DE1965980C3 - 2-(2r3-Dioxopiperazino)-benzophenone und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
2-(2r3-Dioxopiperazino)-benzophenone und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
(H)
in der X und Y die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, in einem Lösungsmittel mit
Chromsäureanhydrid umsetzt.
Die Erfindung betrifft 2-(2,3-Dioxopiperazino)-benzophenone wie sie in obigem Anspruch 1 definiert sind.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung der 2-(2,3-Dioxopiperazino)-benzophenone
gemäß Anspruch 1, nach dem Verfahren gemäß Anspruch 2.
Die Umsetzung wird in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie Wasser, Aceton, Tetrachlorkohlenstoff, Essigsäure
oder Schwefelsäure, und im allgemeinen bei Raumtemperatur durchgeführt. Sie ist innerhalb etwa 24
Stunden beendet.
Die Piperazinoindole der allgemeinen Formel Il können durch Reduktion von l-Cyanmethylindol-2-carbonsäureestern
der allgemeinen Formel III
(HI)
ein Wasserstoffatom oder ein Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen ist, hergestellt werden. Die Reduktion wird
vorzugsweise katalytisch durchgeführt. Beispiele für
geeignete Katalysatoren sind Platinoxyd, Palladium, Raney-Nickel, Nickelborid und Raney-Kobalt
Die Hydrierung wird bei Normaldruck oder Überdruck, vorzugsweise bei Normaldruck, und gewöhnlich
bei Raumtemperatur durchgeführt Die Hydrierung kann jedoch auch bei erhöhten Temperaturen durchgeführt
werden.
Die I-Cyanmethylindol^carbonsäureester der allgemeinen
Formel III können durch Kondensation eines Indol-2-carbonsäureesters der allgemeinen Formel IV
(IV)
COOR
mit einem reaktionsfähigen Ester des Cyanmethylalkohols
in Gegenwart eines basischen Kondensationsmittels hergestellt werden. Zur Kondensation kann jedoch
auch das basische Metallsalz des Indols verwendet werden. Reaktionsfähige Ester des Cyannietuyiäiköhols
sind die Halogenide, wie die Chloride, Bromide und Jodide, und die Sulfonsäureester, wie der Methylsulfonsäureester,
p-Toluolsulfonsäureester jnd 0-Naphthalinsulfonsäureester.
Beispiele für geeignete basische Kondensationsmittei sind Alkali- und Erdalkalimetalle, Alkali- und Erdalkalimetallhydride,
Alkali- und Erdalkalimetallhydroxyde,
J5 -amide und -alkoholate, sowie Alkalialkyle und -aryle.
Vorzugsweise werden Natriumhydrid, Lithiumhydrid. Natriumamid, Kaliumamid und Lithiumamid verwendet.
Die Kondensation wird gewöhnlich in einem Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol, Xylol, Dimethylformamid,
Dioxan oder flüssigem Ammoniak, durchgeführt.
Die 3-Phenylindolcarbonsäure-(2)-ester können ihrer seits entweder durch Umsetzung eines Benzoldiazoniumsalzes
mit einem Benzylacetessigsäureester (vgl. Chem. Abstr, Bd. 33 [1939], Spalte 5871 bis 5881) oder
durch Umsetzung eines Phenylhydrazins mit einem Phenylbrenztraubensäureester und Behandlung des
erhaltenen Phenylhydrazons mit einer Säure hergestellt werden.
Die 2-(Dioxopiperazino)-benzophenone der allgemeinen
Formel I sind wertvolle Zwischenprodukte zur Herstellung von Benzodiazepinen der allgemeinen
Formel V
C = N
(V)
CH,
COOK
in der X und Y die vorstehende Bedeutung haben und R
N-CH2
H
H
in der X und Y die vorstehende Bedeutung haben. Zu diesem Zweck werden die 2-(Dioxopiperazino)-benzophenone
der allgemeinen Formel 1 in Gegenwart von Basen erhitzt und gegebenenfalls in ihre Salze
verwandelt Die Benzodiazepine sind wertvolle Arzneistoffe.
