DE19707355A1 - Fertigteilsatz zur variablen Gestaltung von Auflagen- und/oder Trennvorrichtungen im Bauwesen - Google Patents
Fertigteilsatz zur variablen Gestaltung von Auflagen- und/oder Trennvorrichtungen im BauwesenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fertigteilsatz zur
variablen Gestaltung von Auflagen- und/oder Trenn
vorrichtungen im Bauwesen, z. B. zur in
Höhe/Tiefe/Breite/Länge/Querschnitt variabel ge
staltbaren Fundamentierung für Baumroste.
Bäume in Straßen bzw. auf Platzflächen mit durch
weg festen Belägen benötigen zu ihrem Gedeihen
eine ausreichende, den Stamm umgebende Fläche an
Erdreich, welche nicht durch irgendwelche ver
kehrsbedingten Einflüsse verdichtet oder versie
gelt werden darf, damit der Gas- und Wasseraus
tausch gewährleistet bleibt. Dies wird in der
Regel durch freitragende Baumschutzroste erreicht,
welche auch mechanische Beschädigungen des Wurzel
bereichs verhindern. Roste werden entweder auf die
Rostform abgestimmte Ortbetonfundamente, auf Bord
steine in Rahmenform mit Magerbetonunterbau, auf
Punktfundamente der verschiedensten Art oder auf
Kombinationen von Fertigteilen und fertigen Be
festigungen aufgelegt. Es hat sich aber herausge
stellt, daß dies den biologischen Bedürfnissen des
Baumes und seinen Wachstumsansprüchen keinesfalls
gerecht wird.
Man ist daher zunehmend dazu übergegangen, soge
nannte Baumpflanzquartiere, Baumscheibensysteme,
Baumpflanzkörbe oder Baumglocken vorzusehen. Die
sen Gestaltungen liegt im wesentlichen das gemein
same Prinzip zugrunde, daß für die Stabilisierung
der jeweiligen, nicht in sich variablen Rostform
eine in die Rostfläche eingreifende Stahlkonstruk
tion vorgesehen ist, welche auf einen, den Rost-Außenmaßen
entsprechenden, ungeteilten runden oder
quadratischen Betonrahmen verlegt wird. Dieser
Betonrahmen genügt nur in wenigen Fällen dem an
ihn gestellten Anspruch, weil die jeweilige Boden
beschaffenheit auch für die Tragfähigkeit des Fun
damentes (Betonrahmens) maßgebend ist. Ein in sich
geschlossener Rahmen in einer vorgegebenen be
stimmten Höhe bedarf in vielen Fällen noch eines
zusätzlichen Unterbaus, welcher die Bodenbeschaf
fenheit berücksichtigt. Derartige Fundamente kön
nen zudem nur beim Schutz von neugepflanzten Bäu
men angewendet werden, nicht aber bei der Sanie
rung von Altbaumbeständen, da geschlossene Rahmen
teile einmal wegen der undifferenzierten Höhe des
Wurzelwerkes nicht entsprechend den Bedürfnissen
variiert werden können und zum andern um den vor
handenen Baum herum nicht angeordnet werden kön
nen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Fertigteilsatz zur variablen Gestaltung von Auf
lagen- und/oder Trennvorrichtungen im Bauwesen zu
schaffen, welcher z. B. ein Fundamentierungssystem
ermöglicht, welches einerseits den vielschichtigen
Anforderungen an Größe und Formen von Rosten, ins
besondere freitragenden, und auch anderer Abdec
kungen entspricht und andererseits den biolo
gischen Kriterien des gesamten Wurzelbereiches ge
recht wird, sowohl bei Neuanpflanzungen wie auch
bei vorhandenen Bäumen, welche zur Verbesserung
ihres Gesundheitszustandes an extremen Standorten
bis in Tiefen von 1 m und darüber hinaus mit neuem
Wuchssubstrat versorgt und deren Oberfläche mit
Schutzrosten unterschiedlichster Abmessungen und
Fabrikate abgesichert werden sollen.
Diese Ziele werden mit den in den Ansprüchen unter
Schutz gestellten Lösungsvorschlägen erreicht,
welche hiermit wiederholt werden und gleichfalls
Gegenstand der Beschreibung sind. Damit wird zu
gleich ein Fertigteilsatz bereitgestellt, der
überall dort, wo es um die variable, auch vorüber
gehende Gestaltung mit lösbar verbindbaren Teilen
geht, z. B. im Landschafts-, Hoch-, Tief- und
Straßenbau, im letzteren Fall etwa zur Absicherung
von Verkehrswegen, eingesetzt werden kann.
