Unterseite der Zahlenräder 14 sind Vorsprungelemente 31 ausgebildet, die radial außerhalb der Kupplungsscheiben 20 angeordnet sind und an den Kupplungsscheiben vorbei in Richtung auf den Druckriegel 26 bzw. dessen Vorsprünge 25 vorstehen.
  • In der Verriegelungsstellung des Druckriegels 26 geraten diese Vorsprungelemente 31 bei Drehung des betreffenden Zahlenrads 14 jeweils zeitweise in Anlage an den druckriegelseitigen Vorsprung 25. Da jeder Position des Zahlenrads 14 ein Vorsprungelement 31 zugeordnet ist bzw. da jedes Zahlenrad 14 immer dann korrekt positioniert ist, wenn der druckriegelseitige Vorsprung 25 von zwei zahlenradseitigen Vorsprungelementen 31 quasi eingerahmt ist, erfolgt bei jeder Drehung des Zahlenrads 14 aus einer Position in die nächste ein Klicken od.dgl., mittels dem im Zusammenhang mit der auftretenden Rastwirkung das tatsächliche Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlossmechanismus 6 weiter verschleiert wird.
  • Um in der in 16 dargestellten Entriegelstellung des Druckriegels 26 die Verstellung des Schlüsselgeheimnisses zu ermöglichen, weisen die Vorsprünge 25 des Druckriegels 26 jeweils eine Aussparung 32 auf, durch die hindurch die zahlenradseitigen Vorsprungelemente 31 passieren können, wenn sich der Druckriegel 26 in seiner Entriegelstellung befindet und wenn durch Relativverdrehung des Zahlenrads 14 in Bezug auf die ihm zugeordnete Kupplungsscheibe 20 das Schlüsselgeheimnis verstellt werden soll.
  • Sobald nach einer derartigen Relativverdrehung der Zahlenräder 14 in Bezug auf die Kupplungsscheiben 20 bzw. nach einer daraus resultierenden Verstellung des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlossmechanismus 6 der Druckriegel 26 losgelassen wird und aufgrund der auf ihn einwirkenden Druckriegelfeder 27 aus seiner Ent- in seine Verriegelstellung versetzt wird, ist eine Drehung der Zahlenräder 14 aufgrund des nunmehr zur Wirkung kommenden Eingriffs zwischen den zahlenradseitigen Erhebungen 21 und den kupplungsscheibenseitigen Absenkungen 22 nur noch unter Mitnahme der Kupplungsscheiben 20 möglich.

Claims (8)

  1. Schließeinrichtung, bei der Zahlenräder (14) eines Zahlenschlossmechanismus (6) mit Kupplungsscheiben (20) in Eingriff sind, die bei Einstellung des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlossmechanismus (6) mittels der Zahlenräder (14) eine Freigabeposition einnehmen, in der ein Druckriegel (26) des Zahlenschlossmechanismus (6) aus einer die Schließeinrichtung (1) blockierenden Verriegelstellung in eine die Schließeinrichtung (1) freigebende Entriegelstellung verstellbar ist, wobei die Kupplungsscheiben (20) bei an den Zahlenrädern (14) des Zahlenschlossmechanismus (6) eingestelltem Schlüsselgeheimnis mit dem Druckriegel (26) in Eingriff bringbar sind, wobei die den Eingriff zwischen dem Druckriegel (26) und den Kupplungsscheiben (20) aufrecht erhaltenden Kräfte größer als die den Eingriff zwischen den Zahlenrädern (14) und den Kupplungsscheiben (20) aufrecht erhaltenden Kräfte sind, so dass die Zahlenräder (14) bei mit den Kupplungsscheiben (20) in Eingriff befindlichem Druckriegel (26) in Bezug auf die Kupplungsscheiben (20) drehbar sind, und wobei an jedem Zahlenrad (14) Vorsprungelemente (31) ausgebildet sind, die bei jeder Verstellung des Zahlenrads (14) zeitweise in Anlage an ein rotationsfest angeordnetes Bauteil (25) des Zahlenschlossmechanismus (6) geraten, dadurch gekennzeichnet, dass als rota tionsfest angeordnete Bauteile des Zahlenschlossmechanismus (6) Vorsprünge (25) des Druckriegels (26) vorgesehen sind, und dass die Vorsprünge (25) des Druckriegels (26) jeweils eine Aussparung (32) aufweisen, durch die hindurch die Vorsprungelemente (31) der Zahlenräder (14) passieren können, wenn die druckriegelseitigen Vorsprünge (25) in Eingriff mit Ausnehmungen (24) der Kupplungsscheiben (20) sind.
  2. Schließeinrichtung nach Anspruch 1, bei der die Zahlenräder (14) des Zahlenschlossmechanismus (6) der Schließeinrichtung (1) in einer zu einer Koffer- bzw. Behältnistrennung (15) orthogonalen Reihe an der Wandung des Koffers bzw. Behältnisses angeordnet sind.
  3. Schließeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der Drehachsen (17) der Zahlenräder (14) des Zahlenschlossmechanismus (6) senkrecht zu einem die Schließeinrichtung (1) aufweisenden Wandungsabschnitt (16) des Behältnisses angeordnet sind.
  4. Schließeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der jedes Zahlenrad (14) des Zahlenschlossmechanismus (6) an zumindest zwei Stellen aus einem Gehäuse (7) des Zahlenschlossmechanismus (6) vorsteht.
  5. Schließeinrichtung nach Anspruch 4, bei der die zwei Stellen, an denen jedes Zahlenrad (14) aus dem Gehäuse (7) des Zahlenschlossmechanismus (6) vorsteht, einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
  6. Schließeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der jedes Zahlenrad (14) auf seiner der Kupplungsscheibe (20) zugewandten Seite Erhebungen (21) bzw. Absenkungen aufweist, die mit auf der dem Zahlenrad (14) zugewandten Seite der Kupplungsscheibe (20) ausgebildeten Absenkungen (22) bzw. Erhebungen in Eingriff bringbar sind.
  7. Schließeinrichtung nach Anspruch 6, bei der die zahlenradseitigen Erhebungen (21) bzw. Absenkungen und die kupplungsscheibenseitigen Absenkungen (22) bzw. Erhebungen formschlüssig und kantenfrei ausgebildet sind.
  8. Schließeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der jede Kupplungsscheibe (20) eine von ihrem Umfang sich radial einwärts erstreckende Ausnehmung (24) aufweist, mit der ein Vorsprung (25) des Druckriegels (26) in Eingriff bringbar ist, wenn an den Zahlenrädern (14) das Schüsselgeheimnis des Zahlenschlossmechanismus (6) eingestellt ist.
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