DE1919347A1 - Automatische Verriegelung - Google Patents
Automatische VerriegelungInfo
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Description
General Alarm Corporation in New York, NiY1/USA
Automatische Verriegelung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sicherungssystem und im besonderen auf eine verbesserte Verriegelung zur
Sicherung von Aawesen gegen unbefugten .Eintritt, Gemäß
einer Ausführüngsform sieht die -Erfindung eine Einrichtung zur Auslösung eines Alarms bei Versuch eines unbefugten Eintritts vor.
Sicherung von Aawesen gegen unbefugten .Eintritt, Gemäß
einer Ausführüngsform sieht die -Erfindung eine Einrichtung zur Auslösung eines Alarms bei Versuch eines unbefugten Eintritts vor.
Den Fachleuten auf dem betrachteten Gebiet sind dauernde und fortgesetzte Versuche geläufig, um die Sicherheit
von Personen und Besitz zu erhöhen, ebenso wie die Tatsache, daß trotz zahlreicher, sich über Jahre erstreckender Versuche wirklich befriedigende Maßnahmen bisher nicht getroffen werden konnten»
von Personen und Besitz zu erhöhen, ebenso wie die Tatsache, daß trotz zahlreicher, sich über Jahre erstreckender Versuche wirklich befriedigende Maßnahmen bisher nicht getroffen werden konnten»
Zum einen sieht die Erfindung einen neuartigen lungsmechanismus mit einem Bolzen vor. Im allgemeinen
findet bei einem solchen Mechanismus ein massiver Verriegelungsbolzen
Verwendung, der von Hand in eine Schloßplatte einführbar ist. Dieser Verriegelungsbolzen ist gewöhnlich
mit einer Sperrvorrichtung versehen und besitzt eine äußere '
Ausgestaltung (im allgemeinen rechteckig), die verhindert, daß er mittels eines Dietrichs oder eines ähnlichen von
außen einführbaren Werkzeuges zurückgeschoben werden kann·
Die oben beschriebene handbetätigte ^olzenverriegelung findet
im allgemeinen in Verbindung mit einem Türschloß Verwendung.
Ein sogenanntes Türschloß besitzt insofern eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Bolzenverriegelungg als bei ihr ein
Verriegelungsglied in eine Schloßplatte eingeführt wird, um die Tür oder dergl, geschlossen zu halten. Jedoch tritt
bei einem Türschloß ein Verriegelungsglied auf, das durch Federbelastung in die vorgeschobene, d.h. Sperrposition
geführt wird. Das Verriegelungsglied ist ferner im allgemeinen an seinem Außenende abgeschrägt, so daß es automatisch
in die Schloßplatte einspringt, wenn die Tür geschlossen wird. Es liegt auf der Hand, daß ein solches Schloß keine
Sperrwirkung aufweist insofern, als eine solche das Ver—
riegelungsglied daran hindern würde, selbstständig bei Schließen der Türe in die Schloßplatte einzufallen*
Durch die Erfindung wird die dui*ch einen normale«
gelungsbolzen gewährleistete Sicherheit zusammen mit dem
automatischen Einfall eines Türschlosses innerhalb einer einzigen kompakten Einheit verwirklicht. Dies, geschieht
dadurch, daß ein Verriegelungsbolzen innerhalb eines Gehäuses
vorgesehen wird, der zwischen einer vorgeschobenen und eingezogenen Stellung gegenüber dem Gehäuse verschiebbar
1st. Der Verriegelungsbolzen ist in dichtung auf seine
vorgeschobene Position federbelastet. Ein innenliegender
Anschlag sorgt dafür, daß der Verriegelungsbolzen entgegen der Federbelastung in seiner eingezogenen Stellung
gehalten werden kann. Weiterhin ist ein hervortretendes Auslöseglied in dem Gehäuse dazu vorgesehen, den Anschlag
zu Jifeen und den Bolzen hervorschnellen zu lassen. Dieses
Auslöseglied kann so angeordnet sein, daß es mit einem Element an der Türe oder an dem Türstock in Eingriff gerät
und von diesem betätigt wird, wenn die Türe geschlossen wird und der Verriegelungsbolzen gegenüber der Schließplatte
zu liegen kommt.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist ein Gehäuse mit zwei parallelen Fülirungskanälen vorgesehen, die durch
eine Gehäuseseite hindurchtreten. In einem dieser Kanäle
befindet sich der Verriegelungsbolzen, der zwischen einer hervortretenden und einer eingezogenen Stellung gegenüber
dem Gehäuse hin-und herbeweglich ist, während das Auslöseglied in dem anderen Kanal ebenfalls hin- und herbeweglich
zwischen einer hervortretenden und einer eingezogenen Position gegenüber dem Gehäuse angeordnet ist. An den einander
zugekehrten Seiten des Verriegelungsbolzens und des Auslösegliedes sind Nockenflächen vorgesehen, und weiterhin
sind Mittel vorhanden, um den Bolzen wie das Auslöse— glied in ihre vorgeschobene Stellung zu drücken. Zwischen
den beiden parallelen Kanälen befindet sich ein freibeweg— licher Bolzenanschlagnocken, der mit den -^ockenflächen des
Verriegelungsbolzens und des Auslösegliedes zusammenwirken kanu. Dieses Zusammenwirken vollzieht sich so, daß der
Bolzenanschlagnocken den Verriegelungsbolzen solange in seiner eingezogenen Stellung hält, wie das Auslöseglied
aus dem Gehäuse hervortritt, und den Verriegelungsbolzen dann freigibt, so daß er in seine Verriegelungsstellung
schnellen kann, wenn das Auslöseglied durch das betreffende
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Element an der Tür oder am Türstock in seine eingezogene
Stellung geführt wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der Verriegelungsbolzen
in seiner hervortretenden, d.h. in seiner Verriegelungsstellung durch eine Sperrvorrichtung automatisch
verriegelt, so daß er mit einem von außen eingeführten Werkzeug oder dergl. nicht zurückgedrückt werden
kann. Soll er jedoch in erlaubter Weise in seine Bntriegelungsstellung
geführt werden, d.h. entweder von innen her durch Betätigung eines Türknopfes oder von außen mittels
eines passenden Schlüssels, so gibt die Sperrvorrichtung
den Holzen frei. Dies geschieht erfindungsgemäß unter
Verwendung eines Bolzenrückführungsgliedes, beispielsweise in Gestalt eines Hebels oder Schlosses, der sich entlang einer vorgeschriebenen Bahn innerhalb des Gehäuses bewegt, um mit dem Bolzen in Eingriff zu treten und diesen einzuziehen* üas Bolzenrückführungsglied vermag während des
ersten Teiles seiner Bewegung die Sperrvorrichtung freizugeben.
Verwendung eines Bolzenrückführungsgliedes, beispielsweise in Gestalt eines Hebels oder Schlosses, der sich entlang einer vorgeschriebenen Bahn innerhalb des Gehäuses bewegt, um mit dem Bolzen in Eingriff zu treten und diesen einzuziehen* üas Bolzenrückführungsglied vermag während des
ersten Teiles seiner Bewegung die Sperrvorrichtung freizugeben.
