DE19711641A1 - Bausatz eines zusammenrollbaren Lattenrostes für Caravane und Boote - Google Patents
Bausatz eines zusammenrollbaren Lattenrostes für Caravane und BooteInfo
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Description
Die Erfindung besteht aus einem Bausatz eines zusammenrollbaren Lat
tenrostes für Caravane und Boote, bestehend aus Einzellatten und End
kappen, wobei die Einzellatten in ihrer Länge an die veränderbare
Raumgegebenheit in den Fahrzeugen anpaßbar ist, und die Einzellatten
untereinander verbunden sind und endseitig in sacklochförmige Taschen
in den Kopf von Endkappen eingeschoben sind, wobei die Endkappen auf
einer Unterlage in dem Fahrzeug aufliegen.
In Räumen mit bestimmungsgemäß beschränktem Platz, wie Booten, klei
neren Schiffen, Wohnwagen aber auch im häuslichen Bereich, besteht
häufig nicht die Möglichkeit, Lattenrost-Liegen in den im Handel
erhältlichen, rechteckigen normalen Größen aufzustellen. Zu dem wird
von solchen Anordnungen gewöhnlich auch die Möglichkeit eines schnel
len und häufigen Auf- und Abbaus gefordert, zum Beispiel, um unter
der Liegefläche angeordnete Aufbewahrungsräume schnell und leicht
zugänglich zu machen, oder die betreffenden Bauelemente schnell und
raumsparend transportieren zu können. Um diesen Voraussetzungen ge
recht zu werden, sind aus dem Stand der Technik Bausätze von Latten
rosten bekannt, die insbesondere für Caravane und Boote verwendet
werden können.
Hierbei besteht der Bausatz im wesentlichen aus Einzellatten und End
kappen, -wobei sich die Einzellatten an die Raumgegebenheit anpassen
lassen, in dem sie einfach aufgekürzt werden, so daß sich die Einzel
latten in den Bogen oder den eingeengten Bereich einer Koje, oder in
eine Bug-Koje einpassen lassen, um auf diese Weise eine komfortable
Schlafgelegenheit zu schaffen. Dabei sind endseitig an den Einzellat
ten Kappen angeordnet, die sacklochförmige Taschen aufweisen, zur
Aufnahme der Stirnseiten der Einzellatten, und wobei diese unterein
ander verbunden sind. Somit ergibt sich beispielsweise ein zusammen
rollbarer Lattenrost, welcher leicht von der Auflage entfernt werden
kann, um die darunter befindlichen Stauräume zu nutzen.
Aus dem Stand der Technik, gemäß dem Gebrauchsmuster G 91 02 835.3,
ist ein derartig beschriebener Lattenrost bekannt, der insbesondere
zur Verwendung in Booten bestimmt ist. Der Lattenrost weist die Mög
lichkeit auf, daß er an sich verändernde Raumgegebenheiten anpaßbar
ist. Hierzu wird vorgeschlagen, daß der Lattenrost aus federnden Lat
ten besteht, die jeweils endseitig auf befestigten Längsleisten mit
tels Endkappen befestigt sind. Dabei ist wenigstens eine der Längs
leisten fest mit der Unterlage verbunden und mit einem Scharnier ver
sehen, so daß sich die so starr gestaltete Lattenrostauflage wie eine
Klappe auf der Unterlage verschwenken läßt. Diese Anordnung weist da
hingehend Nachteile auf, daß sie einerseits starr ist und anderer
seits fest mit der Unterlage verbunden ist. Der Lattenrost ist in
seiner Gesamtheit immer fest mit dem Bootskörper verbunden, so daß zu
Reinigungszwecken, aber auch zu Entlüftungszwecken, der Lattenrost
nicht aus der Bootskonstruktion herausgenommen werden kann.
