[go: up one dir, main page]

DE4402662A1 - Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski - Google Patents

Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski

Info

Publication number
DE4402662A1
DE4402662A1 DE19944402662 DE4402662A DE4402662A1 DE 4402662 A1 DE4402662 A1 DE 4402662A1 DE 19944402662 DE19944402662 DE 19944402662 DE 4402662 A DE4402662 A DE 4402662A DE 4402662 A1 DE4402662 A1 DE 4402662A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ski
section
binding
elastic
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19944402662
Other languages
English (en)
Inventor
Milos Tichy
Klaus Gattermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Voelkl & Co Ski Ten GmbH
Original Assignee
Franz Voelkl & Co Ski Ten GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Voelkl & Co Ski Ten GmbH filed Critical Franz Voelkl & Co Ski Ten GmbH
Priority to DE19944402662 priority Critical patent/DE4402662A1/de
Publication of DE4402662A1 publication Critical patent/DE4402662A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/003Non-swivel sole plate fixed on the ski
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/06Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices
    • A63C5/075Vibration dampers

Landscapes

  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich aufeinen Ski gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 sowie auf eine Bindungsplatte zur Verwendung bei einem Ski gemäß Oberbegriff Patentanspruch 10.
Insbesondere im Ski-Rennsport werden heute vielfach Skier verwendet, die an der Oberseite des Skikörpers im Bindungsbe­ reich mit einer Bindungsplattenanordnung versehen sind, auf der dann die Bindung bzw. deren Funktionselemente, nämlich der Vorderbacken sowie der rückwärtige Backen der Bindung befestigt sind.
Die übliche Bindungsplattenanordnung besteht aus einer langgestreckten Metallplatte aus einer Aluminiumlegierung, die an beiden Enden jeweils zweifach abgewinkelt ist, und zwar derart, daß die Metallplatte, die mit ihrer Längsachse achsgleich mit der Längsachse des Skikörpers auf diesem montiert ist, einen längeren mittleren Abschnitt bildet, der sich über den gesamten Bindungsbereich erstreckt, an dem die Funktionselemente der Bindung befestigt werden und der außerdem von der Oberseite des Skikörpers beabstandet ist, sowie an den Enden jeweils einen weiteren Abschnitt aufweist, mit dem die Metallplatte flächig auf der Oberseite des Skikörpers aufliegend an diesem befestigt ist. Der Raum zwischen dem mittleren Abschnitt und der Oberseite des Skikörpers ist mit einem dämpfenden Material ausgefüllt.
Angestrebt wird mit dieser Bindungsplattenanordnung ein verbessertes Fahrverhalten. Nachteilig ist aber, daß der betreffende Ski auf seiner von der Bindungsplattenanordnung bzw. der Metallplatte überbrückten Länge durch die Bindungs­ plattenanordnung extrem versteift wird, und zwar bedingt durch beidendige Befestigung der im mittleren Abschnitt von der Oberseite des Skikörpers beabstandeten Metallplatte.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Fahrverhalten eines Skis mit einer Bindungsplattenanordnung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Ski entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 und eine Bin­ dungsplatte zur Verwendung bei einem solchen Ski entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 10 ausgebildet.
