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DE19703949C1 - Optischer Füllstandsanzeiger - Google Patents

Optischer Füllstandsanzeiger

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DE19703949C1
DE19703949C1 DE1997103949 DE19703949A DE19703949C1 DE 19703949 C1 DE19703949 C1 DE 19703949C1 DE 1997103949 DE1997103949 DE 1997103949 DE 19703949 A DE19703949 A DE 19703949A DE 19703949 C1 DE19703949 C1 DE 19703949C1
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DE
Germany
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container
level indicator
reflection surface
indicator according
water
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1997103949
Other languages
English (en)
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DE19703949C9 (de
Inventor
Alfons Zinsberger
Hermann Dipl Ing Eggersdorfer
Maximilian Beutlrock
Helmut Dipl Ing Kugler
Armin Lenz
Karl Pensl
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BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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Publication date
Publication of DE19703949C9 publication Critical patent/DE19703949C9/de
Application filed by Bosch Siemens Hausgerate GmbH filed Critical Bosch Siemens Hausgerate GmbH
Priority to DE1997103949 priority Critical patent/DE19703949C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19703949C1 publication Critical patent/DE19703949C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/02Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by gauge glasses or other apparatus involving a window or transparent tube for directly observing the level to be measured or the level of a liquid column in free communication with the main body of the liquid
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/4403Constructional details
    • A47J31/4457Water-level indicators

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen optischen Füllstandsanzeiger, insbesondere für Wasser, für ein Behältnis mit einem Lichtleiter, der sich über eine den möglichen Füll­ ständen entsprechende Höhe des Behältnisses erstreckt und in dessen Wandung gehal­ tert ist, wobei eine von der Flüssigkeit benetzbare, dem Innenraum des Behältnisses zugewandte erste Stirnfläche des Lichtleiters mit einer Reflexionsfläche versehen ist und eine der ersten Stirnfläche gegenüberliegende zweite Stirnfläche des Lichtleiters als An­ zeigefläche für den Wasserfüllstand in dem Behältnis dient.
Ein derartiger Füllstandsanzeiger ist bekannt aus der deutschen Offenlegungsschrift DE- OS 27 07 424, wobei der Füllstandsanzeiger durch einen in ein Bügeleisengehäuse bzw. dessen Wassertank eingebauten Lichtleiterklotz in Form eines abgestuften, prismati­ schen, reflektierenden Körpers gebildet ist. In den Füllstandsanzeiger kann Licht von au­ ßerhalb des Gehäuses durch die ebene, als Anzeigefläche dienende Oberseite des Lichtleiters eintreten, um nach unten zu den mehreren Stufen des Lichtleiters zu gelan­ gen. Von diesen weist jede zwei Reflexionsflächen auf, die jeweils unter einem Winkel von 45° zu nach unten und innen geneigt sind, so daß sie in einer Linie zusammentreffen, die sich parallel zur Längsachse des Bügeleisens erstreckt. Tauchen die Reflexionsflä­ chen in eine Flüssigkeit ein, pflanzt sich das Licht durch die Flächen hindurch in die Flüs­ sigkeit hinein fort. Stehen die geneigten Reflexionsflächen dagegen in Berührung mit Luft, wird das auftreffende Licht von einer geneigten Fläche in Richtung auf die andere geneig­ te Fläche und dann nach oben durch die als Anzeigefläche dienende Oberfläche zurück­ geworfen. Entsprechend erscheint die Anzeigefläche über den mit Wasser bedeckten Reflexionsflächen als dunkle Fläche. Bei den nicht in die Flüssigkeit eintauchenden höher liegenden Stufen bzw. Reflexionsflächen wird das Licht zu der Anzeigefläche reflektiert, so daß die betreffenden Teile dieser Fläche hell erscheinen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 30 28 345 A1 ist eine Einrichtung zur Überwa­ chung des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter, insbesondere in einem Getriebeöl ent­ haltenden Getriebegehäuse einer Werkzeugmaschine, mit einem der Behälterwandung zugeordneten Schauglas offenbart. Dessen mit der Flüssigkeit in Berührung gelangende Rückseite umfaßt einen prismatisch profilierten Abschnitt, der das von der Vorderseite her durch das Schauglas durchtretende Licht im mit der zu überwachenden Flüssigkeit nicht in Berührung stehenden Rückwandbereich reflektiert. Dabei weist das Schauglas auf seiner Rückseite eine Vielzahl nebeneinander und/oder übereinanderliegender, unmit­ telbar aufeinander folgender prismatischer Vorsprünge auf.
