DE19634693A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Reduzierung bzw. zur Vermeidung des Luft- bzw. Gasaustausches im Bereich temperaturmäßig unterschiedlicher Zonen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Reduzierung bzw. zur Vermeidung des Luft- bzw. Gasaustausches im Bereich temperaturmäßig unterschiedlicher ZonenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reduzierung bzw. zur Vermeidung des Luft-
bzw. Gasaustausches im Bereich temperaturmäßig unterschiedlicher Zonen von luft-
bzw. gastechnischen Einrichtungen, wie z. B. Trocknern, insbesondere Durchlauf
trocknern, Folienrecköfen, Glühöfen, insbesondere Durchlaufglühöfen, Gefrier- oder
Kühleinrichtungen oder dgl.
Insbesondere in lufttechnischen Anlagen, wie z. B. Trocknern (Durchlauftrocknern),
Folienrecköfen, Glühöfen (Durchlaufglühöfen) oder dgl. Anlagen, tritt häufig das Pro
blem des unerwünschten Luftaustausches zwischen einzelnen, unterschiedliche
Temperaturbereiche beinhaltenden Zonen auf. Hierdurch werden z. B. Umlufttempera
turen bzw. Lösemittelkonzentrationen in den Anlagen willkürlich verschleppt, so daß
durch sich dann einstellenden Mischtemperaturen oberhalb des Gutes unerwünschte
Eigenschaften in die Gutoberfläche eingebracht werden, die sich im späteren Einsatz
fall nachteilig auswirken können.
Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu kon
zipieren, mit welcher es möglich ist, die jeweils definierten Temperaturen einzelner
Zonen im Bereich der luft- bzw. gastechnischen Einrichtung im wesentlichen auf ihrem
vorgegebenen Temperaturwert zu stabilisieren, ohne daß Einflüsse aus anderen
Temperaturzonen sich nachteilig auf die Gutoberfläche auswirken können.
Dieses Ziel wird erreicht durch ein Verfahren zur Reduzierung bzw. zur Vermeidung
des Luft- bzw. Gasaustausches im Bereich temperaturmäßig unterschiedlicher Zonen
von luft- bzw. gastechnischen Einrichtungen, wie z. B. Trocknern, insbesondere
Durchlauftrocknern, Folienrecköfen, Glühöfen, insbesondere Durchlaufglühöfen oder
dgl., indem zumindest in Teilen dieser Bereich Luft- bzw. Gassperren aufgebaut wer
den.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind den zugehöri
gen Unteransprüchen zu entnehmen.
Dieses Ziel wird ebenfalls erreicht durch eine Vorrichtung zur Reduzierung bzw. zur
Vermeidung des Luft- bzw. Gasaustausches im Bereich temperaturmäßig unter
schiedlicher Zone von luft- bzw. gastechnischen Einrichtungen, wie z. B. Trocknern,
insbesondere Durchlauftrocknern, Folienrecköfen, Glühöfen, insbesondere Durch
laufglühöfen, oder dgl., wobei zumindest in Teilen der Bereiche zwischen den Zonen
mindestens eine Luft- bzw. Gassperre vorgesehen ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind den zugehöri
gen Unteransprüchen zu entnehmen.
Der Luft- bzw. Gasaustausch zwischen temperaturmäßig unterschiedlichen Zonen der
jeweiligen luft- bzw. gastechnischen Einrichtung wird somit durch eine pneumatische
Abschottung der einzelnen Zonen mit großer Sicherheit verhindert. Anwendung findet
der Erfindungsgegenstand nicht nur bei den genannten Anlagen, vielmehr erstreckt
sich das Spektrum auf den gesamten klimatechnischen Bereich des Anlagenbaus, in
welchen stationär oder der im Durchlauf Materialien jedweder Art mit Zonen unter
schiedlicher Temperaturen in Wirkverbindung gelangen.
Mittels Sperrdüsen, die dreh- und höhenverstellbar in einem Isoliergehäuse angeord
net sind, wird ober- und/oder unterhalb der Trennlinie (z. B. eine Warenbahn oder dgl.)
ein Luft- bzw. Gassperrpolster aufgebaut. Die Rücksaugung erfolgt über ein zwischen
oder neben den Sperrdüsen angeordnetes Unterdruckgehäuse, welches ebenfalls
höhenverstellbar und ggf. auch schwenkbar ausgeführt wird. Ein gleichmäßiger Un
terdruck wird beispielsweise durch ein innerhalb des Unterdruckgehäuses angeordne
tes Spezialfilter erreicht. Die Sperrdüsen und das Unterdruckgehäuse werden saug-
und druckseitig an einen Zirkulationsventilator angeschlossen, so daß ein interner
Luft- bzw. Gaskreislauf entsteht. Das zum Einsatz gelangende Gas (Luft) kann ggf.
- je nach Art der Anlage - innerhalb oder außerhalb des Kreislaufes noch gereinigt
werden.
Zur Druck- und Mengenregulierung wird der Motor des Ventilators von einem Fre
quenzumrichter geregelt. Die Einzelluft- bzw. -gasmengen für die Sperrdüsen können
vorteilhafterweise über motorisch betriebene Klappen oder dgl. geregelt werden.
Zur Anpassung der Temperatur an die Umgebungsverhältnisse wird mindestens ein
Wärmetauscher/Kühler in die Zirkulationsstrecke eingebaut. Dieser Wärmetau
scher/Kühler sorgt in kühlender oder erwärmender Weise dafür, daß die auf die Guto
berfläche aufgebrachte Luft immer dem Temperaturbereich entspricht, der für diese
Zone gerade vorgesehen ist.
Das gesamte Isoliergehäuse mit den vorzugsweise abgedichtet darin angeordneten
Sperrdüsen und dem Unterdruckgehäuse kann je nach Einsatzfall auch höhenver
stellbar zur Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten zwischen den einzelnen Zo
nen vorgesehen werden.
Zur Gutstabilisierung (Warenbahnstabilisierung bei Durchlaufeinrichtungen) kann
durch die drehbar angeordneten Düsen und die abhängig vom Anwendungsfall stu
fenlos regelbare Gas- bzw. Luftaustrittsgeschwindigkeit an den Düsen in das Gut (z. B.
ein Substrat) eine Sinuswelle eingeprägt werden.
Mit dem in der Rezirkulationsstrecke vorgesehenen Wärmetauscher/Kühler kann eine
Temperatur realisiert werden, bei welcher ein negativer Einfluß auf das Substrat si
cher vermieden wird.
Entsprechend dem gewünschten Einsatzort können die Düsen beidseitig neben der
Unterdruckkammer oder aber einseitig derselben vorgesehen werden. Infolge der
Drehbarkeit der Düsen können dem Zirkulationsgas bzw. -luftstrom unterschiedlich
tangentiale Impulse in die gewünschte Richtung gegeben werden.
Der Erfindungsgegenstand ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung
dargestellt und wir wie folgt beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Prinzipskizze einer Gas- bzw. Luftsperre zwischen nicht weiter darge
stellten Zonen einer luft- bzw. gastechnischen Einrichtung
Fig. 2 alternative Vorrichtung gemäß Fig. 1
Fig. 3 Draufsicht beispielsweise auf einen Durchlauftrockner mit tempera
turmäßig unterschiedlichen Zonen samt Luft- bzw. Gassperre
Fig. 4 Seitenansicht des Durchlauftrockners gemäß Fig. 3.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1, mit welcher eine Luft- bzw. Gassperre zwischen in
dieser Figur nicht weiter dargestellten Zonen unterschiedlicher Temperatur, beispiels
weise eines Folienreckofens, aufgebaut werden kann. Die Vorrichtung 1 beinhaltet ein
Isoliergehäuse 2, innerhalb desselben angeordnete dreh- und höhenverstellbare Dü
sen 3,4, die sich über die gesamte Breite der Gutbahn 5 erstrecken. Das Isolierge
häuse 2 selber ist zur Anpassung an unterschiedliche Gutoberflächen heb- und senk
bar vorgesehen. Innerhalb des Isoliergehäuses 2 ist eine Unterdruckkammer 6 einge
bracht, die ggf. auch relativ zum diese umgebenden Isoliergehäuse 2 heb- und senk
bar ausgeführt sein kann. Innerhalb der Unterdruckkammer 6 ist ein Spezialfilter 7
eingebaut, dessen Funktion später noch beschrieben wird. Die Düsen 3,4 wirken mit
einem Ventilator 8 zusammen, der außerhalb des Isoliergehäuses 2 vorgesehen ist.
Der Ventilator 8 ist über einen vorzugsweise frequenzumrichtergeregelten Motor 9
antreibbar. Über den Ventilator 8 wird Luft bzw. Gas (abhängig vom Anwendungsfall)
den Düsen 3, 4 über die Leitungen 10,11 zugeleitet, wobei im Bereich der Leitungen
10, 11 Klappen 12, 13 vorgesehen sind, die über Motoren 14, 15 betätigbar, zur Luft-
bzw. Gasmengenregulierung einsetzbar sind. Die Luft bzw. das Gas wird somit aus
gehend vom Ventilator 8 über die zunächst gemeinsame Druckleitung 16 den moto
risch geregelten Klappen 12, 13 weiter über die Leitungen 10, 11 den Düsen 3, 4 zuge
leitet. Die Düsen 3, 4 sind unter einem definierten Winkel zueinander ausgerichtet, so
daß die Luft bzw. das Gas in diesem Beispiel unter einem vorgegebenen Neigungs
winkel auf die Gutoberfläche 17 auftrifft.
In diesem Beispiel soll sowohl im Bereich der oberen als auch im Bereich der unteren
Gutbahn 5′, 5′′ in gleicher Weise eine Luft- bzw. Gassperre aufgebaut werden. Stören
de ggf. unterschiedlich temperierte Luft- bzw. Gasströmungen aus anderen Zonen
sind durch die Pfeile 18 angedeutet. Diese Störfaktoren, die - sofern sie in den Be
reich einer anderen Temperaturzone (hier nicht dargestellt) eindringen sollten - nega
tive Einflüsse auf der Gutoberfläche 17 bewirken würden, treffen somit auf die Luft-
bzw. Gassperre 19. Hier werden sie entweder absorbiert oder aber auf der Ansaug
seite 20 des Ventilators 8 in die Unterdruckkammer 6 mit der rezirkulierenden Luft
bzw. dem rezirkulierenden Gas eingesaugt und über die Leitung 21 der Saugseite des
Ventilators 8 wieder zugeführt. Zwischen der Unterdruckkammer 6 und dem Ventilator
8 kann bei Bedarf noch mindestens ein Wärmetauscher und/oder ein Kühler 22 vor
gesehen werden. Dieser Wärmetauscher/Kühler 22 ist in der Lage, die im Bereich der
Luft- bzw. Gassperre 19 vorhandene Temperatur konstant zu halten, unabhängig da
von, welche Mischtemperaturen durch Störfaktoren 18 in die rezirkulierte Luft- bzw.
Gasströmung eingebracht werden.
Fig. 2 zeigt eine alternative Luft- bzw. Gassperre 19′. Abweichend zu Fig. 1 sind
hier die Düsen 3′, 4′ nebeneinander innerhalb des Isoliergehäuses 2′ vorgesehen,
während die Unterdruckkammer 6′ samt Filter 7′ daneben angeordnet ist. Durch diese
Maßnahme kann unterschiedlichen Gegebenheiten innerhalb der hier nicht weiter
dargestellten luft- bzw. gastechnischen Einrichtung Rechnung getragen werden. Vor
zugsweise kann diese Einbauweise im Auslaufbereich, d. h. im temperaturmäßig ge
ringsten Niveau, zum Einsatz gelangen. Durch entsprechende Ansteuerung der Dü
sen 3′, 4′ können derartige Neigungswinkel der Luft- bzw. Gasströmung 23, 24 erzeugt
werden, daß beispielsweise die Luft- bzw. Gasströmung 24 die Luft- bzw. Gasmen
genanteile der Luft- bzw. Gasströmung 23 in Richtung der Unterdruckkammer 6′ mit
reißt. Demzufolge können keine störenden Parameter aus der vorgeschalteten, ggf.
temperaturmäßig höheren Zone (nicht dargestellt) nach außen gelangen und somit
noch negative Einflüsse auf das Gut 5′ ausüben.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einerseits eine Draufsicht und andererseits eine Seiten
ansicht beispielsweise eines Durchlauftrockners 25. Soweit möglich werden die in
Fig. 1 verwendeten Ziffern beibehalten. Erkennbar sind Zonen unterschiedlicher
Temperatur 26, 27, 28. Die Warenbahn 5 wird in Pfeilrichtung 29 durch die Trocken
einrichtung 25 hindurchgeführt. Die Vorrichtungen 1, die bereits in Fig. 1 ausführlich
abgehandelt worden sind, werden hier nicht weiter erläutert. Im Bereich des Durch
lauftrockners 25 sind zwischen den Gassperren 19 unterschiedliche Temperaturzonen
gegeben. Die sich in der jeweiligen Temperaturzone 26, 27, 28 einstellenden klimati
schen Effekte sind durch die Pfeile 18 dargestellt. Erkennbar ist, daß sich Luft- bzw.
Gasströmungen (Pfeile 18) in Richtung der Luft- bzw. Gassperren 19 bewegen, wobei
die Luft- bzw. Gassperren 19 sicher verhindern, daß ein Luft- bzw. Gasaustausch
zwischen den einzelnen Zonen 26, 27, 28 stattfinden kann. Die Funktionsweise der
Vorrichtungen 1 wurde bereits ausführlich in Fig. 1 dargestellt, so daß an dieser
Stelle weitere Erläuterungen entbehrlich sind.
Claims (30)
1. Verfahren zur Reduzierung bzw. zur Vermeidung des Luft- bzw. Gasaustau
sches im Bereich temperaturmäßig unterschiedlicher Zonen (26, 27, 28) von luft-
bzw. gastechnischen Einrichtungen, wie z. B. Trocknern, insbesondere Durch
lauftrocknern, Folienrecköfen, Glühöfen, insbesondere Durchlaufglühöfen, Ge
frier- oder Kühleinrichtungen oder dgl., indem zumindest in Teilen dieser Berei
che Luft- bzw. Gassperren (19, 19′) aufgebaut werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen
den Zonen (26-28) mindestens eine auf das Gut (5, 5′) zugerichtete Luft- bzw.
Gasströmung (23, 24) erzeugt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Luft- bzw. das Gas mit vorgebbarer Menge und/oder Strömungsgeschwindigkeit
in Richtung des Gutes (5, 5′) strömt.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luft bzw. das Gas ober- und unterhalb des Gutes (5, 5′) in
Richtung desselben geleitet wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luft bzw. das Gas mit ggf. darin eingebrachten unterschiedlich
temperierten Luft- bzw. Gasmengen ober- und/oder unterhalb des Gutes (5, 5′)
abgesaugt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die abgesaugten Luft- bzw. Gasmengen über mindestens einen
Ventilator (8) geführt werden, ehe sie wieder in den Kreislauf eingebracht wer
den.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luft bzw. das Gas mit einem vorgebbaren Neigungswinkel auf
die Gutoberfläche (5′′, 5′′′) aufgebracht wird.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens zwei Luft- bzw. Gasmengenanteile in Richtung des
Gutes (5, 5′) geleitet werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft bzw. das
Gas mit vorgebbaren Neigungswinkeln in Richtung des Gutes (5, 5′) geleitet
wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luft- bzw. Gasströmungen auf einen definierten Bereich der
Gutoberfläche (5′′, 5′′′) gerichtet werden.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luft bzw. das Gas etwa mit gleichem Neigungswinkel zum
Auftreffbereich geleitet wird.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luft bzw. das Gas mit voneinander abweichenden Neigungs
winkeln zum Auftreffbereich geleitet wird.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luft bzw. das Gas ggf. mit darin eingebetteten Luft- bzw.
Gasanteilen unterschiedlicher Temperatur aus anderen Zonen (26, 27, 28) zwi
schen aufeinander zu gerichteten Luft- bzw. Gasströmen (23, 24) nach oben
und/oder unter abgesaugt wird.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Strömungskomponente (23) etwa vertikal und mindestens ei
ne weitere Strömungskomponente (24) unter einem vorgegebenen Neigungs
winkel in Richtung auf den gemeinsamen Auftreffbereich geleitet wird.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luft bzw. das Gas ggf. mit darin eingebetteten Luft- bzw.
Gasanteilen unterschiedlicher Temperatur aus anderen Zonen (26, 27, 28) neben
den Luft- bzw. Gasströmen (23, 24) nach oben und/oder unten abgesaugt wird.
16. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die eine ggf. von ihrer Zuführtemperatur abweichende andertem
perierten Luft- bzw. Gasanteile im Verlauf ihres Absaugvorgangs über minde
stens einen Filter (7, 7′) geführt werden.
17. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zugeführten Luft- bzw. Gasmengen und/oder deren Strö
mungsgeschwindigkeiten regelbar sind.
18. Vorrichtung zur Reduzierung bzw. zur Vermeidung des Luft- bzw. Gasaustau
sches im Bereich temperaturmäßig unterschiedlicher Zonen (26, 27, 28) von luft-
bzw. gastechnischen Einrichtungen, wie z. B. Trocknern, insbesondere Durch
lauftrocknern, Folienrecköfen, Glühöfen, insbesondere Durchlaufglühöfen, oder
dgl., wobei zumindest in Teilen der Bereiche zwischen den Zonen (26-28) min
destens eine Luft- bzw. Gassperre (19, 19′) vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft- bzw.
Gassperre (19, 19′) durch mindestens einen Ventilator (8) aufbaubar ist, der vor
gebbare Luft- bzw. Gasmengen ober- und/oder unterhalb des Gutes (5) ange
ordneten Düsen (3, 3′, 4, 4′) zuführt.
20. Vorrichtung nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweiligen Düsen (3, 3′, 4, 4′) einerseits ober- und/oder unterhalb der Gutbreite
und andererseits innerhalb eines zugehörigen Isoliergehäuses (2, 2′) vorgesehen
sind.
21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Düsen (3, 3′, 4, 4′) heb- und/oder drehbar im Bereich des
Isoliergehäuses (2, 2′) angeordnet sind.
22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 21, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Isoliergehäuse (2, 2′) heb- und/oder schwenkbar zwi
schen den Zonen (26-28) unterschiedlicher Temperatur vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 22, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Düsen (3, 3′, 4, 4′) abgedichtet innerhalb des Isoliergehäu
ses (2, 2′) angeordnet sind.
24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 23, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Isoliergehäuse (2, 2′) eine Unterdruckkammer (6, 6′) bein
haltet.
25. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 24, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Düsen (3, 4, 3′, 4′) auf einer oder beiden Seiten der Unter
druckkammer (6, 6′) angeordnet sind.
26. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 25, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ventilator (8) die Luft bzw. das Gas durch die ggf. mit ei
nem Filter (7, 7′) in Wirkverbindung stehende Unterdruckkammer (6, 6′) ansaugt
und die Luft bzw. das Gas den Düsen (3, 3′, 4, 4′) wieder zur Verfügung stellt.
27. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 26, gekennzeich
net durch mindestens einen Wärmetauscher (22) und/oder mindestens einen
Kühler im Bereich der Rezirkulationsstrecke.
28. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 27, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Druck- und/oder Mengenregulierung der Luft bzw. des
Gases der Ventilator (8) mit einem Frequenzumrichter regelbar ist.
29. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 28, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Düsen (3, 3′, 4, 4′) über motorisch antreibbare Klappen
(12, 13) oder dgl. mit vorgebbaren Luft- bzw. Gasmengen beaufschlagbar sind.
30. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 29, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Isoliergehäuse (2, 2′) mit den darin vorgesehenen Düsen
(3, 3′, 4, 4′) und/oder die Unterdruckkammer (6, 6′) heb- und senkbar ausgebildet
sind.
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| DE1996134693 Expired - Fee Related DE19634693C2 (de) | 1996-08-28 | 1996-08-28 | Verfahren und Vorrichtung zur Reduzierung bzw. zur Vermeidung des Luft- bzw. Gasaustausches im Bereich temperaturmäßig unterschiedlicher Zonen |
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