DE10122417A1 - Zahlenschloß - Google Patents
ZahlenschloßInfo
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/12—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes
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Abstract
Ein Zahlenschloß hat Zahlenräder (3), an denen ein Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlosses (1) einstellbar ist und die mit zahlenradseitigen Eingriffselementen (11) versehen sind, Kupplungsscheiben (4), die über kupplungsscheibenseitige Eingriffselemente (15) und die zahlenradseitigen Eingriffselemente (11) in Eingriff mit den Zahlenrädern (3) sind, und ein Riegelglied (5), das bei eingestelltem Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlosses (1) in seine Freigabestellung bewegbar ist. DOLLAR A Um ohne zusätzlichen Mechanismus in einfacher Weise eine Verstellung des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlosses zu ermöglichen und um darüber hinaus ungewollte Verstellungen des Schlüsselgeheimnisses des Zahlenschlosses möglichst auszuschließen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die kupplungsscheibenseitigen Eingriffselemente (15) einerseits und/oder die zahlenradseitigen Eingriffselemente (11) andererseits so ausgebildet sind, daß der Eingriff zwischen Zahlenrad (3) und Kupplungsscheibe (4) gegen die in Richtung dieses Eingriffs wirkende Vorspannung aufhebbar ist, sofern auf das Zahlenrad (3) eine in Umfangsrichtung desselben wirkende Tangentialkraft ausgeübt wird, die eine vorgebbare Grenzkraft übersteigt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Zahlenschloß mit Zahlenrä
dern, an denen ein Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlosses
einstellbar ist und die mit zahlenradseitigen Eingriffsele
menten versehen sind, Kupplungsscheiben, die über kupplungs
scheibenseitige Eingriffselemente und die zahlenradseitigen
Eingriffselemente in Eingriff mit den Zahlenrädern sind, und
einem Riegelglied, das bei eingestelltem Schlüsselgeheimnis
des Zahlenschlosses in seine Freigabestellung bringbar ist.
Derartige Zahlenschlösser finden vielfältige Verwendung, z. B.
zum Verschließen von Behältnissen, wie Gepäckstücken, Möbel
ud. dgl., aber auch für Fenster, Türen, Klappen etc.
Bei bekannten derartigen Zahlenschlössern ist es möglich, ein
neues Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlosses einzustellen, in
dem durch ein mechanisches Stellteil der Eingriff zwischen
den Zahlenrädern und den ihnen jeweilig zugeordneten Kupp
lungsscheiben aufgehoben wird. Üblicherweise werden die Kupp
lungsscheiben oder die Zahlenräder durch Vorspannung, die
mittels Federvorrichtungen od. dgl. erzeugt wird, in ihre Ein
griffsstellung vorgespannt. Zum Aufheben des Eingriffs ist im
Zahlenschloß ein Stellglied vorgesehen, mittels dem die Zah
lenräder oder die Kupplungsscheiben gegen die Vorspannkraft
dieser Federeinrichtung bewegbar sind, bis der Eingriff zwi
schen den zahlenradseitigen Eingriffselementen und den kupp
lungsscheibenseitigen Eingriffselementen aufgehoben ist. Bei
aufgehobenem Eingriff zwischen den Kupplungsscheiben und den
Zahlenrädern können die Zahlenräder in bezug auf die Kupp
lungsscheiben verdreht werden, wodurch ein neues Schlüsselge
heimnis einstellbar ist.
Nachteilig an diesen bekannten Zahlenschlössern ist einer
seits, daß mechanische Bauteile vorgesehen werden müssen,
mittels denen der Eingriff zwischen Kupplungsscheiben und
Zahlenrädern gegen die Kraft der in Richtung auf diesen Ein
griff wirkenden Federeinrichtungen aufgehoben werden kann.
