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DE1966114A1 - Schlossanordnung - Google Patents

Schlossanordnung

Info

Publication number
DE1966114A1
DE1966114A1 DE19691966114 DE1966114A DE1966114A1 DE 1966114 A1 DE1966114 A1 DE 1966114A1 DE 19691966114 DE19691966114 DE 19691966114 DE 1966114 A DE1966114 A DE 1966114A DE 1966114 A1 DE1966114 A1 DE 1966114A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
door
lock
bolt
locking bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691966114
Other languages
English (en)
Inventor
Hawkins Paul Maddison
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Alarm Corp
Original Assignee
General Alarm Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Alarm Corp filed Critical General Alarm Corp
Priority to DE19691966114 priority Critical patent/DE1966114A1/de
Publication of DE1966114A1 publication Critical patent/DE1966114A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/10Devices preventing the key or the handle or both from being used formed by a lock arranged in the handle
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B41/00Locks with visible indication as to whether the lock is locked or unlocked
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • E05C17/36Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing comprising a flexible member, e.g. chains
    • E05C17/365Security chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schloßanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schloßanordnung aus Schloß und Schließplatte, insbesondere zur Sicherung von Türen, mit einem in dem Schloß gelagerten, in die Schließplatte automatisch einfallenden Verriegelungsbolzen, welcher bei Trennung des Schlosses von der Schließplatte in seiner eingezogenen Stellung gehalten ist, aus der er beim Schließen durch ein Auslöseglied automatisch befreit wird.
  • Den Fachleuten auf dem betrachteten Gebiet sind dauernde und fortgesetzte Versuche geläufig, um die Sicherheit von Personen und Besitz zu erhöhen, ebenso wie die Tatsache, daß trotz zahlreicher, sich über Jahre erstreckender Versuche wirklich befriedigende Maßnahmen bisher nicht getroffen werden konnten.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Schloßanordnung zu schaffen, welche kompakt aufgebaut ist, die Sicherheit von Personen und Besitz erhöht und einfach zu bedienen ist.
  • Dieses Ziel wird mit einer Schloßanordnung der oben beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein Zylinderschloß im Inneren eines TUrknopfes zur Betätigung des Verriegelungsbolzen für die Sperrung des Türknopfes gegen eine Verdrehung vorgesehen ist.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das Zyiinderschloß mit dem Türknopf drehbar ist und den Türknopf an einer Erhebung auf dem Gehäuse des Schlosses festzulegen gestattet. Diese kann so aufgebaut sein, daß der Türknopf zwischen einer Sperrstellung, bei der er mit der Erhebung an dem Gehäuse zum Eingriff kommt, und einer Freigabestellung axial verschiebbar ist.
  • Weiterbildungen und zweckmäßige Ausführungsformen sowie Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung im einzelnen hervor. Für den Fachmann ist ohne weiteres ersichtlich, daß der Grundgedanke, auf den diese Offenbarung sich stützt, ebenso gut auch in weiteren, abgewandelten Konstruktionen seinen Niderschlag finden kann, welche die einzelnen Gesichtspunkte der Erfindung verwirklichen.
  • In der folgenden Beschreibung wurden gewisse spezifische Anwendungsfälle der Erfindung zur Erläuterung ausgewählt, die in den Figuren der begleitenden Zeichnungen dargestellt sind.
  • Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines geschlossenen Türschlosses, in welchem die Erfindung Anwendung findet; Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, die das Türschloß in teilweise geöffnetem Zustand zeigt; Fig. 3 ist eine vergrößerte Vorderansicht des Türschlosses nach Fig. 1 mit teilweise weggebrochener Front; Fig. 4 ist eine Ansicht aus der Ebene der Linie IV-IV in Fig. 3; Fig. 5 ist eine vergrößerte Teilansicht des Verriegelungsmechanismus in Freigabestellung, wie er in dem TUrschloß nach Fig. 1 Anwendung findet, bei teilweise weggebrochener Front; Fig. 6 ist ein Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 5; Fig. 7 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5, jedoch bei in seiner Sperrstellung befindlichem Verriegelungsmechanismus; Fig. 8 ist ein Schnitt gem. der Linie VlI-VII in Fig. 7; Fig. 9 ist ein vergrößerter Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Fig. 1, aus dem ein eine Verschlußkette aufnehmender Teil bei nichteingehängter Kette ersichtlich ist; Fig. 10 ist ein der Fig. 9 ähnlicher Schnitt, wobei der betreffende Teil sich in dem Ketteneingriff entsprechender Stellung befindet; Fig. 11 ist eine auseinandergezogene Ansicht einer Anschlagplattenanordnung (strike plate assembly) wie sie bei dem Türschloß nach Fig. 1 Anwendung findet; Fig. 12 ist eine teilweise perspektivische Ansicht eines Sperrschlosses und einer Anzeigescheibe, wie sie in dem Türschloß nach Fig. 1 auftreten; Fig. 13 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht, welche eine auf eine Kraftausübung hin ansprechende Alarmeinrichtung in dem Türschloß nach Fig. 1 in Auslösestellung zeigt; Fig. 14 ist eine Fig. 13 ähnliche Ansicht, welche die durch den Verriegelungsbolzen ausgelöste Alarmgabe veranschaulicht; Fig. 15 ist eine Fig. 13 ähnliche Ansicht, die zeigt, wie der Alarm über die Kette ausgelöst wird; Fig. 16 ist eine perspektivische Ansicht des BolzenrUckführmechanismus, wie er bei dem Türschloß nach Fig. 1 Anwendung findet; Fig. 17 ist eine Vorderansicht eines anderen erfindungsgemäßen Türschlosses; Fig. 18 ist eine der Fig. 17 ähnliche Ansicht, jedoch bei abgehobener Frontplatte, so daß der Innenaufbau des betreffenden Schlosses erkennbar ist; Fig. 19 ist ein Detailschnitt gemäß der Linie -XIX-XIX in Fig. 18; Fig. 20 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Türknopfverriegelung, wie sie bei dem Schloß nach Fig. 17 Anwendung findet; Fig. 21 ist ein Schnitt gemäß der Linie XXI-XXI in Fig. 17 und Fig. 22 ist ein Schnitt gemäß der Linie XXII -XXII in Fig. 21.
