DE19629724A1 - Teleskopfedergabel für Fahrräder - Google Patents
Teleskopfedergabel für FahrräderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Teleskopfedergabel für Fahrräder,
insbesondere für geländegängige Sportfahrräder, sogenannte
Mountainbikes, die weitgehend zumindest mit Vorderradfederung
zur sicheren und komfortableren Überwindung von
Geländeunebenheiten ausgestattet sind. Es ist anzunehmen, daß
die Entwicklung zur vollen Abfederung auch bei weiteren
Fahrradarten fortschreiten wird.
Bei Mountainbikes, bei denen es besonders bei Bergabfahrten
über unwegsames Gelände auf einen sicheren Bodenkontakt und
ermüdungsarmes Fahren ankommt, wird die eigentliche Federung
ähnlich wie bei Motorrädern mit einer zusätzlichen Schwingungs
dämpfung mittels eines hydraulischen Dämpfers ergänzt.
Voraussetzung für wirksame Federung und Dämpfung und auch für
die genaue Radführung ist in erster Reihe eine optimal
funktionierende Teleskopführung.
Hierfür haben sich in der dem Stand der Technik entsprechenden
Praxis zwei Anordnungsarten durchgesetzt, bei denen die Feder-
und Dämpfereinheit von der hoch belasteten teleskopischen
Radführung getrennt arbeitet.
Eine dieser Anordnungsarten der Radführung sieht eine Federgabel,
bestehnd aus zwei üblichen parallel nebeneinander angeordneten
Teleskopeinheiten vor, deren im Durchmesser geringere stehend
oben an der lenkbaren Gabelbrücke befestigten, hier weiter
Standrohre genannten Rohrträger jeweils in die im Durchmesser
größer ausgebildeten sogenannten Tauchrohre eintauchen. Ebenso
wie die beiden Standrohre am oberen Ende über die am Rahmenkopf
schwenkbare Gabelbrücke miteinander fest verbunden sind, wird
die Einfederungsbewegung der beiden Tauchrohre, die am unteren
Ende in Achshalter übergehen und über die Radachse miteinander
fest verbunden sind, dadurch als Einheit synchronisiert.
Stand- und Tauchrohr jedes Teleskops sind im Bereich der
Überlappung jeweils vor dem Rohrende mit je einer
Gleitführungsbuchse ausgestattet, die eine gleitende
koaxiale Teleskopführung gewährleistet. Die obere Gleitführungs
buchse sitzt als Innenring an der Innenfläche des oberen Endes
des von unten kommenden außenliegenden Tauchrohres, die untere
als Außenring an der Außenfläche des unteren Endes des in das
Tauchrohr von oben mündenden Standrohres, die über diese
Gleitführungsbuchsen konzentrisch ineinander geführt werden.
Oberes und unteres Ende des jeweiligen Teleskops der Gabel sind
verschlossen.
In dem so entstandenen zusammenschiebbaren zylindrischen
Innenraum des jeweiligen Teleskops, das die gesamten radführenden
Kräfte trägt, ist dessen Feder-Dämpfereinheit, die keine
Biegekräfte übertragen kann, koaxial und an den Enden abgestützt
angeordnet.
Bei der hier beschriebenen Anordnung handelt es sich um eine
offene, in ein Ölbad im Teleskopinnenraum getauchte
Feder-Dämpfereinheit. Die beeinflussbaren Schmiereigenschaften des
hydraulischen Öls werden hierbei neben der eigentlichen
Dämpfungsfunktion am Dämpfer zugleich für die reibungsmindernde
Schmierung der oben erwähnten Gleitführungsbuchsen der
Teleskoplagerung genutzt.
Das Öl des Innenraums gelangt hierfür über das Lagerungsspiel
der unteren Gleitführungsbuchse in den hohlzylinderförmigen
Zwischenraum zwischen dieser und der oberen, mit dem Tauchrohr
verbundenen Gleitführungsbuchse, die mit einer am Standrohr
schleifenden ringartigen Lippendichtung nach außen und innen
hin abdichtet.
