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DE19645498A1 - Pfahl-Orientierungselemente "Sehlochpfahl" und "Planpfahl" - Google Patents

Pfahl-Orientierungselemente "Sehlochpfahl" und "Planpfahl"

Info

Publication number
DE19645498A1
DE19645498A1 DE19645498A DE19645498A DE19645498A1 DE 19645498 A1 DE19645498 A1 DE 19645498A1 DE 19645498 A DE19645498 A DE 19645498A DE 19645498 A DE19645498 A DE 19645498A DE 19645498 A1 DE19645498 A1 DE 19645498A1
Authority
DE
Germany
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environment
pointing
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pile
spatial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19645498A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Stadler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DE19645498A priority Critical patent/DE19645498A1/de
Publication of DE19645498A1 publication Critical patent/DE19645498A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B29/00Maps; Plans; Charts; Diagrams, e.g. route diagram
    • G09B29/10Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/604Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings
    • E01F9/608Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings for guiding, warning or controlling traffic, e.g. delineator posts or milestones
    • E01F9/61Special features of delineator posts, e.g. with parts cantilevered toward the roadway or fixed vertically on a tilted surface
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F15/00Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like
    • G09F15/0006Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like planar structures comprising one or more panels
    • G09F15/0043Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like planar structures comprising one or more panels connected to a receptacle of public utility, e.g. a waste receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruch 1.
Stand der Technik
Schilder und Wegweiser sind Elemente und Objekte, die zur Orientierungszwecken im Freiraum aufgestellt werden. Tafeln und Schaupläne an zentralen Orten gehören ebenso zu solchen Hilfsmitteln. Sie alle stellen Objektkörper dar, die durch bestimmte Merkmale Richtungen und räumliche Zusammenhänge aufzeigen. Bei Plänen und Karten ist es der interne Infor­ mationsgehalt der Grafik in Bezug zum Standort, bei den Schildern wird eine Richtungsbeziehung des Standortes zu einem bestimmten Weg und Ziel angezeigt.
Zeigefunktion und Aufstellung erfolgen in raumgreifender Weise, mit flächigen senkrechten Tafeln oder Schaukästen und mit pfeilförmigen Schildern, die waagerecht von Masten abstehen. Der Pfeil ist das abstrakte Zeichen, mit dem Rich­ tungsinformation vermittelt wird.
Die visuelle Sprache und die Form der Elemente, die künst­ liche räumliche und orientierungsstiftende Informationen geben ist überall festzustellen, am ausgeprägtesten im Stra­ ßenverkehr (Schildbestand der StVO).
Dieser Schilderbestand wird im Prinzip häufig auf natur­ räumliche Zusammenhänge übertragen, z. B. bei Gartenschauen.
In naturräumlichen Anlagen gibt es noch die traditionelle Wanderwegsbezeichnung der dezenten Farbmarkierung, sie wird schlicht auf an Ort und Stelle befindliches Material aufge­ bracht (Stein, Baumstamm).
Nachteile des Standes der Technik
Die Kulisse, der Raum und die Landschaft werden von den Schildobjekten teilweise verdeckt. Selbst dort, wo die Signalwirkung nicht besonders groß sein muß, stellen sich alle möglichen Schilder in die Sicht und den Weg. Es ist allgemein bekannt, daß sich viele Menschen über den sog. "Schilderwald" beklagen.
Dies fällt vor allem im landschaftlich geprägten Raum ins Gewicht: Naturraum ist kein Bahnhof, Krankenhaus oder Kfz-Verkehrskreuzung usw.
Auch wenn inhaltlich vergleichsweise wenig oder keine Signal­ wirkung notwendig ist, stehen die Formen sperrig im Raum, sie verbrauchen mit ihren ausladenden Gesten (aufgeständerte Tafeln, Pfeilformen der Schildtafeln) relativ viel Raum und visuelle Fläche.
Die Zeigefunktion wird immer von dem abstrakten Zeichen Pfeil übernommen. Der Pfeil ist ein Vektor, er ist ein grafisches Zeichen und beansprucht dadurch immer eine gewisse Fläche auf/mit der er dargestellt ist.
Diese Schilder verleiten in ihrer Funktionsweise dazu, daß man bloß auf ein neues Zeichen bzw. auf das Nächste in der Reihe wartet, da sie keine aufzeigende nur zuweisende Wirkung haben.
Die für Orientierungselemente verwendeten Materialien, nicht nur im städtischen Raum hauptsächlich Metall, machen sie neben der technischen Zeichensprache (Pfeil) zu technischen Objekten. Sie haben wenige materielle Parallelen zur natur­ räumlichen Kulisse, in der sie aufgestellt sind. Die Elemente lassen sich schwer als angenehme Objekte, im Sinne von begreifbaren Möbeln des Freiraumes empfinden. Die her­ kömmlichen Schilder stehen etikettenhaft in der Umgebung, sie integrieren sich mit den Ständerkonstruktionen formal nicht in den Zusammenhang der räumlichen Elemente.
Auch die Tafeln mit Übersichtsplänen stehen senkrecht im Raum. Man muß bei der Benutzung jeweils die vertikal dargestellte Topographie auf die reale horizontale Situation übertragen. Die zumeist genordeten Karten sind selten, eher einmal zufällig mit der gleichen Leserichtung, also in Richtung Norden aufgestellt, d. h. man muß immer die eigene Vorstellungskarte und den aktuellen räumlichen Orientier­ ungssinn und Eindruck der Umgebung mit der grafischen Dar­ stellung des Planes in Deckung bringen. Das ist z. B. die bekannte Situation, wenn man den eigenen Standort auf solch einer Karte ermittelt und dann versucht herauszufinden, in welcher konkreten Richtung denn nun tatsächlich dieser oder jener Weg liegt bzw. weiterführt. Dies gilt insbesondere für Orte und Wege, die in der aufgestellten Karte unterhalb des Standortes liegen, denn wenn man auf der Karte nach unten geht und z. B. rechte abbiegt führt der Weg in Wirklichkeit nach links (→ Kopfverrenkung eingeschlossen).
Dieser Umstand wird bei z. B. häufig abknickender und längerer Wegeführung schnell zum Hindernis, sich einen Weg räumlich vorzustellen und zu merken. Für nicht geübte Kartenleser werden so aufgestellte Karten und Pläne deshalb schnell zum relativ wenig nützlichen Orientierungselement, viele Menschen lassen sich auf die komplizierte Benutzung und die nachher vermeintlich größere Orientierungslosigkeit als zuvor, erst gar nicht mehr ein (entsprechend sorgsam ist die Pflege und Aktualisierung so mancher installierter Übersichtspläne).
Aufgabe der Erfindung
Einfache orientierungsstiftende Elemente und Zeigemethoden, die minimal Raum ergreifen und visuelle Fläche verbrauchen und in leicht aufzustellender Weise komplexe Darstellung und räumliche Information ermöglichen, sowie diese weitgehend ursprünglich und direkt vermitteln und dabei die Eigenschaf­ ten des Objektmaterials formell und inhaltlich ausnutzen.
Lösung der Aufgabe
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Beschreibung und Vorteile der Erfindung
Es bietet sich die Grundform des senkrechten, schlanken Zylinders, der Säule bzw. des Stammes als Objektkörper zur Darstellung von Informationen vor allem im natürlich geprä­ gten Freiraum an: das eigentliche Landschaftsbild wird wenig verdeckt und die Vertikale integriert sich formal gut in die natürliche Kulisse. Eine gewohnte Anordnung des Materials Holz ist die, wie beim Baum aus der Erde gegen den Himmel gerichtete. Man kann leicht daran vorbei sehen sowie drumherum gehen oder eben, es als Orientierungspunkt ansteuern.
Hölzerne Pfähle haben positive Wirkung, wenn man sie mit anderen Materialien wie Stahl oder Beton vergleicht. Koppeln und Gatter auf Weiden sind anziehende Objekte und jeder Naturfreund hat schon einmal einen Holzpflock in die Erde geschlagen.
Pfähle stehen im allgemeinen auch für Projekte, sie bedeuten Veränderung und Entwicklung. Dies sind auch Eigenschaften des Gartenbaus und des Naturraumes, wo sich immer etwas bewegt.
Runde Holzpfähle sind ein vielfältig eingesetztes Natur­ produkt, Spielplatzbau und Schutzhüttenkonstruktionen bieten zahlreiche Beispiele. Der "Sehlochpfahl" und der "Planpfahl" integrieren sich in diese Materialanwendung.
Die Pfähle verbrauchen nur minimale visuelle Fläche und stören deshalb die Kulisse auf jeden Fall weniger als herkömmliche Schildtafeln.
Die Richtungsangaben benötigen keine abstrakten Zeichen sondern natürliche und außerdem ebenso keine tafelförmige Flächen.
Die beiden Objekte erfordern ein genaueres Hinsehen und belohnen dies mit einem optischen Erlebnis ("Guckloch") bzw. unmittelbar nutzbarer topographischer Information ("da vorne ist diese Ecke . . ."). Sie bewirken dadurch eine intensive Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit der Umgebung und ihren Einzelheiten sowie eine nachhaltige Orientierungsinformation.
Die Zeigefunktion beansprucht den Zusammenhang des Aufstel­ lungsortes mit der konkreten Umgebung und verknüpft sich so direkt mit dem Ort (keine Etikette).
Das lästige vertikale Drehen und die Übertragung der Ausrich­ tung der räumlichen Gliederung in der Vorstellung und die zum Teil schwierige Übereinstimmung mit dem Plan oder der Karte entfallen weitgehend.
Die Objekte sind an vielen Orten schnell mit herkömmlichen Mitteln installierbar, sie können bei Bedarf leicht umgesetzt oder entfernt werden, das Holz ist einfach zu entsorgen.
1. Ausführungsbeispiel: Pfahlaufstellung [Zeichnung 1 und 2]
Das Holz ist z. B. im Gartenbau vielfach verwendete Kiefer, hier der übliche einfache Zaun- und Palisadenpfahl [1]. Die Größen liegen bei 8-20 cm Durchmesser und 50-220 cm sichtbare Länge. Die drehgesicherte feste Aufstellung erfolgt mittels quer im Boden liegenden Stahlstangen [2], die den eingegrabenen Pfahl durchbohren.
2. Ausführungsbeispiel: Sehlochpfahl zum Prinzip Sehloch
Blick ist das Phänomen der visuellen Wahrnehmung. Das menschliche Auge hat einen begrenzten Sehwinkel und auf der Netzhaut befindet sich eine Stelle mit der größten Sehschärfe. An diesem Punkt beginnt/endet, durch Linse und Pupille bis zum anvisierten Ziel, die optische Achse:
Sehstrahl.
Sie ist das erste Mittel, mit dem man sich in der Umgebung visuell orientiert: man sieht etwas in einer bestimmten Richtung und kann daher die relative Position bestimmen. Gibt man die Lage einer optischen Achse vor, z. B. wie mit einem unbeweglich festmontierten Fernrohr, ist das wie auf etwas bestimmtes zu zeigen. Diese Funktion kann ein Sehloch bzw. eine gerade Röhre übernehmen [3].
"Sehlochpfahl"
Der Sehlochpfahl ist in verschiedenen Höhen quer durchbohrt. Die Bohrlöcher [4] sind zum Hindurchsehen und 2.5-4 cm groß (Auge). Es liegt in der Natur des Lochs, daß es von etwas begrenzt wird, hier begrenzt das Holz den Sehwinkel und läßt nur einen Ausschnitt der Gesamtansicht übrig [5]. Der Blick durch so ein Loch des fest aufgestellten Pfahls, wird in eine bestimmte Richtung auf einen Ort in der Distanz gelenkt. Dadurch bekommt diese Konstruktion Zeigebedeutung, die auch über große Entfernungen zielgenau funktioniert. In Verbindung mit einer Bezeichnung, z. B. einem Pictogramm [6], wird das Sehloch zu einem Wegweiser bzw. Richtungszeiger.
Auch ohne jeweils genau hindurchsehen zu müssen, kann man erkennen in welche Richtung ein Loch weist. Die zylindrische Grundform des Pfahls erlaubt die Bohrung in jeder beliebigen horizontalen Richtung [7], bis zu einem gewissen Grad kann auch nach oben und unten gezeigt werden.
Die Löcher liegen vom Boden aus gemessen nicht höher als maximal 1,60 m und eigene für Kinder im mittleren Bereich.
Variante: Zusätzliche kurze Pfahlabschnitte am Fußpunkt des Hauptpfahls können als Kletterstufen dienen [8].
Variante: In der Mitte der Durchbohrung können von der Seite her durchsichtige Scheiben eingeschoben werden. Darauf abgebildet sind Informationen über das anvisierte Ziel, Nachrichten oder Überraschungen: Picts, Dias. Die Wirkung des Bohrlochs als Lichtkanal beleuchtet ein Diabild an dieser Stelle sehr gut [9].
2. Ausführungsbeispiel: Planpfahl zur Kartenbenutzung
Zur umfassenden Darstellung der Beziehungen eines Orientierungspunktes innerhalb der jeweiligen Umgebung, eignet sich die Karte optimal. Ausgewählte räumliche Begriffe und Gegenstände werden im Zusammenhang erkennbar und eigene Vorstellungskarten können mit den tatsächlichen verglichen werden. Die Benutzung des Informationssystems Karte erleich­ tert das Erkennen der Gesamtsituation, bietet Anschau­ ungshilfe und Reflexionshintergrund (anstatt nur Schild und Pfeil "blind hinterherzutappen").
Wenn man eine mobile Karte besitzt, hält oder legt man sie möglichst horizontal, der topographischen Projektion ent­ sprechend und dreht sie in die mit dem tatsächlichen Raum parallele Position. So besteht die beste Möglichkeit, den Karteninhalt, die räumliche Vorstellung und Ansicht des realen Umgebungsraumes in Einklang zu bringen und den Raum unmittelbar mit der Karte zu vergleichen.
Der Planpfahl zeigt diese Anschauungsmethode in einem einfachen, sich formal in den Umraum integrierenden und vielerorts aufstellbaren Objekt für die öffentliche Beschilderung.
"Planpfahl"
Pfahlmaterial wird in Pollerhöhe (80-100 cm) schräg abge­ kappt. Der Schnitt erfolgt in einem Winkel von 25° zur Erde, so entsteht eine elliptische Fläche [10]. Sie wird bündig mit Acrylglas abgedeckt, wobei die Stirnseiten der Scheibe mit dem zylindrischen Unterbau fluchtend und matt beschliffen sind [11]. Verbinder sind 3-4 Edelstahlschrauben mit Senkkopf, senkrecht zur Schnittebene ausgerichtet. Das Objekt hat keine überstehenden Teile, die Darstellungsfläche ordnet sich der Größe des Unterbaus, dem Träger unter.
Die durch den Schnitt entstehende schräge Ebene ist die Dar­ stellungsfläche für Kartengrafik oder andere Informationen:
Variante: z. B. Erläuterung oder Hintergrundinformation mit dem "Pflockschild" [12].
Die Karte des Planpfahls [Zeichnung 3] zeigt die konkrete Umgebung des jeweiligen Aufstellungsortes. Der entsprechend markierte genaue Standort [orange] liegt somit im Bereich des Ausschnitts, die horizontale Ausrichtung ist mit der Umgebung in Deckung gebracht. Die Schräge der Darstellungsfläche gibt die Betrachtungs- und Leserichtung vor: man steht auf der Seite des Pfahls, der sich die Schräge zuneigt. Was auf dem Plan oben dargestellt ist, befindet sich deshalb immer vorne, Linkes links und unten Eingezeichnetes dementsprechend hinten. Ist der Standort in der unteren Hälfte des Plans positioniert, erfaßt die Darstellung des Raumes hauptsächlich den vor dem Betrachter befindlichen Raum (verlängerte Betrachtungsrichtung über den Plan hinaus) und der rückwärtige Bereich ist mit kleinerem Radius erfaßt.
Der Planpfahl wird z. B. an einem Weg aufgestellt und längs der Bewegungsrichtung ausgerichtet, so zeigt die Karte dem Betrachter automatisch den vorwärtigen Bereich und wie der Weg weiter verläuft.
Variante: Die dezente Beleuchtung der Acrylglasscheibe bewirkt eine Lichtquelle im Miniformat, welche genau an der Stelle des Standortes im Plan von unten in eine Bohrung der Scheibe hineinragt: Leuchtdiode. Die Stromversorgung erfolgt durch einen dünnen senkrechten Kanal durch den Pfahl vom Erdkabel [nicht in der Zeichnung dargestellt].
Besondere Plangrafik
Hauptmerkmal ist die Kombination der durchsichtigen Abdeck­ scheibe mit der Ansicht des Stirnholzes auf der Schnittfläche des Pfahls. Die Plangrafik liegt dazwischen und ist teilweise transparent. Es ergeben sich Durchblicke auf die Struktur des Holzes, sie erhalten die Funktion kartografischer Gestal­ tungsmittel : die Maserung der Jahresringe ist mit farbiger Lasur hervorgehoben. Innerhalb der Grafik sind dies Elemente mit natürlicher flächenhafter Signatur: z. B. Grün- und Ausstellungsflächen [grün].
Farbige Signaturen erhalten außer den o.g. Flächen nur noch Gewässer: Blau, und der Standort: Rotorange. Pictogramme treten als bildhafte Signatur auf, sie sind an den entspre­ chenden Stellen freigestellt, d. h. ohne eigene Hintergrund­ fläche und Rand in der Grafik plaziert.
Einen ausgeprägten Kartenrand gibt es nicht, die Grafik läuft rundum am Schildrand aus. An der Außenkante unten, befindet sich die Maßstabsangabe in Form einer, der Rundung angepaßten Balkenskala: drei gleiche, durch den Rand beschnittene, Rechtecke, geben z. B. die Längen 100, 300 und 500 Meter an [in der Beispielzeichnung M = 1 : 6666]. Die Angabe der Nordrichtung erfolgt per weißem Dreieck mit großem M. Wie eine Kompaßnadel wandert diese Pfeilspitze bei unterschiedlicher Ausrichtung der Pfähle am Rand der Scheibe entlang an die jeweilige Nordseite des Pfahls.

Claims (5)

1. Aufstellungsobjekte zur Darstellung räumlich orientierungsstiftender Information dadurch gekennzeichnet, daß einzelne zylindrische Bauelemente (Pfähle) Zeigefunktion und Darstellungsfläche erhalten, durch einfache Bearbeitung der vorhandenen, standardisierten Materialform, indem sie in ihrer äußeren Grundgestalt befassen werden und keine weiteren zusätzlichen plastischen Elemente, die in den Raum abstehen angebracht werden oder abstrakte grafische Zeichen verwendet werden, um Richtungsangaben zu machen. Das Grundelement Pfahl wird nur durchbohrt bzw. abgeschnitten, daraus ergibt sich die wesentliche Funktionsvoraussetzung.
2. Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeigefunktion durch die tatsächliche Vorgabe einer Blickrichtung entsteht, die eine gerade Röhre bietet, bzw. die Betrachterposition und Blickrichtung auf die Darstellungsfläche des Objekts, die schräge Ebene in Zusammenhang mit der Umgebung, dem Um- und dem Hintergrund.
3. Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elementaren räumlich­ visuellen Wahrnehmungsformen Sichtachse und topographische Vorstellung bzw. Anschauung unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit der Umgebung bilden, um als Hilfsmittel zur Orientierung zu dienen.
4. Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeige- und Darstellungsmetho­ de die Material- und Formeigenschaften des Trägers und Objektkörpers (Holzstruktur, Rundpfahl) einbeziehen und benutzen.
5. Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeige- und Darstellungsform bei der Anwendung im öffentlichen Raum durch ihre Beson­ derheit Aufmerksamkeit und durch ihre Methode Auseinan­ dersetzung mit der Umgebung erfordert.
DE19645498A 1996-11-05 1996-11-05 Pfahl-Orientierungselemente "Sehlochpfahl" und "Planpfahl" Withdrawn DE19645498A1 (de)

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Citations (7)

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