  • Wie in Fig. 1 erkennbar, ist das erfindungsgemäß ausgebildete Türschloß an einer Tür 10 und einem Türrahmen 11 angebracht, in dem die Türe in geschlossenem Zustand verriegelt werden kann. Auf der Türe 10 ist ein Schloßgehäuse 12 angebracht, während sich eine Anschlagplatte 14 an dem Türstock 11 befindet. Das Gehäuse 12 trägt einen Verriegelungsbolzen 15 und eine Kettenrasteinrichtung 16, mit denen beiden das Gehäuse an der Anschlagplatte 14 festlegbar ist. Der Verriegelungsbolzen 15 wird teilweise (d.h. zurückgezogen) durch einen innenseitigen Knopf 17 und einen außenseitigen Knopf 19 (Fig. 4) betätigt. Ein Schwenkgriff 20 und ein Gesamtsicherungsknopf 21 befinden sich auf der Oberfläche des Gehäuses 12, um den Bolzen 15, wie noch beschrieben, selbst zu verriegeln. Zusätzlich ist ein Ketteneinrastknopf 22 vorgesehen, welcher die Kettenrasteinrichtung 16 betätigt.
  • Wie in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, besitzt das Gehäuse 12 eine Grundplatte 24, die durch Schrauben 25 an der TUr 10 befestigt ist, sowie einen Deckel 26, der auf der Grundplatte 24 gleichfalls durch Schrauben 27, festgelegt ist. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, erstrecken sich die Schrauben 25, mit denen die Grundplatte 24 auf der Tür 10 befestigt ist, durch die Türe hindurch und greifen Jenseits in eine Declcplatte 29 ein. Wie weiterhin am besten aus den Fig. 3, 5 und 7 erslchtlich, sind in dem Deckel 26 drei Filhrungskanäle 30, 31 und 32 ausgebildet, die an der Längsseite des Gehäuses münden, welche dem Türstock 11 am nächsten liegt. Vorzugsweise bildet der Deckel 26 im übrigen zusammen mit der Grundplatte 24 einen Hohlraum mit Ausnahme eines weiteren Führungskanals 35, der in diesen Hohlraum mündet. Die Funktion dieser Führungskanäle 30, 31, 32 und 35 wird an hand der nachfolgenden Beschreibung noch deutlich.
  • Aus den Fig. 3 bis 8 ist erkennbar, wie die Führungskanäle 31 und 32 den Verriegelungsbolzen 15 bzw. ein Auslösegiied 37 aufnehmen, die beide zwischen einer hervortretenden und einer eingezogenen Stellung gegenüber der Türe lO hin- und herbeweglich sind. Der Verriegelungsbolzen 15 wird durch eine Druckfeder 39 innerhalb einer Bohrung 40 in seinem Inneren, die auf ilin über eine Federstange 41 und einen Stift 42 (Fig. 5) innerhalb der Bohrung 4o einwirkt, in seine hervortretende Stellung gedrängt. Der Stift 42 besteht vorzugsweise aus einem unsägbaren Material, um einem heimlichen Durchsägen des Bolzen in seiner hervortretenden Stellung vorzubeugen. In ähnlicher Weise wird das Auslöseglied 37 durch eine Druckfeder 44 innerhalb einer Bohrung 45 des Auslösegliedes in seine hervortretende Stellung gedrückt. Die Feder 44 wirkt auf die Federstange 46 sowie einen Stift 47 ein. Wie am besten in den Fig. 7 und 8 erkennbar, besitzt der Verrlegelungsbolzen 15 einen hervortretenden Teil 49 rechteckiger Gestalt. Ebenso weist auch das Auslöseglied 37 einen hervortretenden Teil 50 auf, der wie ein normaler Türriegel auf der dem Türstock zugewandten Seite abgeschrägt ist.
  • Çlle die Fig. 5,6 und 8 zeigen, ist in den hervortretenden Teil 50 des Auslösegliedes 37 ein horizontal vertaufender Schlitz 51 eingeschnitten, in den ein Verriegclungsglied 54 horizontal sehwenkbar um einen Stift 55 eingesetzt 1st, der sich im rückwärtigen Teil oeles Schlitzes befindet. Das Verriegelungsglied 54 ist an seinem äußeren Ende gleichfalls abgeschrägt in Übereinstimmung mit der Abschrägung des hervortretenden Teiles 50 des Auslösegliedes 37. Darüberhinaus besitzt es eine Anschlagschulter 54a, mit welcher es mit der Grundplatte 24 in verriegelnden Eingriff tritt solange es gegen die Anschlagplatte 14 geschwenkt ist. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, steht das Verriegelungsglied So im übrigen mit einer Fortsetzung 52 des federbelasteten Stiftes 47 in Berührung, wodurch es in diese Sperrlage gedrückt wird. In dieser Lage verhütet das Verriegelungsglied 54 ein unmittelbares Zurückschieben des Auslösegliedes 37, wie es normalerweise durch unbedachten Druck auf das Ende des Auslösegliedes vorkommt.
  • Wird jedoch die Tür 10 gesehlossen, so gerät zunächst das Verriegelungsglied 54 mit der Anschlagplatte 14 in Berührung und wird hierdurch in seine Freigabestellung gegenüber der Grundplatte 24 gedrückt. Dadurch wird das Auslöseglied 77 freigegeben und kann nun beim weiteren Schließen der Türe zurückgedrückt werden Aus den Fig. 5 und 7 ist weiterhin ersichtlich, daß die einander zugekehrten Flächen des Verriegelungsbolzens 15 und des Auslösegliedes 37 mit Ausnehmungen 56 bzw. 57 versehen sind, deren Zuschnitt im wesentlichen der Darstellung entspricht und die miteinander über einen Schlitz 59 in dem Gehäuse 12, welcher die beiden Führungskanäle 31 und 32 verbindet, in Verbindung stehen. In diesem Schlitz 59 ist lose ein Anschlagklotz 60 gelagert, der so geformt ist, daß er sich teilweise in die Ausnehmungen 56 und 57 zu erstrecken vermag. Wie weiterhin im einzelnen aus den Fig.
  • 5 und 7 ersichtlich, sind die einander zugekehrten Flächen der Ausnehmungen 56 und 57 in Rückwärts richtung gegeneinander geneigt. Jede Ausnehmung ist an ihrer tiefsten Stelle genügend tief, um, wenn sich diese in Höhe des Schlitzes 59 befindet, soviel des Anschlagklotzes 60 aufzunehmen, daß dieser nicht in den jenseitigen Führungskanal hineinragt.
  • Die tiefsten Stellen beider Ausnehmungen sind so angeordnet, daß sie sich mit dem Schlitz decken, wenn der Verriegelungsbolzen 15 bzw. das Auslöseglied 37 gänzlich zurückgezogen ist. Daher kann eines dieser beiden Glieder seine hervortretende Stellung einnehmen, während das andere vollkommen zurückgezogen ist. Wenn jedoch eines der Glieder (beispielsweise das Auslöseglied 37) hervortritt, während das andere Glied (beispielsweise der Bolzen 15) zurückgezogen ist, verhindert der Anschlagklotz 60 durch Anlage an der geneigten Fläche des Ausschnittes in dem zurückgezogenen Glied, daß dieses ebenfalls hervortritt. Wenn andererseits beispielsweise das Auslöseglied 37 zurückgezogen ist, steht dessen Ausnehmung 57 über dem Schlitz 59, um den Anschlagklotz 60 genügend weit aufzunehmen, daß er den Verriegelungsbolzen 15 freigibt. Unter diesen Umständen wird dieser durch die Druckfeder 39 nach außen gedrückt.
  • Bei Betätigung des Schlosses wird der Verriegelungsbolzen 15 zunächst gegen die Kraft der Druckfeder 39 zurückgeführt. Zur gleichen Zeit schnellt das Auslöseglied 37 vor, wobei seine untere Kante den Anschlagklotz 60 nach unten in die Ausnehmung 56 des Verriegelungsbolzens drückt. Dort gerät er in Anlage an der geneigten Fläche der Ausnehmung 56 und hält den Bolzen in seiner zurUckgeschobenen Stellung gegenüber der Wirkung der Feder 39 fest.
  • Wird die Türe 10 darauf geschlossen, so schlägt das hervortretende Auslöseglied 37 an der Anschlagplatte 14 an.
  • Wegen seiner Abschrägung wird das Auslöseglied dabei durch die Anschlagplatte in gleicher Weise zurückgeschoben, wie ein normaler Türriegel beim Schließen der Tür. Durch das Einschieben des Auslösegliedes 37 jedoch gerät dessen Ausnehmung 57 zur Deckung mit dem Schlitz 59 und gestattet es dem Anschlagklotz 60, nach oben zu wandern und den Verriegelungsbolzen 15 freizugeben. Dieser schnellt daraufhin in die Anschlagplatte 14 und verschließt somit die Tür 10, Um die Türe öffnen zu können, kann der Verriegelungsbolzen 15 durch Drehen des innenseitigen Knopfes 17 oder des außenseitigen Knopfes 19 zurückbewegt werden. Der dazu dienende Mechanismus geht aus den Fig. 3, 12 und 16 hervor.
  • Ein Bolzenrückzugshebel 61 ist mit seinem einen Ende mittels eines Stiftes 63 auf der Innenseite des Gehäuses 12 schwenkbar gelagert.-Das andere Ende des Hebels 61 wirkt mit einem Stift 62 an dem Verriegelungsbolzen 15 zusammen, wenn der Hebel in Rückwärtsrichtung geschwenkt wird. Dies dient dazu, den Verriegelungsbolzen 15 in seine zurückgezogene Stellung zu führen. Zwischen dem Hebel 61 und dem Gehäuse befindet sich eine Blattfeder 64, die den Hebel nach vorne in diejenige Position drUckt, die in Fig. 3 ausgezogen dargestellt ist. Die Vorwärtsbewegung des Hebels 61 wird dabei, wie aus Fig. 16 hervorgeht, durch Anschlag eines gekrümmten Teiles desselben an zwei Zylindern 65 und 66 begrenzt. Diese Zylinder fluchten mit dem außenseitigen bzw. dem innenseitigen Türknopf 19 bzw. 17, mit dem sie drehbar sind. Die Zylinder 65 und 66 tragen flügelartige Nocken 67 bzw. 69> die somit durch Drehen des betreffenden Türknopfes verdreht werden können. Diese Nocken liegen an dem Bolzenrückzugshebel 61 an, an, den sie in seine rückwärtige Stellung, die in Fig. 3 bei 70 strichpunktiert angedeutet ist, zu führen vermögen.
  • Wie aus den Fig. 3, 12 und 16 ersichtlich, ist eine Sicherungseinrichtung für den außenseitigen Türknopf 19 vorgesehen, mit welcher dieser dadurch Betätigung eines innenseitigen Schwenkhebels 20 gegen eine Drehung gesichert werden kann. Diese Sicherung weist einen Knopfverriegelungshebel 71, der in seiner Mitte mittels eines Stiftes 72 auf der Innenseite des Gehäuses 12 drehbar gelagert ist. Das untere Ende des Hebels 71 vermag bei dessen Drehung einen gleitfähigen Verriegelungsstift 74 in horizontaler Richtung hin und her zu bewegen. Der Verriegelungsstift 74 vermag, wenn der Hebel 71 durch einen Verriegelungsnocken 75 hin und her bewegt wird, in seiner rückwärtigen Stellung in einen Schlitz 76 innerhalb des flügelartigen Nockens 67 einzutreten, welcher an sich durch den außenseitigen Türknopf 19 betätigbar ist. Greift der Verriegelungsstift 74 in den Schlitz 76 ein, so hindert er den Nocken 67 und den damit verbundenen Türknopf 19 daran, sich zu drehen. Das obere Ende des Verriegelungshebels 71 ist, wie aus den Fig. 3, 12, und 16 ersichtlich, gegabelt und nimmt den erwähnten, exzentrischen Verriegelungsnocken 75 auf, der in dem Gehäuse 12 drehbar gelagert ist. Somit führt eine Drehung des Nockens 75 zu einem Verschwenken des Hebels 71 um den Stift 72, um den Verriegelungsstift 74 zu bewegen.
  • Der Nocken 75 ist drehbar mit dem Schwenkhebel 20 verbunden.
  • Koaxial zu ihm und ebenfalls drehbar mit dem Schwenkhebel 20 ist eine Anzeigescheibe 77 vorgesehen, die in zwei gleiche Sektoren verschiedener Farben unterteilt ist, von denen jeder mit einem Fenster 79 des Gehäuses 12 zur Deckung kommt, je nach der jeweiligen Position des Nockens 75. Auf diese Weise zeigt die Scheibe 77 an, ob der außenseitige Türknopf 19 verriegelt oder entriegelt ist. Beispielsweise kann, wie aus Fig. 12 ersichtlich, die Anzeigescheibe 77 mit einem roten Sektor 80 und einem grünen Sektor 81 versehen sein, wobei der rote Sektor 80 durch das Fenster 79 bei unverriegeltem Türknopf 19 und der grüne Sektor 81 bei verriegeltem Türknopf sichtbar ist.
  • Der außenseitige Türknopf 19 kann von der Innenseite her durch Betätigung des erwähnten Schwenkgriffes 20 entriegelt werden.
  • Von außen her kann er mit einem Schlüssel entsperrt werden, so dass der Verriegelungsbolzen 15 zurückgeführt werden kann. Zu diesem Zweck ist ein Zylinderschloß 82 vorgesehen, das durch einen von, aussen her in die Türe lo eingeführten Schlüssel betätigbar ist. Mit dem Zylinderschloß 82 ist ein Sperrnocken 84 in der in Fig. 12 durch den Pfeil bezeichneten Richtung drehbar. Dieser Nocken 84 greift hinter den Bolzenrückzugshebel 61 und bewegt diesen im wesentlichen in der gleichen Weise wie die vorausgehend beschriebenen flügelartigen Nocken 67 und 68, um den Verriegelungsbolzen 15 zurückzudrücken. So also drückt der Sperrnocken 84 bei Drehung in der mit dem Pfeil in Fig. 12 bezeichneten Richtung gegen den Bolzenrückzugshebel 61 und bewegt diesen in die in Fig. 3 strichpunktiert gezeichnete Position 70, wobei der Verriegelungsbolzen 15 mitgeführt wird.
  • Wie bereits erwähnt, ist weiterhin eine Einrichtung zur Verriegelung des Verriegelungsbolzens 15 in seiner hervortretenden Stellung vorgesehen. Hierzu gehört ein Schlitz 85, der die beiden Führungskanäle 32 und 35 miteinander verbindet, sowie eine Sperrstange 86, die sich in den Hohlraum 34 erstreckt und in dieser Richtung bzw.
  • in eine erste Position durch eine Druckfeder 87 gedrückt wird. Wie die Fig. 3 und 7 erkennen lassen, steht das in den Hohlraum 34 ragende Ende der Sperrstange 86 mit dem federbelasteten Bolzenrückzugshebel 61 in Eingriff und wird durch diesen gegen den Druck der Feder 87 in den Führungskanal 35 hinein'und in eine zweite Position getrieben. In dem Verriegelungsbolzen 15 ist eine weitere Ausnehmung 89 an solcher Stelle vorgesehen, wo sie mit dem Schlitz 87 in Verbindung tritt, wenn der Bolzen seine hervortretende' Stellung einnimmt. In ähnlicher Weise ist eine Ausnehmung 90 in der Sperrstange 86 dort vorhanden, wo sie mit dem Schlitz 85 in Verbindung tritt, wenn die Sperrstange ihre erstgenannte Position einnimmt, Wie die Fig. 3, 5 und 7 zeigen, befindet sich in dem Schlitz 85 eine Rolle 91, die abwechselnd in eine der beiden Ausnehmungen 89 und 90 ein zufallen vermag.
  • Wird der Verriegelungsbolzen 15 mit Hilfe des Bolzenrückzugshebels 61 zurUckgezogen, so erlischt dessen Einwirkung auf die Sperrstange 86, und diese bewegt sich mithin unter ihrer Federbelastung in die erstgenannte Position.
  • Ist die dort angelangt so rastet die in dem Schlitz 85 befindliche Rolle 91 in die Ausnehmung 90 der Sperrstange ein und wird dort durch die Oberfläche des Verriegelungsbolzens 15 festgehalten, selbst wenn der Bolzenrückzugshebel 61 nach vollständiger Rückführung des Bolzens 15 wieder unter der Einwirkung der Blattfeder 64 auf die Sperrstange 86 einwirkt.
  • Schnellt der Bolzen 15 durch den oben beschriebenen Mechanismus automatisch in seine hervortretende Stellung, so kommt seine Ausnehmung 89 über dem Schlitz 85 zu liegen.
  • In dieser Stellung bewegt sich nun die Sperrstange 86 unter der Einwirkung des Bolzenrückzugshebels 61 in ihre zweite Stellung und drückt dabei die Rolle 61 in die Ausnehmung 89 des Verriegelungsbolzens. Wie aus Fig. 7 zu ersehen, wird die Rolle 91 daraufhin in der Ausnehmung 89 des Bolzens 15 durch die gegenüberliegende Fläche der Sperrstange 86 festtehalten, wodurch wiederum der Verriegelungsbolzen 15 an einer von außen her erfolgenden horizontalen Bewegung gehindert wird.
  • Der gesamte soweit beschriebene Bolzenverriegelungsmechanismus arbeitet wie folgt. Wie in den Fig. 2,3,7 und 8 erkennbar, erstreckt sich der Verriegelungsbolzen 15 bei geschlossener Türe 10 in die Anschlagplatte 14 und hält dadurch die Türe gegenüber jeder Bewegung fest, während das Auslöseglied 37 in seiner zurückgezogenen Stellung durch die oben beschriebene Einwirkung des Anschlagklotzes 60 festgehalten wird. In dieser Position ist der Verriegelungsbolzen selbst automatisch durch die beschriebene Einwirkung der Rolle 91 verriegelt, ebenso wie eine Bewegung des außenseitigen Türknopfes 19 durch den Verriegelungshebel 71 sperrbar ist.
  • Um die Türe 10 zu öffnen, muß in diesem Falle entweder der innenseitige Knopf 17 oder das von außen her zugängliche Zylinderschloß 82 gedreht werden, so daß der Nocken 69 bzw. 84 den Bolzenrückzugshebel 61 in die in Fig. 5 gezeigte Position führt und dadurch die Verriegelung durch den Verriegelungsbolzen 15 aufhebt. Wird der Bolzenrückzugshebel 61 zurückgeschwenkt, so bewegt sich der Bolzen 15 mit diesem in seine zurückgezogene Stellung, in welcher er durch die beschriebene Wirkung des Anschlag klotzes 60 festgehalten wird. Wie<ten dargelegt, bringt die Bewegung des Bolzens in seine zurückgezogene Stellung den Anschlagklotz 60 außer Eingriff mit dem Auslöseglied 37, so daß dieser freigegeben wird und in seine hervortretende Stellung schnellt.
  • Wird die Türe 10 wieder geschlossen, so gleitet die Abschrägung des Auslösegliedes 37 auf der Anschlagplatte 14 auf, um das Auslöseglied zurückzudrücken. Wie oben beschieben, wird dabei der Verriegelungsbolzen 15 automatisch freigegeben, um seine hervortretende Stellung einzunehmen, und in dieser durch die beschriebene Einwirkung der Rolle 91 gesperrt, wodurch wiederum automatisch die Türe 10 verriegelt wird, mit der vollkommenen Sicherheit, die ein schwerer Riegel zu geben vermag, und ohne eine weitere manuelle Einwirkung.
  • Der Verriegelungsbolzen kann erwünschtenfalls unter gar keinen Umständen, nicht einmal mit einem dazu vorgesehenen Schlüssel, zurückbewegt werden. Zu diesem Zweck ist der Verriegelungsbolzen mit einer Öffnung 92 versehen, die mit dem Gesamtsicherungsknopf 21 in Verbindung steht, wenn der Bolzen seine hervortretende Stellung einnimmt. Der Gesamtsicherungsknopf 21, der an dem Gehause 12 angebracht ist, steuert einen hin- und herführbaren Stift 94 in solcher Weise, daß dieser in die Öffnung 92 einzutreten bzw. aus dieser herausgeführt zu werden vermag. Solange sich der Stift 94 in die Öffnung 92 erstreckt, kann der Verriegelungsbolzen 15 mit keinem Mittel zurückbewegt werden, da er an dem Gehäuse 12 festgelegt ist. Wenn also eine solche Gesamtsicherung erwünscht ist, beispielsweise, wenn sich eine Familie zur Nachtruhe zurückzieht und keine Ankömmlinge mehr erwartet werden,kann diese durch einfaches Eindrücken des Gésamtsieherungsknopfes 21 herbeigeführt werden. In diesem Falle kann kein potentialer Eindringling mit einem gestohlenen oder nachgemachten Schlüssel sich Eintritt verschaffen.
  • Weiter ist eine Einrichtung zur Alarmgabe bei einem Versuch unerlaubten Eindringens vorgesehen, wenn die Türe verriegelt ist. Zu diesem Zweck ist in der Anschlagplatte eine kraftempfindliche Einrichtung vorgesehen, die das (nicht gezeigte) Alarmsystem auslöst, sobald eine vorbestimmte Kraft gegen die Türe 10 ausgeübt wird. Wie in Fig.,ll gezeigt, weist die kraftempfindliche Einrichtung der Anschlagplatte 14 eine in den Türstock 11 eingelassene Ankerplatte 95 sowie einen Deckel 96 mit einer Aurnahmeöffnung 97 für den Verriegelungsbolzen 15 auf. Der Deckel 96 ist mit der Ankerplatte 95 einer Weise verbunden, die eine begrenzte relative Bewegung zwischen diesen beiden Teilen gestattet. Zu diesem Zweck sind in der Ankerplatte 95 bzw. dem Deckel 96 Stifte 99 und dazugehörige Schlitze 100 vorgesehen. Weiterhin sind die Ankerplatte 95 und der Deckel 96 miteinander durch einen Schraubbolzen 101 verbunden, der in eine Gewindebohrung 102 des Deckels 95 eingeschraubt ist und den Deckel durch eine Druckfeder 103 gegen die Ankerplatte drückt. Die dabei auftretende Andruckkraft erlaubt eine vorbestimmte begrenzte Relativbewegung zwischen dem Deckel und der Ankerplatte in Längsrichtung der Stifte 99. Innerhalb der Ankerplatte ist ein normalerweise geöffneter Alarmschalter 104 vorgesehen, der durch einen als Feder ausgebildeten Steuerarm 105 betätigt wird. Wie die Fig. 13 und 14 erkennen lassen, liegt der Steuerarm 105 normalerweise an der Innenfläche des Deckels 96 an, um den Schalter 104 geöffnet zu halten, vermag Jedoch den Schalter zu schließen, wenn ein vorbestimmter seitlicher Druck in Richtung des Pfeiles in Fig. 14 auf die verschlossene Türe 10 ausgeübt wird.
  • Weiterhin kann das bislang beschriebene Schloß noch durch einen Kettenverschluß ergänzt werden, der ebenfalls den Alarm auszuüben vermag, wenn eine übermäßige Kraft auf die in der Kette eingehängte Türe ausgeübt wird. Zu diesem Zweck ist nach den Fig. 9 und 10 in dem Führungskanal 30 des Deckels 26 eine Kettenaufnahmestange 106 zwischen einer Sperr- und einer Freigabestellung hin- und herbeweglich.
  • Wie am besten aus einem Vergleich der Fig. 1 und 9 hervorgeht, besitzt der Deckel 26 einen horizontalen Schlitz 107, der mit dem Führungskanal 30 in Verbindung steht, und zwei größere Ausbohrungen 109 und 110 an den beiden Enden dieses Schlitzes. Ebenso ist ein horizontaler Schlitz 111 in der Kettenaufnahmestange 106 vorgesehen, der in den Schlitz 107 des Deckels ebenso wie das offene Ende des Kanals 30 mündet.
  • In dem Schlitz 111 der Kettenaufnahmestange ist ein Kettenankerhalteglied 112 gelagert, dessen Form aus Fig. 9 hervorgeht. Dieses dient zum Festhalten des Kettenankers 115, der ein Teil der Anschlagplatte 14 bildet, an der Kettenaufnahmestange 106 in der nachfolgend beschriebenen Weise.
  • Ein Kettenaufnahmeknopf 22 ist durch eine Feder 116 belastet, so daß er einen sicheren Sitz in den Ausbohrungen 109 bzw. 110 des Deckels 26 findet, und steht mit der Kettenaufnahmestange 106 über einen Schraubbolzen 117 in Verbindung, Der Kettenaufnahmeknopf 22 dient dazu, die Kettenaufnahmestange mit dem Kettenanker 116 zum Eingriff zu bringen bzw. von diesem zu lösen. Befindet sich der Knopf 22 in der rückwärtigen Ausbohrung 109, so gibt die Kettenaufnahmestange den Kettenanker 115 frei und wird durch die Spannung der Feder 116 automatisch in dem Loch 109 gegen einen zufälligen Eingriff mit dem Kettenanker verriegelt. Um den Kettenanker 115 zu erfassen, wird der Knopf 22 aus der Ausbohrung 109 unter Überwindung der Federkraft ausgehoben, über die vordere Ausbohrung 110 gebracht und darin abgesetzt. Wie in Fig. 10 erkennbar, wird das Kettenankerhalteglied 112 dabei durch das Ende des Schlitzes 107 gegen den Kettenanker geschwenkt und in dieser Lage durch die federbelastete Kettenaufnahmestange 106 festgehalten.