Weiterhin ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 20 38 850 ein Abdeckglas für Flüs­ sigkeitsstandanzeiger bekannt, das im Querschnitt die Gestalt einer optischen Linse auf­ weist. Dabei ist das Abdeckgfas insbesondere in Kombination mit einer an sich bekannten Blende in den Flüssigkeitsstandanzeiger eingebaut.
Gemäß der deutschen Auslegeschrift 23 17 407 ist ein Flüssigkeitsstandanzeiger bekannt mit zwei in Längsrichtung aneinanderliegenden prismatischen Plattenteilen, von denen einer aus Glas besteht, und die unter Bildung eines nach außen abgedichteten Flüssig­ keitskanals in einem rohrförmigen Gehäuse angeordnet sind. Dabei ist die Glasplatte mit ihrer außenliegenden ebenen Schaufläche an einer ebenen Stützfläche eines mit einem längslaufenden Sehschlitz versehenen Gehäuseteils anliegend. Dieser nimmt die Ab­ dichtkraft von sich ebenfalls am Gehäuse abstützenden, auf den anderen Plattenteil ein­ wirkenden Preßschrauben auf. Dabei ist eine mit Gewindebohrungen für die Preßschrau­ ben versehene Druckplatte in den Raum zwischen dem anderen Plattenteil und dem die Preßschrauben abstützenden Gehäuseteil eingesetzt und liegt an einer der Glasstützflä­ che zugekehrten Stützfläche dieses Gehäuseteils an. Diese Stützfläche ist durch einen die Preßschrauben aufnehmenden, längslaufenden Schlitz unterteilt.
Ein weiterer derartiger Füllstandsanzeiger ist bekannt aus der deutschen Offenlegungs­ schrift DE 30 45 896, wobei eine Thermoskanne einen durchsichtigen Innenbehälter aus Glas aufweist und einen undurchsichtigen Außenbehälter aus Metall mit einem vertikalen Schlitz. An der dem Schlitz entsprechenden Stelle ragt der Innenbehälter mit zwei gera­ den, im Behälter in einem Winkel kleiner 90° aufeinanderstoßenden Flächen in das Be­ hälterinnere. Auf diese Weise ist eine ein Prisma bildende Leiste bereitgestellt, welche so­ lange ist wie der Schlitz und mit dem Schlitz fluchtet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen optischen Füllstandsanzeiger nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 derart weiterzubilden, daß dessen Anzeigeverhalten Verbessert ist.
Erfindungsgemäß ist dies bei einem gattungsgemäßen Füllstandsanzeiger dadurch er­ reicht, daß im freien Abstand von der Oberfläche der Reflexionsfläche eine stark lichtab­ sorbierende Hintergrundfläche angeordnet ist und daß zumindest die seitliche Er­ streckung der Reflexionsfläche größer ist als die der Anzeigefläche.
