DE19648987A1 - Rollschuh oder Schlittschuh - Google Patents
Rollschuh oder SchlittschuhInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
Rollschuh oder einen Schlittschuh mit starrem Rahmen,
der mit einer Vorrichtung zur Schwingungsdämpfung
ausgerüstet ist.
Ein Rollschuh mit in einer Linie angeordneten
Rollen, ein sogenannter Inline-Skate, mit einem starren
Rahmen wird beispielsweise im Dokument DE-U-295 09 421
beschrieben. Der Rahmen dieses Rollschuhs hat ein U-
Profil, das zwei Platten trägt, auf denen der Absatz
und das vordere Ende eines Schuhs befestigt sind.
Die Oberflächen, auf denen ein Rollschuh rollt,
sind im allgemeinen nicht vollkommen glatt, sondern
weisen im Gegenteil eine rauhe Oberfläche auf, deren
mehr oder weniger ausgeprägte Unebenheiten eine rasche
folge von Stößen auf den Rollschuh bewirken, welche
Schwingungen des starren Rahmens zur Folge haben. Je
nach der Natur des Bodens und der Geschwindigkeit des
Rollschuhs kann die Frequenz dieser Stöße nahe der
Resonanzfrequenz des Rollschuhrahmens liegen, was die
Schwingungsamplitude vergrößert. Die Frequenz dieser
Schwingungen kann einen hörbaren Wert erreichen und ein
für die Umgebung unangenehmes Geräusch erzeugen. Diese
Schwingungen übertragen sich außerdem auf die Füße
und die Beine des Läufers und stellen daher eine
Beeinträchtigung des Komforts dar, wobei sie sogar
kleine Verletzungen hervorrufen können. Das Gleiche
gilt für Schlittschuhe.
Um bestimmte Schwingungen zu dämpfen, wurde
bereits vorgeschlagen, an der Schuhsohle eine
elastische Lamelle zu befestigen, die mit einem daran
befestigten Gewicht belastet ist (US-A-5,398,948). Eine
derartige Vorrichtung erlaubt es indessen nicht, die
Schwingungen des Rahmens, insbesondere die
Schallfrequenzschwingungen, wirksam zu dämpfen.
Außerdem erlaubt es die Position dieser Lamelle nicht,
die Schwingungen an den geeigneten Stellen zu dämpfen,
d. h. dort, wo die Schwingungsbäuche auftreten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, die Schwingungen des Rahmens wirksam zu
neutralisieren und folglich die von diesen Schwingungen
herrührenden unangenehmen akustischen und mechanischen
Effekte zu unterdrücken.
Der Rollschuh oder Schlittschuh nach der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur
Schwingungsdämpfung am Rahmen befestigt ist und daß
sie aus wenigstens einem viscoelastischen Material
besteht, welches an wenigstens einer starren Platte
angeordnet ist.
Diese Platte hat die Funktion einer einen hohen
Elastizitätsmodul aufweisenden Zwangsplatte (plaque de
contrainte) für das viscoelastische Material.
Diese Platte ist vorzugsweise mittels des
viscoelastischen Materials am Rahmen befestigt.
In dem Masse, in welchem die Schwingungsbäuche auf
dem Rahmen lokalisierbar sind, werden die
Dämpfungsvorrichtungen vorzugsweise an der Stelle
dieser Bäuche durch Kleben befestigt.
Die starre Platte weist vorzugsweise einen
Elastizitätsmodul E über 10⁴ MPa sowie eine Dicke von
0,1 bis 2,5 mm auf; und das viscoelastische Material
wird vorzugsweise aus der Materialgruppe gewählt,
welche Butylkautschuke oder synthetische Elastomere,
allein oder in Mischung oder gefüllt, enthält.
Zwei Dämpfungsvorrichtungen in Plattenform können
zwischen den Plattformen des Rahmens und dem Schuh
derart eingesetzt sein, daß nicht nur die Schwingungen
des Rahmens gedämpft werden, sondern auch die
Übertragung der Schwingungen auf den Schuh verhindert
wird.
Die beigefügten Zeichnungen zeigen beispielsweise
einige Ausführungsformen der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform, die
keinerlei Modifizierungen des derzeitigen Rahmens eines
Rollschuhs erfordert.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht längs II-II nach
Fig. 1.
Fig. 3 ist ein zur Fig. 2 analoger Halbschnitt,
der eine Ausführungsvariante der ersten Ausführungsform
veranschaulicht.
Fig. 4 zeigt einen Rahmen gemäß einer zweiten
Ausführungsform.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht durch einen Teil
einer Seitenwand des Rahmens eines Rollschuhs gemäß
einer dritten Ausführungsform.
Fig. 6 stellt eine Ausführungsvariante der in
Fig. 5 dargestellten Ausführungsform dar.
Fig. 7 zeigt eine zweite Variante der in Fig. 5
dargestellten Ausführungsform.
Fig. 8 zeigt einen Rahmen gemäß einer vierten
Ausführungsform.
Fig. 9 zeigt einen Teil des Rahmens gemäß einer
Ausführungsvariante der vierten Ausführungsform.
Fig. 10 zeigt eine fünfte Ausführungsform, bei
welcher das Dämpferelement als Lager verwendet wird.
Fig. 11 ist eine Teilansicht eines Rollschuhs
gemäß einer sechsten Ausführungsform.
Fig. 12 zeigt einen Halbschnitt des Rahmens
gemäß Fig. 1, der mit einem Dämpferelement gemäß
einer siebten Ausführungsform versehen ist.
Fig. 13 zeigt eine achte Ausführungsform.
Fig. 14 zeigt eine neunte Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt einen Rollschuh mit in einer Linie
hintereinander angeordneten Rollen 3, einen sogenannten
Inline-Skate. Er besteht aus einem Schuh 1, der auf
einem Rahmen 2, beispielsweise aus Metall, montiert ist
und vier hintereinander angeordnete Rollen 3 trägt. Der
Rahmen zwei hat unter dem Absatz und unter dem vorderen
Teil des Schuhs ein U-Profil, das sich derart
erweitert, daß eine hintere Plattform 4 und eine
vordere Plattform 5 gebildet wird, welche einen guten
Sitz des Schuhs gewährleisten. Der Rahmen 2 ist mit
zwei Paaren von Dämpfungsvorrichtungen 6 versehen. Die
Vorrichtungen jedes Paares sind symmetrisch auf den
beiden gegenüberliegenden Seiten des Rahmens
angeordnet, wie in Fig. 2 dargestellt. Diese
Dämpfungsvorrichtungen bestehen jede aus einer starren
Platte 61, auf welche eine Schicht aus einem
viscoelastisch Material 62 aufgeklebt ist. Die
dargestellten Dicken entsprechen nicht den
tatsächlichen Dicken. Die starre Platte 61 hat
vorzugsweise einen Elastizitätsmodul E, der größer ist
als 10⁴, und eine Dicke von 0,1 bis 2,5 mm,
vorzugsweise von 0,3 bis 2 mm, beispielsweise 1 mm. Das
Material der starren Platte ist aus der Materialgruppe
gewählt, welche Aluminiumlegierungen, Aluminium-Zink-
Magnesium-Legierungen, die unter dem Handelsnamen
ZYCRAL der Firma CEGEDUR-PECHINEY bekannt sind,
wärmehärtbare Schichtwerkstoffe, die mit Glas- oder
Kohlenstoffasern verstärkt sind, und plastische
Materialien, die mit Glas- oder mit Kohlenstoffasern
verstärkt sind, enthält.
Das viscoelastische Material 62 besteht
beispielsweise aus einem Butylkautschuk oder einem
synthetischen Elastomer, wie beispielsweise NEPURANE PI
2010, welche allein, gemischt oder gefüllt verwendet
werden können. Das viscoelastische Material 62 kann in
Form einer elementaren Folie oder eines Stapels aus
mehreren viscoelastischen elementaren Folien mit
derselben Eigenschaft oder mit unterschiedlichen
Eigenschaften verwendet werden. Im letzten Falle sind
die Dämpfungseigenschaften jeder der Folien
temperaturmäßig für eine gegebene Schwingungsfrequenz
oder frequenzmäßig für eine gegebene Temperatur
versetzt, derart, daß die Änderung der Eigenfrequenz
des Rahmens als Funktion der Temperatur berücksichtigt
wird. Die Schichtdicke des viscoelastischen Materials
62 beträgt 1 bis 2 mm.
Dieses viscoelastische Material 62 ist auf dem
Rahmen 2 aufgeklebt oder auf diesem durch Vulkanisieren
befestigt, wenn es das verwendete Material erlaubt. Die
Dämpfungsvorrichtungen sind vorzugsweise an den
Schwingungsbäuchen befestigt. Da Schwingungen in
verschiedenen Richtungen entstehen können, können die
Dämpfungsvorrichtungen in verschiedenen Richtungen
befestigt sein und daher ebenfalls auf den horizontalen
Teilen des Rahmens.
Der Rahmen könnte aus einem nicht metallischen
starren Material bestehen, beispielsweise aus
Kohlstoffasern.
Gemäß der in Fig. 3 dargestellten Variante sind
die Dämpfungsvorrichtungen 6 in einer Vertiefung des
Rahmens 2 aufgeklebt, derart, daß kein Vorsprung über
die Rahmenoberfläche ragt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 haben die
seitlichen Teile des Rahmens 2 zwischen den Plattformen
Aussparungen 7 und 8, die am oberen Rand des Rahmens
münden. Diese Aussparungen bilden Bereiche geringeren
Widerstands, welche dem Rahmen eine gewisse
Flexibilität verleihen. Quer in diesen Aussparungen
sind Dämpfungsvorrichtungen 9 desselben Typs befestigt,
wie die vorstehend beschriebenen. Diese
Dämpfungsvorrichtungen 9 bewirken ebenfalls eine
Absorption der Schwingungen, die von der Biegungsarbeit
bzw. der Verformungsarbeit des Rahmens in Höhe der
Aussparungen 7 und 8 herrühren.
Fig. 5 zeigt teilweise eine Ausführungsform, bei
welcher die Seitenteile des Rahmens 2 abgerundete hohle
Falten 10 in Form eines Ω haben. Diese Falten 10 bilden
ebenfalls Bereiche geringeren Widerstands in der zur
Achse der Falten senkrechten Richtung. Auf diese Falten
sind, quer zu ihnen, Dämpfungsvorrichtungen 11 geklebt,
deren Struktur analog zu den Dämpfungsvorrichtungen 6
ist.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsvariante der in
Fig. 5 dargestellten Ausführungsform, bei welcher das
viscoelastische Material 122 einer Dämpfungsvorrichtung
12 das Innere der Ω-förmigen Falte 10 ausfüllt. Wie bei
den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist das
viscoelastische Material 122 auf eine starre Platte 121
geklebt. In diesem Falle hat man zwei Dämpfungseffekte
kombiniert, und zwar einerseits die Scherbeanspruchung
in Höhe der starren Platte und andererseits die
Kompressionsarbeit des Kautschuks bei der Deformation
der Falte 10.
Fig. 7 zeigt eine zweite Variante der in Fig. 5
dargestellten Ausführungsform, bei welcher die Falte 10
durch eine Welle 13 ersetzt ist. Quer zu dieser Welle
ist eine ebene Dämpfungsvorrichtung 9, analog den
Dämpfungsvorrichtungen der ersten Ausführungsform,
durch Kleben befestigt. Das viscoelastische Material
könnte auch die Welle ausfüllen. Vorzugsweise könnte
die Dicke des Rahmens 2 in der Mitte der Welle 13
verringert sein, derart, daß die Verformung begünstigt
wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 weist der
Rahmen 2 geschlossene Schlitze 14, 15 und 16 in Form
eines schwach gekrümmten S auf. Diese Schlitze spielen
dieselbe Rolle wie die Aussparungen 7 und 8 der
Ausführungsform nach Fig. 4. Quer in diesen Schlitzen
sind Dämpfungsvorrichtungen 17 durch Kleben befestigt,
welche wie die Vorrichtungen 6 der ersten
Ausführungsform ausgebildet sind. Die Schlitze sind
vorzugsweise zwischen den Rollen angeordnet.
Die geschlossenen Schlitze können auch eine andere
Form haben. Fig. 9 zeigt eine Variante, bei welcher
die Schlitze 15′ eine halbelliptische Form oder die
Form eines halben Korbhenkels haben und sich zwischen
zwei Achsen der Rollen erstrecken. Vorzugsweise
erstrecken sich die Schlitze 15′ über den Rollenachsen,
derart, daß ein Biegungsbereich gebildet wird, welcher
die Eigenelastizität des Rahmens ausnutzt.
Die Dämpfungsvorrichtungen können eine zweite
Funktion haben. Fig. 10 veranschaulicht die Verwendung
eines Dämpfungselements als Träger der Rollen 3. Die
Achse 18 der Rollen ist von einer Abstandshülse 23,
welche den Rahmen 2 mit einem Spiel 19 durchquert,
sowie von dem viscoelastischem Material umgeben und
stützt sich an der starren Platte 61 der
Dämpfungsvorrichtung ab. Die Achse 18 wird also von der
starren Platte 61 getragen. Bei dieser Ausführungsform
dämpft die Dämpfungsvorrichtung auch die Übertragung
der Schwingungen von der Achse 18 auf den Rahmen 2.
Dämpfungsvorrichtungen können auch auf den
Plattformen 4 und 5 des Rahmens befestigt werden. Fig.
11 zeigt den rückwärtigen Teil eines gemäß dieser
Ausführungsart ausgebildeten Rollschuhs. Um den Schuh 1
mechanisch vom Rahmen 2 zu isolieren, verwendet man
zwei Dämpfungsvorrichtungen 20a und 20b, die
übereinander angeordnet sind und die gleiche Struktur
wie die Dämpfungsvorrichtungen der vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen haben. Die starre
Platte 201b der unteren Dämpfungsvorrichtung 20b ist an
der Plattform 4 nicht nur durch Kleben ihres
viscoelastischen Materials 202b, sondern auch durch
Schrauben befestigt, die sich auf der starren Platte
201b diese Dämpfungselements abstützen. Der Schuh 1 ist
mit Hilfe von Schrauben befestigt, die in die starre
Platte 201a der oberen Dämpfungsvorrichtung 20a
geschraubt sind, welche selber mit ihrem
viscoelastischen Material 202a auf der starren Platte
201b der unteren Vorrichtung befestigt ist. Auf diese
Weise werden nicht nur die Schwingungen des Rahmens 2
gedämpft, sondern es wird auch eine Dämpfung der
Übertragung der Schwingungen vom Rahmen 2 auf den
Schuh erreicht.
Fig. 14 zeigt eine vereinfachte Version, welche
eine einzige Dämpfungsvorrichtung 24 aufweist, die aus
einer starren Platte 241 und einem viscoelastischen
Element 242 besteht. Die Platte 241 kann zwei Schenkel
aufweisen, die den Rahmen 2 nach Art eines Reiters
einklemmen. Der Schuh 1 ist auf der Platte 241 mit
mindestens einer Schraube 25 befestigt. Die Platte 241
gewährleistet einen guten seitlichen Halt des Schuhs
auf dem Rahmen.
Wie es bereits aus Fig. 6 hervorgeht, muß die
Dämpfungsvorrichtung nicht notwendigerweise die Form
einer ebenen Platte haben, sondern kann auch gebogen
sein, um sich der Krümmung des Rahmens anzupassen.
Beispielsweise zeigt Fig. 12 ein Dämpfungselement 21
in Form eines Winkelstücks, welches den Winkel des U-
Profils, das den Rahmen bildet, überdeckt. Eine
derartige Gestalt dämpft wirksam die Schwingungen in
verschiedenen Ebenen.
Das viscoelastische Material kann unter bestimmten
Bedingungen auch in Sandwichform zwischen zwei starren
Platten eingeklemmt sein. Ein Beispiel ist in Fig. 13
dargestellt. Der Rahmen 2 ist mit Aussparungen, analog
den Aussparungen 8 der Fig. 4, versehen. In diese
Aussparungen sind Dämpfungsvorrichtungen 22 eingesetzt,
deren viscoelastisches Material 222 ein H-Profil hat.
Auf den beiden Seiten diese H-Profils ist jeweils eine
starre Platte 221 befestigt.
Die Dämpfungsvorrichtung 22 nach Fig. 13 könnte
auch mit nur einer starren Platte 221 verwendet werden,
wobei dann die Form des viscoelastischen Materials 222
auf einfache Weise die Befestigung durch Einfügung und
Verankerung am Rahmen 2 gewährleistet.
Fig. 14 zeigt eine Dämpfungsvorrichtung 24, die
aus einem Block aus viscoelastischem Material 242
besteht, der verhältnismäßig dick ist und an einer U-
förmigen starren Platte 241 angeordnet ist, deren
Schenkel in Richtung auf die Unterseite des
viscoelastischen Materials verlängert sind und den
Rahmen 2 nach Art eines Reiters einklemmen. Der Schuh 1
ist auf der Platte 241 mit Hilfe wenigstens einer
Schraube 25 befestigt. Die Platte 241 gewährleistet
einen guten seitlichen Halt des Schuhs auf dem Rahmen,
während das viscoelastische Material 242 darüber hinaus
eine gute Dämpfung der Übertragung der Schwingungen
vom Rahmen auf den Schuh bewirkt.
Claims (17)
1. Roll- oder Schlittschuh mit einem starren
Rahmen (2), der mit einer Vorrichtung zur
Schwingungsdämpfung ausgerüstet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur
Schwingungsdämpfung (6, 9; 11; 12; 17; 20; 21; 22; 24)
auf dem Rahmen (2) befestigt ist und daß sie aus
wenigstens einem viscoelastischen Material (62; 202;
222) besteht, welches auf wenigstens einer starren
Platte (61; 121; 201; 221; 241) angeordnet ist.
