DE19647734C1 - Kondenswasserablaufschlauch für eine Fahrzeug-Klimaanlage - Google Patents
Kondenswasserablaufschlauch für eine Fahrzeug-KlimaanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kondenswasserablaufschlauch für
eine Fahrzeug-Klimaanlage, wie er beispielsweise aus einem
serienmäßigen Einsatzfall in Fahrzeugen der Anmelderin als be
kannt hervorgeht. Der bekannte Kondenswasserablaufschlauch ist
weiter unten näher beschrieben und in Fig. 1 dargestellt.
In der DE 38 26 021 A1 ist eine Heizungs- und Klimaanlage für
ein Kraftfahrzeug gezeigt, bei der ein erster Ablauf für Regen- und
Waschwasser und ein zweiter Ablauf für Kondenswasser aus dem
Bereich des Verdampfers vorgesehen ist. Beide Abläufe sind ab
schnittsweise in das Gehäuse der Heizungs- und Klimaanlage inte
griert, jedoch gesondert verlegt. Beide Ablaufleitungen sind in
ein topfförmiges, am Fahrzeugboden befestigtes Übergangsteil aus
Kunststoff eingesteckt, welches unterseitig offen ist und ober
seitig für jeden Schlauch eine Einstecköffnung aufweist, in die
je ein Schlauch spielfrei einsteckbar ist. Die Einstecköffnung
für den Kondenswasserablaufschlauch ist mit einem trichterarti
gen Rückschlagventil integriert, welches im wesentlichen durch
ein Paar elastischer Ventilklappen gebildet ist, die mit ihren
endseitigen Lippen dichtend aneinander liegen. Durch das Rück
schlagventil wird ein Eindringen von Schwallwasser in den Ver
dampferraum verhindert, andererseits wird auch ein permanentes
Ablaufen des Kondenswassers ins Freie vermieden. Das Kondens
wasser staut sich an dem Rückschlagventil so weit auf, bis der
Druck der aufgestauten Wassersäule die elastische Zuhaltekraft
der Dichtlippen überwinden kann.
Für Kondenswasserablaufschläuche der hier zu behandelnden Art
gelten ganz besondere Einsatzbedingungen, die eine Lösung das
weiter unten angesprochenen Problemes erschweren. Zum einen muß
der Kondenswasserablaufschlauch aus Gründen einer Vermeidung von
Geräuschbrücken zwischen der Klimaanlage bzw. dem Motorraum ei
nerseits und der Karosserie andererseits aus einem weichen of
fenporigem Schaum bestehen; nur auf der Außenseite des Schlau
ches ist eine geschlossene Haut vorgesehen. Um dem Schlauch eine
gewisse Eigenstabilität zu geben, ist er vergleichsweise dick
wandig gestaltet und innenseitig mit einer eingesteckten Schrau
benfeder gegen Einknicken ausgesteift. Der Schlauch muß das an
fallende Kondensat durch eine runde Öffnung im Bodenblech des
Fahrzeuges hindurch ins Freie ableiten. Und zwar liegt diese
Öffnung im Seitenbereich des vorderen, motorraumseitigen Endes
des Kardantunnels. Der Schlauch soll an der Leibung dieser Öff
nung dichtend, d. h. nach Möglichkeit mit einer kleinen Vor
spannung, in jedem Fall aber ohne Spiel anliegen. Am unteren
Ende des Schlauches soll das abgeleitete Kondensat nicht frei
nach unten abtropfen, sondern seitlich zur benachbarten Innen
wand des Kardantunnels abgelenkt werden und an der Innenwand
nach unten ablaufen, so daß die im Kardantunnel angeordneten
Bauteile, z. B. Getriebeschaltstangen u. dgl. nicht von Kondens
wasser ständig benetzt werden. Am unteren Ende des Kondens
wasserablaufschlauches ist also ein Winkelstück befestigt, wel
che diese Ablenkfunktion übernimmt. Hier setzen die Probleme
ein. Einerseits muß das am Schlauch vorzumontierende Winkelstück
ausreichend festhaftend mit dem Schlauch verbunden sein, damit
es sich nicht erschütterungsbedingt lösen kann. Andererseits
vermag der Schlauch keine Eigenspannung aufzubauen, um ein ein
gestecktes Winkelstück sicher genug festhalten zu können. Ein
herkömmlicher Schlauchbinder oder etwas Vergleichbares kann
ebenfalls nicht zum Befestigen des Winkelstückes am Schlauchende
verwendet werden, weil ein solcher Schlauchbinder radial stark
auftragen würde, so daß des Schlauchende mit dem vormontierten
Winkelstück sich nicht spielfrei durch die Bodenöffnung durch
schieben ließe. Außerdem besteht bei den mit einem Stutzen in
das Schlauchinnere eingesteckten Winkelstücken die Gefahr, daß
Kriechwasser aufgrund von Kapillarwirkung axial durch die
Schlauchwandung hindurch, an dem Stutzen des Winkelstückes vor
bei, ans Schlauchende und ins Freie gelangt und dort frei ab
tropft und doch wieder die zu schützenden Bauteile in uner
wünschter Weise benetzt.
Wegen all dieser Schwierigkeiten sah die bisher von der Anmelde
rin gewählte Lösung für die Kondenswasserableitung so aus wie
sie in Fig. 1 dargestellt ist. Das endseitig am Schlauch 1 an
gebrachte Winkelstück 7 ist schlauchseitig mit einer das
Schlauchende außenseitig übergreifenden Manschette 8 versehen,
die mit einem umwickelten Klebeband 9 am Schlauch gesichert ist.
Das Winkelstück 7 ist mittels eines profilierten Gummiringes 10
in der Bodenöffnung 6 gesichert. Diese Lösung ist nicht nur bau
lich relativ aufwendig, sondern auch nur umständlich zu montie
ren, weshalb diese Lösung recht teuer und von daher unbefriedi
gend ist.
Ausgehend von dem geschilderten Stand der Technik besteht die
Aufgabe der Erfindung darin, für den Kondenswasserablaufschlauch
eine Abwinklung zu finden, die neben der fluidischen Ablenkfunk
tion nicht nur einfach und mit geringem Kostenaufwand vormon
tierbar ist, sondern auch eine gute Haftung mit dem Schlauch
bietet, deren Befestigungsmittel radial nicht auftragen und die
das Kondensat vollständig ablenken, d. h. die kein Kriechwasser
durch die poröse Schlauchwandung hindurch ins Freie ablassen.
Diese Aufgabe wird - ausgehend vom geschilderten Stand der Tech
nik - erfindungsgemäß auf mehrerlei Weise, nämlich zum einen
durch die Merkmale von Anspruch 1, zum anderen durch die von
Anspruch 4, ferner durch die von Anspruch 8 und schließlich
durch die von Anspruch 9 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Lösung nach
Anspruch 1 können den Unteransprüchen 2 und 3 und Ausgestaltun
gen der Lösung nach Anspruch 4 können den Unteransprüchen 5 bis
7 entnommen werden.
Die Erfindung ist an Hand ver
schiedener in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele
nachfolgend noch erläutert; dabei zeigen:
Fig. 1 ein bekanntes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab
laufschlauches nach dem zugrunde gelegten Stand der Tech
nik mit einem mittels Überwurfmanschette außenseitig auf
das Schlauchende aufgesteckten Winkelstückes,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserablauf
schlauches nach der Erfindung mit einem in das Innere des
Schlauches eingesteckten und selbsttätig mittels Dornen
gegen Abziehen gesicherten Winkelstückes,
Fig. 3 eine Variante des Winkelstückes nach Fig. 2 in perspek
tivischer Einzeldarstellung,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab
laufschlauches mit einem endseitig in das Innere des
Schlauches eingesteckten Bogenaussteifungsstückes,
Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab
laufschlauches mit einem endseitig an den Schlauch durch
eine Innenaussteifung angeformten Bogen, wobei die In
nenaussteifungsfeder sich als Formfeder bis in den Bo
genbereich hinein erstreckt,
Fig. 6 ein viertes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab
laufschlauches mit einem endseitig an den Schlauch durch
Materialverdichtungen angeformten Bogen und
Fig. 7 ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Kondenswasserab
laufschlauches, an dessen Endbereich ein bogenförmiger
Verlauf durch eine aus dem Material der Durchtrittsöff
nung gebildete, bogenförmige Zunge aufgezwungen ist.
Übereinstimmend in allen Ausführungsbeispielen ist jeweils ein
Kondenswasserablaufschlauch 1 für eine Fahrzeug-Klimaanlage ge
zeigt, der vom Schlauchstutzen einer nicht dargestellten Kon
denswasser-Sammelstelle herkommt und durch eine Durchtritts
öffnung 6 im Bodenblech 4 des Fahrzeuges hindurch ins Freie ge
führt werden soll. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen
ist das Bodenblech Teil des sog. Kardantunnels, an dessen Sei
tenbereich die Schlauchdurchführung angeordnet ist. Um eine an
nähernd horizontal liegende Durchtrittsöffnung zu bekommen, ist
an der Stelle der Schlauchdurchführung eine seitliche Nische 5
im Bodenblech angeformt. Der Kondenswasserablaufschlauch 1 sel
ber besteht aus einem weichen offenporigem Schaum und ist nur
auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Außenhaut 2
versehen. Aus Gründen der Eigenstabilität ist der Schlauch ver
gleichsweise dickwandig gestaltet sowie innenseitig mit einer
eingesteckten, als Schraubenfeder ausgebildeten Aussteifungsfe
der 3 gegen Einknicken ausgesteift. Am unteren Ende des Schlau
ches ist eine seitliche Abgelenkung des abgeleiteten Kondensates
geschaffen, so daß die im Kardantunnel angeordneten Bauteile,
z. B. Getriebeschaltstangen u. dgl. nicht von Kondenswasser be
netzt werden. Diese Ablenkung ist bei den verschiedenen Ausfüh
rungsbeispielen unterschiedlich gestaltet.
Das dem Stand der Technik entsprechende Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 ist bereits weiter oben in der Beschreibungseinleitung
kurz beschrieben worden, so daß an dieser Stelle nach vorne ver
wiesen werden kann. Diese Ausführung ist nur umständlich zu mon
tieren und daher recht kostspielig.
In den erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen des Kondenswas
serablaufschlauches nach den Fig. 2 bis 7 sind für die Ab
winklung mehrere Lösungen gefunden worden, die neben der fluidi
schen Ablenkfunktion auch einfach und mit geringem Kostenaufwand
vormontierbar sind. Die für die Ablenkfunktion eingesetzten Zu
bauteile bieten eine gute Haftung mit dem Schlauch, ohne daß ra
dial auftragen Befestigungsmittel erforderlich wären. Das Kon
densat wird im übrigen vollständig abgelenkt, d. h. es kann kein
Kriechwasser durch die poröse Schlauchwandung hindurch ins Freie
gelangen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist in den Endbereich
des an der Leibung der Durchtrittsöffnung 6 spielfrei anliegen
den Kondenswasserablaufschlauches 1 ein Winkelstück 11 mit sei
nem Schlauchdorn 12 eingesteckt. Dieser weist an seiner Außen
seite mehrere freistehend abragende, spitze Dorne 13 auf, die in
der Einsteck-Endstellung selbsttätig in die Schaumstoffwandung
sichernd einstechen. Außerdem ist an dem Schlauchdorn 12 eine
Auffangrinne 15 angebracht, die die freie Stirnseite 14 des Kon
denswasserablaufschlauches untergreift und die etwaiges axial
durch die Schlauchwandung hindurch kriechendes Kriechwasser auf
fängt und es mittelbar ebenfalls seitlich ableitet. Bei dem Aus
führungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Auffangrinne 15 umfangsmä
ßig geschlossen. Vom Rinnengrund gehen mehrere Ablauföffnungen
16 in das Innere des Winkelstückes 11 über, so daß die Auffang
rinne mit dem Inneren des Winkelstückes in Verbindung steht. Et
waiges Kriechwasser wird also in das Innere des Winkelstückes
geleitet und so ebenfalls seitlich abgelenkt.
In Fig. 3 ist eine Variante des Winkelstückes 17 gezeigt, die
sich von dem Winkelstück 11 nach Fig. 2 durch die Ausbildung
der Auffangrinne für das Kriechwasser unterscheidet. Und zwar
geht hier die Auffangrinne 18 radial in eine fallend-geneigt
verlaufende Abzweigrinne 19 über, die auf der Oberseite des
seitlich abgewinkelten Teilstückes 20 des Winkelstückes 17 an
geordnet ist. Hier wird also das Kriechwasser außerhalb des
Winkelstückes auf dessen Oberseite abgelenkt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 und 5 ist je
weils der Kondenswasserablaufschlauch 1' ebenfalls mit seinem
Endbereich durch die Durchtrittsöffnung 6 hindurchgesteckt und
liegt spielfrei an deren Leibung an. In beiden Fällen ist end
seitig ein formstabiler Bogen 21 bzw. 25 an dem Schlauch ange
formt, indem ein Bogenaussteifungsstück auf der ganzen Länge des
Bogens in den Kondenswasserablaufschlauch eingesteckt ist. Durch
diesen Bogen hindurch wird das Kondenswasser einschließlich ei
nes etwaigen Kriechwassers seitlich abgelenkt. Bei der Ausfüh
rungsart nach Fig. 4 ist das Bogenaussteifungsstück in dem Bo
gen 21 durch ein bogenförmiges, rohrartiges Formstück 22 gebil
det. Es ist durch Haltewulste 23, die oberhalb der der Durch
trittsöffnung verbleiben, in dem Schlauch gegen Herausrutschen
gesichert. Bei der Variante nach Fig. 5 ist das Bogenausstei
fungsstück in dem Bogen 25 durch eine bogenförmige, formstabile
Schraubenfeder 24 gebildet. Diese ist im Beispiel mit der Innen
aussteifungsfeder 26 baulich integriert, wobei diese sich als
Formfeder 24 bis in den Bogenbereich 25 hinein erstreckt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist eine weitere Art zur
Bildung eines formstabilen Bogens 27 gezeigt, durch den das Kon
denswasser seitlich ablenkbar ist. Und zwar sind im Endbereich
des Kondenswasserablaufschlauches 1'' örtlich gezielt auf der In
nenseite des Bogens axial gerichtete, bleibende Materialverdich
tungen 28 angeformt. Diese Materialverdichtungen können bei
spielsweise durch spezielle beheizte Zangen angeformt werden.
Der Schlauch 1'' kann auch hier an der Leibung der Durchtritts
öffnung 6 spielfrei anliegen.
Schließlich zeigt die Fig. 7 noch eine fünfte Möglichkeit auf,
wie im Endbereich des Kondenswasserablaufschlauches 1' dauerhaft
ein Bogen 32 gebildet werden kann, der das Kondensat am unteren
Ende des Kondenswasserablaufschlauches seitlich ablenkt. Und
zwar wird hier eine spezielle Formgebung der Durchtrittsöffnung
29, insbesondere eine an der Leibung der Durchtrittsöffnung an
geformte, bogenförmige Zunge 30 zur Bogenbildung eingesetzt bzw.
ausgenutzt. Zu erwähnen ist noch, daß sich bei diesem endseitig
schräg abgeschnittene Kondenswasserablaufschlauch 1' die innen
liegende, aussteifende Schraubenfeder 31 bis an das Ende des
Schlauches erstreckt. Beim Ein- und Durchstecken Schlauches
durch die Durchtrittsöffnung 29 hindurch wird dem Schlauch auf
grund der außenseitig liegenden, schaufelartig gewölbten Zunge
30 ein bogenförmiger Verlauf aufgezwungen, der auch stabil
bleibt. Auf dem innenseitig liegenden Bereich der Leibung der
Durchtrittsöffnung ist eine Kantenverrundung angeformt, an der
der Schlauch sich verletzungsfrei anlegen kann.
Erwähnt sei noch, daß eine der Ausführungsformen nach den Fig.
5 oder 6 mit der Ausführung nach Fig. 7 kombiniert werden
kann.
Claims (9)
1. Kondenswasserablaufschlauch (1) für eine Fahrzeug-Klimaanla
ge, der - vom Schlauchstutzen einer Kondenswasser-Sammelstelle
kommend - durch eine Durchtrittsöffnung (6) im Bodenblech (4)
des Fahrzeuges hindurch ins Freie geführt ist,
- - welcher Kondenswasserablaufschlauch (1) aus einem weichen of fenporigem Schaum besteht und nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Haut (2) versehen ist,
- - der (1) aus Gründen der Eigenstabilität vergleichsweise dick wandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten Schraubenfeder (3) gegen Einknicken ausgesteift ist,
- - der (1) mit seinem Endbereich an der Leibung der Durchtritts öffnung (6) spielfrei anliegt,
- - der (1) ferner an seinem unteren Ende eine seitliche Ablenkung des abgeleiteten Kondensates in Form eines Winkelstückes auf weist, welches mit einem Schlauchdorn (12) in den Kondenswas serablaufschlauch (1) eingesteckt ist,
- - der Schlauchdorn (12) des Winkelstückes weist an seiner Außen seite mehrere freistehend abragende, spitze, in der Einsteck-Endstellung selbsttätig in die Schaumstoffwandung sichernd einstechende Dorne (13) auf,
- - an dem Schlauchdorn (12) ist eine die freie Stirnseite (14) des Kondenswasserablaufschlauches (1) untergreifende Auffang rinne (15, 18) für axial durch die Schlauchwandung hindurch kriechendes Kriechwasser angeformt, die das aufgefangen Wasser ebenfalls seitlich ableitet.
2. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangrinne (18) radial in eine fallend-geneigt ver
laufende Abzweigrinne (19) übergeht, die auf der Oberseite des
seitlich abgewinkelten Teilstückes (20) des Winkelstückes (17)
angeordnet ist.
3. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangrinne (15) umfangsmäßig geschlossen ist und über
mehrere vom Grund der Auffangrinne (15) in das Innere des Win
kelstückes (14) übergehende Ablauföffnungen (16) mit dem Inneren
des Winkelstückes (14) in Verbindung steht.
4. Kondenswasserablaufschlauch (1') für eine Fahrzeug-Klimaanla
ge, der - vom Schlauchstutzen einer Kondenswasser-Sammelstelle
kommend - durch eine Durchtrittsöffnung (6) im Bodenblech (4)
des Fahrzeuges hindurch ins Freie geführt ist,
- - welcher Kondenswasserablaufschlauch (1') aus einem weichen of fenporigem Schaum besteht und nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Haut (2) versehen ist,
- - der (1') aus Gründen der Eigenstabilität vergleichsweise dick wandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten Schraubenfeder (3, 26) gegen Einknicken ausgesteift ist,
- - der (1') mit seinem Endbereich an der Leibung der Durchtritts öffnung (6) spielfrei anliegt,
- - der (1) ferner an seinem unteren Ende eine seitliche Ablenkung des abgeleiteten Kondensates in Form eines Bogens (21, 25) aufweist,
- - wobei der Bogen (21, 25) durch ein auf der ganzen Länge des Bogens (21, 25) in den Kondenswasserablaufschlauch (1') eingestecktes Bogenaussteifungsstück (22, 24) angeformt ist, so daß der Kondenswasserablaufschlauch (1') den formstabilen, das seitliche Ablenken des Kondenswassers übernehmenden Bogen (21, 25) bildet.
5. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bogenaussteifungsstück in dem Bogen (21) durch ein bo
genförmiges, rohrartiges Formstück (22) gebildet ist.
6. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bogenaussteifungsstück in dem Bogen (25) durch eine bo
genförmige, formstabile Schraubenfeder (24) gebildet ist.
7. Kondenswasserablaufschlauch nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die das Bogenaussteifungsstück bildende Schraubenfeder (24)
mit der Innenaussteifungsfeder (26) baulich integriert ist, wo
bei die Innenaussteifungsfeder (26) sich als Formfeder (24) bis
in den Bogenbereich (25) hinein erstreckt.
8. Kondenswasserablaufschlauch (1'') für eine Fahrzeug-Klimaanla
ge, der - vom Schlauchstutzen einer Kondenswasser-Sammelstelle
kommend - durch eine Durchtrittsöffnung (6) im Bodenblech (4)
des Fahrzeuges hindurch ins Freie geführt ist,
- - welcher Kondenswasserablaufschlauch (1'') aus einem weichen of fenporigem Schaum besteht und nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Haut (2) versehen ist,
- - der (1'') aus Gründen der Eigenstabilität vergleichsweise dick wandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten Schraubenfeder (3) gegen Einknicken ausgesteift ist,
- - der (1'') mit seinem Endbereich an der Leibung der Durchtritts öffnung (6) spielfrei anliegt,
- - der (1'') ferner an seinem unteren Ende eine seitliche Ablenkung des abgeleiteten Kondensates in Form eines Bogens (27) aufweist,
- - wobei der Bogen (27) durch örtlich gezielte, axial gerichtete, bleibende Materialverdichtungen (28) auf der Innenseite des Bogens (27) angeformt ist, so daß der Kondenswasserablauf schlauch (1'') den formstabilen, das seitliche Ablenken des Kondenswassers übernehmenden Bogen (27) bildet.
9. Kondenswasserablaufschlauch (1') für eine Fahrzeug-Klimaanla
ge, der - vom Schlauchstutzen einer Kondenswasser-Sammelstelle
kommend - durch eine Durchtrittsöffnung (6) im Bodenblech (4)
des Fahrzeuges hindurch ins Freie geführt ist,
- - welcher Kondenswasserablaufschlauch (1') aus einem weichen of fenporigem Schaum besteht und nur auf der Schlauch-Außenseite mit einer geschlossenen Haut (2) versehen ist,
- - der (1') aus Gründen der Eigenstabilität vergleichsweise dick wandig gestaltet sowie innenseitig mit einer eingesteckten Schraubenfeder (31) gegen Einknicken ausgesteift ist,
- - der (1') mit seinem Endbereich an der Leibung der Durchtritts öffnung (29) spielfrei anliegt,
- - der (1') ferner an seinem unteren Ende eine seitliche Ablen kung des abgeleiteten Kondensates aufweist,
- - wobei außenseitig an der Leibung der Durchtrittsöffnung (29) eine bogenförmige Zunge (30) angeformt ist und
- - wobei dem Endbereich des endseitig schräg abgeschnittenen Kon denswasserablaufschlauches (11) beim Ein- und Durchstecken durch die Durchtrittsöffnung (29) hindurch aufgrund der bogenförmigen Zunge (30) ein bogenförmiger Verlauf (Bogen 32) aufgezwungen ist,
- - und wobei die innenliegende, aussteifende Schraubenfeder (31) sich bis an das Ende des Kondenswasserablaufschlauches (1') erstreckt.
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- 1996-11-19 DE DE19647734A patent/DE19647734C1/de not_active Expired - Fee Related
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