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DE19647734C1 - Kondenswasserablaufschlauch für eine Fahrzeug-Klimaanlage - Google Patents

Kondenswasserablaufschlauch für eine Fahrzeug-Klimaanlage

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DE19647734C1
DE19647734C1 DE19647734A DE19647734A DE19647734C1 DE 19647734 C1 DE19647734 C1 DE 19647734C1 DE 19647734 A DE19647734 A DE 19647734A DE 19647734 A DE19647734 A DE 19647734A DE 19647734 C1 DE19647734 C1 DE 19647734C1
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DE
Germany
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hose
condensate
drain hose
condensate drain
passage opening
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DE19647734A
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English (en)
Inventor
Marcel Costoiu
Werner Kienle
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/32Cooling devices
    • B60H1/3233Cooling devices characterised by condensed liquid drainage means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Blowing Cold Air, Devices For Blowing Warm Air, And Means For Preventing Water Condensation In Air Conditioning Units (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kondenswasserablaufschlauch für eine Fahrzeug-Klimaanlage, wie er beispielsweise aus einem serienmäßigen Einsatzfall in Fahrzeugen der Anmelderin als be­ kannt hervorgeht. Der bekannte Kondenswasserablaufschlauch ist weiter unten näher beschrieben und in Fig. 1 dargestellt.
In der DE 38 26 021 A1 ist eine Heizungs- und Klimaanlage für ein Kraftfahrzeug gezeigt, bei der ein erster Ablauf für Regen- und Waschwasser und ein zweiter Ablauf für Kondenswasser aus dem Bereich des Verdampfers vorgesehen ist. Beide Abläufe sind ab­ schnittsweise in das Gehäuse der Heizungs- und Klimaanlage inte­ griert, jedoch gesondert verlegt. Beide Ablaufleitungen sind in ein topfförmiges, am Fahrzeugboden befestigtes Übergangsteil aus Kunststoff eingesteckt, welches unterseitig offen ist und ober­ seitig für jeden Schlauch eine Einstecköffnung aufweist, in die je ein Schlauch spielfrei einsteckbar ist. Die Einstecköffnung für den Kondenswasserablaufschlauch ist mit einem trichterarti­ gen Rückschlagventil integriert, welches im wesentlichen durch ein Paar elastischer Ventilklappen gebildet ist, die mit ihren endseitigen Lippen dichtend aneinander liegen. Durch das Rück­ schlagventil wird ein Eindringen von Schwallwasser in den Ver­ dampferraum verhindert, andererseits wird auch ein permanentes Ablaufen des Kondenswassers ins Freie vermieden. Das Kondens­ wasser staut sich an dem Rückschlagventil so weit auf, bis der Druck der aufgestauten Wassersäule die elastische Zuhaltekraft der Dichtlippen überwinden kann.
Für Kondenswasserablaufschläuche der hier zu behandelnden Art gelten ganz besondere Einsatzbedingungen, die eine Lösung das weiter unten angesprochenen Problemes erschweren. Zum einen muß der Kondenswasserablaufschlauch aus Gründen einer Vermeidung von Geräuschbrücken zwischen der Klimaanlage bzw. dem Motorraum ei­ nerseits und der Karosserie andererseits aus einem weichen of­ fenporigem Schaum bestehen; nur auf der Außenseite des Schlau­ ches ist eine geschlossene Haut vorgesehen. Um dem Schlauch eine gewisse Eigenstabilität zu geben, ist er vergleichsweise dick­ wandig gestaltet und innenseitig mit einer eingesteckten Schrau­ benfeder gegen Einknicken ausgesteift. Der Schlauch muß das an­ fallende Kondensat durch eine runde Öffnung im Bodenblech des Fahrzeuges hindurch ins Freie ableiten. Und zwar liegt diese Öffnung im Seitenbereich des vorderen, motorraumseitigen Endes des Kardantunnels. Der Schlauch soll an der Leibung dieser Öff­ nung dichtend, d. h. nach Möglichkeit mit einer kleinen Vor­ spannung, in jedem Fall aber ohne Spiel anliegen. Am unteren Ende des Schlauches soll das abgeleitete Kondensat nicht frei nach unten abtropfen, sondern seitlich zur benachbarten Innen­ wand des Kardantunnels abgelenkt werden und an der Innenwand nach unten ablaufen, so daß die im Kardantunnel angeordneten Bauteile, z. B. Getriebeschaltstangen u. dgl. nicht von Kondens­ wasser ständig benetzt werden. Am unteren Ende des Kondens­ wasserablaufschlauches ist also ein Winkelstück befestigt, wel­ che diese Ablenkfunktion übernimmt. Hier setzen die Probleme ein. Einerseits muß das am Schlauch vorzumontierende Winkelstück ausreichend festhaftend mit dem Schlauch verbunden sein, damit es sich nicht erschütterungsbedingt lösen kann. Andererseits vermag der Schlauch keine Eigenspannung aufzubauen, um ein ein­ gestecktes Winkelstück sicher genug festhalten zu können. Ein herkömmlicher Schlauchbinder oder etwas Vergleichbares kann ebenfalls nicht zum Befestigen des Winkelstückes am Schlauchende verwendet werden, weil ein solcher Schlauchbinder radial stark auftragen würde, so daß des Schlauchende mit dem vormontierten Winkelstück sich nicht spielfrei durch die Bodenöffnung durch­ schieben ließe. Außerdem besteht bei den mit einem Stutzen in das Schlauchinnere eingesteckten Winkelstücken die Gefahr, daß Kriechwasser aufgrund von Kapillarwirkung axial durch die Schlauchwandung hindurch, an dem Stutzen des Winkelstückes vor­ bei, ans Schlauchende und ins Freie gelangt und dort frei ab­ tropft und doch wieder die zu schützenden Bauteile in uner­ wünschter Weise benetzt.
Wegen all dieser Schwierigkeiten sah die bisher von der Anmelde­ rin gewählte Lösung für die Kondenswasserableitung so aus wie sie in Fig. 1 dargestellt ist. Das endseitig am Schlauch 1 an­ gebrachte Winkelstück 7 ist schlauchseitig mit einer das Schlauchende außenseitig übergreifenden Manschette 8 versehen, die mit einem umwickelten Klebeband 9 am Schlauch gesichert ist. Das Winkelstück 7 ist mittels eines profilierten Gummiringes 10 in der Bodenöffnung 6 gesichert. Diese Lösung ist nicht nur bau­ lich relativ aufwendig, sondern auch nur umständlich zu montie­ ren, weshalb diese Lösung recht teuer und von daher unbefriedi­ gend ist.
Ausgehend von dem geschilderten Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, für den Kondenswasserablaufschlauch eine Abwinklung zu finden, die neben der fluidischen Ablenkfunk­ tion nicht nur einfach und mit geringem Kostenaufwand vormon­ tierbar ist, sondern auch eine gute Haftung mit dem Schlauch bietet, deren Befestigungsmittel radial nicht auftragen und die das Kondensat vollständig ablenken, d. h. die kein Kriechwasser durch die poröse Schlauchwandung hindurch ins Freie ablassen.
Diese Aufgabe wird - ausgehend vom geschilderten Stand der Tech­ nik - erfindungsgemäß auf mehrerlei Weise, nämlich zum einen durch die Merkmale von Anspruch 1, zum anderen durch die von Anspruch 4, ferner durch die von Anspruch 8 und schließlich durch die von Anspruch 9 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Lösung nach Anspruch 1 können den Unteransprüchen 2 und 3 und Ausgestaltun­ gen der Lösung nach Anspruch 4 können den Unteransprüchen 5 bis 7 entnommen werden.
Die Erfindung ist an Hand ver­ schiedener in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele nachfolgend noch erläutert; dabei zeigen:
Fig. 1 ein bekanntes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab­ laufschlauches nach dem zugrunde gelegten Stand der Tech­ nik mit einem mittels Überwurfmanschette außenseitig auf das Schlauchende aufgesteckten Winkelstückes,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserablauf­ schlauches nach der Erfindung mit einem in das Innere des Schlauches eingesteckten und selbsttätig mittels Dornen gegen Abziehen gesicherten Winkelstückes,
Fig. 3 eine Variante des Winkelstückes nach Fig. 2 in perspek­ tivischer Einzeldarstellung,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab­ laufschlauches mit einem endseitig in das Innere des Schlauches eingesteckten Bogenaussteifungsstückes,
Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab­ laufschlauches mit einem endseitig an den Schlauch durch eine Innenaussteifung angeformten Bogen, wobei die In­ nenaussteifungsfeder sich als Formfeder bis in den Bo­ genbereich hinein erstreckt,
Fig. 6 ein viertes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab­ laufschlauches mit einem endseitig an den Schlauch durch Materialverdichtungen angeformten Bogen und
Fig. 7 ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab­ laufschlauches, an dessen Endbereich ein bogenförmiger Verlauf durch eine aus dem Material der Durchtrittsöff­ nung gebildete, bogenförmige Zunge aufgezwungen ist.
Übereinstimmend in allen Ausführungsbeispielen ist jeweils ein Kondenswasserablaufschlauch 1 für eine Fahrzeug-Klimaanlage ge­ zeigt, der vom Schlauchstutzen einer nicht dargestellten Kon­ denswasser-Sammelstelle herkommt und durch eine Durchtritts­ öffnung 6 im Bodenblech 4 des Fahrzeuges hindurch ins Freie ge­ führt werden soll. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist das Bodenblech Teil des sog. Kardantunnels, an dessen Sei­ tenbereich die Schlauchdurchführung angeordnet ist. Um eine an­ nähernd horizontal liegende Durchtrittsöffnung zu bekommen, ist an der Stelle der Schlauchdurchführung eine seitliche Nische 5 im Bodenblech angeformt. Der Kondenswasserablaufschlauch 1 sel­ ber besteht aus einem weichen offenporigem Schaum und ist nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Außenhaut 2 versehen. Aus Gründen der Eigenstabilität ist der Schlauch ver­ gleichsweise dickwandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten, als Schraubenfeder ausgebildeten Aussteifungsfe­ der 3 gegen Einknicken ausgesteift. Am unteren Ende des Schlau­ ches ist eine seitliche Abgelenkung des abgeleiteten Kondensates geschaffen, so daß die im Kardantunnel angeordneten Bauteile, z. B. Getriebeschaltstangen u. dgl. nicht von Kondenswasser be­ netzt werden. Diese Ablenkung ist bei den verschiedenen Ausfüh­ rungsbeispielen unterschiedlich gestaltet.
Das dem Stand der Technik entsprechende Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist bereits weiter oben in der Beschreibungseinleitung kurz beschrieben worden, so daß an dieser Stelle nach vorne ver­ wiesen werden kann. Diese Ausführung ist nur umständlich zu mon­ tieren und daher recht kostspielig.
In den erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen des Kondenswas­ serablaufschlauches nach den Fig. 2 bis 7 sind für die Ab­ winklung mehrere Lösungen gefunden worden, die neben der fluidi­ schen Ablenkfunktion auch einfach und mit geringem Kostenaufwand vormontierbar sind. Die für die Ablenkfunktion eingesetzten Zu­ bauteile bieten eine gute Haftung mit dem Schlauch, ohne daß ra­ dial auftragen Befestigungsmittel erforderlich wären. Das Kon­ densat wird im übrigen vollständig abgelenkt, d. h. es kann kein Kriechwasser durch die poröse Schlauchwandung hindurch ins Freie gelangen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist in den Endbereich des an der Leibung der Durchtrittsöffnung 6 spielfrei anliegen­ den Kondenswasserablaufschlauches 1 ein Winkelstück 11 mit sei­ nem Schlauchdorn 12 eingesteckt. Dieser weist an seiner Außen­ seite mehrere freistehend abragende, spitze Dorne 13 auf, die in der Einsteck-Endstellung selbsttätig in die Schaumstoffwandung sichernd einstechen. Außerdem ist an dem Schlauchdorn 12 eine Auffangrinne 15 angebracht, die die freie Stirnseite 14 des Kon­ denswasserablaufschlauches untergreift und die etwaiges axial durch die Schlauchwandung hindurch kriechendes Kriechwasser auf­ fängt und es mittelbar ebenfalls seitlich ableitet. Bei dem Aus­ führungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Auffangrinne 15 umfangsmä­ ßig geschlossen. Vom Rinnengrund gehen mehrere Ablauföffnungen 16 in das Innere des Winkelstückes 11 über, so daß die Auffang­ rinne mit dem Inneren des Winkelstückes in Verbindung steht. Et­ waiges Kriechwasser wird also in das Innere des Winkelstückes geleitet und so ebenfalls seitlich abgelenkt.
In Fig. 3 ist eine Variante des Winkelstückes 17 gezeigt, die sich von dem Winkelstück 11 nach Fig. 2 durch die Ausbildung der Auffangrinne für das Kriechwasser unterscheidet. Und zwar geht hier die Auffangrinne 18 radial in eine fallend-geneigt verlaufende Abzweigrinne 19 über, die auf der Oberseite des seitlich abgewinkelten Teilstückes 20 des Winkelstückes 17 an­ geordnet ist. Hier wird also das Kriechwasser außerhalb des Winkelstückes auf dessen Oberseite abgelenkt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 und 5 ist je­ weils der Kondenswasserablaufschlauch 1' ebenfalls mit seinem Endbereich durch die Durchtrittsöffnung 6 hindurchgesteckt und liegt spielfrei an deren Leibung an. In beiden Fällen ist end­ seitig ein formstabiler Bogen 21 bzw. 25 an dem Schlauch ange­ formt, indem ein Bogenaussteifungsstück auf der ganzen Länge des Bogens in den Kondenswasserablaufschlauch eingesteckt ist. Durch diesen Bogen hindurch wird das Kondenswasser einschließlich ei­ nes etwaigen Kriechwassers seitlich abgelenkt. Bei der Ausfüh­ rungsart nach Fig. 4 ist das Bogenaussteifungsstück in dem Bo­ gen 21 durch ein bogenförmiges, rohrartiges Formstück 22 gebil­ det. Es ist durch Haltewulste 23, die oberhalb der der Durch­ trittsöffnung verbleiben, in dem Schlauch gegen Herausrutschen gesichert. Bei der Variante nach Fig. 5 ist das Bogenausstei­ fungsstück in dem Bogen 25 durch eine bogenförmige, formstabile Schraubenfeder 24 gebildet. Diese ist im Beispiel mit der Innen­ aussteifungsfeder 26 baulich integriert, wobei diese sich als Formfeder 24 bis in den Bogenbereich 25 hinein erstreckt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist eine weitere Art zur Bildung eines formstabilen Bogens 27 gezeigt, durch den das Kon­ denswasser seitlich ablenkbar ist. Und zwar sind im Endbereich des Kondenswasserablaufschlauches 1'' örtlich gezielt auf der In­ nenseite des Bogens axial gerichtete, bleibende Materialverdich­ tungen 28 angeformt. Diese Materialverdichtungen können bei­ spielsweise durch spezielle beheizte Zangen angeformt werden. Der Schlauch 1'' kann auch hier an der Leibung der Durchtritts­ öffnung 6 spielfrei anliegen.
Schließlich zeigt die Fig. 7 noch eine fünfte Möglichkeit auf, wie im Endbereich des Kondenswasserablaufschlauches 1' dauerhaft ein Bogen 32 gebildet werden kann, der das Kondensat am unteren Ende des Kondenswasserablaufschlauches seitlich ablenkt. Und zwar wird hier eine spezielle Formgebung der Durchtrittsöffnung 29, insbesondere eine an der Leibung der Durchtrittsöffnung an­ geformte, bogenförmige Zunge 30 zur Bogenbildung eingesetzt bzw. ausgenutzt. Zu erwähnen ist noch, daß sich bei diesem endseitig schräg abgeschnittene Kondenswasserablaufschlauch 1' die innen­ liegende, aussteifende Schraubenfeder 31 bis an das Ende des Schlauches erstreckt. Beim Ein- und Durchstecken Schlauches durch die Durchtrittsöffnung 29 hindurch wird dem Schlauch auf­ grund der außenseitig liegenden, schaufelartig gewölbten Zunge 30 ein bogenförmiger Verlauf aufgezwungen, der auch stabil bleibt. Auf dem innenseitig liegenden Bereich der Leibung der Durchtrittsöffnung ist eine Kantenverrundung angeformt, an der der Schlauch sich verletzungsfrei anlegen kann.
Erwähnt sei noch, daß eine der Ausführungsformen nach den Fig. 5 oder 6 mit der Ausführung nach Fig. 7 kombiniert werden kann.

Claims (9)

1. Kondenswasserablaufschlauch (1) für eine Fahrzeug-Klimaanla­ ge, der - vom Schlauchstutzen einer Kondenswasser-Sammelstelle kommend - durch eine Durchtrittsöffnung (6) im Bodenblech (4) des Fahrzeuges hindurch ins Freie geführt ist,
  • - welcher Kondenswasserablaufschlauch (1) aus einem weichen of­ fenporigem Schaum besteht und nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Haut (2) versehen ist,
  • - der (1) aus Gründen der Eigenstabilität vergleichsweise dick­ wandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten Schraubenfeder (3) gegen Einknicken ausgesteift ist,
  • - der (1) mit seinem Endbereich an der Leibung der Durchtritts­ öffnung (6) spielfrei anliegt,
  • - der (1) ferner an seinem unteren Ende eine seitliche Ablenkung des abgeleiteten Kondensates in Form eines Winkelstückes auf­ weist, welches mit einem Schlauchdorn (12) in den Kondenswas­ serablaufschlauch (1) eingesteckt ist,
  • - der Schlauchdorn (12) des Winkelstückes weist an seiner Außen­ seite mehrere freistehend abragende, spitze, in der Einsteck-Endstellung selbsttätig in die Schaumstoffwandung sichernd einstechende Dorne (13) auf,
  • - an dem Schlauchdorn (12) ist eine die freie Stirnseite (14) des Kondenswasserablaufschlauches (1) untergreifende Auffang­ rinne (15, 18) für axial durch die Schlauchwandung hindurch kriechendes Kriechwasser angeformt, die das aufgefangen Wasser ebenfalls seitlich ableitet.
2. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangrinne (18) radial in eine fallend-geneigt ver­ laufende Abzweigrinne (19) übergeht, die auf der Oberseite des seitlich abgewinkelten Teilstückes (20) des Winkelstückes (17) angeordnet ist.
3. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangrinne (15) umfangsmäßig geschlossen ist und über mehrere vom Grund der Auffangrinne (15) in das Innere des Win­ kelstückes (14) übergehende Ablauföffnungen (16) mit dem Inneren des Winkelstückes (14) in Verbindung steht.
4. Kondenswasserablaufschlauch (1') für eine Fahrzeug-Klimaanla­ ge, der - vom Schlauchstutzen einer Kondenswasser-Sammelstelle kommend - durch eine Durchtrittsöffnung (6) im Bodenblech (4) des Fahrzeuges hindurch ins Freie geführt ist,
  • - welcher Kondenswasserablaufschlauch (1') aus einem weichen of­ fenporigem Schaum besteht und nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Haut (2) versehen ist,
  • - der (1') aus Gründen der Eigenstabilität vergleichsweise dick­ wandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten Schraubenfeder (3, 26) gegen Einknicken ausgesteift ist,
  • - der (1') mit seinem Endbereich an der Leibung der Durchtritts­ öffnung (6) spielfrei anliegt,
  • - der (1) ferner an seinem unteren Ende eine seitliche Ablenkung des abgeleiteten Kondensates in Form eines Bogens (21, 25) aufweist,
  • - wobei der Bogen (21, 25) durch ein auf der ganzen Länge des Bogens (21, 25) in den Kondenswasserablaufschlauch (1') eingestecktes Bogenaussteifungsstück (22, 24) angeformt ist, so daß der Kondenswasserablaufschlauch (1') den formstabilen, das seitliche Ablenken des Kondenswassers übernehmenden Bogen (21, 25) bildet.
5. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenaussteifungsstück in dem Bogen (21) durch ein bo­ genförmiges, rohrartiges Formstück (22) gebildet ist.
6. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenaussteifungsstück in dem Bogen (25) durch eine bo­ genförmige, formstabile Schraubenfeder (24) gebildet ist.
7. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die das Bogenaussteifungsstück bildende Schraubenfeder (24) mit der Innenaussteifungsfeder (26) baulich integriert ist, wo­ bei die Innenaussteifungsfeder (26) sich als Formfeder (24) bis in den Bogenbereich (25) hinein erstreckt.
8. Kondenswasserablaufschlauch (1'') für eine Fahrzeug-Klimaanla­ ge, der - vom Schlauchstutzen einer Kondenswasser-Sammelstelle kommend - durch eine Durchtrittsöffnung (6) im Bodenblech (4) des Fahrzeuges hindurch ins Freie geführt ist,
  • - welcher Kondenswasserablaufschlauch (1'') aus einem weichen of­ fenporigem Schaum besteht und nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Haut (2) versehen ist,
  • - der (1'') aus Gründen der Eigenstabilität vergleichsweise dick­ wandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten Schraubenfeder (3) gegen Einknicken ausgesteift ist,
  • - der (1'') mit seinem Endbereich an der Leibung der Durchtritts­ öffnung (6) spielfrei anliegt,
  • - der (1'') ferner an seinem unteren Ende eine seitliche Ablenkung des abgeleiteten Kondensates in Form eines Bogens (27) aufweist,
  • - wobei der Bogen (27) durch örtlich gezielte, axial gerichtete, bleibende Materialverdichtungen (28) auf der Innenseite des Bogens (27) angeformt ist, so daß der Kondenswasserablauf­ schlauch (1'') den formstabilen, das seitliche Ablenken des Kondenswassers übernehmenden Bogen (27) bildet.
9. Kondenswasserablaufschlauch (1') für eine Fahrzeug-Klimaanla­ ge, der - vom Schlauchstutzen einer Kondenswasser-Sammelstelle kommend - durch eine Durchtrittsöffnung (6) im Bodenblech (4) des Fahrzeuges hindurch ins Freie geführt ist,
  • - welcher Kondenswasserablaufschlauch (1') aus einem weichen of­ fenporigem Schaum besteht und nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Haut (2) versehen ist,
  • - der (1') aus Gründen der Eigenstabilität vergleichsweise dick­ wandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten Schraubenfeder (31) gegen Einknicken ausgesteift ist,
  • - der (1') mit seinem Endbereich an der Leibung der Durchtritts­ öffnung (29) spielfrei anliegt,
  • - der (1') ferner an seinem unteren Ende eine seitliche Ablen­ kung des abgeleiteten Kondensates aufweist,
  • - wobei außenseitig an der Leibung der Durchtrittsöffnung (29) eine bogenförmige Zunge (30) angeformt ist und
  • - wobei dem Endbereich des endseitig schräg abgeschnittenen Kon­ denswasserablaufschlauches (11) beim Ein- und Durchstecken durch die Durchtrittsöffnung (29) hindurch aufgrund der bogenförmigen Zunge (30) ein bogenförmiger Verlauf (Bogen 32) aufgezwungen ist,
  • - und wobei die innenliegende, aussteifende Schraubenfeder (31) sich bis an das Ende des Kondenswasserablaufschlauches (1') erstreckt.
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