Die Besonderheit der Erfindung besteht darin, daß die Bindungsplattenanordnung an jedem Ski jeweils von zwei Bindungsplatten gebildet ist, die jeweils so am Skikörper befestigt sind bzw. werden, daß diese Bindungsplatten mit ihren zweiten Abschnitten, an denen die Befestigung am Skikörper erfolgt, einander zugewandt sind, d. h. diese zweiten Abschnitte sich in Richtung der Längsachse der Bindungsplatten bzw. des Skikörpers unmittelbar gegenüberlie­ gen. Die ersten Abschnitte der Bindungsplatten, an denen (Abschnitten) die Funktionselemente der Bindung befestigt werden, weisen zu dem vorderen Skiende bzw. rückwärtigen Skiende und sind auf ihrer gesamten Länge von der Oberseite des Skikörpers beabstandet, und zwar über das zwischen diesen Abschnitten und dem Skikörper vorgesehene elastische und dämpfende Material. Eine die Elastizität des Skikörpers beeinträchtigende oder diesen versteifende Überbrückung einer relevanten Länge des Skikörpers durch die Bindungsplatten­ anordnung liegt somit bei der Erfindung nicht vor.
Die Erfindung weist erhebliche Vorteile auf, die u. a. in einer dämpfenden und stoßabsorbierenden Wirkung durch die Bindungsplatten, in einem verbesserten Fahrverhalten, insbesondere in einer verbesserten Dynamik und einem verbes­ serten Kantengriff des Skis, auch durch Vergrößerung des Abstandes zwischen der Skiunterseite und der Bindung, sowie u. a. auch darin besteht, daß in gewissen Grenzen ein Aus­ weichen der Funktionselemente der Bindung nach vorne bzw. nach hinten möglich ist. Bei Gewährleistung eines festen und sicheren Sitzes des jeweiligen Schuhs in der Bindung ist hierdurch ein gewisser Längenausgleich im Bereich der Bindung beispielsweise beim Durchfahren von Mulden möglich, was u. a. zu einer Verbesserung des Kantengriffs beiträgt.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran­ sprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter schematischer Teildarstellung und in Seitenansicht einen Ski gemäß der Erfindung;
Fig. 2 in Teildarstellung den Ski gemäß Fig. 1 in Drauf­ sicht, ohne Bindung;
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie I-I der Fig. 2;
Fig. 4 eine Unteransicht einer der beiden Bindungsplatten des erfindungsgemäßen Skis.
In den Figuren ist 1 ein Ski, der der einfacheren Darstellung wegen nur teilweise, d. h. in seinem Bindungsbereich darge­ stellt ist und dessen langgestreckter Skikörper 2 aber in der üblichen Weise hergestellt und geformt ist, d. h. insbesondere auch aus den üblichen Skibaumaterialien besteht, die übliche Konstruktion besitzt und an einem Ende den Schaufelbereich mit der aufgebogenen Skispitze und mit seinem anderen Ende das rückwärtige Skiende bildet.
An der Oberseite des Skikörpers 2 sind im Bindungsbereich zwei Bindungsplatten 3 befestigt, die bei der dargestellten Ausführungsform gleiche Größe und Formgebung aufweisen und nicht Bestandteil des Skikörpers 2, sondern gesonderte, an diesem befestigte Elemente sind. Jede Bindungsplatte 3 besteht im wesentlichen aus einer laschenartigen oder langgestreckten Metallplatte 4, die aus einem korrosions­ beständigem Metall, bevorzugt aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt ist und beispielsweise eine Dicke in der Größenordnung von 5-6 mm aufweist. Die Metallplatte 4 ist zweifach Z-förmig abgewinkelt, und zwar senkrecht zu ihrer Längsachse L, so daß diese Platte zwei Abschnitte 4′ und 4′′ bildet, von denen der Abschnitt 4′ in Längsrichtung L eine größere Länge als der Abschnitt 4′′ aufweist. Die Breite b beider Abschnitte 4′ und 4′′ senkrecht zur Längsachse ist jeweils gleich und bei der dargestellten Ausführungsform etwas kleiner als die Breite B, die der Skikörper an der Oberseite im Bindungsbereich aufweist. Die Abschnitte 4′ und 4′′ sind parallel zu einander angeordnet, so daß die Ebenen, in denen die in der Fig. 1 unteren Seiten der Abschnitte 4′ und 4′′ liegen, parallel zu einander im Abstand a verlaufen.
Zwischen den beiden Abschnitten 4′ und 4′′ besitzt jede Platte 4 einen zweifach abgewinkelten S- oder Z-förmigen Übergangsbereich bzw. Abschnitt 4′′′.
Im Abschnitt 4′′ sind drei Befestigungsbohrungen 5 für Schrauben 6 vorgesehen, die die Bohrungen 5 durchgreifen und mit denen die jeweilige Platte 4 mit der Unterseite des Abschnittes 4′′ flächig auf der Oberseite des Skikörpers 2 aufliegend an diesem befestigt ist, und zwar derart, daß die Längsachse L dieser Platte achsgleich mit der Längsachse des Skikörpers 2 angeordnet ist.
An der Unterseite des Abschnittes 4′ sowie auch an der Unterseite des Abschnittes 4′′′ ist ein Körper 7 aus einem elastischen und dämpfenden Material durch Kleben oder Vulkanisieren befestigt. Der Körper 7 besitzt eine Formgebung in der Weise, daß er bündig mit den beiden parallel zur Längsachse L verlaufenden Längsrändern des Abschnittes 4′ sowie auch bündig mit der dem Abschnitt 4′′ abgewandten Stirnseite des Abschnittes 4′ abschließt und den gesamten unterhalb der Abschnitte 4′ und 4′′′ zwischen diesen und der Oberseite des Skikörpers 2 gebildeten Raum voll ausfüllt.
Die beiden Bindungsplatten 3 sind am Skikörper 2 bzw. im Bindungsbereich dieses Skikörpers 2 so montiert, daß die mit den Schrauben 6 am Skikörper 2 gehaltenen Abschnitte 4′′ einander zugewandt sind und dementsprechend die eine Bin­ dungsplatte 3, an der der Vorderbacken 8 der Bindung befe­ stigt ist, mit dem Abschnitt 4′ zum Schaufelbereich des Skis weist und die andere Bindungsplatte 3, an der der rückwärtige Backen 9 der Skibindung befestigt ist, mit ihrem Abschnitt 4′ zum rückwärtigen Skiende weist.
Die Länge des Abschnittes 4′ in Richtung der Längsachse L ist bei der dargestellten Ausführungsform wenigstens doppelt so groß wie die entsprechende Länge des Abschnittes 4′′.
Der Körper 7 ist an seiner Unterseite jeweils profiliert, d. h. er ist an dieser Unterseite mit zwei Längsnuten 10 versehen, die parallel zueinander und parallel zur Längsachse L vorgesehen sind und sich bei der dargestellten Ausführungs­ form über die gesamte Länge (in Richtung der Längsachse L) des Körpers 7 erstrecken. Durch die Längsnuten 10 sind drei voneinander beabstandete leistenartige Vorsprünge 11 ge­ bildet, mit denen der Körper 7 flächig auf der Oberseite des Skikörpers 2 aufliegt. Durch Längen eines doppelseitigen Klebebandes 12, das eine Breite aufweist, die gleich oder geringfügig kleiner ist als die Breite der Vorsprünge 12, ist der Körper 7 im Bereich dieser Vorsprünge an der Oberseite des Skikörpers 2 flächig durch Kleben befestigt. Die Ver­ wendung des Klebebands 12 hat den Vorteil einer einfachen Handhabung beim Fixieren der Bindungsplatte 3 am Skikörper 2, ermöglicht es aber auch, die Bindungsplatte 3 zu demontieren, ohne daß dort, wo der Körper 7 mit Hilfe des Klebebandes 12 fixiert war, Zerstörungen in der Oberfläche des Skikörpers 2 auftreten.
Zur Sicherung ist an dem dem jeweiligen Abschnitt 4′′ abgewandten Ende des Abschnittes 4′ bei jeder Bindungsplatte 3 noch eine ein Langloch 13 in der Metallplatte 4 und im Körper 7 durchgreifende Sicherungsschraube 14 vorgesehen, die mit ihrem Kopf zwar gegen die dem Skikörper 2 abgewandte Oberseite der jeweiligen Bindungsplatte 3 (Abschnitt 4′) locker anliegt, aber mit relativ großem Spiel im Langloch 13 vorgesehen ist, welches sich in Richtung der Längsachse L erstreckt. Hierbei sind ein Ausweichen des Abschnittes 4′ nach unten, d. h. auf den Skikörper 2 hin unter elastischer Verformung des Körpers 7 ermöglicht, wie dies in der Fig. 1 mit dem Pfeil A angedeutet ist, sowie auch eine Relativbewe­ gung zwischen dem Skikörper und dem betreffenden Ende der Platte 4 möglich, wie dies in der Fig. 1 mit dem Pfeil B angedeutet ist.
Die Backen 8 und 9 der Bindung sind jeweils an einem Ab­ schnitt 4′ einer Bindungsplatte 3 mit Metallschrauben 15 befestigt, die in die Gewindebohrungen eingreifen, welche ausschließlich in dem jeweiligen Abschnitt 4′ vorgesehen sind.
Der beschriebene Ski und dabei speziell auch die beschriebene Montage der beiden Bindungsplatten 3 erfolgt derart, daß diese lediglich an ihren einander zugewandten, innenliegen­ den, d. h. zwischen den Backen 8 und 9 angeordneten Enden bzw. Abschnitten 4′′ mit dem Skikörper 2 verbunden sind und an ihren außenliegenden Enden unter elastischer Verformung des jeweiligen Körpers 7 frei beweglich sind. Dies hat erhebliche Vorteile. So wird zunächst die Elastizität des Skis bzw. Skikörpers 2 durch die Bindungsplatten 3 nicht beeinträch­ tigt, womit insbesondere auch ein optimaler Kantengriff unter Vermeidung jeder Unterbrechung des Kantengriffs sicherge­ stellt ist. Durch die Bindungsplatten 3 und die dortigen Körper 7 ergibt sich eine optimale Dämpfung, d. h. insbeson­ dere werden Vibrationen sowie Stöße, die beim Fahren auftre­ ten, nur stark gedämpft auf die Bindung bzw. auf den in der Bindung sitzenden Schuh übertragen. Durch die Bindungsplatten 3 wird die effektive Höhe des Skis im Bereich der Bindung wesentlich vergrößert, was zu einer verbesserten Dynamik sowie auch zu einem verbesserten Kantengriff führt.
Eine Beeinträchtigung der Elastizität oder eine Versteifung des Skikörpers 2 sind insbesondere dadurch verhindert, daß an den außenliegenden Enden, d. h. an den zur Skispitze und zur Rückseite des Skis hin gerichteten Enden der Bindungsplatten 3 eine Relativbewegung zwischen dem Skikörper 2 und den Basisplatten 3 möglich ist (Doppelpfeil B), und zwar dann, wenn ein Durchbiegen des Skis (Pfeile C), beispielsweise beim Durchfahren von Mulden usw. erfolgt.
Ein weiterer, nicht unwesentlicher Vorteil besteht auch darin, daß ein gewisses Ausweichen der Backen 8 und 9 in Skilängsrichtung möglich ist (Pfeile D), und zwar durch Schwenken des jeweiligen Abschnittes 4′ nach unten in Richtung des Pfeiles A. Bei sicherer Einspannung des je­ weiligen Schuhs in der Bindung, d. h. zwischen den Backen 8 und 9 können somit bei einem Durchbiegen des Skis 1 an den beiden Enden (Pfeile C), d. h. zum Beispiel beim Durchfahren von Mulden, die Bindungsbacken in der durch die Pfeile D wiedergegebenen Weise etwas nach vorne bzw. nach hinten ausweichen, so daß trotz der höher gestellten Bindung und den sich hieraus ergebenden grundsätzlichen Vorteilen ein Durchbiegen des Skikörpers im Bereich der Bindung durch den eingespannten Schuh nicht verhindert wird, also die Elasti­ zität des Skikörpers 2 voll erhalten bleibt.
Der Körper 7 besitzt entsprechend dem Abstand a eine Dicke, die beispielsweise im Bereich zwischen 10 und 16 mm liegt. Als Material für die Herstellung des Körpers 7 eignet sich beispielsweise Gummi, bevorzugt aber ein elastisches Kunst­ stoffmaterial.
Es versteht sich weiterhin auch, daß die Montage der Bin­ dungsplatten 8 individuell an die jeweilige Schuhlänge bzw. Schuhgröße angepaßt erfolgt.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwand­ lungen möglich sind, ohne daß dadurch der die Erfindung tragende Gedanke verlassen wird.
So ist es beispielsweise möglich, eine der beiden Bindungs­ platten 3, beispielsweise die Bindungsplatte für den vorderen Backen 8 z. B. im Bereich des Abschnittes 4′ kürzer auszu­ bilden als für den rückwärtigen Backen 9.
Bezugszeichenliste
1 Ski
2 Skikörper
3 Bindungsplatte
4 Metallplatte
4′, 4′′, 4′′′ Abschnitt
5 Bohrung
6 Schraube
7 elastischer Körper
8, 9 Bindungsbacken
10 Längsnut
11 Vorsprung
12 Klebeband
13 Bohrung
14 Schraube
15 Metallschraube

Claims (16)

1. Ski mit einem Skikörper (2) sowie mit einer aus einem korrosionsfesten Metall und unter Verwendung eines elastischen, dämpfenden Materials hergestellten Bindungs­ plattenanordnung, an der an ersten, von der Oberseite des Skikörpers (2) über das elastische und dämpfende Material (7) beabstandet Funktionselemente (8, 9) einer Bindung befestigbar sind und die mit zweiten plattenförmigen Abschnitten (4′′) auf der Oberseite des Skikörpers (2) aufliegend an diesem befestigt ist, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bindungsplattenanordnung aus zwei vonein­ ander getrennten Bindungsplatten (3) besteht, von denen jede eine den ersten Abschnitt (4′) und den zweiten Abschnitt (4′′) bildende, mehrfach gebogene Metallplatte (4) sowie einen unter dem ersten Abschnitt (4′) zwischen diesem und dem Skikörper (2) vorgesehenen Körper (7) aus dem elastischen und dämpfenden Material aufweist, und daß die beiden Bindungsplatten (3) mit ihren zweiten Ab­ schnitten (4′′) einander zugewandt, d. h. sich in Richtung der Längsachse (L) der Bindungsplatten sowie in Richtung der Längsachse des Skikörpers (2) gegenüberliegend an diesem Skikörper (2) befestigt sind, während der erste Abschnitt (4′′) jeder Metallplatte (4) über seine gesamte Länge von der Oberseite des Skikörpers (2) beabstandet ist.
2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Metallplatte (4) aus Aluminium oder einer Aluminium­ legierung besteht.
3. Ski nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische oder dämpfende Körper (7) an der dem Skikörper (2) zugewandten Unterseite des ersten Abschnit­ tes (4′′) sowie ggf. auch an der dem Skikörper (2) zugewandten Seite eines dritten Abschnittes (4′′′), der den Übergang zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt bildet, mit der Metallplatte (4) durch Kleben, Vulkani­ sieren oder dergl. verbunden ist.
4. Ski nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeich­ net, daß der elastische Körper (7) aus Gummi oder einem gummiartigen Kunststoff besteht.
5. Ski nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeich­ net, daß der Körper (7) aus elastischem Material flächig auf der Oberseite des Skikörpers (2) aufliegt und vorzugsweise dort durch Kleben oder andere geeignete Weise fixiert ist.
6. Ski nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeich­ net, daß der Körper (7) aus dem elastischen Material an der Unterseite profiliert ist, vorzugsweise leistenartige Vorsprünge (11) aufweist.
7. Ski nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Klebeverbindung zwischen dem Körper (7) aus elastischem Material und dem Skikörper (2) durch wenig­ stens eine Länge eines doppelseitigen Klebebandes (12) hergestellt ist.
8. Ski nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dicke der Metallplatte (4) in der Größenord­ nung zwischen 4-6 mm und die Dicke des elastischen Körpers (7) in der Größenordnung zwischen 10 und 16 mm liegen.
9. Ski nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeich­ net, daß im Bereich des im zweiten Abschnitt (4′′) abgewandten Endes des ersten Abschnittes (4′) wenigstens einer Bindungsplatte (3) zumindest ein die Bindungsplatte (3) am Skikörper (2) gegen Abheben sicherndes Siche­ rungselement, beispielsweise in Form einer ein Langloch (13) in der Bindungsplatte (3) durchgreifenden und im Skikörper (2) verankerten Schraube (14) vorgesehen ist.
10. Bindungsplatte zur Befestigung an der Oberseite eines Skikörpers eines Skis, dadurch gekennzeichnet, daß Bindungsplatte eine einen ersten Abschnitt (4′) und einen zweiten Abschnitt (4′′) bildende, mehrfach gebogene Metallplatte (4) ist, daß der zweite Abschnitt (4′′) mit einer Seite eine Befestigungsfläche zur Befestigung der Bindungsplatte am Skikörper bildet, und daß am ersten Abschnitt (4′) zwischen diesem und der Ebene der Be­ festigungsfläche ein Körper (7) aus einem elastischen und dämpfenden Material befestigt ist.
11. Bindungsplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung besteht.
12. Bindungsplatte nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der elastische oder dämpfende Körper (7) an dem ersten Abschnitt (4′) sowie ggf. auch an einem dritten Abschnittes (4′′′), der den Übergang zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt bildet, mit der Metallplatte (4) durch Kleben, Vulkanisieren oder dergl. verbunden ist.
13. Bindungsplatte nach einem der Ansprüche 10-12, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Körper (7) aus Gummi oder einem gummiartigen Kunststoff besteht.
14. Bindungsplatte nach einem der Ansprüche 10-13, gekenn­ zeichnet durch Mittel, mit denen der Körper (7) aus elastischem Material flächig auf der Oberseite des Skikörpers (2) durch Kleben oder auf andere geeignete Weise fixierbar ist.
15. Bindungsplatte nach einem der Ansprüche 10-14, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (7) aus dem elastischen Material an der Unterseite profiliert ist, vorzugsweise leistenartige Vorsprünge (11) aufweist.
16. Bindungsplatte nach einem der Ansprüche 10-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Metallplatte (4) in der Größenordnung zwischen 4-6 mm und die Dicke des elastischen Körpers (7) in der Größenordnung zwischen 10 und 16 mm liegen.
DE19944402662 1994-01-29 1994-01-29 Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski Withdrawn DE4402662A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944402662 DE4402662A1 (de) 1994-01-29 1994-01-29 Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944402662 DE4402662A1 (de) 1994-01-29 1994-01-29 Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4402662A1 true DE4402662A1 (de) 1995-08-03

Family

ID=6508985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19944402662 Withdrawn DE4402662A1 (de) 1994-01-29 1994-01-29 Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4402662A1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19542055A1 (de) * 1995-11-10 1997-05-15 Marker Deutschland Gmbh Anordnung zur Halterung eines Skischuhes
EP0829279A3 (de) * 1996-09-11 1998-04-22 Marker Deutschland GmbH Schuhhalteraggregat einer Skibindung od.dgl.
EP0791378A3 (de) * 1996-02-24 1998-06-24 Franz Völkl GmbH & Co. Ski und Tennis Sportartikelfabrik KG Tragplatte
FR2759600A1 (fr) * 1997-02-18 1998-08-21 Dynastar Skis Sa Plaque de surelevation en deux parties pour ski de neige
EP0880981A1 (de) * 1997-05-30 1998-12-02 Salomon S.A. Entkupplungselement zwischen einem Schuh und einem Ski
EP0835675A3 (de) * 1996-10-09 1999-02-24 Schi Lenz GesmbH Bindungsplatte
FR2771649A1 (fr) * 1997-11-28 1999-06-04 Salomon Sa Dispositif de rehaussement d'un ensemble de retenue d'une chaussure par rapport a une planche de glisse

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19542055A1 (de) * 1995-11-10 1997-05-15 Marker Deutschland Gmbh Anordnung zur Halterung eines Skischuhes
EP0791378A3 (de) * 1996-02-24 1998-06-24 Franz Völkl GmbH & Co. Ski und Tennis Sportartikelfabrik KG Tragplatte
EP0829279A3 (de) * 1996-09-11 1998-04-22 Marker Deutschland GmbH Schuhhalteraggregat einer Skibindung od.dgl.
EP0835675A3 (de) * 1996-10-09 1999-02-24 Schi Lenz GesmbH Bindungsplatte
FR2759600A1 (fr) * 1997-02-18 1998-08-21 Dynastar Skis Sa Plaque de surelevation en deux parties pour ski de neige
EP0880981A1 (de) * 1997-05-30 1998-12-02 Salomon S.A. Entkupplungselement zwischen einem Schuh und einem Ski
FR2763862A1 (fr) * 1997-05-30 1998-12-04 Salomon Sa Dispositif interface entre une chaussure et un ski alpin
US6193262B1 (en) 1997-05-30 2001-02-27 Salomon S.A. Interface device between a boot and alpine ski
FR2771649A1 (fr) * 1997-11-28 1999-06-04 Salomon Sa Dispositif de rehaussement d'un ensemble de retenue d'une chaussure par rapport a une planche de glisse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69621164T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Halterung eines Türblattes
DE69300576T2 (de) Vorrichtung zwischen Ski und Bindung, insbesondere Alpin-Bindung.
EP0226711B1 (de) Schneefräse
DE2338231A1 (de) Ski mit einer einrichtung zur loesbaren anbringung einer skibindung
AT408950B (de) Schi, insbesondere alpinschi
DE3132993A1 (de) Verbindungsvorrichtung an einem eislaufschuh
DE4429348B4 (de) Führungsschiene für eine Motorkettensäge
DE4402662A1 (de) Ski sowie Bindungsplatte für einen Ski
DE69903023T2 (de) Stossdämpfendes hufeisen und verfahren zur herstellung eines solchen hufeisens
DE4020212C3 (de) Ski, insbesondere Alpinski
DE69203685T2 (de) Schnittstelle-Plättchen für Skibindungen.
DE4402669A1 (de) Ski
AT396749B (de) Fixierung einer platte auf der oberseite eines ski
AT398381B (de) Schwingungsdämpfungseinrichtung
DE2838708A1 (de) Gleitfahrzeug
DE102008036390A1 (de) Schneegleitbrett
AT403888B (de) Ski, insbesondere alpinski
DE4129347C2 (de) Stanzmesser
DE4209992C2 (de) Ski
DE29603405U1 (de) Tragplatte
DE4237788A1 (de) Form zur Herstellung von Formkörpern aus Beton
EP0791378A2 (de) Tragplatte
DE3044538C2 (de) Hartfaserplatte
AT402695B (de) Dämpfungsvorrichtung für einen ski
AT410758B (de) Schi, insbesondere alpinschi

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee