DE4439077A1 - Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau - Google Patents
Staukasten zur Montage unter einem LKW-AufbauInfo
- Publication number
- DE4439077A1 DE4439077A1 DE4439077A DE4439077A DE4439077A1 DE 4439077 A1 DE4439077 A1 DE 4439077A1 DE 4439077 A DE4439077 A DE 4439077A DE 4439077 A DE4439077 A DE 4439077A DE 4439077 A1 DE4439077 A1 DE 4439077A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- storage box
- box
- opening flap
- opening
- longitudinal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000003860 storage Methods 0.000 claims description 124
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 9
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 2
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 8
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 6
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 3
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 2
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 2
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 238000003384 imaging method Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000013585 weight reducing agent Substances 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
- B62D33/04—Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains
- B62D33/044—Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains built up with profiles of constant elongated shape, e.g. extruded, mechanically interconnected by coupling members, e.g. by clamping, riveting or bolting
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R11/00—Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for
- B60R11/06—Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for for tools or spare parts
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R9/00—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
- B60R9/02—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like at the sides, e.g. on running-board
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R9/00—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
- B60R9/06—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like at vehicle front or rear
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D27/00—Connections between superstructure or understructure sub-units
- B62D27/06—Connections between superstructure or understructure sub-units readily releasable
- B62D27/065—Connections between superstructure or understructure sub-units readily releasable using screwthread
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D29/00—Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
- B62D29/008—Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof predominantly of light alloys, e.g. extruded
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
- B62D33/04—Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Architecture (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
- Handcart (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Staukasten zur Montage unter ei
nem LKW-, Sattelzug- oder Anhänger-Aufbau, mit zumindest einer
Kastenöffnung zum Be- und Entladen des Staukastens, die an
einer Fahrzeug-Längsseite oder gegebenenfalls an der Fahrzeug-
Rückseite angeordnet und mittels einer Öffnungsklappe
verschließbar ist, wobei der Staukasten unter dem LKW-,
Sattelzug- oder Anhänger-Aufbau lösbar gehalten ist.
Man hat bereits verschiedene Staukästen geschaffen, um bei
spielsweise die während eines LKW-Transportes auf der Hinfahrt
benutzten, abgeladenen Paletten verstauen zu können, so daß
anschließend die volle Ladefläche während der Rückfahrt etwa
für eine erneute Zuladung wieder frei ist.
So kennt man bereits verschiedene Palettenstaukästen, die
meist als offene Kästen ausgebildet und gestellförmig aus
Flachstahl, Rechteckrohren oder aus einem Wellengitter herge
stellt sind. Auch sind bereits Palettenstaukästen mit ge
schlossenene Kastenwänden bekannt, die an ihrer Öffnungsseite
mittels einer Öffnungsklappe verschlossen werden können.
Diese vorbekannten Staukästen sind meist zwischen der Vorder
achse und der Hinterachse eines Lastkraftwagens angeordnet und
werden jeweils von der LKW-Längsseite her bedient.
Da die vorbekannten Palettenstaukästen unterhalb des LKW-Auf
baus angeordnet sind und somit nur noch wenig Platz bis zum
Boden oder bis zur Straßenoberfläche verbleibt, liegen die am
Kastenboden schwenkbar gehaltenen Öffnungsklappen in ihrer ge
öffneten Stellung schräg auf dem Boden auf. Diese Öffnungs
klappen stehen somit in ihrer geöffneten Stellung seitlich
über die LKW-Längsseiten vor. Sie erschweren damit ein nach
trägliches Rangieren des Lastkraftwagens mit geöffneten
Palettenstaukästen und vor allem wird die Entnahme der
Paletten aus den Staukästen mittels eines Gabelstaplers behin
dert, weil dieser nicht unmittelbar an den Palettenstaukasten
heranfahren kann.
Ein Staukasten der eingangs erwähnten Art ist aus der DE-OS 36
42 092 bekannt. Auch dieser vorbekannte Staukasten ist zur
Montage unter einem LKW-Aufbau vorgesehen. Er besteht aus ei
nem quaderförmigen Behälter, dessen Zugriffsöffnung mit einer
Öffnungsklappe verschließbar ist. Diese Öffnungsklappe ist in
dem an die Zugriffsöffnung angrenzenden Bereich des Bodens
schwenkbar gelagert. Bei der Entnahme schwerer Gegenstände
mittels eines Gabelstaplers oder beim Rangieren des LKW′s mit
geöffneter Staukasten-Klappe kann daher auch die Öffnungs
klappe des Staukastens gemäß DE-OS 36 42 092 hinderlich sein.
Die vorbekannten Staukästen werden meist unter dem
Rahmenträger des LKW′s oder dergleichen verschraubt. Dazu
werden in vorbekannten Staukasten einerseits und den
Rahmenträger des LKW′s oder dergleichen andererseits
miteinander fluchtende Durchstecköffnungen gebohrt, in die die
Schrauben eingesetzt werden können. Ein Austausch des
Staukastens und dessen Montage an einem anderen LKW oder
dergleichen ist nicht ohne weiteres möglich, wenn die
Rahmenträger der verschiedenen Fahrzeuge und die daran
vorgesehenen Durchstecköffnungen nicht miteinander
übereinstimmen.
Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, einen einfach auf
gebauten, aber dennoch möglichst vielseitig einsetzbaren Stau
kasten der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der möglichst
einfach handhabbar ist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem
Staukasten der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, daß
der Staukasten zumindest ein am LKW, Sattelzug oder Anhänger
angreifendes Verbindungselement aufweist und daß das
Verbindungselement in wenigstens einer etwa in Kasten-
Längsrichtung oder quer zur Kasten-Längsrichtung orientierten
Schiebeführung geführt ist. Da der erfindungsgemäße Staukasten
unter dem LKW-, Sattelzug- oder Anhänger-Aufbau leicht lösbar
gehalten ist, kann dieser mit geringem Aufwand bei Bedarf auch
wieder vom Fahrzeug-Aufbau abgenommen werden. Der
erfindungsgemäße Staukasten kann mittels seiner verschieblich
geführten Verbindungselemente rasch und auf einfache Weise an
unterschiedliche Fahrzeug-Abmessungen angepaßt und auch
zwischen verschiedenen Lastkraftwagen oder dergleichen
Fahrzeugen ohne weiteres ausgetauscht werden.
Um auch einen entsprechend groß dimensionierten Staukasten
sicher und fest unter dem LKW-, Sattelzug- oder Anhänger-
Aufbau montieren zu können, ist es vorteilhaft, wenn der
Staukasten zumindest zwei voneinander beabstandete
Schiebeführungen mit mehreren darin verschieblich geführten
Verbindungselementen aufweist.
Eine Weiterbildung gemäß der Erfindung, die einen Staukasten
betrifft, dessen Kastenöffnung mittels einer im Bereich des
Kastenbodens um eine Schwenkachse schwenkbar gelagerte
Öffnungsklappe verschließbar ist, sieht vor, daß die
Schwenkachse der Öffnungsklappe unterhalb des Kastenbodens
verschieblich geführt ist und daß die Öffnungsklappe in ihrer
Offenstellung zumindest im wesentlichen unter dem Kastenboden
verschiebbar ist. Somit kann die nach unten verschwenkte
Öffnungsklappe des erfindungsgemäßen Staukastens entlang der
Schiebeführung unter dem Kastenboden verschoben werden, wo
diese Öffnungsklappe nicht mehr über die LKW-Längsseiten
übersteht und das Be- und Entladen des Staukastens praktisch
nicht mehr behindern kann.
Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfin
dung vor, daß die Öffnungsklappe in ihrer unter den Kastenbo
den verschobenen Offenstellung etwa parallel zum Kastenboden
angeordnet und/oder fixierbar ist. In dieser unter den Kasten
boden verschobenen Offenstellung der Öffnungsklappe kann der
Lastkraftwagen rangiert werden, ohne daß die Öffnungsklappe
den Boden oder die Straßenoberfläche beaufschlagt.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Öffnungsklappe mit zumin
dest einem Schwenkanschlag verbunden ist, der die Offenbewe
gung der Öffnungsklappe in einer etwa parallel zum Kastenboden
angeordneten Schwenk- oder Offenstellung begrenzt. Mittels ei
nes solchen Schwenkanschlages läßt sich die Öffnungsklappe
zunächst nur bis in eine etwa parallel zum Kastenboden ange
ordnete Schwenkebene verschwenken, um anschließend aus dem Be
reich der Kastenöffnung unter den Kastenboden verschoben zu
werden.
Die einfache Ausgestaltung und bequeme Handhabung des erfin
dungsgemäßen Staukastens wird begünstigt, wenn das Schiebeele
ment oder die Schiebeelemente als Rolle oder dergleichen Wälz
körper und die Schiebeführung als geschlossene Führung oder
Kulissenführung ausgebildet ist.
Um die Öffnungs- und Schwenkbewegung der Öffnungsklappe in ei
ner etwa parallel zum Kastenboden angeordneten Ebene begrenzen
zu können, sieht eine Ausführungsform gemäß der Erfindung vor,
daß die Öffnungsklappe über ein Tragelement mit dem
Schiebeelement oder den Schiebeelementen verbunden ist und daß
die der Öffnungsklappe abgewandte und vorzugsweise parallel
dazu angeordnete Seite des Tragelementes als Schwenkanschlag
ausgebildet ist.
Der erfindungsgemäße Staukasten kann aus Stahl- oder
dergleichen Metallblech hergestellt werden. Möglich ist auch,
diesen Staukasten aus Sandwich-Paneelen, beispielsweise aus
Aluminium-Sandwich-Paneelen, herzustellen. Eine bevorzugte
Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht jedoch vor, daß die
seitlichen Längswände und/oder die obere sowie die untere
Längswand des Staukastens modular aus jeweils einem oder aus
mehreren an ihren Längsseiten miteinander verrastbaren
Strangpreßprofilen gebildet sind. Dabei ist es besonders
vorteilhaft, wenn diese Profile als Leichtmetall- oder
Aluminium-Strangpreßprofile ausgebildet sind. Solche
Strangpreßprofile, die auch bereichsweise doppelwandig
ausgeführt werden können und eine entsprechend hohe Stabilität
aufweisen, zeichnen sich gegenüber einem Stahl-Staukasten
durch eine deutliche Gewichtsreduzierung aus, die im
Fahrbetrieb eine Treibstoffeinsparung mit sich bringt und die
Montage sowie die Demontage dieses Staukastens wesentlich
erleichtern kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die seitlichen Längswände
des Staukastens aus einem oder aus mehreren an ihren
Längsseiten miteinander verrastbaren Verbindungsprofilen und
dessen obere sowie untere Längswand aus vorzugsweise gesickten
Metallblechen gebildet ist und wenn in den in Kasten-
Längsrichtung orientierten Eckbereichen des Staukastens die
aneinander angrenzenden Längswände mit einander verbindende
Eckprofile vorgesehen sind. Eine solche Ausführungsform läßt
sich besonders einfach und mit geringem Aufwand herstellen.