Darüber hinaus kommt es bei bekannten derartigen Zahlen
schlössern durch Hemmung dieser für die Aufhebung des Ein
griffs vorgesehenen Bauteile vergleichsweise häufig zu unge
wollten Neucodierungen des Schlüsselgeheimnisses. Sofern die
Zahlenräder dann verstellt werden, bevor das unbeabsichtigt
neu codierte Schlüsselgeheimnis erfaßt wird, müssen aufwendi
ge Maßnahmen vorgenommen werden, um das Zahlenschloß wieder
bestimmungsgemäß gebrauchen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs ge
schilderte gattungsgemäße Zahlenschloß derart weiterzubilden,
daß einerseits ungewollte Neucodierungen erheblich erschwert
sind und daß andererseits die Anzahl der Bauteile des Zahlen
schlosses reduziert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
kupplungsscheibenseitigen Eingriffselemente einerseits
und/oder die zahlenradseitigen Eingriffselemente andererseits
so ausgebildet sind, daß der Eingriff zwischen Zahlenrad und
Kupplungsscheibe gegen die in Richtung dieses Eingriffs wir
kende Vorspannung aufhebbar ist, sofern auf das Zahlenrad ei
ne in Umfangsrichtung desselben wirkende Tangentialkraft aus
geübt wird, die eine vorgebbare Grenzkraft übersteigt.
Durch diese Ausgestaltung der kupplungsscheibenseitigen Ein
griffselemente und der zahlenradseitigen Eingriffselemente
kann auf einen separaten Verstellmechanismus verzichtet wer
den, mittels dem der Eingriff zwischen Kupplungsscheiben und
Zahlenrädern beim Stand der Technik aufgehoben wird. Je nach
körperlicher und geometrischer Ausgestaltung der kupplungs
scheibenseitigen Eingriffselemente und/oder der zahlenradsei
tigen Eingriffselemente kann die Grenzkraft, ab der eine Dre
hung des Zahlenrads in bezug auf die Kupplungsscheibe möglich
ist, in beliebiger Höhe vorgegeben werden.
Wenn die kupplungsscheibenseitigen Eingriffselemente als ab
gerundete oder angeschrägte Vorsprünge und die zahlenradsei
tigen Eingriffselemente als im wesentlichen zylindrische Aus
nehmungen ausgebildet sind, in die die kupplungsscheibensei
tigen abgerundeten oder angeschrägten Vorsprünge vorstehen,
wenn die Kupplungsscheibe und das Zahnrad in Eingriff sind,
ist je nach Grad der Abrundung oder Anschrägung der kupp
lungsscheibenseitigen Vorsprünge eine daraus resultierende
Grenzkraft vorgebbar, ab der durch Ausübung einer Tangential
kraft auf das Zahlenrad die abgerundeten oder angeschrägten
Vorsprünge aus den zahlenradseitigen Ausnehmungen herausglei
ten können. Je größer die Anschrägung oder Abrundung der
kupplungsscheibenseitigen Vorsprünge ist, desto geringer ist
die Grenzkraft, ab der ein Herausgleiten der Vorsprünge aus
den zahlenradseitigen Ausnehmungen bewerkstelligt werden
kann.
Selbstverständlich ist es auch möglich, daß die zahlenradsei
tigen zylindrischen Ausnehmungen abgerundet ausgebildet sind,
wobei durch das Ausmaß der Abrundungen oder auch Anschrägun
gen die Ausnehmungen letztlich nicht mehr zylindrisch sein
müssen.
Die Aufbringung der Tangentialkraft auf das Zahlenrad kann
erleichtert werden, wenn die Zahlenräder auf ihrem Außenkranz
Eingriffsvertiefungen aufweisen, in die eine Spitze eines
Werkzeugs, z. B. eines Kugelschreibers od. dgl., einsteckbar
ist, um die zur Aufhebung des Eingriffs zwischen Zahlenrad
und Kupplungsscheibe erforderliche Tangentialkraft auf das
Zahlenrad zu übertragen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Zahlen
schlosses;
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Zahlenrades des in Fig. 1
gezeigten erfindungsgemäßen Zahlenschlosses; und
Fig. 3 den Schnitt B-B in Fig. 2.
