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DE10147691C1 - Einrichtung zur Navigation einer Person in unbekanntem Terrain, insbesondere in Gebäuden, unter Zuhilfenahme einer Karte - Google Patents

Einrichtung zur Navigation einer Person in unbekanntem Terrain, insbesondere in Gebäuden, unter Zuhilfenahme einer Karte

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Publication number
DE10147691C1
DE10147691C1 DE10147691A DE10147691A DE10147691C1 DE 10147691 C1 DE10147691 C1 DE 10147691C1 DE 10147691 A DE10147691 A DE 10147691A DE 10147691 A DE10147691 A DE 10147691A DE 10147691 C1 DE10147691 C1 DE 10147691C1
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DE
Germany
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color
signs
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map
card
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DE10147691A
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English (en)
Inventor
Thomas Strang
Alexander Steingass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Original Assignee
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B29/00Maps; Plans; Charts; Diagrams, e.g. route diagram
    • G09B29/10Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Zum Navigieren in unbekanntem Terrain (3), insbesondere in Gebäuden, unter Zuhilfenahme einer Karte (4), die mit einer passenden azimutalen Bezugsrichtung in Lageübereinstimmung zu bringen ist, sind auf Wänden und/oder Objekten, die sich im betreffenden Terrain befinden, Aufkleber (1, 2), die bei horizontaler Betrachtung aus unterschiedlichen Richtungen in unterschiedlichen Farben oder unterscheidbaren Strukturen erscheinen, in identischer Ausrichtung angebracht. An einem bei korrekter Kartenausrichtung parallel zur Orientierung der Aufkleber oder dergleichen verlaufenden Seitenrand (5, 6) der Karte ist eine farblich bzw. strukturmäßig den Farben bzw. Strukturen der Aufkleber entsprechende Farb- bzw. Strukturmarkierung mit Richtungsangabe angeordnet, so daß die Karte so ausrichtbar ist, daß die Farbe bzw. Struktur, in welcher ein betrachteter Aufkleber erscheint, mit der Farb- bzw. Strukturmarkierung auf der Karte in der angezeigten Richtung übereinstimmt und die Karte in der gewünschten Richtung ausgerichtet ist. Einrichtungen nach der Erfindung können z. B. in Messehallen, Ausstellungen und Museen verwendet werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Navigation einer Person in unbekanntem Terrain unter Zuhilfenahme einer das jeweilige Terrain im einzelnen darstellenden Karte, wobei auf Wänden und/oder Objekten, die sich im betreffenden Terrain befinden, zur Ortsfindung einheitliche Schilder oder Aufkle­ ber angebracht sind, die Codierungen aufweisen, die gleich­ falls auf der das betreffende Terrain darstellenden Karte an­ gezeigt sind.
Beim Navigieren in unbekanntem Terrain, insbesondere in Ge­ bäuden, unter Zuhilfenahme von das betreffende Terrain dar­ stellenden Karten stellt sich das Problem der richtigen Aus­ richtung der Karte. Beispielsweise weiß ein Besucher eines Messegeländes oder ein Gast einer Ausstellung, eines Flugha­ fens oder eines Museums nicht, in welche Richtung er eine Karte halten muß, die gedruckt sein kann oder dem Besucher auf einem elektronischen Gerät, z. B. einem PDA (Persönlicher digitaler Assistent), zur Verfügung gestellt wird. Es bleibt dem Besucher bzw. Gast überlassen, wie er die Karte, unabhän­ gig davon, ob es sich hierbei um eine Papier- oder elektroni­ sche Version handelt, mit einer Bezugsrichtung in Überein­ stimmung bringt. Auf einem PDA speicherbare und anzeigbare elektronische Karten zur Navigation sind z. B. für Motorräder aus EP 1 081 035 A2 bekannt. Ratschläge zur Orientierung im Gelände mit Hilfe einer Karte und zum sogenannten "Einnorden" der Karte, deren oberer Kartenrand nach Norden als Bezugs­ richtung zeigt, sind in einem vom Bayerischen Landesvermes­ sungsamt in München herausgegebenen Faltblatt "Tipps zum Kar­ ten Lesen", 1. Auflage, 2000 angegeben, wobei dort darauf hingewiesen wird, daß zum Einnorden besondere Orientierungs­ merkmale im betreffenden Terrain herangezogen werden können.
Es ist in diesem Zusammenhang ein Grundprinzip bekannt gewor­ den (siehe z. B. "Satzung über die Benennung der öffentlichen Verkehrsflächen und die Nummerierung der Gebäude und Grund­ stücke in der Landeshauptstadt München" vom 19. Juli 1988, geändert am 02. Januar 1995, Kommunalreferat, Städtisches Vermessungsamt), Straßen oder markante Punkte des betreffen­ den Terrains, beispielsweise den Ausgang zur "Messchalle A4", durch Hinweisschilder zu markieren. Ein Nachteil dieses be­ kannten Grundprinzips ist darin zu sehen, daß die markanten Punkte, an denen die Hinweisschilder angebracht sind, vom je­ weiligen Standort des Besuchers aus sichtbar sein müssen. Dies ist allerdings in der Regel nicht der Fall. Eine Abhilfe dieses Nachteils könnte bei dieser Orientierungsmethode nur in einer erheblichen Erhöhung der Anzahl der Hinweisschilder liegen. Die Kosten derartiger Schilder sind jedoch ziemlich hoch, was insbesondere durch die Verschiedenheit der erfor­ derlichen Schilder bedingt ist.
Was das Vorherstehende angeht, so ist aus DE 33 07 561 C2 ein aufwendiges Verfahren zum Bestimmen eines Weges von einem Ausgangspunkt zu einem Zielort in einer Stadt bekannt, wobei die Adresse des Zielortes über eine Eingabevorrichtung einge­ geben und mit gespeicherten Adressen dieser Stadt verglichen wird und der Zielort auf dieser Eingabevorrichtung dann sichtbar gemacht wird. Hierbei ist der Plan der Stadt in Zo­ nen unterteilt und jeder Zone eine aus einer Code-Nummer und einer Numerierung der Straße bestehende Zonenkennziffer zuge­ ordnet. Die dem Zielort entsprechende Zone wird in der Einga­ bevorrichtung zum Aufleuchten gebracht und eine der Zonen­ kennziffer entsprechende Karte und eine Übersichtskarte zur Lokalisierung der Zone im gesamten Stadtplan werden ausgege­ ben. Bei der Wegfindung wird dann die auf der Karte befindli­ che Zonenkennziffer mit Zonenkennziffern verglichen, die auf Orientierungsplatten an jeder Ecke einer Straßenkreuzung an­ geordnet sind, wobei die Orientierung wenigstens Zonenkenn­ ziffer-Informationen tragen.
Bisher sind nur wenige Verbesserungen und Weiterbildungen dieses Grundprinzips bekannt geworden. Eine Verbesserung be­ steht z. B. in der Möglichkeit, ab einem bekannten absoluten Startpunkt auf der Karte vollständige, relative Pfadangaben zu machen, siehe z. B. die Hotelbroschüre "Guide des Hôtels B", 2001, Seiten 28 und 29. Ein Beispiel in diesem Zusam­ menhang für eine Pfadangabe in einer Halle ist: "Gehen Sie von diesem Infostand den Gang geradeaus, an der dritten Ab­ zweigung biegen Sie links ab, dann der dritte Stand auf der rechten Seite". Die Angabe von Relativpfaden hat den Nach­ teil, daß sich bereits kleinste Pfadabweichungen des Besu­ chers, d. h. Navigationsfehler, dahingehend auswirken, daß das Ziel nicht mehr gefunden wird, also verfehlt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, für Personen, die sich in einem ihnen unbekannten Terrain, z. B. einem Gebäude, zurechtfinden möchten, eine Möglichkeit zu schaffen, unter Zuhilfenahme einer dieses Terrain darstellenden Karte ein ge­ wünschtes Ziel schnell und sicher zu erreichen, ohne daß auf­ wendige Infrastrukturmaßnahmen, z. B. eine Vielfalt von teuren Hinweisschildern, in diesem Terrain erforderlich sind.
Gemäß der Erfindung, die sich auf eine Einrichtung der ein­ gangs genannten Art bezieht, wird diese Aufgabe dadurch ge­ löst, daß die Schilder bzw. Aufkleber so ausgebildet sind, daß sie bei horizontaler Betrachtung aus unterschiedlichen Richtungen in unterschiedlichen Farben oder unterscheidbaren Strukturen erscheinen, daß die Schilder bzw. Aufkleber auf den Wänden und/oder Objekten im betreffenden Terrain in einer einer azimutalen Bezugsrichtung eindeutig zugeordneten Farb- oder Strukturcodierung angebracht sind, und daß an einem bei korrekter Kartenausrichtung, d. h. bei mit der azimutalen Be­ zugsrichtung in Lageübereinstimmung gebrachter Karte, paral­ lel zur Orientierung der Schilder bzw. Aufkleber verlaufenden Seitenrand der Karte eine farblich bzw. strukturmäßig den Farben bzw. Strukturen der Schilder bzw. Aufkleber entspre­ chende Farb- bzw. Strukturmarkierung mit Richtungsangabe an­ geordnet ist, so daß die Karte durch die Person so ausricht­ bar ist, daß die Farbe bzw. Struktur, in welcher ein betrach­ tetes Schild bzw. ein betrachteter Aufkleber erscheint, mit der Farb- bzw. Strukturmarkierung auf der Karte in der ange­ zeigten Richtung übereinstimmt und die Karte in der gewünsch­ ten Richtung ausgerichtet ist.
Ein Besucher oder Gast in einem unbekannten Terrain richtet demnach seine Karte so aus, daß die Farbcodierung, in welcher der angepeilte, also gewöhnlich der nächstgelegene Aufkleber bzw. das nächstgelegene Schild erscheint, mit der Farbcodie­ rung auf dem Seitenrand der Karte in der angezeigten Richtung übereinstimmt.
Ein wesentlicher Vorteil der Einrichtung nach der Erfindung liegt darin, daß die verwendeten Schilder oder Aufkleber eine hohe Uniformität aufweisen und die daraus resultierenden Her­ stellungskosten sehr gering sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß auf den Wänden und/oder Objekten, die sich im betreffen­ den Terrain befinden, in Ergänzung zu der vorstehend ange­ sprochenen Vielzahl von Schildern bzw. Aufklebern eines er­ sten Typs rechtwinklig zu deren Ausrichtung eine zweite Viel­ zahl von Schildern bzw. Aufklebern eines zweiten Typs ange­ bracht ist, die bei horizontaler Betrachtung aus unterschied­ lichen Richtungen ebenfalls in unterschiedlichen Farben bzw. unterscheidbaren Strukturen erscheinen und sich in den Farben bzw. Strukturen von den Farben bzw. Strukturen der Vielzahl von Schildern bzw. Aufklebern des ersten Typs erkennbar un­ terscheiden, und daß an einem rechtwinklig zum mit den vorher angesprochenen Farb- bzw. Strukturmarkierungen versehenen Seitenrand liegenden Seitenrand der Karte eine farblich bzw. strukturmäßig den Farben bzw. Strukturen der Vielzahl von Schildern bzw. Aufklebern des zweiten Typs entsprechende Farb- bzw. Strukturmarkierung mit Richtungsangabe angeordnet ist, so daß die Karte durch die Person so ausrichtbar ist, daß die Farbe bzw. Struktur, in welcher ein betrachtetes Schild bzw. ein betrachteter Aufkleber erscheint, mit der Farb- bzw. Strukturmarkierung auf der Karte in der angezeig­ ten Richtung übereinstimmt und die Karte in der gewünschten Richtung ausgerichtet ist.
Zur Realisierung der unterschiedlichen Farben eines Schildes bzw. Aufklebers ist in vorteilhafter Weise in den betreffen­ den Schildern bzw. Aufklebern eine Farbseparierung durch Mi­ kroprismen vorgesehen, wie sie bei Mehr-Phasen-Bildern ("Wackelbildern") Verwendung findet.
Eine Farbseparierung läßt sich in den Schildern bzw. Aufkle­ bern auch durch Verwendung von holographischen Materialien realisieren.
Die Schilder bzw. Aufkleber lassen sich in einfacher und zweckmäßiger Weise so ausführen, daß sie in einem ersten ho­ rizontalen Betrachtungswinkelbereich, z. B. von 0° bis 60°, in einer ersten Farbe oder Struktur erscheinen, in einem zweiten horizontalen Betrachtungswinkelbereich, z. B. von 60° bis 120°, in einer zweiten Farbe oder Struktur erscheinen und in einem dritten horizontalen Betrachtungswinkelbereich, z. B. von 120° bis 180°, in einer dritten Farbe oder Struktur er­ scheinen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen für die Einrichtung nach der Erfindung verwend­ baren Aufkleber eines ersten Typs in einer Ansicht von oben,
Fig. 2 einen für die Einrichtung nach der Erfindung verwend­ baren Aufkleber eines zweiten Typs in einer Ansicht von oben,
Fig. 3 in einer Ansicht von oben die Gestaltung des Innen­ raums eines Messegebäudes, in welchem mittels einer Einrichtung nach der Erfindung navigiert werden soll,
Fig. 4 in einer Ansicht von oben eine Karte mit seitlichen Farbmarkierungen für eine Einrichtung nach der Erfin­ dung, und
Fig. 5 drei örtlich unterschiedliche Fälle der Ausrichtung der Karte mittels einer Einrichtung nach der Erfin­ dung.
In Fig. 1 ist ein erster Typ A eines Aufklebers 1 dargestellt, der aus unterschiedlichen Betrachtungsrichtungen unterschied­ liche Farben zeigt. Typ A erscheint im horizontalen Betrach­ tungswinkel von 0 Grad bis 60 Grad in der Farbe "Schwarz", von 60 Grad bis 120 Grad in der Farbe "Weiß" und von 120 Grad bis 180 Grad in der Farbe "Rot".
In Fig. 2 ist ein zweiter Typ B eines Aufklebers 2 darge­ stellt, der ebenfalls aus unterschiedlichen Betrachtungsrich­ tungen unterschiedliche Farben zeigt, die sich allerdings von denjenigen des Aufklebers vom Typ A erkennbar unterscheiden. Typ B erscheint im horizontalen Betrachtungswinkel von 0 Grad bis 60 Grad in der Farbe "Gelb", von 60 Grad bis 120 Grad in der Farbe "Blau" und von 120 Grad bis 180 Grad in der Farbe "Grün".
Fig. 3 bis 5 zeigen eine Anwendungsmöglichkeit der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Aufkleber 1 und 2 vom Typ A bzw. Typ B in einem Messegebäude, damit sich Personen dort unter Zuhilfenahme einer gedruckten Karte zurechtfinden, also navi­ gieren können. Wie Fig. 3 (Nordrichtung N) zeigt, werden die Aufkleber 1 bzw. 2 vom Typ A bzw. vom Typ B pro Typ immer in der gleichen Ausrichtung an im Messegebäude 3 aufgebauten Ständen, wie z. B. an den Ständen 1.11 und 1.12, angebracht. Die Ausrichtung der Aufkleber 1 vom Typ A ist dabei recht­ winklig gegenüber der Ausrichtung der Aufkleber 2 vom Typ B, sofern man sie wie in Fig. 3 von oben betrachtet.
Dann ist es lediglich notwendig, in der in Fig. 4 gezeigten Weise an zwei zueinander rechtwinklig ausgerichteten seitli­ chen Rändern 5 und 6 der gedruckten Karte 4 (Nordrichtung N), welche einen Messeplan der genauen Anordnung der einzelnen Stände im Messegebäude enthält, im Beispiel der Stände A 11.1 bis A 11.7, eine Farbmarkierung mit Richtungsangabe anzubrin­ gen.
Am oberen seitlichen Rand 5 der Karte 4 sind die Farbmarkie­ rungen in der Farbe "Schwarz" für einen Winkelbereich von 0 Grad bis 60 Grad, in der Farbe "Weiß" für einen Winkelbe­ reich von 60 Grad bis 120 Grad und in der Farbe "Rot" für ei­ nen Winkelbereich von 120 Grad bis 180 Grad jeweils mit einem Richtungspfeil etwa in der Mitte des betreffenden Winkelbe­ reichs angezeigt.
Am rechten seitlichen Rand 6 der Karte 4 sind die Farbmarkie­ rungen in der Farbe "Gelb" für einen Winkelbereich von 0 Grad bis 60 Grad, in der Farbe "Blau" für einen Winkelbereich von 60 Grad bis 120 Grad und in der Farbe "Grün" für einen Win­ kelbereich von 120 Grad bis 180 Grad jeweils mit einem Rich­ tungspfeil etwa in der Mitte des betreffenden Winkelbereichs angezeigt.
Ein mit der Karte 4 des Messeplans ausgestatteter Messebesu­ cher richtet seine Karte 4 so aus, daß die Farbcodierung, in welcher der nächstgelegene Aufkleber 1 oder 2 erscheint, mit der Farbcodierung auf der Karte 4 in der angezeigten Richtung übereinstimmt. Die Karte 4 ist dann in der gewünschten und korrekten Richtung ausgerichtet, so daß der Messebesucher sein Ziel unter Zuhilfenahme der Karte 4 sicher und schnell erreichen kann.
Ein Beispiel dafür zeigt Fig. 5. Hier wird mittels der Karte 4 ein Aufkleber 1 vom Typ A anvisiert. Befindet sich der Messe­ besucher mit seiner Karte 4 am in Fig. 5 oben dargestellten Ort, so sieht er nur die Farbe "Schwarz" des Aufklebers 1 und richtet die schwarze Farbmarkierung des Seitenrandes 5 seiner Karte 4 in Richtung zum Aufkleber 1 aus.
Befindet sich der Messebesucher mit seiner Karte 4 am in Fig. 5 in der Mitte dargestellten Ort, so sieht er nur die Farbe "Weiß" des Aufklebers 1 und richtet die weiße Farbmar­ kierung des Seitenrandes 5 seiner Karte 4 in Richtung zum Aufkleber 1 aus.
Befindet sich der Messebesucher dagegen mit seiner Karte 4 am in Fig. 5 unten dargestellten Ort, so sieht er nur die Farbe "Rot" des Aufklebers 1 und richtet die rote Farbmarkierung des Seitenrandes 5 seiner Karte 4 in Richtung zum Aufkleber 1 aus.
In allen drei dargestellten Fällen ist dann die Karte 4 in der gewünschten und korrekten Richtung ausgerichtet, was durch die in allen drei Fällen übereinstimmende Nordrichtung N der Karte 4 angedeutet ist.
Wird zur Orientierung generell eine elektronische Karte, die in einem elektronischen Gerät, wie z. B. einem PDA, enthalten sein kann, verwendet, so werden wie bei der Benutzung ge­ druckter Karten die Aufkleber vorzugsweise pro Typ ebenfalls immer in der gleichen Ausrichtung angebracht. Diese Anforde­ rung ist allerdings dann nicht streng einzuhalten, wenn die Farbmarkierungen auf der elektronischen Karte entsprechend der momentanen Position dynamisch auf der Karte angezeigt werden kann.

Claims (8)

1. Einrichtung zur Navigation einer Person in unbekanntem Terrain unter Zuhilfenahme einer das jeweilige Terrain im einzelnen darstellenden Karte, wobei auf Wänden und/oder Ob­ jekten, die sich im betreffenden Terrain befinden, zur Orts­ findung einheitliche Schilder oder Aufkleber angebracht sind, die Codierungen aufweisen, die gleichfalls auf der das be­ treffende Terrain darstellenden Karte angezeigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schilder bzw. Aufkleber (1) so ausge­ bildet sind, daß sie bei horizontaler Betrachtung aus unter­ schiedlichen Richtungen in unterschiedlichen Farben oder un­ terscheidbaren Strukturen erscheinen,
daß die Schilder bzw. Aufkleber auf den Wänden und/oder Ob­ jekten (1.11, 1.12) im betreffenden Terrain (3) in einer ei­ ner azimutalen Bezugsrichtung eindeutig zugeordneten Farb- oder Strukturcodierung angebracht sind, und
daß an einem bei korrekter Kartenausrichtung, d. h. bei mit der azimutalen Bezugsrichtung in Lageübereinstimmung gebrach­ ter Karte (4), parallel zur Orientierung der Schilder bzw. Aufkleber verlaufenden Seitenrand (5) der Karte eine farblich bzw. strukturmäßig den Farben bzw. Strukturen der Schilder bzw. Aufkleber entsprechende Farb- bzw. Strukturmarkierung mit Richtungsangabe angeordnet ist, so daß die Karte durch die Person so ausrichtbar ist, daß die Farbe bzw. Struktur, in welcher ein betrachtetes Schild bzw. ein betrachteter Auf­ kleber erscheint, mit der Farb- bzw. Strukturmarkierung auf der Karte in der angezeigten Richtung übereinstimmt und die Karte in der gewünschten Richtung ausgerichtet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Wänden und/oder Objekten (1.11, 1.12), die sich im betreffenden Terrain (3) befinden, in Ergänzung zu den im An­ spruch 1 angesprochenen Schildern bzw. Aufklebern (1) eines ersten Typs (A) rechtwinklig zu deren Ausrichtung eine zweite Vielzahl von Schildern bzw. Aufklebern (2) eines zweiten Typs (B) angebracht ist, die bei horizontaler Betrachtung aus un­ terschiedlichen Richtungen ebenfalls in unterschiedlichen Farben bzw. unterscheidbaren Strukturen erscheinen und sich in den Farben bzw. Strukturen von den Farben bzw. Strukturen des ersten Typs (A) erkennbar unterscheiden, und daß an einem rechtwinklig zum mit den im Anspruch 1 angesprochenen Farb- oder Strukturmarkierungen versehenen Seitenrand (5) liegenden Seitenrand (6) eine farblich bzw. strukturmäßig den Farben bzw. Strukturen der zweiten Vielzahl von Schildern bzw. Auf­ klebern entsprechende Farb- bzw. Strukturmarkierung mit Rich­ tungsangabe angeordnet ist, so daß die Karte (4) durch die Person so ausrichtbar ist, daß die Farbe oder Struktur, in welcher ein betrachtetes Schild bzw. ein betrachteter Aufkle­ ber (1 oder 2) erscheint, mit der Farb- bzw. Strukturmarkie­ rung auf der Karte in der angezeigten Richtung übereinstimmt und die Karte in der gewünschten Richtung ausgerichtet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß in den Schildern bzw. Aufklebern (1, 2) eine Farbse­ parierung durch Mikroprismen vorgesehen ist, wie sie bei Mehr-Phasen-Bildern ("Wackelbildern") Verwendung findet.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß in den Schildern bzw. Aufklebern (1, 2) eine Farbse­ parierung durch Verwendung von holographischen Materialien realisiert ist.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Schilder bzw. Aufkleber (1, 2) so ausgebildet sind, daß sie in einem ersten horizontalen Be­ trachtungswinkelbereich in einer ersten Farbe oder Struktur erscheinen, in einem zweiten anschließenden horizontalen Be­ trachtungswinkelbereich in einer zweiten Farbe oder Struktur erscheinen und in einem dritten anschließenden horizontalen Betrachtungswinkelbereich in einer dritten Farbe oder Struk­ tur erscheinen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste horizontale Betrachtungswinkelbereich von 0° bis 60°, der zweite horizontale Betrachtungswinkelbereich von 60° bis 120° und der dritte horizontale Betrachtungswinkelbereich von 120° bis 180° reicht.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Karte eine elektronische Karte auf einer Dar­ stellungseinrichtung eines elektronischen Geräts ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronische Gerät ein PDA (Persönlicher digitaler Assi­ stent) ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3307561C2 (de) * 1982-03-10 1989-04-06 Natividad Madrid Es Gene Esparza
EP1081035A2 (de) * 1999-09-06 2001-03-07 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Motorrad mit Navigationsystem

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