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DE19646159A1 - Vorrichtung zum Stanzen von Öffnungen - Google Patents

Vorrichtung zum Stanzen von Öffnungen

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DE19646159A1
DE19646159A1 DE1996146159 DE19646159A DE19646159A1 DE 19646159 A1 DE19646159 A1 DE 19646159A1 DE 1996146159 DE1996146159 DE 1996146159 DE 19646159 A DE19646159 A DE 19646159A DE 19646159 A1 DE19646159 A1 DE 19646159A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21D28/26Perforating, i.e. punching holes in sheets or flat parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stanzen von Öffnungen mit einer Werkstückaufnahme, in die ein Werkstück einführbar ist mit zwei gegeneinander wirkenden Stanzelementen, wobei eines der beiden Stanzelemente einen als Matrize ausgebildeten Lochstempel umfaßt, welche Stanzelemente an den in die Aufnahme eingeführten Werkstückabschnitt über eine Hebelanordnung zur Anlage bringbar und zum Ausstanzen der Öffnung angeordnet sind.
Derartige Vorrichtungen sind hinlänglich bekannt und werden, wenn sie handbetätigt sind, als Lochzangen bezeichnet. Solche Lochzangen bestehen aus zwei scherenartig aneinander angelenkten Hebelarmen, an deren einen Ende die Stanzelemente angeordnet sind. Als Matrize ist üblicherweise ein Lochstempel vorgesehen, der auf einem Matrizenrad angeordnet ist. Auf dem Matrizenrad sind üblicherweise Lochstempel unterschiedlicher Ausführung bzw. unterschiedlicher Größe vorgesehen, wobei der jeweils gewünschte Lochstempel durch Drehen des Matrizenrades auswählbar ist. Als Patrize dient ein amboßartiges Gegenstück, gegen welches die Matrize zur Erstellung der Stanzung wirkt. Die beiden anderen Enden der Hebelarme sind als Griffe ausgebildet, so daß durch aufeinander Zubewegen bzw. Zusammendrücken der Griffe wie bei einer Zange die Matrize und die Patrize aufeinander zubewegt werden.
Zwischen der Matrize und der Patrize befindet sich bei geöffneter Lochzange eine Werkstückaufnahme, in welche das zu stanzende Werkstück eingeführt werden kann.
Durch die zangenartige Ausbildung einer solchen Lochzange und durch die manuelle Betätigung ist diese in ihrer Dimensionierung den Anforderungen entsprechend klein ausgestaltbar. Nachteilig ist jedoch, daß mit einer solchen Zange nur relativ weiche und dünne Materialen verarbeitbar sind.
Sollen dagegen in dickere oder härtere Werkstücke, beispielsweise Bleche, Öffnungen durch Stanzen eingebracht werden, so werden dazu motorisch oder hydraulisch getriebene Stanzmaschinen verwendet. Auch wenn mit solchen Vorrichtungen härtere Materialien mit einer Stärke von mehreren Millimetern stanzbar sind, so es ein mobiler Einsatz und eine Verwendung einer solchen Stanzmaschine als Werkzeug nicht ohne weiteres möglich.
Problematisch stellt sich daher beispielsweise das Einbringen von Öffnungen in Kabelkanäle, die aus mehreren Einzelkanälen bestehen und durch Mittelstege voneinander getrennt sind, dar. Es besteht nämlich das Bedürfnis, die einzelnen Kanäle an bestimmten Stellen nach der erfolgten Montage des Kabelkanales mittels Öffnungen zu verbinden, damit Kabel aus dem einen Kanal in den anderen durchgezogen werden können. Üblicherweise sind derartige Kabelkanäle aus Kunststoff oder aus Blech gefertigt so daß sich ein Einsatz einer Lochzange zum Einbringen dieser Verbindungsöffnungen verbietet. Zu diesem Zweck bedient man sich daher eines Winkelbohrers, wobei dessen Bohrkopf in den einen Kabelkanal eingeführt und auf den die Kabelkanäle trennenden Profilsteg aufgesetzt wird und wobei durch Bohren schließlich die Durchbrechung erstellt wird. Es ist jedoch hinlänglich bekannt, daß dünne biegsame Materialien sich nicht besonders gut zum Bohren eignen. Ferner besteht insbesondere bei Blechen als Werkstücken nicht die Möglichkeit, in einem Kabelkanal durch Körnern eine definitive Bestimmung des eigentlichen Durchbrechungsortes vornehmen zu können.