Die Umsetzung der Verbindungen der allgemeinen Formel I mit einer Base wird in einem geeigneten
Lösungsmittel, wie Wasser, einem Alkohol, wie Methanol oder Äthanol, oder Pyridin, durchgeführt
Beispiele für verwendbare Basen sind Alkalimetallhydroxyde, wie Natrium- und Kaliumhydroxyd, Alkalimetallcarbonate,
wie Kaliumcarbonat, Erdalkalimetallhydroxyde, wie Bariumhydroxyd, und Calciumhydroxyd,
sowie Ammoniumhydroxyd. Vorzugsweise werden die Alkali- und Erdalkalimetallhydroxyde verwendet Die
Umsetzung wird im allgemeinen bei erhöhten Temperaturen, vorzugsweise bei der Siedetemperatur des
verwendeten Lösungsmittels durchgeführt
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
A)2-Äthoxycarbonyl-3-phenyl-5-chlorindol
A)2-Äthoxycarbonyl-3-phenyl-5-chlorindol
Ein Gemisch aus 973 g p-Chloranilin, 251,4 g
konzentrierter Salzsäure und 197 ml Wasser wird erwärmt, bis alles in Lösung gegangen ist Danach wird
das Reaktionsgemisch auf eine Temperatur unterhalb 00C abgekühlt In das Reaktionsgemisch wird bei einer
Temperatur von 0 bis 100C eine Lösung von 53,6 g Natriumnitrii in 104 ml V/asser eingetropft Danach
wird das Reaktionsgemisch mit 86,1 g Natriumacetat versetzt. Das erhaltene Gemisch wird tropfenweise zu
einer gekühlten Mischung aus 163,5 g a-Benzylacetessigsäureäthylester,
670 g Methanol und 146 g wasserfreiem Kaliumacetat bei einer Temperatur von 0 bis 6° C
gegeben. Nach 3stündigem Rühren bei 0 bis 7°C wird die gebildete Fällung abfiltriert mit Wasser und danach
mit wäßrigem Methanol gewaschen und getrocknet Das getrocknete Produkt wird portionsweise zu einem
Gemisch aus 545 g Isopropanol und 131 g konzentrierter Schwefelsäure gegeben, und das Gemisch wird 2>/2
Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach dem Abkühlen wird die gebildete Fällung abfiltriert, zunächst mit
Isopropanol und danach mit Wasser gewaschen und unter vermindertem Druck getrocknet. Es werden
164,5 g (73,9% d.Th.) 2-Äthoxycarbonyl-3-phenyl-5-chlorindol
vom F. 172 bis 176,5° C erhalten.
B) 1 -Cyanmethyl^-äthoxycarbonyl-3-phenyl-5-chlorindol
Ein Gemisch aus 1,1 g 50prozentigem Natriumhydrid und 10 ml Dimethylformamid wird mit einer Lösung von
6 g 2-Äthoxycarbonyl-3-phenyl-5-chlorindol in 30 ml Dimethylformamid bei 30 bis 35°C versetzt. Nach
15minütigem Rühren bei 300C wird bei 30 bis 35° C eine
Lösung von 1,7 g Chloracetonitril in 10 ml Dimethylformamid eingetropft Das Gemisch wird anschließend
eine Stunde bei 25 bis 300C gerührt, hierauf mit Wasser
versetzt und mit Äther extrahiert Die Ätherlösung wird mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet
und eingedampft Es hinterbleiben 7 g eines Feststoffes, der mit 100 ml Hexan versetzt wird. Das Gemisch wird
filtriert. Es werden 53 g (81,2% d. Th.) l-Cyanmethyl-2-äthoxycarbonyl-S-phenyl-S-chlorindol
erhalten. Nach Umkristallisation aus einer Mischung von Benzol und Hexan werden gelbliche Nadeln vom F. 126,5 bis 1270C
erhalten.
C)7-Chlor-9-phenyl-10-oxopiperazino[l,2-a]indol
Eine Lösung von 10 g l-Cyanmethyl^-carbäthoxy-S-Dhenyl-5-chlorindol
in 100 ml Tetrahydrofuran wird mit einem Katalysator versetzt, der durch 1 stündige
Behandlung einer 50%igen Raney-Nickellegierung mit Natronlauge bei 100°C erhalten wurde. Danach wird
das Gemisch bei Normaldruck und 18° C mit Wasserstoff
hydriert Nach 12 Stunden sind 2 MoI Wasserstoff aufgenommen, und die Hydrierung ist beendet. Der
Katalysator wird abfiltriert, das Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand in
heißem Äthanol aufgenommen. Die Lösung wird 15
ι ο Stunden im Kühlschrank stehengelassen. Die abgeschiedenen
Kristalle werden abfiltriert und ans einer Mischung von Äthanol und wenig Benzol umkristallisiert.
Ausbeute 3,6 g hellgelbe Nadeln des Produktes vom F. 244^ bis 245° C Die Mutterlauge wird unter
vermindertem Druck eingedampft der Rückstand mit 50 ml Tetrachlorkohlenstoff aufgekocht, bis alles in
Lösung gegangen ist, und die Lösung auf Raumtemperatur abgekühlt Die ausgeschiedenen Kristalle werden
abfiltriert mit Tetrachlorkohlenstoff gewaschen und getrocknet Es werden weitere 3,4 g Produkt vom
F. 244,5 bis 245° C erhalten. Die Gesamtausbeute beträgt 80% der Theorie.
D)2-(2,3-Dioxopiperazino)-5-chlorbenzophenon
Ein Gemisch aas 1,6 g 7-Ch!or-9-phenyi-!0-cxop!perazino[l,2-a]-indol
und 35 ml Essigsäure wird mit einer Lösung vou 1,6 g Chromsäureanhydrid in 2 ml Wasser
bei 10° C versetzt Nach 16stündigem Rühren bei 200C
wird das Gemisch in 500 ml Wasser eingegossen. Der pH-Wert wird mit wäßriger Ammoniaklösung auf 7 bis
8 eingestellt und das Reaktionsgemrsch mit Chloroform extrahiert. Die Chloroformlösung wird mit Wasser
gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Es hinterbleiben 1,5 g (84,7% d.Th.) hellgelbe
Kristalle. Nach Umkristallisation aus wäßrigem Äthanol
fällt das Produkt in Form farbloser Kristalle vom F. 198° C an.
In analoger Weise werden folgende Verbindungen hergestellt:
2-(2,3- Dioxopiperazino)-benzophenon;
2-(2,3-Dioxopiperazino)-5-brombenzophenon;
2-(2,3-Dioxopiperazino)-2',5-dichlorbenzophenon;
2-(2,3-Dioxopiperazino)-5-chlor-2'-fluorbenzophenon.
2-(2,3-Dioxopiperazino)-5-brombenzophenon;
2-(2,3-Dioxopiperazino)-2',5-dichlorbenzophenon;
2-(2,3-Dioxopiperazino)-5-chlor-2'-fluorbenzophenon.
Die nachstehenden Versuche erläutern die Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel I zur
Herstellung der entsprechenden 23-Dihydro-lH-l,4-benzodiazepine.
Versuch A
5-Phenyl-7-chlor-23-dihydro-l H-l,4-benzodiazepin
5-Phenyl-7-chlor-23-dihydro-l H-l,4-benzodiazepin
(a) Eine Lösung von 2 g Natriumhydroxyd in 5 ml Wasser und 50 ml Äthanol wird mit 33 g 2-(23-Dioxopiperazino)-5-chlorbenzophenon
versetzt Das Gemisch wird 3 Stunden unter Rückfluß gekocht danach mit
50 ml Wasser versetzt und weitere 17 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Anschließend wird der größte Teil des
Äthanols abdestilliert. Der Rückstand wird mit 200 ml Wasser versetzt und auf 800C erhitzt Die Kristalle
e,5 werden abfiltriert. Ausbeute 2 g (78% d. Th.) 5-Phenyl-7-chlor-23-dihydro-lH-l,4-benzodiazepin.
Nach Umkristallisation aus Äthanol schmelzen die gelben Kristalle bei 173° C.
Versuch B
5-Phenyl-23-dihydro-lH-l,4-benzodiazepin
5-Phenyl-23-dihydro-lH-l,4-benzodiazepin
Gemäß Versuch A wird 5-Phenyl-23-dihydro-l H-1,4-benzodiazepin
vom F. 144 bis 146°Caus 2-{2"3"-Dioxopiperazino^benzophenon
hergestellt Das Produkt wird aus Petroläther umkristallisiert Ausbeute 70% der
Theorie.
Versuch C
5-Phenyl-7-brom-23-äihydro-lH-1,4-benzodiazepin
Gemäß Versuch A wird 5-Phenyl-7-brom-23-dihydro-lH-l,4-benzodiazepin
vom F. 173 bis 175°C aus 2-(2"3"-Dioxopiperazino)-5-brombenzophenon hergestellt
Ausbeute 77% der Theorie.
Versuch D
5-(o-Ch]orphenyl)-7-chlor-23 dihydro-1H
-1,4-benzodiazepin
Gemäß Versuch A wird 5-(o-Chlorphenyl)-7-chlor-23-dihydro-lH-l,4-benzodiazepin
vom F. 175 bis 177°C aus 2-(23'-Dioxopiperazino)-2',5-dichlorbenzophenon
hergestellt-Ausbeute 75% der Theorie. 2
Versuch E
5-(o-Fluorphenyl)-7-chlor-23-dihydro-1H-1,4-benzcdiazepin
Gemäß Versuch A wird 5-(o-Fluorphenyl) 7-chlor-23-dihydro-lH-l,4-benzodiazepin
vom F. 161 bis !630C aus 2-{2"3"-Dioxopiperazino)-5-chlor-2'-fluorbenzophenon
hergestellt Ausbeute 73% der Theorie.
Nachstehend soll die Gesamtausbeute bei der Herstellung von 5-Phenyl-7-chlor-23-dihydro-2H-l,4-benzodiazepin
nach dem Verfahren über eine der erfindungsgemäßen Verbindungen mit bekannten Verfahren
verglichen werden.
I. Verfahren der Erfindung
Cl
Cl
NH,
Beispiel IA Ausbeute: 73,9%
Chem.Abstr., Bd. 33(1939), Sp. 587'—58S1
55
(VlI)
N COOC2H5 H
2-Äthoxycarbonyl-3-phcnyl-5-chlorindol
Beispiel 1 B 1 Ausbeute: 81,2%
(VI)
] -Cyanmethyl^-äthoxycarbonyl-S-phenylo-chlorindol
Beispiel 1C ! Ausbeute: 80%
30
(V)
- Chlor - 9 - phenyl -10 - oxopipei azmo[ 1,2 - a]indol
35 Beispie! 1 D Ausbeute. 84,
(IV)
O O
2-(2,3-Dioxo-piperazino)-5-chlor-benzophenon
Versuch A Ausbeute: 78%
Cl
C=N
b5
CH-
HN-CiI2
-' H-1,4-benzodiazepin
NH,
c ο
2-Amino-5-cliior-benzophenon
Cl
J. A. C. S., 82 (I960). S. 477 Ausbeute: 89% (T)
NH2
Y NOH
2-Amino-5-chlor-ben/ophononoxim
.1.A. C. S.. 82 (1960). S. 478 Ausbeute: 91% /T\
-CH,Cl
Cl
•v
,,N -O
2-nilormcthyl-4-phcnyl-6-chlorchinazolin-3-oxid
j J. Org. Chem.. 26 (1961). S. 4938
Ausbeute: 53% O
NH-C
CH,
CI
C =
II. Bekanntes Verfahren
A. Herstellung über das 2-('hloimelhyl-4-pheriyl-6-ehlor-chinazolin-3-oxid
5-l-hunyl-7-chlor -2,3-diliydro-t H-l,4-hcnzodiazcpin-2-DIi-I
oxid
J. Org. Chcm.. 26 (1961),
S. 4939
Ausheule: 92",, Q
Il
NH-C
K 1Ji
CH,
C!
C "-■-= N
5-I'henyl-7-ehlor-2,3-dihydro-l H-l,4-benzodiazepin-2-on
J. Org. Chcm.. 28 (1963).
S. 2457
CH,
5-Phenyl-7-ch!oΓ-2.3-dihydro-l H-1,4-beri7odi;i/cpin
Die Gesamtausbeute im Verfahren der Erfindung gemäß Formelschema I beträgt etwa 31,5% der
4-, Theorie, bezogen auf eingesetztes p-Chloranilin.
Selbst unter Berücksichtigung der in J. Org. Chem.. Bd. 27 (1962), S. 563, für den Schritt (3) angegebenen
Ausbeute von 71% ist das bekannte Verfahren (Formelschema Il auf Seite 3) dem entsprechenden
erfindungsgemäßen Verfahren unterlegen. Nach R. E Da vies und Mitarb, J. Chem. Soc. (1948) S. 295 bis
299, insbesondere 296, beträgt die Ausbeute an 2-Amino-5-chlorbenzophenon aus p-Chloranilin nut
8,8%, wenn man nach der Methode von F. D Chattaway, J. Chem. Soc. Bd. 85 (1904), S. 344
arbeitet; vgl. Fußnote (8) auf Seite 476 von L. H Sternbach und Mitarbeiter, J. Am. Chem. Soc.
Bd. 82(1960). ]. F. J. Dippy und Mitarbeiter, J. Chem
Soc. (1952), S. 2205 bis 2211, insbesondere S. 220/
bo berichten, daß die Ausbeute an 2-Amino-5-chlorbenzo
phenon aus p-Chloranilin nach diesem Verfahren 15°/( beträgt. D. A. D e η t ο η und Mitarbeiter, J. Chem. Soc
(1963), S. 4741 bis 4743, insbesondere S. 4742, haber 2-Amino-5-chlorbenzophenon nach einer etwas modifi-
b5 zierten Methode in einer Ausbeute von 15% erhalten. B
Staskum, J. Org. Chem. Bd.29, S. 2856 bis 286(
konnten bei Verwendung von Polyphos,>horsäure al·
Kondensationsmittel die Ausbeute auf 20% steigern.
Gemäß Spalte 3, Zeilen ?l bis 58, der polnischen Patentschrift 52 401 soll die Ausbeute an 2-Amino-5-chlorbenzophenon
53 Tciic, Liitsprechend 91% der
Theorie, betragen. Diese Ausbeuteberechnung ist unrichtig. 53 Teile 2-Amino-5-chlorbenzophcnon werden
aus 64 Teilen p-Chioranilin erhalten; vgl. Spalte 3,
Zeile 23 bis 24 und Zeilen 56 bis 58. Das Molekularge-
!0
wicht von 2-Amino-5-chlorbenzophenon ist 231,7 und
das von p-C'hioranilin 127,6. Deshalb beträgt die
Ausbeute 45,5%.
Unter Berücksichtigung dieser Ausbeute von 45,5% 2-Amino-5-chlorbenzophenon und einer Ausbeute von
71% im Schritt (3) beträgt die Gesamtausbeute nach dem Formelschema (I I) etwa 17% der Theorie.
III. Andere bekannte Verfahren verlaufen nach folgenden Reaktionssehemala:
J. Or«. C"hem, Bd. 28 (1963). S. 2456
NH,
Rohausbeute 14%
CO Cl
QH5
G)
Rohausbeute 23%
Cl
N
Il -t AiC!.,
Il -t AiC!.,
NHCH1CH-, N I
CO CV1H5
NHCH2CH2NIICOChH5
NHCH2CH2NIICOChH5
CO
CV1H5 Rohausbeute 32"/,, ,
C
ο -η«/.. Λ /γ Ν
CV1II5
Rohausbeutc 45'/.,
Die Gesamtausbeute, bezogen auf 2-Amino-5-chlorbenzophenon, beträgt:
beim Weg (T) 3,5%,
beim Weg (2) 14% χ 32%, = 4,5% und
beim Weg (f) 23% χ 45% = 10,4% der Theorie.
Claims (2)
1. 2-(2,3-Dioxopiperazino)-benzophenone der allgemeinen Formel 1
NH
in der X und Y ein Wasserstoff- oder Halogenatom bedeuten.
2. Verfahren zur Herstellung der 2-(2,3-Dioxopiperazino)-benzophenone
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Piperazino[l,2-ajindol
der allgemeinen Formel Il
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