DE4402662A1 - Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski - Google Patents
Ski sowie Bindungsplatte für einen SkiInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich aufeinen Ski gemäß Oberbegriff
Patentanspruch 1 sowie auf eine Bindungsplatte zur Verwendung
bei einem Ski gemäß Oberbegriff Patentanspruch 10.
Insbesondere im Ski-Rennsport werden heute vielfach Skier
verwendet, die an der Oberseite des Skikörpers im Bindungsbe
reich mit einer Bindungsplattenanordnung versehen sind, auf
der dann die Bindung bzw. deren Funktionselemente, nämlich
der Vorderbacken sowie der rückwärtige Backen der Bindung
befestigt sind.
Die übliche Bindungsplattenanordnung besteht aus einer
langgestreckten Metallplatte aus einer Aluminiumlegierung,
die an beiden Enden jeweils zweifach abgewinkelt ist, und
zwar derart, daß die Metallplatte, die mit ihrer Längsachse
achsgleich mit der Längsachse des Skikörpers auf diesem
montiert ist, einen längeren mittleren Abschnitt bildet, der
sich über den gesamten Bindungsbereich erstreckt, an dem die
Funktionselemente der Bindung befestigt werden und der
außerdem von der Oberseite des Skikörpers beabstandet ist,
sowie an den Enden jeweils einen weiteren Abschnitt aufweist,
mit dem die Metallplatte flächig auf der Oberseite des
Skikörpers aufliegend an diesem befestigt ist. Der Raum
zwischen dem mittleren Abschnitt und der Oberseite des
Skikörpers ist mit einem dämpfenden Material ausgefüllt.
Angestrebt wird mit dieser Bindungsplattenanordnung ein
verbessertes Fahrverhalten. Nachteilig ist aber, daß der
betreffende Ski auf seiner von der Bindungsplattenanordnung
bzw. der Metallplatte überbrückten Länge durch die Bindungs
plattenanordnung extrem versteift wird, und zwar bedingt
durch beidendige Befestigung der im mittleren Abschnitt von
der Oberseite des Skikörpers beabstandeten Metallplatte.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Fahrverhalten eines Skis
mit einer Bindungsplattenanordnung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Ski entsprechend dem
kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 und eine Bin
dungsplatte zur Verwendung bei einem solchen Ski entsprechend
dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 10 ausgebildet.
Die Besonderheit der Erfindung besteht darin, daß die
Bindungsplattenanordnung an jedem Ski jeweils von zwei
Bindungsplatten gebildet ist, die jeweils so am Skikörper
befestigt sind bzw. werden, daß diese Bindungsplatten mit
ihren zweiten Abschnitten, an denen die Befestigung am
Skikörper erfolgt, einander zugewandt sind, d. h. diese
zweiten Abschnitte sich in Richtung der Längsachse der
Bindungsplatten bzw. des Skikörpers unmittelbar gegenüberlie
gen. Die ersten Abschnitte der Bindungsplatten, an denen
(Abschnitten) die Funktionselemente der Bindung befestigt
werden, weisen zu dem vorderen Skiende bzw. rückwärtigen
Skiende und sind auf ihrer gesamten Länge von der Oberseite
des Skikörpers beabstandet, und zwar über das zwischen diesen
Abschnitten und dem Skikörper vorgesehene elastische und
dämpfende Material. Eine die Elastizität des Skikörpers
beeinträchtigende oder diesen versteifende Überbrückung einer
relevanten Länge des Skikörpers durch die Bindungsplatten
anordnung liegt somit bei der Erfindung nicht vor.
Die Erfindung weist erhebliche Vorteile auf, die u. a. in
einer dämpfenden und stoßabsorbierenden Wirkung durch die
Bindungsplatten, in einem verbesserten Fahrverhalten,
insbesondere in einer verbesserten Dynamik und einem verbes
serten Kantengriff des Skis, auch durch Vergrößerung des
Abstandes zwischen der Skiunterseite und der Bindung, sowie
u. a. auch darin besteht, daß in gewissen Grenzen ein Aus
weichen der Funktionselemente der Bindung nach vorne bzw.
nach hinten möglich ist. Bei Gewährleistung eines festen und
sicheren Sitzes des jeweiligen Schuhs in der Bindung ist
hierdurch ein gewisser Längenausgleich im Bereich der Bindung
beispielsweise beim Durchfahren von Mulden möglich, was u. a.
zu einer Verbesserung des Kantengriffs beiträgt.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran
sprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter schematischer Teildarstellung und in
Seitenansicht einen Ski gemäß der Erfindung;
Fig. 2 in Teildarstellung den Ski gemäß Fig. 1 in Drauf
sicht, ohne Bindung;
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie I-I der Fig. 2;
Fig. 4 eine Unteransicht einer der beiden Bindungsplatten
des erfindungsgemäßen Skis.
In den Figuren ist 1 ein Ski, der der einfacheren Darstellung
wegen nur teilweise, d. h. in seinem Bindungsbereich darge
stellt ist und dessen langgestreckter Skikörper 2 aber in der
üblichen Weise hergestellt und geformt ist, d. h. insbesondere
auch aus den üblichen Skibaumaterialien besteht, die übliche
Konstruktion besitzt und an einem Ende den Schaufelbereich
mit der aufgebogenen Skispitze und mit seinem anderen Ende
das rückwärtige Skiende bildet.
An der Oberseite des Skikörpers 2 sind im Bindungsbereich
zwei Bindungsplatten 3 befestigt, die bei der dargestellten
Ausführungsform gleiche Größe und Formgebung aufweisen und
nicht Bestandteil des Skikörpers 2, sondern gesonderte, an
diesem befestigte Elemente sind. Jede Bindungsplatte 3
besteht im wesentlichen aus einer laschenartigen oder
langgestreckten Metallplatte 4, die aus einem korrosions
beständigem Metall, bevorzugt aus Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung hergestellt ist und beispielsweise eine
Dicke in der Größenordnung von 5-6 mm aufweist. Die
Metallplatte 4 ist zweifach Z-förmig abgewinkelt, und zwar
senkrecht zu ihrer Längsachse L, so daß diese Platte zwei
Abschnitte 4′ und 4′′ bildet, von denen der Abschnitt 4′ in
Längsrichtung L eine größere Länge als der Abschnitt 4′′
aufweist. Die Breite b beider Abschnitte 4′ und 4′′ senkrecht
zur Längsachse ist jeweils gleich und bei der dargestellten
Ausführungsform etwas kleiner als die Breite B, die der
Skikörper an der Oberseite im Bindungsbereich aufweist. Die
Abschnitte 4′ und 4′′ sind parallel zu einander angeordnet,
so daß die Ebenen, in denen die in der Fig. 1 unteren Seiten
der Abschnitte 4′ und 4′′ liegen, parallel zu einander im
Abstand a verlaufen.
Zwischen den beiden Abschnitten 4′ und 4′′ besitzt jede
Platte 4 einen zweifach abgewinkelten S- oder Z-förmigen
Übergangsbereich bzw. Abschnitt 4′′′.
Im Abschnitt 4′′ sind drei Befestigungsbohrungen 5 für
Schrauben 6 vorgesehen, die die Bohrungen 5 durchgreifen und
mit denen die jeweilige Platte 4 mit der Unterseite des
Abschnittes 4′′ flächig auf der Oberseite des Skikörpers 2
aufliegend an diesem befestigt ist, und zwar derart, daß die
Längsachse L dieser Platte achsgleich mit der Längsachse des
Skikörpers 2 angeordnet ist.
An der Unterseite des Abschnittes 4′ sowie auch an der
Unterseite des Abschnittes 4′′′ ist ein Körper 7 aus einem
elastischen und dämpfenden Material durch Kleben oder
Vulkanisieren befestigt. Der Körper 7 besitzt eine Formgebung
in der Weise, daß er bündig mit den beiden parallel zur
Längsachse L verlaufenden Längsrändern des Abschnittes 4′
sowie auch bündig mit der dem Abschnitt 4′′ abgewandten
Stirnseite des Abschnittes 4′ abschließt und den gesamten
unterhalb der Abschnitte 4′ und 4′′′ zwischen diesen und der
Oberseite des Skikörpers 2 gebildeten Raum voll ausfüllt.
Die beiden Bindungsplatten 3 sind am Skikörper 2 bzw. im
Bindungsbereich dieses Skikörpers 2 so montiert, daß die mit
den Schrauben 6 am Skikörper 2 gehaltenen Abschnitte 4′′
einander zugewandt sind und dementsprechend die eine Bin
dungsplatte 3, an der der Vorderbacken 8 der Bindung befe
stigt ist, mit dem Abschnitt 4′ zum Schaufelbereich des Skis
weist und die andere Bindungsplatte 3, an der der rückwärtige
Backen 9 der Skibindung befestigt ist, mit ihrem Abschnitt 4′
zum rückwärtigen Skiende weist.
Die Länge des Abschnittes 4′ in Richtung der Längsachse L ist
bei der dargestellten Ausführungsform wenigstens doppelt so
groß wie die entsprechende Länge des Abschnittes 4′′.
Der Körper 7 ist an seiner Unterseite jeweils profiliert,
d. h. er ist an dieser Unterseite mit zwei Längsnuten 10
versehen, die parallel zueinander und parallel zur Längsachse
L vorgesehen sind und sich bei der dargestellten Ausführungs
form über die gesamte Länge (in Richtung der Längsachse L)
des Körpers 7 erstrecken. Durch die Längsnuten 10 sind drei
voneinander beabstandete leistenartige Vorsprünge 11 ge
bildet, mit denen der Körper 7 flächig auf der Oberseite des
Skikörpers 2 aufliegt. Durch Längen eines doppelseitigen
Klebebandes 12, das eine Breite aufweist, die gleich oder
geringfügig kleiner ist als die Breite der Vorsprünge 12, ist
der Körper 7 im Bereich dieser Vorsprünge an der Oberseite
des Skikörpers 2 flächig durch Kleben befestigt. Die Ver
wendung des Klebebands 12 hat den Vorteil einer einfachen
Handhabung beim Fixieren der Bindungsplatte 3 am Skikörper 2,
ermöglicht es aber auch, die Bindungsplatte 3 zu demontieren,
ohne daß dort, wo der Körper 7 mit Hilfe des Klebebandes 12
fixiert war, Zerstörungen in der Oberfläche des Skikörpers 2
auftreten.
Zur Sicherung ist an dem dem jeweiligen Abschnitt 4′′
abgewandten Ende des Abschnittes 4′ bei jeder Bindungsplatte
3 noch eine ein Langloch 13 in der Metallplatte 4 und im
Körper 7 durchgreifende Sicherungsschraube 14 vorgesehen, die
mit ihrem Kopf zwar gegen die dem Skikörper 2 abgewandte
Oberseite der jeweiligen Bindungsplatte 3 (Abschnitt 4′)
locker anliegt, aber mit relativ großem Spiel im Langloch 13
vorgesehen ist, welches sich in Richtung der Längsachse L
erstreckt. Hierbei sind ein Ausweichen des Abschnittes 4′
nach unten, d. h. auf den Skikörper 2 hin unter elastischer
Verformung des Körpers 7 ermöglicht, wie dies in der Fig. 1
mit dem Pfeil A angedeutet ist, sowie auch eine Relativbewe
gung zwischen dem Skikörper und dem betreffenden Ende der
Platte 4 möglich, wie dies in der Fig. 1 mit dem Pfeil B
angedeutet ist.
Die Backen 8 und 9 der Bindung sind jeweils an einem Ab
schnitt 4′ einer Bindungsplatte 3 mit Metallschrauben 15
befestigt, die in die Gewindebohrungen eingreifen, welche
ausschließlich in dem jeweiligen Abschnitt 4′ vorgesehen
sind.
Der beschriebene Ski und dabei speziell auch die beschriebene
Montage der beiden Bindungsplatten 3 erfolgt derart, daß
diese lediglich an ihren einander zugewandten, innenliegen
den, d. h. zwischen den Backen 8 und 9 angeordneten Enden bzw.
Abschnitten 4′′ mit dem Skikörper 2 verbunden sind und an
ihren außenliegenden Enden unter elastischer Verformung des
jeweiligen Körpers 7 frei beweglich sind. Dies hat erhebliche
Vorteile. So wird zunächst die Elastizität des Skis bzw.
Skikörpers 2 durch die Bindungsplatten 3 nicht beeinträch
tigt, womit insbesondere auch ein optimaler Kantengriff unter
Vermeidung jeder Unterbrechung des Kantengriffs sicherge
stellt ist. Durch die Bindungsplatten 3 und die dortigen
Körper 7 ergibt sich eine optimale Dämpfung, d. h. insbeson
dere werden Vibrationen sowie Stöße, die beim Fahren auftre
ten, nur stark gedämpft auf die Bindung bzw. auf den in der
Bindung sitzenden Schuh übertragen. Durch die Bindungsplatten
3 wird die effektive Höhe des Skis im Bereich der Bindung
wesentlich vergrößert, was zu einer verbesserten Dynamik
sowie auch zu einem verbesserten Kantengriff führt.
Eine Beeinträchtigung der Elastizität oder eine Versteifung
des Skikörpers 2 sind insbesondere dadurch verhindert, daß an
den außenliegenden Enden, d. h. an den zur Skispitze und zur
Rückseite des Skis hin gerichteten Enden der Bindungsplatten
3 eine Relativbewegung zwischen dem Skikörper 2 und den
Basisplatten 3 möglich ist (Doppelpfeil B), und zwar dann,
wenn ein Durchbiegen des Skis (Pfeile C), beispielsweise beim
Durchfahren von Mulden usw. erfolgt.
Ein weiterer, nicht unwesentlicher Vorteil besteht auch
darin, daß ein gewisses Ausweichen der Backen 8 und 9 in
Skilängsrichtung möglich ist (Pfeile D), und zwar durch
Schwenken des jeweiligen Abschnittes 4′ nach unten in
Richtung des Pfeiles A. Bei sicherer Einspannung des je
weiligen Schuhs in der Bindung, d. h. zwischen den Backen 8
und 9 können somit bei einem Durchbiegen des Skis 1 an den
beiden Enden (Pfeile C), d. h. zum Beispiel beim Durchfahren
von Mulden, die Bindungsbacken in der durch die Pfeile D
wiedergegebenen Weise etwas nach vorne bzw. nach hinten
ausweichen, so daß trotz der höher gestellten Bindung und den
sich hieraus ergebenden grundsätzlichen Vorteilen ein
Durchbiegen des Skikörpers im Bereich der Bindung durch den
eingespannten Schuh nicht verhindert wird, also die Elasti
zität des Skikörpers 2 voll erhalten bleibt.
Der Körper 7 besitzt entsprechend dem Abstand a eine Dicke,
die beispielsweise im Bereich zwischen 10 und 16 mm liegt.
Als Material für die Herstellung des Körpers 7 eignet sich
beispielsweise Gummi, bevorzugt aber ein elastisches Kunst
stoffmaterial.
Es versteht sich weiterhin auch, daß die Montage der Bin
dungsplatten 8 individuell an die jeweilige Schuhlänge bzw.
Schuhgröße angepaßt erfolgt.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel
beschrieben. Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwand
lungen möglich sind, ohne daß dadurch der die Erfindung
tragende Gedanke verlassen wird.
So ist es beispielsweise möglich, eine der beiden Bindungs
platten 3, beispielsweise die Bindungsplatte für den vorderen
Backen 8 z. B. im Bereich des Abschnittes 4′ kürzer auszu
bilden als für den rückwärtigen Backen 9.
Bezugszeichenliste
1 Ski
2 Skikörper
3 Bindungsplatte
4 Metallplatte
4′, 4′′, 4′′′ Abschnitt
5 Bohrung
6 Schraube
7 elastischer Körper
8, 9 Bindungsbacken
10 Längsnut
11 Vorsprung
12 Klebeband
13 Bohrung
14 Schraube
15 Metallschraube
2 Skikörper
3 Bindungsplatte
4 Metallplatte
4′, 4′′, 4′′′ Abschnitt
5 Bohrung
6 Schraube
7 elastischer Körper
8, 9 Bindungsbacken
10 Längsnut
11 Vorsprung
12 Klebeband
13 Bohrung
14 Schraube
15 Metallschraube
Claims (16)
1. Ski mit einem Skikörper (2) sowie mit einer aus einem
korrosionsfesten Metall und unter Verwendung eines
elastischen, dämpfenden Materials hergestellten Bindungs
plattenanordnung, an der an ersten, von der Oberseite des
Skikörpers (2) über das elastische und dämpfende Material
(7) beabstandet Funktionselemente (8, 9) einer Bindung
befestigbar sind und die mit zweiten plattenförmigen
Abschnitten (4′′) auf der Oberseite des Skikörpers (2)
aufliegend an diesem befestigt ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Bindungsplattenanordnung aus zwei vonein
ander getrennten Bindungsplatten (3) besteht, von denen
jede eine den ersten Abschnitt (4′) und den zweiten
Abschnitt (4′′) bildende, mehrfach gebogene Metallplatte
(4) sowie einen unter dem ersten Abschnitt (4′) zwischen
diesem und dem Skikörper (2) vorgesehenen Körper (7) aus
dem elastischen und dämpfenden Material aufweist, und daß
die beiden Bindungsplatten (3) mit ihren zweiten Ab
schnitten (4′′) einander zugewandt, d. h. sich in Richtung
der Längsachse (L) der Bindungsplatten sowie in Richtung
der Längsachse des Skikörpers (2) gegenüberliegend an
diesem Skikörper (2) befestigt sind, während der erste
Abschnitt (4′′) jeder Metallplatte (4) über seine gesamte
Länge von der Oberseite des Skikörpers (2) beabstandet
ist.
2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Metallplatte (4) aus Aluminium oder einer Aluminium
legierung besteht.
3. Ski nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der elastische oder dämpfende Körper (7) an der dem
Skikörper (2) zugewandten Unterseite des ersten Abschnit
tes (4′′) sowie ggf. auch an der dem Skikörper (2)
zugewandten Seite eines dritten Abschnittes (4′′′), der
den Übergang zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt
bildet, mit der Metallplatte (4) durch Kleben, Vulkani
sieren oder dergl. verbunden ist.
4. Ski nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeich
net, daß der elastische Körper (7) aus Gummi oder einem
gummiartigen Kunststoff besteht.
5. Ski nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeich
net, daß der Körper (7) aus elastischem Material flächig
auf der Oberseite des Skikörpers (2) aufliegt und
vorzugsweise dort durch Kleben oder andere geeignete
Weise fixiert ist.
6. Ski nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeich
net, daß der Körper (7) aus dem elastischen Material an
der Unterseite profiliert ist, vorzugsweise leistenartige
Vorsprünge (11) aufweist.
7. Ski nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeich
net, daß die Klebeverbindung zwischen dem Körper (7) aus
elastischem Material und dem Skikörper (2) durch wenig
stens eine Länge eines doppelseitigen Klebebandes (12)
hergestellt ist.
8. Ski nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeich
net, daß die Dicke der Metallplatte (4) in der Größenord
nung zwischen 4-6 mm und die Dicke des elastischen
Körpers (7) in der Größenordnung zwischen 10 und 16 mm
liegen.
9. Ski nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeich
net, daß im Bereich des im zweiten Abschnitt (4′′)
abgewandten Endes des ersten Abschnittes (4′) wenigstens
einer Bindungsplatte (3) zumindest ein die Bindungsplatte
(3) am Skikörper (2) gegen Abheben sicherndes Siche
rungselement, beispielsweise in Form einer ein Langloch
(13) in der Bindungsplatte (3) durchgreifenden und im
Skikörper (2) verankerten Schraube (14) vorgesehen ist.
10. Bindungsplatte zur Befestigung an der Oberseite eines
Skikörpers eines Skis, dadurch gekennzeichnet, daß
Bindungsplatte eine einen ersten Abschnitt (4′) und einen
zweiten Abschnitt (4′′) bildende, mehrfach gebogene
Metallplatte (4) ist, daß der zweite Abschnitt (4′′) mit
einer Seite eine Befestigungsfläche zur Befestigung der
Bindungsplatte am Skikörper bildet, und daß am ersten
Abschnitt (4′) zwischen diesem und der Ebene der Be
festigungsfläche ein Körper (7) aus einem elastischen und
dämpfenden Material befestigt ist.
11. Bindungsplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
besteht.
12. Bindungsplatte nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der elastische oder dämpfende Körper (7) an
dem ersten Abschnitt (4′) sowie ggf. auch an einem
dritten Abschnittes (4′′′), der den Übergang zwischen dem
ersten und zweiten Abschnitt bildet, mit der Metallplatte
(4) durch Kleben, Vulkanisieren oder dergl. verbunden
ist.
13. Bindungsplatte nach einem der Ansprüche 10-12, dadurch
gekennzeichnet, daß der elastische Körper (7) aus Gummi
oder einem gummiartigen Kunststoff besteht.
14. Bindungsplatte nach einem der Ansprüche 10-13, gekenn
zeichnet durch Mittel, mit denen der Körper (7) aus
elastischem Material flächig auf der Oberseite des
Skikörpers (2) durch Kleben oder auf andere geeignete
Weise fixierbar ist.
15. Bindungsplatte nach einem der Ansprüche 10-14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Körper (7) aus dem elastischen
Material an der Unterseite profiliert ist, vorzugsweise
leistenartige Vorsprünge (11) aufweist.
16. Bindungsplatte nach einem der Ansprüche 10-15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dicke der Metallplatte (4) in der
Größenordnung zwischen 4-6 mm und die Dicke des
elastischen Körpers (7) in der Größenordnung zwischen 10
und 16 mm liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944402662 DE4402662A1 (de) | 1994-01-29 | 1994-01-29 | Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19944402662 DE4402662A1 (de) | 1994-01-29 | 1994-01-29 | Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4402662A1 true DE4402662A1 (de) | 1995-08-03 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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