Eine in Fig. 1 in perspektivischer Explosionsdarstellung ge
zeigte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Zahlenschlos
ses 1 kann zum sicheren Verschließen unterschiedlichster Be
hältnisse und Vorrichtungen dienen, z. B. zum Verschließen von
Gepäckstücken, Möbelstücken, Türen, Fenstern od. dgl.
Zu dem Zahlenschloß 1 gehört ein Gehäuse 2, Zahlenräder 3,
Kupplungsscheiben 4, ein Riegelglied 5 und eine Grundplatte
6.
Das Gehäuse 2 und die Grundplatte 6 bilden einen Aufnahmeraum
für die weiteren Bauteile des Zahlenschlosses 1.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Zahlenschlosses 1 weist dieses drei Zahlenräder 3 auf, deren
Drehachsen beabstandet und parallel zueinander in dem durch
das Gehäuse 2 und die Grundplatte 6 ausgebildeten Aufnahme
raum angeordnet sind. Grundsätzlich ist es möglich, eine be
liebige Anzahl von Zahlenrädern 3 vorzusehen, wobei diese
auch um eine ihnen gemeinsame Drehachse rotierbar angeordnet
sein können.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind im Gehäuse 2 drei
Drehzapfen 7 vorgesehen, auf denen jeweils ein Zahlenrad 3
drehbar angeordnet ist. Jedes Zahlenrad 3 ragt durch eine im
Gehäuse 2 ausgebildete Öffnung 8 aus dem Gehäuse 2 vor, so
daß einerseits das Zahlenrad 3 betätig- bzw. drehbar ist und
andererseits die jeweilige Position des Zahlenrads 3 optisch
wahrgenommen werden kann.
Jedes Zahlenrad 3 hat einen im dargestellten Ausführungsbei
spiel geriffelten Außenkranz 9, um die Betätigung bzw. Dre
hung des jeweiligen Zahlenrads 3 zu erleichtern. Der Außen
kranz 9 weist zueinander gleich beabstandete Eingriffsvertie
fungen 10 auf, in die eine Spitze eines Werkzeugs, z. B. eines
Kugelschreibers od. dgl., einsteckbar ist.
Auf seiner der jeweiligen Kupplungsscheibe 4 zugewandten
Stirnfläche ist jedes Zahlenrad 3 mit in Umfangsrichtung
gleich beabstandeten zahlenradseitigen Eingriffselementen 11
versehen. Diese zahlenradseitigen Eingriffselemente 11 sind,
wie sich insbesondere aus Fig. 3 ergibt, als abgerundete,
mit einer im wesentlichen zylindrischen Grundform versehene
Ausnehmungen 11 ausgebildet.
Jede Kupplungsscheibe 4 ist einem Zahlenrad 3 zugeordnet und
sitzt mit diesem Zahlenrad 3 koaxial zu diesem auf dem jewei
ligen Drehzapfen 7.
Jede Kupplungsscheibe 4 hat eine Randausnehmung 12. Nur wenn
die im dargestellten Ausführungsbeispiel drei Randausnehmun
gen 12 der drei Kupplungsscheiben 4 in der in Fig. 1 darge
stellten Weise positioniert sind, wozu an den drei Zahlenrä
dern 3 des Zahlenschlosses 1 dessen Schlüsselgeheimnis einge
stellt sein muß, kann das Riegelglied 5, das mittels einer in
den Figuren nicht gezeigten Federvorrichtung in Richtung auf
seine Freigabestellung beaufschlagt wird, aus seiner Sperr
stellung in seine Freigabestellung verbracht werden, da nur
dann eine Verschiebung des Riegelglieds 5 in in Fig. 1 lin
ker Richtung möglich ist. Ansonsten wird eine Verschiebung
des Riegelglieds 5 dadurch blockiert, daß Sperrvorsprünge 13
des Riegelglieds 5 gegen die Außenmantelflächen 14 der Kupp
lungsscheiben 4 anliegen. Nur bei an den Zahlenrädern 3 ein
gestelltem Schlüsselgeheimnis können die Sperrvorsprünge 13
des Riegelglieds 5 in die Randausnehmungen 12 der Kupplungs
scheiben 4 eindringen, wodurch das Riegelglied 5 in seine
Freigabestellung gerät.
Auf ihrer dem jeweiligen Zahlenrad 3 zugewandten Stirnseite
hat jede Kupplungsscheibe 4 kupplungsscheibenseitige Ein
griffselemente 15, die, wie sich insbesondere aus Fig. 3 er
gibt, als abgerundete bzw. abgeschrägte Vorsprünge 15 ausge
bildet sind.
Durch in den Figuren nicht gezeigte Federvorrichtungen werden
die Kupplungsscheiben 4 in ihrer Axialrichtung beaufschlagt,
so daß jede Kupplungsscheibe 4 mit ihren angeschrägten bzw.
abgerundeten Vorsprüngen 15 in die zahlenradseitigen abgerun
deten Ausnehmungen 11 vorsteht.
Die Anzahl der kupplungsscheibenseltigen Vorsprünge 15 kann
der Anzahl der zahlenradseitigen Ausnehmungen 11 entsprechen,
jedoch können auch weniger kupplungsscheibenseitige Vorsprün
ge 5 als zahlenradseitlge Ausnehmungen 11 vorgesehen sein.
Die Anordnung der kupplungsscheibenseitigen Vorsprünge 15 und
der zahlenradseitigen Ausnehmungen 11 ist so gewählt, daß al
le kupplungsscheibenseitigen Vorsprünge 15 jeweils gleichzei
tig mit den zahlenradseitigen Ausnehmungen 11 in Eingriff
sein können.
Durch die Federvorspannung der Kupplungsscheiben 4 ist ge
währleistet, daß im Normalbetrieb des Zahlenschlosses der
Eingriff zwischen den zahlenradseitigen Ausnehmungen und den
kupplungsscheibenseitigen Vorsprüngen 15 aufrecht erhalten
wird.
Bei am Zahlenschloß 1 eingestellten Schlüsselgeheimnis wird
das Riegelglied 5 mittels der es beaufschlagenden Federvor
richtung in Fig. 1 nach links bewegt, so daß die Sperrvor
sprünge 13 des Riegelglieds 5 in Eingriff mit den Randausneh
mungen 12 der Kupplungsscheiben 4 geraten. Die Kupplungs
scheiben 4 sind nunmehr durch das Riegelglied 5 in Drehrich
tung blockiert. Wenn in dieser Position bei eingestelltem al
ten Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlosses 1 ein neues
Schlüsselgeheimnis desselben codiert werden soll, muß die Re
lativposition zwischen zumindest einem Zahlenrad 3 und der
ihm zugeordneten Kupplungsscheibe 4 geändert werden.
Hierzu ist es möglich, beispielsweise mit der Spitze eines
Kugelschreibers in eine Eingriffsvertiefung 10 des zu ver
stellenden Zahlenrads 3 einzudringen, wobei selbstverständ
lich die entsprechende Eingriffsvertiefung 10 durch die Öff
nung 8 des Gehäuses 2 zugänglich sein muß. Durch eine ent
sprechende Bewegung des Kugelschreibers kann das Zahlenrad 3
mit einer Tangentialkraft beaufschlagt werden, die ausrei
chend ist um zu gewährleisten, daß der Eingriff zwischen den
zahlenradseitigen Ausnehmungen und den kupplungsscheibensei
tigen Vorsprüngen aufgehoben wird. Um diesen Eingriff aufzu
heben, muß die mittels des Kugelschreibers auf das Zahlenrad
3 übertragene Tangentialkraft eine Grenzkraft übersteigen,
die durch die Abmessungen und die Abschrägungen bzw. Abrun
dungen der zahlenradseitigen Ausnehmungen und der kupplungs
scheibenseitigen Vorsprünge und die Vorspannkraft der die
Kupplungsscheiben 4 beaufschlagenden Federeinrichtungen vor
gegeben ist.
Bei Überschreiten dieser Grenzkraft wird der Eingriff zwi
schen den zahlenradseitigen Ausnehmungen 11 und den kupp
lungsscheibenseitigen Vorsprüngen 15 aufgehoben. Das Zahlen
rad 3 ist nunmehr mittels des Kugelschreibers solange dreh
bar, bis es die für das neue Schlüsselgeheimnis des Zahlen
schlosses 1 gewünschte Relativposition zur Kupplungsscheibe 4
aufweist. Hierbei kann es erforderlich sein, daß mehrmals der
Eingriff zwischen den zahlenradseitigen Ausnehmungen 11 und
den kupplungsscheibenseitigen Vorsprüngen 15 aufgehoben wer
den muß.
Falls für die gewünschte Veränderung des Schlüsselgeheimnis
ses des Zahlenschlosses 1 die Relativposition mehrerer Zah
lenräder 3 in bezug auf deren Kupplungsscheiben 4 geändert
werden muß, muß der vorstehend geschilderte Vorgang für alle
Zahlenräder 3 des Zahlenschlosses 1 durchgeführt werden.
Danach ist das neue Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlosses 1
eingestellt.
Claims (5)
1. Zahlenschloß, mit Zahlenrädern (3), an denen ein Schlüs
selgeheimnis des Zahlenschlosses (1) einstellbar ist und
die mit zahlenradseitigen Eingriffselementen (11) verse
hen sind, Kupplungsscheiben (4), die über kupplungsschei
benseitige Eingriffselemente (15) und die zahlenradseiti
gen Eingriffselemente (11) in Eingriff mit den Zahlenrä
dern (3) sind, und einem Riegelglied (5), das bei einge
stelltem Schlüsselgeheimnis des Zahlenschlosses (1) in
seine Freigabestellung bewegbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß die kupplungsscheibenseitigen Eingriffselemente
(15) einerseits und/oder die zahlenradseitigen Ein
griffselemente (11) andererseits so ausgebildet sind, daß
der Eingriff zwischen Zahlenrad (3) und Kupplungsscheibe
(4) gegen die in Richtung dieses Eingriffs wirkende Vor
spannung aufhebbar ist, sofern auf das Zahlenrad (3) eine
in Umfangsrichtung desselben wirkende Tangentialkraft
ausgeübt wird, die eine vorgebbare Grenzkraft übersteigt.
2. Zahlenschloß nach Anspruch 1, bei dem die kupplungsschei
benseitigen Eingriffselemente (15) als abgerundete oder
angeschrägte Vorsprünge (15) und die zahlenradseitigen
Eingriffselemente (11) als zylindrische Ausnehmungen aus
gebildet sind, in die die kupplungsscheibenseitigen abge
rundeten oder angeschrägten Vorsprünge (15) vorstehen,
wenn die Kupplungsscheibe (4) und das Zahlenrad (3) in
Eingriff sind.
3. Zahlenschloß nach Anspruch 2, bei dem die zahlenradseiti
gen zylindrischen Ausnehmungen (11) abgerundet ausgebil
det sind.
4. Zahlenschloß nach Anspruch 2, bei dem die zahlenradseiti
gen zylindrischen Ausnehmungen (11) abgerundet ausgebil
det sind.
5. Zahlenschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem
die Zahlenräder (3) auf ihrem Außenkranz (9) Eingriffs
vertiefungen (10) aufweisen, in die die Spitze eines
Werkzeugs, z. B. eines Kugelschreibers od. dgl., einsteck
bar ist, um die zur Aufhebung des Eingriffs zwischen Zah
lenrad (3) und Kupplungsscheibe (4) erforderliche Tangen
tialkraft auf das Zahlenrad (3) zu übertragen.
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