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DE19701128C1 - Glättspachtel - Google Patents

Glättspachtel

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Publication number
DE19701128C1
DE19701128C1 DE19701128A DE19701128A DE19701128C1 DE 19701128 C1 DE19701128 C1 DE 19701128C1 DE 19701128 A DE19701128 A DE 19701128A DE 19701128 A DE19701128 A DE 19701128A DE 19701128 C1 DE19701128 C1 DE 19701128C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
joint
funnel segment
tongue
smoothing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19701128A
Other languages
English (en)
Inventor
Volker Grell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19701128A priority Critical patent/DE19701128C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19701128C1 publication Critical patent/DE19701128C1/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/165Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/165Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers
    • E04F21/1652Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers for smoothing and shaping joint compound to a desired contour
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04F21/1655Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers for finishing corner joints
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/28Implements for finishing work on buildings for glazing
    • E04F21/32Putty knives; Putty removers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Glättspachtel zur Nachbearbeitung von Silikon- oder Acrylfugen oder dergleichen Fugenfüllmassen mit einer Zunge zur Formung einer gekehlten Fuge.
Es ist üblich, Silikon- oder Acrylfugen als Dehnungsfuge bei Fliesenbelägen oder dergleichen vorzusehen und auch in Eckbereichen und Kantenbereichen solche Fugen anzuordnen, in denen beispielsweise Fliesenbelagflächen orthogonal aneinander stoßen. Zur Glättung solcher Fugenfüllmassen ist es bekannt, solche Fugen mit der Fingerkuppe zu überstreichen, um eine entsprechend glatte, gekehlte Fuge zu erzeugen. Da die Berührung des Fugenmassenmaterials mit den Fingern nicht erwünscht ist und auch die Gefahr besteht, daß solche Massen am Finger kleben bleiben, sind auch schon Glättspachtel zur Glättung solcher Fugen bekannt. Es wird dazu beispielsweise auf das DE 88 05 729 U1 verwiesen.
Mit dem bekannten Glättspachtel kann die Fugenfüllmasse formgestaltend verstrichen und geglättet werden, wobei zudem auch das Abt ragen von überschüssig aufgebrachtem Material möglich ist. Hierzu ist der entsprechende Glättspachtel an dem einen Ende v-förmig profiliert, so daß der Spachtel mit diesem Ende entlang der Fugenmasse geführt werden kann, um überschüssige Masse abzuheben. Am anderen Ende ist der Glättspachtel mit einer zungenförmigen Abschlußfläche ausgebildet, um damit eine Glättung der Fugenmasse zu erreichen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Glättspachtel gattungsgemäßer Art zu schaffen, mit dem beim Bewegen des Glättspachtel entlang der Fuge sowohl eine Glättung der Fugenmasse als auch eine Abnahme überschüssigen Fugenmassenmaterials möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß der Glättspachtel als Trichtersegment ausgebildet ist, daß die Mündung des Trichtersegmentes im Durchmesser etwa der Fugenbreite entspricht, daß die Zunge an die Mündung, diese in Längsrichtung des Trichtersegmentes überragend, angeformt ist, daß der Mantel des Trichtersegmentes gewölbt ist und daß die Längsränder des Trichtersegmentes orthogonal zur Innenseite des Trichtersegmentes abgewinkelt sind, Anlageflächen an dem die Fuge aufweisenden Belag bilden und messerartig ausgebildet sind.
Für in einer Ebene angeordnete Belagflächen mit einer Dehnungsfuge, die mit Fugenfüllmasse ausgefüllt ist, ist vorzugsweise vorgesehen, daß das Trichtersegment ein 180° Längsausschnitt eines Trichters ist.
Bei einer Eckfuge, bei der eine vertikale Fläche mit einer horizontalen Fläche zusammenstößt, ist vorzugsweise vorgesehen, daß das Trichtersegment ein 90° Längsausschnitt eines Trichters ist.
Zudem ist bevorzugt vorgesehen, daß die Zunge als halbkreisförmiges Flächenelement an den Trichtersegmentmantel mündungsseitig angeformt ist, wobei der Radius der Zunge dem Radius der zu formenden Fuge entspricht.
Der Glättspachtel ist quasi als Längsteilstück eines Trichters ausgebildet, wobei die Längsränder radial nach innen abgewinkelt und messerartig ausgebildet sind zum Abheben von überschüssigem Fugenfüllmaterial, während die Mündung des Trichters eine Glättzunge aufweist, mittels derer die verbleibende Fugenmasse geglättet und gekehlt werden kann. Durch die nach innen abgewinkelten Längsränder ist es nicht nur möglich, überschüssiges Fugenfüllmaterial abzunehmen, sondern dieses Füllmaterial kann auch beim Abstreifen auf die Längsränder aufgleiten und somit mit dem Glättspachtel abgehoben werden, ohne daß es einer besonderen Aufmerksamkeit des Bearbeiters bedarf. Zudem kann der Bearbeiter den Glättspachtel ausschließlich in Zugrichtung bewegen, wobei die Zunge quasi in die Fuge eintaucht und die konvergierenden Längsränder im mündungsnahen Bereich unmittelbar neben der zu bildenden Fuge beidseitig geführt sind, so daß allein durch die Zugbewegung sowohl das Abnehmen von überschüssigem Material als auch das Glätten der Fuge erfolgen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Die einzige Zeichnungsfigur zeigt einen Glättspachtel in Ansicht in einer Funktionslage.
In der Zeichnung ist eine Bodenfläche 1 und eine damit orthogonal gestoßene Wandfläche 2 gezeigt. Im Bereich der Stoßfuge 3 ist Fugenfüllmasse 4, beispielsweise Silikon- oder Acrylmasse, in üblicher Weise, beispielsweise mittels einer Kartusche, aufgebracht. Zum Abnehmen von überschüssigem Material und zum Glätten des Fugenfüllmaterials 4 ist ein Glättspachtel 5 vorgesehen. Dieser Glättspachtel 5 ist als Trichtersegment ausgebildet. Die Mündung des Trichtersegmentes entspricht im Durchmesser etwa der Fugenbreite, wobei eine Zunge 6 als Glättzunge an die Mündung angeformt ist, wobei die Zunge die Mündung in Längsrichtung des Trichtersegmentes überragt. Das Trichtersegment selbst ist als Längsteilstück eines gedachten Trichters ausgebildet, dessen Längsränder zur Mündung hin konvergieren und dessen Mantel gewölbt ist. Die Längsränder 7 des Trichtersegmentes sind orthogonal zur Innenseite des Trichtersegmentes abgewinkelt, also quasi radial verlaufend gerichtet, und bilden Anlageflächen an den die Fuge 3 aufweisenden Belag (Wand 2 und Boden 1), wobei sie messerartig ausgebildet sind, um beim Bewegen des Glättspachtels 5 in Richtung des Bewegungspfeiles 8 überschüssiges Fugenmaterial abzustreifen und gleichzeitig aufnehmen zu können. Dabei wird durch die Zunge 6 gleichzeitig eine Glättung der Fuge vorgenommen, wobei die Fuge dadurch kehlig ausgebildet ist.
Im Ausführungsbeispiel ist das Trichtersegment ein 90° Längsausschnitt eines Trichters, da es sich um rechtwinklig zueinander gerichtete Boden- und Wandteile 1, 2 handelt. Bei einer in einer Ebene angeordneten Trennfuge 3, beispielsweise einer Dehnungsfuge eines Bodenbelages, wäre das Trichtersegment ein 180° Längsausschnitt eines Trichters.
Die Zunge 6 ist als halbkreisförmiges Flächenelement an den Trichtersegmentmantel mündungsseitig angeformt, wobei der Radius der Zunge 6 dem Radius der zu formenden Fuge entspricht.

Claims (4)

1. Glättspachtel zur Nachbearbeitung von Silikon- oder Acrylfugen oder dergleichen Fugenfüllmassen mit einer Zunge zur Formung einer gekehlten Fuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättspachtel (5) als Trichtersegment ausgebildet ist, daß die Mündung des Trichtersegmentes im Durchmesser etwa der Fugenbreite entspricht, daß die Zunge (6) an die Mündung, diese in Längsrichtung des Trichtersegmentes überragend, angeformt ist, daß der Mantel des Trichtersegmentes gewölbt ist und daß die Längsränder (7) des Trichtersegmentes orthogonal zur Innenseite des Trichtersegmentes abgewinkelt sind, Anlageflächen an den die Fuge (3) aufweisenden Belag (1, 2) bilden und messerartig ausgebildet sind.
2. Glättspachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trichtersegment ein 180° Längsausschnitt eines Trichters ist.
3. Glättspachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trichtersegment ein 90° Längsausschnitt eines Trichters ist.
4. Glättspachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (6) als halbkreisförmiges Flächenelement an den Trichtersegmentmantel mündungsseitig angeformt ist, wobei der Radius der Zunge (6) dem Radius der zu formenden Fuge entspricht.
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WO2007039247A1 (en) * 2005-09-29 2007-04-12 Kingfisher Plc Sealant smoother
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GB2290102A (en) * 1994-06-11 1995-12-13 Michael John Hawkey Sealant removing tool

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