Diese Sperrvorrichtung kann ein langgestrecktes Sperrglied enthalten, das neben dem Verriegelungsbolzen gelagert
und parallel mit diesem beweglich ist. Die beiden einander zugekehrten Flächen des Verriegelungsbolzens und
des Sperrgliedes besitzen Schlitze, die einen Sperrstift aufnehmen. Das Sperrglied wird vorzugsweise durch eine
Feder in eine erste Position gegenüber dem Bolzen gedrückt, aus der es bei der anfänglichen bewegung des ^olzenrück— führungsgliedes herausgeführt werden kann·
Feder in eine erste Position gegenüber dem Bolzen gedrückt, aus der es bei der anfänglichen bewegung des ^olzenrück— führungsgliedes herausgeführt werden kann·
Nimmt der Verriegelungsbolzen seine hervortretende Lage
ein, so liegen die einander zugewandten Schürze des
Bolzens und des Sperrgliedes übereinander, so daß der
Sperrstift lose dazwischen Aufnahme findet. Jeder Versuch
ein, so liegen die einander zugewandten Schürze des
Bolzens und des Sperrgliedes übereinander, so daß der
Sperrstift lose dazwischen Aufnahme findet. Jeder Versuch
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jedoch, den Verriegelungsbolzen ohne gleichzeitige Zurückführung des Sperrgliedes zurückzudrücken, bringt die
Schlitze aus ihrer Übereinstimmung, wodurch der Sperrstift zwischen dem Bolzen und dem Sperrglied eingekeilt
wird, ^ies verhütet ein ^u^ückdrücken des -^olzens, wenn
andererseits das ^olzenrückführungsglied zur Rückführung des Bolzens herangezogen wird, so bewegt es gleichzeitig
das Sperrglied, wodurch die einander zugekehrten Schlitze
übereinander bleiben und die beschriebene Einkeilung des Sperrstiftes unterbleibt·
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das Bolzenrückführungsglied
durch außen— und innenseitige Türknöpfe getrennt betätigbar, und eine neuartige, durch
einen innenseitigen Schwenkgriff betätigbare Sicherung ist dazu vorgesehen, den außenseitigen Türknopf zu verriegeln,
so daß er nicht in der ^age ist, das Bolzenrückführungsglied
zu bewegen* Weiterhin sind Mittel dafür vorgesehen, um innenseitig die Verriegeis- oder Entriegelungsstellung
der Sicherung anzuzeigen* Zu diesem Zweck sind in dem Gehäuse ein Fenster und dahinter eine Anzeigescheibe
vorgesehen, die sich in Abhängigkeit von der bewegung der Sicherung zu drehen vermag· Vorzugsweise besitzt
die Anzeigescheibe zwei farbige Felder, von denen jeweils eines durch das fenster sichtbar ist, wenn der
Bolzen seine Verriegelungs- bzw, Freigabesteilung einnimmt·
Die Erfindung sieht weiterhin vor, das soweit beschriebene Sicherungssystem mit einer Warneinrichtung zu kombinieren,
die einen Versuch unerlaubten Bindringens bei verriegelter Tür oder bei teilweise geöffneter, jedoch durch eine Kette
gesicherter Tür anzeigt*
Schließlich können weiterhin Mittel vorgesehen sein, um dieses Sicherungssystem durch einen Schlüssel versperrbar
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zu machen, um dadurch die betätigung des Bolzenrückfüh—
rungsgliedes von der -Innenseite der Türe zu verhindern.
Eine solche Anordnung gestattet es, das Sicherungssystem ebensogut an Glastüren und dergl. zu verwenden, die teilweise
aufgebrochen werden können, da der Verriegelungsbolzen auch von der Innenseite her nicht ohne einen besonderen
Schlüssel betätigt werden kann und somit jeder Versuch eines möglichen Diebes, die Glastüre oder dergl,
zu durchbrechen, hineinzugreifen und die Verriegelung von
der Innenseite her zu lösen, zum Scheitern verurteilt ist.
Soweit wurden vorausgehend die wesentlichen Züge der Erfindung aufgezeigt, um die nachfolgende detaillierte Beschreibung
sowie den durch die Erfindung zu der betrachteten Technik geleisteten Beitrag besser verständlich ζ ti
machen. Selbstverständlich treten zu den vorausgehend angegebenen noch weitere erfindungsgemäße Merkmale hinzu, die
aus nachfolgender Beschreibung im einzelnen hervorgehen. Für den Fachmann ist ohne weiteres ersichtlich, daß der
Grundgedanke, auf den diese Offenbarung sich stützt, ebensogut auch in weiteren, abgewandelten Konstruktionen seinen
Niederschlag finden kann, welche die einzelnen Gesichtspunkte der Erfindung verwirklichen.
In der nachfolgenden Beschreibung wurden gewisse spezifische
Anwendungsfälle der Erfindung zur iörläuterung ausgewählt, die in den Figuren der begleitenden Zeichnungen dargestellt
sind.
Figur 1 ist eine Vorderansicht eines geschlossenen Türschlosses,
in welchem die Erfindung Anwendung findet;
Figur 2 ist eine ähnliche Ansicht, die das Türschloß in teilweise geöffneten Zustand zeigtf
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Figur 3 ist eine vergrößerte Vorderansicht des Türschlosses
nach Figur 1 mit teilweise weggebrochener Front;
Figur k ist eine Ansicht aus der Ebene der Linie IV-IV
in Figur 3;
Figur 5 ist eine vergrößerte Teilansicht des Verriegelungsmechanismus
in Freigabestellung, wie er in dem Türschloß nach Figur 1 Anwendung findet, bei teilweise
weggebrochener Front;
Figur b ist ein Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Figur 5|
Figur 7 ist eine ähnliche Ansicht wie Figur 5» jedoch bei
in seiner Sperrstellung befindlichem Verriegelungsmechanismus (
Figur 8 ist ein Schnitt gemäß der Linie VII-VII in Figur 7;
Figur 9 ist ein vergrößerter Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Figur 1, aus dem ein eine Verschlußkette
aufnehmender Teil bei nichteingeuängter Kette ersichtlich ist;
Figur 10 ist ein der Figur 9 ähnlicher Schnitt, wobei der
betreffende Teil sich in dem Ketteneingriff entsprechender
Stellung befindet;
Figur 11 ist eine auseinandergezogene Ansicht einer Anschlagplattenanordnung
(strike plate assembly) wie sie bei dem Türschloß nach Figur 1 Anwendung findet;
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Figur 12 ist eine teilweise perspektivische Ansicht eines Sperrschlosses und einer Anzeigescheibe, wie sie
in dem Türschloß nach Figur 1 auftreten;
Figur 13 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht, welche
eine auf eine Kraftausübung hin ansprechende Alarmeinrichtung in dem Türschloß nach Figur
in A-uslösestellung zeigt j
Figur 14 ist eine Figur 13 ähnliche Ansicht, welche die
durch den Verriegelungsbolzen ausgelöste Alarm— gäbe veranschaulicht;
Figur 15 ist eine Figur 13 ähnliche Ansicht, die zeigt,
wie der Alarm über die Kette ausgelöst wird;
Figur 16 ist eine perspektivische Ansicht des Bolzenrück—
führmechanisraus, wie er bei dem Türschloß nach Figur 1 Anwendung findet}
Figur 17 ist eine Vorderansicht eines anderen erfindungsgemäßen
Türschlosses}
Figur 18 ist eine der Figur 17 ähnliche Ansicht, jedoch bei
abgehobener Frontplatte, so daß der Innenaufbau des betreffenden Schlosses erkennbar ist}
Figur 19 ist ein Detailschnitt gemäß der Linie XIX-XIX in Figur 18;
Figur 20 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Türknopfverriegelung, wie sie bei dem
Schloß nach Figur 17 Anwendung findet}
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Figur 21 ist ein Schnitt gemäß der Linie XXI-XXI in Figur und
Figur 22 ist ein Schnitt gemäß der Linie XXII-XXII in Figur 21.
