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DE1963120U - Kunststoffummantelter rahmen fuer tueren, fenster od. dgl. - Google Patents

Kunststoffummantelter rahmen fuer tueren, fenster od. dgl.

Info

Publication number
DE1963120U
DE1963120U DE1964K0047761 DEK0047761U DE1963120U DE 1963120 U DE1963120 U DE 1963120U DE 1964K0047761 DE1964K0047761 DE 1964K0047761 DE K0047761 U DEK0047761 U DE K0047761U DE 1963120 U DE1963120 U DE 1963120U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
plastic
doors
windows
steel frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964K0047761
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Werke AG
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Werke AG filed Critical Kloeckner Werke AG
Priority to DE1964K0047761 priority Critical patent/DE1963120U/de
Publication of DE1963120U publication Critical patent/DE1963120U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

KLÖCKNER-WERKE AKTIENGEi
Duisburg
j/ Kunststoffummantelter Rahmen für Türen, Fenster oder dgl. j^
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf kunststoffummantelte Rahmen für Türen, Fenster, Zargen oder dgl.
Die Herstellung von Rahmen aus kunststoffummantelten Kernprofilen stößt auf verschiedene Herstellungsschwierigkeiten. Die Herstellung eines Rahmens erfordert die Verschweißung der als Kernprofil dienenden Metallprofile in den Gehrungen. Bei diesem Schweißvorgang müssen die Kunststoffprofile entweder entfernt werden oder unterliegen Wärmebeanspruchungen, die zu beschädigungen führen.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich beim Aufziehen von Kunststoff-Hohlprofilen auf ein Metallprofil. Hierbei führen bereits leichte Unregelmäßigkeiten der Profile zu erheblichen Reibungskräften, die das Aufziehen des Kunststoffprofils unmöglich machen oder sogar zu einem Zerreißen des Kunststoffprofils führen.
Es ist auch bekannt, die Ummantelung von metallischen Profilen so durchzuführen, daß man längsgeschlitzte Kunststoff-Mantelprofile auf das Metall-Kernprofil aufbringt und zwischen den Schlitzrändern ein Klemmprofil eindrückt, welches den zwischen den Schlitzrändern befindlichen freien Raum überbrückt. Abgesehen von der Notwendigkeit der Anfertigung mehrerer Profile ist diese Ausführung an die Verwendung von C-förmigen metallischen Kernprofilen gebunden, deren Verwindungssteifigkeit relativ gering ist. Außerdem hat sich gezeigt, daß der Korrosionsschutz solcher .Kernprofile durch die Mantelprofile nicht im ausreichenden Maße gewährleistet ist.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die vorgenannten Nachteile dadurch, daß das Kunststoff-Mantelprofil .einen Längsschlitz aufweist, dessen Schließung mittels an den Schlitzrändern vorgesehenen Ansätzen erfolgt, die in komplementäre Einnehmungen des anderen Schlitzrandes druckknopfartig eingreifen.
Die Erfindung ermöglicht es, den fertiggestellten und bereits zusammengeschweißten Rahmen aus einem Metallkernprofil nachträglich mit einem genormten Kunststoffprofil zu ummanteln, wobei die Verbindung
der Bänder der Längsschlitze des Mantelprofils gewissermaßen reißverschlußartig erfolgt.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die flächige Ausliildung der Schlitzränder einen einwandfreien flächenförmigen Kontakt derselben miteinander gestattet, was insbesondere dann zu einem dichtenden Abschluß des Metallkernprofils führt, wenn längs der vereinigten Schlitzränder die Glasscheibe oder die Füllung auf- bzw. eingesetzt ist, wodurch ein weiterer Schutz gegen das Eindringen von Luft und Feuchtigkeit erreicht wird.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das Mantelprofil aus zwei getrennten Profilen bestehen, deren Verbindung beispielsweise dadurch erfolgt, daß ein Profil einen leistenförmigen Ansatz aufweist, der am freien Ende verdickt ist, während das andere Profil eine dazu komplementäre Rillenleiste am freien Ende eines federnden Schenkels aufweist, die auf das verdickte Ende der Ansatzleiste des anderen Profils eingeklemmt ist. Das Mantelprofil kann mit einem Dichtungsglied versehen sein, welches vorzugsweise die Form einer konvex gekrümmten Hohlleiste hat.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist das Mantelprofil an den beiden Schlitzrändern in das Profilinnere sich erstreckende Stege auf, welche als Abstützorgane dienen, die auf einer Fläche eines mehrfach gekröpften Metallprofils aufliegen. Hierdurch wird erreicht, daß anstelle eines Metallhohlprofils oder O-Profils ein offenes Metallprofil verwendet werden kann, welches durch entsprechend geformte Flansche versteift ist. In dem Bereich der sich an den Schlitzrändern erstreckenden Ansätze des Kunststoff-Mantelprofils kann auf dessen Außenseite die Glasscheibe eines Fensters oder die Füllung einer Tür aufgesetzt werden.
Das Metallkernprofil hat vorzugsweise die Form eines mehrfach rechtwinkelig gekröpften Steges, welcher an den Enden in derselben Richtung sich erstreckende quer zur Stegrichtung verlaufende flanschförmige Ansätze aufweist, von denen der eine langer ist als der andere, wobei der kürzere flanschförmige Ansatz vorzugsweise von der zweiten endseitigen Kröpfstelle ausgeht.
Ein solches Profil ist im besonderen Maße geeignet, ein Hohlprofil zu ersetzen, welches eine in erster Näherung L-förmige Gestalt hat,
wie sie für Rahmen- und Flügelteile von fenstern, Türen oder dgl. gebraucht werden.
Das Kunststoff-Mantelprofil weist auf der Oberseite, an der die Glasscheibe aufgesetzt wird, vorzugsweise Einnehmungen auf, in welche die HalteMstenprofile für die Glasscheibe eingeklemmt werden können. Das Einsetzen der gleichfalls aus Kunststoff bestehenden Halteleistenprofile kann über Leisten erfolgen, die in komplementäre Ausnehmungen des Mantelprofils schnappverschlußartig eingreifen.
Die Erfindung ist an Hand zweier Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine erste Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
Auf das als Kernprofil dienende Metallprofil 1 ist das Kunststoff-Mantelprofil 2 aufgebracht. Das Mantelprofil 2 ist an der Stelle 3 aufgeschlitzt, wobei die Schlitzränder druckknopfartige Ansätze 4 bzw. dazu komplementäre Ausnehmungen 5 aufweisen, in welche die Ansätze 4 in geschlossener Stellung des Profils eingreifen. Das Mantelprofil ,weist nach innen sich erstreckende Ansätze 6 bzw. 61 auf, welche auf dem Steg 7 des Metallprofils aufliegen. Der Steg 7 ist mehrfach gekröpft und weist zwei Flansche 8 bzw. 81 auf, die sich senkrecht zum Steg 7 nach unten erstrecken und wobei der Steg 8' langer ist als der Steg 8, der sich vorzugsweise als Fortsetzung einer Kröpfstelle des Steges 7 senkrecht dazu nach unten erstreckt. In den Hohlraum 9 bzw. beiderseits der Innenansätze 6 bzw. 61 können zur zusätzlichen Abstützung der auf das Kunststoff-Mantelprofil aufgesetzten Glasscheiben 10 Klötze, Leisten oder ähnliche zur Ausfüllung dienende Elemente eingesetzt werden. Die Halteleisten 11 bzw. 11f für die Glasscheiben sind über druckknopfähnliche Verbindungen in dem Mantelprofil befestigt. An den Anschlagstellen des Mantelprofils, beispielsweise eines Fensterflügelrahmens, mit dem zugeordneten gleiohgeformten Gegenprofil einer Fensterzarge sind Dichtungsleisten vorgesehen, welche die Form von konvex nach außen sich wölbenden Leisten 12 haben, die aus einem Stück mit dem Mantelprofil bestehen oder auf das Mantelprofil aufgeschweißt sein können und gegen die die Kanten des Gegenprofils elastisch dichtend anliegen.
In Figur 2 ist? ein in zwei Einzelprofile geteiltes Mantelprofil veranschaulicht. Die zwei Einzelprofile sind miteinander über Klemmleisten 21 und 22 verbunden. Die Klemmleisten bestehen hierbei aus einer nach innen sich erstreckenden rillenförmigen Leiste 21 und einer wulstartigen Leiste 22.

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Kunststoff -ummantelter Stahlrahmen für Türen, Fenster, Zargen o.dgl., wobei auf ein Metallkernprofil ein allseitig dasselbe ummantelndes Kunststoffprofil aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoff-Mantelprofil einen Längsschnitt(3) aufweist, dessen Schließung mittels eines an einem Schlitzrand vorgesehenen Ansatzes (4) erfolgt, der in eine komplementäre Einnehmung (5) des anderen Schlitzrandes druckknopfartig eingreift.
2. Kunststoffummantelter Stahlrahmen für lüren, Fenster o.dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelprofil aus zwei getrennten Profilen besteht, deren Verbindung beispielsweise dadurch erfolgt, daß ein Profil einen leistenförmigen Ansatz (22) aufweist, der am fmen Ende verdickt ist, während das andere Profil eine dazu komplementäre Rillenleiste(21) am freien Ende eines federnden Schenkels aufweist, in welche die Ansatzleiste (22) des anderen Profils eingeklemmt ist.
3· Kunststoffummantelter Stahlrahmen für Türen, Fenster o.dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelprofil in an sich bekannter Weise eine Dichtung aufweist, welche die Form einer konvex nach außen gekrümmten Hohlleiste hat.
4. Kunststoffummantelter Stahlrahmen für Türen, Fenster o.dgl. naci einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelprofil an den beiden Schlitzrändern in das Profil sich erstreckende innere Ansätze (6,6') aufweist, welche als Abstützorgane dienen, die auf einem mehrfach gekröpften Steg eines Metallkernprofils aufliegen.
5. Kunststoffummantelter Stahlrahmen für Türen, Fenster o.dgl. nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallkernprofil die Form eines mehrfach rechtwinklig gekröpften Steges aufweist, welcher an den Enden in derselben Richtung sich erstreckende senkrecht zur Stegrichtung verlaufende flanschförmige Ansätze (8,8') aufweist, von denen der eine langer ist als der andere, wobei der kürzere flanschförmige Ansatz (8) vorzugsweise als Fortsetzung einer Kröpfstelle des Stegprofils senkrecht dazu verläuft.
— 2 —
6. Kunststoff "ummantelter Stahlrahmen für Türen, Fenster o. dgl. nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, daß die Glasscheibe bzw. Füllung den Schlitz des Mantelprofils abdeckend im Rahmen bzw. Flügel des Fensters der Tür o.dgl. eingesetzt ist.
DE1964K0047761 1964-04-22 1964-04-22 Kunststoffummantelter rahmen fuer tueren, fenster od. dgl. Expired DE1963120U (de)

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