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DE19640914A1 - Parkanlage für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Parkanlage für Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE19640914A1
DE19640914A1 DE1996140914 DE19640914A DE19640914A1 DE 19640914 A1 DE19640914 A1 DE 19640914A1 DE 1996140914 DE1996140914 DE 1996140914 DE 19640914 A DE19640914 A DE 19640914A DE 19640914 A1 DE19640914 A1 DE 19640914A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
trusses
carrying devices
park system
platforms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1996140914
Other languages
English (en)
Other versions
DE19640914C2 (de
Inventor
Jochen Bauer
Matthias Ahlgrimm
Alexander Popp
Helmfried Siegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Otto Woehr GmbH
Original Assignee
Otto Woehr GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Woehr GmbH filed Critical Otto Woehr GmbH
Priority to DE1996140914 priority Critical patent/DE19640914C2/de
Publication of DE19640914A1 publication Critical patent/DE19640914A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19640914C2 publication Critical patent/DE19640914C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/02Small garages, e.g. for one or two cars
    • E04H6/06Small garages, e.g. for one or two cars with means for shifting or lifting vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Parkanlage für Kraftfahrzeuge mit Plattformen, die eine Stellfläche für die Kraftfahrzeu­ ge bilden und die über Hub- oder Tragvorrichtungen höhen­ verstellbar sind, wobei die Stellfläche von Traversen un­ terstützt wird.
Parkanlagen dieser Bauart verwenden Plattformen, auf denen Kraftfahrzeuge in ihrer Position verschoben werden können, beispielsweise durch Anheben oder Absenken der Plattformen. Es ist dabei üblich, die Plattformen durch Traversen zu un­ terstützen und zu stabilisieren und sie außerdem mit Sei­ tenwangen zu versehen. Dadurch ergeben sich stabile Bauein­ heiten für die Plattformen. Die Hub- und Tragvorrichtungen, also beispielsweise Kolbenzylinderaggregate, Ketten oder Seile oder schwenkbar angelenkte Lenker und Stäbe, greifen bei bekannten Vorrichtungen an diesen Baueinheiten außen­ seitig an, d. h. an den Seitenwangen. Dadurch ist es notwen­ dig, daß die Seitenwangen sehr stabil ausgebildet sind, um die notwendigen Kräfte auf die Stellfläche übertragen zu können.
Es ist Aufgabe der Erfindung, den Materialeinsatz herabzu­ setzen, ohne die Festigkeit dadurch zu verringern.
Diese Aufgabe wird bei einer Parkanlage der eingangs be­ schriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hub- oder Tragvorrichtungen an den Traversen angreifen. Die Traversen haben sich als tragende Elemente der Plattformen erwiesen, und es ist vorteilhaft, wenn die zum Heben und Senken der Plattformen notwendigen Kräfte unmittelbar in diese Traversen eingeleitet werden, so daß es nicht mehr notwendig ist, Seitenwangen zur Einleitung von Hubkräften besonders kräftig auszubilden. Dies führt zu einer Materi­ aleinsparung im Bereich der Seitenwangen, ohne daß dadurch in irgendeiner Weise die Festigkeit einer Plattform beein­ trächtigt würde.
Dabei ist es günstig, wenn am Angriffspunkt der Hub- oder Tragvorrichtungen Drehlagerungen angeordnet sind, durch die die Hub- oder Tragvorrichtungen gelenkig mit den Traversen verbunden sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Traversen seitlich über die Stellflächen hervorstehen. In diesem Bereich können dann die Hub- oder Tragvorrichtun­ gen an den Traversen besonders vorteilhaft angreifen.
Dabei kann beispielsweise vorgesehen sein, daß die Traver­ sen durch Ausnehmungen in Seitenwangen hindurchtreten, die die Stellfläche seitlich begrenzen. Dabei haben diese Sei­ tenwangen keine tragende Funktion mehr hinsichtlich des An­ griffs der Hub- und Tragvorrichtungen, sondern sie dienen lediglich der seitlichen Begrenzung der Stellflächen und leisten dort natürlich ebenfalls ihren Beitrag zur Erhöhung der Festigkeit der Plattform insgesamt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Traversen einen nach einer Seite hin schlitzförmig of­ fenen Innenraum aufweisen, in den Haltemittel eingesetzt sind, die durch die seitliche, schlitzförmige Öffnung hin­ durch festgelegt sind, und daß die Haltemittel oder mit diesen verbundene Teile die Lagerung für die Hub- oder Tragvorrichtungen bilden. Durch die hohle Ausbildung der Traversen und die Verbindung des Innenraums der Traversen mit der Umgebung über eine schlitzförmige Öffnung wird es möglich, in diesem Bereich Haltevorrichtungen in die Tra­ versen einzusetzen, an denen die Hub- und Tragvorrichtungen angreifen können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Haltemittel einen im Innenraum der Traverse angeordne­ ten Gleitstein umfassen, den ein durch die schlitzförmige Öffnung hindurchtretender Zuganker gegen den Innenraum der Traverse spannt und dadurch in seiner Position festlegt. Mit einer solchen Anordnung ist es möglich, in beliebiger Längsposition in der Traverse Haltevorrichtungen fest zu­ spannen, um dadurch die Verbindung mit der Hub- und Trag­ vorrichtung herzustellen.
Insbesondere können über den Zuganker Lagerkörper für die Hub- oder Tragvorrichtung an dem Gleitstein gehalten sein, so daß der Zuganker nicht nur die Funktion übernimmt, den Gleitstein in der Traverse festzulegen, sondern gleichzei­ tig auch die Verbindung zwischen Gleitstein und einem La­ gerkörper bewirkt.
Es ist dabei vorteilhaft, wenn die Traversen als Blechbie­ ge-Profilelemente ausgebildet sind, da diese bei geringem Gewicht hohe Festigkeit aufweisen und da diese einen ent­ sprechenden Innenraum umschließen, der über eine schlitz­ förmige Öffnung mit der Umgebung in Verbindung steht.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Parkanlage mit zwei schwenkbar übereinander angeordneten Parkplattformen;
Fig. 2 eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht ähnlich Fig. 2 im Bereich des Traversenendes und
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Traversenende der Fig. 3 in Richtung des Pfeiles A.
Die in der Zeichnung dargestellte Parkanlage ist in einem geschlossenen Raum eines Gebäudes untergebracht, der be­ grenzt wird durch einen Boden 1 und eine Decke 2. Oberhalb des Niveaus des Boden 1 mündet eine Zufahrt 3 in diesen Raum ein. An der der Zufahrt 3 abgewandten Seite des Raumes ist ein Stützenpaar 4 aufgestellt, das über eine stabförmi­ ge Versteifung 5 festgelegt ist.
An dem Stützenpaar 4 sind zwischen dessen Stützen zwei Plattformen 6, 7 um eine horizontale Achse verschwenkbar angeordnet, wobei die obere Plattform 6 am oberen Ende des Stützenpaares 4 gelagert ist, die untere Plattform 7 dage­ gen oberhalb des Bodens 1 und unterhalb der Zufahrt 3.
An der oberen Plattform 6 greift ein Kolbenzylinderaggregat 8 an, das sich auf dem Boden 1 abstützt und das je nach Auszugslänge die obere Plattform 6 zwischen einer oberen Stellung (in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien) und einer un­ teren Stellung (in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien) verschwenkt. In der unteren Stellung schließt die obere Plattform 6 an die Zufahrt 3 an.
Über einen stabförmigen Träger 9 ist die untere Plattform 7 an der oberen Plattform 6 aufgehängt. Dieser Träger 9 ist im Angriffsbereich des Kolbenzylinderaggregates an der obe­ ren Plattform 6 gelenkig gehalten und ist mit der unteren Plattform 7 ebenfalls gelenkig verbunden, wobei die beiden Plattformen 6 und 7 im wesentlichen parallel zueinander verlaufen. In der oberen Stellung der beiden Plattformen schließt die untere Plattform 7 an die Zufahrt 3 an.
Jede Plattform 6 weist eine Stellfläche 10 auf, die gebil­ det wird aus einem plattenförmigen Material, beispielsweise einem Blech, das durch Profilierung versteift wird. Die Profilierung kann die Form von Längsrillen 11 aufweisen, deren Querschnitt vorzugsweise schwalbenschwanzförmig ist (Fig. 3). Diese profilierte Stellfläche 10 ruht auf einer Anzahl von quer verlaufenden Traversen 12, die im darge­ stellten Ausführungsbeispiel als Blechbiege-Profilteile ausgebildet sind. Dabei wird ausgehend von einem Blechmate­ rial dieses längs parallel verlaufender Biegekanten so ge­ bogen, daß ein im wesentlichen geschlossenes Profil ent­ steht mit einer oberen Tragfläche 13, senkrecht nach unten abstehenden Stützen 4 und an deren unterer Kante angeordne­ ten, quer verlaufenden flanschförmigen Füßen 15 (Fig. 4). Der Innenraum 16 ist über eine schlitzförmige Öffnung 17 an der Unterseite zur Umgebung hin offen.
Die Traversen 12 stehen seitlich über die Stellfläche 10 hervor und treten dabei durch Ausnehmungen 18 in Seitenwan­ gen 19 hindurch, die an den Seitenkanten parallel zur Stellfläche 10 verlaufen und diese begrenzen. In dem über die Seitenwangen überstehenden Bereich ist in die Traversen 12 ein Gleitstein 20 eingeschoben, in den durch die schlitzförmige Öffnung 17 hindurch eine Schraube 21 einge­ schraubt ist. Diese spannt von der Unterseite her einen Winkel 22 gegen die Traverse 12, so daß durch das Zusammen­ spannen von Gleitstein 20 und Winkel 22 diese Teile relativ zur Traverse 12 fixiert werden. Der Winkel 22 bildet ein Drehlager für entweder das Kolbenzylinderaggregat 8 oder den Träger 9 (Fig. 4). Da die Traverse 12 zwei nebeneinan­ derliegender Innenräume 16 aufweist, kann bei dieser Dop­ pelausführung der Traverse in jeden dieser Innenräume eine entsprechende Lagerung eingeführt werden, so daß in dersel­ ben Traverse nebeneinander zwei Lager angeordnet sind, und zwar sowohl die Lagerung für das Kolbenzylinderaggregat 8 als auch die Lagerung für den Träger 9.
Alle Kräfte, die von dem Kolbenzylinderaggregat 8 und/oder dem Träger 9 auf die Plattform übertragen werden, werden bei dieser Ausgestaltung nicht über die Seitenwange einge­ leitet, sondern unmittelbar über die Traverse, so daß es nicht notwendig ist, für die Seitenwange eine entsprechend kräftige Struktur vorzusehen. Trotzdem ist eine ausreichen­ de Festigkeit der Plattform gewährleistet.

Claims (8)

1. Parkanlage für Kraftfahrzeuge mit Plattformen, die eine Stellfläche für die Kraftfahrzeuge bilden und die über Hub- oder Tragvorrichtungen höhenverstellbar sind, wobei die Stellfläche von Traversen unterstützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub- oder Tragvorrichtungen (8, 9) an den Traversen (12) angreifen.
2. Parkanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Angriffspunkt der Hub- oder Tragvorrichtungen (8, 9) Drehlagerungen (22) angeordnet sind, durch die die Hub- oder Tragvorrichtungen (8, 9) gelenkig mit den Traversen (12) verbunden sind.
3. Parkanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Traversen (12) seitlich über die Stellflächen (10) hervorstehen.
4. Parkanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (12) durch Ausnehmungen (18) in Seitenwangen (19) hindurchtreten, die die Stellfläche (10) seitlich begrenzen.
5. Parkanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (12) einen nach einer Seite hin schlitzförmig offenen Innenraum (16) aufweisen, in den Haltemittel (20) eingesetzt sind, die durch die seitliche, schlitzförmige Öffnung (17) hindurch festgelegt sind, und daß die Haltemit­ tel (20) oder mit diesen verbundene Teile (22) die Lagerung für die Hub- oder Tragvorrichtungen (8, 9) bilden.
6. Parkanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (20) einen im Innenraum (16) der Traverse (12) angeordneten Gleitstein umfassen, den ein durch die schlitzförmige Öffnung (17) hindurch­ tretender Zuganker (21) gegen den Innenraum (16) der Traverse (12) spannt und dadurch in seiner Position festlegt.
7. Parkanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß über den Zuganker (21) Lagerkörper (22) für die Hub- oder Tragvorrichtungen (8, 9) an dem Gleitstein gehalten sind.
8. Parkanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (12) als Blechbiege-Profilelemente ausgebildet sind.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1375800A (de) * 1973-04-25 1974-11-27
EP0437014A2 (de) * 1990-01-09 1991-07-17 Park Plus Corporation Parkierungsvorrichtung für Fahrzeuge auf drei Ebenen
DE29608795U1 (de) * 1996-05-15 1996-08-14 Hydraulik-Liftsysteme Walter Mayer Gmbh, 76646 Bruchsal Einfahrbegrenzung für eine Parkvorrichtung zum Abstellen von Personenkraftwagen

Patent Citations (3)

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