Eine andere Ausführungsform die gemäß dem Stand der Technik aus der
DE 37 80 793 T2 bekannt ist, besteht ebenfalls aus einem Lattenrost,
wobei die stirnseitigen Enden der Einzellatten in gleicher Weise mit
federnden Elementen zusammenwirken. Zur Anpassung an die veränderbare
Raumgegebenheit in dem Fahrzeug sind die Einzellatten anpaßbar. Die
Einzellatten sind dabei, um den Lattenrost zusammenrollbar zu gestal
ten, untereinander mit einem Binderiemen verbunden, so daß sich eine
flexible nicht fest mit der Unterlage im Fahrzeug verbundene Latten
rostkonstruktion ergibt. Dieser zusammenrollbare Lattenrost läßt sich
somit durch entsprechendes Anpassen der Einzellatten-Längen an die
räumlichen Gegebenheiten in einem Caravan oder in einem Boot anpas
sen, wobei sich der zusammenrollbare Lattenrost auf eine vorhandene
Unterlage in dem Fahrzeug leicht ausrollen läßt. Dieser Bausatz birgt
ebenfalls Nachteile in sich, die im wesentlichen darin zu sehen sind,
daß der die Einzellatten verbindende Binderiemen flexibel gehalten
ist, so daß ein sich Zusammenschieben aufgrund von Belastungen auf
der Liegefläche und ein sich Quersetzen der Einzellatten nicht ver
mieden werden kann, und sich somit für die Liegefläche eine unter
schiedliche Federwirkung ergibt.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, diese aufgezeigten Nachteile
des Standes der Technik zu überwinden, wobei einerseits der Bausatz
für Caravane und Boote nicht starr ausgebildet ist, und wobei ande
rerseits die Federwirkung der einzelnen Latten über die gesamte
Liegefläche nicht beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Endkappen
untereinander durch Verbindungsstücke verbunden sind, die endseitig
jeweils eine Bohrung aufweisen, durch die in ihrer Länge variable
Stifte zur Anpassung an die entlang der Auflage ansteigenden oder ab
fallenden Länge der Latten greifen, und wobei zur Bildung einer Ge
lenkstelle die freien Enden der variablen Stifte in durchgehende Boh
rungen am Unterteil der Endkappe einsteckbar und festlegbar sind.
Aufgrund dieser Ausbildung wird erreicht, daß im ausgerollten Zustand
des Lattenrostes die Einzellatten zueinander einerseits gelenkig mit
einander in Verbindung stehen, wobei andererseits die Distanzierung
der parallelverlaufenden Einzellatten zueinander fixierend erhalten
bleibt, so daß die Federwirkung durch Benutzung der Liegefläche nicht
beeinträchtigt wird. Infolge der als Pendelstützen ausgebildeten Ver
bindungsstücke wird im ausgerollten Zustand des Lattenrostes ein un
gewolltes Zusammenschieben der Einzellatten vermieden. Der Lattenrost
verhält sich somit in seiner Längserstreckung starr, wobei er dennoch
leicht ausrollbar bzw. zusammenrollbar gestaltet ist. Zur Überwindung
der abfallenden bzw. der ansteigenden Längen in dem Fahrzeug wird
weiter nach der Erfindung vorgeschlagen, daß die einzelnen Endkappen
zueinander versetzt angeordnet werden können, weil in diesem Bereich
jeweils variable Stifte einsetzbar sind, die insbesondere die Unste
tigkeitsstellen überbrücken. Somit wird ein in sich stabiles Latten
rostgebilde geschaffen, welches einerseits leicht zusammenrollbar
ist, und über die gesamte Liegefläche eine Stabilität der zueinander
verlaufenden Latte aufweist, wobei andererseits der Lattenrost den
uneingeschränkten Zugang zu den darunterliegenden Stauräumen gewähr
leistet.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung besteht der variable
Stift aus zwei Hülsenkörpern, die auf dem Gewindegang einer Schraube
drehbar gelagert sind. Diese Ausbildung gewährleistet insbesondere,
daß ein fester Lagersitz einerseits in der Endkappe gewährleistet
ist, wobei andererseits zur Distanzüberwindung der querversetzten
Endkappen die beiden auf dem Gewindegang verdrehbaren Hülsenkörper
aufeinander zugedreht bzw. voneinander weggedreht werden können, um
so die zueinander versetzt benachbarten Endkappen gelenkig zueinander
anzuordnen. Dabei weist der Hülsenkörper endseitig einen Kragen auf,
der im montierten Zustand des Hülsenkörpers entweder den Randbereich
der Bohrung des Verbindungsstückes hintergreift, oder die durchgehen
de Bohrung am Unterteil der Endkappe hintergreift. Gemäß dieser Aus
bildung wird eine stabile Halterungslagerung erreicht, die die ver
setzte Lage der beiden Endkappen zueinander stabilisiert, jedoch ihre
Gelenkstelle nicht beeinflußt. Um in der Bohrung der Endkappe einen
verdrehsicheren Eingriff zu erzielen, weist der Hülsenkörper in sei
ner Längserstreckung einen glatten Bereich auf, an den sich ein har
punenartig ausgebildeter Bereich anschließt. Somit läßt sich der Hül
senkörper unverlierbar in das elastomere Material der Endkappe ein
drücken, indem er sich darin verhakt.