Wie in Figur 1 erkennbar, ist das erfindungsgemäß ausgebildete
Türschloß an einer Tür 10 und einem Türrahmen 11 angebracht, in dem die Aire in geschlossenem Zustand verriegelt
werden kann. Auf der Türe 10 ist ein Schloßgehäuse 12 angebracht, während sich eine Anschlagplatte i4 an dem
Türstock 11 befindet, ^as Gehäuse 12 trägt einen Verriegelungsbolzen
15 und eine Kettenrasteinrichtung 16, mit denen
beiden das Gehäuse an der Anschlagplatte 14 festlegbar ist«
Der Verriegelungsbolzen 15 wird teilweise (d.h. zurückgezogen)
durch einen innenseitigen Knopf 17 und einen außenseitigen
Knopf 19 (Figur k) betätigt. Ein Schwenkgriff 20 und ein Gesamtsicherungsknopf 21 befinden sich auf der Oberfläche
des Gehäuses 12, um den Bolzen 15» wie noch beschrieben, selbst zu verriegeln. Zusätzlich ist ein Ketteneinrastknopf
22 vorgesehen, welcher die Kettenrasteinrichtung 1b betätigt.
Wie in den Figuren 1 bis k dargestellt, besitzt das Gehäuse
12 eine Grundplatte 2kf die durch Schrauben 25 an der Tür
befestigt ist, sowie einen Deckel 26, der auf der Grundplatte 2k gleichfalls durch Schrauben, 27» festgelegt ist.
Wie aus Figur k hervorgeht, erstrecken sich die Schrauben 25, mit denen die Grundplatte 2k auf der Tür 10 befestigt
ist, durch die Türe hindurch und greifen jenseits in eine Deckplatte 29 ein. Wie weiterhin am besten aus den Figuren
3, 5 und 7 ersichtlich, sind in dem Deckel 26 drei Führungskanäle 30, 31 und 32 ausgebildet, die an der Längsseite
des Gehäuses münden, welche dem Türstock 11 am nächsten liegt
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Vorzügsweise bildet der deckel 26 im übrigen zusammen
mit der Grundplatte 2k einen Hohlraum mit Ausnahme eines weiteren Führungskanals 35» der in diesen Hohlraum mündet.
Die Funktion dieser Führungskanäle 30» 31» 3*! und 35 wird
an Hand der nachfolgenden Beschreibung noch deutlich.
Aus den Figuren 3 bis 8 ist erkennbar, wie die Führungs-Kan-äle
31 und 32 den Verriegelungsbolzen 15 bzw. ein Auslöseglied
37 aufnehmen, die beide zwischen einer hervortretenden und einer eingezogenen Stellung gegenüber der
Türe 10 hin- und herbeweglich sind. Der Verriegelungsbol— zen 15 wird durch eine druckfeder 39 innerhalb einer Bohrung
40 in seinem -inneren, die auf ihn über eine ^eder—'
stange 4i und einen Stift k'd (Figur 5) innerhalb der
Bohrung 40 einwirkt, in seine hervortretende Stellung gedrängt«
-^er Stift k2 besteht vorzugsweise aus einem unsagbaren
Material, um einen heimlichen Durchsägen des Bolzen in seiner hervortretenden Stellung vorzubeugen. In
ähnlicher Weise wird das Auslöseglied 37 durch eine ■druckfeder
kk innerhalb einer Bohrung 45 des Auslösegliedes.in
seine hervortretende Stellung gedrückt. Die Feder kk wirkt auf die Federstange k6 sowie einen Stift 47 ein. ¥ie am
besten in den Figuren 7 und 8 erkennbar, besitzt der Ver—
riegelungsbolzen 15 einen hervortretenden Teil k9 rechteckiger
Gestalt. Ebenso weist auch das Auslöseglied 37 einen hervortretenden Teil 5O auf, der wie ein normaler
Türriegel auf der dem Türstock zugewandten Seite abgeschrägt ist.
Wie die Figuren 5» 6 und 8 zeigen, ist in den hervortretenden
Teil 50 des Auslösegliedes 37 ein horizontal verlaufender
Schlitz 51 eingeschnitten, in den ein Verriegelungsglied 54 horizontal schwenkbar um einen Stift 55 eingesetzt
ist, der sich im rückwärtigen Teil des Schlitzes befindet.
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Das Verriegelungsglied $k ist an seinem äußeren Ende
gleichfalls abgeschrägt in Übereinstimmung mit der Abschrägung des hervortretenden Teiles 50 des Auslösegliedes
37. Darüberhinaus besitzt es eine Anschlagschulter 5^a,
mit welcher es mit der Grundplatte 2^ in verriegelnden
Eingriff tritt, solange es gegen die Anschlagplatte 14
geschwenkt ist. Wie aus Figur 6 ersichtlich, steht das Verriegelurcgsglied 5^ im übrigen mit einer Fortsetzung $2
des federbelasteten Stiftes kf in Berührung, wodurch es
in diese Sperrlage gedrückt wird. In dieser Lage verhütet das Verriegelungsglied $h ein unmittelbares Zurückschieben
des Auslösegliedes 37, wie es normalerweise durch unbedachten
uruck auf das Ende des Auslösegliedes vorkommt.
Wird jedoch die Tür 10 geschlossen, so gerät zunächst das Verriegelungsglied 5^ mit der Anschlagplatte \k in
Berührung und wird hierdurch in seine Freigabestellung gegenüber der Grundplatte Zk gedrückt. Dadurch wird das
Auslöseglied 37 freigegeben und kann nun beim weiteren Schließen der Türe zurückgedrückt werden.
Aus den Figuren 5 und 7 ist weiterhin ersichtlich, daß die
einander zugekehrten Flächen des Verriegelungsbolzens und des Auslösegliedes 37 mit Ausnehmungen >ö bzw. 57 versehen
sind, deren Zuschnitt im wesentlichen der darstellung entspricht und die miteinander über einen Schlitz 59 in
dem Gehäuse 1.i, welcher die beiden Führungskanale 31 und
verbindet, in Verbindung stehen. In diesem Schlitz 59 ist lose ein Ansclilagklotz 60 gelagert, der so geformt ist,
daß er sich teilweise in die Ausnehmungen 56 und 57 zu
erstrecken vermag. Wie weiterhin im einzelnen aus den Figuren
5 und 7 ersichtlich, sind die einander zugekehrten Flächen der Ausnehmungen 56 und 57 in Rückwärtsrichtung
gegeneinander geneigt. Jede Ausnehmung ist an ihrer tiefsten Stelle genügend tief, um, wenn sich diese in Höhe des
Schlitzes 59 befindet, soviel des Anschlagklotzes "60 aufzunehmen,
daß dieser nicht in den jenseitigen Führungskanal
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hineinragt· Die tiefsten Stellen beider Ausnehmungen sind
so angeordnet, daß sie sich mit dem Schlitz decken, wenn der verriegelungsbolzen 15 bzw. das Auslöseglied 37 gänzlich
zurückgezogen 1st· Malier kann eines dieser beiden
Glieder seine hervortretende Stellung einnehmen, während das andere vollkommen zurückgezogen ist« Wenn jedoch eines
der Glieder (beispielsweise das Auslöseglied 37) hervortritt, während das andere Glied (beispielsweise der Bolzen
15) zurückgezogen ist, verhindert der Anschlagklotz durch Anlage an der geneigten Fläche des Ausschnittes in
dem zurückgezogenen Glied, daß dieses ebenfalls hervortritt« Wenn andererseits beispielsweise das Auslöseglied
37 zurückgezogen ist, steht dessen Ausnehmung 57 über dem Schlitz 59, um den Anschlagklotz 60 genügend weit aufzunehmen,
daß er den Verriegelungsbolzen 15 freigibt« Unter diesen Umständen wird dieser durch die Druckfeder 39 nach
außen gedrückt·
Bei Betätigung des Schlosses wird der Verriegelungsbolzen 15 zunächst gegen die Kraft der druckfeder 39 zurückgeführt.
Zur gleichen Zeit schnellt das Auslöseglied 37 vor, wobei seine untere Kante den Anschlagklotz 60 nach unten
in die Ausnehmung 56 des Verriegelungsbolzens drückt«
Dort gerät er in Anlage an der geneigten Fläche der Ausnehmung 56 und hält den Bolzen in seiner zurückgeschobenen
Stellung gegenüber der Wirkung der Feder 39 fest. Wird die
Türe 10 darauf geschlossen, so schlägt das hervortretende Auslöseglied 37 an der Anschlagplatte 14 an. Wegen seiner
Abschrägung wird das Auslöseglied dabei durch die Anschlagplatte
in gleicher Weise zurückgeschoben, wie ein normaler Türriegel beim Schließen der Tür« Durch das Einschieben des
Auslösegliedes 37 jedoch gerät dessen Ausnehmung 57 zur
Deckung mit dem Schlitz 59 und gestattet es dem Anschlagklotz 60, nach oben au wandern und den Verriegelungsbolzen
15 freizugeben« Dieser schnellt daraufhin in die Anschlagplatte 14 und verschließt somit die
Tür 10.
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Um die Türe öffnen zu können» kann der Verriegelungsbolzen 15 durch Drehen des innenseitigen Knopfes 17
oder des außenseitigen Knopfes 19 zurückbewegt werden· Der dazu dienende Mechanismus geht aus den Figuren 3»
12 und 16 hervor, Bin Bolzenrückzugshebel 61 ist mit seinem einen Ende mittels eines Stiftes 63 auf der
Innenseite des Gehäuses 12 schwenkbar gelagert· DaS
andere Ende des Hebels 61 wirkt mit einem Stift 62 an dem Verriegelungsbolzen 15 zusammen, wenn der Hebel
in Rückwärtsrichtung geschwenkt wird. Dies dient dazu, den Verriegelungsbolzen 15 in seine zurückgezogene
Stellung zu führen, ^wischen dem Hebel 61 und dem Gehäuse
befindet sich eine Blattfeder 64, die den Hebel nach vorne in diejenige Position drückt, die in Figur
ausgezogen dargestellt ist» Die Vorwärtsbewegung des Hebels 61 wird dabei, wie aus Figur 16 hervorgeht, durch
Anschlag eines gekrümmten Teiles desselben an zwei Zylindern 65 und 66 begrenzt» Diese Zylinder fluchten mit
dem außenseitigen bzw· dem innenseitigen Türknopf 19 bzw« 17, mit dem sie drehbar sind· Die Zylinder 65 und 66
tragen flügelartige Nocken 67 bzw* 69» die somit durch Drehen des betreffenden Türknopfes verdreht werden können»
Diese Nocken liegen an dem Bolzenrückzugshebel 61 an,
den sie in seine rückwärtige Stellung, die in Figur 3 bei 70 strichpunktiert angedeutet ist, zu führen vermögen·
Wie aus .den Figuren 3» 12 und 16 ersichtlich, ist eine
Sicherungseinrichtung für den außenseitigen Türknopf
vorgesehen, mit welcher dieser durch Betätigung eines innenseitigen Schwenkhebels 20 gegen eine Drehung gesichert
werden kann· Diese Sicherung weist einen Knopfverriegelungshebel
71, der in seiner Mitte mittels eines Stiftes 72 auf der In-^uenaeite des Gehäuses 12 drehbar
gelagert ist» Das untere Ende des Hebele 71 vermag bei
a« '■ 1 Cr V- *<
9 t
dessen Drehung einen gleitfähigen Verriegelungstift 7^
in horizontaler Richtung hin und her zu bewegen« Der
Verriegelungsstift 7^ vermag* wenn der Hebel 71 durch
einen Verriegelungsnocken 75 hin und her bewegt wird,
in seiner rückwärtigen Stellung in einen Schlitz 76
innerhalb des flügelartigen Nockens 07 einzutreten, welcher
an sich durch den außenseitigen Türknopf 19 betätigbar
ist. Greift der Verriegelungstift 7h in den Schlitz
76 ein, so hindert er den Nocken 67 und den damit verbundenen Türknopf 19 daran, sich zu drehen« Das obere
Ende des Verriegelungshebels 7I ist, wie aus den Figuren
3, 12 und 16 ersichtlich, gegabelt und nimmt den erwähnten,
exzentrischen Verriegelunapnocken 75 auf, der in dem
Gehaust 12 drehbar gelagert ist« Somit führt eine Drehung
des Nockens 75 zu einem Verschwenken des Hebels 71 um
den Stift 72, um den Verriegelungsstift Jh zu bewegen«
Der Nocken 75 ist drehbar mit dem Schwenkhebel 20 verbunden«
Koaxial zu ihm und ebenfalls drehbar mit dem Schwenkhebel 20 ist eine Anzeigescheibe 77 vorgesehen, die
in zwei gleiche Sektoren verschiedener Farben unterteilt ist, von denen jeder mit einem Fenster 79 des Gehäuses
zur Deckung kommt, je nach der jeweiligen Position des Nockens 75· Auf diese Weise zeigt die Scheibe 77 an, ob
der außenseitige Türknopf 19 verriegelt oder entriegelt ist« Beispielsweise kann, wie aus Figur 12 ersichtlich, die
Anzeigescheibe 77 mit einem roten Sektor 80 und einem grünen Sektor 81 versehen sein, wobei der rote Sektor
durch das Fenster 79 bei unverriegeltem Türknopf 19 und der grüne Sektor 81 bei verriegeltem Türknopf sichtbar
ist.
Der außenseitige Türknopf 19 kann von der Innenseite her durch Betätigung des erwähnten Schwenkgriffes 20 entriegelt
werden« Von außen her kann er mit einem Schlüssel
entsperrt werden, so daß der Verriegelungsfe-slsass 15 SKsiäsb»
geführt werden kann. Zu diesem Zweck ist ein gj7läödeE'SSlal,Q® ©2-
vorgesehen, das durch einen von außen her in die 10 eingeführten Schlüssel betätigbar ist· Mit dem
Zylinderschloß 82 ist ein Sperrnocken 8k in der in Figur 1:2 durch den Pfeil bezeichneten Richtung drehbar*
Dieser Nocken 8k greift hinter den Bolzenrückzugshebel und bewegt diesen im wesentlichen in der gleichen Weise
wie die vorausgehend beschriebenen flügelartigen Nocken 67 und 68, um den Verriegelungsbolzen 15 zurückzudrücken.
So also drückt der Sperrnocken 8k bei Drehung in der mit
dem Pfeil in Figur 12 bezeichneten Richtung gegen den Bolzenrückzugshebel 61 und bewegt diesen in die in Figur
3 strichpunktiert gezeichnete Position yot wobei der Verriegelungsbolzen
15 mitgeführt wird»
Wie bereits erwähnt, ist weiterhin eine Einrichtung zur
Verriegelung des Verriegelungsbolzens 15 in seiner hervortretenden
Stellung vorgesehen« Hierzu gehört ein Schlitz 85, der die beiden Führungskanäle 32 und 35 miteinander
verbindet, sowie eine Sperrstange 86, die sich in den Hohlraum rjk erstreckt und in dieser Richtung bzw«
in eine erste Position durch eine Druckfeder 87 gedrückt wird. Wie die Figuren 3 und 7 erkennen lassen, steht das
in den Hohlraum 3k ragende Ende der Sperrstange 86 mit
dem federbelasteten Bolzenrückzugshebel 61 in Eingriff
und wird durch diesen gegen den Druck der Feder 87 in den Führungskanal 35 hinein und in eine zweite Position getrieben.
Xn dem Verriegelungsbolzen 15 1st eine weitere
Ausnehmung 89 an solcher Stelle vorgesehen, wo sie mit dem Schlitz 87 in Verbindung tritt, wenn der Bolzen seine
hervortretende Stellung einnimmt« In ähnlicher Weise ist eine Ausnehmung 90 in der Sperrstange 86 dort vorhanden,
wo sie mit dem Schlitz 85 in Verbindung tritt, wenn die Sperrstange ihre erstgenannte Position einnimmt« Wie die
Figuren 3, 5 und 7 zeigen, befindet sioh injdern Schlitz
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eine Holle 91, die abwechselnd in eine der beiden Ausnehmungen
89 und 9° einzufallen vermag.
Wird der verriegelungsbolzen 15 mit Hilfe des Bolzenrückzugshebels
61 zurückgezogen, so erlischt dessen Einwirkung auf die Sperrstange 86, und diese bewegt sich
mithin unter ihrer Federbelastung in die erstgenannte Position« 1st sie dort angelangt} so rastet die in dem
Schlitz 85 befindliche Rolle 91 in die Ausnehmung 90 der Sperrstange ein und wird dort durch die Oberfläche des
Verriegelungsbolzens 15 festgehalten, selbst wenn der
Bolzenrückzugshebel 61 nach vollständiger Rückführung des Bolzens 15 wieder unter der -Einwirkung der Blattfeder 6k
auf die Sperrstange 86 einwirkt·
Schnellt der Bolzen 15 durch den oben beschriebenen Mechanismus automatisch in seine hervortretende '»teilung, so
kommt seine Ausnehmung 89 über dem Schlitz 85 zu lieegen» In dieser Stellung bewegt sich nun die Sperrstange 86
unter der -Einwirkung des Bolzenrückzugshebels 61 in
ihre zweite Stellung und drückt dabei die Hone 61 In
die Ausnehmung 89 des Verriegelungsbolzens * Wie aus Figur 7 zu ersehen, wird die &olle 9I daraufhin in der Ausnehmung
89 des Bolzens 15 durch die gegenüberliegende Fläche der Sperrstange 86 festgehalten, wodurch wiederum
der Verriegelungsbolzen 15 an einer von außen her erfolgenden horizontalen Bewegung gehindert wird*
Der gesamte soweit beschriebene Bolzenverriegelungsmechanismus arbeitet wie folgt. Wie in den Figuren 2, 3t 7 und
8 erkennbar, erstreckt sich der Verriege£Ungsbolzen 15
bei geschlossener Türe 10 in die Anschlagplatte 14 und
hält dadurch die Türe gegenüber jeder bewegung fest, während das Auslöseglied 37 in seiner zurückgezogenaiStellung
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durch die oben beschriebene Einwirkung des Anschlagklotzes
60 festgehalten wird, ^n dieser Position ist der Verriegelungsbolzen
selbst automatisch durch die beschriebene Einwirkung der Rolle 91 verriegelt, ebenso wie eine Bewegung
des außenseitigen Türknopfes 19 durch den Verriegelungshebel 71 sperrbar ist»
Um die Türe 10 zu öffnen, muß in diesem Falle entweder
der innenseitige lvnopf 17 oder das von außen her zugängliche
Zylinderschloß 82 gedreht werden, so daß der NOcken
69 bzw* 8k den Bolzenrückzugshebel 61 in die in Figur 5
gezeigte Position führt und dadurch die Verriegelung durch den Verriegelungsbolzen 15 aufhebt» Wird der Bolzenrückzugshebel
61 zurückgeschwenkt1 so bewegt sich der Bolzen 15 mit diesem in seine zurückgezogene Stellung, in welcher
er durch die beschriebene Wirkung des Anschlagklotzes 60 festgehalten wird. Wie oben dargelegt, bringt die Be- wegung
des Bolzens in seine zurückgezogene Stellung den Anschlagklotz 60 außer Eingriff mit dem Auslöseglied 37,
so daß dieser freigegeben wird und in seine hervortretende Stellung schnellt·
Wird die Türe 10 wieder geschlossen, so gleitet die Absohrägung
des AuiLösegliedes 37 auf der Anschlagplatte Ik
auf, um das Auslöseglied zurückzudrücken· Wie oben beschrieben, wird dabei der Verriegelungsbolzen 15 automatisch
freigegeben, um seine hervortretende Stellung einzunehmen, und in dieser durch die beschriebene -Einwirkung
der Rolle 91 gesperrt, wodurch wiederum automatisch die Türe 10 verriegelt wird, mit der vollkommenen
Sicherheit, die ein schwerer Riegel zu geben vermag, und ohne eine weitere manuelle Einwirkung.
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Wie weiterhin festgelstellt, gewährleistet die -Erfindung
eine noch weitergehende Sicherheit dadurch, daß der Ver— riegelungsbolzen erwünschtenfalls unter gar keinen Umständen,
nicht einmal mit einem dazu vorgesehenen Schlüssel, zurückbewegt werden kann* ^u diesem Zweck ist der
Verriegelungsbolzen mit einer Öffnung 92 versehen, die
mit dem Gesamtsicherungsknopf 21 in Verbindung steht, wenn der Bolzen seine hervortretende Stellung einnimmt. Der
Gesamtsicherungsknopf 21, der an dem Gehäuse 12 angebracht ist, steuert einen hin-und herführbaren Stift 9k in soldier
Weise, daß dieser in die Öffnung 92 einzutreten bzw» aus
dieser herausgeführt zu werden vermag. Solange sich der
Stift 9k in die öffnung 92 erstreckt, kann der Verriegelutgäboiii-an
15 mit keinem Mittel zurückbewegt werden, da
er an dem Gehäuse 12 festgelegt ist» Wenn also eine solche Gesamtsicherung erwünscht ist, beispielsweise, wenn sich
eine Familie zur Nachtruhe zurückzieht und keine Ankömmlinge mehr erwartet werden, kann diese durch einfaches
Eindrücken des Gesamtsicherungsknopfes 21 herbeigeführt
werden. In diesem Falle kann kein potentialler Eindringling
mit einem gestohlenen oder nachgemachten Schlüssel
sich Eintritt verschaffen.
Wie oben dargelegt, sieht die Erfindung weiterhin eine
Einrichtung zur Alarmgabe bei einem Versuch unerlatb ten Eindringens vor, wenn die Türe verriegelt ist« Zu diesem
Zweck ist in der Anschlagplatte eine Kraftempfindliche
Einrichtung vorgesehen, die das (nicht gezeigte) Alarmsystem auslöst, sobald eine vorbestimmte Kraft gegen die
Türe 10 ausgeübt wird. Wie in Figur 11 gezeigt, weist die kraftempfindliche Einrichtung der Anschlagplatte 14 eine
in den Türstock 11 eingelassene Ankerplatte 95 sowie einen Deckel 96 mit einer Aufnahmeöffnung 97 für den Verriegelungsbolzen
15 auf. Der Deckel 96 ist mit der Ankerplatte
in einer Weise verbunden, die eine begrenzte relative
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"" 1 Jf —
Bewegung zwischen diesen beiden Teilen gestattet« Zu diesem Zweck sind in der Ankerplatte 95 bzw. dem Deckel
96 Stifte 99 und dazugehörige Schlitze 100 vorgesehen.
Weiterhin sind die Ankerplatte 95 und der Deckel 96 miteinander
durch einen Schraubbolzen 101 verbunden, der in eine ^ewindebohrung 102 des Deckels 95 eingeschraubt ist
und den Deckel durch eine Druckfeder 103 gegen die Ankerplatte
drückt· Die dabei aui'tretende Andruckkraft erlaubt eine vorbestimmte begrenzte Relativbewegung zwischen dem
Deckel und der Ankerplatte in Längsrichtung der Stifte 99,
Innerhalb der Ankerplatte ist ein normalerweise geöffneter Alarmschalter 104 vorgesehen, der durch einen als Feder
ausgelbildeten Steuerarm 105 betätigt wird. Wie die Figuren 13 und lh erkennen lassen, liegt der Steuer£>rm IO5
normalerweise an der Innenfläche des Deckels 96 an, um
den Schalter 104 geöffnet zu halten, vermag jedoch den
Schalter zu schließen, wenn ein vorbestimmter seitlicher Druck in Richtung des Pfeiles in Figur Ik auf die verschlossene
Türe IO ausgeübt wird.
Weiterhin kann das bislang beschriebene Schloß noch durch
einen Avettenverschluß ergänzt werden, der ebenfalls den
Alarm auszuüben vermag, wenn eine übermäßige 1^raft auf
die in der ^ette eingehängte Türe ausgeübt wird. Zu diesem
^weck ist nach den Figuren 9 und 10 in dem Führungskanal
30 des Deckels 26 eine K-e ttenauf nähme stange IO6
zwischen einer Sperr— und einer Freigabestellung hin- und herbeweglich. Wie am besten aus einem Vergleich der Figuren
1 und 9 hervorgeht, besitzt der Deckel 26 einen horizontalen Schlitz 107i der mit dem Führungskanal 30
in Verbindung steht, und zwei größere Ausbohrungen 109 und 110 an den beiden Enden dieses Schlitzes, Ebenso ist
ein horizontaler Schlitz 111 in der Kettenaufnahmestange 106 vorgesehen, der in den Schlitz 107 des Deckels ebenso
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wie das offene Ende des lv-anals 30 mündet« -^n dem ^chlitz
111 der Kettenaufnähmestange ist ein Kettenankerhalteglied
112 gelagert, dessen Form aus Figur 9 hervorgeht. Dieses
dient zum Festhalten des Kettenankors 115i der ein Teil
der Anschlagplatte 14 bildet, an der Kettenaufnahmestange
106 in der nachfolgend beschriebenen Weise«
Ein Kettenaufnahmeknopf 22 ist durch eine Feder 116 belastet, so daß er einen sicheren Sitz in den Ausbohrungen
109 bzw, 110 des ^eckels 26 findet, und steht mit der
■"•ettenaufnahmestange 106 über einen öchraubbolzen 117 in
Verbindung, ^er Kettenaufnahmeknopf 22 dient dazu, die
^ettenaufnahmestange mit dem Kettenanker 116 zum -^ingrifi
zu bringen bzw. von diesem zu Bsen, Befindet sich der Knopf 22 in der rückwärtigen Ausbohrung 109, so gibt die
Kettenaufnahmestange den Kettenanker 115 frei und wird
durch die Spannung der Feder 116 automatisch in dem Loch
109 gegen einen zufälligen Eingriff mit dem Kettenanker
verriegelt. Um den Kettenanker 113 zu erfassen, wird der
Knopf 22 aus der Ausbohrung 109 unter Überwindung der Federkraft ausgehoben, über die vordere Ausbohrung 110
gebracht und darin abgesetzt« *ie in Figur 10 erkennbar, wird das Kettenankerhalteglied 112 dabei durch das Ende
des Schlitzes 107 gegen den Kettenanker geschwenkt und in dieser Lage durch die federbelastete Kettenaufnahmestange
106 festgehalten.
Wie die Figuren 2, 9, 10 und 11 zeigen, ist der Kettenanker 115 an einem Ende einer Kette 119 befestigtf deren
anderes Ende mit einer federbelasteten Rolle 120 verbunden
ist, welche die Kette automatisch aufzuwinden versucht.
Wie aus Figur 11 hervorgeht, sind der *-ettenanker
115 und der Deckel 96 vorzugsweise so ausgebildet, daß
sie eine fortlaufende Oberfläche bilden, wenn die Kette
gänzlich aufgewunden ist.
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Wie die Figuren 2 und 1O zeigen, kann die Türe 10 nur
teilweise geöffnet werden, wie dies bei den meisten Sperrketten der Fall ist, solange die Kettenauf naiimestange
106 den Kettenanker 115 festhält. Aus Figur 115
gellt indessen hervor, daß, da die Kette 119 mit dem
Deckel 9ö tier AnscJhlagplatte 14 verbunden ist, jede übermäßige
auf die teilweise geöffnete Türe ausgeübte Kraft eine bestimmte Bewegung zwischen der Ankerplatte 95 und
dem Deckel 96 hervorruft und dadurch den Steuerarm 105 des
Schalters 104 zum Schließen des Schalters und auslösen des Alarms veranlasst.
In den Figuren 17 bis 22 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der iSrfindung gezeigt, das insbesondere für den
Schutz von Türen mit eingesetzten Glasfenstern geeignet ist. Diese Ausführungsform hat die meisten Merkmale mit
der vorausgehend beschriebenen Ausführung gemeinsam, so daß gleiche Bezugszahlen als Hinweis auf entsprechende
Teile und deren Funktion hinweisen, um deren nochmalige Erörterung zu erübrigen. So z.B. weist das Verriegelungssystem nach Figur 17» wie auch das vorausgehend beschriebene,
ein an der Türe 10 anbringbares Gehäuse 12 sowie eine Anschlageplatte 14 auf, die an dem Türstock 11 zu
befestigen ist. In diesem Gehäuse ist ein Verriegelungsbolzen 130 gelagert, der ebenfalls automatisch vorspringt,
wenn die Türe 10 geschlossen wird.
Von dem vorausgehend beschriebenen Ausführungsbeispiel unterscheidet sich dasjenige nach den Figuren 17 bis 22
hauptsächlich durch die Art und Veise, in welcher der Verriegelungsbolzen von Hand zurückführbar und dta Sperrstange
betätigbar ist. Nach Figur 18 ist der Verriegelungsbolzen
130 ini wesentlichen wie der Verriegelungsbolaen
15 ausgebildet, außer daß er in seinem rückwärtigen Teil einen Ausschnitt 131 besitzt. Der Ausschnitt 131
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verläuft von der Mitte des Bolzens 13O bis zu dessen
rückwärtigem Teil und ist so geformt, daß er einen freibeweglichen Rückzugsklotz 139 aufzunehmen vermag.
Nach wie vor wirkt der Verriegelungsbolzen jedoch mit dem bereits beschriebei en Auslöseglied 37 und der Sperrstange
86 zusammen, wie vorausgehend der Verriegelungsbolzen 15· In Bohrungen 135t 136 und 137 des Verriegelungsbolzens 130 sind Gleitführungen 13^ und 134 vorgesehen,
um den freibeweglichen Rückzugsklotz 139 zu führen. Der
Rückzugsklotz 139 wiederum besitzt zwei iiohrengen i4ü
und 141t die vollkommen seiner Längsachse folgen und in
die sich die Gleitführungen I32 und 13^ erstrecken.
Weiterhin ist der Rückzugsklotz durch eine Feder ik'd in
Richtung auf die hervortretende Stellung und hinweg von dem rückwärtigen Teil 1^3 des Verriegelungsbolzens belastet«
Die Unterseite des Rückzugsklotzes 139 ist mit einem horizontalen Kanal ikh ausgestattet, der zu einem Zapfen
1^5 der Sperrstange 86 hin offensteht und bei 146 einen
Anschlag für diesen Zapfen bildet. Wie aus Figur 19 ersichtlich, sind Nockeneingriffsschlitze 1^7 und 1^9 in
beiden Seiten des RUckzugsklotzes 139 ausgebildet und in der Lage, Nockenzapfen 150 bzw. 151 aufzunehmen. Gemäß
einer Ausbildung dieser Ausführungsform sind separate Zylinderschlüsser 152 und 15^ in Außen- und Innenteil
der Türe angeordnet, die auf den' NQCkenzapfen 150 bzw.
151 einwirken, um den Verriegelungsbolzen in der angegebenen
Weise zurückzuführen.
Nimmt der Verriegelungebolaen 130 seine hervortretende,
d.h. Sperratellung ein, so steht der Rückzugsklotz 139
mit dem Zapfen 1^5 der Sperrstange 86 in Eingriff und
wirkt mit dieser in der Weise zusammen, daß die Druckfeder 142 zusammengedrückt und der Rückzugsklotz 139 in
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Richtung aui" die hervortretende Stellung nach Figur 18
belastet wird. Hierdurch wird zusätzlich, eine Kraft auf die Sperrstätige 80 ausgeübt, deren Wirkung im wesentlichen
•die gleiche ist, wie die des Rückzugshebels 61 zur Erzielung
einer automatischen Verriegelung des Verriegelungsbolzens 130,
Um den Verriegelungsbolzen 130 zurückzuziehen und die
Türe öffnen zu können, wird einer der beiden Nockenzapfen 150 und 151 durch das zugehörige Zylinderschloß 152 bzw.
\$k gedreht, wiese Drehung bringt dun freibeweglichen
Rückzugsklotz 139 außer Eingriff mit der tiperrstange 86,
so daß die Verriegelungswirkuug der letzteren auf den Verriegelungsbolzen 130 erlischt. Da der Rückzugsklotz
139 mechanisch mit dem rückwärtigen Teil 1U3 des Verriegelungsbolzens
verbunden ist, führt eine weitere Drehung eines der beiden Nockenzapfen zur Rückführung des Verriegelungsbolzens
in seine eingezogene Stellung.
Wie oben erwähnt, befinden sich die beiden Zylinderschlösser 152 und 15^ im Außen- bzw. im Innenteil der Türe 10,
so daß von beiden Seiten der Verriegeluugsbolzen zurückgeführt und die Türe geöffnet werden kann. Diese Zylinderschlösser
können jeweils im wesentlichen bündig in die Türe eingelassen sein oder aber einen Teil des Türknopf—
sockels bilden. Wird der erstgenannten Anbringung der Vorzug gegeben, so muß ein separater Türgriff oder Schloßsatz
Verwendung finden. Weiterhin können die Merkmale beider Anbringungen gemeinsam auftreten, d.h., daß eine
Anbritfnngsmöglichkeit auf der Außenseite der Türe und
die andere auf der Innenseite verwirklicht ist.
Die Figuren I7, 20, 21 und 22 zeigen eine Türknopfanordnung
155» die speziell dafür ausgebildet ist, die eriindungsgemäßeti
Noclcenzapfen zu betätigen. Wie aus der
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auseinandergezogenen darstellung der Figur 20 zu erkennen,
gehören zu diesel" Anordnung ein Zylinderschloß 156» ein
dieses aufnehmender Türknopf 157 und ein Gehäusedeckel 159»
der besonders dazu ausgebildet ist, mit dem Zylinderschloß und dem Türknopf in der angegebenen Weise zusammenzuwirken.
Der Deckel 159 besitzt eine Öffnung 100, die das ^ylinuerschloß
156 hindurciitreten lässt, um einen °perrnocken zu
erfassen, mit dem der freibewegliche Kückzugsklotz 139 zurückgezogen
werden kann. In dieser Stellung wird das Zylinderschloß 15t>
durch einen (nicht gezeigten) Sprengring oder dergl. festgehalten. Ein langgestreckter Schlitz 1ö1
und eine in diesen eingreifende Führungsschraube 162 in
dem Türknopf 157 bzw. dem Zylinüerschloß 1 56 dienen dazu,
üen Türknopf gegenüber dem Zylinderschloß auf seiner Achse eine hervortretende und eine zurückgeschobene Stellung
einnehmen zu lassen.
In seine hervortretende Stellung wird der Türknopf 157
durch eine Feder 164 gedrückt, die in Nuten 165 und 166 des Zylinderschlosses bzw. des Türknopfes vorgesehen ist ·
In dieser hervortretenden Stellung kann mittels des Türknopfes das Zylinderschloß I56 gedreht und dadurch der
Verriegelungsbolzen 130 zurücKgeführt werden»
Soll die Türe verriegelt, das heißt ein Zurückschieben des Verriegelungsbolzens 130 verhindert v/erden, so wird
der Türknopf 157 gegen die Spannung üer Feder 164 in Richtung
auf die Türe gedrückt. Wie aus den Figuren 21 und 22 hervorgeht, wird er in dieser Stellung aurch Eingriff eines
Sperriegels I67 des Zylinderschlosses in eine Ausnehmung
169 des Türknopfes 157 gehalten. Befindet sich der TürT
knopf in dieser eingeschobenen Stellung, so greift eine Erhebung 170 des Deckels 159 In die Ausnehmung I7I des
Türknopfes ein und verhindert eine Drehung desselben, so daß
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dieser verriegelt und an einer Zurückführung des Ver_
riegelungsbolzens gehindert wird.
Aus dem Vorausgehenden geht hervor, daI3 diese Ausführungsi'orm
besonders für Türen mit Gisfenstern und dergl. geeignet ist, da ein solches Schloß bei Anbringung auf der
Innenseite der Türe und Verriegelung in der angegebenen Weise den Verriegelungsbolzen von der Innenseite her nicht
zurUckbewegen lässt, es sei denn mit einem speziellen
Schlüssel, so daß jeder Versuch eines potentiellen -^ie—
bes nach durchbrechen des Glases von innen her die '-Türe
zu entriegeln, zum Scheitern verurteilt ist«
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Claims (1)
- Patentansprüche1.J Schloßanordnung aus Schloß und Schließplatte, insbesondere zur Sicherung von Türen, mit einem in dem Schloß gelagerten, in die Schließplatte automatisch einfallenden Verriegelungsbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsbolzen (15» 130) bei Trennung des Schlosses (12 etc.) voti der Schließplatte {lh) in seiner eingezogenen Stellung gehalten ist, aus der er beim Schließen durch ein Auslöseglied (37) automatisch befreit wird.2, Schloßanordnung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß der Verriegelungsbolzen (15> 130) in Richtung auf seine hervortretende Stellung federbelastet ist.3· Schloßanordnung nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied (37) durch die Schließplatte (i4) betätigbar ist.k, Schloßanordnung nach Anspruch 3, dadurchgekennzeichnet, daß die S»chließplatte (ik) eine Anschlagzone für das Auslöseglied (37) aufweist»5. Schloßanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied (37) auf den Verriegelungsbolzen (15»13O) über ein ausklinkbares.Rastglied (6o) einwirkt,909844/0391 #Aö. Schloßanordnung nach einem der vorhergehen-( en Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auchdas Auslöseglied (37) riegelartig ausgebildet ist.und daß das Schloß ein Gehäuse (12) mit zwei parallelen, zu der Gehäuseseite hin offenen Führungskanälen (31 ι 3^) für das Auslöseglied bzw. den Verriegelungsbolzen (i5f13O) aufweist.7. Schloßanordiiung nach Anspruch 5 und ö, dadurch gekonnzeichnet, daß das Rastglicid (6u) ein in einem Verbindungsschlitz (59) des Gehäuses (12) freibeweglieher Klotz ist, der wechselweise in je eine in dem Verriegelurigsbolzen (15» 130) und dem Auslöseglied (37) auf den einander gegenüberliegenden Seiten vorgesehene uockeriartige Ausnehmung (5b» 57) eingreift, um entweder den Verriegelutigsbolzen oder das Auslöseglied in seiner eingezogenen Stellung· festzuhalten.B. Schloßanordnung nach Anspruch 7» dadurchgekennzeichnet, daß die -Nockenf lachen der in dem Verriegelungsbolzen (15| 130) und dem Auslöseglied (37) vorgesehenen nockenartigen Ausnehmungen (56, 57) in Richtung auf deren hervortretende Stellung auseinander lauten.9. Schloßanordnung nach einem der Ansprücheο bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Auslöseglied (37) ein Verriegelungsglied (5*0 gelagert ist, das sich bei hervortretendem Auslöseglied sperrend gegen die stirnwand des Gehäuses (12) legt und durch Ansciilag an der Schließplatte auslösbar ist.9098U/039110. Schloßanordnung insbesondere nach einemder vorhergehenden Ansprüche, ge kennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung (8t>, 91 ) zur Festlegung des Verriegelungsbolzens (1.5| 130) in seiner hervortretenden Stellung,11. Schloßanordnung nach Anspruch 10, dadurchgekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung ein Sperrglied (86) innerhalb des Gehäuses (12) aufweist, das normalerweise seine £>perrstellung einnimmt.12. Schloßanordnung nach Anspruch 11, dadurchgekennzeichnet, daß das Sperrglied (86) mit einem Rüciczugsglied (61, 139) für den Verriegelungsbolzen (15» 130) während des ersten Teiles der Bewegung des zugsgliedes mitführbar ist.13· Schloßanordnung nach Anspruch 12, dadurchgekennzeichnet, daß das Sperrglied (86) federbelastet ist, um dem Rückzugsglied (61, 139) auf einen Teil seines Weges zu folgen.ik, Schloßanordnung nach einem der Ansprüche11 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (86) stangenartig ausgebildet und in einen zu demjenigen (32) des Verriegelungsbolzens (15, I30) parallel verlaufenden Führungskanal (35) des Gehäuses (12) verschiebbar gelagert ist, daß beide Führungskanäle über einen eine Kugel oder Rolle (9I) aufnehmenden Verbinüungsschlitz (85) miteinander in Verbindung stehen und daß in909844/0391den einander zugekehrten °eiten des Verriegelungsbolzens und des ^perrgliedes je eine in der zurückgezogenen Stellung des Verriegelungsbolzens bzw. der ^'reigabestellur des ^perrgliedes mit dem Verbindungsschlitz (85) zur Deckung kommende Ausnehmung (89, 90) vorgesehen ist, in welche die Kugel oder Rolle wechselweise einzugreifen vermag.15. Schloßanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Rückzugsglied in Gestalt eines um eine feste Achse des Schlosses schwenkbaren Hebels (öl).16. Schloßanordnung nach einem der Ansprüche1 bis i4, gekennzeichnet durch ein Rückzugsglied in Gestalt eines gleitfähig in Längsrichtung des Verriegelungsbolzens (13O) in diesem gelagerten, ihm gegenüber federbelasteten und begrenzt verschiebbaren ivlotzes (139).17· Schloßanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Rückführung des verriegelungsbolzens (15, 130) von Hand.18. Schloßauordnung nach •"•nspruch I7» dadurchgokennzeichne t, daß die Einrichtung zur Rückführung des ^erriegelutii-sbolzens (15» 130) zumindest einen Türknopf (17, 19, 157) aufweist.909844/039119. Schloßnnordnung nach Anspruch 17 oder 18,dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Rückführung des Verriegelungsbolzens 05» 130) zumindest ein Zylinderschloß (65» t>6, 82, 15~» 15**-» 15ö) aufweist.20. Schloßanordnung nach Anspruch 18 oder I9»dadurch gekennzeichnet, daß zwei Türknöpfe (17» 18) auf der Innen- bzw. Außenseite vorgesehen sind, von denen einer durch eine Sperrvorrichtung (20, 82, 71—73) eine Verdrehung sperrbar ist.21. Schloßanordnung nach Anspruch 20, dadurchgekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (20, 82, 71-75) eine Anzeigeeinrichtung (76, 79) zur Anzeige der Sperrstellung aufweist.22. Schloßanordnung nach Anspruch 20 oder 2T, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (20, 82, 71-75) einen Drehgriff (20) auf der Innenseite des Schlosses aufweist.23· Schloßanordnung nach einem der Ansprüche20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (20, 82, 71-75) ein Zylindersctiloß (82) auf der Außenseite aufweist»2h, Schloßanordnung insbesondere nach Anspruch18 oder 19» gekennzeichnet durch ein Zylinderschloß (156) im Inneren eines Türknopfes (157) zur Sperrung des letzteren gegen eine Verdrehung.909844/039125. Schloßanordnung nach Anspruch 2k, dadurchg e κ e η ii ζ e i c h η e t, daß das Zylinderschloß (150) mit dom Türknopf (157) drohbar ist, jedoch diesen an einor Erhebung; (170) auf dem Gehäuse (12) des Schlosses iestzulegen gestattete2t>, Schloßanordnung nach Anspruch 25» dadurch£e Kenn zeichnet, daß der Türknopf (157) zwischen einer Sperrstellung, bei der er mit der Erhebung (I7ü) an dem Gehäuse (12) zum Eingriff kommt, und einer Preigabestollung axial verschiebbar ist.27, Schloßanorduung insbesondere nach einem dervorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine einziehbare Sperrkette (119) in einem (1^) der.beiden Teile der Schloßanordnung und einem Kettenauf nahmeglied (106) in dem anderen Teil (12 etc.) das durch einen Knopf (22) in der Weise betätigbar ist, daß es das Ende der Sperrkette aufzunehmen und festzuhalten vermag.28. Schloßanordnung insbesondere nach einem dervorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines (i4) der beiden Teile der Schloßanordnung um einen begrenzten Betrag nachgiebig ausgebildet ist unu einen Alarmschalter (1O4) aufweist, der auf eine auf dcis nachgiebige Glied (I**) seitens des anderen Gliedes (12 etc.) ausgeübte Kraft anspricht.9Q98U/G391eersei, te
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Cited By (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3706624A1 (de) * | 1986-03-03 | 1987-09-17 | Willi Hering | Verschlussanordnung fuer eine tuer |
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