Durch diese Maßnahme ist überraschender Weise der Hell-Dunkel-Kontrast der Füll­ standsanzeiger deutlich verbessert. Zudem kann das Wasser zwischen der Reflexions­ fläche und der Hintergrundfläche schnell steigen und insbesondere fallen. Außerdem ermöglicht dies die Realisierung von für einen Betrachter besonders schlank erscheinen­ den Füllstandsanzeigern. Dazu ist in der Behältniswandung eine schmale Öffnung vor­ gesehen, die den Maßen der Anzeigefläche entspricht. Die restliche Breite des Füll­ standsanzeigers bleibt dem Betrachter hinter der Behältniswandung verborgen. Die für den Kontrasteindruck insbesondere maßgebende Größe der Reflexionsfläche kann also größer dimensioniert werden als die der Anzeigefläche. Zusätzlich ist durch diese Maßnahme auch der Anzeigekontrast deutlich verbessert, wenn ein Betrachter von der senkrechten Betrachtungsweise auf die Anzeigefläche seitlich abweicht und unter einem Winkel abweichend von der Lotrechten auf die Anzeigefläche blickt.
Abhängig von den jeweiligen Anforderungen an die Anzeigequalität des Füllstandsanzei­ gers kann es auch ausreichend sein, wenn eine dem Füllstadsanzeiger gegenüberlie­ gende Innenwandung des Behältnisses stark lichtabsorbierend ausgebildet ist. Auch durch diese relativ weit beabstandete dunkle Hintergrundfläche ist eine Verbesserung des Hell-Dunkel-Kontrastes des Füllstandsanzeigers möglich.
Alternativ beträgt der Abstand der Oberfläche der Reflexionsfläche von der lichtabsorbie­ renden Hintergrundfläche ungefähr 1 bis 5 mm, vorzugsweise etwa 2 mm. Dadurch ist zwischen der Reflexionsfläche und der Hintergrundfläche ein flacher Spalt gebildet, in dem das Wasser entsprechend dem Wasserfüllstand steht. Durch diese Maßnahme ist bei geringer Einbautiefe der Hell-Dunkel-Kontrast des Füllstandsanzeigers deutlich ver­ bessert. Dadurch ist es möglich, die Breite der Reflexionsfläche und damit des Füllstand­ sanzeigers zu verringern. Dies ermöglicht die Realisierung eines sehr schlanken, das De­ sign des Behältnis wenig störenden Füllstandsanzeigers. Ein weiterer Vorteil der erfin­ dungsgemäßen Dimensionierung des Spaltes besteht darin, daß beim Befüllen oder Ent­ leeren des Behältnisses des Füllstandsanzeiger ausreichend schnell den jeweils aktuellen Füllstand anzeigt, weil das im Spalt befindliche Wasser ausreichend schnell steigen und insbesondere fallen kann. Der Einbau des Füllstandsanzeigers kann weiter dadurch ver­ einfacht werden, daß die Hintergrundfläche auf einem flachen Plattenkörper ausgebildet ist, der zusammen mit dem Lichtleiter eine außerhalb des Behältnisses vormontierbare Baugruppe bildet.
Falls der Lichtleiter durch eine flache Leiste gebildet ist, ist der Einbau und damit die Inte­ gration des Füllstandsanzeigers in das Behältnis durch die flache Bauweise vereinfacht. Weiterhin ist durch den verringerten Abstand zwischen der Reflexionsfläche und der An­ zeigefläche das Anzeigeverhalten bzw. die Erkennbarkeit des Füllstandes deutlich ver­ bessert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Reflexionsfläche durch zahlreiche ne­ beneinander, jeweils zu Pyramiden angeordnete Prismenflächen gebildet. Dadurch ist ein über einen großen Bereich der möglichen Betrachtungswinkel bezüglich der Anzeigeflä­ che des Füllstandsanzeigers hervorragender Hell-Dunkel-Kontrast realisierbar. Dieser nimmt mit der Verkleinerung der Pyramiden zu, wodurch jedoch auch deren Herstellungs­ aufwand steigt. Vorteilhafterweise sind die dem Wasser zugewandten Pyramidenspitzen abgerundet. Dadurch ist insbesondere ein schnelles Fallen des Wasserpegels gewähr­ leistet, da die Wassertropfen an den abgerundeten Pyramidenspitzen schneller ablaufen können als an den spitzen. Zur besseren Kennzeichnung bestimmter Füllstände können unterschiedlich große Pyramiden und/oder voneinander abgesetzte Pyramidengruppen vorgesehen sein. Alternativ oder zusätzlich können bestimmte Pyramiden bzw. deren Prismenflächen geeignet eingefärbt sein.
