DE19654198A1 - Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn - Google Patents
Maschine zur Herstellung einer FaserstoffbahnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung einer
Faserstoffbahn, insbesondere Tissue- oder Hygienepapierbahn,
mit wenigstens einer als Schuhpresse ausgebildeten Vorpresse,
einer durch eine Anpreßwalze sowie einen Trockenzylinder ge
bildeten Hauptpresse, einem durch die Preßspalte der Vorpres
se und der Hauptpresse geführten endlosen oberen Band und ei
nem über eine Unterwalze der Vorpresse geführten Unterfilz,
wobei die in einem Former vorgebildete Faserstoffbahn durch
das obere Band zunächst der Vorpresse und anschließend der
Hauptpresse zugeführt ist.
In der DE-A-42 24 730 sind verschiedene Ausführungsformen ei
ner Hygienepapiermaschine der eingangs genannten Art be
schrieben. Eine dieser bekannten Ausführungsformen umfaßt
insgesamt drei Preßstellen, nämlich zwei Vorpressen zwischen
zwei Oberwalzen und zwei unteren Schuhpreßwalzen mit flexi
blem Walzenmantel sowie eine Hauptpresse mit einer Anpreßwal
ze und einem Trockenzylinder. Die Papierbahn wird auf einem
Walzenformer zwischen einem Entwässerungssieb und einem obe
ren Band erzeugt. Als durchlässige Filze ausgebildete untere
Bänder werden zusammen mit der Papierbahn und dem oberen Band
durch die beiden Vorpressen hindurchgeführt.
Gemäß einer weiteren bekannten Ausführungsform nimmt ein obe
res Band die Papierbahn von einem Former ab, um es anschlie
ßend durch eine Vorpresse zwischen einer Oberwalze und einer
Unterwalze mit Unterfilz hindurch zu einer Hauptpresse zwi
schen einer Anpreßwalze und einem Trockenzylinder zu führen.
Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform ist die Anpreß
walze eine Schuhpreßwalze.
Mit Ausnahme der Verwendung von Schuhpressen entsprechen die
se bekannten Ausführungsformen etwa der früher üblichen, bei
den neuen Hygienepapiermaschinen jedoch nicht mehr verwende
ten Zweifilz-Tissue-Anordnungen.
Bei diesen bekannten Zweifilzmaschinen ist der Oberfilz sehr
dicht und der Unterfilz sehr wasseraufnahmefähig. Zur Errei
chung einer größtmöglichen Wasserabfuhr durch den Unterfilz
ist die Unterwalze als Saugwalze ausgebildet.
Das bei einer solchen Bauart von Zweifilzmaschinen auftreten
de Problem, das zu einer Abkehr von diesem Prinzip und statt
dessen zu der heutigen Verwendung von Einfilzmaschinen führ
te, besteht darin, daß mit zunehmender Bahnlaufgeschwindig
keit auch mit einer Saugpresse nicht rasch genug vorentwäs
sert werden kann und die Bahn infolge eines ungenügenden Was
serabflusses in der Vorpresse verdrückt wird.
Aus diesem Grund ist die Verwendung einer Schuhpresse als
Vorpresse zwar grundsätzlich richtig. Bei den aus der DE-A-42 24 730
bekannten Ausführungsformen ist jedoch unter anderem
von Nachteil, daß die jeweiligen Schuhpreßwalzen in unterer
Position angeordnet sind, nachdem die Papierbahn sehr naß,
d. h. mit einem Trockengehalt von etwa 6 bis 8%, von dem
Blattbildungssieb kommt.
Die Blindbohrungen oder Rillen in der Oberfläche des Preßman
tels können aufgrund ihrer fertigungsbedingt begrenzten Tiefe
nicht die ganze anfallende Wassermenge aufnehmen. Dies dürfte
ein Grund dafür sein, daß bei den meisten der in der DE-A-42 24 730
beschriebenen Ausführungsformen zwei Vorpressen und in
einem Fall zusätzlich eine Sauganpreßwalze in der Hauptpresse
vorgesehen sind.
Bei den meisten der aus der DE-A-42 24 730 bekannten Ausfüh
rungsformen wird zudem ein wasserundurchlässiges oder wasser
dichtes oberes Band verwendet.
Insbesondere im Vergleich zu einer Einfilzmaschine nehmen die
bekannten Ausführungsformen der Zweifilzmaschine somit rela
tiv viel Platz in Anspruch, zumal in den genannten Fällen
zwei Vorpressen und eine Hauptpresse vorgesehen sind, die am
Kreppzylinder kein Wasser entfernt.
Das Ziel der Erfindung besteht unter anderem darin, eine Ma
schine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die
zuvor genannten Nachteile beseitigt sind, die bei einfachem,
kompaktem Aufbau mit möglichst niedrigen Linienkräften insbe
sondere bereits nach Abgabe der Bahn an den Trockenzylinder
einen relativ hohen Bahntrockengehalt gewährleistet und mit
der die Verwendung irgendwelcher Saugpreßwalzen entbehrlich
wird.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die
als Schuhpresse ausgebildete, einen in Bahnlaufrichtung ver
längerten Preßspalt aufweisende Vorpresse eine obere
Schuhpreßeinheit und eine dieser gegenüberliegende Unterwalze
umfaßt, daß die obere Schuhpreßeinheit mit einem glatten um
laufenden flexiblen Preßband versehen ist, daß die Unterwalze
gerillt ist, daß als oberes Band ein relativ dichter Oberfilz
vorgesehen ist, dessen Wasserdurchlässigkeit geringer ist als
die des Unterfilzes, in der Hauptpresse bei der Anpressung an
den Trockenzylinder jedoch noch die Entfernung zusätzlichen
Wassers aus der Faserstoffbahn ermöglicht, und daß die der
Hauptpresse zugeordnete Anpreßwalze zur Aufnahme von ausge
preßtem Wasser eine gelochte und/oder gerillte Oberfläche be
sitzt.
Damit werden nicht nur die zuvor genannten Nachteile der be
kannten Hygienepapiermaschinen beseitigt. Die erfindungsgemä
ße Maschine ist auch äußerst unkompliziert und kompakt sowie
bezüglich des nach Abgabe der Papierbahn an den Trockenzylin
der erreichten Bahntrockengehaltes äußerst effizient, was be
deutet, daß mit möglichst niedrigen Linienkräften ein maxima
ler Trockengehalt der Bahn erzielt wird. Wesentlich ist auch
der Wegfall von Saugpreßwalzen, womit gleichzeitig das Erfor
dernis des Aufbringens der Leistung für die Unterdruckerzeu
gung entfällt, die erheblich höher als die betreffende mecha
nische Antriebsleistung ist. Zudem kann bei hoher Produkti
onsleistung der Durchmesser des Trockenzylinders relativ
klein gehalten werden. Schließlich ist die erfindungsgemäße
Maschine auch in der Lage, je nach Bedarf zur Qualitätsbeein
flussung mit unterschiedlichen Intensitäten der Pressung ei
ner oder beider Pressen zu arbeiten.
Im Ergebnis wird wieder auf das Prinzip einer Zweifilzmaschi
ne zurückgegriffen, die erfindungsgemäß in besonderer Weise
ausgestaltet ist.
Der Erfindung liegt unter anderem der Gedanke zugrunde, daß
die großen Wassermengen, die in einer einzigen Vorpresse an
fallen, auch ohne das Vakuum einer Saugpreßwalze bewältigt
werden können und daß überdies ein hoher Endtrockengehalt der
Bahn nach der Hauptpreßstelle erreicht werden kann, wenn die
Vorpresse eine Schuhpresse mit verlängertem Preßspalt ist,
die Oberwalze eine Schuhpreßwalze mit glattem Preßmantel ist,
die Unterwalze eine gerillte Walze mit genügend tiefen Rillen
ist, der Oberfilz zwar dicht, jedoch noch so wasserdurchläs
sig ist, daß bei der Anpressung an den Trockenzylinder noch
weiteres Wasser aus der Papierbahn entfernt werden kann, und
die Anpreßwalze der Hauptpresse eine gelochte und/oder ge
rillte Oberfläche zur Aufnahme von ausgepreßtem Wasser auf
weist.
Mit einer solchen Ausgestaltung ist es möglich, in einer
Preßzone der Vorpresse sowohl den Unterfilz als auch die Pa
pierbahn und den Oberfilz nach unten so zu entwässern, daß
nach der Vorpresse nur noch sehr wenig frei bewegliches Was
ser in der Papierbahn und in dem Oberfilz verbleibt, so daß
nicht nur eine Zerdrückung in der Hauptpreßzone vermieden
wird, sondern trotz der Verwendung eines sehr dichten Ober
filzes in der Hauptpreßzone auch eine weitere Entwässerung
stattfinden kann, wodurch die Papierbahn am Ende der Haupt
preßzone den gewünschten hohen Trockengehalt erhält. Durch
eine zweite Vorpresse könnte der Trockengehalt der Papierbahn
zwar zusätzlich geringfügig gesteigert werden. Sie wäre je
doch hinsichtlich der Betriebskosten unwirtschaftlich.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform ist die
Schuhpreßeinheit der Vorpresse eine Schuhpreßwalze und das
zugeordnete glatte Preßband ein glatter Preßmantel, der an
den Enden durch mitrotierende Deckel verschlossen ist.
Die Anpreßwalze der Hauptpresse kann eine mit einem elasti
schen Gummibezug versehene herkömmliche Walze sein. Vorzugs
weise ist diese Anpreßwalze jedoch eine mit einem flexiblen
Walzenmantel versehene Schuhpreßwalze.
Von besonderem Vorteil ist, wenn der Mantel der Anpreßwalze
mit Blindbohrungen versehen ist. Hierbei kann der Mantel die
ser Anpreßwalze im Neuzustand einen gebohrten Flächenanteil
besitzen, der etwa 20 bis etwa 35% der Gesamtoberfläche be
trägt. Der Lochdurchmesser liegt im Neuzustand des Mantels
vorteilhafterweise in einem Bereich von etwa 2 bis etwa 3 mm.
Die Lochtiefe kann im Neuzustand des Mantels in einem Bereich
von vorzugsweise etwa 1,5 bis etwa 3 mm liegen.
Die Linienkraft kann höher sein als bei einer herkömmlichen
Preßwalze, wobei der Druckabfall am Ende des Preßspaltes vor
zugsweise steiler erfolgt. Damit ist gewährleistet, daß die
Papierbahn in der Hauptpresse auf einen relativ hohen End
trockengehalt gebracht werden kann. Es ist aber auch möglich,
zur Veränderung der Papierqualität die Linienkraft beider
Pressen beliebig hoch einzustellen, z. B. niedrige Linienkräf
te für voluminöse bessere Qualitäten und höhere Linienkräfte
für Massenprodukte. Eine solche Verstellung ist bei den bis
herigen Ausführungen mit herkömmlichen Walzen nicht möglich,
da diese nur bei einer bestimmten Linienkraft genau aufeinan
der passen.
Insbesondere im Hinblick auf einen möglichst einfachen kom
pakten Aufbau ist es von Vorteil, wenn der Oberfilz ausgehend
von der Vorpresse direkt, d. h. insbesondere ohne dazwischen
liegende Umlenkwalze zu der als Schuhwalze ausgebildeten An
preßwalze der Hauptpresse geführt ist und diese über einen
größeren Sektor vor der Preßzone umschlingt. Damit werden die
mit einer solchen Umlenkwalze bisher einhergehenden Probleme
vermieden, die darin bestanden, daß entsprechend viel Platz
am Trockenzylinderumfang benötigt wurde, der insbesondere für
die Heißluftblashaube verloren ging, wodurch die Produktions
kapazität der Maschine verringert wurde.
Der benötigte Platz wird dadurch geschaffen, daß der Oberfilz
die Schuhanpreßwalze der Hauptpresse um mehr als 45° um
schlingt. In dieser Umschlingungszone sollte der weiche Preß
mantel von innen gestützt werden. Die entsprechende Abstüt
zung kann zwar durch einen oder mehrere Gleitschuhe erfolgen.
Dies wäre jedoch mit einer zusätzlichen höheren Antriebslei
stung verbunden. Statt dessen ist vorteilhafterweise vorgese
hen, daß der Preßmantel der als Schuhpreßwalze ausgebildeten
Anpreßwalze zumindest in dem durch den Oberfilz umschlungenen
Bereich durch in Mantelumfangsrichtung hintereinander ange
ordnete kleine Stütz- oder Segmentwalzen abgestützt ist, die
an einem den Preßmantel durchsetzenden feststehenden Quer
haupt gelagert sind.
Der Durchmesser der Stützwalzen kann beispielsweise in einem
Bereich von etwa 60 bis etwa 120 mm liegen.
Diese Stützwalzen sind über die sich quer zur Bahnlaufrich
tung erstreckende Maschinenbreite vorzugsweise mehrteilig
ausgeführt. Dabei liegt das Verhältnis zwischen dem gegensei
tigen Abstand der vager einer jeweiligen Teilstützwalze und
dem Walzendurchmesser zweckmäßigerweise in einem Bereich von
etwa 7,5 bis etwa 15, wobei dieses Verhältnis vorzugsweise 12
beträgt. Hierbei kann der Abstand dieser vager insbesondere
auch geringer als die hänge einer jeweiligen Teilstützwalze
sein.
Der nicht unterstützte Bereich zwischen den Stirnenden der
Teilstützwalzen einer jeweiligen sich in Richtung der Maschi
nenbreite erstreckenden Walzenreihe kann maximal etwa 10 bis
etwa 25 mm betragen. Dies ist unkritisch, nachdem die Stei
figkeit der in Laufrichtung gebogenen Pressmäntel in Quer
richtung in der Regel groß genug ist, um diese Lücke ohne
nennenswerten Durchhang zu überbrücken.
Von besonderem Vorteil ist, wenn der Winkelabstand zwischen
den in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Stützwalzen in
einem Bereich von etwa 7,5 bis etwa 15 Grad liegt.
Um am Auslauf der Vorpresse ein Mitlaufen der Faserstoffbahn
mit dem Oberfilz sicherzustellen, andererseits jedoch eine
Wiederbefeuchtung durch den Unterfilz zu minimieren, ist bei
einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform der Unterfilz
allgemein entlang einer die Unterwalze der Vorpresse in dem
Endpunkt des zugeordneten Preßspaltes berührenden Tangente
von der unteren Preßwalze weggeführt, wobei die maximale
Richtungsabweichung von dieser Tangente zweckmäßigerweise in
einem Bereich von etwa -2 Grad bis etwa +4 Grad liegt. Größe
re Abweichungen sind ungünstig, da es bei einer größeren ne
gativen Abweichung zu einer Rückbefeuchtung des Unterfilzes
durch das Wasser in den Rillen der Unterwalze und bei einer
größeren positiven Abweichung zu einer Rückbefeuchtung der
Papierbahn durch den Unterfilz kommen kann.
Zur Sicherstellung einer raschen Trennung von Ober- und Un
terfilz muß der Oberfilz und die Faserstoffbahn den Preßman
tel im konvexen Bereich des Preßschuhes an der Auslaufseite
mit einem entsprechend großen Winkel umschlingen. Hierbei
liegt der unmittelbar hinter dem Preßspalt der Vorpresse vor
gesehene Öffnungswinkel zwischen dem die Faserstoffbahn mit
sich führenden Oberfilz und dem Unterfilz vorzugsweise in ei
nem Bereich von etwa 4 bis etwa 15 Grad.
Die in dem Preßspalt der Vorpresse erzeugte Linienkraft liegt
vorteilhafterweise in einem Bereich von etwa 60 bis etwa 300 kN/m,
während die in Bahnlaufrichtung betrachtete Preßspalt
länge vorzugsweise einen Wert im Bereich von etwa 80 bis etwa
200 mm besitzt. Der in diesem Preßspalt der Vorpresse erzeug
te Druck steigt in Bahnlaufrichtung bis zu einem Maximaldruck
von vorzugsweise etwa 1,5 bis etwa 4 Pa progressiv an, um an
schließend steil abzufallen.
Im Fall der Verwendung einer als Schuhpresse ausgebildeten
Hauptpresse liegt die im Preßspalt der Hauptpresse erzeugte
maximale Linienkraft vorzugsweise in einem Bereich von etwa
100 bis etwa 200 kN/m. Die in Bahnlaufrichtung gemessene Län
ge des Preßspaltes besitzt vorteilhafterweise einen Wert im
Bereich von etwa 50 bis etwa 120 mm. Der in dem Preßspalt er
zeugte Druck steigt in Bahnlaufrichtung vorzugsweise zunächst
relativ langsam an, um anschließend relativ schnell abzufal
len. Von besonderem Vorteil ist, wenn der in diesem Preßspalt
erzeugte Maximaldruck in einem Bereich von etwa 2,5 bis etwa
5 MPa liegt, wenn eine hohe Produktionsleistung angestrebt
ist.
Die Maximaldrücke in den beiden Pressen und die Struktur der
Rillen oder Blindbohrungen in der Oberfläche des Preßmantels
der Hauptpresse können so aufeinander abgestimmt sein, daß
sich ein maximaler Trockengehalt nach der Hauptpresse in der
Faserstoffbahn einstellt, wobei eine möglichst lange Lebens
dauer der beiden Filze berücksichtigt ist. Je höher die Lini
enkraft und der Maximaldruck in der Vorpresse sind, desto we
niger Wasser bleibt im Oberfilz zurück. Damit wird die in der
Hauptpresse anfallende Wassermenge klein, so daß zur Wasser
abführung aus dem Oberfilz keine großen Fließquerschnitte
mehr erforderlich sind. Der Oberfilz kann eine feine und
dichte Struktur erhalten. Ein solcher Filz übt eine gleichmä
ßigere Pressung auf die Faserstoffbahn aus und reduziert die
Rückbefeuchtung an die Faserstoffbahn am Ende des Preßspal
tes. Auf der anderen Seite wird die Lebensdauer beider Filze
durch zu starkes Drücken in der Vorpresse verringert. Aus
diesem Grund macht man den Oberfilz zwar wesentlich dichter
als den Unterfilz, er ist jedoch noch so porös, daß auch in
der Hauptpresse noch genügend Wasserabfluß möglich ist, so
daß hinsichtlich des Trockengehalts der Faserstoffbahn keine
nennenswerten Einbußen zu verzeichnen sind.
In jedem Fall geht Produktionskapazität verloren, wenn der
Oberfilz so dicht gemacht wird, daß der Preßimpuls in der
Hauptpresse mangels eines genügenden Wasserabflusses zu kei
ner nennenswerten Steigerung des Trockengehaltes der Faser
stoffbahn führt.
Für eine entsprechende Optimierung können nun insbesondere
die folgenden Maßnahmen vorgesehen sein:
Der in dem Preßspalt der Hauptpresse erzeugte Maximaldruck
ist vorteilhafterweise höher als der in dem Preßspalt der
Vorpresse. Die Wasserdurchlässigkeit des Oberfilzes ist
zweckmäßigerweise höchstens 1/3, vorzugsweise höchstens 1/4
der des Unterfilzes. Die Wasserdurchlässigkeit des Oberfilzes
ist vorteilhafterweise noch so groß, daß sich in der Haupt
presse eine Trockengehaltserhöhung der Faserstoffbahn von
mehr als 2% ergibt. Die Wasserdurchlässigkeit des Oberfilzes
ist vorzugsweise so gewählt, daß sich nach der Hauptpresse
ein Endtrockengehalt der Faserstoffbahn von über 42% ergibt.
Zur Maximierung der Entwässerung in der Hauptpresse kann die
Oberfläche des Preßmantels der Anpreßwalze sowohl mit Blind
bohrungen als auch mit Rillen versehen sein.
Die Summe der mit Blindbohrungen und Rillen versehenen Flä
chenanteile des Preßmantels der Anpreßwalze im Neuzustand des
Preßmantels beträgt vorzugsweise etwa 25 bis etwa 40% der
Gesamtoberfläche.
Zweckmäßigerweise beträgt die Tiefe der Rillen etwa 1/10 bis
etwa 1/3 der Tiefe der Blindbohrungen.
Die Breite der Rillen liegt vorteilhafterweise in einem Be
reich von etwa 0,3 bis 0,6 mm.
Gemäß einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, daß die Rillen die Blindbohrungen jeder zweiten
Zeile von Blindbohrungen mittig anschneiden und mittig zwi
schen den Blindbohrungen der dazwischenliegenden Zeilen hin
durchlaufen.
Bei einer alternativen zweckmäßigen Ausführungsvariante ist
vorgesehen, daß die Rillen in der Mitte zwischen zwei benach
barten Zeilen von Blindbohrungen verlaufen und keine Blind
bohrungen schneiden.
Hierbei ist die Orientierung bezüglich des Zeilenverlaufs be
liebig. In beiden Fällen ist es jedoch zweckmäßig, wenn die
Rillung so verläuft, daß der Winkel zur Achse am größten ist.
Im Bereich der gerillten Unterwalze der Vorpresse kann eine
Auffangwanne oder -rinne zum Auffangen des aus den Rillen der
Unterwalze ausgeschleuderten Wassers vorgesehen sein.
Zudem kann im Bereich der blindgebohrten und gerillten An
preßwalze der Hauptpresse eine Auffangwanne oder -rille zum
Auffangen des aus den Blindbohrungen und Rillen der Anpreß
walze abgeschleuderten Wassers vorgesehen sein.
Zur Erhöhung der Wasserentfernung vom Mantel der Anpreßwalze
der Hauptpresse kann dieser Anpreßwalze ein Wasserabstreifer
mit einer kraft schlüssig an deren Preßmantel anlegbaren Was
serabstreifleiste zugeordnet sein.
Zur Reinigung des Oberfilzes können alle bisher bekannten Me
thoden angewendet werden. So können zur Reinigung dieses
Oberfilzes beispielsweise traversierende, oszillierende oder
auch feststehende Sprühdüsen und Absaugschlitze vorgesehen
sein.
Alternativ oder ergänzend können auch Mittel zur Reinigung
des Oberfilzes nach dem Verdrängerprinzip vorgesehen sein, um
klares, weitgehend schmutzpartikelfreies Wasser auf die In
nenseite des Oberfilzes aufzuspritzen, das anschließend in
der Vorpresse durch den Oberfilz und die Faserstoffbahn in
den Unterfilz gedrückt wird. Dadurch können beispielsweise
von der Papierseite her eingedrungene Schmutzteilchen ent
fernt werden. Von besonderem Vorteil ist auch, wenn Mittel
für eine Korrektur der Bahnfeuchte über die Maschinenbreite
vorgesehen sind, um die Menge von Waschwasser über die Ma
schinenbreite variieren zu können. Dabei wird in der Regel
auf zu trockene Streifen im Papier mit einer erhöhten Wasch
wasserzugabe reagiert.
Alternativ können auch mehrere mit Wasser unterschiedlicher
Temperatur beschickte Spritzrohre mit über die Maschinenbrei
te regulierbarem Wasseraustritt vorgesehen sein, mit denen
unterschiedliche Filztemperaturen einstellbar sind. Dies ge
schieht in der Regel in der Weise, daß zu nasse Streifen im
Papier durch Zugabe von Wasser erhöhter Temperatur in den
entsprechenden Zonen des Oberfilzes kompensiert werden.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungs
varianten der erfindungsgemäßen Maschine angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert;
in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Hygiene
papiermaschine,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Vorpreßzone
der in Fig. 1 gezeigten Hygienepapiermaschine
im Teilschnitt,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der Hauptpreßzone
der in Fig. 1 dargestellten Hygienepapierma
schine im Teilschnitt,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Hygienepapiermaschine,
Fig. 5 ein Oberflächensegment eines Preßmantels der
Anpreßwalze der Hauptpresse und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Oberflä
chensegments eines Preßmantels der Anpreßwalze
der Hauptpresse.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform einer Hygienepa
piermaschine umfaßt zunächst einen Stoffauflauf 10, einen
Oberfilz 12 sowie ein Blattbildungssieb 14, das zusammen mit
dem Oberfilz 12 eine Formierwalze 16 umspannt und die vom
Stoffauflauf 10 kommende Fasersuspension entwässert.
Innerhalb der Schlaufe des Blattbildungssiebes 14 ist eine
Wasserauffangrinne 18 mit seitlichem Auslaß 20 für das von
dem Blattbildungssieb 14 abgespritzte Wasser vorgesehen.
Das Blattbildungssieb 14 läuft in Längsrichtung gespannt über
Siebleitwalzen 22 ab.
Der Oberfilz 12 läuft über eine Filzleitwalze 24 zu einer
Vorpresse 26 und über eine Anpreßwalze 28 einer Hauptpresse
30 zu einer Regulierwalze 32, einer Spannwalze 34 sowie über
eine Filzleitwalze 36 zurück zu der Formierwalze 16.
Die Vorpresse 26 besteht aus einer gerillten Unterwalze 38
und einer oberen Schuhpreßwalze 40 mit einem Preßschuh 42,
durch den ein glatter undurchlässiger biegsamer Preßmantel 44
gegen den Oberfilz 12 und die gerillte Unterwalze 38 andrück
bar ist.
Auf der Unterseite des Oberfilzes 12 läuft eine zwischen dem
Blattbildungssieb 14 und dem Oberfilz 12 gebildete Faser
stoffbahn, im vorliegenden Fall Papierbahn 46, in den Preß
spalt 48 der Vorpresse 48 ein.
Unter der Papierbahn 46 läuft ferner ein Unterfilz 50 durch
den Preßspalt 48 hindurch. Dieser Unterfilz 50 wird von Leit
walzen 52 unter Umfangsspannung in seiner Bahn geführt.
Zur Reinigung des Unterfilzes 50 während des Betriebs sind
ein Rohrsauger 54 und ein Spritzrohr 56 vorgesehen.
Zur Reinigung des Oberfilzes 12 dienen ein oder mehrere
Spritzrohre 58, die in der Schlaufe des Oberfilzes 12 ange
ordnet sind.
Die Papierbahn 46 wird nach einem Durchlaufen der Vorpresse
26 von der ebenfalls als Schuhpreßwalze ausgebildeten Anpreß
walze 28 an einen Trockenzylinder 60 angepreßt, der zusammen
mit der Anpreßwalze 28 eine Hauptpresse 30 bildet. Die Pa
pierbahn 46 bleibt an dem Trockenzylinder 60 haften, um nach
erfolgter Trocknung von einem Kreppschaber 62 abgeschabt zu
werden.
Die Formierwalze 16, die Unterwalze 38 und der Trockenzylin
der 60 sind in Pfeilrichtung antreibbar.
Zum Auffangen des aus den Bohrungen und Rillen der Anpreßwal
ze 28 austretenden Wassers ist eine Rinne 64 vorgesehen.
Das von der Unterwalze 38 abgeschleuderte Wasser wird in ei
ner Rinne 66 aufgefangen und seitlich aus der Hygienepapier
maschine herausgeführt.
Fig. 2 zeigt eine Teilansicht der gerillten Unterwalze 38
der Vorpresse 26 und einen Teilschnitt durch die obere
Schuhpreßwalze 40 mit dem Preßmantel 44, in dem der Preßschuh
42 durch Andrückkolben 68 radial nach unten preßbar an einem
nicht dargestellten Querhaupt gehalten ist.
Die dem Preßmantel 44 zugewandte Gleitfläche des Preßschuhes
42 wird im folgenden Fall hydrodynamisch durch Einzug eines
Ölfilmes zwischen dem Preßschuh 42 und dem Preßmantel 44 ge
schmiert. Die Schmierung kann auch durch die Zufuhr von
Drucköl durch Öffnungen 70 in der Gleitfläche ergänzt werden.
Der Preßmantel 44 besitzt sowohl eine glatte Innenfläche als
auch eine glatte Außenfläche.
Der Oberfilz 12 und die mitgeführte Papierbahn 46 sowie der
Unterfilz 50 laufen von links nach rechts durch den Preßspalt
48 der Vorpresse 26. Hinter dem Preßspalt 48 der Vorpresse 26
läuft der Oberfilz 12 mit der Papierbahn 46 nach oben ge
krümmt ab, um anschließend zur nächsten Walze weiterzulaufen.
Der Winkel β zwischen einer Tangente 72 an die Unterwalze 38
am Ende des Preßspaltes 48 der Vorpresse 26 und dem etwa ge
radlinigen Verlauf des Oberfilzes 12 ist so groß gewählt, daß
Umgebungsluft leicht in den Zwickel zwischen dem Oberfilz 12
und dem Unterfilz 50 eindringen kann, wenn der Unterfilz 50
entlang der Tangente 72 von der Unterwalze 38 abläuft oder um
einen kleinen Winkel α von wenigen Grad von der Richtung der
Tangente 72 abweicht. Dabei soll der Öffnungswinkel zwischen
dem Oberfilz 12 und dem Unterfilz 50, d. h. die Winkeldiffe
renz β-α möglichst größer als vorzugsweise 5 Grad sein.
Fig. 3 zeigt in geschnittener Darstellung eine Ausführungs
form einer der Hauptpresse 30 zugeordneten, als Schuhpreßwal
ze ausgebildeten Anpreßwalze 28 mit einem feststehenden Quer
haupt 74, das mit einer Innenbohrung 76 versehen ist, durch
die nicht dargestellte Versorgungsleitungen geführt sind.
Auf dem Querhaupt 74 ist eine Reihe von Druckzylindern 78 mit
radial beweglichen und neigbaren Kolben 80 befestigt, die ei
nen Druckschuh 82 gegen den Trockenzylinder 60 drücken.
Ein aus elastischem Kunststoff bestehender Preßmantel 84 ist
über drehbare Stütz- oder Segmentrollen 86 abgestützt. Diese
Stützrollen oder -walzen 86 sind über die Maschinenbreite
mehrteilig ausgebildet und an den Enden bzw. in den Zwischen
räumen zwischen benachbarten Teilstützwalzen mit Lagerböcken
88 an dem Querhaupt 74 befestigt.
Der Oberfilz 12 und die mit diesem mitgeführte Papierbahn 46
laufen unten auf den Umfang der Anpreßwalze 28 auf. Nach ei
nem Passieren des Preßspaltes 90 der Hauptpresse 30 läuft der
Oberfilz 12 etwa tangential zum Trockenzylinder 60 am Ende
des Preßspaltes 90 weiter, während die Papierbahn 46 am
Trockenzylinder 60 haftend weitertransportiert wird.
Fig. 4 zeigt eine zu der der Fig. 1 alternative Ausführung
einer Hygienepapiermaschine, wobei für einander entsprechende
Teile gleiche Bezugszeichen vorgesehen sind.
Bei dieser Ausführungsform gemäß Fig. 4 wird die Papierbahn
46 auf einem Formier- oder Blattbildungssieb 14, das über
Siebleitwalzen 22 gespannt ist, an eine Abnahmewalze 92 ge
drückt. Anschließend läuft sie auf der Unterseite des Ober
filzes 12 weiter nach rechts über eine Filzleitwalze 24 durch
die Vorpresse 26 und um die Anpreßwalze 28 der Hauptpresse
30.
In dem Preßspalt 90 der Hauptpresse 30 wird die Papierbahn 46
dann an den Trockenzylinder 60 übergeben, von dem sie
schließlich durch einen Kreppschaber 62 abgekreppt wird.
Der Oberfilz 12 läuft über eine Regulierwalze 32, eine Leit
walze 94 und eine Spannwalze 34 zurück zu der Abnahmewalze
92.
Die Vorpresse 26 besteht aus einer oberen Schuhpreßwalze 40
mit einem Preßschuh 42 und einem sowohl innen als auch außen
glatten Preßmantel 44.
Zudem wird ein Unterfilz 50 durch den Preßspalt 48 der Vor
presse 26 geführt, der über Leitwalzen 96 bis 102 zurück
läuft.
Der außen am Unterfilz 50 anliegenden Leitwalze 100 kann ein
Schaber 104 zur Reinhaltung der Oberfläche zugeordnet sein.
Spritzrohre 106, 108 und ein Rohrsauger 110 halten den Unter
filz 50 sauber.
In dem Preßspalt 90 der Hauptpresse 30 wird die Papierbahn 46
von dem Oberfilz 12 an den Umfang des Trockenzylinders 60
übergeben, um nach erfolgter Trocknung durch den Kreppschaber
62 abgekreppt zu werden.
Der Anpreßwalze 28 der Hauptpresse 30 kann ein Wasserabstrei
fer 111 mit einer kraftschlüssig an deren Preßmantel 84 an
legbaren Wasserabstreifleiste zugeordnet sein.
Spritzrohre 112 und 114 sorgen für die Reinigung des Oberfil
zes 12.
Ebenso wie die Spritzrohre 106 und 108 am Unterfilz 50 können
auch die beiden Spritzrohre 112, 114 verschiedene Funktionen
haben, zu denen beispielsweise die folgenden zählen:
Einmal Niederdruckwasser, einmal Hochdruckwasser; einmal
gleichmäßige Befeuchtung der Filzfläche und einmal gezielte
Befeuchtung bestimmter Filzstellen; einmal kalt, einmal warm;
einmal Wasser, einmal Waschflüssigkeit; und/oder dergleichen.
Fig. 5 zeigt die äußere Oberfläche eines Preßmantels 84 der
der Hauptpresse 30 zugeordneten Anpreßwalze 28.
Diese Oberfläche enthält etwa äquidistant zueinander ange
brachte Blindbohrungen 116 und diese verbindende Rillen 118.
Die Rillen 118 sind so angeordnet, daß sie stets mitten durch
die Blindbohrungen 116 jeder zweiten Zeile hindurchlaufen und
somit die von den Blindbohrungen 116 am weitesten entfernten
Oberflächenpartien anschneiden.
Die Rillen 118 dienen als Abflußkanäle zu den Blindbohrungen
116, die wiederum zur vorübergehenden Wasserspeicherung in
dem Preßspalt 90 der Hauptpresse 30 vorgesehen sind.
Die Rillen 118 besitzen eine geringere Tiefe als die Blind
bohrungen 116.
Fig. 6 zeigt eine andere Konfiguration von in einem Preßman
tel 84 vorgesehenen Blindbohrungen 116 und Rillen 120. In
diesem Fall verlaufen die Rillen 120 parallel zu den Lochzei
len im Zwischenraum.
10
Stoffauflauf
12
Oberfilz
14
Blattbildungssieb
16
Formierwalze
18
Wasserauffangrinne
20
Auslaß
22
Siebleitwalzen
24
Filzleitwalze
26
Vorpresse
28
Anpreßwalze
30
Hauptpresse
32
Regulierwalze
34
Spannwalze
36
Filzleitwalze
38
Unterwalze
40
obere Schuhpreßwalze
42
Preßschuh
44
Preßmantel
46
Papierbahn
48
Preßspalt
50
Unterfilz
52
Leitwalzen
54
Rohrsauger
56
Spritzrohr
58
Spritzrohre
60
Trockenzylinder
62
Kreppschaber
64
Rinne
66
Rinne
68
Andrückkolben
70
Öffnungen
72
Tangente
74
Querhaupt
76
Innenbohrung
78
Druckzylinder
80
Kolben
82
Druckschuh
84
Preßmantel
86
Stützrollen
88
Lagerböcke
90
Preßspalt
92
Abnahmewalze
94
Leitwalze
96
Leitwalze
98
Leitwalze
100
Leitwalze
102
Leitwalze
104
Schaber
106
Spritzrohr
108
Spritzrohr
110
Rohrsauger
111
Wasserabstreifer
112
Spritzrohr
114
Spritzrohr
116
Blindbohrungen
118
Rillen
120
Rillen
α Winkel
β Winkel
α Winkel
β Winkel
Claims (40)
1. Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (46), ins
besondere Tissue- oder Hygienepapierbahn, mit wenigstens
einer als Schuhpresse ausgebildeten Vorpresse (26), ei
ner durch eine Anpreßwalze (28) sowie einen Trockenzy
linder (60) gebildeten Hauptpresse (30), einem durch die
Preßspalte (48, 90) der Vorpresse (26) und der Hauptpresse
(30) geführten endlosen oberen Band (12) und einem über
eine Unterwalze (38) der Vorpresse (26) geführten Unter
filz (50), wobei die in einem Former vorgebildete Faser
stoffbahn (46) durch das obere Band (12) zunächst der
Vorpresse (26) und anschließend der Hauptpresse (30) zu
geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als Schuhpresse ausgebildete, einen in Bahnlauf
richtung verlängerten Preßspalt (48) aufweisende Vor
presse (26) eine obere Schuhpreßeinheit (40) und eine
dieser gegenüberliegende Unterwalze (38) umfaßt, daß die
obere Schuhpreßeinheit (40) mit einem glatten umlaufen
den flexiblen Preßband (44) versehen ist, daß die Unter
walze (38) gerillt ist, daß als oberes Band ein relativ
dichter Oberfilz (12) vorgesehen ist, dessen Wasser
durchlässigkeit geringer ist als die des Unterfilzes
(50), in der Hauptpresse (30) bei der Anpressung an den
Trockenzylinder (60) jedoch noch die Entfernung zusätz
lichen Wassers aus der Faserstoffbahn (46) ermöglicht,
und daß die der Hauptpresse (30) zugeordnete Anpreßwalze (28)
zur Aufnahme von ausgepreßtem Wasser eine gelochte
und/oder gerillte Oberfläche besitzt.
2. Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schuhpreßeinheit der Vorpresse eine Schuhpreß
walze (40) und das zugeordnete glatte Preßband ein glat
ter Preßmantel (44) ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anpreßwalze (28) der Hauptpresse (30) eine mit
einem elastischen Gummibezug versehene herkömmliche Wal
ze ist.
4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anpreßwalze (28) der Hauptpresse (30) eine mit
einem flexiblen Preßmantel (84) versehene Schuhpreßwalze
ist.
5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mantel (84) der Anpreßwalze (28) mit Blindboh
rungen (116) versehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mantel (84) der Anpreßwalze (28) im Neuzustand
einen gebohrten Flächenanteil besitzt, der etwa 20 bis
etwa 35% der Gesamtoberfläche beträgt.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lochdurchmesser im Neuzustand des Mantels (84)
in einem Bereich von etwa 2 bis etwa 3 mm liegt.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lochtiefe im Neuzustand des Mantels (84) in ei
nem Bereich von etwa 1,5 bis etwa 3 mm liegt.
9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberfilz (12) ausgehend von der Vorpresse (26)
direkt, d. h. insbesondere ohne dazwischenliegende Um
lenkwalze zu der Hauptpresse (30) geführt ist.
10. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Preßmantel (84) der als Schuhpreßwalze ausgebil
deten Anpreßwalze (28) zumindest in dem durch den Ober
filz (12) umschlungenen Bereich durch in Mantelumfangs
richtung hintereinander angeordnete kleine Stütz- oder
Segmentwalzen (86) abgestützt ist, die an einem den
Preßmantel (84) durchsetzenden feststehenden Querhaupt
(74) gelagert sind.
11. Maschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser der Stützwalzen (86) in einem Be
reich von etwa 60 bis etwa 120 mm liegt.
12. Maschine nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützwalzen (86) über die sich quer zur Bahn
laufrichtung erstreckende Maschinenbreite mehrteilig
ausgeführt sind.
13. Maschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis zwischen dem gegenseitigen Abstand
der Lager (88) einer jeweiligen Teilstützwalze und dem
Walzendurchmesser in einem Bereich von etwa 7,5 bis etwa
15 liegt und vorzugsweise etwa 12 beträgt.
14. Maschine nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der nicht unterstützte Bereich zwischen den Stirn
seiten der Teilstützwalzen einer jeweiligen sich in
Richtung der Maschinenbreite erstreckenden Walzenreihe
maximal etwa 10 bis etwa 25 mm beträgt.
15. Maschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkelabstand zwischen den in Mantelumfangsrich
tung aufeinanderfolgenden Stützwalzen (86) in einem Be
reich von etwa 7,5 bis etwa 15° liegt.
16. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterfilz (50) allgemein entlang einer die Un
terwalze (38) der Vorpresse (26) in dem Endpunkt des zu
geordneten Preßspaltes (48) berührenden Tangente (72)
von dem Preßspalt (48) weggeführt ist und die maximale
Richtungsabweichung (α) von dieser Tangente (72) vor
zugsweise in einem Bereich von etwa -2° bis +4° liegt.
17. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der unmittelbar hinter dem Preßspalt (48) der Vor
presse (26) vorgesehene Öffnungswinkel (β-α) zwischen
dem die Faserstoffbahn (46) mit sich führenden Oberfilz
(12) und dem Unterfilz (50) in einem Bereich von etwa 4
bis etwa 15° liegt.
18. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in dem Preßspalt (48) der Vorpresse (26) erzeug
te Linienkraft in einem Bereich von etwa 60 bis etwa 300 kN/m
und die in Bahnlaufrichtung betrachtete Preßspalt
länge vorzugsweise in einem Bereich von etwa 80 bis etwa
200 mm liegt.
19. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in dem Preßspalt (48) der Vorpresse (26) erzeug
te Druck in Bahnlaufrichtung bis zu einem Maximaldruck
von etwa 1,5 bis etwa 4 Pa ansteigt und anschließend
steil abfällt.
20. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptpresse (30) eine Schuhpresse ist und daß
die im Preßspalt (90) der Hauptpresse (30) erzeugte ma
ximale Linienkraft in einem Bereich von etwa 100 bis et
wa 200 kN/m liegt.
21. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptpresse (30) eine Schuhpresse ist und daß
die in Bahnlaufrichtung gemessene Länge des Preßspaltes
(90) der Hauptpresse (30) in einem Bereich von etwa 50
bis etwa 120 mm liegt.
22. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptpresse (30) eine Schuhpresse ist und daß
der in dem Preßspalt (90) der Hauptpresse (30) erzeugte
Druck in Bahnlaufrichtung zunächst relativ langsam an
steigt und anschließend relativ schnell abfällt.
23. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptpresse (30) eine Schuhpresse ist und daß
der in dem Preßspalt (90) der Hauptpresse (30) erzeugte
Maximaldruck in einem Bereich von etwa 2,5 bis etwa 5
MPa liegt.
24. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in dem Preßspalt (90) der Hauptpresse (30) er
zeugte Maximaldruck höher ist als der in dem Preßspalt
(48) der Vorpresse (26).
25. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserdurchlässigkeit des Oberfilzes (12) höch
stens 1/3, vorzugsweise höchstens 1/4 der des Unterfil
zes (50) ist.
26. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserdurchlässigkeit des Oberfilzes (12) noch
so groß ist, daß sich in der Hauptpresse (30) eine
Trockengehaltserhöhung der Faserstoffbahn (46) von mehr als
2% ergibt.
27. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserdurchlässigkeit des Oberfilzes (12) so ge
wählt ist, daß sich nach der Hauptpresse (30) ein End
trockengehalt der Faserstoffbahn (46) von über 42% er
gibt.
28. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anpreßwalze (28) der Hauptpresse (30) eine
Schuhpreßwalze ist und daß die Oberfläche des Preßman
tels (84) der Anpreßwalze (28) sowohl mit Blindbohrungen
(116) als auch mit Rillen (118, 120) versehen ist.
29. Maschine nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Summe der mit Blindbohrungen (116) und Rillen
(118, 120) versehenen Flächenanteile des Preßmantels
(84) der Anpreßwalze (28) im Neuzustand des Preßmantels
(84) etwa 25 bis etwa 40% der Gesamtoberfläche beträgt.
30. Maschine nach Anspruch 28 oder 29,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tiefe der Rillen (118, 120) etwa 1/10 bis etwa
1/3 der Tiefe der Blindbohrungen (116) beträgt.
31. Maschine nach einem der Ansprüche 28 bis 30,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Rillen (118, 120) in einem Bereich
von etwa 0,3 bis etwa 0,6 mm liegt.
32. Maschine nach einem der Ansprüche 28 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rillen (118) die Blindbohrungen (116) jeder
zweiten Zeile von Blindbohrungen (116) mittig anschnei
den und mittig zwischen den Blindbohrungen (116) der da
zwischenliegenden Zeilen hindurchlaufen.
33. Maschine nach einem der Ansprüche 28 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rillen (120) in der Mitte zwischen zwei benach
barten Zeilen von Blindbohrungen (116) verlaufen und
keine Blindbohrungen (116) schneiden.
34. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der gerillten Unterwalze (38) der Vor
presse (26) eine Auffangwanne (66) zum Auffangen des aus
den Rillen der Unterwalze (38) abgeschleuderten Wassers
vorgesehen ist.
35. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der blindgebohrten und gerillten Anpreß
walze (28) der Hauptpresse (30) eine Auffangwanne (64)
zum Auffangen des aus den Blindbohrungen (116) und Ril
len (118, 120) der Anpreßwalze (28) abgeschleuderten
Wassers vorgesehen ist.
36. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anpreßwalze (28) der Hauptpresse (30) ein Was
serabstreifer (111) mit einer kraftschlüssig an deren
Preßmantel (84) anlegbaren Wasserabstreifleiste zugeord
net ist.
37. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Reinigung des Oberfilzes (12) insbesondere tra
versierende, oszillierende oder auch feststehende Sprüh
düsen und Absaugschlitze vorgesehen sind.
38. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Reinigung des Oberfilzes (12) nach dem Verdrän
gerprinzip Mittel vorgesehen sind, um klares, weitgehend
schmutzpartikelfreies Wasser auf die Innenseite des
Oberfilzes (12) aufzuspritzen, das anschließend in der
Vorpresse durch den Oberfilz und die Faserstoffbahn (46)
in den Unterfilz (50) gedrückt wird.
39. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel für eine Korrektur der Bahnfeuchte über die
Maschinenbreite vorgesehen sind, durch die die Menge von
Waschwasser über die Maschinenbreite variierbar ist.
40. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 38,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere mit Wasser unterschiedlicher Temperatur be
schickte Spritzrohre (58) mit über die Maschinenbreite
regulierbarem Wasseraustritt vorgesehen sind, mit denen
unterschiedliche Filztemperaturen einstellbar sind.
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