  • Wie die Fig. 2, 9, 10 und 11 zeigen, ist der Kettenanker 115 an einem Ende einer Kette 119 befestigt; deren anderes Ende mit einer federbelasteten Rolle 120 verbunden ist, welche die Kette automatisch aufzuwinden versuht Wie aus Fig. 11 hervorgeht, sind der Kettenanker 115 und der Deckel 96 vorzugsweise so ausgebildet, daß sie eine fortlaufende Oberfläche bilden, wenn die Kette gänglich aufgewunden ist.
  • Wie die Fig. 2 und 10 zeigen, kann die Türe 10 nur teilweise geöffnet werden, wie dies bei den meisten Sperrketten der Fall ist, solange die Kettenaufnahmestange 106 den Kettenanker 115 festhält. Aus Fig. 115 geht indessen hervor, daß, da die Kette 119 mit dem Deckel 96 der Anschlagplatte 14 verbunden ist, Jede übermäßige auf die teilweise geöffnete Türe ausgeübte Kraft eine bestimmte Bewegung zwischen der Ankerplatte 95 und dem Deckel 96 hervorruft und dadurch den Steuerarm 105 des Schalters 104 zum Schließen des Schalters und auslösen des Alarms veranlaßt.
  • In den Fig. 17 bis 22 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das insbesondere für den Schutz von Türen mit eingesetzten Glasfenstern geeignet ist.
  • Diese Ausführungsform hat die meisten Merkmale mit der vorausgehend beschriebenen Ausführung gemeinsam, so daß gleiche Bezugszahlen als Hinweis auf entsprechende Teile und deren Funktion hinweisen,um deren nochmalige Erörterung zu erübrigen. So z.B. weist das Verriegelungssystem nach Fig. 17, wie auch das vorausgehend beschriebene, ein an der Türe 10 anbringbares Gehäuse 12 sowie eine Anschlageplatte 14 auf, die an dem Türstock 11 zu befestigen ist. In diesem Gehäuse ist ein Verriegelungsbolzen 130 gelagert, der ebenfalls automatisch vorspringt, wenn die Türe 10 geschlossen wird.
  • Von dem vorausgehend beschriebenen Ausführungsbeispiel unterscheidet sich dasjenige nach den Fig, 17 bis 22 hauptsächlich durch die Art und Weise, in welcher der Verriegelungsbolzen Von Hand zurückführbar und die Sperrstange betätigbar ist. Nach Fig. 18 ist der Verriegelungsbolzen 130 im wesentlichen wie der Verriegelungsbolzen 15 ausgebildet, außer daß er in seinem rückwärtigen Teil einen Ausschnitt 131 besitzt. Der Ausschnitt 131 verläuft von der Mitte des Bolzens 130 bis zu dessen rückwärtigem Teil und « ist so geformt, daß er einen freibeweglichen Rückzugsklotz 139 aufzunehmen vermag. Nach wie vor wirkt der Verriegelungsbolzen Jedoch mit dem bereits beschriebenen Auslöseglied 37 und der Sperrstange 86 zusammen, wie vorausgehend der Verriegelungsbolzen 15. In Bohrungen 135, 136 und 137 des Verriegelungsbolzens 130 sind Gleitführungen 132 und 134 vorgesehen, um den freibeweglichen Rückzugsklotz 139 zu führen. Der Rückzugsklotz 139 wiederum besitzt zwei Bohrungen 140 und 141, die vollkommen seiner Längsachse folgen und in die sich die Gleitführungen 132 und 134 erstrecken.
  • Weiterhin ist der Rückzugsklotz durch eine Feder 142 in Richtung auf die hervortretende Stellung und hinweg von dem rückwärtigen Teil 143 des Vertiegelungsbolzens belastet.
  • Die Unterseite des Rückzugsklotzes 139 ist mit einem horizontalen Kanal 144 ausgestattet, der zu einem Zapfen 145 der Sperrstange 86 hin offensteht und bei 146 einen Anschlag für diesen Zapfen bildet. Wie aus Fig. 19 ersichtlich, sind Nockeneingriffsschlitze 147 und 149 in beiden Seiten des Rückzugsklotzes 139 ausgebildet und in der Lage, Nockenzapfen 150 bzw. 151 aufzunehmen. Gemäß einer Ausbildung dieser Ausführungsform sind separate Zylinderschlö,sserl52 und 154 im Außen- und Innenteil der Türe angeordnet, die auf den Nockenzapfen 150 bzw. 151 einwirken, um den Verriegelungsbolzen in der angegebenen Weise zurückzuführen.
  • Nimmt der Verriegelungsbolzen 130 seine hervortretende, d.h. Sperrstellung ein, so steht der Rückzugsklotz 139 mit dem Zapfen 145 der Sperrstange 86 in Eingriff und wirkt mit dieser in der Weise zusammen, daß die Druckfeder 142 zusammengedrückt und der Rückzugsklotz 139 in Richtung auf die hervortretende Stellung nach Fig. 18 belastet wird. Hierdurch wird zusätzlich eine Kraft auf die Sperrstange 86 ausgeübt, deren Wirkung im wesentlichen die gleiche ist, wie die des Rückzugshebels 61 zur Erzielung einer automatischen Verriegelung des Verriegelungsbolzens 130.