Um den Kontrast der Anzeige weiter zu verbessern, ist eine Außenoberfläche des Be­ hältnisses zumindest im Bereich der Anzeigefläche stark lichtabsorbierend ausgebildet.
Nachfolgend ist anhand eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäße optische Füll­ standsanzeiger beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 in einer Seitenansicht stark schematisiert einen Wasserkocher mit dem Füll­ standsanzeiger
Fig. 2: abschnittsweise in vergrößertem Maßstab den Füllstandsanzeiger im wesentli­ chen entlang der Linie II-II in Fig. 1, und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Reflexionsfläche des Füllstandsanzeigers.
Ein Wasserkocher 1 weist ein topfförmiges, doppelwandiges Behältnis 3 auf, das mit einem Deckel 5 verschließbar ist. Einander gegenüberliegend sind am oberen Rand des Behält­ nisses 3 eine Schnaupe 7 zum Ausgießen des Wassers ausgebildet und ein henkelförmiger Griff 9 angeformt. In einer metallischen Außenwandung 11 des Behältnisses 3 ist eine schlanke Wasserstandsanzeige 13 integriert. Dazu weist die Außenwandung 11 eine ent­ sprechende vertikal verlaufende, schlitzförmige Öffnung 15 auf. Die Wasserstandsanzeige 13 besteht aus einem als Lichtleiter dienenden Frontteil 17 aus transparentem Kunststoff PC und einem daran befestigten, schwarzen Rückteil 19, ebenfalls aus dem Kunststoff PC. Die Wasserstandsanzeige 13 ist mit dem Frontteil 17 in der Öffnung 15 gehaltert und erstreckt sich ins Innere des Behältnisses 3 bis zu deren Innenwandung 21. Dabei ist das eigentliche, das Wasser aufnehmende Behältnis 3 durch die topfförmige Innenwandung 21 gebildet, die mantelförmig von der zylindrischen Außenwandung 11 umgeben ist. Das Rückteil 19 der Wasserstandsanzeige 13 weist zwei Stutzen mit Wasseröffnungen auf, die an dessen obe­ rem und unterem Endabschnitt ausgebildet sind (nicht gezeigt). Diesen Wasseröffnungen entsprechend sind auch in der Innenwandung 21 zwei Öffnungen vorgesehen (nicht ge­ zeigt), an denen die Stutzen des Rückteils 19 wasserdicht befestigt sind. Damit ist die wassertechnische Verbindung zwischen dem Behältnis 3 bzw. der Innenwandung 21 und der Wasserstandsanzeige 13 in an sich bekannter Weise hergestellt.
Das transparente Frontteil 17 weist einen wannenförmigen Grundkörper 23 und einen daran angeformten schmäleren, leistenförmigen Anzeigekörper 25 auf. Von einer umlaufenden Wannenwandung 27 eingerahmt erstreckt sich auf einem Wannenboden 29 des Grundkörpers 23 eine Reflexionsfläche 31 des Frontteils 17. Diese ist durch zahlreiche, regelmäßig nebeneinander angeordnete Pyramiden 33 in Spritzgießtechnik einstückig mit dem Grundkörper 23 realisiert, wie nachfolgend an Fig. 3 erläutert ist.
In dem der Reflexionsfläche 31 abgewandt liegenden Endabschnitt der Wannenwandung 27 weist diese einen abgestuften Wandungsrand 35 zur wasserdichten Befestigung des Rückteils 19 an dem Frontteil 17 auf. Das Rückteil 19 ist durch eine flache, schwarze Grundplatte 37 gebildet, die ebenfalls entsprechend dem Grundkörper 23 des Frontteils 17 einen umlaufenden erhobenen Rand 39 aufweist. Das Frontteil 17 und das Rückteil 19 sind im Bereich des Wandungsrandes 35 und des Randes 39 miteinander wasserdicht ver­ schweißt.