Ausgehend von diesem diskutiertem Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zu Grunde, Vorrichtung zum Stanzen von Öffnungen vorzuschlagen, die nicht nur portabel und für einen werkzeugartigen Einsatz bei einer Montage geeignet ist, sondern mit der auch härtere Materialien mit einer größeren Materialstärke stanzbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hebelanordnung mit ihrem einen Ende mit einer maschinell betätigbaren Spreizvorrichtung im Eingriff steht, so daß die Spreizbewegung über die Hebelanordnung auf die Stanzelemente übertragbar ist und zu einer gegeneinander gerichteten Bewegung der eine Matrizenaufnahme und eine Patrizenaufnahme umfassenden Stanzelemente führt, und deren anderes Ende mit der Matrizenaufnahme bzw. mit der Patrizenaufnahme im Eingriff steht, welche Aufnahmen axial miteinander fluchtend angeordnet sind, wobei die durch die Hebelanordnung auf die Matrizenaufnahme bzw. Patrizenaufnahme übertragene Bewegung entlang der Längsachse der fluchtenden Anordnung erfolgt.
Durch Vorsehen einer Hebelanordnung, die zweckmäßiger Weise aus zwei Hebelarmen besteht, die in einer vorteilhaften Ausgestaltung im mittleren Bereich zwischen ihren Enden drehbar angelenkt sind und deren eine Enden mit einer maschinell betätigbaren Spreizvorrichtungen im Eingriff steht, sind auf die Hebelanordnung und demzufolge auf die Stanzelemente ausreichend hohe Kräfte anlegbar, die ein Stanzen auch von Metallen mit einer Stärke von mehreren Millimetern erlauben. Dabei ist vorgesehen, daß die Spreizvorrichtung entweder motorisch oder hydraulisch betigbar sein kann. Die Hebelarme sind so angeordnet, daß durch die Spreizbewegung der Spreizvorrichtung Matrize und Patrize - jeweils zweckmäßiger Weise in einer Matrizenaufnahme bzw. in einer Patrizenaufnahme angeordnet - aufeinander zubewegt werden. Durch die fluchtende Anordnung von Matrize und Patrize, wobei die aufeinander zugerichtete Bewegung dieser beiden Elemente der Längsachse dieser Anordnung erfolgt, ist gewährleistet, daß auch bei größeren Materialstärken zufriedenstellende Stanzergebnisse erzielbar sind, da Patrize und Matrize sich nicht entlang einer Kreisbahn bewegen.
In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß als Spreizvorrichtung ein Konus vorgesehen ist. Das im Durchmesser größere Ende des Konus ist zweckmäßiger Weise zu den Stanzelementen hinweisend angeordnet, so daß durch ein Herausziehen Konus aus seiner zwischen den Hebelarmen angeordneten Position die diesseitige Spreizung der Hebelarme erfolgt.
In einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß der Spreizkörper einen konischen Spreizabschnitt und einen im Umfang gleichbleibenden Schaftabschnitt umfaßt. In dem Schaftabschnitt ist eine längsaxiale Gewindebohrung eingebracht, in die eine Spindel eingreift, so daß sich durch Eindrehen der Spindel die Gewindebohrung des Schaftabschnittes der Spreizkörper zur Spindel hin bewegt. Die Spindel selber ist ortsfest gelagert und stützt sich an einem Drucklager ab. Das freie Ende der Spindel ist mit der Antriebswelle einer Motoreneinheit verbunden. Als Motoreneinheit wird bevorzugt ein Akku­ betriebenes Bohrwerkzeug verwendet, welches mit dem Gehäuse der Stanzvorrichtung verbunden ist. Durch Betätigen der Motoreneinheit in die eine Richtung wird dann die Spreizvorrichtung bewegt, so daß sich die Hebelarme an ihrem diesseitigen Ende spreizen und der Stanzvorgang ausgeführt werden kann. Durch Ändern der Drehrichtung der Motoreneinheit werden nach dem durchgeführten Stanzvorgang die Stanzelemente wieder in ihre Ausgangslage gebracht. Zu diesem Zweck arbeiten die Hebelarme bei ihrem Spreizvorgang jeweils gegen eine Druckfeder.
Zur Verringerung der Reibung zwischen den einzelnen Hebelarmen und dem Spreizkörper weisen diese an ihrem spreizkörperseitigen Ende jeweils eine Druckrolle auf, die an der Außenseite des Spreizkörpers anliegt.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der konische Abschnitt des Spreizkörpers zwei Abschnitte mit unterschiedlichem Verjüngungsgrad aufweist, wobei an den im Durchmesser gleichbleibenden Schaftabschnitt der mit dem größeren Verjüngungswinkel versehene Spreizabschnitt grenzt. Dies bewirkt, daß in einem ersten Spreizvorgang die Stanzelemente relativ schnell aufeinander zubewegt werden, was zweckmäßig sein kann, wenn diese erst zur Anlage an das Werkstück gebracht werden sollen. Erst mit der wirksamen Spreizung durch den kleineren Verjüngerungswinkel wird dann der eigentliche Stanzvorgang durchgeführt.
Die Matrizenaufnahme und die Patrizenaufnahme sind zweckmäßiger Weise im Querschnitt Doppel-T-förmig ausgebildet. Das mit den Aufnahmen im Eingriff stehende Ende der Hebelarme ist zwei-lagig vorgesehen, so daß diese in die Aussparungen der Doppel-T-Form jeweils einer Aufnahme eingreifen können. Zur Kraftübertragung sind den Enden der Hebelarme jeweils zwei bolzenartige, einseitig abgeflachte Druckstücke zugeordnet. Der abgeflachte Bereich des Druckstückes steht in Anlage mit der jeweiligen Aufnahme und gewährleistet eine flächige Kraftübertragung auf die Stanzelemente.
Die Patrizenaufnahme weist zweckmäßiger Weise einen Durchgangskanal auf, durch den die ausgestanzten Teile durch Ausstanzen weiterer Stücke herausgedrückt werden. Es ist somit möglich, in kurzer Zeit eine Vielzahl von Stanzungen vorzunehmen, ohne daß befürchtet werden muß, daß die ausgestanzten Elemente nachfolgende Stanzungen behindern würden.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß anstelle einer Motoreneinheit die Spindel hydraulisch betätigbar ist. Eine solche Ausgestaltung eignet sich vor allem dann, wenn an die Stanzvorrichtung keine erhöhten Anforderungen als mobiles Werkzeug gestellt werden. Gegenüber herkömmlichen Stanzmaschinen, die einen beweglichen, gegen einen feststehenden Amboß arbeitenden Lochstempel umfassen, bietet eine hydraulisch betriebene Stanzvorrichtung gemäß der Erfindung den Vorteil, daß über die aus zwei Hebelarmen bestehende Hebelanordnung die Kräfte gleichmäßig auf das zu stanzende Werkstück einwirken. Die durch jeden Hebelarm übertragene Kraft braucht daher nur etwa halb so groß sein, wie bei der Kraftübertragung mittels eines Hebelarmes bei herkömmlichen Vorrichtungen.
Weitere Vorteile der Erfindung sind Bestandteil weiterer Unteransprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles. Es zeigen:
Fig. 1 Eine zum Teil geschnittene Einsicht in eine Stanzvorrichtung und
Fig. 2 eine zum Teil geschnittene Frontansicht der Stanzvorrichtung der Fig. 1.
Die in Fig. 1 gezeigte Stanzvorrichtung 1 besteht im wesentlichen aus einer Motoreneinheit 2, einer Spreizvorrichtung 3, einer Hebelanordnung 4 und aus Stanzelementen 5. Die Speizvorrichtung 3, die Hebelanordnung 4 und die Stanzelemente 5 sind in einem Gehäuse 6 angeordnet.
Die Spreizvorrichtung 3 umfaßt einen Spreizkörper 7, der einen im Durchmesser gleichbleibenden Schaftabschnitt 8 und einen sich zum Schaftabschnitt 8 hin verjüngenden Spreizabschnitt 9 aufweist. Der Spreizabschnitt 9 durch Vorsehen von zwei unterschiedlichen Verjüngungswinkeln 2-fach verjüngt ausgebildet, wobei der Abschnitt 10 mit dem größeren Verjüngungswinkel an den Schaftabschnitt 8 grenzt. Der Verjüngungsabschnitt 11 mit dem kleineren Verjüngungswinkel schließt sich an den Verjüngungsabschnitt 10 an. Durch Herausbewegen des Spreizkörpers 7 erfolgt dann in Abhängigkeit von dem jeweilig auf die Hebelanordnung 4 wirkenden Abschnitt 10 oder 11 eine raschere oder weniger rasche Spreizung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Spreizkörper 7 im Querschnitt als Vierkant ausgebildet.
In den Schaftabschnitt 8 des Spreizkörpers 7 ist eine Gewindebohrung 12 eingebracht, die mit einem Trapezgewinde 13 versehen ist. In die Gewindebohrung 12 greift eine ebenfalls mit einem Trapezaußengewinde 14 versehene Spindel 15 ein. Die Spindel 15 weist im Bereich ihres freien Endes einen Stützflansch 16 auf, der sich beidseitig an einem Drucklager 17, 17' abstützt. Das hintere Drucklager 17 wiederum stützt sich am Verbindungsflansch 18 des Gehäuses 6 zur Motoreneinheit 2 ab. Aus Fig. 1 wird erkennbar, daß bei einem Einschrauben der Spindel 15 in die Gewindebohrung 12 sich der Spreizkörper 7 zur Spindel 15 hinbewegt, welches sodann zu einer Schwenkbewegung der Hebelanordnung 4 führt. Im umgekehrten Falle bei einem Herausdrehen der Spindel 15 aus der Gewindebohrung 12 wird der Spreizkörper 7 zu den Stanzelementen 5 hin bewegt.
Der Spreizkörper 7 wirkt mit ihrem Spreizabschnitt 9 bei einer Bewegung derselben zur Spindel 15 hin auf die Hebelanordnung 4. Die Hebelanordnung 4 besteht aus zwei spiegelsymmetrisch ausgebildeten Hebelarmen 19, 20, die schwenkbar im Bereich ihres mittleren Abschnittes angelenkt sind. Die Hebelarme 19, 20 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dergestalt angelenkt, daß eine 1 : 1-Übertragung der zum Stanzen notwendigen Kräfte auf die Stanzelemente 5 erfolgt. Die Hebelarme 19, 20 weisen jeweils an ihren zum Spreizkörper 7 weisenden Ende eine Druckrolle 21, 22 auf, so daß sich die Bewegung des Spreizkörpers 7 über die Druckrollen 21, 22 an die Hebelarme 19, 20 überträgt. Die nach außen gerichtete Spreizbewegung der Hebelarme 19, 20 erfolgt gegen die Kraft jeweils einer Druckfeder 23, 24, mittels denen die Hebelarme 19, 20 bei einem Zurückfahren des Spreizkörpers 7 in seine Ausgangsstellung zur Anlage an der Außenseite des Spreizkörpers 7 zum Schaftabschnitt 8 geführt werden.
Mit ihrem jeweilig anderen Ende stehen die Hebelarme 19, 20 mit den Stanzelementen 5 im Eingriff. Dabei ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß der Hebelarm 19 mit einer Matrizenaufnahme 25 und der Hebelarm 20 mit einer Patrizenaufnahme 26 zusammenwirkt. Die Hebelarme 19, 20 weisen an diesem Ende jeweils Druckstücke 27, 28 auf, die im Querschnitt etwa zylindrisch ausgebildet sind, wobei jedoch eine Seite dieses zylindrischen Körpers abgeflacht ist. Mit dem zylindrischen Abschnitt sind die Druckstücke 27, 28 in den Hebelarmen 19, 20 drehbar befestigt. Der abgeflachte Abschnitt der Druckstücke 27, 28 ist zur Anlage an der Matrizenaufnahme 25 bzw. an der Patrizenaufnahme 26 vorgesehen. Somit werden die an die Aufnahmen 25, 26 übertragenen Kräfte flächig übertragen. Durch die drehbare Anordnung der Druckstücke 27, 28 in den Hebelarmen 19, 20 ist gewährleistet, daß der abgeflachte Kraftübertragungsabschnitt der Druckstücke 27, 28 in jeder Stellung der Stanzelemente 5 flächig zur Anlage kommt.
Das Gehäuse 6 beläßt zwischen den Stanzelementen 5 eine Werkstückaufnahme 29, in die in Fig. 1 beispielhaft ein Mittelsteg 30 eines als Kabelkanal verwendeten Profiles eingesetzt ist. Zum Einbringen einer Reihe von Durchbrechungen in diesen Mittelsteg 30, ist zur Einhaltung einer jeweils gleichen Stanztiefe ein Tiefenlineal 31 mittels einer Schraube 32 einrichtbar an dem Gehäuse 6 befestigt.
Aus der in Fig. 2 dargestellten, zum Teil geschnittenen Frontansicht ist erkennbar, daß sowohl die Matrizenaufnahme 25 als auch die Patrizenaufnahme 26 Doppel-T-förmig ausgebildet sind. In die jeweilig seitlichen Aussparungen der Matrizenaufnahme 25 bzw. der Patrizenaufnahme 26 greifen die zwei-lagig ausgebildeten Enden der Hebelarme 19 bzw. 20 ein. Die Matrizenaufnahme 25 umfaßt an ihrem zum Werkstück 30 bzw. zur Werkstückaufnahme 29 weisenden Ende eine Vorrichtung zur Befestigung der eigentlichen Matrize auf, wobei bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Schraubbefestigung vorgesehen ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist als Matrize ein Lochstempel 33 vorgesehen. Der Lochstempel 33 wird mittels der Schraubbefestigung an der Matrizenaufnahme 25 befestigt und kann gegen andere Matrizen unterschiedlicher Form oder Größe ausgetauscht werden.
Die Patrizenaufnahme 26 weist ebenfalls eine Schraubvorrichtung zur Aufnahme der eigentlichen Patrize, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Schnittbuchse 34 ist, auf. Die Schnittbuchse 34 ist ebenfalls gegen andere Schnittbuchsen unterschiedlicher Form und unterschiedlicher Größe austauschbar. In die Patrizenaufnahme 26 ist ein Durchgangskanal 35 eingebracht, durch den die ausgestanzten Werkstückteile herausdrückbar sind.
Der Matrizenaufnahme 25 ist ferner eine Abstreifvorrichtung 36 zugeordnet, die im wesentlichen auch aus zwei zylindrischen Schäften 37, die gegen eine Federanordnung wirken, besteht. Mit den Schäften 37 wird beim ersten Heranfahren eine erste Materialfixierung vorgenommen, bevor der Lochstempel 33 zur Anlage an der Materialoberfläche kommt. Nach dem erfolgten Stanzvorgang entlädt sich die durch den Speichervorgang in der Federnordnung 38 gespeicherte Energie und drückt das Werkstück gegen die Schnittbuchse 34, so daß der Lochstempel 33 aus der Stanzöffnung herausgezogen werden kann, ohne daß sich das Werkstück deformiert.
Anstelle des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Spreizkörpers 7 ist in einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen, eine Kolben- Zylinder-Anordnung als Spreizvorrichtung vorzusehen, die hydraulisch betätigbar ist, wobei der Betätigungskolben ebenfalls durch eine Motoreneinheit 2 bewegbar ist.
Aus dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird deutlich, daß die Stanzvorrichtung 1 auch bei einer sehr kleinen Dimensionierung zum Ausstanzen von härteren und dickeren Materialien geeignet ist, wobei sich die kleine Größe der Stanzvorrichtung vor allem auf den mobilen Einsatz der Stanzvorrichtung 1 als Werkzeug auswirkt.
Bezugszeichenliste
1
Stanzvorrichtung
2
Motoreneinheit
3
Spreizvorrichtung
4
Hebelanordnung
5
Stanzelement
6
Gehäuse
7
Spreizkörper
8
Schaftabschnitt
9
Spreizabschnitt
10
Verjüngungsabschnitt
11
Verjüngungsabschnitt
12
Gewindebohrung
13
Trapezinnengewinde
14
Trapezaußengewinde
15
Spindel
16
Stützflansch
17
Drucklager
17'
Drucklager
18
Verbindungsflansch
19
Hebelarm
20
Hebelarm
21
Druckrolle
22
Druckrolle
23
Druckfeder
24
Druckfeder
25
Matrizenaufnahme
26
Patrizenaufnahme
27
Druckstück
28
Druckstück
29
Werkstückaufnahme
30
Profilmittelsteg
31
Tiefenlineal
32
Schraube
33
Lochstempel
34
Schnittbuchse
35
Durchgangskanal
36
Abstreifvorrichtung
37
Schaft

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Stanzen von Öffnungen mit einer Werkstückaufnahme, in die ein Werkstück einführbar ist, mit zwei gegeneinander wirkenden Stanzelementen (5), wobei eines der beiden Stanzelemente (5) einen als Matrize ausgebildeten Lochstempel (33) umfaßt, welche Stanzelemente (5) an den in die Aufnahme (29) eingeführten Werkstückabschnitt (31) über eine Hebelanordnung (4) zur Anlage bringbar und zum Ausstanzen einer Öffnung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung (4) mit ihrem einen Ende mit einer maschinell betätigbaren Spreizvorrichtung (3) im Eingriff steht, so daß die Spreizbewegung über die Hebelanordnung (4) auf die Stanzelemente (5) übertragbar ist und zu einer gegeneinander gerichteten Bewegung der eine Matrizenaufnahme (25) und Patrizenaufnahme (26) umfassenden Stanzelemente (5) führt, und deren anderes Ende mit der Matrizenaufnahme (25) bzw. mit der Patrizenaufnahme (26) im Eingriff steht, welche Aufnahmen axial miteinander fluchtend angeordnet sind, wobei die durch die Hebelanordnung (4) auf die Matrizenaufnahme (25) bzw. die Patrizenaufnahme (26) übertragene Bewegung entlang der Längsachse der fluchtenden Anordnung erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Spreizvorrichtung (3) ein Konus vorgesehen ist, dessen im Durchmesser größerer Abschnitt bezüglich der Hebelanordnung zu den Stanzelementen (5) weisend angeordnet ist, so daß die Hebelanordnung (4) durch Herausbewegen des Konus aus der Hebelanordnung (4) bewegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Konus ein Vierkantkeil ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Spreizvorrichtung (3) ein Spreizkörper (7) vorgesehen ist, der einen konischen Spreizabschnitt (9) und einen im Umfang gleichbleibenden Schaftabschnitt (8) umfaßt, wobei in den Schaftabschnitt (8) eine der Längsachse folgende Gewindebohrung (12) eingebracht ist, in die eine Spindel (15) eingreift, deren freies Ende sich an einem Drucklager (17, 17') abstützt und die zu ihrer Beaufschlagung mit einer Drehbewegung kinematisch mit der Antriebswelle einer Motoreneinheit (2) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Konus bzw. der Spreizabschnitt (9) durch zwei Abschnitte (10, 11) unterschiedlicher Verjüngung zweifach verjüngt ist, wobei der größere Verjüngungswinkel an den Schaftabschnitt (8) grenzt.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung (4) aus zwei Hebelarmen (19, 20) besteht, die im Bereich ihres jeweils zur Spindel (15) weisenden Endes eine Druckrolle (21, 22) umfassen, die sich an der Spreizvorrichtung (3) abstützt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß den Hebelarmen (19, 20) an ihren mit den Stanzelementen (5) im Eingriff stehenden Enden jeweils bolzenförmige Druckstücke (27, 28) mit einer abgeflachten Druckfläche zugeordnet sind, deren im wesentlichen zylindrischer Abschnitt in den Hebelarmen (19, 20) drehbar aufgenommen ist, wobei die Druckfläche zur Anlage an einem Stanzelement (5) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizenaufnahme (25) und die Patrizenaufnahme (26) einen im wesentlichen Doppel-T-förmigen Grundkörper umfassen, in dessen jeweilige seitliche Aussparungen das Doppelende eines Hebelarmes (19, 20) eingreifen.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrizenaufnahme (26) einen Durchgangskanal (35) aufweist, durch den die mit der Matrize (33) ausgestanzten Teile von der Stanzstelle entfernbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Durchgangskanal (35) nach außen hin im Durchmesser vergrößert.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Matrizenaufnahme (25) eine aus einem an einer Federanordnung abgestützten Abstreifer (37) bestehenden Abstreifvorrichtung (36) zugeordnet ist.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT38499B (de) * 1908-08-20 1909-08-25 Weidmann & Cie Fa Lochstanze für Handbetrieb.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT38499B (de) * 1908-08-20 1909-08-25 Weidmann & Cie Fa Lochstanze für Handbetrieb.

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