  • Um den Verriegelungsbolzen 130 zurückzuziehen und die Türe öffnen zu können, wird einer der beiden Nockenzapfen 150 und 151 durch das zugehörige Zylinderschloß 152 bzw. 154 gedreht. Diese Drehung bringt den freibeweglichen Rückzugsklotz 139 außer Eingriff mit der Sperrstange 86, so daß die Veriegelungswirkung der letzteren auf den Verriegelungsbolzen 130 erlischt. Da der Rückzugsklotz 139 mechanisch mit dem rUckwärtigen Teil 143 des Verriegelungsbolzens verbunden ist, führt eine weitere Drehung eines der beiden Nockenzapfen zur Rückführung des Verriegelungsbolzens in seine eingezogene Stellung.
  • Wie oben erwähnt, befinden sich die beiden Zylinderschltisser 152 und 154 im Außen- bzxInnenteil der Türe 10, so daß von beiden Seiten der Verriegelungsbolzen zurückgeführt und die Türe geöffnet werden kann. Diese Zylinderschlösser können jeweils im wesentlichen bündig in die TUre eingelassen sein oder7Oinen Teil des Türknopfsockels bilden. Wird der erstgenannten Anbringung der Vorzug gegeben, so muß ein separater Türgriff oder Schloßsatz Verwendung finden. Weiterhin können die Merkmale beider Anbringungen gemeinsam auftreten, d.h., daß eine Anbringungsmöglichkeit auf der Außenseite der Türe und die andere auf der Innenseite verwirklicht ist.
  • Die Fig. 17, 20, 21 und 22 zeigen eine Türknopfanordnung 155, die speziell dafür ausgebildet ist, die erfindungsgemäßen Nockenzapfen zu betätigen. Wie aus der auseinandergezogenen Darstellung der Fig. 20 zu erkennen, gehören zu dieser Anordnung ein Zylinderschloß 156, ein dieses aufnehmender Türknopf 157 und ein Gehäusedeckel 159, der besonders dazu ausgebildet ist, mit dem Zylinderschloß und dem Türknopf in der angegebenen Weise zusammenzuwirken.
  • Der Deckel 159 besitzt eineOffnung 160, die das Zylinderschloß 156 hindurchtreten läßt, um einen Sperrnocken zu erfassen, mit dem der freibewegliche Rückzugsklotz 139 zurückgezogen werden kann. In dieser Stellung wird das Zylinderschloß 156 durch einen (nicht gezeigten) Sprengring oder dgl. festgehalten. Ein langgestreckter Schlitz 161 und eine in diesen eingreifende Führungsschraube 162 in dem Türknopf 157 bzw. dem Zylinderschloß 156 dienen dazu, den Türknopf gegenüber dem Zylinderschloß auf einer Achse eine hervortretende und eine zurückgeschobene Stellung einnehmen zu lassen.
  • In seine hervortretende Stellung wird der Türknopf 157 durch ein-e Feder 164 gedrückt, die in Nuten 165 und 166 des Zylinderschlosses bzw. des Türknopfes vorgesehen ist.
  • In dieser hervortretenden Stellung kann mittels des Türknopfes das Zylinderschloß 156 gedreht und dadurch der Verriegelungsbolzen 130 zurückgeführt werden.
  • Soll die Türe verriegelt, d.h. ein Zurüc»Phbben des Verriegelungsbolzens 130 verhindert werden, so wird der Türknopf 157 gegen die Spannung der Feder 164 in Richtung auf die Türe gedrückt. Wie aus den Fig. 21 und 22 hervorgerät, wird er in dieser Stellung durch Eingriff eines Sperriegels 167 des Zylinderschlosses in eine Ausnehmung 169 des Türknopfes 157 gehalten. Befindet sich der TUrknopf in dieser eingeschobenen Stellung, so greift eine Erhebung 170 des Deckels 159 in die Ausnehmung 171 des Türknopfes ein und verhindert eine Drehung desselben, so daß dieser verriegelt und an einer Zurückührung des Verriegelungsbolzens gehindert wlrd.
  • Aus dem Vorausgehenden geht hervor, daß diese Ausführungsform besonders für Türen mit Glasfenstern und dgl.
  • geeignet ist, da ein solches Schloß bei Anbringung auf der Innenseite der Türe und Verriegelung in der angegebenen Weise den Verriegelungsbolzen von der Innenseite her nicht zurückbewegen läßt, es sei denn mit einem speziellen Schlüssel, so daß Jeder Versuch eines potentiellen Diebes nach Durchbrechen des Glases von innen her die Türe zu entriegeln, zum Scheitern verurteilt ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    2 Schloßanordnung aus Schloß und Schließplatte, insbesondere zur Sicherung von Türen, mit einem in dem Schloß gelagerten, in die Schließplatte automatisch einfallenden Verriegelungsbolzen welcher bei Trennung des Schlosses von der Schließplatte in seiner eingezogenen Stellung gehalten ist, aus der er beim Schließen durch ein Auslöseglied automatisch befreit wird, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t v daß ein Zylinderschloß (156) im Inneren eines Türknopfes (157) zur Betätigung des Verriegelungsbolzens für die Sperrung des Türknopfes (157) gegen eine Verdrehung vorgesehen ist.
  2. 2. Schl Q anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Zylinderschloß (156) mit dem Türknopf (157) drehbar ist, und den Türknopf (157) an einer Erhebung (170) auf dem Gehäuse (12) des Schlosses festzulegen gestattet.
  3. 3. Schloßanordnung nach Anspruch 2, dadurch -g e k e n n z e i c h n e t , daß der Türknopf (157) zwischen einer Sperrstellung, bei der er mit der Erhebung (170) an dem Gehäuse (12) zum Eingriff kommt, und einer Freigabestellung axial verschiebbar ist.
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