Zwischen der Oberseite der Grundplatte 37 und der Reflexionsfläche 31 ist eine im freien Querschnitt etwa rechteckige Röhre 41 gebildet, die sich im wesentlichen über die gesamte Höhe der Wasserstandsanzeige 13 erstreckt. In dieser Röhre 41 stellt sich nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren, wie oben beschrieben ist, infolge der entsprechenden Öffnungen im Rückteil 19 und der Innenwandung 21 des Behältnisses 3 der Wasserfüllstand entsprechend dem des Behältnisses 3 ein. Der Abstand zwischen der Oberfläche der Reflexionsfläche 31 bzw. den Spitzen der Pyramiden 33 und einer durch die Oberseite der schwarzen Grundplatte 37 gebildeten, dazu parallelen Hintergrundfläche 43 beträgt etwa 2 mm. Bei den vorgegebenen Geometrien ist dadurch einer guter Kompromiß zwischen der Anzeige- bzw. Kontrastqualität der Wasserstandsanzeige 13 und dem dynamischen Anzeigeverhalten der Wasserstandsanzeige 13 gegeben. Bei einem zu geringen Abstand zwischen der Hintergrundfläche 43 und der Reflexionsfläche 31 würde der Wasserstand in der Röhre 41 beispielsweise beim Ausgießen von Wasser aus dem Behältnis 3 nur mit Verzögerung angezeigt, da das Wasser entlang den Pyramiden 33 der Reflexionsfläche 31 aufgrund der auftretenden Adhäsionskräfte nur langsam sinken könnte. Bei deutlicher Vergrößerung des entsprechenden Abstandes wäre zum einen der Kontrast bzw. die Hell- Dunkel-Anzeige verschlechtert und zum anderen die Einbautiefe der Wasserstandsanzeige 13 vergrößert.
Die Breite der Hintergrundfläche 43 entspricht etwa der der Reflexionsfläche 31. Im Unter­ schied dazu ist die Breite einer durch die Oberseite des Anzeigekörpers 25 gebildeten, zur Reflexionsfläche 31 parallelen Anzeigefläche 47 verringert. Der an der Reflexionsfläche 31 auftretende Lichteffekt, nämlich daß der Anteil der Reflexionsfläche 31, der in Wasser taucht, für einen Betrachter dunkel erscheint, während der nicht in Wasser eintauchende Anteil der Reflexionsfläche 31 hell erscheint, ist dadurch möglichst groß gehalten. Dieser Effekt wird in dem Anzeigekörper 25 gebündelt und von der Reflexionsfläche 31 nach außen zur Anzeige­ fläche 47 geführt. Überdies ist durch die unterschiedliche Breitendimensionierung der Re­ flexionsfläche 31 und der Anzeigefläche 47 auch die Anzeigequalität in dem Fall verbessert, wenn der Betrachter nicht lotrecht auf die Anzeigefläche 47 sieht, sondern diese unter einem Winkel, z. B. schräg von der Seite betrachtet. Zur weiteren Verbesserung des Kontrastes der Füllstandsanzeige 13 ist eine Außenoberfläche 49 des Behältnisses 3 bzw. der Außen­ wandung 11 im Bereich der Öffnung 15 der Wasserstandsanzeige 13 dunkelfarbig.
In Fig. 3 ist die Ausgestaltung der Reflexionsfläche 31 abschnittsweise dargestellt. Die Py­ ramiden 33 sind durch gleichmäßig nebeneinander schräg gestellte Würfel gebildet. Dabei liegen abgerundete Pyramidenspitzen 51 im Abstand von etwa 2 mm in einer Ebene parallel zur Anzeigefläche 47 und zeigen auf die Hintergrundfläche 43. Pyramidenseitenflächen 53 bzw. Prismenflächen einer Pyramide 33 stehen jeweils senkrecht aufeinander und sind unter einem für den betreffenden Lichteffekt geeigneten Winkel von einheitlich ca. 55° zur An­ zeigefläche 47 optimal angeordnet. Das Frontteil 17 weist infolge der in Spritzgießtechnik hergestellten Würfel in einer Ebene parallel zu den Pyramidenspitzen 51 erste Pyramiden­ fußpunkte 55 und entsprechende zweite Pyramidenfußpunkte 57 auf, die ebenfalls in einer Ebene parallel zu den Pyramidenspitzen 51 unterhalb der ersten Pyramidenfußpunkte 55 liegen.
Alternativ zu der zweiteiligen Ausführung der Wasserstandsanzeige 13 kann diese auch le­ diglich aus dem Frontteil 17 bestehen (nicht gezeigt). Dieses ist in die Wandung eines einwandigen Behältnisses entsprechend der obigen Beschreibung integriert, wobei das Frontteil 17 einen Teil der Behältniswandung bildet und dessen Reflexionsfläche 31 direkt, ohne Verwendung einer zusätzlichen Röhre, von dem im Behältnis befindlichen Wasser entsprechend dem Füllstand benetzt wird. Um einen ausreichenden Hell-Dunkel-Kontrast dieser Anzeige zu realisieren, ist die der Flüssigkeitsanzeige 13 gegenüberliegende In­ nenwandung des Behältnisses 3 stark lichtabsorbierend ausgebildet, z. B. schwarz.

Claims (7)

1. Optischer Füllstandsanzeiger, insbesondere für Wasser, für ein Behältnis mit einem Lichtleiter, der sich über eine den möglichen Füllständen entsprechen­ de Höhe des Behältnisses erstreckt und in dessen Wandung gehaltert ist, wo­ bei eine von der Flüssigkeit benetzbare, dem Innenraum des Behältnisses zu­ gewandte erste Stirnfläche des Lichtleiters mit einer Reflexionsfläche verse­ hen ist und eine der ersten Stirnfläche gegenüberliegende zweite Stirnfläche des Lichtleiters als Anzeigefläche für den Füllstand im Behältnis dient, dadurch gekennzeichnet, daß im freien Abstand von der Oberfläche der Reflexionsfläche (31) eine stark lichtabsorbierende Hinter­ grundfläche (43) angeordnet ist und daß die seitliche Erstreckung der Refle­ xionsfläche (31) größer ist als die der Anzeigefläche (47).
2. Füllstandsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hintergrundfläche durch eine der Reflexionsfläche (31) gegenüberliegende In­ nenwandung des Behältnisses gebildet ist.
3. Füllstandsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ab­ stand etwa 1 bis 5 mm, vorzugsweise etwa 2 mm, beträgt, wodurch zwischen der Reflexionsfläche (31) und der Hintergrundfläche (43) ein Spalt (41) gebil­ det ist, in dem die Flüssigkeit entsprechend dem Füllstand steht.
4. Füllstandsanzeiger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin­ tergrundfläche (43) auf einem flachen Plattenkörper (37) ausgebildet ist, der zusammen mit dem Lichtleiter (17) eine außerhalb des Behältnisses vormon­ tierbare Baugruppe (13) bildet.
5. Füllstandsanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Reflexionsfläche (31) durch zahlreiche nebeneinander jeweils zu Pyramiden (33) angeordnete Prismaenflächen (53) gebildet ist. 6. Füllstandsanzeiger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeit zugewandte Pyramidenspitzen (51) abgerundet sind.
7. Füllstandsanzeiger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Kennzeichnung bestimmter Füllstände unterschiedlich große Pyramiden (33) vorgesehen sind.
8. Füllstandsanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Außenoberfläche (49) des Behältnisses (3) zumin­ dest im Bereich des Füllstandsanzeigers (13) stark lichtabsorbierend aus­ gebildet ist.
DE1997103949 1997-02-03 1997-02-03 Optischer Füllstandsanzeiger Expired - Lifetime DE19703949C1 (de)

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