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DE19640117C2 - Vorrichtung zur maschinellen Zurücknahme von Tabletts - Google Patents

Vorrichtung zur maschinellen Zurücknahme von Tabletts

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DE19640117C2
DE19640117C2 DE1996140117 DE19640117A DE19640117C2 DE 19640117 C2 DE19640117 C2 DE 19640117C2 DE 1996140117 DE1996140117 DE 1996140117 DE 19640117 A DE19640117 A DE 19640117A DE 19640117 C2 DE19640117 C2 DE 19640117C2
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DE
Germany
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conveyor
conveyor shaft
button
shaft
side walls
Prior art date
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DE1996140117
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DE19640117A1 (de
Inventor
Fredy Fradl
Theo Leipold
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EM GERAETEBAU RUECKNAHMESYSTEME GMBH, 83052 BRUCKM
Original Assignee
EM GERAETEBAU RUECKNAHMESYSTEM
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/06Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles
    • G07F7/069Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles by box-like containers, e.g. videocassettes, books

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  • Multimedia (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur maschinellen Zurücknahme von Tabletts mit einer Längsfördereinrichtung, die den unteren Abschluss eines über einen Eingangsschlitz zugänglichen, im Bereich des Eingangsschlitzes absperrbaren Förderschachts bildet, dem eine Leerguterkennungseinrichtung zugeordnet ist.
Eine bei der Anmelderin benutzte Vorrichtung dieser Art ist so ausgebildet, dass die Tabletts in liegendem Zustand eingegeben werden. Dementsprechend sind ein waagrechter, breiter Eingangsschlitz und ein waagrechter, breiter Förderkanal vorgesehen. Die Folge davon ist, dass sich eine vergleichsweise breite Bauweise und damit ein sehr großer Flächenbedarf ergeben, was zu hohen Platzkosten führt und die Wirtschaftlichkeit negativ beeinflusst. Infolge der großen Breite des Förderschachts ergibt sich auch eine vergleichsweise große Breite der Längsfördereinrichtung, was zu hohen Bereitstellungskosten führt. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnungen ist darin zu sehen, dass die Lage der liegend eingegebenen Tabletts nicht definiert ist. Es muss daher entweder eine mechanische Ausrichtung erfolgen oder es ist ein komplizierter Rechenvorgang erforderlich. Beides ist umständlich und stellt eine Leistungsbegrenzung dar. Ein weiterer Nachteil ist auch darin zu sehen, dass die Erkennungseinrichtung auf die größte Tablettbreite auszurichten ist, was ebenfalls den erforderlichen Aufwand in die Höhe treibt. Der Grund dafür ist darin zu sehen, dass das Absperrorgan auch in der Schließstellung einen bestimmten Bodenabstand aufweisen muss, um Kollisionen mit der Längsfördereinrichtung zu verhindern. Über den so gebildeten Spalt können unter Umständen Tabletts in unerwünschter Reihenfolge eingegeben werden.
Die DE-AS 12 96 100 zeigt zwar eine Fördereinrichtung mit hochkant stehendem Kanalquerschnitt. Diese bekannte Vorrichtung dient jedoch zum Transport von Akten oder Aktendeckeln. Die bei der Rücknahme von Leergut in Form von Tabletts sich ergebenden Probleme hinsichtlich der Erkennung unterschiedlicher Tabletts stellen sich bei dieser bekannten Anordnung nicht. Ähnliche Anordnungen zeigen die DE-OS 18 15 735 und die DE-OS 24 03 671.
Die EP 0290 877 B1 zeigt eine Vorrichtung zur maschinellen Zurücknahme von Leergut in Form von Flaschen oder Flaschenkästen. Zur maschinellen Zurücknahme von Tabletts ist auch diese bekannte Anordnung nicht geeignet.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, dass nicht nur eine platzsparende Anordnung erreicht wird, sondern auch eine hohe Zuverlässigkeit gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Eingangsschlitz auf seiner Schmalseite stehend angeordnet ist, dass der durch hohe Seitenwände seitlich begrenzte Förderschacht einen schlanken, auf seiner Schmalseite stehenden Querschnitt aufweist, der mittels eines seine Breite überbrückenden Sperrorgans absperrbar ist, dass die Leerguterkennungseinrichtung einen oberen, den Förderschacht übergreifenden Taster und einen seitlichen, den Förderschacht flankierenden Taster aufweist, dass die Taster als Analogtaster für berührungslose Abstandsmessung ausgebildet sind und dass im Bereich der vom seitlichen Taster entfernten Seitenwand des Förderschachts eine bezüglich der optischen Achse des Messstrahls des zugeordneten Tasters schräg gestellte und/oder absorbierende Platte angeordnet ist.
Diese Maßnahmen stellen sicher, dass die Tabletts auf einer Randkante stehend eingegeben werden müssen. Die so in den Förderschacht eingegebenen Tabletts lehnen sich zwangsläufig an die eine oder andere Seitenwand des Förderschachts an, womit automatisch eine definierte Stellung erreicht wird. Aufgrund der berührungslosen Tastung werden auf die Tabletts auch keine Kräfte ausgeübt, so dass diese ihre Anlage an einer Seitenwand beibehalten, was eine exakte Abtastung erleichtert. Zudem stellen die erfindungsgemäßen Maßnahmen auch sicher, dass ein vergleichsweise großer Tastbereich erreicht wird, so dass in der Größe stark variierende Tabletts zurückgenommen werden können. Außerdem ist eine Anpassung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an unterschiedliche Größenkategorien vergleichsweise einfach durchführbar. Hierzu ist lediglich der Eingangsschlitz zu ändern. Dadurch dass die Leerguterkennungseinrichtung nur zwei Taster benötigt und dennoch die Außenabmessungen und die Kontur des jeweils abgetasteten Tabletts erfassen kann, ergibt sich ein besonders einfacher und kostengünstiger Aufbau. Ein weiterer Vorteil ist in der erzielbaren schlanken Bauweise zu sehen, die einen seitlichen Anbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung an eine andere Rücknahmevorrichtung und damit einen modularen Aufbau ermöglicht. Die dem seitlichen Taster zugeordnete Absorbtionseinrichtung stellt sicher, dass trotz des großen Tastbereichs und der kleinen Querschnittsbreite des Förderschachts keine Fehlsignale entstehen können. Die schlanke Querschnittsform ermöglicht außerdem eine einfache Absperrung des Förderschachts mittels eines waagrechten Bolzens, der in der Sperrstellung in beide Seitenwände eingreifen kann, was eine Einzeleingabe erzwingt und damit eine hohe Zuverlässigkeit ergibt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßig Fortbildungen der Maßnahmen des Hauptanspruchs sind in den Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Zurücknahme von Tabletts,
Fig. 2 eine Ansicht der Frontplatte der Anordnung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III/III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V/V in Fig. 1,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 5 und
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII/VII in Fig. 1.
Die der Zeichnung zugrundeliegende Rücknahmevorrichtung zur Rücknahme von in Fig. 1 angedeuteten Tabletts 1, wie sie z. B. beim Verkauf von Fleischwaren häufig Verwendung finden, enthält eine Längsfördereinrichtung 2, die den Boden eines oben offenen Förderschachts 3 bildet. Dieser ist seitlich durch vertikale Seitenwände 4 begrenzt und frontseitig durch eine der Fig. 2 zugrundeliegende Frontplatte 5 abgedeckt.
Die Frontplatte 5 enthält einen Eingangsschlitz 6. Dieser ist, wie Fig. 2 anschaulich zeigt, auf seiner Schmalseite stehend angeordnet, so daß die Tabletts 1 nur auf einer Randkante Stehend in den Förderschacht 3 eingeführt werden können. Der an den Eingangsschlitz 6 sich anschließende Förderschacht 3 besitzt, wie den Fig. 3 bis 5 entnehmbar ist, einen ebenfalls auf einer Schmalseite stehenden, schmalen Querschnitt. Die vertikalen Seitenwände 4 besitzen eine vergleichsweise große Höhe, die zumindest der Höhe des Eingangsschlitzes 6 entspricht, die die maximale Tablettbreite vorgibt.
Zur Bildung der Längsfördereinrichtung 2 ist ein endloser Zahnriemen 7 vorgesehen, der über zwei Rollen 8, 9 umgelenkt wird, von denen eine antreibbar ist. Das Obertrum des Zahnriemens 7 wird im Bereich zwischen den Rollen 8, 9 durch ein Stützblech 10 unterfaßt. Die Rollen 8, 9 sind, wie den Fig. 3 bis 5 anschaulich entnehmbar ist, auf zwei paralellen U-Schienen 11 gelagert, die durch das Stützblech 10 miteinander verbunden sein können. Hierdurch ergibt sich ein selbsttragendes Gestell 12 für die Längsfördereinrichtung 2.
Die Seitenwände 4 sind, wie den Fig. 3 bis 5 weiter entnehmbar ist, auf die Schienen 11 aufgesetzt. Die Seitenwände 4 können zur Bildung zuverlässiger Ansetzflächen und zwecks ausreichender Versteifung mit Randabwinklungen versehen sein. Die komplette Baueinheit mit Fördereinrichtung 2 und Förderschacht 4 ist vormontierbar und anschließend nach Art einer Schublade in eine zugeordnete, mittels der Frontplatte 5 verschließbare Kammer eines Gehäuses 13 einschiebbar. Aufgrund der selbsttragenden Eigenschaften des Gestells 12 werden gehäuseseitig lediglich einige Traversen 14 benötigt, auf denen die genannte Baueinheit gesetzt werden kann.
Die in Förderrichtung vordere Rolle 9 ist mittels eines in Fig. 7 dargestellten Getriebemotors 15 antreibbar. Die Rolle 9 ist dabei direkt auf der Abtriebswelle des Getriebemotors 15 aufgenommen. Eine der beiden Rollen, hier ebenfalls die Rolle 9, ist zur Bewerkstelligung einer zuverlässigen Riemenspannung in Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Hierzu ist im dargestellten Beispiel der Getriebemotor 15 an einen Schlitten 16 angeflanscht, der verschiebbar auf der benachbarten U-Schiene 11 gelagert und in der gewünschten Stellung feststellbar ist. Der die zugeordnete Rolle 9 tragenden Abtriebswelle des Getriebemotors 15 ist ein Durchgriffsschlitz der zugeordneten -Schiene 11 zugeordnet.
Der Getriebemotor 15 ist mittels eines dem Eingangsschlitz 6 nachgeordneten Anlauftasters 17 aktivierbar, sobald dieser von einem Tablett 1 passiert wird. Der Anlauftaster 17 kann als Lichtschranke ausgebildet sein. Hierzu sind, wie in Fig. 4 dargestellt ist, die Seitenwände 4 mit vom Boden des Förderschachts 3 beabstandeten, miteinander fluchtenden Ausnehmungen 18 versehen, die vom Lichtstrahl 19 der den Anlauftaster 17 bildenden Lichtschranke durchsetzt werden. Diese besteht hier aus einem Sender 17a und einem Empfänger 17b. Ein ähnlicher Taster kann im Bereich des Ausgangs des Förderschachts 3 vorgesehen sein. Dieser fungiert als Stautaster 20, durch den der Antrieb der Längsfördereinrichtung 2 im Falle eines Staus abgeschaltet wird.
Um sicherzustellen, daß die eingegebenen Tabletts einzeln erfaßt werden können, wird der Zugang zum Förderschacht nach der Eingabe eines Tabletts 1 eine bestimmte Zeit abgesperrt. Hierzu ist ein im Bereich zwischen dem Eingangsschlitz 6 und dem Anlauftaster 17 angeordneter Sperrbolzen 21 vorgesehen. Dieser ist mit waagrechter Achse angeordnet und besitzt etwa denselben Bodenabstand wie der Anlauftaster 17. Die Seitenwände 4 sind mit dem Sperrbolzen 21 zugeordneten, miteinander fluchtenden Löchern versehen, in die der Sperrbolzen in der der Fig. 3 zugrundeliegenden Sperrstellung eingreift, was eine zuverlässige Lagesicherung gewährleistet. Zur Betätigung des Sperrbolzens 21 ist ein am Gestell 12 befestigter Hubmagnet 22 vorgesehen, dessen Anker an einem gelenkig mit dem Sperrbolzen 21 verbundenen, schwenkbar gelagerten Winkelhebel 23 angreift. Dies ergibt eine geringe Kraftwirkung in Hubrichtung. Die Kraft nimmt mit Hublänge zu, so daß keine Verletzungsgefahr zu befürchten ist.
Die in den Förderschacht 3 eingegebenen Tabletts 1 werden identifiziert, indem die der Tablettbreite entsprechende Höhe, die Tablettlänge und die Kontur ermittelt werden. Die hierzu vorgesehene Erkennungseinrichtung enthält, wie die Fig. 1 und 5 zeigen, zwei Taster 24, 25, nämlich einen seitlichen, den Förderschacht 3 flankierenden Taster 24 und einen oberen, den Förderschacht 3 übergreifenden Taster 25. Die Taster 24, 25 sind als Analogtaster ausgebildet, die eine berührungslose Abstandsmessung durchführen. Die den Förderschacht 3 durchlaufenden Tabletts 1 lehnen sich mit ihrem oberen Randbereich an eine der Seitenwände 4 an, wodurch ihre Lage definiert ist. Der obere, den Förderschacht 3 übergreifende Taster 25 ermittelt die der Tablettbreite entsprechende Höhe des ihn passierenden, stehenden Tabletts 1. Der Taster 25 befindet sich dabei soweit oberhalb des Förderschachts 3, daß sein in Fig. 5 angedeuteter Tastbereich 25a im Bereich der Oberkante des Förderschachts 3 beginnt und tief in den Förderschacht 3 hineinreicht. Der Taster 25 liegt dabei automatisch so hoch, daß er auch mit dem größten Tablett, das über den Eingangsschlitz 6 in den Förderschacht 3 eingebracht werden kann, nicht in Kollision kommen kann. Schutzbügel etc. sind daher nicht erforderlich. Es wäre aber auch denkbar, eine zur Aufnahme des Tasters 25 vorgesehene Traverse gleichzeitig als Schutzbügel auszubilden.
Der seitliche Taster 24 erfaßt die Kontur der ihn passierenden Tabletts 1. Die Seitenwände 4 sind mit dem Taster 24 zugeordneten, mit seiner optischen Achse fluchtenden Ausnehmungen 26 versehen, die von einem Taststrahl durchsetzt werden. Der seitliche Taster 24 ist dabei so weit vom Förderschacht 3 entfernt, daß sein in Fig. 5 eingezeichneter Tastbereich 24a die ganze Breite des Förderschachts 3 erfaßt. Eine den Tastern 24, 25 zugeordnete, hier nicht dargestellte Signalverarbeitungseinrichtung inform eines Rechners etc. wird aktiviert, wenn die Taster ein vorbeilaufendes Tablett 1 erfassen. Wenn sich innerhalb des Tastbereichs der Taster 24 bzw. 25 kein Gegenstand befindet, erfolgt keine Aktivierung der Signalverarbeitungseinrichtung.
Der maximale Tastbereich 24a des seitlichen Tasters 24 würde weit über den Förderschacht 3 hinausreichen, wie in Fig. 5 und 6 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist. Ohne geeignete Maßnahmen würde dabei der Taststrahl durch Gehäuseteile etc. reflektiert, wodurch das Vorhandensein eines Gegenstands vorgetäuscht würde. Um dem abzuhelfen, ist im Bereich der vom Taster 24 entfernten Seitenwand 4 eine zur optischen Achse des Tasters 24 schräg gestellte Platte 27 vorgesehen, die dunkel und matt ist, so daß der Taststrahl weitestgehend absorbiert bzw. weggespiegelt wird. Die Platte 27 gewährleistet dementsprechend trotz des schlanken Querschnitts des Förderschachts 3 eine schonende Betriebsweise des den Tastern nachgeordneten Rechners. Die Platte 27 ist zweckmäßig außerhalb des Förderschachts 3 angeordnet.
Die von den Tastern 24, 25 abgegebenen Tastsignale werden durch einen nicht näher dargestellten Rechner verarbeitet, wobei die Signale des Tasters 24 die Kontur des Tabletts 1 und die Signale des Tasters 25 die Breite des Tabletts 1 ergeben. Die Länge des Tabletts wird aus der Fördergeschwindigkeit der Längsfördereinrichtung 2 in Verbindung mit der Dauer des Tastvorgangs der Taster 24 bzw. 25 errechnet. Zur Aufnahme der Fördergeschwindigkeit kann ein mit einer Rolle 8, 9 verbundener, in Fig. 4 dargestellter Drehgeber 28 vorgesehen sein.

Claims (9)

1. Vorrichtung zur maschinellen Zurücknahme von Tabletts (1) mit einer Längsfördereinrichtung (2), die den unteren Abschluss eines über einen Eingangsschlitz (6) zugänglichen, im Bereich des Eingangsschlitzes (6) absperrbaren Förderschachts (3) bildet, dem eine Leerguterkennungs­ einrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingangs­ schlitz (6) auf seiner Schmalseite stehend angeordnet ist, dass der durch hohe Seitenwände (4) seitlich begrenzte Förderschacht (3) einen schlanken, auf seiner Schmalseite stehenden Querschnitt aufweist, der mittels eines seine Breite überbrückenden Absperrorgans (21) absperrbar ist, dass die Leerguterkennungseinrichtung einen oberen, den Förderschacht (3) übergreifenden Taster (25) und einen seitlichen, den Förderschacht (3) flankierenden Taster (24) aufweist, dass die Taster (24, 25) als Analogtaster für berührungslose Abstandsmessung ausgebildet sind und dass im Bereich der vom seitlichen Taster (24) entfernten Seitenwand des Förderschachts (3) eine bezüglich der optischen Achse des Messstrahls des zugeordneten Tasters (24) schräg gestellte und/oder absorbierende Platte (27) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan (21) als waagrechter Sperrbolzen ausgebildet ist, der in der Sperrstellung in zugeordnete Ausnehmungen der Seitenwände (4) des Förderschachts (3) eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrbolzen mittels eines Schwenkhebels (23) verschiebbar ist, der mittels eines Hubmagneten (22) betätigbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsfördereinrichtung (2) einen endlosen Zahnriemen (7) enthält, der über zwei Rollen (8, 9) umgelenkt ist, von denen eine antreibbar bzw. verstellbar ist, und dessen oberes Trum im Bereich zwischen den Rollen (8, 9) auf einem Stützblech (10) aufliegt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsfördereinrichtung (2) auf einem durch zwei parallele U-Schienen gebildeten Gestell (12) aufgenommen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (4) des Förderschachts (3) als auf das Gestell (12) aufgesetzte, U-förmig gebogene Bleche ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderschacht (3) oben offen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Tastern (24, 25) ein Rechner zugeordnet ist, in den gleichzeitig die Transportgeschwindigkeit der Längsfördereinrichtung (2) eingebbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Meßstrahl des seitlichen Tasters (24) einander gegenüberliegende Ausnehmungen (26) der Seitenwände (4) des Förderschachts (3) zugeordnet sind.
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