Ein weiterer Vorteil ist, daß der einzelne isolierte Hülsenkörper als
Stift in Verbindung mit dem Verbindungsstück zur Bildung der Gelenk
stelle verwendbar ist und zwar an den Stellen, wo kein Versatz bzw.
Aufkürzen der einzelnen Latten erfolgt. Dabei kann, um insbesondere
hier den durch die Bohrung hinausragenden harpunenartigen Bereich ab
zudecken, eine unverlierbare Kappe auf diesen Bereich aufgesteckt
werden, was zusätzlich eine Sicherung gegen ein sich Selbstheraus
lösen des Hülsenkörpers aus der Gelenkstelle darstellt.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung, kann auch vor
gesehen werden, daß der Bausatz des zusammenrollbaren Lattenrostes
für Caravane und Boote mit einem Kopf- oder Fußteil kombiniert werden
kann, welches zwischen die Endkappen an der Unterseite der Latte mon
tiert werden kann. Hierzu beinhaltet der Bausatz eine Kopf- oder Fuß
stütze, die aus zwei spiegelgleichen Teilen besteht, die je ein hori
zontales, auf eine Unterlage auflegbares Unterteil und ein gegen das
Unterteil in an sich bekannter Weise klappbares Oberteil aufweisen,
und daß mindestens das Oberteil und/oder das Unterteil je ein oder
mehrere senkrecht zu ihrer Längserstreckung verlaufende Arme mit vor
zugsweise rechtwinkligen Profil aufweisen, die in ebenfalls vorzugs
weise rechteckige Kupplungskörper einschiebbar und in diese mit Ar
retierungsmitteln festlegbar sind.
Dabei kann die Höhenverstellung stufenweise erfolgen. Dabei sind die
Unterteile lösbar mit daran angeformten, in der Ebene der Unterlage
verlaufende Laschen, mit vorgebohrten zum Beispiel zur Aufnahme von
Schrauben dienenden Löchern an der Unterlage befestigbar. Die Arre
tierung der Arme erfolgt in den Kupplungskörpern lösbar durch Rändel
schrauben. Dabei ist in dem Unterteil in der Nähe des Drehpunktes des
Oberteils zur Festlegung der Lattenrostauflage auf der Stütze eine
von der Außenseite des Unterteils zu betätigende und durch das Unter
teil hindurchtretende und gegen das gegenüberliegende Oberteil ge
richtete Schraube vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden
Figuren näher erläutert, dabei zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Draufsicht auf den Bugbereich eines
Bootes mit dem erfindungsgemäßen Lattenrost;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den er
findungsgemäßen zusammenrollbaren Lattenrost in der
Einzelansicht;
Fig. 3 eine perspektivische explosionsartige Darstellung
der Endkappen mit den erfindungsgemäßen Verbin
dungsstücken sowie den Stiften;
Fig. 4 eine Detailansicht eines variablen Stiftes;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Fuß- oder Kopfstütze;
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die sich
ergebende Lattenrostfläche mit eingebundenem Kopf-
oder Fußteil;
Fig. 7 eine Einzeldarstellung einer Lasche in Drauf- und
Seitenansicht zur Einbindung der Fuß- oder Kopf
stütze in dem erfindungsgemäßen Lattenrost;
Fig. 8 eine Einzeldarstellung in der Draufsicht des anpaß
baren Kopf- oder Fußteils.
Die Fig. 1 zeigt in einer teilweisen Draufsicht den sich darstellen
den Bugbereich 1 in einem Boot, in dem ein erfindungsgemäßer Bausatz
2 eines zusammenrollbaren Lattenrostes 3 eingepaßt ist. Auf den er
findungsgemäßen Lattenrost 3 kann beispielsweise noch zusätzlich eine
nicht näher dargestellte Matratzenauflage aufgelegt werden. Wie aus
der Fig. 1 zu erkennen, besteht der Lattenrost 3 im wesentlichen aus
Einzellatten 4 und Endkappen 5. Wie deutlich zu erkennen ist, ergibt
sich insbesondere in der zur Bugspitze hin abfallenden Breite des
Schiffskörpers eine Raumenge, die dadurch ausgenutzt wird, daß die
jeweiligen Einzellatten 4 in diesem Bereich aufgekürzt sind. Aufgrund
dieser Ausbildung ergibt sich eine komplett durchgehende Liegefläche.
