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DE19623917A1 - Glasgiebelmarkise - Google Patents

Glasgiebelmarkise

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DE19623917A1
DE19623917A1 DE1996123917 DE19623917A DE19623917A1 DE 19623917 A1 DE19623917 A1 DE 19623917A1 DE 1996123917 DE1996123917 DE 1996123917 DE 19623917 A DE19623917 A DE 19623917A DE 19623917 A1 DE19623917 A1 DE 19623917A1
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glass
gable
awning
cloth
articulated arms
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Kurt Dipl Ing Plach
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/02Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
    • E04F10/06Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
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    • E04F10/06Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
    • E04F10/0611Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with articulated arms supporting the movable end of the blind for deployment of the blind
    • E04F10/0618Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with articulated arms supporting the movable end of the blind for deployment of the blind whereby the pivot axis of the articulation is perpendicular to the roller

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Awnings And Sunshades (AREA)

Description

Im Bereich Beschattung von Gebäuden, Terrassen, Schaufenstern, Straßencafes usw. ist eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten bekannt, um ein Zuviel an Sonnenstrah­ lung und den damit verbundenen Nachteilen zu verhindern.
Weiterhin ist bekannt, daß Beschattungen innerhalb eines Raumes (z. B. Vorhänge, Jalousien, Rollos usw.) zwar das weitere Vordringen der Strahlung reduzieren, aber kaum deren Wärmeproduktion, da die Strahlung bereits nahezu ungehindert durch die Glasscheiben ins Innere gedrungen ist und hier die Raumluft zwischen Fenster und Be­ schaftungselement und so mittels Umluftthermik den gesamten Innenraum aufheizt.
Weitaus wirkungsvoller im Rückhaltevermögen von Strahlung und Wärme ist die Beschattung von außen, also bevor die Sonne das Glas erreicht und nach innen dringt.
Für die in Neubaugebieten immer häufiger zu sehenden Glasgiebel schicker Häuser sind die Möglichkeiten einer derartigen Beschattung stark eingeschränkt. Je größer die zusammenhängende, zu beschattende Fläche eines Glasgiebels ist, desto rarer, teurer und komplizierter werden die bisherigen technischen Lösungen der äußeren Beschat­ tung.
Wer dazu noch auf senkrechte Führungsschienen, Spanndrähte u.ä. als notwendiges Beiwerk von Rolladen- und Jalousiekonzepten verzichten will, die von außen als störender Fremdkörper das Bild des großen Dreieck- oder Trapezglasgiebels verun­ stalten und außerdem den Fensterputzer behindern, für den gibt es nichts im Fachhan­ del, was erstens funktionell, zweitens dauerhaft, drittens einfachst bedienbar, viertens wirkungsvoll von außen, fünftens formschön, sechstens technisch elegant und siebtens kostengünstig gegen Sonnenstrahlung und die damit verbundenen Nachteile schützt.
Die Größe dieser Marktlücke wird deutlich, wenn man in Neubaugebieten die Vielzahl der Häuser mit modernen Glasgiebeln wahrnimmt, an denen keine Beschattungsmög­ lichkeit existiert.
Hiervon sind nicht nur diejenigen Glasgiebel betroffen, die beispielsweise (siehe Skiz­ zen 1 bis 3) Glasfeldaufteilungen mit entsprechender Rahmung aufweisen, bei denen senkrechte Konstruktionslinien weitgehend fehlen, sondern auch solche, wo nur eine großdimensionierte Scheibe in Dreiecks- oder Trapezform (gänzlich ohne Flächenauf­ teilung) vorliegt (siehe Skizzen 4 und 5).
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Aufgabe der Erfindung ist nicht die Beschattung relativ kleiner Glasflächen, die notfalls auch von innen ausreichend verdunkelt werden könnten, sondern es geht hier vielmehr um große, dreieckige und trapezförmige Sonneneinfallsflächen von mehreren Metern Breite und Höhe, deren Wärmeproduktion bei Sonneneinfall bestenfalls bzw. nur annähernd durch großdimensionierte, in der Anschaffung und im Betrieb teure Klimaanlagen kompensiert werden könnten, wobei die Strahlung selbst immer noch nicht aus dem Raum gebannt wäre (Blendung und Gesundheitsgefährdung für Mensch, Tier und Pflanze).
Weitere Zielsetzung der Erfindung besteht darin, in möglichst vielen Details auf exi­ stente, vielfach bewährte Techniken, Baugruppen und Systeme zurückzugreifen, um Entwicklungszeit und Kosten einzusparen und Risiken einer kompletten Fehlentwick­ lung zu minimieren.
Durch Analyse und Vergleich aller bekannten, äußeren Beschattungsmöglichkeiten er­ weist sich die Markise als dasjenige System, aus welchem mittels notwendiger Ideen und Änderungen die erfindungsgemäße Aufgabe der Entwicklung einer "Glasgiebelbe­ schattung" in Trapez- oder Dreieckform am besten zu lösen ist.
Im weiteren Verlauf der Beschreibung werden Aufbau und Funktion einer "normalen" Gelenkarmmarkise einschließlich des technischen Systems der Gelenkarme zum Aus­ fahren, Spannen und Positionieren des Tuchs als bekannt vorausgesetzt.
Die Aufgabenstellung der Erfindung erfordert zwei grundsätzliche Ideen zur Lösungs­ findung:
  • 1. die herkömmliche (Zwei-)Gelenkarmmarkise für Terrassen- und Fensterbe­ schattung nicht nur für das waagerechte oder schräg nach unten gerichtete (neigungs­ verteilbare) Ausfahren zu benutzen, sondern sie für eine Bewegung (nahezu) senkrecht nach oben einzusetzen;
  • 2. die "normale" Anordnung und Kinematik der Gelenkarme so zu modifizieren, daß das durch sie auszufahrende, zu spannende und in (nahezu) senkrechter, oberer Position zu haltende Tuch nicht nur die herkömmliche Rechteckform (Ausfahrlänge × Tuchbreite) aufweisen kann, sondern daß das modifizierte System in der Lage ist, für alle symmetrischen = gleichschenkligen Dreieck- und Trapezformen moderner Glas­ giebel ausgeführt zu werden, deren Formen anzunehmen und sie zu beschatten.
Zu berücksichtigen sind hierbei zwei Montagemöglichkeiten:
  • a) Bei Häusern ohne bzw. mit minimalem Giebelvordach bis ca. 30 cm ist es sinnvoll, die Glasgiebelmarkise so anzuordnen, daß die Gelenkarme nach außen und das Tuch der Glasgiebelfront zugekehrt ist, wobei dann die Gelenkarme vom Rauminneren aus nicht sichtbar sind (siehe Skizze 6).
  • b) Bei Häusern mit einem Giebelvordach ab ca. 30 cm erscheint es sinnvoll, die Glasgiebelmarkise so anzuordnen, daß die Gelenkarme zwischen dem auszufahrenden Tuch und der Glasfront, also von außen nicht sichtbar, angeordnet sind. Hierbei ist das Dickenmaß der Störkontur der Gelenkarmkinematik zu berücksichtigen, die in Abhängigkeit ihrer Ausfahrlänge einen definierten Mindestabstand zwischen Tuch und Glasfront erforderlich macht (siehe Skizze 7).
Blickt man von oben auf eine ausgefahrene "normale" (Zwei-)Gelenkarmmarkise, dann erkennt man eine Gelenkarmanordnung entsprechend Skizze 8.
Die Gelenkarme sind hierbei ziemlich weit außen montiert; die Ellbogen der Gelenkar­ me zeigen nach innen. Ihr seitlicher Abstand voneinander muß hierbei mindestens so groß sein, daß sich die Ellbogengelenke im eingefahrenen Zustand der Markise nicht berühren.
Möchte man aus dieser "normalen" Markise mit rechteckigem Tuch eine Glasgiebel­ markise mit Trapez- oder Dreiecktuch machen, dann ist diese kinematische Anordnung ungeeignet, da die äußeren Gelenkarme über den Trapeztuchbereich (gestrichelte Linie) und über den Dreiecktuchbereich (strichpunktierte Linie) hinausragen, was dazu führen würde, daß sie von unten an den Dachvorsprung stoßen oder bei fehlendem Dachvor­ sprung über das Dach seitlich hinausragen (siehe Beschreibung unter dem folgenden Punkt 5.).
Folgende Änderungen sind deshalb notwendig:
  • 1. die beiden Gelenkarme lagemäßig miteinander vertauschen, so daß deren Ellen­ bogengelenke nach außen zeigen (siehe Skizze 9),
  • 2. den Volant aus dem äußeren Tuchhaltelement (z. B. Profilrohr) entfernen, da er bei der Glasgiebelmarkise weder erforderlich noch sinnvoll ist,
  • 3. die Gelenkarme soweit auf dem Vierkantbefestigungsrohr zur Mitte hin ver­ schieben, wie es die kürzere Trapezseite maßlich vorgibt und das äußere Befesti­ gungselement für das Tuch (z. B. Alu-Profilrohr) entsprechend kurzen (siehe Skizze 9),
  • 4. die Gelenkarme ganz bis zur Mitte verlagern, wenn ein Dreiecktuch gefordert wird und das äußere Befestigungselement für das Tuch entsprechend auf Mindestmaß reduzieren (siehe Skizze 10),
  • 5. gegebenenfalls die äußeren Lagerstellen beider Gelenkarme in einem Drehpunkt vereinigen und dadurch das äußere Halteelement für das Tuch (Alu-Profil) gänzlich überflüssig machen (siehe Skizze 11).
Nur durch die Punkte 1. bis 5. ist sicherzustellen, daß die Gelenkarme in jeder Aus­ fahrposition immer innerhalb der Tuchaußenkontur verbleiben. Diese Forderung resultiert nicht nur aus optischen, sicherheitstechnischen und Akzeptanzgründen, sondern bei der Montage einer Glasgiebelmarkise innerhalb eines Dachvorsprungs soll das Tuch möglichst nah an den Dachvorsprung heranreichen, um den Glasgiebel möglichst dicht zu beschatten. Wenn hierbei die Gelenkarme über die Tuchkontur hinausragen würden, dann würden sie beim (nahezu) senkrechten Ausfahren nach oben mit der Dachkonstruktion kollidieren oder bei nicht vorhandenem Dachvorsprung über das Dach seitlich hinausfahren.
  • 6. Die Wandmontage bzw. die Anbringung auf dem Vierkantbefestigungsrohr ist durch Drehung um mindestens 90° so zu verändern, daß die Gelenkarme nicht nach außen bzw. schräg nach unten (wie bei einer Terrassenbeschattung), sondern (nahezu) senkrecht nach oben fahren und das Tuch damit unmittelbar vor den Glasgiebel führen, spannen und positionieren.
Sowohl die Quersteifigkeit des Tuchs als auch die üblichen Gelenkarmvorspannungen sind dabei ausreichend, um die geradlinige Bewegung für das rechtwinklig zur Tuch­ wellenachse ausfahrende Tuch - wie bei einer normalen Markise - zu gewährleisten und in der gewünschten Position zu halten.
Die Neigungsverstellung, die in einer normalen Markise enthalten ist, kann bei der senkrechten Anordnung der Glasgiebelmarkise gänzlich eingespart werden.
Sollte sich unterhalb des Glasgiebels eine Terrasse und/oder ein Fenster oder eine Fensterfront befinden, die ebenfalls zu beschatten sind, so bietet die Glasgiebelmarkise gleichzeitig die Möglichkeit, auf dem entsprechend steifen Vierkantbefestigungsrohr zusätzlich die Gelenkarme für eine weitere, nach außen ausfahrende "normale" Markise aufzunehmen, so daß eine in den Skizzen 12) und 13) dargestellte Sonderanordnung von "Zwei in Einer" entsteht, bei der folgende wesentlichen Baugruppen der zweiten Markise eingespart werden können:
  • a) Vierkantbefestigungsrohr,
  • b) Wandbefestigung,
  • c) Tuchwelle,
  • d) Tuchwellenlagerung,
  • e) manueller oder elektrischer Antrieb,
  • f) Wind- und Sonnenwächter,
  • g) Neigungsverstellung,
  • h) Regen- und Schmutzabdeckhaube.
Aus Skizze 12) wird weiterhin deutlich, daß bei dieser, durch die Glasgiebelmarkise ermöglichte, besondere Markisenpaarung beide Tuche auf einer Welle auf- und abgewickelt werden, und daß man praktisch den überwiegenden technischen Aufwand zweier separater Markisen nur einmal (zum Teil entsprechend verstärkt) benötigt.
Dadurch wird die Beschattung des gesamten Hausgiebels einschließlich Erd- und Obergeschoß einschließlich vorgelagerter Terrasse besonders preisgünstig, technisch elegant und "aus einem Guß" (dasselbe Tuchmuster, dieselbe Technik).

Claims (18)

1. Glasgiebelmarkise zum Sonnen-, Strahlungs-, Helligkeits- und Wärmeschutz für Glasgiebel aller Gebäudearten, dadurch gekennzeichnet, daß hierfür das Prinzip der Zweigelenkarmmarkise mit wesentlichen Änderungsmerk­ malen zum Einsatz kommt.
2. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß die Markise nicht waagerecht bzw. schräg abwärts nach außen, sondern (nahezu) senkrecht bzw. parallel zur Glasgiebelfläche nach oben ausfahrbar ist.
3. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. und 2., dadurch gekennzeichnet, daß die Tuchbespannung nicht die herkömmliche Rechteckform aufweist, gebildet durch Ausfahrlänge × Tuchbreite, sondern daß die Tuchbespannung die Form eines Dreiecks mit nach oben gerichteter Spitze aufweist.
4. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. und 2., dadurch gekennzeichnet, daß die Tuchbespannung die Form eines Trapezes aufweist, wobei die gebrochene Spitze bzw. die kürzere der beiden parallelen Seiten nach oben gerichtet ist.
5. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Tuchbespannung alle Formen nach Anspruch 3. und 4. entsprechend der zu beschattenden Glasgiebelform des Gebäudes aufweisen kann, wobei die beiden seitli­ chen Neigungswinkel (nahezu) gleich sind, d. h., daß es sich um ein (nahezu) gleich­ schenkeliges Dreieck bzw. Trapez bei dem zu beschattenden Glasgiebel handelt.
6. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 5., dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkarme, die das Markisentuch spannen, nicht - wie herkömmlich - mit den Ellbogengelenken nach innen weisen, sondern nach außen.
7. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 6., dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkarme auf dem herkömmlichen Vierkantbefestigungsrohr einer "norma­ len" Markise nahezu bis zur Mitte des Systems zusammengeschoben und hier befestigt werden.
8. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 7., dadurch gekennzeichnet, daß das auf den äußeren Enden der Gelenkarme befestigte und somit ausfahrbare Bauelement (überlicherweise ein Alu-Profil-Rohr), in dem das Tuch und der Volant gefaßt sind, nur in etwa die Länge der kürzeren der beiden Trapezseiten aufweist.
9. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 7., dadurch gekennzeichnet, daß das ausfahrbare Bauelement (z. B. Alu-Profilrohr) am äußeren Ende der Gelenkar­ me im Fall einer dreieckigen Tuchform so kurz bzw. schmal ist, daß es gerade noch die Befestigungspunkte der soweit wie möglich zusammengeschobenen, äußeren Gelenk­ armenden und die Spitze des Tuchs aufnimmt.
10. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 8., dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Gelenkarmen jeweils nahezu so klein sein kann, wie es der kürzeren der beiden parallelen Trapezseiten des Tuchs und damit der Länge des ausfahrbaren Bauelements entspricht.
11. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 9., dadurch gekennzeichnet, daß die ausfahrbaren Enden der Gelenkarme einen gemeinsamen äußeren Koppelpunkt (Drehpunkt) aufweisen, an dem die Spitze des Dreiecktuchs befestigt ist. In diesem Fall erübrigt sich das zusätzliche ausfahrbare Bauelement (z. B. herkömmliches Profilrohr).
12. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 11., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gelenkarme in ausgefahrener und dabei nahezu gestreckter Stellung durch gleichmäßiges, symmetrisches Voneinander-Entfernen ihrer inneren Gelenkarm­ hälften einschl. deren Basisbefestigungen aus der Mittenzone des Vierkantbefesti­ gungsrohrs eine dreiecksähnliche Anordnung ermöglichen, deren Spitze durch die Vereinigung der äußeren Gelenkarmenden in einem gemeinsamen Koppel- bzw. Drehpunkt gebildet wird.
13. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 12., dadurch gekennzeichnet, daß Gelenkarme und Tuch in Relation zur Glasgiebelwand und zur Sonne in der Reihenfolge: Sonne, Tuch, Gelenkarme, Glas angeordnet sind, wenn der Glasgiebel einen ausreichenden Dachvorsprung für die Unterbringung der gesamten Markisen­ konstruktion einschließlich der ausknickenden Gelenkarmstörkontur in ausgefahrenem Zustand aufweist.
14. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 12., dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkarme in Relation zum Tuch vornehmlich nach außen in der Reihenfolge:
Sonne, Gelenkarme, Tuch, Glasgiebel angeordnet sind, wenn der Dachvorsprung nicht ausreicht, das gesamte Markisendickenmaß einschl. Gelenkarmstörkontur im senkrecht nach oben ausgefahrenen Zustand komplett zu überdecken bzw. zu überdachen.
15. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 14., dadurch gekennzeichnet, daß eine manuell bedienbare oder durch die beginnende Ausfahrbewegung zwangsläu­ fig mechanisch betätigte, über die gesamte Markisenbreite reichende Regen- und Schmutzabdeckhaube um eine Längsachse drehend bzw. schwenkend angeordnet ist, die nach dem Wegschwenken den nach oben gerichteten Weg der Gelenkarme einschl. Trapez- bzw. Dreieckstuch freigibt, und die sich beim Einziehen der Markise wieder schützend über sie (zwangsgesteuert) schwenkt bzw. manuell geschwenkt wird.
16. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 15., dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere für Wetterschlagseiten angezeigte Regen- und Schmutzabdeck­ haube nicht nur von Hand oder nicht nur durch einen zwangsläufigen Mechanismus betätigt wird, sondern insbesondere bei elektrisch betriebenen Markisenanlagen derart funktioniert, daß sich nach dem Startimpuls zunächst die Regen- und Schmutzabdeck­ haube elektromotorisch aus dem Bewegungsbereich (Störkontur) der Gelenkarme und des Tuchs entfernt und erst danach die eigentliche Gelenkarmbewegung zum Ausfah­ ren, Spannen und Positionieren des Tuchs vor den Glasgiebel erfolgt (beim Einfahren entsprechen umgekehrte Reihenfolge).
17. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 16., dadurch gekennzeichnet, daß bei der gemeinsamen Montage einer Glasgiebelmarkise und einer "normalen" Markise zur gleichzeitigen Beschattung
  • a) einer Terrasse,
  • b) eines Fensterbereichs im Erdgeschoß und
  • c) des darüber angeordneten Glasgiebels
eine besondere Markisenkombination ermöglicht wird, bei der entgegen zweifacher Montageaufwendungen enorme Kosteneinsparungen hinsichtlich Material und Zeit sowie Einsparungen hinsichtlich ganzer Baugruppen und des Platzbedarfs zu erzielen sind.
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