Zum Beispiel kann die Fundamentierung von beliebigen Baum
rostgrößen und -formen mit 4 verschiedenen bogen
förmigen 20; 21; 22; 23 und/oder 4 geraden, unter
schiedlich langen Verbindungselementtypen
30; 31; 32; 33 vollzogen werden, welche sich an den
Berührungsstellen 40 überlappen, mit einer Rohr
öffnung 42 versehen und darüber durch einen Ver
bindungspfosten 10 auf größerer Bodenplatte 11,
vorzugsweise aus Metall, verbunden sind, so daß
sie wie in einem Gelenk den verschiedenen Rand
formen der Roste 2; 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 als deren
Auflage folgen können. Durch die Anordnung der
Einzelteile lassen sich ganz nach Bedarf entweder
geschlossene Fundamentseiten, ganze derartig ge
staltete Fronten, z. B. entlang von Leitungstras
sen, oder aber Wurzelöffnungen 80 unterschied
lichster Anordnung und Querschnitte herstellen.
Obwohl im Vergleich zu anderen Systemen nur eine
relativ geringe Zahl von aufeinander abgestimmten
Bauteiltypen bereitgehalten werden muß, können
größen- und formverschiedene, auch in der Höhe,
Tiefe, Breite, Länge, Querschnitt variable Funda
mente als Randauflage für freitragende Baumschutz
roste beliebiger Abmessungen geschaffen werden.
Die Einzelbauteile weisen eine solche Größe und
ein solches Gewicht auf, daß sie ohne Einsatz von
Hebegerät verlegt werden können. Hinsichtlich der
Montage ist lediglich zu beachten, daß die einzel
nen Ebenen und die entsprechenden Verbindungen an
den Gelenken (Zusammenschlüssen) von exakten
Höhenfestlegungen entsprechend der Einzelteilgröße
und der Anzahl der Teile bestimmt sind.
Mit der Bereitstellung von Abstandshaltern 60,
anzuordnen zwischen den Verbindungselementen 20-23;
30-33 in halber Höhe der Fertigteile, können
beabsichtigte Durchwachsöffnungen 80 geschaffen
werden.
Sofern sich dies als zweckmäßig erweist, können
über der oberen Reihe der Verbindungselemente 20-23
und/oder 30-33 noch weitere Zusatzteile 70;
71 aus Stahl oder in Kombination Beton/Stahl so an
den Nahtstellen angebracht werden, daß sie erhöhte
Auflagen für den jeweiligen Baumschutzrost 2 bil
den, den Rost nach außen begrenzen sowie einen An
schlußrand für eine geplante oder vorhandene
Flächenbefestigung 3 ergeben.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren
an einem Ausführungsbeispiel für die Fundamentie
rung von Baumrosten näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1: Draufsicht auf einen kombinierten runden
und quadratischen Baumschutzrost, dessen
Fundamentierung aus 4 unterschiedlich
bogenförmigen und 4 unterschiedlich langen
Verbindungselementtypen im Verbund gebil
det wird.
Fig. 2: Draufsicht auf rundes Baumschutzrostseg
ment, das nur im Randbereich mittig auf
einer aus 2 geraden Verbindungselement
typen und 1 bogenförmigen Verbindungsele
menttyp gebildeten Fundamentierung auf
liegt.
Fig. 3: Isometrische Darstellung einer mittels
Abstandshaltern im Abstand angeordneten,
durchlaufenden oberen und unteren Reihe,
gebildet aus 2 geraden Verbindungselement
typen, über Pfosten gelenkig verbunden.
Fig. 4: Einzelheiten des variablen Fundamentie
rungssystems nach Fig. 2
a) Ausschnitt in Draufsicht
b) in Seitenansicht
a) Ausschnitt in Draufsicht
b) in Seitenansicht
Fig. 5: Draufsicht auf und Seitenansicht von 4
Zusatzteilvarianten a)-d), angeordnet
über der oberen Reihe von Verbindungsele
menten
e) vergrößerte Seitenansicht der Variante a)
e) vergrößerte Seitenansicht der Variante a)
Fig. 6: Verbindungspfosten auf Bodenplatte
a) in Seitenansicht und Draufsicht
b) mit Dornfortsatz
a) in Seitenansicht und Draufsicht
b) mit Dornfortsatz
Baumschutzroste 2, rund oder rechteckig, gibt es
in unterschiedlichen Größen. Da sie im allgemeinen
freitragend sind, brauchen sie nur eine Randauf
lage. Um eine derartige Randauflage für beliebige
Baumschutzrostgrößen und -formen (Durchmesser;
Breite/Länge) zu gewährleisten, reicht es aus,
wenn für einen kreisrunden Rost oder dessen Seg
mente für deren Fundamente bis zu 4 bogenförmige,
in ihren Radien aufeinander abgestimmte Verbin
dungselementtypen 20; 21; 22; 23 und 4 gerade, in
ihrer Länge abgestimmte Verbindungselementtypen
30; 31; 32; 33 bereitgehalten werden (Fig. 1).