Dabei sind erfindungsgemäß, um insbesondere hier eine stabile und
aufrollbare Liegefläche zu schaffen, die Endkappen 5, wie in der
Fig. 2 dargestellt, jeweils gelenkig miteinander verbunden.
Wie aus der Darstellung der Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, sind die
Einzellatten 4 in sacklochförmige Taschen 6 in dem Kopf der Endkappen
5 eingesteckt, und werden in diesen gehalten. Die Endkappen 5 als
solches, wie aus der perspektivischen Darstellung der Fig. 3 er
sichtlich, liegen dabei auf der Unterlage in dem Fahrzeug lose auf.
Aufgrund dieser mechanisch festen gelenkigen Verbindung wird er
reicht, daß der Lattenrost 3 somit formstabil in seiner gebenden
Raumumgebung fest einpaßt ist, ohne daß die Einzellatten 4 sich ver
schieben können. Dabei sind die Endkappen 5 untereinander durch Ver
bindungsstücke 7 verbunden, die endseitig jeweils eine Bohrung 8.1
und 8.2 aufweisen, durch die in ihrer Länge variable Stifte 9, wie in
der Fig. 4 dargestellt, zur Anpassung an der entlang der Auflage an
steigenden oder abfallenden Länge der Latten 4 greifen. Zur Bildung
einer Gelenkstelle sind die freien Enden der Stifte 9 in durchgehende
Bohrungen 10.1 und 10.2 am Unterteil der Endkappe 5 einsteckbar und
festlegbar. Somit wird erreicht, daß, wie in der Draufsicht der Fig.
2 zu erkennen ist, eine versatzmäßige stabile, gelenkige Anordnung
der Endkappen 5 gegeben ist, infolgedessen sich der Lattenrost 3 so
mit als Bausatz einfach an die Raumgegebenheiten in dem Fahrzeug an
passen läßt.
Wie in der Detailansicht der Fig. 4 erkennbar ist, besteht der va
riable Stift 9 aus zwei Hülsenkörpern 11 und 12, die auf einem Gewin
degang 13 einer Schraube 14 drehbar gelagert sind. Beim Aufdrehen der
aus Kunststoff geformten Hülsenkörper 11 und 12 schneidet sich ein
Innengewinde 15 in den Hülsenkörper 11 bzw. 12 ein. Die einzelne Hül
senkörper 11 bzw. 12 lassen sich somit stabil zueinander variierend
distanzieren, so daß stabile Gelenkstellen variierend zueinander her
stellbar sind, infolgedessen die Endkappen 5 jeweils zueinander ver
setzt gelenkig angeordnet werden können. Dabei weist der Hülsenkörper
11 bzw. 12 endseitig einen Kragen 15.1 auf, der im montierten Zustand
des Hülsenkörpers 11 bzw. 12 entweder den Randbereich 16 der Bohrung
8.1, 8.2 des Verbindungsstückes 7 hintergreift oder die durchgehende
Bohrung 10.1, 10.2 am Unterteil der Endkappe 5. Der Hülsenkörper 11
bzw. 12 weist in seiner Längserstreckung einen glatten Bereich 17 und
einen harpunenartig ausgebildeten Bereich 18 auf, so daß zur Bildung
einer stabilen Gelenkstelle der glatte Bereich 17 sich paßgenau in
die Bohrung 10.1, 10.2 des Unterteils der Endkappe 5 eindrücken läßt,
wobei mittels des harpunenartigen Bereichs 18 die Unverlierbarkeit
des Hülsenkörpers 11 bzw. 12 erreicht wird. In der Fig. 2 ist zu er
kennen, daß der einzelne isolierte Hülsenkörper 11 bzw. 12 isoliert
als Stift 9 zur Bildung der Gelenkstelle verwendet wird, wobei auf
den durch die Bohrung 10.1, 10.2 am Unterteil der Endkappe 5 teilwei
se ragende harpunenartige Bereich 18 eine Kappe 19 unverlierbar auf
gesteckt werden kann, die eine zusätzliche Sicherung für den Stift 9
darstellt.
Eine Kopf- oder Fußstütze 20 für den erfindungsgemäßen Bausatz 2 ist
in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellt ist. Die Kopf- oder Fußstütze
20 ist zum lösbaren Einbau in die Liegefläche bestimmt, wobei die
über ihre Länge zum Kopf- und/oder Fußende hin schmaler sind als ihr
Mittelteil oder in ihrer durchgehenden Breite von den Standardmaßen
abweichen. Sie unterscheiden sich von den bisher bekannten dadurch,
daß die Stütze aus zwei spiegelgleichen Teilen besteht, die je ein
horizontales auf einer Unterlage auflegbares Unterteil 21 und je ein
gegen das Unterteil 21 in an sich bekannter Weise, wie in Fig. 5 in
beiden Lagen dargestelltes, klappbares Oberteil 22 aufweisen, und daß
mindestens das Oberteil 22 oder das Unterteil 21 je ein oder mehrere
senkrecht zu ihrer Längserstreckung verlaufende Arme 23 mit vorzugs
weise rechteckigen Profil aufweisen, die in ebenfalls vorzugsweise
rechteckigen Kupplungskörpern 24 einschiebbar und in diesen mit Arre
tierungsmitteln 25 festlegbar sind.
In der Fig. 5 ist insbesondere die in unterschiedliche Höhen klapp
bare bzw. verstellbare Kopf- oder Fußstütze 20 in der Seitenansicht
dargestellt. In Weiterbildung der Erfindung kann die Höhenverstellung
stufenweise erfolgen. Auch kann die Arretierung 25 der Arme 23 in den
Kupplungskörpern 24 mit Rändelschrauben erfolgen. Die Unterteile 21
können, wie in Fig. 6 schematisch dargestellt, mit angeformten in
der Ebene der Unterlage verlaufenden Laschen 26, die in Einzeldar
stellung in der Fig. 7 gezeigt ist, mit vorgebohrten Löchern 27 ver
sehen werden, so daß die Unterteile 21 auf der Unterlage durch Ver
schrauben befestigt werden können. Die Lasche 26 weist eine Form auf,
die dem Verbindungsstück 7 entspricht. Für eine stabile und paßgenaue
Einbindung der Stütze 20 in dem Lattenrost 3 mit der Lasche 26 weisen
die Stifte 9 eine Länge auf, die etwa der Erstreckung der durchgehen
den Bohrung 10.1 und 10.2 der Endkappe 5 entspricht. Hierdurch wird
erreicht, daß das Unterteil 21 sich seitlich bis an die Endkappe 5
anlegen kann, wobei zur Festlegung der Stütze 20 eine Schraube 28 in
den Stift 9 eindrehbar ist. Hierbei kann wie in der Fig. 7 darge
stellt der Stift 9 an der Lasche 26 angeformt sein.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Stütze 20 ermöglicht es, durch
Lösen der Arretierungsmittel 25 die Arme 23 aus dem Kupplungskörper
24 herauszuziehen und somit die beiden Teile der Stütze 20 zu tren
nen. Sie können nun einzeln und raumsparend transportiert oder gela
gert werden. Darüber hinaus ermöglicht eine geeignete Bemessung der
Arme 23 und des Kupplungskörpers 24, der auch in mehreren Längen dar
stellbar ist, die Breite der Stütze 20 innerhalb weiter Grenzen und
ist damit den Bedürfnissen des Anwenders entsprechend einzustellen.
Zur Festlegung des Lattenrostes 3 mit der Stütze 20 ist es von Vor
teil, in dem Unterteil 21 in der Nähe des Drehpunktes des Oberteils
22, eine von der Außenseite des Unterteils 21 zu betätigende und
durch das Unterteil 21 hindurchtretende und gegen das gegenüberlie
gende Unterteil 21 gerichtete Schraube 28 vorzusehen.
Wie als Ausführungsbeispiel in der Fig. 3 dargestellt, kann eine
solche Auflage aus Doppel-Leisten-Segmenten bestehen, bei denen die
Leisten, nachdem sie dem individuellen Bedarf entsprechend auf Länge
geschnitten sind, mit ihren Enden paarweise in sacklochförmige Ta
schen 6 in den Kopf von aus Weichplastik gefertigten Endkappen 5 ein
geschoben sind, wobei die benachbarten Endkappen 5, die auf der Un
terlage aufliegen, untereinander durch Verbindungsstücke 7 verbunden
sind, die ihrerseits auf einem Grundkörper mit zwei im Abstand an
geordneten, angesetzten Stiften 9 bestehen, wobei die Stifte 9 in
durchgehende Bohrungen 10.1, 10.2 am Unterteil der Endkappe 5 einge
schoben werden. Dabei können die Verbindungsstücke 7 sowohl von außen
als auch von innen in die Bohrung 10.1, 10.2 eingeschoben-bzw. ange
legt werden. Erfindungsgemäß ist in einem der Stifte 9, der von innen
her in die Endkappe 5 eingesetzt ist und in der Nähe des Drehpunktes
des Oberteils 22 liegt, eine metallische Gewindebohrung zum Eingriff
mit der im Unterteil 21 vorgesehenen Schraube 28 vorhanden. Dies er
möglicht eine feste Verbindung zwischen der Stütze 20 und dem Latten
rost 3.
In Weiterbildung der Erfindung ist es auch möglich, die entlang der
Auflage ansteigende oder abfallende Länge der Doppel-Leisten-Segmente
den individuellen Erfordernissen des Benutzers anzupassen, in dem die
Stifte 9 unterschiedlich lang ausgebildet sind, so daß die Endkappen
5 nicht mehr in Flucht zu liegen brauchen. Eine weitere Anpassungs
möglichkeit besteht darin, die Stifte 9 auf den gegenüberliegenden
Flächen des Grundkörpers anzuordnen.
In Weiterbildung der Erfindung können, wie in Fig. 3 dargestellt,
Verbindungsstücke 7 mit zwei Bohrungen 8.1 und 8.2 verwendet werden,
in die wahlweise und lösbar von beiden Seiten Stifte 9 mit gleicher
oder unterschiedlicher Länge eingesetzt werden können, die einen Kra
gen 15.1 haben, der die Tiefe des Einsetzens in die Bohrung 8.1 und
8.2 begrenzt.
Die Verwendung derart ausgebildeter Grundkörper bietet die Möglich
keit, die Lattenrostauflage 3 im Verlauf ihrer Länge an beliebigen
Stellen zu teilen. Dabei ist auch in weiten Grenzen eine Anpassung an
die räumlichen Gegebenheiten möglich. Zudem können die so entstehen
den einzelnen Abschnitte der Lattenrostauflage 3 einzeln entfernt und
damit aufgerollt oder gestapelt oder transportiert werden. Weiterhin
bietet die Auflösbarkeit des Lattenrostes 3 die Möglichkeit, einen
unter einer Teillänge des Lattenrostes 3 gelegenen Stauraum bequem zu
erreichen und ihn zu beladen oder zu entladen.
Durch die direkte Auflage der aus Weichplastik bestehenden Endkappen
5 auf der Unterlage ist der Lattenrost 3 auch verschiebungsfest gela
gert. In Verbindung mit der möglichen Verschraubung der Unterteile 21
der Stützen 20 mit der Unterlage ist damit auch eine seitliche Ver
schiebung der Lattenrostliege nach der Erfindung ausgeschlossen und
somit kann auf einen sonst üblichen Rahmen verzichtet werden.
Claims (10)
1. Bausatz eines zusammenrollbaren Lattenrostes für Caravane
und Boote, bestehend aus Einzellatten und Endkappen, wobei
die Einzellatten in ihrer Länge an die veränderbare Raumge
gebenheit in den Fahrzeugen anpaßbar ist, und die Einzel
latten untereinander verbunden sind und endseitig in sack
lochförmige Taschen in den Kopf von Endkappen eingeschoben
sind, wobei die Endkappen auf einer Unterlage in dem Fahr
zeug aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkappen
(5) untereinander durch Verbindungsstücke (7) verbunden
sind, die endseitig jeweils eine Bohrung (8.1) und (8.2)
aufweisen, durch die in ihrer Länge variable Stifte (9) zur
Anpassung an die entlang der Auflage ansteigenden oder ab
fallenden Länge der Latten (4) greifen, und wobei zur Bil
dung einer Gelenkstelle die freien Enden der variablen
Stifte (9) in durchgehende Bohrungen (10.1) und (10.2) am
Unterteil der Endkappe (5) einsteckbar und festlegbar sind.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
variable Stift (9) aus zwei Hülsenkörpern (11) und (12) be
steht, die auf dem Gewindegang (13) einer Schraube (14)
drehbar gelagert sind.
3. Bausatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hülsenkörper (11) bzw. (12) endseitig einen Kragen (15.1)
aufweist, der im montierten Zustand des Hülsenkörpers (11)
bzw. (12) entweder den Randbereich der Bohrung (16) des
Verbindungsstückes (7) hintergreift oder die durchgehende
Bohrung (10.1) bzw. (10.2) am Unterteil der Endkappe (5)
hintergreift.
4. Bausatz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Hülsenkörper (11) bzw. (12) in seiner Längser
streckung einen glatten Bereich (17) und einen harpunenar
tig ausgebildeten Bereich (18) aufweist.
5. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
einzelne isolierte Hülsenkörper (11) bzw. (12) als Stift
(9) zur Bildung der Gelenkstelle verwendbar ist, wobei auf
den durch die Bohrung (10.1) bzw. (10.2) am Unterteil der
Endkappe (5) teilweise ragenden harpunenartigen Bereich
(18) eine Kappe (19) unverlierbar aufsteckbar ist.
6. Bausatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bausatz eine
Kopf- oder Fußstütze (20) beinhaltet, die aus zwei spiegel
gleichen Teilen besteht, die je ein horizontales, auf eine
Unterlage auflegbares Unterteil (21) und je ein gegen das
Unterteil (21), in an sich bekannter Weise, klappbares
Oberteil (22) aufweisen, und daß mindestens das Oberteil
(22) und/oder das Unterteil (21) je ein oder mehrere senk
recht zu ihrer Längserstreckung verlaufende Arme (23) mit
vorzugsweise rechteckigem Profil aufweisen, die in eben
falls vorzugsweise rechteckige Kupplungskörper (24) ein
schiebbar und in diese mit Arretierungsmittel (25) fest
legbar sind.
7. Bausatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhenverstellung stufenweise erfolgen kann.
8. Bausatz nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Unterteile (21) lösbar mit daran angeformten,
in der Ebene der Unterlage verlaufenden Laschen (26), mit
vorgebohrten zum Beispiel zur Aufnahme von Schrauben
dienenden Löchern an der Unterlage befestigbar sind.
9. Bausatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arretierung der Arme (23) in den Kupplungskörpern (24) lös
bar durch Rändelschrauben erfolgt.
10. Bausatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Unterteil (21) in der Nähe des Drehpunktes des Oberteils
(22), zur Festlegung der Lattenrostauflage (3) auf der
Stütze (20), eine von der Außenseite des Unterteils (21) zu
betätigende und durch das Unterteil (21) hindurchtretende
und gegen das gegenüberliegende Oberteil (22) gerichtete
Schraube (28) vorgesehen ist.
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| DE19711641A DE19711641A1 (de) | 1996-03-27 | 1997-03-20 | Bausatz eines zusammenrollbaren Lattenrostes für Caravane und Boote |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112079 DE19612079A1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Kopf- oder Fußstütze für Lattenrostliegen und Lattenrostauflage dafür |
| DE19711641A DE19711641A1 (de) | 1996-03-27 | 1997-03-20 | Bausatz eines zusammenrollbaren Lattenrostes für Caravane und Boote |
Publications (1)
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Family
ID=7789564
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE1996112079 Withdrawn DE19612079A1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Kopf- oder Fußstütze für Lattenrostliegen und Lattenrostauflage dafür |
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Family Applications Before (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996112079 Withdrawn DE19612079A1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Kopf- oder Fußstütze für Lattenrostliegen und Lattenrostauflage dafür |
Country Status (1)
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|---|---|
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Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE20209330U1 (de) | 2002-05-03 | 2002-08-29 | Thomas GmbH + Co. Technik + Innovation KG, 27432 Bremervörde | Unterfederung für insbesondere eine Matratze |
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Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1997
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| DE10114451A1 (de) * | 2001-03-24 | 2002-10-02 | M & K Holzverarbeitung Krumme | Lattenrost |
| DE10114451B4 (de) * | 2001-03-24 | 2005-04-21 | M+K Holztechnik Gmbh & Co. Kg | Lattenrost |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19612079A1 (de) | 1996-08-29 |
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |