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DE19962706A1 - Pressenpartie - Google Patents

Pressenpartie

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Publication number
DE19962706A1
DE19962706A1 DE19962706A DE19962706A DE19962706A1 DE 19962706 A1 DE19962706 A1 DE 19962706A1 DE 19962706 A DE19962706 A DE 19962706A DE 19962706 A DE19962706 A DE 19962706A DE 19962706 A1 DE19962706 A1 DE 19962706A1
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DE
Germany
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press
shoe
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equal
counter
Prior art date
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DE19962706A
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Inventor
Thomas Thoroee Scherb
Harald Schmidt-Hebbel
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Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
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Publication date
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/04Arrangements thereof
    • D21F3/045Arrangements thereof including at least one extended press nip
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F11/00Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines
    • D21F11/14Making cellulose wadding, filter or blotting paper

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  • Paper (AREA)
  • Electrically Driven Valve-Operating Means (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Abstract

Eine Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung von Tissuebahnen 10 umfaßt eine durch eine Schuhpreßeinheit 14 und eine Gegenwalze 16 gebildete Schuhpresse 12, deren Schuhpreßeinheit 14 wenigstens zwei Preßschuhe 20, 20' und ein über diese Preßschuhe 20, 20' geführtes flexibles, flüssigkeitsdichtes Preßband 22 aufweist. Die beiden Preßschuhe 20, 20' besitzen unterschiedliche in Bahnlaufrichtung L gemessene Längen 1, 1'. Sie sind jeweils zwischen einer Ruheposition R und einer Preßposition P verlagerbar, in der der jeweilige Preßschuh 20, 20' der Gegenwalze 16 gegenüberliegt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung von Tissuebahnen mit einer eine Schuhpreßeinheit und eine Gegenwalze umfassenden Schuhpresse, deren Schuhpreßeinheit wenigstens zwei Preßschuhe und ein über diese Preßschuhe geführtes flexibles, flüssig­ keitsdichtes Preßband aufweist.
Aus der DE 32 05 664 A1 ist bereits eine beispielsweise für den Einsatz in einer Pressenpartie einer Papiermaschine bestimmte Schuhwalze mit we­ nigstens zwei Preßschuhen bekannt. Die Preßschuhe sind um eine zur Pressenebene parallele Achse schwenkbar, und sie können sich im Krümmungsradius unterscheiden. Dadurch wird erreicht, daß für das ge­ samte Dickenspektrum der auf einer Papiermaschine produzierten Papier­ sorten optimale Pressenarbeit geleistet, d. h. ein möglichst hoher Trocken­ gehalt erreicht werden kann.
Eine Übertragung dieser Erkenntnisse führt bei der Tissueherstellung al­ lerdings nicht zu einer Verbesserung der Produktqualität, da Tissuebah­ nen sehr dünn sind. Es bestehen nur unwesentliche Dickenunterschiede zwischen den verschiedenen Sorten. Die Anwendung ist somit aufgrund des größeren Investitionsaufwandes der beschriebenen Schuhpresse un­ wirtschaftlich.
Ziel der Erfindung ist es, eine Pressenpartie der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine wirtschaftlichere Herstellung von Tissue ermöglicht und gleichzeitig eine bessere Produktqualität sicherstellt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden Preßschuhe unterschiedliche in Bahnlaufrichtung gemessene Längen be­ sitzen und jeweils zwischen einer Ruheposition und einer Preßposition verlagerbar sind, in der der jeweilige Preßschuh der Gegenwalze gegen­ überliegt.
Indem die Preßschuhe zwischen einer Ruheposition und einer Preßposition verlagerbar sind, können schnell und ohne Umbauaufwand unter­ schiedlich lange Preßspalte verwirklicht werden.
An Tissueprodukte werden je nach Verwendung unterschiedliche Quali­ tätsanforderungen gestellt. So gibt es Produkte, für die das spezifische Volumen ("Bulk") ein entscheidendes Qualitätsmerkmal ist. Bei anderen Produkten kann es aus wirtschaftlichen Gründen wichtiger sein, ein etwas niedrigeres spezifisches Volumen zugunsten eines hohen Trockengehaltes, d. h. einer hohen Produktion, in Kauf zu nehmen. Aufgrund der erfin­ dungsgemäßen Ausbildung ist es nunmehr möglich, bei der Tissuepro­ duktion zwischen diesen Sorten zu wechseln, ohne daß dazu bezüglich der Maschinen- oder Presseneinstellung ein Kompromiß geschlossen werden muß, wie dies bisher der Fall war. Es läßt sich nunmehr jeweils die opti­ male Situation verwirklichen.
Als Schuhpreßeinheit ist vorzugsweise eine Schuhpreßwalze mit einem das Preßband bildenden Preßmantel vorgesehen.
Zur Erzielung eines hohen spezifischen Volumens ist es von Vorteil, wenn wenigstens ein Preßschuh vorgesehen ist, dessen in Bahnlaufrichtung gemessene Länge größer als 80 mm, ≧ 100 mm, vorzugsweise ≧ 120 mm ist. Dabei ist der maximale Preßdruck des sich in einem Preßspalt zwi­ schen dem Preßschuh und der Gegenwalze in Bahnlaufrichtung ergeben­ den Druckverlaufs vorzugsweise kleiner oder gleich einem Wert von etwa 2,5 MPa gewählt, insbesondere ≦ 2 MPa, vorzugsweise ≦ 1,5 MPa.
Andererseits ist es zur Erzielung eines möglichst hohen Trockengehalts nach der Presse von Vorteil, wenn wenigstens ein Preßschuh vorgesehen ist, dessen in Bahnlaufrichtung gemessene Länge kleiner oder gleich 60 mm und insbesondere kleiner oder gleich 50 mm ist und vorzugsweise ei­ nen Wert im Bereich von etwa 37 mm besitzt. Dabei ist der maximale Preßdruck des sich in einem Preßspalt zwischen dem Preßschuh und der Gegenwalze in Bahnlaufrichtung ergebenden Druckverlaufs bei einer Schuhlänge kleiner oder gleich 60 mm vorzugsweise größer oder gleich ei­ nem Wert von 3,3 MPa, bei einer Schuhlänge kleiner oder gleich 50 mm vorzugsweise größer oder gleich einem Wert von 4,3 MPa und bei einer Schuhlänge im Bereich von etwa 37 mm vorzugsweise gleich einem Wert im Bereich von etwa 4,8 MPa gewählt.
Von besonderem Vorteil ist, wenn als Gegenwalze ein beheizbarer Trocken­ zylinder und insbesondere ein sogenannter Yankee-Zylinder vorgese­ hen ist, der in dem Fall, daß die Schuhpreßeinheit durch eine Schuhpreßwalze gebildet ist, einen wesentlich größeren Durchmesser als die Schuhpreßwalze besitzt.
Bei der Verwendung eines Yankee-Zylinders ist die maximale Linienkraft aufgrund auftretender unzulässig großer Verformungen und Spannungen des Yankee-Zylinders oftmals auf einen Wert von etwa 90 kN/m bis 120 kN/m begrenzt. Dies begrenzt wieder den maximalen Preßdruck für einen auf hohen Bulk ausgelegten langen Preßschuh und damit den für die Tis­ suebahn maximal erreichbaren Trockengehalt. Die Folge ist eine Reduzie­ rung der Maschinengeschwindigkeit und ein höherer Trocknungsaufwand am Trockenzylinder. Durch die erfindungsgemäße Verwendung einer Schuhpresse mit wenigstens zwei unterschiedlichen Preßschuhen wird dieser Nachteil vermieden.
Eine weitere Steigerung des Trockengehalts kann dadurch erreicht wer­ den, daß bei einem zwischen der Schuhpreßeinheit und der Gegenwalze, vorzugsweise einem Trockenzylinder, gebildeten befilzten Preßspalt der Winkel zwischen der am Ende des Preßspaltes an die Gegenwalze ange­ legten Tangente und wenigstens einem aus dem Preßspalt auslaufenden Filz vorteilhafterweise ≧ 10°, insbesondere ≧ 15°, insbesondere ≧ 18° und vorzugsweise ≧ 20° ist. Insbesondere in einem solchen Fall kann das Preßband eine in Umfangsrichtung gerillte Oberfläche besitzen, die zu ei­ ner zusätzlichen Trockengehaltssteigerung beiträgt. Ein gerilltes Preßband wird daher bevorzugt eingesetzt, wenn mit der Tissuemaschine Tissue­ sorten produziert werden, bei denen es hauptsächlich auf hohe Trocken­ gehalte ankommt.
Ansonsten kann insbesondere ein blindgebohrtes und/oder gerilltes Preß­ band eingesetzt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen un­ ter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausfüh­ rungsform einer Maschine zur Herstellung einer Tissue­ bahn mit einer eine Schuhpresse umfassenden Pres­ senpartie,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausfüh­ rungsform einer solchen der Herstellung einer Tissue­ bahn dienenden Maschine und
Fig. 3 eine vergrößerte schematische Teildarstellung einer in einer solchen Tissuemaschine einsetzbaren Schuhpres­ se.
Die Fig. 1 und 2 zeigen in schematischer Darstellung jeweils eine Ma­ schine zur Herstellung einer Tissuebahn 10 (vgl. auch Fig. 3), deren Pressenpartie eine Schuhpresse 12 umfaßt, die eine hier durch eine Schuhpreßwalze 14 gebildete Schuhpreßeinheit und eine Gegenwalze aufweist, bei der es sich im Fall der Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 und 3 um einen Trockenzylinder 16 und bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 um eine herkömmliche Gegenwalze 18 handelt.
Die Schuhpreßwalzen 14 weisen jeweils zwei einander gegenüberliegende Preßschuhe 20, 20' und einen über diese Preßschuhe 20, 20' geführten, durch ein flexibles, flüssigkeitsdichtes Preßband gebildeten Preßmantel 22 auf.
Die beiden Preßschuhe 20, 20' einer jeweiligen Schuhpreßwalze 14 besit­ zen unterschiedliche in Bahnlaufrichtung L gemessene Längen l, l' (vgl. insbesondere Fig. 3). Sie sind überdies jeweils zwischen einer Ruheposi­ tion R und einer Preßposition P verlagerbar, in der der jeweilige Preßschuh 20, 20' der Gegenwalze 16, 18 gegenüberliegt.
Der längere Preßschuh 20 kann beispielsweise eine in Bahnlaufrichtung L gemessene Länge l größer als 80 mm besitzen. Wird der betreffende Preß­ spalt zwischen einem solchen Preßschuh 20 und der Gegenwalze 16, 18 gebildet, so kann der maximale Preßdruck des sich im Preßspalt ergeben­ den Druckverlaufs insbesondere kleiner oder gleich einem Wert von etwa 2,5 MPa gewählt sein. In diesem Fall kann ein hohes spezifisches Volumen erreicht werden.
Die in Bahnlaufrichtung L gemessene Länge l' des anderen Preßschuhs 20' kann insbesondere kleiner oder gleich 60 mm und insbesondere klei­ ner oder gleich 50 mm sein und vorzugsweise einen Wert im Bereich von etwa 37 mm besitzen. Dabei ist der maximale Preßdruck des sich in einem Preßspalt zwischen diesem Preßschuh 20' und der Gegenwalze 16, 18 in Bahnlaufrichtung L ergebenden Druckverlaufs bei einer Schuhlänge klei­ ner oder gleich 60 mm vorteilhafterweise größer oder gleich einem Wert von etwa 3,3 MPa, bei einer Schuhlänge kleiner oder gleich 50 mm vor­ zugsweise größer oder gleich einem Wert von etwa 4,3 MPa und bei einer Schuhlänge im Bereich von etwa 37 mm vorzugsweise gleich einem Wert im Bereich von etwa 4,8 MPa gewählt. In einem solchen Fall kann ein re­ lativ hoher Trockengehalt erzielt werden.
Als Gegenwalze kann beispielsweise ein beheizter Trockenzylinder 16 und insbesondere ein sogenannter Yankee-Zylinder vorgesehen sein, dessen Durchmesser wesentlich größer als der Durchmesser der Schuhpreßwalze 14 ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist durch den zwischen der Schuhpreßwalze 14 und diesem Trockenzylinder 16 gebildeten Preßspalt ein Filz 24 geführt, der dem Preßspalt über eine Saugwalze 26 zugeführt wird. Der Filz 24 umspannt zusammen mit einem Blattbildungssieb 28 eine Formierwalze 30, in deren Bereich ein Stoffauflauf 32 vorgesehen ist.
Der insbesondere durch einen Trockenzylinder oder Yankee-Zylinder ge­ bildeten Gegenwalze 16 ist ein Schaber 34 zugeordnet, durch den die Tis­ suebahn 10 nach erfolgter Trocknung abgeschabt wird.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 wird die Gegenwalze 18 durch eine normale Walze gebildet. Durch den zwischen der Schuhpreßwalze 22 und der Gegenwalze 18 gebildeten Preßspalt sind ein Oberfilz 36 und ein Unterfilz 38 geführt. Die zu bildende Tissuebahn wird durch den Oberfilz 36 von einem von der Siebpartie 40 kommenden Sieb 42 übernommen und der Schuhpresse 12 zugeführt. Im Anschluß daran wird die Tissue­ bahn durch denselben Oberfilz 36 einem Trockenzylinder 44 zugeführt.
Wie sich aus der Fig. 3 ergibt, kann der Winkel α zwischen der am Ende des befilzten Preßspaltes der Schuhpresse 12 an die Gegenwalze, hier den Trockenzylinder oder Yankee-Zylinder 16, angelegten Tangente 46 und dem aus dem Preßspalt auslaufenden Filz 48 insbesondere ≧ 20° sein. Der Preßmantel 22 der Schuhpresse 14 besitzt in diesem Fall vorzugsweise eine in Umfangsrichtung gerillte Oberfläche.
Ansonsten kann das Preßband 22 insbesondere blindgebohrt und/oder gerillt sein.
Die beiden Preßschuhe 20, 20' können z. B. an einem Revolverträger 50 oder dergleichen vorgesehen und über diesen gemeinsam verstellbar sein (vgl. insbesondere die Fig. 2 und 3).
Bezugszeichenliste
10
Tissuebahn
12
Schuhpresse
14
Schuhpreßeinheit, Schuhpreßwalze
16
Gegenwalze, Trockenzylinder, Yankee-Zylinder
18
Gegenwalze
20
Preßschuh
20
' Preßschuh
22
Preßband, Preßmantel
24
Filz
26
Saugwalze
28
Blattbildungssieb
30
Formierwalze
32
Stoffauflauf
34
Schaber
36
Oberfilz
38
Unterfilz
40
Siebpartie
42
Sieb
44
Trockenzylinder
46
Tangente
48
Filz
50
Revolverträger
L Bahnlaufrichtung
p Preßposition
R Ruheposition
l Schuhlänge
l' Schuhlänge

Claims (12)

1. Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung von Tissuebahnen (10) mit einer eine Schuhpreßeinheit (14) und eine Gegenwalze (16, 18) umfassenden Schuhpresse (12), deren Schuhpreßeinheit (14) wenigstens zwei Preßschuhe (20, 20') und ein über diese Preßschu­ he (20, 20') geführtes flexibles, flüssigkeitsdichtes Preßband (22) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Preßschuhe (20, 20') unterschiedliche in Bahnlauf­ richtung (L) gemessene Längen (l, l') besitzen und jeweils zwischen einer Ruheposition (R) und einer Preßposition (P) verlagerbar sind, in der der jeweilige Preßschuh (20, 20') der Gegenwalze (16, 18) ge­ genüberliegt.
2. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schuhpreßeinheit eine Schuhpreßwalze (14) mit einem das Preßband bildenden Preßmantel (22) vorgesehen.
3. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Preßschuh (20) vorgesehen ist, dessen in Bahn­ laufrichtung (L) gemessene Länge (l) größer als 80 mm ist.
4. Pressenpartie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Preßdruck des sich in einem Preßspalt zwischen dem Preßschuh (20) und der Gegenwalze (16, 18) in Bahnlaufrich­ tung (L) ergebenden Druckverlaufs kleiner oder gleich einem Wert von etwa 2,5 MPa gewählt ist.
5. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Preßschuh (20') vorgesehen ist, dessen in Bahnlaufrichtung (L) gemessene Länge (l') kleiner oder gleich 60 mm und insbesondere kleiner oder gleich 50 mm ist und vorzugsweise einen Wert im Bereich von etwa 37 mm besitzt.
6. Pressenpartie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Schuhlänge (l') kleiner oder gleich 60 mm der maxi­ male Preßdruck des sich in einem Preßspalt zwischen dem Preß­ schuh (20') und der Gegenwalze (16, 18) in Bahnlaufrichtung (L) er­ gebenden Druckverlaufs größer oder gleich einem Wert von etwa 3,3 MPa gewählt ist.
7. Pressenpartie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Schuhlänge (l') kleiner oder gleich 50 mm der maxi­ male Preßdruck des sich in einem Preßspalt zwischen dem Preß­ schuh (20') und der Gegenwalze (16, 18) in Bahnlaufrichtung (L) er­ gebenden Druckverlaufs größer oder gleich einem Wert von etwa 4,3 MPa gewählt ist.
8. Pressenpartie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Schuhlänge (l') im Bereich von etwa 37 mm der maxi­ male Preßdruck des sich in einem Preßspalt zwischen dem Preß­ schuh (20') und der Gegenwalze (16, 18) in Bahnlaufrichtung (L) er­ gebenden Druckverlaufs gleich einem Wert im Bereich von etwa 4,8 MPa gewählt ist.
9. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Gegenwalze ein beheizbarer Trockenzylinder (16) und insbe­ sondere ein sogenannter Yankee-Zylinder vorgesehen ist.
10. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Schuhpreßeinheit (14) und der Gegenwalze (16, 18), vorzugsweise einem Trockenzylinder (16), gebildete Preß­ spalt befilzt ist und daß der Winkel (α) zwischen der am Ende des Preßspaltes an die Gegenwalze (16, 18) angelegten Tangente (46) und wenigstens einem aus dem Preßspalt auslaufenden Filz (48) 10°, insbesondere ≧ 15°, insbesondere ≧ 18° und vorzugsweise ≧ 20° ist.
11. Pressenpartie nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßband (22) eine in Umfangsrichtung gerillte Oberfläche besitzt.
12. Pressenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßband (22) blindgebohrt und/oder gerillt ist.
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