DE19640914C2 - Parkanlage für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Parkanlage für KraftfahrzeugeInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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- E04H6/02—Small garages, e.g. for one or two cars
- E04H6/06—Small garages, e.g. for one or two cars with means for shifting or lifting vehicles
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Description
Die Erfindung betrifft eine Parkanlage für Kraftfahr
zeuge mit Plattformen, die eine von Seitenwangen seit
lich begrenzte Stellfläche für die Kraftfahrzeuge bil
den und die über Hub- oder Tragvorrichtungen höhenver
stellbar sind, wobei die Stellfläche von seitlich über
diese hervorstehenden Traversen unterstützt wird, an
denen die Hub- oder Tragvorrichtungen angreifen.
Parkanlagen dieser Bauart verwenden Plattformen, auf
denen Kraftfahrzeuge in ihrer Position verschoben wer
den können, beispielsweise durch Anheben oder Absenken
der Plattformen. Es ist dabei üblich, die Plattformen
durch Traversen zu unterstützen und zu stabilisieren
und sie außerdem mit Seitenwangen zu versehen. Dadurch
ergeben sich stabile Baueinheiten für die Plattformen.
Die Hub- und Tragvorrichtungen, also beispielsweise
Kolbenzylinderaggregate, Ketten oder Seile oder
schwenkbar angelenkte Lenker und Stäbe, greifen bei be
kannten Vorrichtungen an diesen Baueinheiten außensei
tig an, d. h. an den Seitenwangen. Dadurch ist es not
wendig, daß die Seitenwangen sehr stabil ausgebildet
sind, um die notwendigen Kräfte auf die Stellfläche
übertragen zu können (EP 0 437 014 A2).
Es ist Aufgabe der Erfindung, den Materialeinsatz her
abzusetzen, ohne die Festigkeit dadurch zu verringern.
Diese Aufgabe wird bei einer Parkanlage der eingangs
beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Traversen durch Ausnehmungen in den Seitenwangen
hindurchtreten. Dadurch wird es möglich, unter Beibe
haltung der Festigkeit der Stellflächenkonstruktion de
ren Bauhöhe zu reduzieren, da eine bestimmte Höhe der
Seitenwangen kombiniert werden kann mit der Verwendung
von seitlich hervorstehenden Traversen.
Dabei ist es günstig, wenn am Angriffspunkt der Hub-
oder Tragvorrichtungen Drehlagerungen angeordnet sind,
durch die die Hub- oder Tragvorrichtungen gelenkig mit
den Traversen verbunden sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die Traversen einen nach einer Seite hin schlitzförmig of
fenen Innenraum aufweisen, in den Haltemittel eingesetzt
sind, die durch die seitliche, schlitzförmige Öffnung hin
durch festgelegt sind, und daß die Haltemittel oder mit
diesen verbundene Teile die Lagerung für die Hub- oder
Tragvorrichtungen bilden. Durch die hohle Ausbildung der
Traversen und die Verbindung des Innenraums der Traversen
mit der Umgebung über eine schlitzförmige Öffnung wird es
möglich, in diesem Bereich Haltevorrichtungen in die Tra
versen einzusetzen, an denen die Hub- und Tragvorrichtungen
angreifen können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die Haltemittel einen im Innenraum der Traverse angeordne
ten Gleitstein umfassen, den ein durch die schlitzförmige
Öffnung hindurchtretender Zuganker gegen den Innenraum der
Traverse spannt und dadurch in seiner Position festlegt.
Mit einer solchen Anordnung ist es möglich, in beliebiger
Längsposition in der Traverse Haltevorrichtungen festzu
spannen, um dadurch die Verbindung mit der Hub- und Trag
vorrichtung herzustellen.
Insbesondere können über den Zuganker Lagerkörper für die
Hub- oder Tragvorrichtung an dem Gleitstein gehalten sein,
so daß der Zuganker nicht nur die Funktion übernimmt, den
Gleitstein in der Traverse festzulegen, sondern gleichzei
tig auch die Verbindung zwischen Gleitstein und einem La
gerkörper bewirkt.
Es ist dabei vorteilhaft, wenn die Traversen als Blechbie
ge-Profilelemente ausgebildet sind, da diese bei geringem
Gewicht hohe Festigkeit aufweisen und da diese einen ent
sprechenden Innenraum umschließen, der über eine schlitz
förmige Öffnung mit der Umgebung in Verbindung steht.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der
näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Parkanlage mit
zwei schwenkbar übereinander angeordneten
Parkplattformen;
Fig. 2 eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in
Fig. 1;
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht ähnlich Fig. 2 im
Bereich des Traversenendes und
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Traversenende der
Fig. 3 in Richtung des Pfeiles A.
Die in der Zeichnung dargestellte Parkanlage ist in einem
geschlossenen Raum eines Gebäudes untergebracht, der be
grenzt wird durch einen Boden 1 und eine Decke 2. Oberhalb
des Niveaus des Boden 1 mündet eine Zufahrt 3 in diesen
Raum ein. An der der Zufahrt 3 abgewandten Seite des Raumes
ist ein Stützenpaar 4 aufgestellt, das über eine stabförmi
ge Versteifung 5 festgelegt ist.
An dem Stützenpaar 4 sind zwischen dessen Stützen zwei
Plattformen 6, 7 um eine horizontale Achse verschwenkbar
angeordnet, wobei die obere Plattform 6 am oberen Ende des
Stützenpaares 4 gelagert ist, die untere Plattform 7 dage
gen oberhalb des Bodens 1 und unterhalb der Zufahrt 3.
An der oberen Plattform 6 greift ein Kolbenzylinderaggregat
8 an, das sich auf dem Boden 1 abstützt und das je nach
Auszugslänge die obere Plattform 6 zwischen einer oberen
Stellung (in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien) und einer un
teren Stellung (in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien)
verschwenkt. In der unteren Stellung schließt die obere
Plattform 6 an die Zufahrt 3 an.
Über einen stabförmigen Träger 9 ist die untere Plattform 7
an der oberen Plattform 6 aufgehängt. Dieser Träger 9 ist
im Angriffsbereich des Kolbenzylinderaggregates an der obe
ren Plattform 6 gelenkig gehalten und ist mit der unteren
Plattform 7 ebenfalls gelenkig verbunden, wobei die beiden
Plattformen 6 und 7 im wesentlichen parallel zueinander
verlaufen. In der oberen Stellung der beiden Plattformen
schließt die untere Plattform 7 an die Zufahrt 3 an.
Jede Plattform 6 weist eine Stellfläche 10 auf, die gebil
det wird aus einem plattenförmigen Material, beispielsweise
einem Blech, das durch Profilierung versteift wird. Die
Profilierung kann die Form von Längsrillen 11 aufweisen,
deren Querschnitt vorzugsweise schwalbenschwanzförmig ist
(Fig. 3). Diese profilierte Stellfläche 10 ruht auf einer
Anzahl von quer verlaufenden Traversen 12, die im darge
stellten Ausführungsbeispiel als Blechbiege-Profilteile
ausgebildet sind. Dabei wird ausgehend von einem Blechmate
rial dieses längs parallel verlaufender Biegekanten so ge
bogen, daß ein im wesentlichen geschlossenes Profil ent
steht mit einer oberen Tragfläche 13, senkrecht nach unten
abstehenden Stützen 4 und an deren unterer Kante angeordne
ten, quer verlaufenden flanschförmigen Füßen 15 (Fig. 4).
Der Innenraum 16 ist über eine schlitzförmige Öffnung 17 an
der Unterseite zur Umgebung hin offen.
Die Traversen 12 stehen seitlich über die Stellfläche 10
hervor und treten dabei durch Ausnehmungen 18 in Seitenwan
gen 19 hindurch, die an den Seitenkanten parallel zur
Stellfläche 10 verlaufen und diese begrenzen. In dem über
die Seitenwangen überstehenden Bereich ist in die Traversen
12 ein Gleitstein 20 eingeschoben, in den durch die
schlitzförmige Öffnung 17 hindurch eine Schraube 21 einge
schraubt ist. Diese spannt von der Unterseite her einen
Winkel 22 gegen die Traverse 12, so daß durch das Zusammen
spannen von Gleitstein 20 und Winkel 22 diese Teile relativ
zur Traverse 12 fixiert werden. Der Winkel 22 bildet ein
Drehlager für entweder das. Kolbenzylinderaggregat 8 oder
den Träger 9 (Fig. 4). Da die Traverse 12 zwei nebeneinan
derliegender Innenräume 16 aufweist, kann bei dieser Dop
pelausführung der Traverse in jeden dieser Innenräume eine
entsprechende Lagerung eingeführt werden, so daß in dersel
ben Traverse nebeneinander zwei Lager angeordnet sind, und
zwar sowohl die Lagerung für das Kolbenzylinderaggregat 8
als auch die Lagerung für den Träger 9.
Alle Kräfte, die von dem Kolbenzylinderaggregat 8 und/oder
dem Träger 9 auf die Plattform übertragen werden, werden
bei dieser Ausgestaltung nicht über die Seitenwange einge
leitet, sondern unmittelbar über die Traverse, so daß es
nicht notwendig ist, für die Seitenwange eine entsprechend
kräftige Struktur vorzusehen. Trotzdem ist eine ausreichen
de Festigkeit der Plattform gewährleistet.
Claims (6)
1. Parkanlage für Kraftfahrzeuge mit Plattformen,
die eine von Seitenwangen seitlich begrenzte
Stellfläche für die Kraftfahrzeuge bilden und die
über Hub- oder Tragvorrichtungen höhenverstellbar
sind, wobei die Stellfläche von seitlich über
diese hervorstehenden Traversen unterstützt wird,
an denen die Hub- oder Tragvorrichtungen angrei
fen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Traversen (12) durch Ausnehmungen (18) in
den Seitenwangen (19) hindurchtreten.
2. Parkanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß am Angriffspunkt der Hub- oder Tragvor
richtungen (8, 9) Drehlagerungen (22) angeordnet
sind, durch die die Hub- oder Tragvorrichtungen
(8, 9) gelenkig mit den Traversen (12) verbunden
sind.
3. Parkanlage nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen
(12) einen nach einer Seite hin schlitzförmig of
fenen Innenraum (16) aufweisen, in den Haltemit
tel (20) eingesetzt sind, die durch die seitli
che, schlitzförmige Öffnung (17) hindurch festge
legt sind, und daß die Haltemittel (20) oder mit
diesen verbundene Teile (22) die Lagerung für die
Hub- oder Tragvorrichtungen (8, 9) bilden.
4. Parkanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Haltemittel (20) einen im Innenraum
(16) der Traverse (12) angeordneten Gleitstein
umfassen, den ein durch die schlitzförmige Öff
nung (17) hindurchtretender Zuganker (21) gegen
den Innenraum (16) der Traverse (12) spannt und
dadurch in seiner Position festlegt.
5. Parkanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß über den Zuganker (21) Lagerkörper (22)
für die Hub- oder Tragvorrichtungen (8, 9) an dem
Gleitstein gehalten sind.
6. Parkanlage nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen
(12) als Blechbiege-Profilelemente ausgebildet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996140914 DE19640914C2 (de) | 1996-10-04 | 1996-10-04 | Parkanlage für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996140914 DE19640914C2 (de) | 1996-10-04 | 1996-10-04 | Parkanlage für Kraftfahrzeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19640914A1 DE19640914A1 (de) | 1998-06-04 |
| DE19640914C2 true DE19640914C2 (de) | 1998-09-17 |
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ID=7807837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996140914 Expired - Fee Related DE19640914C2 (de) | 1996-10-04 | 1996-10-04 | Parkanlage für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19640914C2 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1375800A (de) * | 1973-04-25 | 1974-11-27 | ||
| EP0437014A2 (de) * | 1990-01-09 | 1991-07-17 | Park Plus Corporation | Parkierungsvorrichtung für Fahrzeuge auf drei Ebenen |
| DE29608795U1 (de) * | 1996-05-15 | 1996-08-14 | Hydraulik-Liftsysteme Walter Mayer Gmbh, 76646 Bruchsal | Einfahrbegrenzung für eine Parkvorrichtung zum Abstellen von Personenkraftwagen |
-
1996
- 1996-10-04 DE DE1996140914 patent/DE19640914C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19640914A1 (de) | 1998-06-04 |
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