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DE1965365B2 - Vorrichtung zum ueberblenden in einer filmkamera - Google Patents

Vorrichtung zum ueberblenden in einer filmkamera

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Publication number
DE1965365B2
DE1965365B2 DE19691965365 DE1965365A DE1965365B2 DE 1965365 B2 DE1965365 B2 DE 1965365B2 DE 19691965365 DE19691965365 DE 19691965365 DE 1965365 A DE1965365 A DE 1965365A DE 1965365 B2 DE1965365 B2 DE 1965365B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
drive
fading
recess
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691965365
Other languages
English (en)
Other versions
DE1965365C3 (de
DE1965365A1 (de
Inventor
Yasuhiko Suwa Nagano Nakayama (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yashica Co Ltd
Original Assignee
Yashica Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yashica Co Ltd filed Critical Yashica Co Ltd
Publication of DE1965365A1 publication Critical patent/DE1965365A1/de
Publication of DE1965365B2 publication Critical patent/DE1965365B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1965365C3 publication Critical patent/DE1965365C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • G03B19/26Motion-picture cameras with fade-in and fade-out effects

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

3 4
Abblendung und bei der Rückspülung zwecks Über- erste Lamelle, die zwischen der ersten Lamelle 1 ti
blendung bekannt, die kompliziert und schwierig zu und der zweiten Lamelle 1 h verläuft. In die Welle 3
bedienen ist. Dadurch können leicht Fehler beim für die erste Lamelle ist eine ÜberblendungswelleS
Überblendungsvorgang auftreten. längs der Welle 3 beweglich eingesetzt und in der
Die deutsche Auslegeschrift 1 216 103 beschreibt 5 letzteren ist in Längsrichtung eine Axialschubboheine Überblendungseinrichtung für Laufbildkameras rung vorgesehen. Ein Stift 8, der aus der Überblenmit einer einen Photowiderstand sowie ein einen dungswelle 5 vorsteht, ist durch die Axialschubboh-Nachlauf aufweisende Blendenfahnen steuerndes rung 6 gleitend in eine Spiralnut 7 eingesetzt, die an Meßwerk enthaltenden Schaltungsanordnung, wobei der Buchse 4 vorgesehen ist, und die Überblendungsdie Anschläge für die Spulen des Meßwerkes so ge- ίο welle 5 wird in die Welle 3 gegen die Spannkraft legt sind, daß der Nachlauf der Blendenfahnen eben einer Druckfeder 9 gedrückt, die zwischen der überschritten werden kann und daß der Batterie ein Welle 3 und der Überblendungswelle 5 angeordnet variabler Spannungsteiler zuschaltbar ist, dessen Ab- ist, wodurch eine Drehbewegung der Buchse 4 bezüggriff mit dem Meßwerk verbunden und dessen Aus- lieh der Welle 3 die Relativstellung zwischen der ergangswiderstand, vom Meßwerk her gesehen, klein 15 sten Lamelle 1 α und der zweiten Lamelle 1 b verängegen den Innenwiderstand des Meßwerkes ist. Die dert. Mit 10 ist ein Verschlußnocken bezeichnet. Ein Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet insbeson- Überblendungsarm 11 weiit in Längsrichtung entgedere wesentlich einfacher und zuverlässiger als diese gengesetzte Enden 11« ur,d 11 fr auf, die gleitbar mit rein elektrischen Mitteln arbeitende Überblen- durch die Aufnahmeteile 12 α bzw. 12 6 einer Basisdungseinrichtung. Fehler seitens der Bedienungsper- ao platte 12 geführt sind, so daß er in Längsrichtung beson, wie sie bei dieser Anordnung gemacht werden weglich ist, und ein einstückig mit diesem Arm Il können, sind bei der Vorrichtung nach der Erfindung ausgebildeter Anschlag lic ist aus einem Mittelteil praktisch unmöglich. desselben gegenüber dem äußeren Ende der Übcr-
Durch die deutsche Auslegeschrift 1 179 104 ist blendungsweile 5 herausgebogen. Eine nahe dem
eine Überblendungsvorrichtung mit einem vom 25 einen Ende des Arms an demselben drehbar gelagerte
Kameramotor unabhängigen Antrieb zur Steuerung Rolle 13 wird normalerweise gegen eine Nocken-
des Überblendungsvorganges bekannt. Auch diese fläche einer herzförmigen Nockenplatte 15 gedrückt,
bekannte Vorrichtung ist daher komplizierter, sls die die um einen Schwenkzapfen 14 drehbar gelagert ist.
Vorrichtung nach der Erfindung, bei welcher die Eine kreisförmige Nockenplatte 16, die mit der herz-
Steuerung der Überblendung mittels einfacher Über- 30 förmigen Nockenplatte 15 fest verbunden ist, weist
tragungsorgane durch den Kameramotor erfolgt. eine Nockenaussparung 16 a auf, die durch Aus-
An Hand der Figuren wird eine Ausführungsform schneiden des unter dem längsten exzentrischen Teil
des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es der herzförmigen Nockenplattc 15 gelegenen Teils
zeigt gebildet ist. Diese herzförmige Nockenplatte 15 und
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Hauptteil der er- 35 die kreisförmige Nockenplatte 16 sinci über eine ein-
findun^ägemäßen Einrichtung bei normaler Filmauf- seitig wirkende Gleitkupplung 18 (s. Fig. 2) mit
nähme, einem Überblendungsantriebszahnrad 17 verbunden.
Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Einrichtung im Dieses Überblendungsantriebszahnrad 17 ist ein ein-
glcichen Zustand wie in F i g. I, heitliches Organ, das eine Antriebsseite 18 Λ gcgen-
F i g. 3 eine Draufsicht der Einrichtung nach Been- 40 über einer angetriebenen Seite 18 α der einseitig wir-
digung des Alisblendvorgangs, kenden Kupplung 18, welche mit der kreisförmigen
F i g. 4 eine Seitenansicht der Einrichtung im glei- Nockenplatte 16 fest verbunden ist, und eine Buchse
chen Zustand wie in Fig. 3. 19 aufweist, welche gleitend auf dem Schwenkzapfen
fig. 5 eine Draufsicht der Einrichtung beim Bc- 14 sitzt, so daß eine Druckfeder 20, die zwischen
ginn des Einblendvorgangs, 45 einer Seitenwand des Zahnrads 17 und der Basis-
F i g. 6 eine Seitenansicht der Einrichtung im glei- platte 12 angeordnet ist. die Antriebsseite 18 b gegen
chen Zustand wie in Fig. 5, die angetriebene Seite 18 a drücken kann. Ein Ritzel
F i g. 7 eine Seitenansicht einer Ausführungsform 23, das von einer Drehwelle 22 zwischen der Basis-
cines Schalterbetätigungsteils, der in einem Steuer- platte 12 und einer zweiten Basisplatte 21 drehbar un-
kreis für einen in der erfindungsgemäßen Einrichtung 50 tcrstützt ist, steht normalerweise in Eingriff mit dem
verwendeten Elektromotor zum Filmantrieb enthal- Überblendiingsantriebszahnrad 17. Mit dem Ritzel 23
ten ist. ist ein Schneckenrad 24 fest verbunden und eine
F i g. 8 eine Seitenansicht des in F i g. 7 gezeigten Druckfeder 25 ist zwischen dem Schneckenrad 24
Teils beim Antreiben des zurückzudrehenden Films und der 3asisplatle 12 derart angeordnet, daß die
und 55 Drchwellc 22, das Ritzel 23 und das Schneckenrad 24
F i g. 9 bis 11 Schaltbilder von Schaltungszustän- in axialer Richtung gegen die Spannkraft der Feder
den des in der erfindungsgemäßen Einrichtung ent- 25 beweglich sind. Eine Antriebswelle 27 des Elck-
haltcrien Stcuerkrcises für den Elektromotor beim tromotors M ist mit einer Schnecke 26 verbunden, die
Stoppen des normalen Filmvorgangs, bei Beendigung mit dem Schneckenrad 24 in Eingriff kommen kann,
des Ausblend*organgs bzw. während des Filmrück- So wenn das letztere gegen die Spannkraft der Druckfc-
spulens. der 25 abgesenkt worden ist. Die Antriebswelle 27 ist
Ein Dreh verseif luß 1 mit einer ersten Lamelle 1 α mit einer weiteren Schnecke 28 verschen, welche in
und einer zweiten Lamelle 1 b, die einander überdek- Eingriff mit einem mittleren Zahnrad 30, das von
ken, ist über ein Verschlußgetriebe 2 mit einer An- einer Drehwelle 29 getragen wird, wobei die Drch-
triebswelle eines Elektromotors M derart gekoppelt, 65 welle 29 zwischen der Basisplatte 12 und der zweiten
daß diese beiden Lamellen J α und 1 h normalerweise Basisplatte 21 axial beweglich gelagert ist, kommen
miteinander gedreht werden. Eine Buchse 4 für die kann, wenn das mittlere Zahnrad 30 gegen die
zweite Lamelle sitzt gleitend auf einer Welle 3 für die Spannkraft einer Druckfeder 31 angehoben worden
ist. Mit 32 ist ein mit der Filmtransportwelle fest ver bundenes Zahnrad bezeichnet, welches so angeordnet ist. daß es normalerweise mit dem mittleren Zahnrad 30 in Eingriff steht.
Ein Überlappungs-Betätigungshebel 33 ist an der Basisplatte 12 in seitlicher Richtung gemäß Fig. 2 gleitbar gelagert und wird normalerweise durch die Dehnungskraft einer Feder 34 in der Stellung für den normalen Filmvorgang gehalten. Ein Einstellarm 35 besteht aus elastischem Material und ist mit dem Überlappungs-Betätigungshebel 33 fest verbunden. Dieser Einstellarm 35 ist in der Richtung abgeschrägt, in welcher der Hebel 33 bewegt wird, so daß das Ende der Drehwelle 29 des mittleren Zahnrads 30 gegen diese abgeschrägte Fläche drückt. Der Überlappungs-Betätigungshebel 33 weist ferner einen Umsteuerschalthebel 37 auf, der über eine Feder 36 mit demselben verbunden ist. Ein Vorsprung 37 a an einem Ende des Schalthebels 37 liegt einem Kontakt 38 des Umsteuerschalters gegenüber, wie weiter unten beschrieben wird, und ein Betätigungsvorsprung 37 b am mittleren Teil des Schalthebels 37 liegt der Nockenfläche der kreisförmigen Nockenplatte 16 gegenüber. Ein Auslösearm 39, der durch ein Ende 33 a des Hebels 33 innerhalb des Bereichs, in welchem der Hebel 33 gegen die Kraft der Feder 34 bewegt werden kann, gedruckt werden kann, ist an der zweiten Basisplatte 21 se· angeordnet, daß er unter Spannung einer Druckfeder 40 bewegt werden kann. Dieser Auslösearm 39 weist einen Einstellarm 41 aus elastischem Material mit einer in seiner Bewegungsrichtung abgeschrägten Oberfläche und einen Sperrarm 42 mit einem der kreisförmigen Nockenplatte 16 gegenüberliegenden Betätigungsende 42 α auf, die beide mit dem Auslösearm 39 fest verbunden sind. Das Ende der Drehwelle 22 des Schneckenrades 24 liegt der abgeschrägten Oberfläche des Einstellarms 41 gegenüber.
Mit 43 ist ein Sperrhebel bezeichnet, welcher den Überlappungs-Betätigungshebel 33 innerhalb des Bereiches hält, in den der Überlappungs-Betätigungshebel 33 gegen die Kraft der Feder 34 bewegt worden ist. Der Sperrhebel 43 weist ein von einem feststehenden Teil schwenkbar unterstütztes Ende und ein freies Ende auf. das einem abgesetzten Teil 33 ft des Betätigungshebels 33 gegenüberliegt. Ein elastischer Teil 45 ist mit dem Sperrhebel 43 fest verbunden und eine abgebogene Spitze eines aus dem Auslösearm 39 vorstehenden Verbindungshebels 46 ist zwischen den Sperrhebel 43 und den elastischen Teil 45. die übereinanderliegen. eingesetzt. Ein mittlerer Teil dieses Sperrhebels 43 liegt einem Zapfen 47 gegenüber, der auf einem Ring 47 α sitzt, wobei dieser Ring locker auf der Buchse 19 des Überblendungsantriebszahnrads 17 sitzt. Dieser Zapfen 47 ist so angeordnet, daß er sich zum unteren Rand dieses Sperrhebels 43 und des elastischen Teils 45 bewegt, wenn das Antriebszahnrad 17 gegen die Kraft der zugehörigen Druckfeder 20 aus der Stellung für den normalen Filmvorgang. in der der elastische Teil 45 gegen das Ende des Zapfens 47 drückt, abgesenkt wird. Ein Arbeitsschalter 48 ist innerhalb des Bewegungsbereiches des Sperrhebels 42 so angeordnet, daß der Hebel 42 diesen Schalter 48 schließt und eine Lampe 49 zum Anzeigen des Überlappungsvorgangs entzündet. In der in den F i g. 9 bis 11 dargestellten elektrischen Schaltung ist mit 50 ein Elektromotor zum Antreiben dieses Betätieunasmechanisrrus bezeichnet. Eine elektrische Schaltung zur Stromzuführung für den Motor 50 enthält eine Batterie 51 als Spannungsquelle und eine Umschaltanordnung zur Steuerung der Vorwärts- und Rückwärtsdrehung desselben. Insbesondere ist ein Antriebskreis für die Vorwärtsdrehung gebildet. der von der positiven Elektrode der Batterie 51 ausgeht und über den geschlossenen Kontakt A des Umsteuerschalters 52 zu einer Eingangselektrode des Motors SO führt und andererseits von der negativen
to Elektrode der Batterie 51 ausgeht und über einen geschlossenen Kontakt eines Einwegschalters 53 a, der einer von zwei Stromschaltern eines Auslöseschalters 53 ist, zur anderen Eingangselektrode des Motors SO führt. Ein Antriebskreis für die Rückwärtsdrehung wird durch Schließen des Kontakts B, des Umsteuerschalters 52 und des anderen Schalters S3 b des Auslöseschalters 53 gebildet. Unter der Bedingung, daß der Antriebskreis für die Vorwärts- und Rückwärtsdrehung geöffnet ist. wird ein Kurzschluß für die Ein- gangselektrode des Elektromotors 50 über den Kontakt A des Schalters 52 und den Schalter 53 b oder über den Kontakt B des Schalters 52 und den Schalter 53 α gebildet.
Nunmehr wird eine Filmkamera mit einer oben be-
schriebe*^ erfindungsgemäßen Einrichtung in bezug auf deren Filmvorgang beschrieben. Beim normalen Filmen wird zunächst ein nicht gezeigter Auslöseknopf in der Strom'uführungsschaltung des Elektromotors, der in der in F i g. 9 mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung ist, in die in der gleichen Figur bei den Schaltern 53 α und 53 b in gestrichelten Linien dargestellte Stellung umgelegt. Dadurch wird der Stromzuführungskreis für die Vorwärtsdrehung des Elektromotors 50 geschlossen, wodurch der Elektro motor 50 in Gang gesetzt wird. Diese Antriebskraft wird durch die Antriebswelle 27 über die Schnecke 28 auf das mittlere Zahnrad 30 übertragen, welches das mit der Filmtransportwelle fest verbundene Zahnrad 32 antreibt, so daß der vorbestimmte FiIm transport durchgeführt wird, wobei das Verschluß zahnrad 2 in bekannter Weise angetrieben wird, so daß der Drehverschluß 1 unter Festhalten der vorbestimmten Relativstellung zwischen der ersten Lamelle 1 α und der zweiten Lamelle 1 b gedreht und die Be tätigung der Filmtransportklinke (in den Fig. 1, 2 und 7 gezeigt) bewirkt wird. Das Filmen kann durch diesen Vorgang wie bei üblichen Filmkameras durchgeführt werden.
Für ein Ausblenden, unabhängig von oder nach einem normalen Filmen, wird der Überlappungs-Betätigungshebel 33 in der durch den Pfeil in F i g. 1 gezeigten Richtung gegen die Kraft der Feder 34 gedrückt, so daß der Hebel 33 innerhalb des Bereichs gehalten wird, in den er durch die an seinem abgesetzten Teil 33 h angreifende Spitze des Sperrhebels 43 nach unten bewegt worden ist. Bei dieser Bewegung des Überlappungs-Betätigungshebels 33 drückt der fest damit verbundene Einstellarm 35 durch seine abgeschrägte Oberfläche das Ende der Drehwelle 29 für das miniere Zahnrad 30 gemäß Fig. 2 nach unten gegen die Kraft der Druckfeder 31. Infolgedessen wird das mittlere Zahnrad 30 ebenfalls in die in F i g. 4 gezeigte Stellung abgesenkt und kommt außer Eingriff mit der Schnecke 28. Der Überlappungi-Betätigungshebel 33 drückt mit seinem einen Ende 33 a den Auslösearm 39 nach rechts gemäß F i g. 1 cegen die Kraft der Feder 40 (s. F i g. 3). Das Betätigungsende 42 α des Sperrarms 42. der mit dem Auslösearm
39 fest verbunden ist, wird daher aus der Nockenaussparung 16 α der kreisförmigen Nockenplatte 16 herausgezogen, und der Einstellarm 41, der ebenfalls mit dem Auslosearm 39 fest verbunden ist, drückt mit seiner abgetcfträgten Oberfläche das Ende der Drehwelle 22 des Schneckenrades 24 nach unten gemäß Fig. 2 gegen die Kraft der Druckfeder 25. Das Schneckenrad 24 sucht daher in Eingriff mit der Schnecke 26 der Antriebswelle 27 zu kommen, wie in den F i g. 1 und 4 gezeigt.
Da sich der Elektromotor 50 nach dem normalen Filmen noch dreht, treibt er nunmehr das Blendenantriebszahnrad 17 über die Antriebswelle 27, die Schnecke 26, das Schneckenrad 24 und das mit dem Schneckenrad 24 fest verbundene Ritzel 23 im Gegenzeigersinn an, wie aus F i g. 1 ersichtlich. Das Antriebszahnrad 17 treibt die kreisförmige Nockenplatte 16 und die herzförmige Nockenplatte IS über die einseitig wirkende Gleitkupplung 18, die aus der fest mit dem Antriebszahnrad 17 verbundenen Antriebsseite 18 6 und der angetriebenen Seite 18 α des fest mit der Antriebsseite 18 b gegen die Drehrichtung derselben verbundenen Antriebszahnrades 17 besteht, im Gegenzeigersinn an. Wenn sich die herzförmige Nockenplatte 15 dreht, wird der Uberblendungsarm 11, dessen Rolle 13 gegen die Nockenfläche der Nockenplatte 15 drückt, allmählich nach links gedrückt, betrachtet gemäß Fig. 1. Infolge dieser Bewegung drückt der anliegende Teil 11 c des Arms 11 die Überblendungswelle 5 gegen die Kraft der Druckfeder 9 nach links gemäß Fig. 1.
Wenn die Überblendungswelle 5 in die Welle 3 für die erste Lamelle eindringt, bewegt sich der an der Welle 5 vorgesehene Zapfen 8 längs der Axialschubbohrung 6 an der Welle 3 nach links gemäß Fig. 1, so daß die Innenwand der Spiralnut 7 an der Buchse 4 für die zweite Lamelle und infolgedessen die Buchse 4 sich im Uhrzeigersinn drehen, betrachtet gemäß Fig. 1. Infolgedessen drehen sich die erste Lamelle 1 α und die zweite Lamelle 1 b zusammen, wobei ihre Relativstellung sich allmählich ändert und ihr Uberlappungsbereich sich allmählich vergrößert, so daß sich der Winkel zwischen diesen beiden Lamellen 1 α und 1 b allmählich verringert.
Das Filmen wird mit einem solchen veränderlichen Öffnungswinkel des Drehverschlusses 1 fortgesetzt, aber das mittlere Zahnrad 30 wird außer Eingriff mit der Schnecke 28 gehalten, so daß keinerlei Antriebskraft auf die Filmtransportwelle übertragen wird und belichteter Film durch die Tätigkeit der Filmtransportklinke in den für den Filmtransport vorgesehenen Raum gefördert wird, wodurch vorher auf die Filmspule aufgewickelter Film freigesetzt wird. Wenn die herzförmige Nockenplatie 15 in die Stellung kommt, in der sie in ihrer weitesten exzentrischen Nockenstellung beim Filmen auf die Rolle 13 drückt, wie oben beschrieben, befindet sich der Drehverschluß in vollständig geschlossener Stellung, da die ÜberblenduneswelleS durch den Cberblendungsarm 11 beiastet ist.
An diesem Punkt kommt die Nockenaussparung 16 α der kreisförmigen Nockenplatte 16, die sich zusamme η mit der herzförmigen Nockenplatte 15 dreht, in die Stellung, in der der mittlere Betätigungsvorsprung 37 b des U.nsteuerschalthebels 37 an der Nockenaussparung anschlägt. Bei Bewegung des Uberlappungs-Betätigungshebels 33 dreht sich daher der Umsteuerschalthebel 37 um seinen Schwenkzapfen im Gegenzeigersinn, betrachtet gemäß Fig. I, da der Vorsprung 37 b in die Nockenaussparung 16 a der kreisförmigen Nockenplatte 16 unter der Kraft der zwischen dem Umsteuerschalthebel 37 und dem Überlappungs-Betätigungshebel 33 angeordneten Feder 36 eingreift. Der Vorsprung 37 α an einem Ende des Schalthebels 37 wirkt auf den Kontakt 38 des Umsteuerschalters 52, so daß der Kontakt 38 aus der Stellung am Kontakt A gemäß F i g. 9 in die Stellung
ίο am Kontakt B gemäß Fig. 10 umgeschaltet wird. Der Antriebssteuerkreis des Elektromotors 50 für die Vorwärtsdrehung wird unterbrochen und der Auslöseknopf des auf der Seite des Kontakts B gelegenen Schalters 53 α des Schalters 53 wird gedrückt, worauf der geschlossene Kreis des Schalters 53 α den Kurzschluß für die Eingangselektrode des Elektromotors 50 bildet, so daß der Elektromotot 50 plötzlich angehalten wird.
Das Ausblenden wird mit dem oben beschriebenen
ao Vorgang beendet. Die Bedienungsperson läßt den Auslöseknopf in der Endstellung des Ausblendvorgangs los, worauf der Auslöseschalter S3 aus der in ausgezogenen Linien in F i g. 10 gezeigten Stellung in die in Fig. 11 gezeigte Stellung umgeschaltet wird.
as Der Antriebssteuerkreis des Elektromotors 50 für die Rückwärtsdrehung wird dadurch geschlossen und der Elektromotor 50 dreht sich in umgekehrter Richtung wie beim normalen Filmen, so daß er das Schneckenrad 24 über die Schnecke 26 im Uhrzeigersinn gemäß
Fig. 1 antreibt und das Überblendungsantriebszahnrad 17 ebenfalls im Uhrzeigersinn antreibt. Die herzförmige Nockenplatte 15 und die kreistörmige Nokkenplatte 16 werden gegen Drehung festgehalten, da der mittlere Antriebsvorsprung 37 b des Umsteuer- Schalthebels 37 in die Nockenaussparung 16 a der kreisförmigen Nockenplatte 16 eingreift. Die Drehung des Antriebszahnrads 17 wirkt daher auf die eiaseitig wirkende Gleitkupplung 18. welche zwischen dem Zahnrad 17 und der kreisförmigen Nok-
kenplatte 16 angeordnet ist. so daß nur die Antriebsseite 18 h derselben gedreht werden kann. Eine längs der Anlagefläche zwischen dieser Antriebsseite 18 Λ und der angetriebenen Seite 18 a angeordnete, in Eingriff stehende Nockenfläche drückt die Antriebsseite 18 h und das Antriebszahnrad 17 nach unten gemäß Fig. 2 in die in Fig. 4 gezeigte Stellung gegen die Kraft der Druckfeder 20. wenn sich die Antriebsseite 18 b dreht. Da infolgedessen das Antriebszahnrad 17 abgesenkt wird, wird der Zapfen 47 aus ar. der Buchse 19 für das Antriebszahnrad 17 vorgesehenen Rings 47 α in die Stellung abgesenkt, die dem unteren Rand des mit dem Sperrhebel 43 fest verbundenen elastischen Teils 45 entspricht (s. F i g. 8). Die Filmtransportklinke wird während dieses Vorgangs durch den Antrieb des Elektromotors 50 in umgekehrter Richtung angetrieben, so daß der bereits während des vorangehenden Ausblendvorgangs auf die Filmspule aufgewickelte Film zurückgespult wird. Die kreisförmige Nockenplatte 16 und die herzförmige Nockenplatte 15 werden während dieser Filmrückspulung nicht gedreht und daher arbeitet der durch die Dre~ hung der herzförmigen Nockenplatte 15 gesteuerte Drehverschluß 1 mit vollständig geschlossenem Verschlußöffnungswinkel wie beim Ende des Ausb'end-Vorgangs und der Film wird in dem durch den vorausgehenden Ausblendvorgang belicnteten Zustand zurückgespult.
Da dieser Filmrückspulvorgang eine umgekehrte
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Drehung des Überblendungsantriebszahnrads 17 bewirkt, nimmt die mit dem Antriebszahnrad 17 fest verbundene Antriebsseite 48 b der Gleitkupplung 18 wiederum zusammen mit der angetriebenen Seite 18 a ihre RelativstelUing vor dem Rückspulvorgang mit den aufeinander abgestimmten, in Eingriff stehenden Nockenflächen ein. Die angetriebene Seite 18 α und die Antriebsseite 18 b drücken daher unter der Kraft der Druckfeder 20 gegeneinander. Der an der Buchse 19 der Antriebsseite 18 b angebrachte Zapfen 47 drückt gegen den unteren Rand des elastischen Teils 45 des Sperrhebels 43 und hebt diesen elastischen Teil 45 an, wenn die Antriebsseite 18 h wieder ihre obere Stellung einnimmt, so daß der Sperrhebel 43 sich in die in ausgezogenen Linien in Fig. 7 dargestellte Stellung zurückdreht. Bei dieser Rückstellung des Sperrhebels 43 wird der Uberlappungs-Betätigungshebel 33 an dem abgesetzten Teil 33 /; gelöst und nach links gemäß Fig. 3 zurückbewegt. Der Überlappungs-Betätigungshebel 33 drückt während seiner Rückstellung auf den Verbindungsteil der Feder 36 und dreht dadurch den Umsteuerschalthebel 37 nach links gemäß Fig. 3. Der Umsteuerschalter 52 wird daher aus der in F i g. 11 gezeigten Stellung in die in F i g. 9 gezeigte Stellung umgeschaltet. Der Antriebssteuerkreis des Elektromotors 50 für die Rückwärtsdrehung wird unterbrochen und gleichzeitig wird der Kurzschluß für die Eingangselektrode des Elektromotors durch Schließen des Schalters 53 b des Auslöseschalters 53 hergestellt, wenn die Bedienungsperson den Auslöseknopf am Kontakt A des Umsteuerschalters 52 losläßt, wodurch der Elektromotor 50 plötzlich durch eine Bremswirkung angehalten wird. Der Filmrückspulvorgang nach dem Ausblenden wird durch den oben beschriebenen Vorgang beendet, wie in den F i g. 5, 6 und 9 gezeigt.
Sodann wird tier Verschlußknopf wieder aus dem Zustand nach Beendigung des Filmrückspulens gedrückt, so daß der Auslöseschalter 53 in die in gestrichelten Linien in Fig. 9 gezeigte Stellung gebracht und dadurch der Elektromotor 50 wiederum in Vorwärtsrichtung angetrieben wird. In diesem Zeitpunkt löst die Rückstellung des Überlappungs-Betätigungsnebels 33 das Niederdrücken des mittleren Zahnrads 30 an der Drehwelle 29, so daß das mitdere Zahnrad 30 wiederum mit der Schnecke 28 in Eingriff kommt, während der Auslösearm 39 durch das Betätigungsende 42 α des Sperranns 42. welches gegen die Umfangsnockenfläche der kreisförmigen Nockenplatte 16 drückt, gegen eine Rückstellung zurückgehalten wird. Dies führt dazu, daß die eingekuppelte Gleitkupplung 18 zwischen der Schnecke 26 und dem Schneckenrad 24 den Antrieb für die beiden Nockenplatten 15 und 16 noch aufrechterhält. Zusätzlich bewirkt die Rückstellung des Umsteuerschalthebels 37 das Zurückziehen des mittleren Betätigungsvorsprungs 37 & aus der Nockenaussparung 16 a der kreisförmigen Nockenplatte 16. so daß der Film wie beim normalen Filmen um die Filmspule Uinsportiert wird und die herzförmige N-->ckenpla~te 15 und die kreisförmige Nockenplatte 16 sich wieder im Gegenzeigersinn gemäß F i g. 5 drehen.
Ein normaler Fdmtransport wird durch den oben geschilderten Vorgang bewirkt und der Öffnungswinkel zwischen der ersten Lamelle 1 α und der zweiten Lamelle 1 b des Drehverschlusses 1 vergrößert sich aus der vollständig geschlossenen Stellung, in der sich die erste Lamelle 1 α und die zweite Lamelle 1 b überdecken, wenn der Überblendungsarm 11, der infolge der Drehung der herzförmigen Nockenplatte 15 in seine weiteste exzentrische Stellung gedrückt worden ist, nach rechts gemäß F i g. 5 bewegt wird. Der vorher mit Ausblendung belichtete Filmabschnitt läuft nochmals ab, und die Einblendungsbelichtung mit dem steigenden öffnungswinkel zwischen den Lamellen 1 α und 1 b wird dem mit Ausblendung belichteten Abschnitt überlagert.
ίο Dieses Einblenden wird fortgesetzt, bis die herzförmige Nockenplatte 15 und die kreisförmige Nockenplatte 16 sich aus den in F i g. 5 gezeigten Stellungen in die in F i g. 1 gezeigten Ausgangsstellungen bewegen. Diese beiden Nockenplatten 15 und 16, welche sich während des vorhergehenden Ausblendens um eine halbe Umdrehung gedreht haben, drehen sich nun über die restliche halbe Umdrehung während des Einblendens, so daß der Überblendungsarm 11 unter Steuerung der herzförmigen Nockenplatte 15 in die in
ao Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung zurückgestellt wird, und wenn der Öffnungswinkel zwischen der ersten Lamelle 1 α und der zweiten Lamelle 1 b vollständig geöffnet ist, wie es für das normale Filmen vorherbestimmt ist. greift das Betätigungsende 42 a des Sperr-
s5 arms 42 in die Nockenaussparung 16a der kreisförmigen Nockenplatte 16 ein, so daß der Auslösearm 39 durch die Kraft der Druckfeder 40 nach links gemäß F i g. 4 zurückbewegt wird. Infolgedessen wird die Drehwelle 22. die durch den mit dem Auslösearm 39 fest verbundenen Einstellarm 41 belastet worden ist, nunmehr durch die Kraft der Druckfeder 25 wieder angehoben, und sodann zieht sich das Schneckenrad 24 aus dem Eingriff mit der Schnecke 26 zurück, so daß die Antriebsübertragung für die herzförmige Nockenplatte 15 und die kreisförmige Nockenplatte 16 fortgesetzt werden kann. Bei Rückstellung des Auslöseanns 39 drückt der an· Arm 39 angebrachte Verbindungshebel 46 den elastischen Teil 45 des Sperrhebels 43 nach links gemäß F i g. 4. Daher glei-
tet der elastische Teil 45 über den Zapfen 47. welcher gegen dessen unteren Rand gedrückt worden ist. in die in F i g. 7 gezeigte Normalstellung.
Das Ausblenden. Filmrückspulen und überlappen des ausgeblendeten Filmabschnitts durch Einblendung sind mit dem oben beschriebenen Vorgang beendet und das normale Filmen wird durch weiteres Drücken des Verschlußknopfes kontinuierlich durchgeführt.
Der Auslösearm 39 wird durch die Wirkung dei kreisförmigen Nockenplatte 16 innerhalb seines Be wegungsbereiches nach rechts gemäß Fig. 1 geger die Kraft der Druckfeder 40 gehalten, so daß di< Lampe 49. welche durch den innerhalb des Bewe gungsbereichs des mit dem Arm 39 fest verbundene!
Sperranns 42 nach rechts gemäß F i g. 1 schließbar» Arbeitsschalter 48 steuerbar ist. entzündet wird uni dadurch der Zeitpunkt des überlappenden Filmer angezeigt werden kann.
Wie oben beschrieben, schafft die vorliegende Ei findung eine Einrichtung mit einem Drehverschlu zum Einstellen des Verschlußöffnungswinkels, ein« Einrichtung zur Veränderung des Öffnungswinke gemäß der jeweiligen Filmaufnahmean und em Einrichtung zum Anschließen d*r Einrichtung zi Veränderung des Öffnungswinkels ar. einen Antri< mittels Handbetätigung, bei der die Filmbelichtui verringert odei erhöht wird, wodurch das Ausblende und Einblenden durchgeführt wird, und diese Verri
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gerv.ng oder Erhöhung der Filmbelichtung wird durch die mit dem Antrieb gekoppelte Einrichtung zur Veränderung des öffnungswinkels ausgeführt, so daß sich ein äußerst wirksames Filmen mit Überblendung auf einfache Weise durchführen läßt, wobei die Aus· blendungs- und Einblendungsgeschwindigkeit durch die Einrichtung zur Veränderung des Öffnungswinkels eingestellt wird. Die Erfindung schafft weiter eine Einrichtung zur Unterbrechung der Antriebsübertragung zur Filmtransportwelle entsprechend dem KopplungsVorgang sowie eine Einrichtung zur Steuerung der Vorwärtsdrehung des Elektromotors, so daß während des Ausblendens der Film lediglich in ein Filmaufnahmemagazin geschoben wird, statt auf die Filmtransportspule gewickelt zu werden. Sodann wird der Film zurückgespult, so daß der vorher in das Magazin geschobene Film durch RückwärtsdreHung des Antriebs herausgezogen wird. Dies bedeutet, daß nicht nur der Film glatt zurückgezogen werden kann, sondern auch ein Filmzurückziehen ao nach dem Ausblenden möglich ist, auch wenn Magazinfilme verwendet werden, für welche ein Zurückspulen des Films gewöhnlich unmöglich ist.
Die vorangehende Beschreibung der erfindungsgemäßen Einrichtung bezieht sich auf den Fall, daß eine Überlappung oder Überblendung durch aufeinander abgestimmte Betätigung von mechanischen Teilen während der ausblendenden und einblendenden Filnibelichtung durchgeführt wird, in diesem Fall wird jedoch das überlappende Filmen automatisch durchgeführt, nämlich ohne jede Verschiebung der dem Überblenden entsprechenden Filmstellung, so dai! sich durch einfache und leichte Betätigung ein vorteilhafterer Filmvorgang ergibt. Die erfindungsge· mäße Einrichtung kann außerdem unabhängig da; Ausblenden bzw. Einblenden durchführen. Für eir unabhängiges Ausblenden genügt das Anbringen dei Linsenabdeckung, und für ein unabhängiges Einblenden wird die Linsenabdeckung während des voraus gehenden Ausblendens angebracht. Darüber hinaui kann bei der dargestellten Ausführungsform dei Überblendungsarm 11 an seinem rechten Ende mi einer Einrichtung versehen werden, welche durcr einen aus der Kamera nach außen vorstehendei Handbetätigungshebel gedrückt werden kann, so dai die Ausblend- und Einblendgeschwindigkeit durcl Handbetätigung verändert und die Linsenabdeckunj gewechselt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche- e'ner Umschalteinrichtung zur Vorwärts- und Rückwärtsdrehung des Antriebs.
1. Vorrichtung zum Überblenden in einer Film- Beim Aus- und Einblenden als Mittel zum Verbinkamera mit einer Abschalteinrichtung für den den aufeinanderfolgender Filmszenen hängt die geAntrieb der Filmtransportwelle und einer Um- 5 wünschte Bewegungsbildwirkung weitgehend von schalteinrichtung zur Vorwärts- und Rückwärts- einer zweckmäßigen Aus- und Einblendungsgedrehung des Antriebs, gekennzeichnet schwindigkeit ab. Bei einem anderen Verfahren, bei durch eine durch Handbetätigung an den An- dem die Verbindung der Szenen mit einer besonderen trieb anschließbare Verstelleinrichtung für den Wirkung durch Überlappen der aus- und einzublen-Verschlußöffr.ungswinkel, welche zwei fest mit- io denden Objekte erzielt wird, wird das dem Auableneinander verbundene Nockenplatten, deren eine den entsprechende Filmstück auf das dem Einölenden (15) herzförmig ausgebildet ist und zur Steuerung entsprechende Stück abgestimmt, und die Ftltnbelichder Verstellung dient und deren andere (16) tung beim Aus- und Einblenden wird in entgegengekreisförmig ausgebildet und mittels einer Ausspa- setztem Sinn gesteuert, wodurch man eine gute Bewerung (16 a) festlegbar ist, ein durch Handbetäti- 15 gungsbildwirkung erzielt.
gung mit dem Antrieb verbindbares Getriebe (17, Die bei diesem Überblenden erforderliche film-
23, 24) und eine einseitig wirksame Kupplung technische Geschicklichkeit ist auch für besonders ge-
(18) zwischen den Nockenplatten und dem Ge- schickte Personen nicht einfach zu erreichen,
triebe aufweist. Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeich- 20 gesetzt, eine Einrichtung zu schaffen, mit der sich das net durch ein Handbetätigungsorgan (33), das Überblenden bei Filmaufnahmen halbautomatisch erüber eine Feder (36) mit einem Umsteuerhebel zielen läßt und die Bewegungsbildwirkung verbessert (37) zum Umsteuern des Antriebs verbunden ist, wird.
wobei der Umsteuerhebel einen Vorsprung (37 h) Bei einer Verrichtung zum Überblenden in einer
trägt, der an der Nockenfläche der kreisförmigen 15 Filmkamera mit einer Abschalteinrichtung für den
Nockenplatte (16) anliegt und geeignet ist, in die Antrieb der Filmtransportwelle und einer Umschalt-
Aussparung (16 a) der Nockenplatte (16) einzu- einrichtung zur Vorwärts- und Rückwärtsdrehuna
dringen, i,nd durch einen vom Umsteuerhebel des Antriebes wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
(37) bei Eindringen des Vorsprungs (37 b) in die gelöst durch eine durch Handbetätigung an den AnAussparung (16 a) oetätigoaren Umsteuerschalter 30 trieb anschließbare Verstelleinrichtung für den Ver-
(38) für den Antrieb. schlußöffnungswinkel. weiche zwei fest miteinander
3. Vorrichtung nach Anspmch 1 oder 2, da- verbundene Nockenplatten, deren eine herzförmig durch gekennzeichnet, daß die kreisförmige Nok- ausgebildet ist und zur Steuerung der Versteilung kenplatte (16) die Aussparung (16 a) an der der dient, und deren andere kreisförmig ausgebildet und höchsten exzentrischen Erhebung der herzförmi- 35 mittels einer Aussparung fcstlegbar ist, ein durch uen Nockenplatte (15) entsprechenden Stel'e Handbetätigung mit dem" Antrieb verbindbares Geträgt, triebe und eine einseitig wirksame Kupplung zwi-
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da- sehen den Nockenplatten und dem Getriebe aufdurch gekennzeichnet, daß normalerweise ein weist.
Sperrhebel (42) in der Aussparung (16«) an- 40 Die Vorrichtung nach der Erfindung vereinfacht
geordnet ist, welcher durch Betätigung des Hand- den Vorgang des Überblenden und gewährt insbe-
betätigungsorgans (33) ausrückbar ist. sondere die absolute Sicherheit der zweimaligen Be-
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis lichtung des genau gleichen Filmstückes. Die ganze
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (17, Anordnung ist außerordentlich einfach, wenig anfäl-23, 24) durch Betätigung des Handbetätigungsor- 45 lig und praktisch wartungsfrei. Die Bedienungsperson gans (33) an den Antrieb ankuppelbar ist und kann während des Überblendungsvorganges prakdurch das Eindringen des Vorsprungs (37 b) in tisch keinen Fehler machen, welcher das belichtete die Aussparung (16 α) abkuppelbar ist. Filmstück wertlos machen könnte.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis In der deutschen Auslegeschrift 1 286 894 ist ein
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmtrans- 50 Verfahren zum Überblenden in einer Filmkamera beportwelle durch Betätigung des Handbetätigungs· schrieben, bei dem die Filmtransporlwcllc während organs (33) vom Antrieb abkuppclbar und durch des Ausblendens stillgesetzt wird und das während Loslassen des Handbetätigungsorgans an den An- des Stillset/cns belichtete Filmstück lose in der Katrieb ankuppclbar ist. mcra gespeichert, anschließend zurückgespult und so-
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 55 dann mit Einblendung nochmal belichtet wird.
6, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig wir- Durch die Erfindung wird diese bekannte Vorrichkende Kupplung (18) aus zwei längs einer zur tung so verbessert, daß das Aus- und Einblenden so-Drchrichtung schrägen Nockenfläche aneinander- wie das Zurückspulen des gespeicherten Filmstückes liegenden Scheiben (18 a, 18 b) besteht, wobei um eine, dem gespeicherten Filmstück genau entspredurch die Nockenflächc bei Drehung gegen die 60 chcnde Länge halbautomatisch vorgenommen Wirkungsrichtiing der Kupplung das Getriebe wird.
(17, 23, 24) vom Antrieb abkuppelbar ist. Durch das deutsche Gebrauchsmuster 1960 177
ist eine Schmalfilmkamera mit einer elektromotorisch
getriebenen, wahlweise auf Filmtransport und Rück-
65 spulung einstellbaren Greiferanordnung und einer
)ie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Über- Blendcnanordnung zur Herstellung von Überblenden in einer Filmkamera mit einer Abschauiin- düngen und einer Vorrichtung zur Ablängung gleitung für den Antrieb der Filmtransportwelle und eher Filmabschnittc beim Filmiransport während der
DE19691965365 1969-07-01 1969-12-30 Vorrichtung zum Überblenden in einer Filmkamera Expired DE1965365C3 (de)

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DE1965365A1 DE1965365A1 (de) 1971-01-07
DE1965365B2 true DE1965365B2 (de) 1972-05-10
DE1965365C3 DE1965365C3 (de) 1976-09-02

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US3637301A (en) 1972-01-25
DE6950371U (de) 1970-04-02
JPS5426895B1 (de) 1979-09-06
DE1965365A1 (de) 1971-01-07

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