Ausgehend von einem Rastermaß zwischen Rostver
schlüssen von z. B. 16 cm ergeben sich für die 4
bogenförmigen Verbindungselementtypen folgende
aufeinander abgestimmten Krümmungsradien: 48 cm,
96 cm, 160 cm und 224 cm, für die 4 geraden die
aufeinander abgestimmten unterschiedlichen Längen
von Lochmitte zu Lochmitte von: 32 cm, 48 cm, 64
cm und 96 cm. Dabei wird die Länge der geraden und
bogenförmigen Elemente durch die Länge oder Breite
der Einzelsegmente des Rostes bestimmt. Die Breite
und Höhe der Verbindungselemente werden nach Sta
bilitäts-, Herstellungs- und funktionellen Ge
sichtspunkten gewählt, da mit einer möglichst ein
fachen Form eine Vielzahl von Gestaltungsmöglich
keiten erfaßt werden soll.
Nach Fig. 2 werden entsprechend den Außenmaßen des
Rostsegments 2.1 aus dem Fertigteilsatz 3 Verbin
dungselementtypen benötigt: 2 gerade unterschied
lich lange: 31; 32 und 1 bogenförmiges: 23, da
nach Fig. 2 der innere Sektor von Fig. 1 wegen des
dargestellten großen Baumstammquerschnitts ent
fällt. Die kreisförmigen Teilsegmente beinhalten
die bogenförmigen Verbindungselemente 21; 22; 23,
von denen im Beispielsfall wegen der Randauflage
aber nur Typ 23 benötigt wird, von den geraden
Elementen die Bautypen 31 und 32. Selbstverständ
lich können alle Kreisbögen, bei rechtwinkligen
Formen die geraden Teile - je nach der gewünschten
Rostgröße - mit den entsprechenden Verbindungsele
menten als Randfundamente ausgestattet werden.
Mit Fig. 3 wird unmittelbar verdeutlicht, zum ei
nen, wie mittels Abstandshaltern 60 gewünschte und
erforderliche Durchwachsöffnungen 80 für Baumwur
zeln 1.1 ermöglicht werden, zum andern wie gewähr
leistet werden kann, daß die dargestellten Ele
mente 32; 33 bzw. 32.1; 33.1 an den Berührungs
stellen 40 niveaugleich unmittelbar aneinander
anschließen. Die Teile sind in ihren beiden End
bereichen 41, welche Öffnungen 42 aufweisen, so
geformt, daß in alternierender Anordnung die
"obere" Seite 34 des einen Verbindungselements 32
bzw. 32.1 an der "unteren" Seite 35 des benach
barten Verbindungselements der Type 33 bzw.
33.1 überlappend zur Anlage kommt; "obere" Seite
kann im Wechsel auch "untere" Seite sein und
umgekehrt. In der Darstellung nach Fig. 3 ist
jeweils 1 Abstandshalter 60 zwischen einer oberen
und einer unteren Reihe von Verbindungselementen
angeordnet. Jeweils auf einer Bodenplatte 11 ver
ankerte Verbindungspfosten 10 nehmen die Verbin
dungselemente über deren Öffnungen 42; 61 auf. Die
Höhe der Verbindungspfosten 10 kann so bemessen
sein, daß sie im oberen Bereich überstehen. Über
die Endteile 10.1 der Verbindungspfosten 10 sind
die Zusatzteile 70; 71 (siehe Fig. 5 a)- d))
flächenmäßig über ihre Ausnehmungen 75 arretier
bar. Die Zusatzteile können gleichzeitig als
äußere Begrenzung für den Baumschutzrost 2 wie
auch als Rand für den Anschluß irgendwelcher Be
läge 3 (Pflaster, Platten usw.) dienen.
Fig. 4 b) zeigt, wie aufgewachsenem Boden die
Fundamentierung unter Beachtung des Baumwurzelver
laufs 1.1 für ein Baumschutzrostsegment 2.1 nach
Fig. 4 a) vollzogen wird. Zur Gestaltung der einen
geraden Front werden 4 Verbindungspfosten 10 be
nötigt, davon 3 unterschiedlicher Höhe. Da die
Verbindungspfosten 10 aus Metall auf einer größe
ren Bodenplatte 11 aus Metall verschweißt sind,
ist auf gewachsenem Boden zusätzlicher Unterbeton
nicht erforderlich. Die Verbindungspfosten 10 wer
den entsprechend den Lochabständen 42 für die
unterschiedlich langen, sich überlappenden Ver
bindungselemente 31; 32, 32 bzw. 31.1; 32.1, 32.1
positioniert. Sodann wird die Fundamentierung von
unten nach oben unter Berücksichtigung der Ver
bindungselemente 23/23.1 für den Bogen reihenweise
vorgenommen. Durchwachsöffnungen 80 werden über
Abstandshalter 60 ermöglicht. Dort, wo sich keine
Verbindungselemente 20-23; 30-33 überlappen,
sind für einen bündigen Anschluß Abschlußelemente
50 vorgesehen. Im Beispielsfall besteht die
oberste Reihe aus im Querschnitt verstärkten Ver
bindungselementen 31.1; 32.1 und 23.1 als Auflage
elemente.
Auch wenn insbesondere größere und damit schwerere
Baumroste 2 aufgrund ihres Eigengewichts fest auf
liegen, ohne besonders gehaltert werden zu müssen,
können sich Zusatzteile 70; 71 sowohl als äußere
Begrenzung für den Baumschutzrost 2 als auch als
Rand für den Anschluß irgendwelcher Beläge 3, wie
Pflaster, Platten usw., empfehlen. Das in Fig. 5
a) dargestellte Zusatzteil 70 wird aus einem
Flachstahlwinkelteil 70.1 mit einen Vierkantrohr
70.2. gebildet, auf den der Rost 2 aufgelegt wird.
Dieses Zusatzteil 70 ist auf das obere Verbin
dungselement (hier) 30 aufgelegt und zwischen den
aus der oberen Reihe herausragenden Teilen 10.1
benachbarter Verbindungspfosten 10 arretiert,
wobei die Endteile 10.1 mit im Zusatzteil 70
korrespondierenden Ausnehmungen 75 in Eingriff
kommen. Daß die Zusatzteile die ganze Auflage
fläche einnehmen, ist nicht erforderlich. Eine
verbreiterte Auflagefläche 72 aus statischen Grün
den kann beim Zusatzteil 70 aus Metall teilweise
mit an den Enden der Flachstahlwinkelteile 70.1
ausgeweiteten Rücksprüngen bis zur Kante des Ver
bindungselements erreicht werden (Fig. 5 b)). Das
Flachstahlwinkelteil kann aber auch so ausgebildet
sein (Fig. 5 c)), daß es an der Auflageseite die
ganze Breite des Verbindungselements 30 einnimmt.
Eine andere Ausführungsform, Zusatzteil 71, ist
als ein aus Beton 71.1 und Flachstahl 71.2 kombi
niertes Winkelstück ausgebildet, welches das dar
unterliegende Verbindungselement als Auflageele
ment in ganzer Breite und Länge abdeckt und, wie
vorbeschrieben, arretiert ist (Fig. 5 d)). Fig. 5
e) ist eine vergrößerte Darstellung der Seitenan
sicht von Fig. 5 a) und verdeutlicht die bauliche
Gestaltung, auch zur Arretierung.
Fig. 6 a) und b) zeigen die Verbindungspfosten 10
auf einer Bodenplatte 11 in Seitenansicht und
Draufsicht, wobei nach Fig. 6 b) zusätzlich ein
senkrechter Dornfortsatz 12 vorgesehen ist, der
mit zur Stabilisierung im Erdreich beiträgt. Die
Höhe der Pfosten richtet sich nach der jeweiligen
Stückzahl der übereinander anzuordnenden Verbin
dungselemente und danach, ob und gegebenenfalls
wie weit das obere Ende aus der oberen Reihe zur
etwaigen Arretierung eines Zusatzteils 70; 71
herausragen soll.
Die Verbindungselemente bestehen vorzugsweise aus
Beton, können nach den Erfordernissen mit Stahl
armiert sein oder auch als Auflageelemente einen
größeren Querschnitt aufweisen. Die Verbindungs
pfosten 10, die Bodenplatten 11 und etwaige senk
rechte Dornfortsätze 12 bestehen aus Metall und
sind vorzugsweise miteinander verschweißt. Vor
zugsweise sind die Verbindungspfosten 10 kreis
rund, gegebenenfalls mit Rillen versehen und
weisen einen Querschnitt von ca. 5 cm auf. Mit den
Verbindungspfosten sollen die Öffnungen in den
Verbindungselementen so korrespondieren, daß ins
besondere auch eine gelenkige Anordnung ermöglicht
wird. An der Bodenplatte 11 kann zusätzlich eine
Befestigungsmöglichkeit, etwa für die Verankerung
im Untergrund, beispielsweise mittels Nägeln oder
dergleichen, vorgesehen sein.
Somit kann gemäß der Erfindung mit wenigen, auf
einander abgestimmten Bauteiltypen bogenförmiger
und gerader Verbindungselemente, Abstandshaltern,
Abschlußelementen und Verbindungspfosten, ge
gebenenfalls noch Zusatzteilen, welche allesamt
einfach und kostengünstig herzustellen und zu
handhaben sind, ein weites Anwendungsspektrum im
Bauwesen abgedeckt werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform kann unter
Verzicht auf den Verbindungspfosten 10 und damit
unter Verzicht auf die Öffnungen 42, 51, 61 in den
Elementen 20-23, 30-33 i.V.m. 41 sowie 50 und
60 eine verschiebesichere Verbindung auch dadurch
bewerkstelligt werden, daß die Bauteile selbst,
die Verbindungselemente 20-23 und 30-33 nur in
ihren Endbereichen 41, als vorzugsweise unmittel
bar lösbare, formschlüssige Betonformteile ausge
führt sind. Als geometrische Formen für einen
solchen Formenschluß kommen beispielsweise pyrami
denförmige oder kegelstumpfförmige oder noppen
förmige oder kugelige oder sonstige Gestaltungen
in Betracht, mit welchen in erster Linie auch her
stellungstechnisch und anwendungsgemäß einfache
Steckverbindungen über ineinandergreifende Flächen
realisiert werden können, d. h. Flächen, welche mit
einem Gegenstück passungsgleich sind.
Entfällt der Verbindungspfosten 10, ist die Boden
platte 11 in Abstimmung mit der gewählten geomet
rischen Form in bzw. an den Elementen, z. B. kor
respondierende pyramidenförmige Erhebungen und
Einprägungen, auszugestalten und kann dann insge
samt selbst, einschließlich und in Abwandlung des
vorstehend zu Fig. 5 erörterten Zusatzteils, auch
aus Beton gefertigt werden, so daß sämtliche Bau
teile des Fertigteilsatzes aus einem einzigen
Material bestehen. In diesem Fall wird also das
Zusatzteil 70; 71, falls ein solches als Randhal
terung, um den Rost 2; 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 gegen
Verschieben zu sichern, und/oder als Auflagener
höhung, um eine Höhendifferenz zu einem Pflaster
anschluß zu überwinden, erforderlich oder ge
wünscht wird, als Baueinheit insgesamt aus Beton
gestaltet, beispielsweise im Sinne der in Fig. 5
dargestellten Ausführungsform, wobei die Arre
tierung mit einer auf die anderen Bauteile abge
stimmten formschlüssigen Verbindung erfolgt.
Der in den Fig. 1, 2 und 4a dargestellte und
in der Beschreibung aufgezeigte Baumrost ist aus
der Patentanmeldung P 30 29 590.0-23 vorbekannt;
in Kombination mit dem Fertigteilsatz wird ein
geeignetes, komplettes System bereitgestellt, mit
welchem unabhängig von der Rostform in ihrer
flächigen Ausdehnung sowie unabhängig von der
Bodenbeschaffenheit/Bodentiefe/dem Wurzelverlauf
und der Anordnung einheitliche, der jeweiligen
Situation angepaßte Lösungen ermöglicht werden.
Bezugszeichenliste
1 Baum
1.1 Baumwurzeln
2 Baumrost
2.1 Baumrostsegment(e)
2.2
2.3
2.4
3 Flächenbefestigung, z. B. als Pflasterung
10 Verbindungspfosten aus Metall
10.1 Endteil des Verbindungspfosten (10)
11 Bodenplatte aus Metall
12 senkrechter Dornfortsatz aus Metall (zur Stabilisierung im Erdreich), an der Bodenplatte (11)
20, 21, 22, 23 bogenförmige Verbindungselemente, unterschiedlicher, mit auf eine konzentrische Verlegung abgestimmten Radien
20.1-23.1, alternativ aus statischen Gründen in verstärker Ausführung, entweder armiert oder mit größerem Querschnitt
24 "obere" Seite
25 "untere" Seite
30, 31, 32, 33 gerade Verbindungselemente, unterschiedlicher, abgestimmter Länge als radiale Verbindungsteile bei der (nicht vollstän dig) kreisförmigen Verlegung oder zur rechteckförmigen Ver legung
30.1-33.1, alternativ aus statischen Gründen in verstärkter Ausführung, entweder armiert oder mit größerem Querschnitt
34 "obere" Seite
35 "untere" Seite
40 Berührungsstelle(n) der Verbindungselemente (20-23 und 30-33)
41 Endbereich(e) der Verbindungselemente (20-23 und 30-33)
42 Öffnung(en) in den Endbereichen (41) der Verbindungsele mente (20-23 und 30-33)
50 Abschlußelement(e)
51 Öffnung(en)
60 Abstandshalter
61 Öffnung(en)
70 Zusatzteil(e) aus Metall als
70.1 Flachstahlwinkelteil mit
70.2 aufgeschweißtem Vierkantrohr
71 Zusatzteil(e) als Winkelstück(e) kombiniert aus
71.1 Beton und
71.2 Flachstahl
72 Zusatzteil(e) mit verbreiterter Auflagefläche
73 Anschlußseite zum Rost (2)
74 Anschlußseite zur Flächenbefestigung (3)
75 Ausnehmung(en) zur Arretierung am Verbindungspfosten (10)
80 Durchbrechung(en)/Durchwachsöffnung(en)
1.1 Baumwurzeln
2 Baumrost
2.1 Baumrostsegment(e)
2.2
2.3
2.4
3 Flächenbefestigung, z. B. als Pflasterung
10 Verbindungspfosten aus Metall
10.1 Endteil des Verbindungspfosten (10)
11 Bodenplatte aus Metall
12 senkrechter Dornfortsatz aus Metall (zur Stabilisierung im Erdreich), an der Bodenplatte (11)
20, 21, 22, 23 bogenförmige Verbindungselemente, unterschiedlicher, mit auf eine konzentrische Verlegung abgestimmten Radien
20.1-23.1, alternativ aus statischen Gründen in verstärker Ausführung, entweder armiert oder mit größerem Querschnitt
24 "obere" Seite
25 "untere" Seite
30, 31, 32, 33 gerade Verbindungselemente, unterschiedlicher, abgestimmter Länge als radiale Verbindungsteile bei der (nicht vollstän dig) kreisförmigen Verlegung oder zur rechteckförmigen Ver legung
30.1-33.1, alternativ aus statischen Gründen in verstärkter Ausführung, entweder armiert oder mit größerem Querschnitt
34 "obere" Seite
35 "untere" Seite
40 Berührungsstelle(n) der Verbindungselemente (20-23 und 30-33)
41 Endbereich(e) der Verbindungselemente (20-23 und 30-33)
42 Öffnung(en) in den Endbereichen (41) der Verbindungsele mente (20-23 und 30-33)
50 Abschlußelement(e)
51 Öffnung(en)
60 Abstandshalter
61 Öffnung(en)
70 Zusatzteil(e) aus Metall als
70.1 Flachstahlwinkelteil mit
70.2 aufgeschweißtem Vierkantrohr
71 Zusatzteil(e) als Winkelstück(e) kombiniert aus
71.1 Beton und
71.2 Flachstahl
72 Zusatzteil(e) mit verbreiterter Auflagefläche
73 Anschlußseite zum Rost (2)
74 Anschlußseite zur Flächenbefestigung (3)
75 Ausnehmung(en) zur Arretierung am Verbindungspfosten (10)
80 Durchbrechung(en)/Durchwachsöffnung(en)
Claims (14)
1. Fertigteilsatz zur variablen Gestaltung in
Höhe/Tiefe/Breite/Länge/Querschnitt von Auflagen- und/oder
Trennvorrichtungen im Bauwesen, z. B. zur variabel gestaltbaren
Fundamentierung für Baumroste (2; 2.1, 2.2, 2.3, 2.4) beste
hend aus
bogenförmigen, in ihren Radien aufeinander abgestimmten Verbindungselementen (20; 21; 22; 23) und geraden, in ihrer Länge abgestimmten Verbindungselementen (30; 31; 32; 33) für eine konzentrische oder konzentrisch/rechteckförmige Verlegung
Abstandshaltern (60) für Durchwachsöffnungen (80) entsprechend den Bedürfnissen vor Ort, anzuordnen zwischen den Betonteilen,
Abschlußelementen (50) bei nicht vollständiger kreisförmiger und/oder rechteckförmiger Verlegung zur Bildung eines bündigen Abschlusses,
jeweils auf einer Bodenplatte (11) angeordneten Verbindungs pfosten (10), von denen die Verbindungselemente (20-23; 30-33; 60; 50) über ihre Öffnungen (42; 61; 51) aufgenommen wer den sowie
Zusatzteilen (70; 71), welche gegebenenfalls über der oberen Reihe der Verbindungselemente (20-23; 30-33; 50) an den Nahtstellen mit der Möglichkeit der Arretierung angebracht werden können, mit einer Anschlußseite (73) zum Rost (2) und einer Anschlußseite (74) zur Flächenbefestigung (3),
wahlweise nach den Erfordernissen daraus ein Elementtyp oder mehrere oder alle vorgenannten Elementtypen in unterschied licher Stückzahl jeweils über die Verbindungspfosten (10) an einanderanschließend kombinierbar.
bogenförmigen, in ihren Radien aufeinander abgestimmten Verbindungselementen (20; 21; 22; 23) und geraden, in ihrer Länge abgestimmten Verbindungselementen (30; 31; 32; 33) für eine konzentrische oder konzentrisch/rechteckförmige Verlegung
Abstandshaltern (60) für Durchwachsöffnungen (80) entsprechend den Bedürfnissen vor Ort, anzuordnen zwischen den Betonteilen,
Abschlußelementen (50) bei nicht vollständiger kreisförmiger und/oder rechteckförmiger Verlegung zur Bildung eines bündigen Abschlusses,
jeweils auf einer Bodenplatte (11) angeordneten Verbindungs pfosten (10), von denen die Verbindungselemente (20-23; 30-33; 60; 50) über ihre Öffnungen (42; 61; 51) aufgenommen wer den sowie
Zusatzteilen (70; 71), welche gegebenenfalls über der oberen Reihe der Verbindungselemente (20-23; 30-33; 50) an den Nahtstellen mit der Möglichkeit der Arretierung angebracht werden können, mit einer Anschlußseite (73) zum Rost (2) und einer Anschlußseite (74) zur Flächenbefestigung (3),
wahlweise nach den Erfordernissen daraus ein Elementtyp oder mehrere oder alle vorgenannten Elementtypen in unterschied licher Stückzahl jeweils über die Verbindungspfosten (10) an einanderanschließend kombinierbar.
2. Fertigteilsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
für beliebige Baumrostgrößen und -formen die Fundamentierung in
der Flächenausdehnung durch 4 bogenförmige Verbindungselement
typen (20; 21; 22; 23) mit unterschiedlichem Krümmungsradius, bei
einem Rastermaß zwischen Rostverschlüssen von z. B. 16 cm: 48
cm, 96 cm, 160 cm und 224 cm, und 4 gerade Verbindungselement
typen (30; 31; 32; 33) unterschiedlicher Länge, bei einem Raster
maß von z. B. 16 cm: 32 cm, 48 cm, 64 cm, 96 cm von Lochmitte
zu Lochmitte gebildet wird.
3. Fertigteilsatz nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die Verbindungselemente (20-23; 30-33)
an ihren Berührungsstellen (40) überlappen, wobei ihre
Endbereiche (41), welche Öffnungen (42) aufweisen, so geformt
sind, daß in alternierender Anordnung die obere Seite (24; 34)
des einen Verbindungselements an der untere Seite (25; 35) des
benachbarten Verbindungselements zur Anlage kommt, wobei
"obere" Seite im Wechsel auch die "untere" Seite sein kann und
umgekehrt, so daß die Teile niveaugleich unmittelbar an den
Berührungsstellen (40) aneinander anschließen.
4. Fertigteilsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs
elemente aus Beton bestehen, nach den Erfordernissen mit Stahl
armiert sind bzw. als Auflageelemente (20.1-23.1; 30.1-33.1)
einen größeren Querschnitt aufweisen.
5. Fertigteilsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzteile
(70; 71) aus Metall, und zwar als Flachstahlwinkelteile (70.1)
mit aufgeschweißtem Vierkantrohr (70.2), oder als Winkelstücke
aus Beton (71.1) und Flachstahl (71.2) bestehen.
6. Fertigteilsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zusatzteile (70; 71) eine verbreiterte Auflagefläche (72)
mit Ausnehmung(en) (75) zur Arretierung am überstehenden Teil
(10.1) des Verbindungspfostens (10) aufweisen.
7. Fertigteilsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche 1-3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils
auf einer, gegebenenfalls mit einem senkrechten Dornfortsatz
(12) und/oder mit einer Befestigungsmöglichkeit an der Boden
oberfläche versehenen Bodenplatte (11) angeordneten Verbin
dungspfosten (10) vorzugsweise kreisrund, gegebenenfalls mit
Rillen versehen, ausgebildet sind und für die Bedürfnisse vor
Ort unterschiedliche Höhen haben.
8. Fertigteilsatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
Verbindungspfosten (10), Bodenplatte (11) und senkrechter
Dornfortsatz (12) aus Metall bestehen und vorzugsweise mitein
ander verschweißt sind.
9. Fertigteilsatz zur variablen Gestaltung in
Höhe/Tiefe/Breite/Länge/Querschnitt von Auflagen- und/oder
Trennvorrichtungen im Bauwesen, z. B. zur variabel gestalt
baren Fundamentierung für Baumroste (2; 2.1, 2.2, 2.3, 2.4)
bestehend aus
bogenförmigen, in ihren Radien aufeinander abgestimmten Ver bindungselementen (20; 21; 22; 23;) und geraden, in ihrer Länge abgestimmten Verbindungselementen (30; 31; 32; 33) für eine konzentrische oder konzentrisch/rechteckförmige Verle gung
Abstandshaltern (60) für Durchwachsöffnungen (80) entspre chend den Bedürfnissen vor Ort, anzuordnen zwischen den Teilen,
Abschlußelementen (50) bei nicht vollständiger kreisförmiger und/oder rechteckförmiger Verlegung zur Bildung eines bündi gen Abschlusses,
Bodenplatten (11) sowie
Zusatzteilen (70; 71), welche gegebenenfalls über der oberen Reihe der Verbindungselemente (20-23; 30-33; 50) an den Nahtstellen mit der Möglichkeit der Arretierung angebracht werden können, mit einer Anschlußseite (73) zum Rost (2) und einer Anschlußseite (74) zur Flächenbefestigung (3),
wobei die Bauteile zur verschiebesicheren Verbindung unter einander als Formteile für eine unmittelbar lösbare, form schlüssige Verbindung ausgeführt sind,
wahlweise nach den Erfordernissen daraus ein Elementtyp oder mehrere oder alle vorgenannten Elementtypen in unterschied licher Stückzahl aneinanderanschließend kombinierbar.
bogenförmigen, in ihren Radien aufeinander abgestimmten Ver bindungselementen (20; 21; 22; 23;) und geraden, in ihrer Länge abgestimmten Verbindungselementen (30; 31; 32; 33) für eine konzentrische oder konzentrisch/rechteckförmige Verle gung
Abstandshaltern (60) für Durchwachsöffnungen (80) entspre chend den Bedürfnissen vor Ort, anzuordnen zwischen den Teilen,
Abschlußelementen (50) bei nicht vollständiger kreisförmiger und/oder rechteckförmiger Verlegung zur Bildung eines bündi gen Abschlusses,
Bodenplatten (11) sowie
Zusatzteilen (70; 71), welche gegebenenfalls über der oberen Reihe der Verbindungselemente (20-23; 30-33; 50) an den Nahtstellen mit der Möglichkeit der Arretierung angebracht werden können, mit einer Anschlußseite (73) zum Rost (2) und einer Anschlußseite (74) zur Flächenbefestigung (3),
wobei die Bauteile zur verschiebesicheren Verbindung unter einander als Formteile für eine unmittelbar lösbare, form schlüssige Verbindung ausgeführt sind,
wahlweise nach den Erfordernissen daraus ein Elementtyp oder mehrere oder alle vorgenannten Elementtypen in unterschied licher Stückzahl aneinanderanschließend kombinierbar.
10. Fertigteilsatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
für beliebige Baumrostgrößen und -formen die Fundamentierung
in der Flächenausdehnung durch 4 bogenförmige Verbindungsele
menttypen (20; 21; 22; 23) mit unterschiedlichem Krümmungs
radius, bei einem Rastermaß zwischen Rostverschlüssen von
z. B. 16 cm: 48 cm, 96 cm, 160 cm und 224 cm, und 4 gerade
Verbindungselementtypen (30; 31; 32; 33) unterschiedlicher
Länge, bei einem Rastermaß von z. B. 16 cm: 32 cm, 48 cm, 64
cm und 96 cm von Lochmitte zu Lochmitte gebildet wird.
11. Fertigteilsatz nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß für den Formenschluß solche geometrischen
Formen vorgesehen sind, welche zu herstellungstechnisch
kostengünstig zu fertigenden und einfach zu installierenden
Elementen (20-23, 30-33; 60; 50; 11, 70; 71), führen.
12. Fertigteilsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steckverbindung für den Formenschluß pyramidenförmig oder
kegelstumpfförmig oder noppenförmig oder kugelig ist.
13. Fertigteilsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Ele
mente (20-23, 30-33; 60; 50; 11; 70, 71), d. h. ein
schließlich der Zusatzteile, aus Beton bestehen.
14. Fertigteilsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1-8 und/oder 9-13 in Verbindung mit Baumrosten
nach der Patentanmeldung P 30 29 590.0-23 als funktionelle
Einheit zum Schutz von Bäumen.
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