2. Roll- oder Schlittschuh nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die starre Platte (61;
121; 201; 221; 241) auf dem Rahmen mit Hilfe des
viscoelastischen Materials befestigt ist.
3. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
starre Platte einen Elastizitätsmodel E aufweist, der
größer als 10⁴ MPa ist, und eine Dicke von 0,1 bis 2,5
mm aufweist, vorzugsweise von 0,3 bis 2 mm.
4. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
viscoelastische Material aus der Materialgruppe gewählt
ist, welche die Butylkautschuke und synthetische
Elastomere, allein oder gemischt oder gefüllt, umfaßt.
5. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen (2) wenigstens einen Bereich verringerten
Widerstands (8; 10; 13; 15; 15′) aufweist, der sich
unter der Belastung verformen kann, und daß die
Dämpfungsvorrichtung (9; 11; 12; 17; 22) in diesem
Bereich befestigt ist.
6. Roll- oder Schlittschuh nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich verringerten
Widerstands aus einer Aussparung (8) besteht, die auf
der Oberseite des Rahmens mündet, und daß die
Dämpfungsvorrichtung (9; 22) quer in dieser Aussparung
befestigt ist.
7. Roll- oder Schlittschuh nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich verringerten
Widerstands ein geschlossener Schlitz (15; 15′) ist,
insbesondere in Form eines S oder C, und daß die
Dämpfungsvorrichtung (9, 17) quer in diesem Schlitz
befestigt ist.
8. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen (2) wenigstens eine abgerundete offene Falte
(10) in Form eines Ω aufweist und daß die
Dämpfungsvorrichtung (11; 12) quer in der Öffnung
dieser Falte befestigt ist.
9. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen wenigstens eine Welle (13) aufweist und daß die
Dämpfungsvorrichtung (9) quer in dieser Welle befestigt
ist.
10. Roll- oder Schlittschuh nach Anspruch 8 oder
9, dadurch gekennzeichnet, daß das viscoelastische
Material (122) die erwähnte Falte bzw. die erwähnte
Welle ausfüllt.
11. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 2 bis 4, dessen starrer Rahmen ein U-Profil
aufweist und einen Schuh (1) trägt, dadurch
gekennzeichnet, daß er wenigstens eine
Dämpfungsvorrichtung (24) aufweist, die aus einer
starren Platte (241) und aus einem viscoelastischem
Material (242) besteht, welches zwischen der starren
Platte und der Oberseite des Rahmens angeordnet ist,
und daß der Schuh (1) auf der starren Platte befestigt
ist.
12. Roll- oder Schlittschuh nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die starre Platte (241)
mit zwei, an jeder Seite des Rahmens (2) nach unten
gebogenen Schenkeln versehen ist.
13. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 2 bis 4, deren Rahmen zwei Plattformen (4, 5)
zur Befestigung eines Schuhs (1) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß auf wenigstens einer der
Plattformen eine plattenförmige Dämpfungsvorrichtung
(20b) befestigt ist und daß eine zweite plattenförmige
Dämpfungsvorrichtung (20a) einerseits mit Hilfe des
viscoelastischen Materials (202a) auf der starren
Platte der ersten Dämpfungsvorrichtung und andererseits
mit Hilfe wenigstens einer Schraube am Schuh befestigt
ist, wobei diese Schraube im wesentlichen in die starre
Platte (201a) dieser zweiten Dämpfungsvorrichtung
eingeschraubt ist.
14. Rollschuh mit in einer Linie hintereinander
angeordneten Rollen, nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Achse (18)
der Rollen den Rahmen mit Spiel (19) durchquert und auf
der starren Platte (61) einer Dämpfungsvorrichtung
befestigt ist.
15. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dessen starrer Rahmen ein U-Profil
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsvorrichtung die Form einer um 90° gebogenen
Platte (21) aufweist, welche einen Winkel des Profils
überdeckt.
16. Roll- oder Schlittschuh nach Anspruch 1 oder
6, dadurch gekennzeichnet, daß das viscoelastische
Material (222) sandwichartig zwischen zwei starren
Platten (221) eingeklemmt ist.
17. Roll- oder Schlittschuh nach einem der
Ansprüche 1, 6, 8 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dämpfungsvorrichtungen (22) durch Einfügung oder
Verankerung am Schuh befestigt sind.
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