DE9415917U1 - Hohlgefäß - Google Patents
HohlgefäßInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K63/00—Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
-
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- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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Landscapes
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Description
Hohlgefäß
Die Erfindung betrifft ein Hohlgefäß für einen Fischteich.
Es sind Fischteiche bekannt, die bspw. in Gärten von
Privathäusern angelegt sind. Die Fische können sich hierbei in einem Wasserreservoir bewegen, das durch
Auffüllen einer muldenartigen Aushebung geschaffen ist. Weiter ist es bekannt, Glasgefäße in Form von Aquarien
für Fische aufzustellen. In der Regel handelt es sich
hierbei um quaderförmige, oben offene und im wesentliche
mit Wasser gefüllte Gefäße.
Während man bei Aquarien die Durchsichtigkeit des Gefäßes zur Beobachtung, auch seitlichen Beobachtung der
darin befindlichen Fische vorteilahft nutzen kann, wird in Fischteichen oftmals die Beobachtung der Fische durch
eine Wassertrübung, Brechungseffekte usw. behindert.
Im Hinblick auf diese bekannten Gegebenheiten ist eine technische Problematik der Erfindung darin zu sehen,
eine Vorrichtung anzugeben, mit welcher auch bei Fischteichen im Hinblick auf eine Beobachtbarkeit der Fische
eine erhöhte Attraktivität gegeben ist.
Diese technische Problematik ist zunächst und im wesentlichen durch ein in dem Fischteich aufzustellendes Hohlgefäß
gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß das Hohlgefäß zwei unterschiedliche Abschnitte, einen oberhalb
einer Wasseroberfläche anzuordnenden, abgeschlossenen, luftdicht ausgebildeten und im wesentlichen durchsichtigen
Sichtabschnitt und einen unterhalb der Wasseroberfläche anzuordnenden, eine Zugangsöffnung aufweisenden
Standabschnitt aufweist, wobei die Zugangsöffnung Fi-
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sehen des Fischteiches ein Einschwimmen in das Hohlgefäß
ermöglicht, derart, daß sie in den Sichtabschnitt aufsteigen können. Dieses Hohlgefäß wird bei vollständiger
Füllung mit Wasser eben so aufgestellt, daß sich der Sichtabschnitt oberhalb der Wasseroberfläche befindet
und der Standabschnitt unterhalb der Wasseroberfläche des Fischteiches. Der Sichtabschnitt und der Standabschnitt
gehen jedenfalls ineinander über. Bevorzugt, bspw. im Fall eines Hohlzylinders, übergangslos. Die
Erfindung macht sich also das Prinzip zunutze, daß bei einem vollständig mit Wasser gefüllten Gefäß, dessen
Öffnung sich unterhalb der Wasseroberfläche befindet, das Wasser aufgrund des umgebenden Luftdruckes in dem
Gefäß verbleibt. Überraschenderweise nehmen Fische des Fischteiches, insbesonders übliche (Kaltwasser-) Zierfische
eine solche Vorrichtung sehr gut an. Dies kann möglicherweise auch darauf zurückgeführt werden, daß
sich in einem solchen Gefäß die oberhalb des Wasserspiegels befindliche Wassermenge bei Sonneneinstrahlung
rascher und weiter erwärmt als das übrige Wasser des Fischteiches. Jedenfalls ist zu beobachten, daß sich die
Fische bevorzugt im oberen Bereich eines solchen Hohlgefäßes aufhalten. Für den Betrachter ist der Vorteil
gegeben, daß die Fische damit sehr gut beobachtbar sind, aufgrund der Durchsichtigkeit des Sichtabschnittes,
insbesondere auch der seitlichen Wände des Sichtabschnittes eines solchen Hohlgefäßes. Ein weiterer Vorteil ist
auch dadurch gegeben, daß die Fische, obwohl oberhalb der Wasseroberfläche des Fischteiches befindlich, vor
anderen Tieren geschützt sind. Bspw. ist hierbei an Vögel wie etwa Fischreiher zu denken. Im einzelnen kann
das Hohlgefäß sehr verschiedenartig ausgebildet sein. Hinsichtlich der in dem Standbereich ausgebildeten Zugangsöffnung
oder Zugangsöffnungen kann vorgesehen sein, daß diese sich in einer Seitenwand befinden. Dies insbe-
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sondere dann, wenn die - offene oder geschlossene Bodenfläche des Hohlgefäßes gleichzeitig als Standfläche
dient. In einer einfachen Ausgestaltung ist das Hohlgefäß als einseitig geschlossener Zylinder ausgebildet. Es
kann materialmäßig bspw. aus einem Kunststoffglas bestehen. Darüber hinaus ist natürlich auch eine Ausgestaltung
in üblichem Glas möglich. Weiter können die Wände, insbesondere Seitenwände, und hier bevorzugt diejenigen
des Sichtabschnittes, auch nur teilweise aus Glas, bspw. fenster- oder bullaugenartig, bestehen. Im Hinblick
auf eine erhöhte Standfestigkeit ist auch eine Vergrößerung eines Querschnittes des Hohlgefäßes im
unteren Bereich gegenüber dem Sichtbereich möglich. Weiter kann das Hohlgefäß auch einen rechteckigen Grundriß
etwa aufweisen. Darüber hinaus sieht eine weitere bevorzugte Ausgestaltung auch vor, daß das Hohlgefäß
einen mittleren Sichtabschnitt und zwei seitliche Standabschnitte aufweist. Diese Ausgestaltung führt bspw. zu
einem brückenartig ausgebildeten Hohlgefäß. Hierbei kann das Hohlgefäß insgesamt rohrartig gestaltet sein, wobei
ein mittlerer, gekrümmt verlaufender Bereich dazu gedacht ist, sich als Sichtabschnitt oberhalb der Wasseroberfläche
des Fischteiches zu erstrecken. Auch kann das Hohlgefäß im wesentlichen U-förmig ausgebildet sein.
Weiter kann das Hohlgefäß bevorzugt an seinem Standabschnitt Einsteckelemente aufweisen, zur Steckverankerung
in einem Fischteichboden. Auch können solche Einsteckelemente zur Steckverankerung in einem Bodenfundament, das
auch als gesondertes Teil ausgebildet sein kann, vorgesehen sein. Hierbei wird das Bodenfundament zunächst auf
den Boden des Fischteiches abgesenkt und bspw. dann das Hohlgefäß darin steckverankert. Desgleichen kann das
Hohlgefäß zu diesem Zweck Befestigungselemente aufweisen, bspw. zur Schraubverankerung mit einem Fundamentteil.
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Nachstehend ist die Erfindung des weiteren anhand der beigefügten Zeichnung, welche jedoch lediglich Ausführungsbeispiele
darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 ein zylinderartiges Hohlgefäß in einem Fischteich;
Fig. 2 ein Hohlgefäß mit quadratischem Grundriß, in perspektivischer Darstellung;
Fig. 3 eine Seitenansicht eines U-förmigen Hohlgefäßes;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gefäß gemäß Fig. 3.
Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu Fig. 1, ein Hohlgefäß 1, das sich in einem Fischteich 2
befindet. Das Hohlgefäß 1 besitzt einen oberhalb der Wasseroberfläche 3 befindlichen Sichtabschnitt 4. Der
Sichtabschnitt 4 ist vollständig luftdicht geschlossen. Beim Ausführungsbeispxel besteht das Hohlgefäß 1 bspw.
aus einem Acrylglashohlzylinder. Der Sichtabschnitt 4
ist oben durch einen luftdicht eingepaßten Deckel 4'
verschlossen. In seinem unteren Bereich, dem unterhalb der Wasseroberfläche 3 befindlichen Standabschnitt 5
besitzt das Hohlgefäß 1 seitliche, in der Zylinderwandung ausgebildete Zugangsöffnungen 6. Beim Ausführungsbeispxel
sind dies drei Zugangsöffnungen 6, die winkelmäßig gleich verteilt angeordnet sind. Die verbleibenden
Wandabschnitte 7 bilden Standfüße, mit welchen das Hohlgefäß 1 auf dem Boden 8 des Fischteiches 2 aufsteht.
Fische 9 des Fischteiches können nun durch eine Zugangsöffnung 6 in das Innere des Hohlgefäßes 1 einschwimmen
und, wie auch Fig. 1 entnehmbar, in den Sichtabschnitt des Hohlgefäßes 1 aufsteigen. Für einen Betrachter sind
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die Fische, wenn sie sich im Sichtbereich 4 befinden, sehr gut beobachtbar.
In Fig. 2 ist in perspektivischer Darstellung eine abgewandelte Ausführugnsform dargestellt. Hierbei weist das
Hohlgefäß 1 einen quadratischen Grundriß auf. Im übrigen ist es in gleicher Weise aus einem durchsichtigen Kunststoff
gefertigt und besitzt einen oberen, dicht eingepaßten Deckel 4'. Die zwischen den Zugangsöffnungen 6 verbleibenden
Wandabschnitte 7 sind hier endseitig sogleich mit Spitzen 10 ausgebildet, die ein sicherndes Eintreiben
in einen Boden eines Fischteiches 2 bspw. ermöglichen.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 ist ein insgesamt U-förmiges Hohlgefäß 1 dargestellt. Der Sichtabschnitt
4 besteht hier aus dem U-Bogen eines U-förmigen Rohrabschnittes mit zwei offenen Enden. Es ist dargestellt,
daß auch hier in den Standabschnitten jeweils in der zylindrischen Seitenwandung ausgebildete - Zugangsöffnungen
6 vorgesehen sind. Darüber hinaus ist unterseitig jedes Standabschnittes noch ein Befestigungskreuz
11 ausgebildet, mit Stegabschnitten 12, die bspw. in einen Boden des Fischteiches eingesteckt werden können,
zur Verankerung des Hohlgefäßes 1 insgesamt.
Solche Kreuzabschnitte 11 können auch bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen jeweils noch vorgesehen
sein.
Bei der Ausführungsform der Fig. 3 ist damit - ein Teil
- des Sichtabschnittes in einer Projektion zwischen den beiden Standabschnitten angeordnet. Es ist den Fischen
möglich, in den einen Standabschnitt einzuschwimmen, den U-Bogen oberhalb der Wasseroberfläche des Fischteiches
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zu durchschwinunen und aus dem anderen Standabschnitt
wieder herauszuschwimmen.
wieder herauszuschwimmen.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit eingezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen .
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit eingezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen .
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Claims (9)
1. Hohlgefäß (1) für einen Fischteich (2), gekennzeichnet durch zwei unterschiedliche Abschnitte, einen oberhalb
der Wasseroberfläche (3) anzuordnenden, abgeschlossenen, luftdicht ausgebildeten und im wesentlichen durchsichtigen
Sichtabschnitt (4) und einen unterhalb der Wasseroberfläche (3) anzuordnenden, eine Zugangsöffnung
(6) aufweisenden Standabschnittes (5), wobei die Zugangsöffnung (6) Fischen (9) des Fischteiches ein Einschwimmen
in das Hohlgefäß (1) ermöglicht, derart, daß sie aufgrund einer inneren Verbindung zwischen dem Standabschnitt
(5) und dem Sichtabschnitt (4) in den Sichtabschnitt (4) aufsteigen können.
2. Hohlgefäß nach Anspruch 1 oder insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugangsöffnung
(6) in einer Seitenwand des Hohlgefäßes (1) ausgebildet ist.
3. Hohlgefäß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, umfangsmäßig verteilte Zugangsöffnungen
(6) ausgebildet sind.
4. Hohlgefäß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als einseitig geschlossener Zylinder.
5. Hohlgefäß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch einen rechteckigen Grundriß.
6. Hohlgefäß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch
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einen mittleren Sichtabschnitt (4) und zwei seitliche
Standabschnitte (5).
Standabschnitte (5).
7. Hohlgefäß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen U-förmige Ausbildung.
8. Hohlgefäß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch
Einsteckelemente (12), zur Steckverankerung in einem
Fischteichboden.
Fischteichboden.
9. Hohlgefäß nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch Befestigungselemente.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9415917U DE9415917U1 (de) | 1994-10-04 | 1994-10-04 | Hohlgefäß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9415917U DE9415917U1 (de) | 1994-10-04 | 1994-10-04 | Hohlgefäß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9415917U1 true DE9415917U1 (de) | 1996-02-01 |
Family
ID=6914427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9415917U Expired - Lifetime DE9415917U1 (de) | 1994-10-04 | 1994-10-04 | Hohlgefäß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9415917U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29914474U1 (de) | 1999-08-23 | 2000-01-20 | Kohls, Anna, 52477 Alsdorf | Behältnis zur Fischhaltung |
| DE20216721U1 (de) | 2002-10-25 | 2003-02-27 | Glaeser, Ralf, 06128 Halle | Oberirdische Passage für Zierfische in Zierfischteichen |
| FR2870087A1 (fr) * | 2004-05-12 | 2005-11-18 | Germain Pauwels | Dispositif de visualisation de la faune aquatique |
-
1994
- 1994-10-04 DE DE9415917U patent/DE9415917U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29914474U1 (de) | 1999-08-23 | 2000-01-20 | Kohls, Anna, 52477 Alsdorf | Behältnis zur Fischhaltung |
| DE20216721U1 (de) | 2002-10-25 | 2003-02-27 | Glaeser, Ralf, 06128 Halle | Oberirdische Passage für Zierfische in Zierfischteichen |
| FR2870087A1 (fr) * | 2004-05-12 | 2005-11-18 | Germain Pauwels | Dispositif de visualisation de la faune aquatique |
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