Um den erfindungsgemäßen Staukasten möglichst vielseitig
einsetzen zu können und um diesen Staukasten auch an
verschiedenen Fahrzeugen ohne größere Eingriffe montieren zu
können, ist es zweckmäßig, wenn die Verbindungselemente
jeweils als ein am Fahrzeugrahmen hintergreifendes
Klemmelement ausgebildet sind.
Der erfindungsgemäße Staukasten kann auf einfache Weise in den
gewünschten Abmessungen zusammengebaut werden, wenn die
Verbindungsprofile untereinander und mit den Eckprofilen
jeweils über eine Rastprofilierung verbindbar sind, die an
ihrem einen Randbereich eine formschlüssige Dreh-
Einhakverbindung und an ihrem gegenüberliegenden Randbereich
eine in Endlage verrastbare Rastverbindung aufweist. Dabei ist
es besonders vorteilhaft, wenn die miteinander verbindbaren
Profile an ihren benachbarten Längsseiten jeweils zwei
paarweise einander zugeordnete Verbindungsstege aufweisen,
wenn davon ein erstes Stegpaar drehbar sowie quer zur Profil-
Längsrichtung unverrückbar miteinander verbindbar und ein
zweites Stegpaar durch zwei einander hintergreifende, federnd
verrastbare Sperrhaken gebildet ist und wenn die Sperrhaken an
ihren zueinander gerichteten Stirnseiten korrespondierende
Auflaufschrägen haben.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform gemäß der
Erfindung sieht vor, daß die Eckprofile an einer ihrer
Längsseiten eine Rastprofilierung zum Verbinden mit einem
Verbindungsprofil aufweisen, daß an einer angrenzenden
Längsseite ein durch vorzugsweise zwei einander beabstandete
Anschlußstege gebildeter Steckanschluß zum Verbinden mit einer
Längswand aus vorzugsweise gesicktem Metallblech und daß auf
der der Rastprofilierung oder dem Steckanschluß abgewandten
Längsseite des Eckprofils eine Nut als Kulissen-Schiebeführung
für die Verbindungselemente oder das Schiebeelement vorgesehen
ist.
Wird der erfindungsgemäße Staukasten und dessen Öffnungsklappe
aus einem Stahl- oder dergleichen Metallblech hergestellt,
weist auch die Öffnungsklappe ein dementsprechend hohes Ge
wicht auf. Um das Gewicht der Öffnungsklappe in einer horizon
talen Schwenk- oder Öffnungsposition gut abfangen und auf den
Staukasten übertragen zu können, ist es zweckmäßig, wenn der
Staukasten zumindest einen Spannhebel oder dergleichen Ver
schlußelement hat, das zum Verschließen des Staukastens in ei
ner Spannstellung einen Spannhaken übergreift und wenn der mit
seinem freien Hakenende vorzugsweise parallel zur Klappenebene
orientierte Spannhaken in einer etwa parallel zum Kastenboden
angeordneten Schwenk- oder Offenstellung an der Kastenunter
seite arretierbar oder einhakbar ist.
Um das Gewicht des verstauten Förderguts gut verteilen zu
können, ist es zweckmäßig, wenn zumindest zwei, zu gegenüber
liegenden Fahrzeug-Längsseiten öffenbare Staukästen vorgesehen
sind, deren Längsachsen etwa koaxial zueinander angeordnet
sind und/oder mit ihren Rückwänden aneinander anliegen. Der
erfindungsgemäße Staukasten kann auch als ein einziger
durchgehender Staukasten ausgebildet sein, der vorzugsweise an
seinem gegenüberliegenden Stirnseiten jeweils öffenbar
ausgebildet ist. Möglich ist auch, daß das Kasteninnere von
zwei, zu gegenüberliegenden Fahrzeug-Längsseiten öffenbaren
Staukästen durch eine gemeinsame Trennwand unterteilt ist.
Eine Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, daß der
Staukasten oder die Staukästen als Unterfahrschutz für den LKW
oder den Anhänger ausgebildet sind.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles in
Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Die einzel
nen Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer
Ausführungsform gemäß der Erfindung verwirklicht sein.
Es zeigt:
Fig. 1 zwei Staukästen in einer perspektivischen
Darstellung, die zur Montage unter einem LKW-
Anhänger-Aufbau vorgesehen sind, wobei die beiden
Staukästen mit ihren Rückwänden aneinander anliegen,
Fig. 2 einen Staukasten in einer Schnittdarstellung durch
die Schnittebene a-a aus Fig. 1,
Fig. 3 den Staukasten aus Fig. 1 und 2 in einer Teil-An
sicht im Bereich zweier Klemmelemente, die den Stau
kasten mit dem LKW-Aufbau verbinden und dazu am Fahr
zeugrahmen angreifen,
Fig. 4 das Klemmelement aus Fig. 3 in einer Vorderansicht,
Fig. 5 zwei Staukästen, ähnlich denen aus Fig. 1, in einer
perspektivischen Darstellung, wobei die seitlichen
Längswände dieser Staukästen jeweils aus mehreren
miteinander verbundenen Verbindungsprofilen und die
obere sowie die untere Längswand jeweils durch ein in
Querrichtung gesicktes Metallblech gebildet sind,
Fig. 6 einen der Staukästen aus Fig. 5 in einer
Teilschnittdarstellung
Fig. 7 den Staukasten aus Fig. 5 und 6 in einer
Detaildarstellung in seinem linken unteren
Eckbereich, und
Fig. 8 den Staukasten aus Fig. 5 bis 7 in einer
Detaildarstellung seines rechten oberen Eckbereichs.
In Fig. 1 sind zwei Staukästen 1 dargestellt, die mit ihren
Rückwänden 2 aneinander anliegen. Die Staukästen 1 sind zur
Montage unter einem LKW-Anhänger- oder Sattelauflieger-Aufbau
vorgesehen. Sie weisen einen rechteckigen oder quaderförmigen
Außenumriß auf und haben jeweils einen Kastenboden 3, zwei
Seitenwände 4, eine Rückwand 2, eine obere Wand 5 sowie eine
Kastenöffnung 6, die zum Be- und Entladen des Staukastens 1 an
einer Fahrzeug-Längsseite, vorzugsweise zwischen den Achsen
des Lastkraftwagen-Anhängers, angeordnet ist. Die beiden
Staukästen 1 können auch beidseits durchgehende Seitenwände
sowie eine gemeinsame Rückwand aufweisen, wie noch anhand der
Fig. 5 bis 8 zu erläutern ist.
Die Kastenöffnung 6 der Staukästen 1 ist jeweils mittels einer
Öffnungsklappe 7 verschließbar, die im Bereich des Kastenbo
dens 3 um eine Schwenkachse verschwenkbar gelagert ist. Die
Schwenkachse der Öffnungsklappe 7 ist unterhalb des Kastenbo
dens 3 der Staukästen 1 verschieblich geführt, so daß die Öff
nungsklappe 7 in ihrer Offenstellung praktisch vollständig un
ter den Kastenboden 3 verschoben werden kann. In dieser unter
den Kastenboden 3 verschobenen Offenstellung kann der
Staukasten 1 auch mittels eines Gabelstaplers be- und entladen
werden, ohne daß die Öffnungsklappe 7 den Be- und Entladungs
vorgang behindern würde.
Wie aus Fig. 2 deutlich wird, ist jede der Öffnungsklappen 7
mit zwei voneinander beabstandeten Schiebeelementen verbunden,
die beidseits der Öffnungsklappe 7 angeordnet sind. Den Schie
beelementen, die hier als Führungsrollen 8 ausgebildet sind,
ist jeweils eine in Längsrichtung des Staukastens 1 orien
tierte Schiebeführung 9 zugeordnet, in der die Führungsrollen
8 verschieblich geführt sind. Die hier als Führungsrollen 8
ausgebildeten Schiebeelemente bilden gleichzeitig auch die
Schwenkachse der entsprechenden Öffnungsklappe 7.
Die Öffnungsklappen 7 sind über ein hier abgewinkeltes, L-för
miges Tragelement 10 mit ihren Führungsrollen 8 verbunden.
Dabei ist die der Öffnungsklappe 7 abgewandte und parallel
dazu angeordnete Seite 23 der Tragelemente 10 jeweils als
Schwenkanschlag ausgebildet, der die Öffenbewegung der
Öffnungsklappe 7 in einer etwa parallel zum Kastenboden
angeordneten Schwenk- oder Offenstellung begrenzt. Nach dem
Öffnen der Öffnungsklappe 7 kann diese in der etwa parallel
zum Kastenboden 3 angeordneten Offenstellung mittels der
Schiebeführung 9 unter dem Kastenboden 3 verschoben werden.
Wie aus den Fig. 1 und 2 deutlich wird, weist jeder der
Staukästen 1 zwei Spannhebel 11 auf, die an der oberen Wand 5
des Staukastens 1 beidseits außenseitig angebracht sind. Zum
Verschließen des Staukastens 1 hintergreifen die Spannhebel 11
in der in Fig. 2 gezeigten Spannstellung jeweils einen Spann
haken 12, der an der Öffnungsklappe 7 auf der ihrer
Schwenkachse abgewandten Längsseite angeordnet ist. Diese
Spannhaken 12 können in der etwa parallel zum Kastenboden an
geordneten Schwenk- oder Offenstellung an der Kastenunterseite
arretiert werden, um die Öffnungsklappe 7 in dieser Öffnungs
stellung noch zusätzlich abzusichern und gegebenenfalls auch
um das Gewicht der Öffnungsklappe 7 gut auf den Staukasten 1
zu übertragen. Den Spannhaken 12 sind dazu am Kastenboden 3
jeweils ein entsprechendes Langloch zugeordnet, in welche der
entsprechende Spannhaken 12 eingeführt werden kann.
Wie aus den Fig. 1, 3 und 4 deutlich wird, weist jeder der
Staukästen 1 an seiner oberen Wand 5 außenseitig zwei
voneinander beabstandete und in Längsrichtung des Staukastens
1 orientierte Schiebeführungen 13 auf, in denen als
Klemmelemente 14 ausgebildete Verbindungselemente
verschieblich geführt sind. Mittels dieser Klemmelemente 14
kann der Staukasten 1 unter dem Anhänger-Aufbau lösbar
montiert werden, um ihn bei Bedarf vom Aufbau-Rahmen abnehmen
und beispielsweise an einen anderen LKW oder Anhänger
anbringen zu können. In jeder der Schiebeführungen 13 sind
mehrere voneinander beabstandete Klemmelemente 14 vorgesehen,
die paarweise einander zugeordnet sind und in ihrer
Haltestellung auf den gegenüberliegenden Seiten eines T-
förmigen Rahmenteils des Fahrzeugrahmens 15 angreifen. Die
Klemmelemente 14 weisen ein ebenfalls T-förmig ausgestaltetes
Klemmteil 16 auf, das mit dem Quersteg seine T-Form in der
geschlossenen Schiebeführung 13 verschieblich gehalten ist.
Dem Klemmteil 16 der Klemmelemente 14 ist jeweils ein
bügelförmig ausgestaltetes Klemmteil 17 zugeordnet, das sich
mit seinem einen Bügelende auf einer die Schiebeführung 13
beaufschlagenden unterlegplatte 18 abstützt und mit seinem
gegenüberliegenden Bügelende an dem T-förmigen Rahmenteil des
Fahrzeugrahmens 15 randseitig angreift. Das freie Ende des
Längssteges des T-förmigen Klemmteiles 16 weist ein Außenge
winde 19 auf, auf das eine Mutter 20 zum randseitigen Einspan
nen des Fahrzeug-Rahmens 15 zwischen dem bügelformigen Klemm
teil 17 und dem Staukasten 1 aufgeschraubt werden kann.
Mittels der an jeweils einer Unterlegplatte 18 paarweise ein
ander zugeordneten Klemmelemente 14 kann der Staukasten 1
rasch und auf einfache Weise an die individuellen Gegebenhei
ten und Abmessungen des LKW-Aufbaues unterschiedlicher Last
kraftwagen oder Anhänger angepaßt werden.
Die Verbindungselemente 14 können auch als eine in den
Schiebeführungen 13 gehaltene Schraubverbindung oder
dergleichen ausgebildet sein.
Die mit ihren Rückwänden 2 aneinander anliegenden Staukästen 1
sind insbesondere zum Verstauen unbeladener Fracht-Paletten
vorgesehen. Die Wände 2, 3, 4 und 5 des Staukastens 1 sowie
dessen Öffnungsklappe 7 sind aus einem durchgehenden, ebenen
Stahlblech hergestellt. Die Staukasten-Wände können durch
einen Rahmen verstärkt werden, der ein umlaufendes Profil 21
bildet. Auch die Öffnungsklappe 7 weist aus stabilitätsgründen
zwei voneinander beabstandete und etwa parallel zu den
Klappen-Schmalseiten angeordnete Bänder 22 auf. Die
Oberflächen des Staukastens 1 sind aus Gründen der
Korrosionsbeständigkeit feuerverzinkt. Jede der Staukästen 1
weist hier ein Fassungsvermögen von bis zu maximal 18 Euro-
Paletten auf, wobei die zu verstauenden Paletten gleichmäßig
auf die Staukästen 1 verteilt werden können, um die
Fahreigenschaften nicht zu beeinflussen, so daß insgesamt bis
zu maximal 36 Paletten mitgeführt werden können.
In den Fig. 5 bis 8 sind zwei Staukästen 1′ dargestellt,
die in ihrem Aufbau im wesentlichen mit den in den Fig. 1
bis 4 dargestellten Staukästen 1 übereinstimmen. Auch jeder
der Staukästen 1′ weist eine hier allerdings nicht sichtbare
Öffnungsklappe 7 auf, die unterhalb des Kastenbodens 3
verschieblich geführt ist.
Um die Staukästen 1′ möglichst leicht auszugestalten und um
die Zuladefähigkeit des Fahrzeugs durch die Staukästen 1′
nicht wesentlich einzuschränken, sind diese hier aus Aluminium
hergestellt. Dabei sind die seitlichen Längswände 4 der
Staukästen 1′ aus jeweils drei an ihren Längsseiten
miteinander verrastbaren Verbindungsprofilen 23 hergestellt,
während die untere und die obere Längswand 3, 5 jedes
Staukastens 1′ aus einem in Querrichtung trapezförmig
gesickten Aluminiumblech besteht. Zwischen den beiden
Staukästen 1′ ist eine gemeinsame Trennwand 2 vorgesehen, die
zwischen zwei vertikalen Sickenwandabschnitten der unteren und
oberen Längswände 3, 5 gehalten ist.
Wie insbesondere aus Fig. 7 deutlich wird, sind die
aneinander angrenzenden Längswände 3, 4 und 5 über Eckprofile
25 miteinander verbunden, die in den Eckbereichen der
Staukästen 1′ vorgesehen sind. Die Verbindungsprofile 23 sind
untereinander und mit den Eckprofilen 25 jeweils über eine
Rastprofilierung 24 verbunden, die an ihrem einen Randbereich
eine formschlüssige Dreh-Einhakverbindung und an ihrem
gegenüberliegenden Randbereich eine in Endlage verrastbare
Rastverbindung aufweist.
