DE19623917A1 - Glasgiebelmarkise - Google Patents
GlasgiebelmarkiseInfo
- Publication number
- DE19623917A1 DE19623917A1 DE1996123917 DE19623917A DE19623917A1 DE 19623917 A1 DE19623917 A1 DE 19623917A1 DE 1996123917 DE1996123917 DE 1996123917 DE 19623917 A DE19623917 A DE 19623917A DE 19623917 A1 DE19623917 A1 DE 19623917A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- glass
- gable
- awning
- cloth
- articulated arms
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 title claims abstract description 55
- 230000005855 radiation Effects 0.000 title claims description 7
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims abstract description 42
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 238000000429 assembly Methods 0.000 claims description 3
- 230000000712 assembly Effects 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 3
- 210000002310 elbow joint Anatomy 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 2
- -1 articulated arms Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 241000282412 Homo Species 0.000 description 1
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- 238000004378 air conditioning Methods 0.000 description 1
- 210000001367 artery Anatomy 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000009432 framing Methods 0.000 description 1
- 230000004313 glare Effects 0.000 description 1
- 231100000206 health hazard Toxicity 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
- E04F10/0611—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with articulated arms supporting the movable end of the blind for deployment of the blind
- E04F10/0618—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with articulated arms supporting the movable end of the blind for deployment of the blind whereby the pivot axis of the articulation is perpendicular to the roller
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Building Awnings And Sunshades (AREA)
Description
Im Bereich Beschattung von Gebäuden, Terrassen, Schaufenstern, Straßencafes usw.
ist eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten bekannt, um ein Zuviel an Sonnenstrah
lung und den damit verbundenen Nachteilen zu verhindern.
Weiterhin ist bekannt, daß Beschattungen innerhalb eines Raumes (z. B. Vorhänge,
Jalousien, Rollos usw.) zwar das weitere Vordringen der Strahlung reduzieren, aber
kaum deren Wärmeproduktion, da die Strahlung bereits nahezu ungehindert durch die
Glasscheiben ins Innere gedrungen ist und hier die Raumluft zwischen Fenster und Be
schaftungselement und so mittels Umluftthermik den gesamten Innenraum aufheizt.
Weitaus wirkungsvoller im Rückhaltevermögen von Strahlung und Wärme ist die
Beschattung von außen, also bevor die Sonne das Glas erreicht und nach innen dringt.
Für die in Neubaugebieten immer häufiger zu sehenden Glasgiebel schicker Häuser sind
die Möglichkeiten einer derartigen Beschattung stark eingeschränkt. Je größer die
zusammenhängende, zu beschattende Fläche eines Glasgiebels ist, desto rarer, teurer
und komplizierter werden die bisherigen technischen Lösungen der äußeren Beschat
tung.
Wer dazu noch auf senkrechte Führungsschienen, Spanndrähte u.ä. als notwendiges
Beiwerk von Rolladen- und Jalousiekonzepten verzichten will, die von außen als
störender Fremdkörper das Bild des großen Dreieck- oder Trapezglasgiebels verun
stalten und außerdem den Fensterputzer behindern, für den gibt es nichts im Fachhan
del, was erstens funktionell, zweitens dauerhaft, drittens einfachst bedienbar, viertens
wirkungsvoll von außen, fünftens formschön, sechstens technisch elegant und siebtens
kostengünstig gegen Sonnenstrahlung und die damit verbundenen Nachteile schützt.
Die Größe dieser Marktlücke wird deutlich, wenn man in Neubaugebieten die Vielzahl
der Häuser mit modernen Glasgiebeln wahrnimmt, an denen keine Beschattungsmög
lichkeit existiert.
Hiervon sind nicht nur diejenigen Glasgiebel betroffen, die beispielsweise (siehe Skiz
zen 1 bis 3) Glasfeldaufteilungen mit entsprechender Rahmung aufweisen, bei denen
senkrechte Konstruktionslinien weitgehend fehlen, sondern auch solche, wo nur eine
großdimensionierte Scheibe in Dreiecks- oder Trapezform (gänzlich ohne Flächenauf
teilung) vorliegt (siehe Skizzen 4 und 5).
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Aufgabe der Erfindung ist nicht die Beschattung
relativ kleiner Glasflächen, die notfalls auch von innen ausreichend verdunkelt werden
könnten, sondern es geht hier vielmehr um große, dreieckige und trapezförmige
Sonneneinfallsflächen von mehreren Metern Breite und Höhe, deren Wärmeproduktion
bei Sonneneinfall bestenfalls bzw. nur annähernd durch großdimensionierte, in der
Anschaffung und im Betrieb teure Klimaanlagen kompensiert werden könnten, wobei
die Strahlung selbst immer noch nicht aus dem Raum gebannt wäre (Blendung und
Gesundheitsgefährdung für Mensch, Tier und Pflanze).
Weitere Zielsetzung der Erfindung besteht darin, in möglichst vielen Details auf exi
stente, vielfach bewährte Techniken, Baugruppen und Systeme zurückzugreifen, um
Entwicklungszeit und Kosten einzusparen und Risiken einer kompletten Fehlentwick
lung zu minimieren.
Durch Analyse und Vergleich aller bekannten, äußeren Beschattungsmöglichkeiten er
weist sich die Markise als dasjenige System, aus welchem mittels notwendiger Ideen
und Änderungen die erfindungsgemäße Aufgabe der Entwicklung einer "Glasgiebelbe
schattung" in Trapez- oder Dreieckform am besten zu lösen ist.
Im weiteren Verlauf der Beschreibung werden Aufbau und Funktion einer "normalen"
Gelenkarmmarkise einschließlich des technischen Systems der Gelenkarme zum Aus
fahren, Spannen und Positionieren des Tuchs als bekannt vorausgesetzt.
Die Aufgabenstellung der Erfindung erfordert zwei grundsätzliche Ideen zur Lösungs
findung:
- 1. die herkömmliche (Zwei-)Gelenkarmmarkise für Terrassen- und Fensterbe schattung nicht nur für das waagerechte oder schräg nach unten gerichtete (neigungs verteilbare) Ausfahren zu benutzen, sondern sie für eine Bewegung (nahezu) senkrecht nach oben einzusetzen;
- 2. die "normale" Anordnung und Kinematik der Gelenkarme so zu modifizieren, daß das durch sie auszufahrende, zu spannende und in (nahezu) senkrechter, oberer Position zu haltende Tuch nicht nur die herkömmliche Rechteckform (Ausfahrlänge × Tuchbreite) aufweisen kann, sondern daß das modifizierte System in der Lage ist, für alle symmetrischen = gleichschenkligen Dreieck- und Trapezformen moderner Glas giebel ausgeführt zu werden, deren Formen anzunehmen und sie zu beschatten.
Zu berücksichtigen sind hierbei zwei Montagemöglichkeiten:
- a) Bei Häusern ohne bzw. mit minimalem Giebelvordach bis ca. 30 cm ist es sinnvoll, die Glasgiebelmarkise so anzuordnen, daß die Gelenkarme nach außen und das Tuch der Glasgiebelfront zugekehrt ist, wobei dann die Gelenkarme vom Rauminneren aus nicht sichtbar sind (siehe Skizze 6).
- b) Bei Häusern mit einem Giebelvordach ab ca. 30 cm erscheint es sinnvoll, die Glasgiebelmarkise so anzuordnen, daß die Gelenkarme zwischen dem auszufahrenden Tuch und der Glasfront, also von außen nicht sichtbar, angeordnet sind. Hierbei ist das Dickenmaß der Störkontur der Gelenkarmkinematik zu berücksichtigen, die in Abhängigkeit ihrer Ausfahrlänge einen definierten Mindestabstand zwischen Tuch und Glasfront erforderlich macht (siehe Skizze 7).
Blickt man von oben auf eine ausgefahrene "normale" (Zwei-)Gelenkarmmarkise, dann
erkennt man eine Gelenkarmanordnung entsprechend Skizze 8.
Die Gelenkarme sind hierbei ziemlich weit außen montiert; die Ellbogen der Gelenkar
me zeigen nach innen. Ihr seitlicher Abstand voneinander muß hierbei mindestens so
groß sein, daß sich die Ellbogengelenke im eingefahrenen Zustand der Markise nicht
berühren.
Möchte man aus dieser "normalen" Markise mit rechteckigem Tuch eine Glasgiebel
markise mit Trapez- oder Dreiecktuch machen, dann ist diese kinematische Anordnung
ungeeignet, da die äußeren Gelenkarme über den Trapeztuchbereich (gestrichelte Linie)
und über den Dreiecktuchbereich (strichpunktierte Linie) hinausragen, was dazu führen
würde, daß sie von unten an den Dachvorsprung stoßen oder bei fehlendem Dachvor
sprung über das Dach seitlich hinausragen (siehe Beschreibung unter dem folgenden
Punkt 5.).
Folgende Änderungen sind deshalb notwendig:
- 1. die beiden Gelenkarme lagemäßig miteinander vertauschen, so daß deren Ellen bogengelenke nach außen zeigen (siehe Skizze 9),
- 2. den Volant aus dem äußeren Tuchhaltelement (z. B. Profilrohr) entfernen, da er bei der Glasgiebelmarkise weder erforderlich noch sinnvoll ist,
- 3. die Gelenkarme soweit auf dem Vierkantbefestigungsrohr zur Mitte hin ver schieben, wie es die kürzere Trapezseite maßlich vorgibt und das äußere Befesti gungselement für das Tuch (z. B. Alu-Profilrohr) entsprechend kurzen (siehe Skizze 9),
- 4. die Gelenkarme ganz bis zur Mitte verlagern, wenn ein Dreiecktuch gefordert wird und das äußere Befestigungselement für das Tuch entsprechend auf Mindestmaß reduzieren (siehe Skizze 10),
- 5. gegebenenfalls die äußeren Lagerstellen beider Gelenkarme in einem Drehpunkt vereinigen und dadurch das äußere Halteelement für das Tuch (Alu-Profil) gänzlich überflüssig machen (siehe Skizze 11).
Nur durch die Punkte 1. bis 5. ist sicherzustellen, daß die Gelenkarme in jeder Aus
fahrposition immer innerhalb der Tuchaußenkontur verbleiben. Diese Forderung
resultiert nicht nur aus optischen, sicherheitstechnischen und Akzeptanzgründen,
sondern bei der Montage einer Glasgiebelmarkise innerhalb eines Dachvorsprungs soll
das Tuch möglichst nah an den Dachvorsprung heranreichen, um den Glasgiebel
möglichst dicht zu beschatten. Wenn hierbei die Gelenkarme über die Tuchkontur
hinausragen würden, dann würden sie beim (nahezu) senkrechten Ausfahren nach oben
mit der Dachkonstruktion kollidieren oder bei nicht vorhandenem Dachvorsprung über
das Dach seitlich hinausfahren.
- 6. Die Wandmontage bzw. die Anbringung auf dem Vierkantbefestigungsrohr ist durch Drehung um mindestens 90° so zu verändern, daß die Gelenkarme nicht nach außen bzw. schräg nach unten (wie bei einer Terrassenbeschattung), sondern (nahezu) senkrecht nach oben fahren und das Tuch damit unmittelbar vor den Glasgiebel führen, spannen und positionieren.
Sowohl die Quersteifigkeit des Tuchs als auch die üblichen Gelenkarmvorspannungen
sind dabei ausreichend, um die geradlinige Bewegung für das rechtwinklig zur Tuch
wellenachse ausfahrende Tuch - wie bei einer normalen Markise - zu gewährleisten und
in der gewünschten Position zu halten.
Die Neigungsverstellung, die in einer normalen Markise enthalten ist, kann bei der
senkrechten Anordnung der Glasgiebelmarkise gänzlich eingespart werden.
Sollte sich unterhalb des Glasgiebels eine Terrasse und/oder ein Fenster oder eine
Fensterfront befinden, die ebenfalls zu beschatten sind, so bietet die Glasgiebelmarkise
gleichzeitig die Möglichkeit, auf dem entsprechend steifen Vierkantbefestigungsrohr
zusätzlich die Gelenkarme für eine weitere, nach außen ausfahrende "normale" Markise
aufzunehmen, so daß eine in den Skizzen 12) und 13) dargestellte Sonderanordnung
von "Zwei in Einer" entsteht, bei der folgende wesentlichen Baugruppen der zweiten
Markise eingespart werden können:
- a) Vierkantbefestigungsrohr,
- b) Wandbefestigung,
- c) Tuchwelle,
- d) Tuchwellenlagerung,
- e) manueller oder elektrischer Antrieb,
- f) Wind- und Sonnenwächter,
- g) Neigungsverstellung,
- h) Regen- und Schmutzabdeckhaube.
Aus Skizze 12) wird weiterhin deutlich, daß bei dieser, durch die Glasgiebelmarkise
ermöglichte, besondere Markisenpaarung beide Tuche auf einer Welle auf- und
abgewickelt werden, und daß man praktisch den überwiegenden technischen Aufwand
zweier separater Markisen nur einmal (zum Teil entsprechend verstärkt) benötigt.
Dadurch wird die Beschattung des gesamten Hausgiebels einschließlich Erd- und
Obergeschoß einschließlich vorgelagerter Terrasse besonders preisgünstig, technisch
elegant und "aus einem Guß" (dasselbe Tuchmuster, dieselbe Technik).
Claims (18)
1. Glasgiebelmarkise zum Sonnen-, Strahlungs-, Helligkeits- und Wärmeschutz für
Glasgiebel aller Gebäudearten,
dadurch gekennzeichnet,
daß hierfür das Prinzip der Zweigelenkarmmarkise mit wesentlichen Änderungsmerk
malen zum Einsatz kommt.
2. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Markise nicht waagerecht bzw. schräg abwärts nach außen, sondern (nahezu)
senkrecht bzw. parallel zur Glasgiebelfläche nach oben ausfahrbar ist.
3. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. und 2.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tuchbespannung nicht die herkömmliche Rechteckform aufweist, gebildet
durch Ausfahrlänge × Tuchbreite, sondern daß die Tuchbespannung die Form eines
Dreiecks mit nach oben gerichteter Spitze aufweist.
4. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. und 2.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tuchbespannung die Form eines Trapezes aufweist, wobei die gebrochene
Spitze bzw. die kürzere der beiden parallelen Seiten nach oben gerichtet ist.
5. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 4.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tuchbespannung alle Formen nach Anspruch 3. und 4. entsprechend der zu
beschattenden Glasgiebelform des Gebäudes aufweisen kann, wobei die beiden seitli
chen Neigungswinkel (nahezu) gleich sind, d. h., daß es sich um ein (nahezu) gleich
schenkeliges Dreieck bzw. Trapez bei dem zu beschattenden Glasgiebel handelt.
6. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 5.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkarme, die das Markisentuch spannen, nicht - wie herkömmlich - mit den
Ellbogengelenken nach innen weisen, sondern nach außen.
7. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 6.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkarme auf dem herkömmlichen Vierkantbefestigungsrohr einer "norma
len" Markise nahezu bis zur Mitte des Systems zusammengeschoben und hier befestigt
werden.
8. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 7.,
dadurch gekennzeichnet,
daß das auf den äußeren Enden der Gelenkarme befestigte und somit ausfahrbare
Bauelement (überlicherweise ein Alu-Profil-Rohr), in dem das Tuch und der Volant
gefaßt sind, nur in etwa die Länge der kürzeren der beiden Trapezseiten aufweist.
9. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 7.,
dadurch gekennzeichnet,
daß das ausfahrbare Bauelement (z. B. Alu-Profilrohr) am äußeren Ende der Gelenkar
me im Fall einer dreieckigen Tuchform so kurz bzw. schmal ist, daß es gerade noch die
Befestigungspunkte der soweit wie möglich zusammengeschobenen, äußeren Gelenk
armenden und die Spitze des Tuchs aufnimmt.
10. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 8.,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen den Gelenkarmen jeweils nahezu so klein sein kann, wie es
der kürzeren der beiden parallelen Trapezseiten des Tuchs und damit der Länge des
ausfahrbaren Bauelements entspricht.
11. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 9.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ausfahrbaren Enden der Gelenkarme einen gemeinsamen äußeren Koppelpunkt
(Drehpunkt) aufweisen, an dem die Spitze des Dreiecktuchs befestigt ist. In diesem Fall
erübrigt sich das zusätzliche ausfahrbare Bauelement (z. B. herkömmliches Profilrohr).
12. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 11.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Gelenkarme in ausgefahrener und dabei nahezu gestreckter Stellung
durch gleichmäßiges, symmetrisches Voneinander-Entfernen ihrer inneren Gelenkarm
hälften einschl. deren Basisbefestigungen aus der Mittenzone des Vierkantbefesti
gungsrohrs eine dreiecksähnliche Anordnung ermöglichen, deren Spitze durch die
Vereinigung der äußeren Gelenkarmenden in einem gemeinsamen Koppel- bzw.
Drehpunkt gebildet wird.
13. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 12.,
dadurch gekennzeichnet,
daß Gelenkarme und Tuch in Relation zur Glasgiebelwand und zur Sonne in der
Reihenfolge: Sonne, Tuch, Gelenkarme, Glas angeordnet sind, wenn der Glasgiebel
einen ausreichenden Dachvorsprung für die Unterbringung der gesamten Markisen
konstruktion einschließlich der ausknickenden Gelenkarmstörkontur in ausgefahrenem
Zustand aufweist.
14. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 12.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkarme in Relation zum Tuch vornehmlich nach außen in der Reihenfolge:
Sonne, Gelenkarme, Tuch, Glasgiebel angeordnet sind, wenn der Dachvorsprung nicht ausreicht, das gesamte Markisendickenmaß einschl. Gelenkarmstörkontur im senkrecht nach oben ausgefahrenen Zustand komplett zu überdecken bzw. zu überdachen.
Sonne, Gelenkarme, Tuch, Glasgiebel angeordnet sind, wenn der Dachvorsprung nicht ausreicht, das gesamte Markisendickenmaß einschl. Gelenkarmstörkontur im senkrecht nach oben ausgefahrenen Zustand komplett zu überdecken bzw. zu überdachen.
15. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 14.,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine manuell bedienbare oder durch die beginnende Ausfahrbewegung zwangsläu
fig mechanisch betätigte, über die gesamte Markisenbreite reichende Regen- und
Schmutzabdeckhaube um eine Längsachse drehend bzw. schwenkend angeordnet ist,
die nach dem Wegschwenken den nach oben gerichteten Weg der Gelenkarme einschl.
Trapez- bzw. Dreieckstuch freigibt, und die sich beim Einziehen der Markise wieder
schützend über sie (zwangsgesteuert) schwenkt bzw. manuell geschwenkt wird.
16. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 15.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die insbesondere für Wetterschlagseiten angezeigte Regen- und Schmutzabdeck
haube nicht nur von Hand oder nicht nur durch einen zwangsläufigen Mechanismus
betätigt wird, sondern insbesondere bei elektrisch betriebenen Markisenanlagen derart
funktioniert, daß sich nach dem Startimpuls zunächst die Regen- und Schmutzabdeck
haube elektromotorisch aus dem Bewegungsbereich (Störkontur) der Gelenkarme und
des Tuchs entfernt und erst danach die eigentliche Gelenkarmbewegung zum Ausfah
ren, Spannen und Positionieren des Tuchs vor den Glasgiebel erfolgt (beim Einfahren
entsprechen umgekehrte Reihenfolge).
17. Glasgiebelmarkise nach Anspruch 1. bis 16.,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der gemeinsamen Montage einer Glasgiebelmarkise und einer "normalen"
Markise zur gleichzeitigen Beschattung
- a) einer Terrasse,
- b) eines Fensterbereichs im Erdgeschoß und
- c) des darüber angeordneten Glasgiebels
eine besondere Markisenkombination ermöglicht wird, bei der entgegen zweifacher
Montageaufwendungen enorme Kosteneinsparungen hinsichtlich Material und Zeit
sowie Einsparungen hinsichtlich ganzer Baugruppen und des Platzbedarfs zu erzielen
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996123917 DE19623917C2 (de) | 1996-05-07 | 1996-05-07 | Glasgiebelmarkise |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996123917 DE19623917C2 (de) | 1996-05-07 | 1996-05-07 | Glasgiebelmarkise |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19623917A1 true DE19623917A1 (de) | 1997-11-13 |
| DE19623917C2 DE19623917C2 (de) | 2000-06-21 |
Family
ID=7797034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996123917 Expired - Fee Related DE19623917C2 (de) | 1996-05-07 | 1996-05-07 | Glasgiebelmarkise |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19623917C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1174564A3 (de) * | 2000-07-22 | 2003-11-12 | Schmitz-Werke GmbH + Co. | Markise |
| GB2363971B (en) * | 2000-06-06 | 2004-02-18 | Strix Ltd | Steam conducting arrangement for the boiling control of a liquid heating appliance |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3624740A1 (de) * | 1986-07-22 | 1988-02-04 | Warema Renkhoff Gmbh & Co Kg | Markise |
| DE8902395U1 (de) * | 1989-03-01 | 1989-04-27 | Losberger Gmbh & Co Kg, 7100 Heilbronn | Giebelmarkise |
| DE3841139A1 (de) * | 1988-12-07 | 1990-06-13 | Merkel Gmbh & Co | Sonnenschutzanlage fuer flaechige glasabdeckungen, insbesondere wintergartendaecher |
| DE4223801C1 (de) * | 1992-07-20 | 1993-11-25 | Stahl System Technik Gmbh | Gelenkarmmarkise |
-
1996
- 1996-05-07 DE DE1996123917 patent/DE19623917C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3624740A1 (de) * | 1986-07-22 | 1988-02-04 | Warema Renkhoff Gmbh & Co Kg | Markise |
| DE3841139A1 (de) * | 1988-12-07 | 1990-06-13 | Merkel Gmbh & Co | Sonnenschutzanlage fuer flaechige glasabdeckungen, insbesondere wintergartendaecher |
| DE8902395U1 (de) * | 1989-03-01 | 1989-04-27 | Losberger Gmbh & Co Kg, 7100 Heilbronn | Giebelmarkise |
| DE4223801C1 (de) * | 1992-07-20 | 1993-11-25 | Stahl System Technik Gmbh | Gelenkarmmarkise |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2363971B (en) * | 2000-06-06 | 2004-02-18 | Strix Ltd | Steam conducting arrangement for the boiling control of a liquid heating appliance |
| EP1174564A3 (de) * | 2000-07-22 | 2003-11-12 | Schmitz-Werke GmbH + Co. | Markise |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19623917C2 (de) | 2000-06-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10102799C1 (de) | Schutz- und/oder Abdeckrollo für Fahrzeuge, wie z. B. Lichtschutz-Fensterrollo, Laderaum-Abdeckrollo, od.dgl. | |
| DE19623917A1 (de) | Glasgiebelmarkise | |
| DE4031471C2 (de) | Markisenschutzdach | |
| DE4105520C2 (de) | Markise | |
| EP0064684B1 (de) | Markise für trapezförmige Fenster | |
| DE102012221860B4 (de) | Markise | |
| DE202010000520U1 (de) | Fassadenverkleidung und Fassadenmodul für eine Fassadenverkleidung einer Außenfassade eines Gebäudes | |
| DE202016007483U1 (de) | Senkrechtbeschattung mit integrierter Beleuchtung | |
| DE4209893C1 (de) | Vorrichtung zum Verschließen einer Öffnung in einer Dachfläche eines Schrägdaches | |
| EP0622501A1 (de) | Vorrichtung zur Verkleidung einer Fassade | |
| DE102011119726B4 (de) | Kassettenmarkise mit verdeckten Befestigungskonsolen | |
| DE202020105900U1 (de) | Markise, insbesondere Wintergarten- oder Wetterschutzmarkise, mit einem Stützträger | |
| EP3133223B1 (de) | Terrassendach mit schwenkbarem vordach | |
| DE102012017000B4 (de) | Lichteinlassende Beschattungseinrichtung für Dachfenster | |
| DE8902395U1 (de) | Giebelmarkise | |
| DE9410724U1 (de) | Ausstellbare Beschattungsanlage | |
| DE2729871A1 (de) | Lichtschutz | |
| DE20316919U1 (de) | Dachflächenfenster mit Sonnenschutzelement | |
| DE102009039041A1 (de) | Energie- und Lichtleitvorrichtung | |
| DE1264733B (de) | Sonnenschutzvorrichtung fuer Fenster mehrgeschossiger Gebaeude mit einer verfahrbaren Jalousie | |
| EP1149960B1 (de) | Beschattung für die Aussenseite eines Glasdaches | |
| WO2023131387A1 (de) | Markise sowie fahrzeug mit markise | |
| DE9217979U1 (de) | Vorrichtung zum Verschließen einer Öffnung in einer Dachschräge und zur kurzfristigen Umwandlung eines Bereichs der Dachschräge in eine Dachloggia | |
| DE20001537U1 (de) | Hülsenmarkise | |
| DE19915621A1 (de) | Schutzzelt für Dacharbeiten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |