DE19650867A1 - Feuchtbodenwischgerät - Google Patents
FeuchtbodenwischgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Feuchtbodenwischgerät mit einem
Griffstiel, der an seinem unteren Ende mit einem sich
beiderseits quer dazu erstreckenden, länglichen Mophalter
verbunden ist, der einen flachen Mop trägt.
Derartige Feuchtbodenwischgeräte, die auch als Wischmop oder
Putzmop bezeichnet werden, dienen dazu, einen Fußboden,
Treppenstufen, Treppenabsätze und ähnliche Flächen feucht
aufzuwischen. Nach jedem Wischvorgang wird der aus saugfähi
gem Material bestehende Mop in einem Eimer mit Putzwasser
ausgespült, wobei der Mop sich mit Wasser vollsaugt. Die
überschüssige Wassermenge muß vor dem nachfolgenden
Wischvorgang ausgepreßt werden.
Als Rundmops bezeichnete Feuchtbodenwischgeräte weisen einen
im wesentlichen rotationssymmetrischen Mop auf. Wegen dieser
Form kann der Mop in einfacher Weise in einem Preßkorb
ausgepreßt werden, der auf einen Eimer aufgesetzt ist und die
Form eines rotationssymmetrischen Siebkelches hat. Dieser
Preßkorb ist verhältnismäßig leicht und einfach aufgebaut;
wegen seiner geringen äußeren Abmessungen kann er auf
herkömmliche runde Eimer, aber auch auf längliche Eimer
aufgesetzt werden, die wegen ihrer Form und Abmessungen auch
auf Treppenstufen sicher abgestellt werden können.
Solche Rundmops haben aber den Nachteil, daß sie nicht oder
nur schwierig in Ecken oder Nischen geführt werden können und
daß sie nur eine verhältnismäßig geringe Wischbreite
aufweisen, die geringer als die übliche Tiefe einer
Treppenstufe ist. Insbesondere ist die Breite, in der beim
Wischvorgang ein Anpreßdruck ausgeübt werden kann, durch den
verhältnismäßig geringen Durchmesser des Mophalters bestimmt,
an dem der Rundmop befestigt ist.
Feuchtbodenwischgeräte der eingangs genannten Gattung mit
einem länglichen Mophalter und einem flachen, sich über die
gesamte breite des länglichen Mophalters erstreckenden Mop
haben demgegenüber den Vorteil, daß sie eine große Wischbrei
te aufweisen und daß ein Anpreßdruck über diese gesamte
Wischbreite ausgeübt werden kann. Die flache Ausführung des
Mops und die Verwendung eines länglichen Mophalters
erleichtern auch die Führung des Mops in Ecken und Nischen.
Diese bekannten Feuchtbodenwischgeräte können aber wegen
ihrer größeren Breite nicht in den für Rundmops geeigneten
und üblichen rotationssymmetrischen Preßkörben ausgepreßt
werden. Für ein Feuchtbodenwischgerät der eingangs genannten
Gattung ist deshalb ein besonders angepaßter Preßkorb
entwickelt worden (DE 105 03 572 C1), der zwei sich diametral
gegenüberliegende Einführschächte aufweist, die es ermögli
chen, den länglichen Mophalter mit dem daran angebrachten Mop
ausreichend tief in den Preßkorb einzudrücken, um den
gewünschten Auspreßvorgang durchzuführen. Solche speziellen
Preßkörbe machen aber die Verwendung von verhältnismäßig
breiten, stabilen Eimern erforderlich, die nicht mehr oder
nicht mehr ausreichend sicher auf Treppenstufen abgestellt
werden können. Auch der Herstellungsaufwand für solche
Preßkörbe ist im Vergleich zu einfachen Rundkörben verhält
nismäßig hoch. Hierdurch ist wiederum die Mopbreite
beschränkt, so daß solche Feuchtbodenwischgeräte in der
Praxis mit verhältnismäßig geringer Breite ausgeführt werden,
die eine verhältnismäßig geringe Wischbreite haben. Wegen der
notwendigen großen Eintauchtiefe des Preßkorbes in den Eimer
steht im Eimer nur eine verhältnismäßig geringe Höhe für die
Wasseraufnahme zur Verfügung.
Das Auspressen von verhältnismäßig breiten, flachen Wischmops
erfolgt üblicherweise durch gesonderte Auspreßvorrichtungen,
die an dem mitgeführten Behälter angebracht sind. Diese
Auspreßvorrichtungen sind aber verhältnismäßig schwer und
aufwendig, so daß zur Erzielung der erforderlichen Standfe
stigkeit auch der Behälter groß und schwer ausgeführt werden
muß. Häufig sind deshalb diese Behälter zusammen mit der
Auspreßvorrichtung als fahrbare Einheit ausgeführt. Diese
fahrbaren Einheiten können aber nicht auf Treppenstufen
abgestellt werden; sie finden nur in gewerblichem Bereich
Anwendung, wo verhältnismäßig große Flächen und nur wenige
Treppen zu reinigen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, unter Beibehaltung der
Vorteile der bekannten, einfachen runden Preßkörbe ein
Feuchtbodenwischgerät mit großer Mopbreite zu schaffen, bei
dem der Anpreßdruck über eine große Breite ausgeübt werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Mop aus zwei Mophälften besteht, die jeweils von einer
Moptragekante des Mophalters getragen werden, und daß die
beiden Moptragekanten mindestens in einer angehobenen
Stellung des Mophalters in entgegengesetzten Richtungen nach
außen abfallend verlaufen.
Durch diese - zumindest in der angehobenen Stellung des
Mophalters - schräg nach außen abfallende Anordnung der
beiden Moptragekanten wird erreicht, daß die Fäden oder
Streifen des Mops, die von den jeweils an den Moptragekanten
aufgenommenen Kopfleisten der beiden Mophälften ausgehen, im
angehobenen Zustand des Mops nicht senkrecht nach unten
verlaufen, sondern nach unten hin konvergieren, so daß sich
das Bündel von nassen Fäden oder Streifen im herabhängenden
Zustand nach unten verjüngt. Dieses verjüngte Bündel kann in
einen im Vergleich zur Mopbreite verhältnismäßig schmalen
Preßkorb eingeführt und durch Drehen und Drücken ausgewrungen
und ausgepreßt werden.
Wenn der auf diese Weise von überschüssigem Wasser befreite,
feuchte Mop auf die zu reinigende Bodenfläche aufgesetzt
wird, entfaltet er sich zu seiner vollen Breite, so daß damit
ein Wischvorgang wie mit einem herkömmlichen flachen, breiten
Mop ausgeführt werden kann. Der über den Mophalter ausgeübte
Anpreßdruck wirkt im wesentlichen über die gesamte Breite des
Mops.
Da sich das untere Ende des aus Fäden oder Streifen
bestehenden Bündels des Mops im angehobenen, nassen Zustand
nach unten verjüngt, läßt sich der Mop für den Auspreßvorgang
annähernd wie ein Rundmop handhaben, d. h. der Mop kann in
einem herkömmlichen, rotationssymmetrischen Preßkorb von
geringer Breite ausgepreßt werden, der auf einen schmalen
Eimer aufgesetzt werden kann, der auch auf Treppenstufen
abgestellt werden kann. Die rotationssymmetrische Form des
Preßkorbes ermöglicht es, den Mop vollständig zusammenzudre
hen und dadurch weitestgehend auszuwringen, wobei nur noch
ein verhältnismäßig geringer Auspreßdruck ausgeübt werden
muß. Dabei ist es nicht erforderlich, eine bestimmte,
vorgegebene Zahl von Umdrehungen auszuführen und/oder eine
bestimmte, durch einen Einführschlitz vorgegebene Drehstel
lung des Mops einzuhalten. Diese als einfache Rundsiebe
ausgeführten Preßkörbe haben nur eine verhältnismäßig geringe
Tiefe und können daher auch auf einem kleinen und daher
leichten, gut zu handhabenden Eimer aufgesetzt werden.
Der Mophalter ist von einfachem Aufbau und daher leicht und
kostengünstig herzustellen; sein Gewicht ist gering.
Die beiden einander zugekehrten Enden der Moptragekanten
können im Abstand zueinander angeordnet sein. Vorzugsweise
sind die beiden Mophälften voneinander getrennt, und ihre
Kopfleisten sind im Abstand zueinander angeordnet. Dadurch
wird der sich nach unten verjüngende Verlauf der Fäden oder
Streifen der beiden Mophälften unterstützt. Außerdem wird das
Auswechseln des Mops erleichtert, weil zwei gesonderte
Mophälften ausgewechselt werden. Trotz der Unterteilung des
Mops in zwei Mophälften, deren Kopfleisten im Abstand
zueinander angeordnet sind, tritt beim Wischen keine Lücke
zwischen den beiden Mophälften auf.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß die beiden Moptragekanten an Mophalterschen
keln ausgebildet sind, die jeweils um eine quer zur
Stiellängsrichtung verlaufende Schwenkachse zwischen einer
horizontalen Stellung und einer nach außen abfallenden
Stellung schwenkbar sind. Diese Mophalterschenkel nehmen im
angehobenen Zustand des Feuchtbodenwischgeräts ihre nach
außen abfallende schräge Stellung ein und schwenken dabei die
beiden daran befestigten Mophälften gegeneinander, so daß
sich das von den beiden Mophälften herabhängende Bündel von
Fäden oder Streifen nach unten verjüngt. Sobald der Mop auf
den Boden aufgesetzt wird, schwenken die beiden Mophalter
schenkel in ihre horizontale Stellung und bilden gemeinsam
einen geraden, horizontalen Mophalter, an dem die beiden
Mophälften mit horizontalen Kopfleisten angebracht sind, von
denen die Fäden oder Streifen senkrecht nach unten herabhän
gen.
Vorzugsweise haben die beiden Mophalterschenkel jeweils zwei
Anschlagflächen, die in den beiden Schwenkstellungen der
Mophalterschenkel jeweils an einer Gegenfläche eines am
Griffteil angebrachten Mopträger-Mittelstücks zur Anlage
kommen. Dadurch werden die beiden Mophalterschenkel für den
Wischvorgang in einfacher Weise in ihrer horizontalen
Stellung festgelegt, so daß der erforderliche Anpreßdruck für
den Wischvorgang ausgeübt werden kann.
Die beiden Mophalterschenkel können frei schwenkbar am
Mopträger-Mittelstück gelagert sein, wobei sie in ihre beiden
Schwenkendstellungen entweder durch den beim Wischen
ausgeübten Druck bzw. durch die Schwerkraft gebracht werden.
Anstelle einer Ausführung mit schwenkbaren Mophalterschenkeln
kann auch vorgesehen sein, daß die beiden nach außen
abfallenden Moptragekanten an einem einteiligen Mophalter
ausgebildet sind und daher ihre schräg nach außen abfallende
Lage ständig beibehalten. Beim Wischvorgang nimmt das aus den
Fäden oder Streifen der beiden Mophälften bestehende Bündel
gleichwohl eine ausreichend große Breite ein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens
sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:
Fig. 1 ein Feuchtbodenwischgerät in einer Vorderansicht in
seiner betriebsbereiten Stellung,
Fig. 2 das Feuchtbodenwischgerät nach Fig. 1 in angehobener
Stellung, wobei ein Preßkorb, in den der Mop mit seinem
unteren Ende eingeführt wird, mit strichpunktierten Linien
angedeutet ist,
Fig. 3 in einer Darstellung entsprechend der Fig. 2 eine
abgewandelte Ausführungsform des Feuchtbodenwischgeräts und
Fig. 4 in einer Darstellung entsprechend Fig. 2 eine weitere
abgewandelte Ausführungsform eines Feuchtbodenwischgeräts.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Feuchtbodenwischgerät
weist einen Griffstiel 1 auf, an dessen unterem Ende ein
Mophalter 2 angebracht ist, der sich in der in Fig. 1
gezeigten Stellung nach beiden Seiten quer zur Grifflängs
richtung erstreckt. Der Mophalter 2 weist zwei Mophalter
schenkel 3 auf, die um eine quer zur Stiellängsrichtung
verlaufende Schwenkachse 4 zwischen einer in Fig. 1 gezeigten
horizontalen Stellung und einer in Fig. 2 gezeigten Stellung
schwenkbar sind, in der die beiden Mophalterschenkel 3 schräg
nach außen und unten abfallen.
Die beiden Mophalterschenkel 3 sind frei schwenkbar an einem
Mophalter-Mittelstück 5 gelagert, das am Griffstiel 1
vorzugsweise auswechselbar angebracht ist.
Jeder Mophalterschenkel 3 weist zwei Anschlagflächen 6 und 7
auf. Das Mopträger-Mittelstück 5 ist mit einer durchgehenden,
horizontalen Gegenfläche 8 versehen, an der in der horizonta
len Schenkelstellung (Fig. 1) die Anschlagflächen 7 und in
der schräg abfallenden Schenkelstellung (Fig. 2) die
Anschlagflächen 6 der Mophalterschenkel 3 zur Anlage kommen.
Jeder Mophalterschenkel 3 weist einen nach außen offenen
Einschubschlitz 9 auf, in den der obere Abschnitt einer
Kopfleiste 10 einer Mophälfte 11 eingeschoben ist. Die beiden
Mophälften 11 bilden gemeinsam einen Mop 12. Von jeder
Kopfleiste 10 hängen Fäden oder Streifen 13 herab, die aus
saugfähigem Material bestehen. Statt dessen kann der Mop auch
Lappen aufweisen.
Die Unterkante des Einschubschlitzes 9 bildet eine Moptrage
kante 14 und ist ebenso wie die ihr im Abstand gegenüberlie
gende Schlitzoberkante 15 mit nach innen gerichteten
Haltezähnen 16 versehen. Die Haltezähne 16 dienen dazu, die
von außen in den Einschubschlitz 9 eingeschobene Kopfleiste
10 der Mophälfte 11 zu halten.
Wenn das Feuchtbodenwischgerät angehoben wird, nehmen die
beiden Mophalterschenkel 3 die in Fig. 2 gezeigte, nach außen
abfallende Stellung ein. Die beiden Mophälften 11 werden
gegeneinander geschwenkt, und das aus den Fäden oder Streifen
13 bestehende Bündel nimmt die in Fig. 2 gezeigte, sich nach
unten verjüngende Gestalt an. In diesem Zustand kann der Mop
12 nicht nur leichter in einen verhältnismäßig schmalen Eimer
zum Auswaschen eingeführt werden; vor allem läßt sich der Mop
12, der nach dem Auswaschvorgang mit Wasser vollgesogen ist,
durch seine nach unten verjüngte Form in einen verhältnismä
ßig kleinen, runden Preßkorb 17 einführen, dessen Kontur in
Fig. 2 mit strichpunktierten Linien nur angedeutet ist. Durch
Drehen und senkrechten Druck wird der Mop 12 ausgewrungen und
ausgepreßt, so daß er die überschüssige Wassermenge abgibt.
Wenn der feuchte Mop 12 anschließend auf die zu reinigende
Fläche aufgesetzt wird, schwenken die beiden Mophalterschen
kel 3 in die in Fig. 1 gezeigte horizontale Stellung. Der Mop
12 entfaltet sich zu seiner ganzen Breite und kann in dieser
Weise mit ausreichendem Anpreßdruck über die zu wischende
Fläche geführt werden. Die höhere, steife Kopfleiste 10
bewirkt eine bessere Führung des Mops auch in dem über die
Mophalterschenkel 3 seitlich hinausragenden Bereich.
Wie in der Zeichnung dargestellt ist, stehen die beiden
Mophälften 11 über die äußeren Enden der Moptragekanten 14
der Mophalterschenkel 3 über. Die wirksame Breite des Mops 12
ist somit wesentlich größer als der Abstand der Enden der
Mophalterschenkel 3; gleichwohl wirkt der von diesem
ausgeübte Anpreßdruck über die gesamte Mopbreite. Die
Flexibilität der überstehenden Mopteile erleichtert das
Eindrehen in den Preßkorb.
Das in Fig. 3 in einer der Fig. 2 entsprechenden Stellung
dargestellte abgewandelte Ausführungsbeispiel eines
Feuchtbodenwischgeräts unterscheidet sich von der Ausführung
nach den Fig. 1 und 2 nur dadurch, daß die beiden schwenkbar
gelagerten Mophalterschenkel 3 jeweils über ein Zugglied 18,
beispielsweise einen Draht, gelenkig mit einem längs des
Griffstiels 1 verschiebbaren Stellschieber 19 verbunden sind,
der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Schiebehül
se ausgebildet ist. Dadurch können die beiden Mophalterschen
kel 3 auch schon im angehobenen Zustand, d. h. vor dem
Aufsetzen des Mops 12 auf den Boden, in ihre horizontale,
gespreizte Stellung gebracht und in dieser Stellung gehalten
werden, so daß die Mophalterschenkel 3 auch bei einem
kurzzeitigen Anheben des Mops 12 nicht nach unten schwenken.
Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel eines
Feuchtbodenwischgeräts unterscheidet sich von den vorher
beschriebenen Ausführungen im wesentlichen dadurch, daß die
beiden jeweils eine Mophälfte 11 aufnehmenden Einschubschlit
ze 9 und insbesondere deren nach außen abfallende Moptrage
kanten 14 an einem einteiligen, starren Mophalter 2'
ausgebildet sind, der am Griffstiel 1 befestigt ist.
Im angehobenen Zustand entspricht die Anordnung der
Einschubschlitze 9 und der Moptragekanten 14 der in Fig. 2
gezeigten Stellung. Wird das Feuchtbodenwischgerät nach Fig.
4 auf den Boden aufgesetzt, so breiten sich die Fäden oder
Streifen 13 der beiden Mophälften 4 aus, obwohl die beiden
Moptragekanten 14 weiterhin nach außen abfallend verlaufen.
Dies wird besonders durch den überstehenden Teil der höheren
Kopfleiste 10 bewirkt. Eine Unterkante 20 des Mophalters 2'
dient dazu, gegen eine Innenkante 21 jeder Mophälfte 11 zu
drücken, um den Mop 12 beim Wischvorgang gegen den Boden zu
drücken.
Eine Ansatznaht 22, an der die Streifen 13, Fäden oder Lappen
des Mops 12 an der Kopfleiste 10 anschließen, verläuft in
jeder der beiden Mophälften 11 schräg nach außen abfallend.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3 nimmt
die Höhe h der Kopfleiste 10 jeder Mophälfte 11 von der
Innenseite zur Außenseite zu, so daß die Ansatznaht 22 auch
schon bei horizontaler Stellung der beiden Mophalterschenkel
3 schräg nach außen abfallend verläuft. Im Beispiel nach Fig.
4 ist die Höhe h der Kopfleiste 10 über die gesamte Breite
gleichbleibend. Wegen der festen Anordnung der abfallenden
Moptragekanten 14 fallen auch hierbei die Ansatznähte 22
schräg nach außen ab. Insbesondere bei der Verwendung von
Streifen 13 oder Lappen und von kräftigeren Material führt
der schräge Verlauf der Ansatznähte 22 bei der Ausführung
nach Fig. 4 ersichtlich dazu, daß sich das Bündel von
Streifen 13 nach unten verjüngt, wodurch das Einführen in den
Treffkorb 17 erleichtert wird.
Vorzugsweise wird die Höhe h der Kopfleiste 10 des Mops 12
größer als bei herkömmlichen Mops gewählt, vorzugsweise
mindestens 2 cm oder mehr. Dies führt dazu, daß durch die
schräg nach außen abfallende Anordnung der Kopfleisten 10
(zumindest im angehobenen Zustand des Feuchtbodenwischgeräts)
die äußersten Ansatzpunkte der Streifen 13 oder Fäden nach
innen verlagert werden, obwohl die äußeren Ecken der
Kopfleisten 10 weiter nach außen vorragen und deshalb beim
Wischvorgang einen Anpreßdruck über eine größere Breite
ermöglichen.
Claims (15)
1. Feuchtbodenwischgerät mit einem Griffstiel, der an seinem
unteren Ende mit einem sich beiderseits quer dazu erstrecken
den, länglichen Mophalter verbunden ist, der einen flachen
Mop trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mop (12) aus zwei
Mophälften (11) besteht, die jeweils von einer Moptragekante
(14) des Mophalters (2, 2') getragen werden, und daß die
beiden Moptragekanten (14) mindestens in einer angehobenen
Stellung des Mophalters (2, 2') in entgegengesetzten
Richtungen nach außen abfallend verlaufen.
2. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden einander zugekehrten Enden der
Moptragekanten (14) im Abstand zueinander angeordnet sind.
3. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Mophälften (11) voneinander getrennt
sind.
4. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kopfleisten (10) der beiden Mophälften (11)
im Abstand zueinander angeordnet sind.
5. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Mophälften (11) über die äußeren
Enden der Moptragekanten (14) überstehen.
6. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Moptragekanten (14) an Mophalter
schenkeln (3) ausgebildet sind, die jeweils um eine quer zur
Stiellängsrichtung verlaufende Schwenkachse (4) zwischen
einer horizontalen Stellung und einer nach außen abfallenden
Stellung schwenkbar sind.
7. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Mophalterschenkel (3) jeweils zwei
Anschlagflächen (6, 7) aufweisen, die in den beiden
Schenkelstellungen der Mophalterschenkel (3) jeweils an einer
Gegenfläche (8) eines am Griffstiel (1) angebrachten
Mopträger-Mittelstücks (5) zur Anlage kommen.
8. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Mophalterschenkel (3) frei
schwenkbar am Mopträger-Mittelstück (5) gelagert sind.
9. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Mophalterschenkel (3) jeweils über
ein Zugglied (18) mit einem längs des Griffstiels (1)
verschiebbaren Stellschieber (19) verbunden sind.
10. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden nach außen abfallenden Moptragekan
ten (14) an einem einteiligen Mophalter (2') ausgebildet
sind.
11. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Moptragekanten (14) jeweils eine
Unterkante eines nach außen offenen Einschubschlitzes (9)
bilden.
12. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Moptragekanten (14) und/oder die ihr
im Abstand gegenüberliegende Stützoberkante (15) mit nach
innen gerichteten Haltezähnen (16) versehen ist bzw. sind.
13. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Ansatznaht (22) der Streifen (13) oder
Fäden des Mops (12) an der Kopfleiste (10) schräg nach außen
abfallend verläuft.
14. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Höhe (h) der Kopfleiste (10) des Mops (12)
mindestens 2 cm beträgt.
15. Feuchtbodenwischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Höhe (h) der Kopfleiste (10) jeder
Mophälfte (11) von der Innenseite zur Außenseite zunimmt.
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