Die miteinander verbindbaren Profile 23, 25 weisen dazu an
ihren benachbarten Längsseiten jeweils zwei paarweise einander
zugeordnete Verbindungsstege 26, 27 auf, von denen ein erstes
Stegpaar 26 drehbar sowie quer zur Profil-Längsrichtung
unverrückbar miteinander verbindbar sind. Durch eine
Drehbewegung der aneinander angrenzenden Profile 23, 25 um das
erste Stegpaar 26 kann das zweite Stegpaar 27 in Eingriff
gebracht werden, das durch zwei einander hintergreifende und
federnd verrastbare Sperrhaken gebildet ist. Diese Sperrhaken
27 weisen an ihren zueinander gerichteten Stirnseiten
korrespondierende Auflaufschrägen 28 auf.
Während jedes Eckprofil 25 an einer seiner Längsseiten die
oben beschriebene Rastprofilierung 24 zum Verbinden mit dem
benachbarten Verbindungsprofil 23 aufweist, ist auf der
benachbarten Längsseite ein Steckanschluß zum Verbinden mit
der gesickten Aluminiumblech-Längswand 3 beziehungsweise 5
vorgesehen. Dieser Steckanschluß ist durch zwei voneinander
beabstandete Anschlußstege 29 gebildet, zwischen denen die
obere Längswand 5 beziehungsweise der Kastenboden 3
eingeschoben werden kann und durch Schweißen, Nieten oder
Kleben damit verbunden wird.
Während die oberen Eckprofile 25 jeweils eine nach oben offene
Nut als Kulissen-Schiebeführung für die im wesentlichen in den
Fig. 3 und 4 dargestellten Verbindungselemente 14 aufweist,
sind an den unteren Eckprofilen 25 nach unten offene Nuten als
Kulissen-Schiebeführung für die Führungsrollen 8 oder
dergleichen Schiebeelemente der Öffnungsklappe 7 vorgesehen.
Die Staukästen 1′, deren seitliche Längswände 4 auch aus
durchgehenden Verbindungsprofilen 23 gebildet sein können,
sind praktisch modular aufgebaut und können auf einfache Weise
in den geforderten Abmessungen montiert werden. Durch die
Aluminiumkonstruktion der Längswände 3, 4 und 5 sind die
Staukästen 1′ besonders leicht, was die Zulademöglichkeit des
Fahrzeuges weniger beeinträchtigt und den Kraftstoffverbrauch
reduziert.
Die Profile 23, 25 sind als Strangpreßprofile ausgebildet.
Durch die Verbindung bereichsweise doppelwandig ausgeführter
Strangpreßprofile kann eine besonders hohe Stabilität erreicht
werden. Möglich ist auch, die Seitenwände 4 und/oder die obere
Wand 5 sowie den Kastenboden 3 aus einer Aluminium
sandwichpaneele herzustellen. Bei der Montage von zwei, auf
gegenüberliegenden Fahrzeug-Seiten öffenbaren Staukästen
können diese auch eine gemeinsame Trennwand aufweisen oder mit
ihren Rückwänden 2 aneinander anliegen. Statt der beiden
Staukästen 1, 1′ kann aber auch ein durchgehender, eventuell
an seinen beiden Stirnseiten öffenbarer Staukasten vorgesehen
sein. Während der Stahl-Staukasten 1 aus aus Gründen der
Korosionsbeständigkeit feuerverzinkt sein sollte, kann ein
Aluminium-Staukasten 1′ unbehandelt bleiben oder eloxiert
beziehungsweise lackiert werden.
Durch die stabile und geschlossenwandige Ausgestaltung des
Staukastens 1, 1′ bildet dieser auch einen guten
Unterfahrschutz für den LKW, Sattelzug oder dessen Anhänger.
Der erfindungsgemäße Staukasten ist einfach aufgebaut, aber
dennoch vielseitig einsetzbar, wobei seine Zugriffs- oder
Kastenöffnung 6 dank der verschieblich geführten und um die
Führungsrollen 8 verschwenkbare Öffnungsklappe 7 auch beim Be-
und Entladen, etwa mittels eines Gabelstaplers, gut zugänglich
ist.
Claims (17)
1. Staukasten zur Montage unter einem LKW-, Sattelzug- oder
Anhänger-Aufbau mit zumindest einer Kastenöffnung zum Be-
und Entladen des Staukastens, die an einer Fahrzeug-
Längsseite oder gegebenenfalls an der Fahrzeug-Rückseite
angeordnet und mittels einer Öffnungsklappe verschließbar
ist, wobei der Staukasten unter dem LKW-, Sattelzug- oder
Anhänger-Aufbau lösbar gehalten ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Staukasten (1, 1′) zumindest ein
am LKW, Sattelzug oder Anhänger angreifendes
Verbindungselement (14) aufweist und daß das
Verbindungselement (14) in wenigstens einer etwa in
Kasten-Längsrichtung oder quer zur Kasten-Längsrichtung
orientierten Schiebeführung (13) geführt ist.
2. Staukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Staukasten (1, 1′) zumindest zwei voneinander
beabstandete Schiebeführungen (13) mit mehreren darin
verschieblich geführten Verbindungselementen (14)
aufweist.
3. Staukasten zur Montage unter einem LKW-, Sattelzug- oder
Anhänger-Aufbau, mit zumindest einer Kastenöffnung zum Be-
und Entladen des Staukastens, die an einer Fahrzeug-
Längsseite oder gegebenenfalls an der Fahrzeug-Rückseite
angeordnet ist, wobei die Kastenöffnung mittels einer
Öffnungsklappe verschließbar ist, die im Bereich des
Kastenbodens um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert ist,
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Öffnungsklappe
(7) unterhalb des Kastenbodens (3) verschieblich geführt
ist und daß die Öffnungsklappe (7) in ihrer Offenstellung
zumindest im wesentlichen unter dem Kastenboden (3)
verschiebbar ist.
4. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnungsklappe (7) in ihrer unter
dem Kastenboden (3) verschobenen Offenstellung etwa
parallel zum Kastenboden (3) angeordnet und/oder fixierbar
ist.
5. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnungsklappe (7) mit zumindest
einem Schwenkanschlag verbunden ist, der die Offenbewegung
der Öffnungsklappe (7) in einer etwa parallel zum
Kastenboden (3) angeordneten Schwenk- oder Offenstellung
begrenzt.
6. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Öffnungsklappe (7) mit zumindest ei
nem Schiebeelement, vorzugsweise mit zwei voneinander be
abstandeten Schiebeelementen verbunden ist, die in einer
Schiebeführung (9) verschieblich geführt sind und daß das
Schiebeelement oder die Schiebeelemente als Schwenkachse
der Öffnungsklappe (7) ausgebildet ist oder sind.
7. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Schiebeelement oder die Schiebeele
mente als Rolle (8) oder dergleichen Wälzkörper und die
Schiebeführung (9) als geschlossene Führung oder Kulissen
führung ausgebildet ist.
8. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Öffnungsklappe (7) über ein
Tragelement (10) mit dem Schiebeelement oder den Schiebe
elementen verbunden ist und daß die der Öffnungsklappe ab
gewandte und vorzugsweise parallel dazu angeordnete Seite
(23) des Tragelementes (10) als Schwenkanschlag
ausgebildet ist.
9. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitlichen Längswände (4) und/oder
die obere sowie die untere Längswand (3, 5) des
Staukastens (1′) modular aus jeweils einem oder aus
mehreren an ihren Längsseiten miteinander verrastbaren
Strangpreßprofilen gebildet sind.
10. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitlichen Längswände (4) und/oder
die obere sowie die untere Längswand (3, 5) des
Staukastens (1′) aus vorzugsweise gesickten, inbesondere
quer zur Kasten-Längsrichtung gesickten Metallblechen oder
aus Sandwich-Paneelen gebildet ist.
11. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitlichen Längswände (4) des
Staukastens (1′) aus einem oder aus mehreren an ihren
Längsseiten miteinander verrastbaren Verbindungsprofilen
(23) und dessen obere sowie untere Längswand (3, 5) aus
vorzugsweise gesickten Metallblechen gebildet ist und daß
in den in Kasten-Längsrichtung orientierten Eckbereichen
des Staukastens die aneinander angrenzenden Längswände (3,
4, 5) miteinander verbindene Eckprofile (25) vorgesehen
sind.
12. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (14) jeweils
als ein am Fahrzeugrahmen hintergreifendes Klemmelement
ausgebildet sind.
13. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsprofile (23)
untereinander und mit den Eckprofilen (25) jeweils über
eine Rastprofilierung (24) verbindbar sind, die an ihrem
einen Randbereich eine formschlüssige Dreh-
Einhakverbindung und an ihrem gegenüberliegenden
Randbereich eine in Endlage verrastbare Rastverbindung
aufweist.
14. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die miteinander verbindbaren Profile
(23, 25) an ihren benachbarten Längsseiten jeweils zwei
paarweise einander zugeordnete Verbindungsstege (26, 27)
aufweisen, daß davon ein erstes Stegpaar (26) drehbar
sowie quer zur Profil-Längsrichtung unverrückbar
miteinander verbindbar und ein zweites Stegpaar (27) durch
zwei einander hintergreifende sowie federnd verrastbare
Sperrhaken gebildet ist und daß zumindest einer der
Sperrhaken an seinem freien Endbereich eine Auflaufschräge
(28) hat.
15. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eckprofile (25) an einer ihrer
Längsseiten eine Rastprofilierung (24) zum Verbinden mit
einem Verbindungsprofil (23) aufweisen, daß an einer
angrenzenden Längsseite ein durch vorzugsweise zwei
einander beabstandete Anschlußstege (28) gebildeter
Steckanschluß zum Verbinden mit einer Längswand aus
vorzugsweise gesicktem Metallblech und daß auf der der
Rastprofilierung (24) oder dem Steckanschluß abgewandten
Längsseite des Eckprofils (25) eine Nut als Kulissen-
Schiebeführung für die Verbindungselemente (14) oder das
Schiebeelement (8) vorgesehen ist.
16. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest zwei, zu gegenüberliegenden
Fahrzeug-Längsseiten öffenbare Staukästen (1) vorgesehen
sind, deren Längsachsen etwa koaxial zueinander angeordnet
sind und/oder mit ihren Rückwänden (2) aneinander anlie
gen.
17. Staukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Staukasten (1) oder die
Staukästen (1) als Unterfahrschutz für den LKW, Sattelzug
oder den Anhänger ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4439077A DE4439077A1 (de) | 1993-11-05 | 1994-11-02 | Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9316936U DE9316936U1 (de) | 1993-11-05 | 1993-11-05 | Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau |
| DE4439077A DE4439077A1 (de) | 1993-11-05 | 1994-11-02 | Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4439077A1 true DE4439077A1 (de) | 1995-05-11 |
Family
ID=6900349
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9316936U Expired - Lifetime DE9316936U1 (de) | 1993-11-05 | 1993-11-05 | Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau |
| DE4439077A Withdrawn DE4439077A1 (de) | 1993-11-05 | 1994-11-02 | Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9316936U Expired - Lifetime DE9316936U1 (de) | 1993-11-05 | 1993-11-05 | Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE9316936U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2781188A1 (fr) * | 1998-07-17 | 2000-01-21 | Jean Louis Hellio | Coffre pour l'equipement de vehicules tels que camions, remorques ou semi-remorques, notamment pour le rangement et le transport de palettes de manutention |
| FR2832108A1 (fr) * | 2001-11-13 | 2003-05-16 | Cherif Challal | Kit de rallonge des coffres de vehicules |
| DE10160959A1 (de) * | 2001-12-12 | 2003-06-26 | Herhof Umwelttechnik Gmbh | Transportfahrzeug zur Versorgung und Entsorgung |
| EP1396186A1 (de) * | 2002-09-03 | 2004-03-10 | CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH | Schneidwerkswagen |
| DE10312882A1 (de) * | 2003-03-22 | 2004-11-11 | Ludwig Hommes | LKW-Rahmen mit integrierter Deformationszone zum Schutz des Unterfahrens für andere Verkehrsteilnehmer |
| DE202009018815U1 (de) | 2009-04-17 | 2013-08-20 | Kamei Automotive Gmbh | Staubox |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007008916B4 (de) * | 2007-02-23 | 2009-06-04 | Kögel Fahrzeugwerke GmbH | Aufnahmevorrichtung für Paletten und Nutzfahrzeug mit einer derartigen Vorrichtung |
| CN115649066B (zh) * | 2022-11-15 | 2024-05-03 | 一汽解放汽车有限公司 | 储物箱组件及车辆 |
-
1993
- 1993-11-05 DE DE9316936U patent/DE9316936U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1994
- 1994-11-02 DE DE4439077A patent/DE4439077A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2781188A1 (fr) * | 1998-07-17 | 2000-01-21 | Jean Louis Hellio | Coffre pour l'equipement de vehicules tels que camions, remorques ou semi-remorques, notamment pour le rangement et le transport de palettes de manutention |
| FR2832108A1 (fr) * | 2001-11-13 | 2003-05-16 | Cherif Challal | Kit de rallonge des coffres de vehicules |
| DE10160959A1 (de) * | 2001-12-12 | 2003-06-26 | Herhof Umwelttechnik Gmbh | Transportfahrzeug zur Versorgung und Entsorgung |
| EP1396186A1 (de) * | 2002-09-03 | 2004-03-10 | CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH | Schneidwerkswagen |
| DE10312882A1 (de) * | 2003-03-22 | 2004-11-11 | Ludwig Hommes | LKW-Rahmen mit integrierter Deformationszone zum Schutz des Unterfahrens für andere Verkehrsteilnehmer |
| DE202009018815U1 (de) | 2009-04-17 | 2013-08-20 | Kamei Automotive Gmbh | Staubox |
| DE102009017913B4 (de) * | 2009-04-17 | 2013-10-24 | Kamei Automotive Gmbh | Staubox |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE9316936U1 (de) | 1994-01-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60302872T2 (de) | Gegenseitig verriegelndes trägersystem für ein ladedeck | |
| DE19630359C2 (de) | Mobile Be- und Entladerampe | |
| DE8908789U1 (de) | Hub- und Transportvorrichtung | |
| DE69213089T2 (de) | Mobiles Ladeflächensystem | |
| DE4439077A1 (de) | Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau | |
| EP1955894A2 (de) | Transportvorrichtung | |
| EP2703216B1 (de) | Nutzfahrzeugaufbau mit Ladungssicherung für den Doppelstockbetrieb | |
| DE29801555U1 (de) | Aufbau für ein Transportfahrzeug | |
| EP0446388A1 (de) | Wechselbehälter-Transporteinrichtung sowie Befestigungseinrichtung für auf einem Trägerfahrzeug angeordnete Wechselbehälter | |
| DE4337779C2 (de) | Staukasten zur Montage unter einem LKW-Aufbau | |
| DE19706493A1 (de) | LKW-Aufbau | |
| DE1945636A1 (de) | Ladegutbehaelter mit senkrecht verstellbaren Ladedecks | |
| DE29906129U1 (de) | Einbau für ein Transportfahrzeug oder einen Transportbehälter | |
| DE202010013687U1 (de) | Lastentransportfahrzeug | |
| DE102017106126A1 (de) | Aufbau eines Nutzfahrzeugs für den Kleidertransport | |
| DE9312345U1 (de) | Wohnmobil | |
| DE2752326C2 (de) | Fahrzeugaufbau für Kraftfahrzeuge | |
| DE3929873A1 (de) | Ladebruecke, insbesondere fuer kippfahrzeuge | |
| DE3603434C2 (de) | ||
| DE102010045430B4 (de) | Wechselaufbau für ein Nutzfahrzeug | |
| DE2519272C2 (de) | ||
| DE29620358U1 (de) | Transportfahrzeug, insbesondere Lastkraftwagen oder Anhänger, mit einer Ladefläche und mit mindestens einer Auffahrrampe | |
| DE2735221A1 (de) | Frachtgutbehaelter | |
| EP4296148A1 (de) | Kofferaufbau mit rückwandrahmen und nutzfahrzeugen mit kofferaufbau | |
| CH653963A5 (en) | Loading and working platform for a transport vehicle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |