Derartige
Profile, insbesondere Dichtungsprofile bestehen in der Regel aus
Gummi oder Kunststoff, wobei insbesondere die Teile des Profils,
die der Abdichtungs- oder
sonstigen Aufgabe nicht dienen, mit Flocks einer Farbe beschichtet
werden, die beispielsweise der Wagenfarbe angepaßt ist bzw. dieser entspricht.
Dies ist insbesondere bei Gummiprofilen, die in der Regel eine schwarze
Farbe aufweisen, vorteilhaft, weil sie nämlich diese schwarzen Dichtungsprofile
deutlich von der Wagenfarbe bzw. der Farbe des Innenraums eines
Fahrzeuges abheben. Die Flock werden in einer Beschichtungsstation auf
das Profil aufgebracht, woraufhin der Profilstrang eine Trocknungsstation
durchläuft
und dann abgelängt
und mit den notwendigen Bohrungen versehen wird. Nachteilig ist,
dass bei den bisherigen Verfahren und den dafür vorgesehenen Vorrichtungen
immer nur mit einer Flockenart bzw. einer Farbe beschichtet werden
kann, wobei der Wechsel von einer Flockart auf eine andere bzw.
eine entsprechende Farbänderung
erhebliche Umrüstarbeiten
erfordert. Das Beschichten erfolgt dabei auf den laufenden Profilstrang,
der dann in der Abläng-
und Bohrstation kurz angehalten werden muß, um die Trennschnitte bzw.
die Bohrungen einbringen zu können.
Es ist somit nicht möglich,
abschnittsweise oder auf andere Art und Weise unterteilt unterschiedliche
Beschichtungen derartiger Profile vorzunehmen.
Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vor richtung zu schaffen, mit denen Profile in genau definierten
Bereichen mit einer unterschiedlichfarbigen und/oder ausgebildeten
Flockbeschichtung zu versehen sind.
Die
Aufgabe wird gemäß der Erfindung
dadurch gelöst,
dass die Flocke gleichzeitig mit dem Herstellen der Bohrungen und
Trennschnitte in das dann stillstehende Profil eingeschossen werden
und zwar in vorher eingestellte und voneinander getrennt gehaltene
Beschichtungsbereiche unterteilt.
Mit
einem derartigen Verfahren ist es zunächst einmal möglich, unterschiedlichfarbige
bzw. -artige Flocke gleichzeitig auf verschiedene Beschichtungsbereiche
des Profils aufzubringen und zwar genau voneinander getrennt, weil
die Beschichtung genau in dem Moment erfolgt, in dem das Profil wegen
der notwendigen Einbringung der Bohrungen und Trennschnitte angehalten
werden muß.
Aufgrund der damit genau einzuhaltenden definierten Bereiche ist
die Möglichkeit
gegeben, beispielsweise rote oder blaue oder grüne oder sonstfarbige Flocks auf
einen bestimmten Teilbereich eines Profilabschnittes aufzubringen,
während
der anschließende Bereich
mit einer ganz andersfarbigen Beschichtung von Flocks versehen wird.
Die auch wegen der Verhinderung der Klebfähigkeit aufgebrachten Flocks können so
beispielsweise im Abdichtungsbereich eines Karosseriedichtungsprofils
senkrecht zur Längsachse
oder auch in Richtung der Längsachse
unterschiedlichfarbig aufgebracht werden, um so den Notwendigkeiten
oder auch dem Geschmack entsprechend zu wirken. Nähere Einzelheiten
hierzu werden noch ergänzend
erläutert,
wobei es entscheidend ist, dass die jeweiligen Beschichtungsbereiche
genau voneinander getrennt gehalten werden können.
Nach
einer zweckmäßigen Ausbildung
der Erfindung ist vorgesehen, dass das Einschießen der Flocke in das noch
feuchte Kleberbett des Profils vorgenommen wird. Die Beschichtungsstation
ist von daher möglichst
dicht hinter der Extrusionsstation anzuordnen, wobei das Kleberbett
durch das Aufbringen der Flocke gleichzeitig und schnell normalisiert wird,
so dass unter Umständen
eine anschließende Trocknungs-
und Reinigungsstation nicht erforderlich wird.
Weiter
vorne ist bereits erwähnt
worden, dass die entsprechenden Beschich tungsbereiche Trennlinien
aufweisen können,
wie sie dem jeweiligen Bedarfsfall entsprechen. Die Erfindung sieht
daher vor, dass die Flocke bezüglich
Farbe und/oder Art quer und/oder längs zum Profil getrennt auf
das Profil aufgebracht werden. Ergänzend sieht die Erfindung vor,
dass die Beschichtungsbereiche mit verschiedenfarbigem oder auch
mit verschiedenartigem Flockbeschuss in Längsrichtung des Profils und/oder quer
zum Profil gegeneinander abgeschottet werden. Durch eine entsprechende
Abschottung, d. h. insbesondere Absenkung der Trennwände bis
dicht auf das Profil wird erreicht, dass die jeweiligen Grenzbereiche
klar voneinander getrennt bleiben, auch wenn beispielsweise rote
und grüne
Flocke in den entsprechend benachbarten Beschichtungsbereichen aufgebracht
werden sollen. Es kommt nicht zu einer Mischbeschichtung, es sei
denn, eine solche wird gesondert vom jeweiligen Abnehmer gewünscht. Die
Möglichkeit,
hier klare Grenzen vorzugeben und einzuhalten, erbringt erhebliche
Vorteile.
Bei
relativ dünner
Beschichtung von Profilen, aber auch bei hochwertigen Profilen ist
es von Vorteil, wenn das endlosgeführte Profil nach dem Beschichten
mit unterschiedlichen Flocks in einer Abtrocken- und Reinigungsstation
weiter aufbereitet wird. Anschließend erfolgt dann das Ablängen bzw.
Anbringen von Bohrungen, um die einzelnen Abschnitte des Profils
für den
jeweiligen Einsatz zweckabschließend vorzubereiten. Einmal
um klare und saubere Grenzbereiche erzeugen zu können und zum anderen um eine
vollständige
Verwertung der Flocks absichern zu können, ist vorgesehen, dass
die überschüssigen Flocke
getrennt nach Farbe und/oder Art abgesaugt und jeweils einem ausgewählten Speicher
zugeführt werden.
In der Regel wird es sich dabei um den gleichen Speicher handeln,
der dem jeweiligen Beschichtungsabschnitt zugeordnet ist. Die überflüssigen bzw. überschüssigen Flocke
werden somit im Kreislauf geführt
und beim nächsten
Beschuss ggf. auf das Profil aufgebracht.
Zur
Durchführung
des Verfahrens dient eine Vorrichtung, bei der die Flockkabine in
mehrere, voneinander durch bis auf das Profil absenkbare Trennwände abgetrennte
Teilkabinen unterteilt ist, die jeweils der Länge des mit unterschiedlichen
Flocks zu beschichtenden Abschnitten des Profils entsprechend lang
bemessen und die Transporteinrichtung mit Profil umfassend ausgebildet
sind, dass jeder Teilkabine ein Speicher zugeordnet ist und dass
die Transporteinrichtung und die Flockauswürfe der Flockkabine wechselweise
schaltend ausgebildet sind. Durch Wählen des Begriffes Flockkabine
für den
wesentlichen Teil der Vorrichtung ist bereits klargestellt, dass
es sich um eine geschlossene und quasi abgeschottete Einheit handelt,
in der die Beschichtung abläuft.
Diese Flockkabine ist oder kann in verschiedene Teilkabinen unterteilt
werden, um so senkrecht zu Längsachse
des Profils oder wie weiter hinten erläutert auch in Längsrichtung
unterschiedliche Beschichtungsabschnitte vorzugeben, in denen das Profil
unterschiedlichfarbig oder -artig beschichtet wird. Das zu beschichtende
Profil läuft
in die Flockkabine bzw. deren Teilkabinen ein, woraufhin dann gleichzeitig
das Beschichten der unterschiedlichen Abschnitte vorgenommen wird
und zwar mit den jeweils dafür
vorgesehenen Flocks. Mit Anhalten des Profils, d. h. also mit Anhalten
der Transporteinrichtung werden Flockauswürfe der Flockkabine bzw. der Teilkabinen
aktiviert, die in dem gleichen Moment das noch feuchte Kleberbett
des Profils mit Flocks beschießen.
Sind die Bohr- und Ablängarbeiten
abgeschlossen, ist auch die Beschichtung beendet und mit wieder
Anspringen der Transporteinrichtung werden die Flockauswürfe der
Flockkabine gestoppt. Da die Größe der Teilkabinen
vorher vorgegeben ist, kann auf diese Art und Weise eine genaue
Einhaltung der Trennschnitte für
die unterschiedlichen Flockarten bzw. Flockfarben eingehalten werden.
Nach
einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung
ist vorgesehen, dass die Trennwände
der Teilkabinen einzeln und/oder gruppenweise in Längsrichtung
des Profils verschiebbar ausgebildet sind. Dadurch können die
Abmessungen der Teilkabinen praktisch beliebig verändert und
damit auch die Beschichtungsabschnitte in ihren Längen verändert werden.
Es besteht aber auch die Möglichkeit,
die Beschichtungsstation insgesamt in ihrer Position den Notwendigkeiten
anzupassen. Es versteht sich, dass eine Veränderung der Beschichtungsabschnitte
nicht nur in Längsrichtung
des Profils sondern auch quer dazu möglich ist.
Um
zu verhindern, dass beim Beschießen des Profils mit Flocks
einige davon in die Umgebung gelangen, sieht die Erfindung vor,
dass die Teilkabinen das Profil und das Profilfixierteil der Transporteinrichtung
einschließend
ausgebildet sind. Die Teilkabinen bzw. die Flockkabinen insgesamt
stellen also eine geschlossene Einheit dar, die wie beschrieben
in ihrer Position und ihren Teillängen verändert werden kann, die aber immer
dafür sorgt,
dass der Beschichtungsvorgang als kompletter Arbeitsschritt abläuft.
Um
auch in Längsrichtung
des Profils Beschichtungsabschnitte einhalten zu können, ist
gemäß der Erfindung
vorgesehen, dass die Teilkabinen mit parallel zur Längsachse
des Profils verlaufenden Achstrennwände ausgerüstet sind. Diese Achstrennwände, die
in der Ausbildung den Trennwänden
entsprechen, sorgen dafür,
dass vom Umfang des Profils her gesehen ebenfalls unterschiedlichfarbige bzw.
-artige Beschichtungsabschnitte eingehalten werden können. Dabei
ist es von Vorteil, wenn die Achstrennwände zusätzlich zu den Trennwänden vorgesehen
sind, wobei sie getrennt in Richtung auf das Profil verschiebbar
bzw. von diesem wegzuziehen sind, so dass dem Bedarf entsprechend
jeweils unterschiedliche Beschichtungsabschnitte erreicht und eingehalten
werden können,
ohne dass dazu eine aufwendige Umrüstung der gesamten Flockkabine
erforderlich würde.
Eine
weitere Optimierung der Anpassfähigkeit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird dadurch erreicht, dass mehrere Flockkabinen hintereinander
oder im Abstand zueinander, einen Abschnitt des Profils umfassend
vorgesehen sind. Durch Abschalten oder Zuschalten entsprechender
voneinander getrennter Flockkabinen ist eine weitere Variationsmöglichkeit
beim Beschichten von Profilen erreichbar.
Weiter
vorne ist bereits darauf hingewiesen worden, dass es aus mehreren
Gründen
zweckmäßig ist,
die überschüssigen Flocke
nicht in die Umwelt zu entlassen, sondern sie für einen erneuten Beschuss zur
Verfügung
zu stellen. Dies wird gemäß einer
Ausbildung der Erfindung erreicht, indem unterhalb der waagerechten
Trennwand der Teilkabinen Sammelräume für die überschüssigen Flocks angeordnet und
mit den zugeordneten Speichern verbunden sind. Entweder kann in
den Sammelräumen
zunächst
einmal eine entsprechende Menge von überschüssigen Flocks angesammelt und
dann in den Speicher weitergeleitet werden oder es besteht auch die
Möglichkeit,
die überschüssigen Flocks über den Sammelraum
kontinuierlich in den jeweiligen Speicher einzublasen.
Eine
besonders innige Verbindung der Flocke mit dem Profil wird erreicht, wenn
der Beschuss auf das noch feuchte Kleberbett erfolgt. Dies kann gewährleistet
werden, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen,
dass das Profilfixierteil der Transporteinrichtung das Profil mit
dem noch feuchten Kleberbett den Flockauswürfen zugewandt haltend ausgebildet
ist. Auch bei anlaufendem oder abstoppendem Profil wird so ein Verrutschen
und damit ein Verdrehen des noch feuchten Kleberbettes vermieden.
Das Profilfixierteil richtet den entsprechenden Bereich des Profils
immer genau so, dass die Oberfläche
des Profils und die Flockauswürfe
einen genauen Beschuss sicherstellen.
Die
Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sowohl ein
Verfahren wie auch eine Vorrichtung geschaffen sind, mit denen Profile
in genau definierten Beschichtungsbereichen mit unterschiedlichfarbigen
oder unterschiedlichartigen Flocks beschichtet werden können. Dabei
macht sich die Erfindung zunutze, dass aufgrund der notwendigen
Ablängung
und der Anbringung von Bohrungen das Profil sowieso während seines
Aufbereitungsprozesses kurzzeitig angehalten werden muß. Genau
in diesem Moment erfolgt in der Beschichtungsstation das Beschießen des
Profils mit Flocks und damit eine optimale Ausbildung entsprechender,
insbesondere als Karosseriedichtung verwendbarer Profile. Die Beschichtungsstation
ist in die Extrusionsanlage integriert bzw. bildet mit dieser und
den weiteren Stationen eine Einheit, so dass der gesamte Aufbereitungsprozeß genau
präzise
durchgeführt
werden kann. Das zu beschichtende Profil wird mittels einer Transporteinrichtung
in die entsprechende Station geführt,
wobei die Transporteinrichtung bei Erreichen einer definierten Position
kurz anhält.
Dabei wird die Taktzeit zum Bohren und Schneiden der Profile ausgenutzt.
In dieser Warteposition werden die verschiedenfarbigen oder verschiedenartigen
Flocke auf vorher eingestellte Bereiche eingeschossen. Nach diesem
Vorgang wird die Transporteinrichtung wieder in Gang gesetzt und
der nächste
zu beschichtende Bereich fährt
in die Station ein. Der bereits beschichtete Teil des Profils durchläuft die
weiteren Stationen, so dass anschließend ein genau vorgegebener
Abschnitt eines Profils für
den Einsatz zur Verfügung steht.
Die Flockanlage ist so konzipiert, dass eine unendliche Länge unendlich
viele Farben beinhalten kann, z. B. ist es möglich, bei einer Karosseriedichtung
genau definierte Bereiche der Wagen- bzw. Ausstattungsfarbe anzupassen.
Weitere
Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen:
1 eine schematisch wiedergegebene Flockanlage,
2 eine Flockkabine im Schnitt,
3 eine Flockkabine im Querschnitt,
4 eine weitere Ausbildung
der Flockkabine mit Achstrennwänden
und
5 einen Schnitt durch die
Flockkabine, ähnlich
der Ausführung
nach 4.
1 zeigt eine schematische
Wiedergabe der Flockanlage 1 mit der Extrusionsstation 2,
aus der das jeweilige Profil 11 über die Transport- und Führungseinrichtung 12 abgezogen
und weitergeführt
wird, um in den nachfolgenden Stationen weiter aufgearbeitet zu
werden. Bei diesen Stationen handelt es sich zunächst um die Beschichtungsstation 3 sowie
die Trocknungs- und Reinigungsstation 5 und die Abläng- und Bohrstation 4 bzw. 4'. Je nach dem, ob
eine Trocknungs- und Reinigungsstation 5 notwendig ist,
wird die Abläng-
und Bohrstation 4 dieser nach- oder unmittelbar der Beschichtungsstation 3 zugeordnet.
Das
jeweilige Profil 11 durchläuft gemäß 1 und 2 eine
Flockkabine 10, die aus mehreren Teilkabinen 15, 17, 19 besteht.
Dabei werden die aus einem Speicher 7 bzw. weiteren Speichern 24, 25 abgezogenen
Flocks 8, 9 in den jeweiligen Teilkabinen 15, 17, 19 auf
das Profil 11 geschossen, um so die notwendige und gewollte
Beschichtung zu erreichen.
In 1 ist angedeutet, dass die
aus dem Speicher 7 abgezogenen Flocks 8, 9 im
Kreislauf geführt
werden, d. h. die beim Beschichten nicht miterfaßten Flocks werden in den Speicher 7 zurückgeführt.
Die
einzelnen Teilkabinen 15, 17, 19 sind durch
Trennwände 16, 18 gegenein ander
und durch die Außenwände 20, 21 auch
gegen die Umgebung abgeschottet. Dadurch ist die Möglichkeit
gegeben, in jeder der Teilkabinen 15, 17, 19 unterschiedlichfarbige
oder unterschiedlichartige Flocks 8, 9 auf das Profil 11 aufzubringen
bzw. aufzuschießen.
Ein entsprechender Abschnitt 23 des Profils 11 kann
somit beispielsweise einen roten, einen blauen und einen grünen Beschichtungsbereich 35, 36, 37 aufweisen. Entsprechendes
zeigt 2.
Anhand
der 2 bis 5 wird deutlich, dass die
aus den Speichern 7, 24, 25 abgezogenen
Flocks 8, 9 gezielt auf das Profil 11 aufgeschossen
werden können
und zwar getrennt nach den Beschichtungsbereichen 35, 36, 37.
Hierzu verfügt
jede Teilkabine 15, 17, 19 über eine
Vielzahl von Flockauswürfen 26, 27,
die vorzugsweise kreisförmig
oder teilkreisförmig das
Profil 11 umgeben.
Über das
Profilfixierteil 28, das insbesondere auch den 3 und 4 entnommen werden kann, wird das Profil 11 mit
dem noch feuchten Kleberbett 33 zu den Flockauswürfen 26, 27 weisend
in die jeweilige Teilkabine 15, 17, 19 eingeführt und
dann gezielt mit Flocks 8, 9 beschossen.
Nach 4 und 5 sind auch sogenannte Achstrennwände 29, 30 vorgesehen,
die parallel zur Längsrichtung
des Profils 11 verlaufen, während die Trennwände 16, 18 senkrecht
zur Längsachse
des Profils 11 verlaufend angeordnet sind. Dadurch ergeben
sich auch wiederum in Umfangsrichtung des Profils 11 gesehen,
unterschiedliche Beschichtungsbereiche 35', 36', 37'.
3 und 4 verdeutlichen, dass Profile 11, 11' unterschiedlicher
Ausbildung mit der Flockanlage 1 verarbeitet werden können. Dazu
ist es lediglich erforderlich ein entsprechend angepaßtes Profilfixierteil 28 der
Transport- und Führungseinrichtung 12 zuzuordnen.
Gerade 4 zeigt auch
sehr schön, dass
in Umfangsrichtung des Profils 11 gesehen, unterschiedlichfarbige
Flocks 8, 9 über 7', 9' ausgetragen
und aufgebracht werden, die insbesondere bei Karosseriedichtungsprofilen
eine Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten ermöglichen.
Die
Flockanlage 1 besteht wie erwähnt aus verschiedenen, gegeneinander
abgetrennten Teilkabinen 15, 17, 19.
Die Größe (Länge) der
Teilkabinen 15, 17, 19 entspricht der
Länge des
jeweils zu beschichtenden Profils 11 bzw. Abschnittes 23.
Der zu beschichtende Abschnitt 23 (insbesondere Gummiprofil)
läuft mit
dem noch feuchten Kleberbett 33 in die Flockanlage 1 bzw.
in die Beschichtungsstation 3 ein. Die Transporteinrichtung 12 wird
für die
Dauer des Beflockungsvorganges angehalten. Je nach Größe und Geometrie
des zu beflockenden Abschnittes 23 kann das Oberteil der
Beschichtungsstation 3 in Teilen oder komplett beweglich
ausgeführt
werden, damit die Bereiche der einzelnen bunten Flocke bzw. unterschiedlichen
Flocke profilgenau abgetrennt werden können.
Im
Anschluß an
den Beschichtungsvorgang bzw. gleichzeitig mit ihm werden die überschüssigen Flocke über den
Sammelraum 31 abgesaugt und dem jeweiligen Speicher 7, 24, 25 wieder
zugeführt. Der
Sammelraum 31 ist unterhalb der waagerechten Trennwand 32 nach 3 beispielsweise angeordnet,
und gibt die Möglichkeit,
zunächst
einmal in diesem Bereich die Flocke zu speichern, bevor sie dann schubweise
dem jeweiligen Speicher 7, 24, 25 zugeführt werden.
Die Transporteinrichtung 12 setzt sich nach dem Beflockungsvorgang
in Gang und transportiert die nächste,
genau definierte Profillänge
bzw. den genau definierten Abschnitt 23 in die Beschichtungsstation 3 und
der Beschichtungsvorgang wird wiederholt.
Alle
genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden,
werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.