DE19635665A1 - Antriebsvorrichtung für einen kompakten Gurtförderer - Google Patents
Antriebsvorrichtung für einen kompakten GurtfördererInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung
für einen kompakten Gurtförderer. Hierbei ist zwischen
einer innenliegenden Rolle und einer Antriebsrolle ein
Gurt angeordnet, der durch die Antriebsrolle reibschlüssig
angetrieben wird.
Kompakte Gurtförderer, bei denen der in Vorwärts- bzw. in
Förderrichtung bewegte Teil eines endlosen Gurts auf einer
Rollen- oder Gleitführung (gleitend) angetrieben ist, wer
den zum Fördern von kleineren Gegenständen oder
Schüttgütern in großem Umfang eingesetzt. Bei einem her
kömmlichen Antriebssystem wird durch die windenartige Wir
kung der Antriebsrolle auf den Gurt eine Gurtspannung er
zeugt, was mit der Zeit eine relativ starke Verlängerung
des Gurts und damit eine Abnahme des durch die Antriebs
rolle übertragbaren Drehmoments zur Folge hat, weshalb es
notwendig ist, die Gurtspannung durch Anordnung einer zu
sätzlichen Gurtspannvorrichtung aufrecht zu erhalten.
In Fällen, in denen ein derartiger Gurtförderer als Zu
fuhrförderer im Bereich einer Herstellungseinrichtung für
Nahrungsmittel- oder medizinische Produkte eingesetzt
wird, muß die Förderfläche und deren Rand stets sauber
gehalten werden, was durch eine von Zeit zu Zeit oder re
gelmäßig erfolgende Reinigung geschieht, wenn eine Ver
schmutzung eintritt. In Bezug auf die Reinigung der Gurt
oberfläche gibt es keine Probleme, allerdings kann eine
vollständige Reinigung oder ein Abbürsten der rückseitigen
Gurtfläche oder der Umfangsfläche von Rollen nicht statt
finden, außer wenn der Gurt vom Rahmen bzw. den Rollen
abgenommen wird.
Bei dieser bekannten Bauart von Förderern unterliegt der
Gurt einer extremen Beanspruchung, da die vorwärtslaufende
Seite des Gurts stets auf der Gleitführung o. ä. entlang
läuft bzw. -gleitet, weshalb der Fördergurt häufig ersetzt
werden muß. Zum Ersetzen des Fördergurts wird der mit der
Rolle versehene Rahmen vom Unterbau abgenommen, oder eine
Hauptrolle wie etwa eine stirnseitige Rolle muß vom Rahmen
abgenommen werden. In diesem Zusammenhang wird in der ja
panischen Gebrauchsmusteranmeldung mit der Veröffentli
chungsnummer Hei 5-24652 vorgeschlagen, daß der Rahmen auf
einer Seite des Unterbaus frei zu öffnen ist, wobei ein
normaler Förderbetrieb bei geschlossenem Rahmen möglich
ist, und wobei der Gurt abgenommen werden kann, wenn der
Rahmen nach oben geöffnet ist.
Das in dieser genannten japanischen Veröffentlichung be
schriebene System wird aufgrund der Spannung des um die
Antriebsrolle geschlungenen Gurts angetrieben, wobei das
übertragbare Drehmoment aufgrund der Verlängerung des
Gurts vermindert wird und es daher notwendig ist, die
Spannung des Gurts durch die Anordnung einer zusätzlichen
Gurtspannvorrichtung aufrechtzuerhalten. Dies hat aller
dings eine entsprechende Beanspruchung bzw. Schädigung des
Gurts zur Folge, weshalb es nötig ist, den Gurt häufig
auszutauschen.
Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe,
eine Antriebsvorrichtung für einen kompakten Gurtförderer
zu schaffen, bei der keine Gurtspannvorrichtung erforder
lich ist. Die Aufgabe der Erfindung besteht weiterhin dar
in, eine Antriebsvorrichtung zu schaffen, um den Gurt
durch Andrücken der Antriebsrolle oder der innenliegende
Rolle an die Gurtfläche antreiben zu können, wobei der
Gurt zwischen den genannten Rollen zu liegen kommt.
Diese Aufgabe wird durch eine Antriebsvorrichtung für ei
nen kompakten Gurtförderer gelöst, umfassend: einen Rah
men; Gurthalteteile, die am stirnseitigen und hinteren
Endabschnitt des Rahmens gehalten sind; einen endlosen
Gurt, der zwischen den Gurthalteteilen angeordnet ist;
eine Gurtantriebseinheit, die an einer bestimmen Stelle
des unteren Rahmenbereichs lösbar angeordnet ist und eine
Antriebsrolle aufweist, die mit der rücklaufenden, außen
liegenden Gurtfläche des endlosen Gurts in Berührung
steht, sowie einen mit einem Mechanismus zur Herabsetzung
der Drehzahl versehenen Motor, um die Antriebsrolle anzu
treiben; wobei wenigstens eine innenliegende Rolle an dem
unteren Rahmenbereich angeordnet ist, der der Befesti
gungsposition der Antriebseinheit entspricht, und mit der
rücklaufenden, innenliegenden Gurtfläche in Berührung
steht; und eine Andruckeinrichtung, die zwischen der in
nenliegenden Rolle und der Antriebsrolle angeordnet ist,
um den Gurt zwischen den beiden Rollen entweder von der
Seite der Antriebsrolle zur innenliegenden Rolle oder von
der Seite der innenliegenden Rolle zur Antriebsrolle ela
stisch zusammenzudrücken.
Das stirnseitige und rückseitige Gurthalteteil kann je
weils ein nicht drehendes Gurtführungsteil in Gleitbauart
sein, wobei die Teile fest oder lösbar auf dem jeweiligen
Endabschnitt des Rahmens befestigt sind, oder es können
hierfür Rollen oder Walzen vorgesehen sein, die fest oder
lösbar am Endabschnitt des Rahmens gehalten sind. Die obe
ren Endabschnitte des linken und rechten Rahmenteils sind
mittels einer Rollen- bzw. Gleitführung miteinander ver
bunden, die so ausgelegt sein kann, daß eine Anzahl von
Tragrollen mit bestimmten Zwischenräumen zwischen den ge
genüberliegenden linken und rechten Rahmenteilen angeord
net ist.
In einer Ausführungsform zeichnet sich der kompakte Gurt
förderer dadurch aus, daß der Rahmen lösbar am oberen Ab
schnitt der Antriebseinheit mittels einer Schraube und
einer Sperrklinke lösbar angeordnet ist, wobei das stirn
seitige und rückseitige Gurthalteteil jeweils an der
Stirnseite und an der Rückseite des Rahmens gehalten sind,
um den endlosen Gurt aufzunehmen. Die Antriebsrolle, die
mit der außenliegenden Gurtfläche auf der Rücklaufseite in
Berührung steht, wird von einem mit einem Federelement
versehenen, beweglichen Rahmenkörper abgestützt. Wenig
stens eine der innenliegenden Rollen, die mit der inneren
Gurtfläche an der Rücklaufseite in Berührung steht, ist am
unteren Rahmenbereich gehalten, wo die Antriebseinheit
befestigt ist. Auf die Antriebsrolle wirkt ständig die
Kraft des Federelements, wodurch sie zur innenliegenden
Rolle hin gedrückt wird, wobei der Gurt zwischen der in
nenliegenden Rolle und der Antriebsrolle reibschlüssig
erfaßt wird, indem die Antriebsrolle von außerhalb des
Gurts angedrückt wird.
In einer Ausführungsform ist das Federelement eine ebene
Feder, deren einer Rand auf dem Halterahmen der Antriebs
einheit fixiert ist und deren anderer Rand einen freien
Endabschnitt aufweist, um eine Kraft auf den Motor und die
Antriebsrolle auszuüben.
In einer weiteren Ausführungsform zeichnet sich der kom
pakte Gurtförderer dadurch aus, daß der Rahmen lösbar am
oberen Abschnitt der Antriebseinheit angeordnet ist und
die stirnseitige und rückseitige Rolle an der Stirnseite
und an der Rückseite des Rahmens angeordnet sind. Die An
triebsrolle, die mit der äußeren Gurtfläche an der Rück
laufseite in Berührung steht, wird von einem mit einer
Gummifeder versehenen, beweglichen Rahmenkörper abge
stützt, wobei wenigstens eine der innenliegenden Rollen,
die mit der inneren Gurtfläche an der Rücklaufseite in
Berührung stehen, am unteren Rahmenbereich angeordnet ist,
wo die Antriebseinheit befestigt ist. Auf die Antriebsrol
le wirkt ständig eine Kraft aufgrund der Gummifeder, wo
durch sie zur innenliegenden Rolle hin gedrückt wird. Der
Gurt zwischen der innenliegenden Rolle und der Antriebs
rolle wird durch Andrücken der Antriebsrolle von der Au
ßenseite des Gurts her reibschlüssig erfaßt.
Die Gummifeder übt ständig eine Kraft auf die Antriebsrol
le aus, um sie nach oben vorzuspannen, wobei der nach oben
gerichtete Winkel durch einen Anschlagbolzen eingestellt
wird.
Die Gummifeder besteht bevorzugt aus einer inneren und
einer äußeren, quadratischen, zylindrischen, aus Metall
bestehenden Hülse und einem Gummikörper zylindrischer Form,
wobei die innere Hülse in einem gegenüber der äußeren Hül
se um 45° versetzten Zustand in die äußere Hülse einge
setzt ist und mehrere Gummikörper (vier Stück) jeweils
zwischen eine Außenfläche der inneren Hülse und den ent
sprechenden Eckbereich der äußeren Hülse eingepreßt wer
den. Die Federcharakteristik ist vom nichtlinearen Typ,
und der zylindrische Gummikörper wird unter Verdrehung
zusammengedrückt, um die Federwirkung bereitzustellen,
wodurch die Antriebsbewegung unter gleichzeitiger Absorp
tion von Schwingungen und Geräuschen sicher übertragen
wird. Der Torsionswinkel von ±30° ist akzeptabel, und die
Torsionssteifigkeit steigt mit zunehmender Belastung. Die
innere Reibung des Gummikörpers beträgt das 1000-fache und
mehr verglichen mit einem Federkörper aus Metall, bei
spielsweise mit einer Stahlfeder, wobei eine rasch abneh
mende Amplitude von Schwingungen aufgrund Resonanz oder
Stößen erzielt wird.
Die Gurthalteteile, die Tragrollen, die innenliegenden
Rollen, die Antriebsrolle sowie die Gleitführung haben je
weils konkave Nuten in der Mitte, während ein entsprechen
der, konvexer Gleitabschnitt in der Mitte in Längsrichtung
des endlosen Gurts auf dessen Rückseite angebracht ist,
der in die konkave Nut eingreift, so daß eine seitliche
Hin- und Herbewegung des Gurts vermieden wird, wobei al
lerdings diese konkaven Nuten und der konkave Gleitab
schnitt für die Vorrichtung nicht unbedingt notwendig
sind.
Bei einer anderen Ausführungsform weist die Antriebsein
heit einen Motor und ein Getriebe auf, die in Längsrich
tung des bewegbaren Rahmenkörpers befestigt sind, wobei
die Antriebsrolle auf drehenden Wellen fixiert ist, die
von der linken und rechten Seite des Getriebes vorstehen.
Mehrere Sperrklinken, die eine Feder und eine Eingreif
klinke aufweisen, sind zwischen einer T-förmigen Nut der
seitlichen Rahmenseite und einer Seitenplatte der An
triebseinheit vorgesehen, wodurch die Vorrichtung so auf
gebaut ist, daß der Rahmen und die Antriebseinheit lösbar
aneinander gehalten sind.
Der mit einem Mechanismus zur Herabsetzung der Drehzahl
versehene Motor und die Antriebsrolle sind bevorzugt im
Tragrahmen der Antriebseinheit angeordnet, wobei eine Ket
te zwischen einem Ritzel einer Ausgangswelle des mit einem
Mechanismus zur Herabsetzung der Drehzahl versehenen Mo
tors und einen auf der Welle der Antriebsrolle angeordne
ten Ritzel vorhanden ist. Die innenliegende Rolle und die
andrückende Rolle sind auf dem Rahmen an dem Abschnitt an
geordnet, wo die Antriebseinheit befestigt ist, und die
innenliegende Rolle ist am schräg verlaufenden, unteren
Abschnitt der Antriebsrolle angeordnet, um den Gurt in
einem Winkelbereich von nahezu 135° um die Außenfläche der
Antriebsrolle herumzuschlingen bzw. zu führen. Die Vor
richtung kann so aufgebaut sein, daß der Rahmen und die
Antriebseinheit mittels Sperrklinken lösbar aneinander
gehalten sind, wobei die Sperrklinken zwischen der Welle
der Antriebsrolle und der seitlichen Platte des Tragrah
mens angeordnet sind und einen Neigungswinkel von nahezu
45° in Bezug auf eine vertikale Linie, die die Wellenachse
der Antriebsrolle beinhaltet, aufweisen, so daß die An
triebsrolle von außerhalb des Gurts angedrückt wird.
In einer anderen Ausführungsform befindet sich eine der
innenliegenden Rollen nahezu in der Mitte der Rahmenunter
seite, wobei es möglich ist, den Gurt durch die innenlie
gende Rolle und die Antriebsrolle in der Antriebseinheit
zu halten, oder aber, den Gurt durch die stirnseitige Rol
le auf dem rückseitigen Endabschnitt des Rahmens und die
Antriebsrolle in der Antriebseinheit zu halten.
Bei dem vorstehend beschriebenen Aufbau der Vorrichtung
wird der zwischen der innenliegenden Rolle und der An
triebsrolle gehaltene Gurt durch Andrücken der Antriebs
rolle von der Außenseite des Gurts her reibschlüssig er
faßt. Die Antriebseinheit und der Rahmen können voneinan
der getrennt werden, indem die Schraube, die die Teile
aneinander hält, gelöst wird, wodurch der Gurt gelockert
wird und vom Rahmen abgenommen werden kann und die beiden
Oberflächen des Gurts gereinigt werden können. Auch können
bestimmte Bereiche des Rahmens und der Antriebseinheit zu
Wartungszwecken gereinigt und geprüft werden. Anschließend
werden die Teile wieder zum Gebrauch miteinander zusammen
gesetzt. Die Antriebsrolle wird durch die Gummifeder gegen
die innenliegende Rolle angedrückt bzw. damit in Berührung
gebracht, um den Gurt an dessen Außenseite reibschlüssig
zu erfassen und anzutreiben, wobei keine Gurtspannvorrich
tung erforderlich ist, um einen kompakten Aufbau der Vor
richtung zu erzielen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungs
beispiels in mehreren Ausführungsformen und unter Bezug
nahme auf eine Zeichnung weiter beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der
Antriebsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 einen Teil einer Schnittansicht von vorn entlang
Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung, wobei die An
triebseinheit von einem Rahmen eines Förderers gemäß einer
Vorrichtung nach Fig. 1 abgenommen ist;
Fig. 4 eine Draufsicht von unten auf eine vom Rahmen abge
nommen dargestellte Antriebseinheit;
Fig. 5 eine horizontale Teilansicht der Vorrichtung nach
Fig. 3 von vorn im Schnitt;
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Antriebseinheit einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 eine horizontale Teilansicht der in Fig. 6 darge
stellten Ausführungsform von vorn im Schnitt;
Fig. 8 eine Seitenansicht der vom Rahmen nach der Ausfüh
rungsform in Fig. 6 abgenommenen Antriebseinheit;
Fig. 9 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 10 eine Seitenansicht einer vierten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 11 eine schematische Seitenansicht der ersten bis
dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 12 eine schematische Seitenansicht der vierten Aus
führungsform der Erfindung;
Fig. 13 eine schematische Seitenansicht einer fünften Aus
führungsform der Erfindung;
Fig. 14 eine schematische Seitenansicht einer sechsten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 15 eine erläuternde Darstellung des Antriebsteils des
Gurtförderers gemäß einer siebten Ausführungsform, wobei
- (a) eine Draufsicht auf eine Andruckeinrichtung zeigt, wobei der entsprechende Rahmenabschnitt weggelassen ist,
- (b) eine Seitenansicht dieses Teils zeigt, und
- (c) eine Seitenansicht der Andruckeinrichtung zeigt;
Fig. 16 eine erläuternde Darstellung des Antriebsteils des
Gurtförderers gemäß einer achten Ausführungsform, wobei
- (a) eine Draufsicht auf eine Andruckeinrichtung zeigt, wobei der entsprechende Rahmenabschnitt weggelassen ist,
- (b) eine Seitenansicht dieses Teils zeigt, und
- (c) eine Seitenansicht der Andruckeinrichtung zeigt; und
Fig. 17 eine erläuternde Darstellung des Antriebsteils des
Gurtförderers gemäß einer neunten Ausführungsform, wobei
- (a) eine Draufsicht auf eine Andruckeinrichtung zeigt, wobei der entsprechende Rahmenabschnitt weggelassen ist,
- (b) eine Seitenansicht dieses Teils zeigt, und
- (c) eine Seitenansicht der Andruckeinrichtung zeigt.
Das Prinzip der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnungen erläutert, wobei zunächst auf Fig.
1 bis 5 Bezug genommen sei, die eine erste Ausführungsform
einer Antriebseinrichtung für einen kompakten Gurtförderer
zeigen. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung
und Fig. 2 eine horizontale Ansicht von vorn längs Linie
A-A in Fig. 1 im Schnitt.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist eine Antriebsein
heit 12 auf einem Fußteil 11 mittels einer Schraube 13
gehalten bzw. fixiert, und ein Rahmen 15 ist lösbar auf
der Einheit angebracht. Ein stirnseitiges Gurthalteteil
(oder eine stirnseitige Rolle) 21 sowie ein rückseitiges
Gurthalteteil (oder eine hintere Rolle) 22 sind am vorde
ren bzw. stirnseitigen und hinteren Abschnitt des Rahmens 15
angebracht, wobei ein endloser Gurt 20 zwischen den
beiden Bandhalteteilen umläuft und somit einen kompakten
Gurtförderer bildet.
Das Fußteil 11 ist selbstverständlich nicht auf die Aus
führungsform beschränkt, die in den oben angesprochenen
Figuren erläutert ist. Es kann darüber hinaus ein zusätz
liches, nicht dargestelltes Fußteil lösbar am Rahmen 15
gehalten sein, welches getrennt von der Antriebseinheit 12
angeordnet ist, so daß es den Rahmen in Zusammenwirken mit
dem Fußteil 11 abstützt.
Das stirnseitige Gurthalteteil 21 und das rückseitige
Gurthalteteil 22, die jeweils an einem Endabschnitt des
Rahmens gehalten sind, sind in Form von Rollen darge
stellt, können allerdings auch statt dessen als nicht dreh
bare Gleitführungselemente ausgeführt sein, die lösbar in
eine Nut bzw. Aussparung (nicht dargestellt) auf der In
nenseite des Rahmens eingesetzt sind.
Wie aus der Schnittansicht in Fig. 2 hervorgeht, weist der
Rahmen 15 T-förmige Nuten 18, 19 auf, die jeweils an des
sen Seitenflächen und Unterseiten angebracht sind, wobei
weiterhin eine Gleitführung 16 einteilig zwischen den bei
den seitlichen Rahmenkörpern bzw. zusammen mit diesen aus
gebildet ist.
Im Befestigungsbereich der Antriebseinheit sind innenlie
gende Rollen 23, 24 im unteren Bereich des Rahmens ange
bracht, um mit der inneren Gurtfläche des rücklaufenden
Teils des Gurts in Kontakt zu stehen. Diese innenliegenden
Rollen 23, 24 sind am unteren Bereich des Rahmens mittels
eines Lagerungsteils 28 befestigt, das in der T-Nut 19 der
Unterseite des Rahmens sitzt. Bei dem dargestellten Rahmen
15 sind die oberen Enden der linken und rechten Rahmentei
le über die Gleitführung 16 miteinander verbunden, während
eine Anzahl von Tragrollen, von denen hier keine darge
stellt sind, mit gegenseitigem Abstand zwischen den einan
der gegenüberstehenden linken und rechten Rahmenteilen
angeordnet sein können.
Eine Antriebsrolle 30, die mit der äußeren Gurtfläche des
rücklaufenden Gurtteils in Kontakt steht, ist in der An
triebseinheit 12 angeordnet. Diese Antriebsrolle 30 wird,
wie nachfolgend noch beschrieben wird, durch eine Gummife
der 33 ständig gegen die innenliegende Rolle angedrückt
und übt dadurch auf diese eine Kraft aus. Der Gurt 20 wird
durch die innenliegenden Rollen 23 und 24 sowie die An
triebsrolle 30 zusammengedrückt gehalten, wobei der auf
diese Weise gehaltene Gurt durch den Andruck der Antriebs
rolle von außerhalb des Gurts reibschlüssig erfaßt und
angetrieben wird.
Die Antriebseinheit 12 umfaßt die Antriebsrolle 30, einen
tragenden Rahmen 31, einen beweglichen Rahmenkörper 32,
eine Gummifeder 33a, eine Andruckeinrichtung 33 wie etwa
eine ebene Feder 60 (wie in der nachfolgend noch zu erläu
ternden Fig. 9 dargestellt ist) und einen Motor 41, der
mit einem Mechanismus zur Herabsetzung der Drehzahl ver
sehen ist.
Der tragende Rahmen 31 wird durch linke und rechte, seit
liche Platten 31a, eine Verbindungsplatte 31b und eine in
der Ecke der beiden seitlichen Platten 31a angebrachte
Platte 31c (Fig. 4) gebildet. Jede Platte 31c weist ein
Schraubenloch 31d auf, um eine Schraube 14 aufzunehmen, so
daß die Antriebseinheit 12 am Rahmen 15 befestigt werden
kann. Der bewegliche Rahmenkörper 32 sitzt auf dem tragen
den Rahmen 31 und wird ständig mit einer Kraft beauf
schlagt, so daß er nach oben vorgespannt ist, was durch
das Drehmoment der Gummifeder 33a erfolgt, wie nachfolgend
noch im einzelnen beschrieben wird. Der Motor 41 mit dem
die Drehzahl herabsetzenden Mechanismus und der Antriebs
rolle 30, die auf einer Ausgangswelle 42 des Motors 41
befestigt ist, sind auf dem beweglichen Rahmenkörper 32
angebracht. Eine konkave Nut 43 ist in der Mitte des Um
fangs der Antriebsrolle 30 eingearbeitet und kann mit ei
nem konvexen Gleitabschnitt 20a der rückseitigen Gurtflä
che zusammenwirken. Weitere Reibflächen 44, 44 sind an
beiden Seiten der Antriebsrolle mittels eines ausgehärte
ten Urethanharzes ausgebildet. Fig. 11 zeigt hierzu eine
erläuternde, schematische Seitenansicht dieser ersten Aus
führungsform der Vorrichtung.
Die Gummifeder (das Federelement) 33a ist so hergestellt,
daß vier zylindrische Gummikörper 37 zwischen die aus Me
tall bestehende Innenhülse 35 und die Außenhülse 36 einge
preßt werden, wobei die Teile so zusammengesetzt sind, daß
sie längs einer Achse durch den Mittelpunkt der Hülse 36
um 45° gegeneinander versetzt sind. Die zylindrischen Gum
mikörper 37 werden bei Verdrehen zusammengedrückt und er
zeugen eine nichtlineare Charakteristik der Gummifeder,
wodurch eine Torsionskraft auf die innere und äußere Hülse
wirkt. Die Anordnung ist so, daß die innere Hülse 35 fi
xiert und die äußere Hülse 36 frei beweglich ist, wodurch
eine schwingende Bewegung der Vorrichtung sicher übertra
gen wird und gleichzeitig Vibrationen und Geräusche absor
biert werden. Die Vorteile dieser Vorrichtung liegen in
einer größeren Elastizität und einer geringeren permanen
ten Verformung, wobei die Vorrichtung weiterhin wider
standsfähig gegenüber Stoßbelastungen ist und eine lange
Lebensdauer aufweist.
Aufgrund der Federeigenschaften der Gummifeder 33a kann
ein Verdrehungswinkel innerhalb eines Bereichs von ±30°
akzeptiert werden, wobei die Torsionssteifigkeit bei zu
nehmender Belastung proportional ansteigt. Die Drehmoment
charakteristik wird durch die Länge der inneren und äuße
ren Hülsen und die des zylindrischen Gummikörpers festge
legt. Neben den Federeigenschaften hat der Gummikörper
auch gute Dämpfungseigenschaften, da die innere Reibung
mehr als das 1000-fache von Metall, wie etwa von Feder
stahl, beträgt wodurch Vibrationen aufgrund von resonanz-
oder stoßartigen Schwingungen gut gedämpft werden.
Wie vorstehend beschrieben, wird der bewegliche Rahmenkör
per 32 durch die Gummifeder 33a abgestützt. Dies erfolgt
so, daß die beiden Enden der inneren Hülse 35 der Gummife
der 33a auf den seitlichen Platten 31a der Antriebseinheit
12 mittels einer Befestigungseinrichtung 38 gehalten wer
den und die äußere Hülse 36 einerseits durch einen geboge
nen Halteabschnitt 34, der auf dem bewegbaren Rahmenkörper
32 ausgebildet ist, und andererseits durch ein Stützteil
34a, das gegenüber dem Halteabschnitt 34 liegt, gehalten
wird. Ein Flansch 39 ist ausgebildet, indem die Endab
schnitte des Halteabschnitts 34 und des Halteteils 34a
verlängert sind, und ein Anschlagbolzen 40 steht von einer
Verbindungsplatte 31b vor, so daß er den Flansch 39 be
rührt. Der Winkel, der die obere Grenze der Bewegung des
beweglichen Rahmenkörpers 32 darstellt, wird durch den
Anschlagbolzen 40 eingestellt, um ein einfaches Zusammen
setzen des Rahmens 15 und der Antriebseinheit 12 zu ermög
lichen, so daß eine übermäßige Aufwärtsbewegung der durch
den beweglichen Rahmenkörper gehaltenen Antriebsrolle 30
vermieden wird.
Die Antriebsrolle 30 und die Rollen 23 und 24 weisen je
weils konkave Nuten 43, 23a, 24a entlang der Umfangsfläche
der Mitte der Rolle auf, wobei in entsprechender Weise ein
konvexer Gleitabschnitt 20a in der Mitte der rückseitigen
Oberfläche des endlosen Gurts 20 in dessen Längsrichtung
vorgesehen ist, der in die konkaven Nuten in den Oberflä
chen der Rollen eingreift, so daß eine seitliche Hin- und
Herbewegung des Gurts vermieden wird. Weiterhin sind auf
den Gurthalteteilen 21 und 22 sowie auf den Tragrollen
oder ähnlichem, sofern vorhanden, konkave Nuten ausgebil
det, wobei allerdings diese konkaven Nuten und der konvexe
Gleitabschnitt auch weggelassen werden könnten, wenn nur
eine unbedeutende Hin- und Herbewegung des Gurts auftritt.
Nachfolgend wird der Antrieb des Gurts beschrieben.
Der Gurt 20 zwischen den innenliegenden Rollen 23 und 24
und der Antriebsrolle 30 wird mit einem bestimmten Drehmo
ment mittels Reibschluß erfaßt und angetrieben, indem die
Antriebsrolle 30 von außerhalb des Gurts angedrückt wird,
wobei auf dem Gurt befindliche Gegenstände in der in Fig.
1 mit einem Pfeil bezeichneten Richtung befördert werden.
Herkömmliche Antriebssysteme, bei denen der Gurt an die
Antriebsrolle angedrückt wird, benötigen zum Aufbau der
Gurtspannung eine Gurtspannvorrichtung, wogegen bei der
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Anbrin
gung einer zusätzlichen Gurtspannvorrichtung vermieden
wird, indem die Antriebsrolle 30 wie erläutert an den Gurt
angedrückt wird.
Die Antriebseinheit 12 und der Rahmen 15 können voneinan
der gelöst werden, indem die Schraube 14, die beide Teile
aneinander hält, gelöst wird. Fig. 3 zeigt eine Seitenan
sicht der Ausführungsform, bei der die Antriebseinheit 12
vom Rahmen 15 der in Fig. 1 dargestellten Antriebsvorrich
tung des Förderers abgenommen ist. Fig. 4 zeigt eine An
sicht von unten der vom Rahmen abgenommenen Antriebsein
heit, und Fig. 5 zeigt eine horizontale, vordere Teilan
sicht der in Fig. 3 erläuterten Ausführungsform. Der Gurt
20 lockert sich nach dem Lösen der Antriebseinheit vom
Rahmen, wie vorstehend beschrieben, und kann vom Rahmen 15
abgenommen werden. Anschließend wird die Außen- und Innen
fläche des Gurts gereinigt und bestimmte Bereiche des Rah
mens und/oder der Antriebseinheit können abgebürstet wer
den o. ä. oder im Hinblick auf Wartungszwecke geprüft wer
den, wonach die Teile zur erneuten Verwendung wieder zu
sammengesetzt werden.
Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht des Antriebsbereichs der
zweiten Ausführungsform, und Fig. 7 zeigt eine horizontale
Teilansicht der in Fig. 6 dargestellten Vorrichtung von
vorn. Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht der Antriebseinheit,
und zwar in einem von der Vorrichtung nach Fig. 6 abgenom
menen Zustand. In der Antriebseinheit 12 dieser Ausfüh
rungsform sind ein Motor 45 und ein Getriebe 46 in Längs
richtung des beweglichen Rahmenkörpers 32 angebracht. Ro
tierende Wellen 47, 47 stehen an der linken und rechten
Seite des Getriebes 46 vor, wobei Antriebsrollen 48, 48
darauf gehalten sind. Weiterhin sind mehrere Sätze Sperr
klinken 57, 57, die jeweils mit einer Feder und einer Ein
greifklinke versehen sind, zwischen der T-förmigen Nut 18
an der Seitenfläche des Rahmens 15 und der Seitenplatte
31a der Antriebseinheit 12 so angebracht, daß der Rahmen
und die Antriebseinheit lösbar aneinander gehalten sind.
In Fällen, in denen es nicht genügt, daß der Rahmen und
die Antriebseinheit lediglich mit den Sperrklinken 57 an
einander gehalten sind, ist es möglich, sie darüber hinaus
mit der Schraube 14 aneinander zu fixieren, die in Zusam
menhang mit der ersten Ausführungsform beschrieben worden
ist. Fig. 10 zeigt eine schematische Seitenansicht der
zweiten Ausführungsform der Vorrichtung, ebenso wie eine
der davor beschriebenen Ausführungsform.
Die Eigenschaften der Gummifeder sind nachfolgend in Ta
belle 1 beschrieben:
Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht des Antriebsbereichs einer
dritten Ausführungsform, wobei eine ebene Feder 60 anstel
le der Gummifeder in der Vorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform verwendet wird, um eine Antriebsrolle 48
elastisch abzustützen. Die hier erläuterte ebene, flache
Feder besitzt, von der Seitenfläche her gesehen, eine
L-förmige Gestalt, wobei der eine Schenkel 61 auf dem tra
genden Rahmen 31 der Antriebseinheit mittels eines Bolzens
62 befestigt ist und der andere Schenkel 62 das freie Ende
der Feder bildet, um den Motor 45 und die Antriebsrolle 48
mit einer Kraft zu beaufschlagen. Abmessungen und Formge
bung der ebenen Feder 60 werden mittels einer Formel für
Spannung und Auslenkung auf der Basis der Dicke, Breite,
verfügbaren Länge, des Elastizitätsmoduls und der Bela
stung bestimmt. In dieser Ausführungsform wird der Gurt 20
zwischen den innenliegenden Rollen 23 und 24 und der An
triebsrolle 48 mit einem bestimmten Drehmoment reibschlüs
sig erfaßt bzw. angetrieben, indem die Antriebsrolle 48
von der Außenseite des Gurts her angedrückt wird, wodurch
Gegenstände auf dem Gurt befördert werden. Die Antriebs
rolle 48 wird in Richtung auf den Gurt angedrückt, wodurch
eine Spannvorrichtung für den Gurt entfallen kann.
Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht des Antriebsbereichs ei
ner vierten Ausführungsform, und Fig. 12 zeigt eine sche
matische Seitenansicht dieser Ausführungsform. Bei dieser
Ausführungsform sind der Rahmen 15 und die Antriebseinheit
12 über die Schraube 14 und die Sperrklinke 57 lösbar an
einander gehalten, wobei allerdings hierbei die Gummifeder
und der bewegliche Rahmenkörper im Gegensatz zu dem vor
stehend beschriebenen Ausführungsformen in der Antriebs
einheit 12 nicht vorhanden sind. Die Antriebsrolle 45 wird
daher über eine weitere Sperrklinke 58 an die Oberfläche
des Gurts angedrückt.
Ein Motor, der mit einem Mechanismus zur Herabsetzung der
Drehzahl versehen ist, sowie eine Antriebsrolle 55 sind in
einem tragenden Rahmen der Antriebseinheit 12 unterge
bracht. Eine Kette 51 läuft über ein Ritzel 52 der Aus
gangswelle des mit dem die Drehzahl herabsetzenden Mecha
nismus versehenen Motors 50 und über ein Ritzel 52, das
auf der Welle der Antriebsrolle sitzt. Die innenliegende
Rolle 25 und die andrückende Rolle 26 sind auf dem Rahmen
15 dort angeordnet, wo die Antriebseinheit 12 angebracht
ist. Die innenliegende Rolle 25 ist an dem schräg verlau
fenden, unteren Bereich der Antriebsrolle 55 angeordnet,
um den Gurt im Bereich eines Winkels von nahezu 135° um
die Umfangsfläche der Antriebsrolle 55 herumzuschlingen.
Um die Antriebsrolle 55 von der Außenseite des Gurts her
anzudrücken, ist eine Sperrklinke 58 als bzw. anstelle
eines Federelements zwischen der Welle der Antriebsrolle
55 und der Seitenplatte des tragenden Rahmens unter einem
Neigungswinkel von nahezu 45° gegenüber einer vertikalen
Linie, welche die Achse der Antriebsrolle 55 beinhaltet,
angebracht.
In dem oben beschriebenen Fall wird der Gurt zwischen der
innenliegenden Rolle 25 und der Antriebsrolle 30 ebenfalls
mit einem bestimmten Drehmoment reibschlüssig erfaßt und
angetrieben, indem die Antriebsrolle 55 von der Außenseite
des Gurts her angedrückt wird, wobei die auf dem Gurt be
findlichen Gegenstände in der in Fig. 10 mit einem Pfeil
bezeichneten Richtung befördert werden. Die Schraube 14
und die Sperrklinken 57, die die Antriebseinheit 12 und
den Rahmen 15 aneinanderhalten, können entfernt werden und
die Sperrklinke 58 gelockert werden, wodurch die Antriebs
einheit 12 und der Rahmen 15 voneinander getrennt werden
können. In dieser Ausführungsform wird die Antriebseinheit
12 sowohl durch die Sperrklinke 57 als auch durch die
Schraube 14 am Rahmen 15 gehalten, wobei die Schraube 14
entfallen kann, wenn die Teile mit ausreichender Festig
keit allein durch die Sperrklinke 57 aneinander gehalten
werden, oder es kann umgekehrt die Sperrklinke 57 entfal
len, wenn die Teile allein durch die Schraube 14 mit aus
reichender Festigkeit aneinander gehalten werden.
Fig. 13 ist eine schematische Querschnittsansicht der
fünften Ausführungsform der Erfindung, wobei eine innen
liegende Rolle 27 im wesentlichen in der Mitte der Unter
seite des Rahmens angebracht ist und der Gurt 20 zwischen
dieser innenliegenden Rolle 27 und der Antriebsrolle 30
der Antriebseinheit 12 geführt ist.
Fig. 14 ist eine schematische Seitenansicht der sechsten
Ausführungsform der Erfindung, wobei die stirnseitige Rol
le 21 am hinteren Ende des Rahmens und die Antriebsrolle
30 in der Antriebseinheit 12 den Gurt 20 klemmen bzw. füh
ren und wobei somit die stirnseitige Rolle 21 auch als
innenliegende Rolle dient.
Nachfolgend sei auf eine siebte Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung eingegangen. Fig. 15 ist eine erläu
ternde Ansicht, die den Aufbau der Vorrichtung gemäß der
siebten Ausführungsform zeigt. Wie aus Fig. 15 hervorgeht,
besteht der Unterschied dieser Ausführungsform gegenüber
den oben beschriebenen, ersten bis sechsten Ausführungs
formen darin, daß die innenliegende Rolle in Richtung nach
unten mit einer elastischen Kraft beaufschlagt wird und
daß hierdurch die Reibungskraft zwischen der innenliegen
den Rolle und der Antriebsrolle erzeugt wird, wodurch der
Gurtförderer antreibbar ist.
Fig. 15(a) ist eine Draufsicht auf den Antriebsteil des
Gurtförderers gemäß der siebten Ausführungsform, während
Fig. 15(b) eine Seitenansicht hiervon zeigt und Fig. 15(c)
eine Seitenansicht einer Andruckeinrichtung zeigt. Wie aus
den Figuren hervorgeht, ist bei dieser Vorrichtung eine
Lagerstrebe 74 zwischen zwei Rahmen bzw. Rahmenteilen 15
angebracht, die parallel zueinander angeordnet sind, wobei
die Gummifeder 33a an der Lagerstrebe 74 befestigt ist, um
als Andruckmittel 33 zu wirken. Konkave Nuten 71a, 72a
sind am mittleren Abschnitt der innenliegenden Rollen 71
und 72 ausgebildet. Die Achsen der innenliegenden Rollen
sind mit bestimmten gegenseitigen Abständen an der Unter
seite einer Platte 73 drehbar gehalten, wobei diese Achsen
durch die Gummifeder 33a abgestützt werden, wodurch die
Rollen 71, 72 mit einer Kraft beaufschlagt werden und in
Richtung auf die Innenseite des endlosen Gurts 20 der
rücklaufenden Seite angedrückt werden.
Eine Antriebseinheit 76, die in einem tragenden Rahmen 75
mit käfigförmiger Gestalt angeordnet ist, sitzt an der
Unterseite des Rahmens 15. Die Antriebseinheit 76 weist
eine Antriebsrolle 77 auf, um den endlosen Gurt 20 zwi
schen den innenliegenden Rollen 71 und 72 zu halten, sowie
einen Motor 78, dessen Achse auf der Mittelachse der An
triebsrolle 77 liegt, um die Antriebskraft zu übertragen.
Sperrklinken 57 und 58 sind am seitlichen Abschnitt des
tragenden Rahmens 75 gehalten, um den tragenden Rahmen 75
lösbar am Rahmen 15 zu fixieren, ebenso wie in der in Fig.
6 erläuterten Ausführungsform, wobei die Sperrklinken 57
und 58 nach oben gezogen werden können, um das Zusammen
wirken mit dem Rahmen 15 zu lösen, wodurch die gesamte
Antriebseinheit 76 vom Rahmen 15 abgenommen werden kann.
Nachfolgend sei auf die Funktionsweise der siebten Ausfüh
rungsform eingegangen. Wie aus Fig. 15(b) hervorgeht, ist
die Antriebseinheit 76 auf dem Rahmen 15 fixiert, wobei
die Antriebsrolle 77, die innerhalb der Antriebseinheit 76
angeordnet ist, unterhalb der innenliegenden Rollen 71 und
72 liegt, wodurch die rücklaufende Seite des endlosen
Gurts 20 zwischen der Antriebsrolle 77 und den innenlie
genden Rollen 71 und 72 gehalten bzw. erfaßt wird. Wie
weiter aus Fig. 15(c) hervorgeht, werden die beiden innen
liegenden Rollen 71 und 72 über die Gummifeder 33a mit
einer Kraft beaufschlagt und nach unten gedrückt. Die An
triebsrolle 77 wird in Drehung versetzt, während der end
lose Gurt 20 mit einem bestimmten Druck gehalten wird, so
daß er über Reibungskräfte in Bewegung gesetzt werden
kann.
Wenn es erforderlich ist, die Oberfläche des endlosen
Gurts 20 zu reinigen, werden die Sperrklinken 57 und 58
gelöst, um den gesamten tragenden Rahmen 75 von der An
triebseinheit 76 abzunehmen. Dadurch wird die Kraft, mit
der die Antriebsrolle 77 und die innenliegenden Rollen 71
und 72 gegeneinander angedrückt werden, entlastet, und der
endlose Gurt 20 löst sich von den innenliegenden Rollen 71
und 72. Anschließend kann die stirnseitige Rolle 21 und
die endseitige Rolle 22 herausgenommen werden, wie dies
Fig. 1 zeigt, und der endlose Gurt 20 kann in einfacher
Weise abgenommen werden. Nach der Reinigung des endlosen
Gurts 20 kann dieser wieder eingesetzt werden, wobei die
Vorgehensweise so ist, daß die vorstehend beschriebenen
Schritte in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt werden.
Die vorstehend beschriebene, siebte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Gurtförderers unterscheidet sich von den
anderen, oben beschriebenen Ausführungsformen dahingehend,
daß die Reibungskraft zwischen den innenliegenden Rollen
und der Antriebsrolle 77 dadurch erzeugt wird, daß die
innenliegenden Rollen 71 und 72 mit einer nach unten wei
senden Kraft beaufschlagt werden, während die Möglichkeit
der Abnahme des Gurts in der gleichen Weise wie bei den
übrigen Ausführungsformen gegeben ist, so daß der endlose
Gurt 20 einfach dadurch eingesetzt oder herausgenommen
werden kann, daß die Sperrklinken 57 und 78 gelöst werden.
Diese Ausführungsbeispiel ist insbesondere für Anwendungen
im Nahrungsmittelbereich sehr vorteilhaft, wo eine häufi
ge, routinemäßige Reinigung des Fördergurts erforderlich
ist.
Fig. 16 erläutert den Aufbau eines Gurtförderers gemäß
einer achten Ausführungsform der Erfindung, wobei Fig.
16(a) eine Draufsicht zeigt, Fig. 16(b) eine Seitenansicht
zeigt und Fig. 16(c) eine Seitenansicht einer Andruckvor
richtung zeigt. In der vorstehend erläuterten siebten Aus
führungsform wurde die Reibungskraft mittels der Gummife
der 33a zwischen den innenliegenden Rollen und der An
triebsrolle 77 erzeugt, während sich die vorliegende achte
Ausführungsform von der siebten Ausführungsform dahinge
hend unterscheidet, daß die Reibungskraft zwischen den
innenliegenden Rollen 82 und 83 und der Antriebsrolle 77
durch eine Spiralfeder 81 erzeugt wird. Der Aufbau ist
hierbei so, daß ein Befestigungsrahmen 84 quadratischer
Form an der Unterseite des Rahmens 15 angeordnet ist und
eine der innenliegenden Rollen 82 gegenüber dem
Befestigungsrahmen 84 drehbar gehalten ist. Weiter ist eine zwei
te, innenliegende Rolle 83 mit ihrer Drehachse in einer
U-förmigen Nut 89 gelagert, die an der Seite des tragenden
Rahmens 84 ausgebildet ist, wobei diese innenliegende Rol
le 83 sowohl drehbar ist als auch in seitlicher Richtung
verlagert werden kann.
Die Endabschnitte der Drehachse der innenliegenden Rolle
83 sind in axialer Richtung durch einen jochartigen Bügel
90 fixiert, wobei die lange Seite des Bügels 90 über eine
als Spiralfeder ausgeführte Druckfeder 81 mit dem tragen
den Rahmen 84 verbunden ist. Der Bügel 90 wird demnach
entsprechend der Verlängerung oder Verkürzung der Spiral
druckfeder 81 in horizontaler Richtung verschoben, wodurch
auch die innenliegende Rolle 83 entlang der U-förmigen Nut
89 des tragenden Rahmens 84 verschoben wird. Wie weiterhin
aus Fig. 16(a) hervorgeht, sind zwei Führungsstangen 85
und 86 an der langen Seite des Bügels 90 angebracht und
greifen verschieblich in auf dem Tragrahmen 84 angebrachte
Muffen 87 und 88. In gleicher Weise wie bei der in Fig. 15
erläuterten siebten Ausführungsform ist die Antriebsein
heit 76 lösbar an der Unterseite des Rahmens 15 mittels
Sperrklinken 57 und 58 gehalten.
In dieser Ausführungsform ist der tragende Rahmen 75 der
Antriebseinheit 76 am Rahmen 15 fixiert, und die Antriebs
rolle 77 ist genau zwischen den innenliegenden Rollen 82
und 83 angebracht. Die innenliegende Rolle 83 wird dann
durch eine Druckkraft, die zum Zeitpunkt der Befestigung
bzw. der Montage erzeugt wird, in der Zeichnung nach
rechts gedrückt, wobei die innenliegende Rolle 83 aufgrund
dieser nach rechts gerichteten Bewegung die Spiraldruckfe
der 81 zusammendrückt. In diesem Zustand wird die innen
liegende Rolle 83 mit einer nach links weisenden Kraft der
Spiraldruckfeder 81 beaufschlagt, wobei sie gegen die An
triebsrolle 77 drückt. Dadurch wird der endlose Gurt 20
auf der Rücklaufseite zwischen den beiden innenliegenden
Rollen 82 und 83 sowie der Antriebsrolle 77 gehalten. Die
Antriebsrolle 77 wird in Drehung versetzt, um den endlosen
Gurt 20 über die zwischen den Rollen erzeugte Reibungs
kraft in Bewegung zu setzen. Um den endlosen Gurt 20 her
auszunehmen, wird die gesamte Antriebseinheit 76 durch
Lösen der Sperrklinken 57 und 58 abgenommen, wobei der
Reibschluß zwischen den innenliegenden Rollen 82 und 83
und dem endlosem Gurt 20 entlastet wird, um ein leichtes
Herausnahmen des endlosen Gurts zu ermöglichen.
Fig. 17 ist eine Ansicht, die den Aufbau des Antriebsbe
reichs eines Gurtförderers gemäß einer neunten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert, wo
bei Fig. 17(a) eine Draufsicht ist, Fig. 17(b) eine Sei
tenansicht und Fig. 17(c) eine Seitenansicht der Andruck
vorrichtung ist. Wie aus der Darstellung hervorgeht, ist
diese Ausführungsform im wesentlichen die gleiche wie die
siebte und achte Ausführungsform, während sie sich dahin
gehend von den genannten Ausführungsformen unterscheidet,
daß eine ebene Feder 93 als Andruckeinrichtung verwendet
wird, um die innenliegenden Rollen 91 und 92 nach unten
mit einer Vorspannkraft zu beaufschlagen. In dieser Aus
führungsform ist die ebene Feder 93 am Rahmen 15 des För
derers mittels eines Bolzens bzw. einer Mutter befestigt,
wobei weiter ein tragender Rahmen 94 mit rechteckförmiger
Gestalt an der ebenen Feder 93 ebenfalls mittels eines
Bolzens bzw. einer Mutter fixiert ist. Zwei innenliegende
Rollen 91 und 92 sind auf dem tragenden Rahmen 94 mit ei
nem bestimmten gegenseitigen Abstand angeordnet. Somit
wirkt auf die innenliegenden Rollen 91 und 92 eine nach
oben weisende Kraft, während durch die vorgespannte, ebene
Feder 93 eine nach unten weisende Kraft erzeugt wird.
Die Antriebseinheit 76 wird dann am Rahmen 15 angebracht,
wobei der endlose Gurt 20 mit seinem rücklaufenden Teil
durch die Antriebsrolle 77 und die beiden innenliegenden
Rollen 91 und 92 erfaßt wird und dadurch die Reibungskraft
erzeugt wird. Der endlose Gurt 20 wird dann durch die Dre
hung der Antriebsrolle 77 in Bewegung gesetzt. Ebenso wie
bei der siebten und achten Ausführungsform kann der endlo
se Gurt 20 durch Lösen der Sperrklinken 57 und 58 in ein
facher Weise abgenommen werden.
Während in jeder Ausführungsform, die in Fig. 15 bis 17
erläutert ist, die Antriebseinheit 76 beispielhaft unter
Verwendung von Sperrklinken 57 und 58 am Rahmen befestigt
ist, ist es selbstverständlich möglich, wenn auf die Mög
lichkeit der leichten Abnahme bzw. Befestigung weniger
Rücksicht genommen wird, die Befestigungseinheit mittels
eines Bolzens und einer Mutter (nicht dargestellt) am Rah
men zu fixieren, ohne daß die beschriebenen Sperrklinken
verwendet werden.
Wie vorstehend beschrieben, ist bei der vorliegenden Er
findung die Antriebseinheit des Riemens lösbar an der Un
terseite des Rahmens gehalten, die Antriebsrolle, die mit
der äußeren Gurtfläche des rücklaufenden Gurtteils in Kon
takt steht, ist in der Antriebseinheit angeordnet, wenig
stens eine der innenliegenden Rollen, die mit der inneren
Gurtfläche des rücklaufenden Gurtteils in Kontakt steht,
ist unterhalb des Rahmens an der Stelle angebracht, an der
die Antriebseinheit befestigt ist, und der durch die inne
ren Rollen und die Antriebsrolle geführte bzw. gehaltene
Gurt wird durch Reibschluß in Bewegung gesetzt, indem die
Antriebsrolle von der Außenseite des Gurts her gegen die
innenliegenden Rollen angedrückt wird, wodurch die
Antriebseinheit des Gurtförderers kompakt ausgeführt wer
den kann. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann auf eine
Gurtspannvorrichtung verzichtet werden, so daß ein übli
cher Gurt mit einer geringeren Gurtspannung verwendet wer
den kann, was eine wirtschaftlichere Arbeitsweise des
Gurtförderers zur Folge hat. Weiterhin sind der Rahmen des
Förderers und die Antriebseinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung durch mehrere Schrauben oder Sperrklinken lösbar
aneinander befestigt, wodurch der Zerlege- und Zusammen
bauvorgang vereinfacht wird, so daß Prüf- und Wartungsar
beiten an Rahmen und Antriebseinheit sowie die Reinigung
des Gurts nach Abnahme des Gurts vom Rahmen vereinfacht
werden.
Die in der vorangehenden Beschreibung, in der Zeichnung
sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen
für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiede
nen Ausführungsformen wesentlich sein.
Claims (16)
1. Antriebsvorrichtung für einen kompakten Gurtförderer,
umfassend: einen Rahmen (15); Gurthalteteile (21, 22), die
am stirnseitigen und hinteren Endabschnitt des Rahmens
gehalten sind; einen endlosen Gurt (20), der zwischen den
Gurthalteteilen angeordnet ist; eine Gurtantriebseinheit
(12), die an einer bestimmen Stelle der Unterseite des
Rahmens lösbar angeordnet ist und eine Antriebsrolle (30)
aufweist, die mit der rücklaufenden, außenliegenden Gurt
fläche des endlosen Gurts (20) in Berührung steht, sowie
einen mit einem Mechanismus zur Herabsetzung der Drehzahl
versehenen Motor (41), um die Antriebsrolle anzutreiben;
wobei wenigstens eine innenliegende Rolle (23, 24) an der
Unterseite des Rahmens angeordnet ist, der der Befesti
gungsposition der Antriebseinheit entspricht, und mit der
rücklaufenden, innenliegenden Gurtfläche in Berührung
steht; und eine Andruckeinrichtung (33), die zwischen der
innenliegenden Rolle und der Antriebsrolle angeordnet ist,
um den Gurt zwischen den beiden Rollen entweder von der
Seite der Antriebsrolle zur innenliegenden Rolle oder von
der Seite der innenliegenden Rolle zur Antriebsrolle ela
stisch angedrückt zu halten.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, weiter gekenn
zeichnet durch einen Tragrahmen (31, 75), der lösbar an
der Unterseite des Rahmens angeordnet ist, eine horizonta
le Achse, die in einer zur Längsrichtung des Rahmens senk
rechten Richtung in dem Tragrahmen befestigt ist, einen
beweglichen Rahmenkörper (32), der in Bezug auf die hori
zontale Achse beweglich gehalten ist, eine Antriebsrolle
(30), die von dem beweglichen Rahmenkörper gehalten wird,
um gegen die Außenfläche der rücklaufenden Seite des Gurts
angedrückt zu werden, einen Motor (41), der mit einem Me
chanismus zum Herabsetzen der Drehzahl versehen ist, um
die Antriebsrolle in Bewegung zu versetzen, wobei die An
druckeinrichtung elastische Teile aufweist, die auf dem
Umfang der horizontalen Achse angeordnet sind, um ein
Drehmoment um die horizontale Achse bereitzustellen, wo
durch der bewegliche Rahmenkörper in einer Drehrichtung
elastisch vorgespannt wird, und weiter einen beweglichen
Rahmenkörper aufweist, der bezüglich der horizontalen Ach
se mit elastischen Teilen befestigt ist, wodurch die An
triebsrolle den Gurt aufgrund der Elastizität der elasti
schen Teile ständig in Richtung auf die innenliegende Rol
le vorspannt und andrückt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Andruckeinrichtung einen lösbar an der Unterseite
des Rahmens (15) gehaltenen Tragrahmen (31) aufweist, wo
bei eine L-förmige, flache Feder (60) am Kopfbereich des
Tragrahmens befestigt ist, die einen horizontalen (62) und
einen vertikalen Schenkel (61) aufweist, und wobei die
Antriebsrolle durch den horizontalen Schenkel der Feder
belastet wird und ständig in Richtung auf die innenliegen
de Rolle angedrückt wird, wodurch der Gurt aufgrund der
Elastizität der Feder gehalten wird.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das stirnseitige (21) und das rückseitige
Gurthalteteil (22) jeweils ein nicht drehendes Gurtfüh
rungsteil in Gleitbauart ist, wobei die Teile fest oder
lösbar auf dem jeweiligen Endabschnitt des Rahmens (15)
gehalten sind.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das stirnseitige (21) und das rückseitige
Gurthalteteil (22) jeweils eine Rolle ist, die auf dem
jeweiligen Endabschnitt des Rahmens (15) fest oder lösbar
gehalten ist.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die oberen Endabschnitte des linken und
rechten Rahmenteils durch eine Gleitführung miteinander
verbunden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anzahl von Tragrollen zwischen den oberen Endab
schnitten des linken und rechten Rahmenteils mit bestimm
ten gegenseitigen Abständen angeordnet sind.
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Andruckeinrichtung einen beweglichen
Rahmenkörper mit einer Gummifeder aufweist, wobei die Gum
mifeder aus einer inneren und einer äußeren, quadrati
schen, zylindrischen, aus Metall bestehenden Hülse und
Gummikörpern zylindrischer Form besteht, wobei die innere
Hülse in einem gegenüber der äußeren Hülse um 45° versetz
ten Zustand in die äußere Hülse eingesetzt ist und mehrere
Gummikörper jeweils zwischen eine Außenfläche der inneren
Hülse und den entsprechenden Eckbereich der äußeren Hülse
eingepreßt sind, wobei die zylindrischen Gummikörper durch
Verdrehen zusammengedrückt werden.
9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Antriebsrolle (30) durch die Gummifeder
(33) mit einer Kraft beaufschlagt wird und ständig in
Richtung auf die innenliegende Rolle gedrückt wird, wo
durch der durch die innere Rolle und die Antriebsrolle
gehaltene Gurt durch den Druck der Antriebsrolle von der
Außenseite des Gurts her reibschlüssig erfaßt und ange
trieben wird.
10. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gurthalteteile, die Trag
rollen, die innenliegende Rolle, die Antriebsrolle und die
Gleitführung jeweils in ihrer Mitte eine konkave Nut (43,
23a, 24a) aufweisen und ein entsprechender, konvexer
Gleitabschnitt (20a) in der Mitte der rückseitigen Ober
fläche des endlosen Gurts (20) in dessen Längsrichtung
angeordnet ist, der in die konkaven Nuten eingreift, um
eine Hin- und Herbewegung des Gurts zu vermeiden.
11. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Antriebseinheit einen Motor und ein Ge
triebe aufweist, die in Längsrichtung des beweglichen Rah
menkörpers angebracht sind, wobei drehende Wellen von der
linken und rechten Seite des Getriebes vorstehen, um die
Antriebsrolle zu halten, und wobei mehrere Sperrklinken
(57) mit einer Feder und einer Eingreifklinke zwischen
einer T-förmigen Nut (18, 19) der seitlichen Rahmenseite
und einer Seitenplatte der Antriebseinheit angebracht
sind, so daß ein Aufbau entsteht, bei dem der Rahmen (15)
und die Antriebseinheit lösbar aneinander gehalten sind.
12. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Mechanismus zur
Herabsetzung der Drehzahl versehene Motor und die An
triebsrolle im Tragrahmen (31) der Antriebseinheit ange
ordnet sind, eine Kette zwischen einem Ritzel auf einer
Ausgangswelle des mit einem Mechanismus zur Herabsetzung
der Drehzahl versehenen Motors und einem auf der Welle der
Antriebsrolle sitzenden Ritzel angeordnet ist, die innen
liegende Rolle und die andrückende Rolle auf dem Rahmen an
der Stelle angebracht sind, an der die Antriebseinheit
befestigt ist, die innenliegende Rolle am schräg verlau
fenden, unteren Abschnitt der Antriebsrolle angeordnet
ist, um den Gurt in einem Winkelbereich von nahezu 135° um
die Außenfläche der Antriebsrolle herumzuschlingen, und
Sperrklinken zwischen der Welle der Antriebsrolle und der
seitlichen Platte des Tragrahmens angeordnet sind und ei
nen Neigungswinkel von nahezu 45° in Bezug auf eine ver
tikale Linie, die die Wellenachse der Antriebsrolle bein
haltet, aufweisen, so daß die Antriebsrolle von der Außen
seite des Gurts her angedrückt wird, wodurch der Rahmen
und die Antriebseinheit lösbar aneinander gehalten sind.
13. Antriebsvorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß eine oder eine von mehreren in
nenliegenden Rollen nahezu in der Mitte der Unterseite des
Rahmens angeordnet ist und der Gurt durch die innenliegen
de Rolle und die Antriebsrolle in der Antriebseinheit ge
halten ist.
14. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gurt durch die stirnseiti
ge Rolle am hinteren Ende des Rahmens und die Antriebsrol
le in der Antriebseinheit gehalten ist.
15. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Andruckeinrichtung innerhalb des Rah
mens angeordnet ist, wobei der zwischen der (wenigstens
einen) innenliegenden Rolle und der Antriebsrolle gehalte
ne Gurt von der Seite der innenliegenden Rolle(n) ela
stisch in Richtung zur Antriebsrolle gedrückt wird.
16. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Andruckeinrichtung einen Befestigungs
rahmen (84) mit rechteckiger Form, der an der Unterseite
des Rahmens (15) angeordnet ist, sowie eine Spiraldruck
feder (81) aufweist, um den Gurt elastisch von der innen
liegenden Rolle zur Antriebsrolle zu drücken, wobei die
innenliegende Rolle, die am Befestigungsrahmen gehalten
ist, in Längsrichtung des Befestigungsrahmens verlagerbar
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996135665 DE19635665A1 (de) | 1996-09-03 | 1996-09-03 | Antriebsvorrichtung für einen kompakten Gurtförderer |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996135665 DE19635665A1 (de) | 1996-09-03 | 1996-09-03 | Antriebsvorrichtung für einen kompakten Gurtförderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19635665A1 true DE19635665A1 (de) | 1998-03-05 |
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ID=7804463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1996135665 Ceased DE19635665A1 (de) | 1996-09-03 | 1996-09-03 | Antriebsvorrichtung für einen kompakten Gurtförderer |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10045737A1 (de) * | 2000-09-15 | 2002-03-28 | Bosch Gmbh Robert | Gehäuse zur Aufnahme eines Bauteils, insbesondere einer Spanneinrichtung in einem Transfersystem |
| NL1021196C2 (nl) * | 2002-07-31 | 2004-02-18 | Wps Horti Systems B V | Aandrijf-span-samenstel voor een band alsmede bandstelsel omvattende een dergelijk samenstel. |
| WO2009141157A1 (de) * | 2008-05-21 | 2009-11-26 | Interroll Holding Ag | Bandförderer |
| CN104229381A (zh) * | 2014-08-07 | 2014-12-24 | 安徽永生机械股份有限公司 | 回转式皮带机 |
| CN110026370A (zh) * | 2019-03-28 | 2019-07-19 | 东北大学 | 太阳能电池板清洁装置 |
| CN113526027A (zh) * | 2021-07-30 | 2021-10-22 | 佛山市和之顺机电设备有限公司 | 用于电机磁芯输送的输送带 |
-
1996
- 1996-09-03 DE DE1996135665 patent/DE19635665A1/de not_active Ceased
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