Der offensichtliche Vorteil der durch Ölschmierung
gewährleisteten Reibungsarmut und Verschleißreduzierung dieser
Anordnungsart wird andererseits erkauft mit folgenden Nachteilen:
- - Die Auswechselbarkeit der Federn der Federung zwecks individueller Anpassung an Fahrergewicht und Fahrstil, sowie jeder weitere Wartungseingriff ist durch die ölgeflutete Innenanordnung entsprechend erschwert und zeitaufwendig.
- - Höheres Gewicht des Teleskopsystems und Umweltrisiken durch ungekapselte größere Ölmengen.
- - Sowohl Eindringen von Verunreinigungen in das Ölbad von außen, als auch Leckagen zwischen Ölfüllung und Außenwelt werden durch keinen Abfangraum unterbunden, da es nur eine Abdichtungsstufe zwischen Ölfüllung und der Außenwelt gibt.
Die andere bekannte Anordnung unterscheidet sich von der
vorgenannten Art dadurch, daß das Hydrauliköl in einer
gekapselten Dämpferpatrone eingeschlossen ist, die zusammen
mit der Feder im trockenen Teleskopinnenraum sitzt.
Der offensichtliche Vorteil dieser modularen Bauweise, bestehnd
in einfachen Wartungs- und Austauscheingriffen bei verminderten
Umwelt- und verschmutzungsrisiken, wird andererseits erkauft
durch folgende Nachteile:
- - Die zur vorgenannten Variante gleichbleibend angeordneten Gleitführungsbuchsen der Teleskopführung weisen ohne Ölflutung und -Schmierung einen höheren Reibungswiderstand auf, der zu einem erheblich verschlechterten Ansprechverhalten und damit einer ungünstigen Beeinflussung der Federungseigenschaften führt, zugleich einen höheren Verschleiß mit daraus resultierendem erhöhten Radführungsspiel der Teleskopgabel zur Folge hat.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile dieser beiden
bekannten und allgemein verbreiteten Anordnungen weitgehend zu
vermeiden, deren Vorteile jedoch weitgehend zu gewahrleisten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe, ausgehend von der eingangs
beschriebenen Gattung dadurch gelöst,
daß das Tauchrohr (16) nur im Bereich seines oberen Endes (2)
innen eine Gleitführungsbuchse (3) aufweist, die das Standrohr (1)
gleitend umfaßt, wobei der mit dem Tauchrohrende (12) koaxial
fest verbundene durchgehende Schaft (6) zum Zweck der Aufnahme
von Radführungskräften entsprechend robust ausgelegt ist, und
im Inneren des Standrohrs (1) in zwei entsprechend robust
dimensionierten Schaftführungs-Dichtungsbuchsen (8; 7) gleitend
geführt ist, wobei die Schaftführungs-Dichtungsbuchse (8)
im Bereich des unteren Standrohrendes, und die andere
Schaftführungs-Dichtungsbuchse (7) dem Federweg entsprechend
tiefer im Standrohr (1) angebracht ist.
Erfindungsgemäß ist also erkannt worden, daß der nun entsprechend
dimensionierte und ausgebildete robuste durchgehende Schaft
des hydraulischen Schwingungsdämpfers die Aufgabe der
mechanischen Teleskopführung weitgehend optimaler erfüllen kann,
als eine Teleskopführung mittels zweier trocken gleitenden
axialen Gleitführungsbuchsen. Dies insbesondere unter dem
Gesichtspunkt der quergerichteten Radführungskräftekomponenten,
die höchstens zu einem Drittel an der oberen Gleitführungsbuchse,
jedoch mindestens zu zwei Dritteln gegen die untere
Gleitführungsbuchse und Standrohre in den Fahrradrahmen
eingeleitet werden.
Da der Betrag der Reibungskraft von Belastung und Reibungsbeiwert
direkt proportional abhängig ist, kommt der reibungsbeiwertmin
dernden Ölschmierung der unteren, doppelt belasteten Gleit
führungsbuchse der erfindungsgemäßen Anordnung doppelte Bedeutung
zu, und im Umkehrschluß der oberen Lagerung eine entsprechend
verminderte Bedeutung zu.
Erfindungsgemäß ist weiter erkannt worden, daß die modulare
Bauweise, die einen hohen Wartungs- und Abstimmungskomfort
sichert, nicht aufgegeben werden muß und in der erfindungs
gemäßen Anordnung mit den Vorteilen der Ölschmierung kombiniert
wird.
Erfindungsgemäß ist weiter erkannt worden, daß die Vorteile
des modular integrierten hydraulischen Schwingungsdämpfers mit
einer gewichts- und volumenmäßig geringen Ölfüllung, die zugleich
durch einen einbaubedingten Zwischenraum mit über Ölsäule
liegender Dichtung von der Außenwelt zweifach getrennt ist,
nicht nur eine redundante Umweltschutzsicherung, sondern ebenso
eine Verschleißminderung durch Vermeidung von Einschleppung
des Schleifstaubs erreicht wird, die bei der erfindungsgemäßen
Anordnung nicht durch den reibungsintensiven Trockenlauf der
besonders belasteten üblichen unteren Gleitführungsbuchse erkauft
werden muß, da sie durch die erfindungsgemäße ölgeschmierte,
doppelt geschützte Lagerung des durchgehenden Schaftes des
Schwingungsdämpfers ersetzt wird.
Als vorteilhaft erweist sich die im Hauptanspruch definierte
erfindungsgemäße Anordnung, bei der das Standrohr am äußeren
unteren Ende ohne eine Gleitführungsbuchse ausgeführt ist. Auf
der Außenfläche dieses feststehenden Standrohrs gleitet das
Tauchrohr nur mittels seiner oberen, nach Anspruch 3
vorteilhafterweise an der Innenwand des oberen Endes
silentblockartig flexibel gelagerten Gleitführungsbuchse auf
und ab.
Den wesentlichen Teil der Radführungskräfte übernimmt der im
Standrohrinnenraum in hochbelastbaren Schaftführungs-Dichtungs
buchsen präzise gleitend gelagerte robuste durchgehende Schaft
des hydraulischen Schwingungsdämpfers, der aus der Zusammenwirkung
von durchgehendem biegesteifen Schaft, seinem Dämpferkolben
und den großflächigen Schaftführungs-Dichtungsbuchsen im
Standrohr gebildet wird. Der o.g. robuste durchgehende Schaft
des hier in seiner Grundanordnung beschriebenen hydraulischen
Schwingungsdämpfers ragt beim Einfedern trocken sowohl oben
in das Standrohr, die darüberliegende Feder zusammendrückend,
als auch nach unten bis zum unteren Tauchrohrende, wo dieser
nach Unteranspruch 2. vorteilhafterweise mit seinem
Kegelstumpfkopf am trockenen unteren Schaftende in einer
entsprechenden Kegelbohrung des Tauchrohrendes einsitzend, mit
diesem mittels einer Schraube fest verschraubt ist.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung ist
die systembedingte Präzision und Leichtgängigkeit der
Schaftführung zwischen den konstant voneinander entfernten, im
einstückigen Standrohr sitzenden Führungsbuchsen im Vergleich
zum Schubladeneffekt der Teleskopführung, bei der die
Führungsbuchsen beim Ausfedern zusammenrücken können, und dabei
Verkantungsneigung und Führungsspiel der Teleskopgabel
vergrößern.
Wie die Fig. 1 zeigt, befindet sich die Füllung des schmierenden
Hydrauliköls im hohlzylinderförmigen Hohlraum zwischen
Standrohr, durchgehenden Schaft und den Buchsen des hydrauli
schen Schwingungsdämpfers.
Das mit dessen durchgehenden Schaft unten verbundene untere
Ende des Tauchrohrs überträgt den erheblichen Teil der
Radführungskräfte bereits unmittelbar im Bereich dieser
Verbindung auf den mit ihm verbundenen robust ausgelegten
durchgehenden Schaft des hydraulischen Schwingungsdämpfers.
Daher kann das Tauchrohr entsprechend gewichtsmindernd
dimensioniert werden. Es berührt das Standrohr nur über seine
obere, innenliegende, laut Unteranspruch 3 vorteilhafterweise
silentblokartig flexibel gelagerte, gering belastete
Gleitführungsbuchse.
Uneingeschränkt bleibt seine Schutzfunktion, die ein über die
Schwingungsdämpferdichtungen hinausgehendes Heraustreten des
Hydrauliköls nach unten aus dem Teleskop heraus und ebenso das
Eindringen von abrasiven Staubpartikeln in das System
unter bindet.
Für die trockene Montage der Feder ist der obere trockene
Innenraum des Standrohres vorzugsweiseweise per Schraubverschluß
erreichbar.
Auch das Tauchrohr kann durch trockene Montage nach lösen der
unteren Schraubverbindung für Wartungszwecke ab- bzw. angebaut
werden. Damit ist das Standrohr mit dem integrierten
Schwingungsdämpfer als selbständige Baugruppe ohne vorherigen
Ölkontakt handhabbar.
Nachfolgend wird dieses vorteilhafte Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung in Fig. 1
erläutert; Fig. 2 und 3 zeigen demgegenüber den Stand der
Technik.
Fig. 1 zeigt ein Teleskop der erfindungsgemäßen Teleskopfedergabel
im Teilquerschnitt in zurückgefederter, einsatzgerechter Lage
(Unterteil nach unten gerichtet).
Auf dem Standrohr 1 gleitet die am oberen Tauchrohrende 2 innen
befestigte Gleitführungsbuchse 3 mit der ringförmigen Lippe
des Dichtungsteiles 4.
Im oberen ölfreien Innenraum des Standrohres 1 befindet sich
die Feder 5, auf der sich das obere trockene Ende
des durchgehenden Schaftes 6 abstützt. Der durchgehende
Schaft 6 ist oben in der oberen Schaftführungs-Dichtungsbuchse
7 und unten in der unteren Schaftführungs-Dichtungsbuchse 8
gleitend und öldicht gelagert. Schaftführungs-Dichtungsbuchsen
7, bzw. 8, sitzen ringförmig fest an der Innenwand der unteren
Hälfte des Standrohres 1. Dazwischen befindet sich die Füllung
des schmierenden Hydrauliköls 9 mit dem Dämpferkolben 15. Das
untere trockene Ende des durchgehenden Schaftes 6 sitzt mit
dem Kegelstumpfkopf 10 in der entsprechenden Kegelbohrung 11
im unteren Tauchrohrende 12 ein und wird vorteilhaft mittels
Schraube 13 festgezogen. Der Achshalter 14 ist einstückig an
dem unteren Tauchrohrende 12 ausgebildet.
Fig. 2 zeigt schematisch ein Teleskop mit offener Dämpferbauweise
entsprechend dem bisherigen Stand der Technik im Teilquerschnitt
in einsatzgerechter ausgefederter Lage.
Auf dem stehenden Standrohr 21 gleitet das Tauchrohr 22
einerseits mittels der am oberen Tauchrohrende 23 innen
befestigten Gleitführungsbuchse 24 mit der Dichtung 25 und
andererseits auf der am unteren Ende des Standrohres 21
befestigten Gleitführungsbuchse 26. Der beispielsweise im
Innenraum des Teleskops unten angebrachte Schwingungsdämpfer
27 schiebt sich beim Einfedern auf den Dämpferschaft 29 auf und
drückt dabei die Feder 28 zusammen.
Bei dieser offenen, ölgefluteten Variante dringt das Hydrauliköl
über das Lagerungsspiel der Gleitführungsbuchse 26 und 24 bis
zur Dichtung 25.
Fig. 3 zeigt schematisch ein Teleskop mit modularer
Dämpferbauweise entsprechend dem bisherigen Stand der Technik
in einsatzgerechter ausgefederter Lage.
Auf dem Standrohr 31 gleitet das Tauchrohr 32 einerseits mittels
der am oberen Tauchrohrende 33 befestigten Gleitführungsbuchse
34 und andererseits auf der am unteren Ende des Standrohrs
31 befestigten Gleitführungsbuchse 35. Der im unteren Tauchrohr
befestigte dünne Dämpferschaft 36 drückt beim Einfedern im oberen
Innenraum des Teleskops die Feder 37 zusammen. Die Ölfüllung
38 befindet sich nur zwischen Schaftdichtungsbuchsen 39.
Bei der modularen Bauweise laufen sowohl die obere
Gleitführungsbuchse 34, wie auch die besonders belastete untere
Gleitführungsbuchse 35 ohne Ölschmierung.
Die mechanische Teleskopführung und die damit verbundenen
Radführungskräfte tragen Stand- und Tauchrohr mit
Gleitführungsbuchsen.
Claims (3)
1. Teleskopfedergabel für Fahrräder, gebildet durch zwei
Teleskopeinheiten, bestehend je aus einem Tauchrohr, das koaxial
verschiebbar zu einem Standrohr geringeren Durchmessers
angeordnet ist, in dessen Hohlraum im oberen Teil eine Feder
einsitzt, die durch das obere Ende eines durchgehenden Schaftes
eines unter der Feder angeordneten hydraulischen
Schwingungsdämpfers zusammengedrückt wird, an dessen unteren
Ende der durchgehende Schaft herausgeführt, und mit dem Unteren
Ende des Tauchrohres koaxial fest verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchrohr (16) nur im Bereich
seines oberen Endes (2) innen eine Gleitführungsbuchse (3)
aufweist, die das Standrohr (1) gleitend umfaßt, wobei der mit
dem Tauchrohrende (12) koaxial fest verbundene durchgehende
Schaft (6) zum Zweck der Aufnahme von Radführungskräften
entsprechend robust ausgelegt ist, und im Inneren des
Standrohrs (1) in zwei entsprechend robust dimensionierten
Schaftführungs-Dichtungsbuchsen (8; 7) gleitend geführt ist,
wobei die Schaftführungs-Dichtungsbuchse (8) im Bereich des
unteren Standrohrendes, und die andere
Schaftführungs-Dichtungsbuchse (7) dem Federweg entsprechend
tiefer im Standrohr (1) angebracht ist.
2. Teleskopfedergabel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der durchgehende Schaft (6) an seinem
unterem Ende einen Kegelstumpfkopf (10) aufweist, mit dem er
in einer entsprechenden Kegelbohrung (11) im unteren inneren
Tauchrohrende (12) einsitzt und von außen Schraube (13) fest
angezogen ist.
3. Teleskopfedergabel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die obere koaxiale
Gleitführungsbuchse (3) im oberen Tauchrohrende (2)
silentblockartig flexibel gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996129724 DE19629724A1 (de) | 1996-07-23 | 1996-07-23 | Teleskopfedergabel für Fahrräder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996129724 DE19629724A1 (de) | 1996-07-23 | 1996-07-23 | Teleskopfedergabel für Fahrräder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19629724A1 true DE19629724A1 (de) | 1998-01-29 |
Family
ID=7800619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996129724 Ceased DE19629724A1 (de) | 1996-07-23 | 1996-07-23 | Teleskopfedergabel für Fahrräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19629724A1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE801967C (de) * | 1949-06-15 | 1951-01-29 | Bayerische Motoren Werke Akt G | OElstossdaempfer fuer Teleskopkraftradgabeln |
| DE937624C (de) * | 1952-04-19 | 1956-01-12 | Hemscheidt Maschf Hermann | Hydraulischer Stossdaempfer fuer Teleskopkraftradgabeln |
| JPH03189281A (ja) * | 1989-12-20 | 1991-08-19 | Suzuki Motor Corp | 倒立式フロントサスペンションのプロテクタ |
-
1996
- 1996-07-23 DE DE1996129724 patent/DE19629724A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE801967C (de) * | 1949-06-15 | 1951-01-29 | Bayerische Motoren Werke Akt G | OElstossdaempfer fuer Teleskopkraftradgabeln |
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| JPH03189281A (ja) * | 1989-12-20 | 1991-08-19 | Suzuki Motor Corp | 倒立式フロントサスペンションのプロテクタ |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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