DE19622337C1 - Vernetzung von modifizierten Engineering Thermoplasten - Google Patents
Vernetzung von modifizierten Engineering ThermoplastenInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Vernetzung von modifizierten En
gineering Thermoplasten, insbesondere von polymeren Sulfinsäuren oder Sulfinsäure
salzen.
Im Stand der Technik sind verschiedene Wege zur Herstellung vernetzter Polymere und
Membranen bekannt. Einige seien hier erwähnt:
- 1) Herstellung vernetzter Membranen durch Copolymerisation von mono- und bifunktionellen Monomeren (Bsp. Copolymerisation von Styrol und Divinylbenzol in dünnen Schichten, nachfolgende Sulfonierung der erzeugten vernetzten Polymermem bran). Dieses Verfahren weist den Nachteil auf, daß die damit erzeugten vernetzten Ionomermembranen limitierte Oxidationsstabilitäten aufweisen, da sowohl Styrol als auch Divinylbenzol tertiäre C-H-Bindungen aufweisen, die oxidationsempfindlich sind. (Zum Vergleich der Oxidationsempfindlichkeit von Styrol mit tertiärer C-H-Bindung und von α-Methylstyrol ohne tertiäre C-H-Bindung, siehe beispielsweise: Assink, R.A.; Arnold C.; Hollandsworth, R.P., J. Memb Sci 56 143-151 (1991)).
- 2) Funktionalisierung von Ionenaustauschergruppen von Ionomeren, darauffolgende Reaktion mit bi- oder oligofunktionellem Vernetzer zur vernetzten Membran (Bsp.: Funktionalisierung von Sulfonsäuregruppen zum reaktionsfähigen Säurechlorid oder -imi dazolid nachfolgende Reaktion mit (aromatischen) Aminen; Nolte, R.; Ledjeff, K.; Bauer, M.; Müllhaupt, R.: J.Memb. Sci. 83, 211 (1993)). Bei diesen Vernetzungsverfahren entstehen nicht ausreichend hydrolysestabile Vernetzungsbrücken (Sulfonamidgruppen) in der Membran.
- 3) Chemische Aktivierung von Ionenaustauschergruppen von Ionomeren und nachfolgende Reaktion der aktivierten Gruppe mit anderen Gruppen der Polymerhaupt kette zur vernetzten Membran (Bsp. Umwandlung eines Teils der Sulfonsäuregruppen von sulfoniertem PEEK (Polyetheretherketon) in Sulfochloridgruppen, Angriff der Sulfochloridgruppen während der Membranbildung am Hydrochinonbereich der PEEK-Mono mereinheit (repeating unit) unter Friedel-Crafts-Acylierung und Bildung von hydrolysestabilen -SO₂-Brücken (EP 0 574 791 A2). Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß es nur bei bestimmten Arylpolymeren, wie dem PEEK anwendbar ist.
DE 44 25 216 A1 betrifft starksaure Kationenaustauscherharze auf Basis von vernetzten
Styrolcopolymerisaten mit austauschaktiven Sulfonsäuregruppen, wobei Sulfonsäure
gruppen an eine Benzolsulfonylgruppen enthaltende Polystyrolmatrix gebunden sind.
Derartige Kationenaustauscher weisen eine hohe Thermostabilität auf und eignen sich
insbesondere als saure Festbettkatalysatoren zur großtechnischen Hydratisierung von
niederen Olefinen zu Alkoholen.
In der DE 41 12 508 A1 werden synthetische hydrophile Membrane und Verfahren zu
deren Herstellung beschrieben. Insbesondere werden Gegenstände beschrieben, die
eine synthetische hydrophile Membran in Form von Hohlfäden oder Flachmembranen
zur Dialyse und/oder Ultrafiltration umfassen, die ein Gemisch von Polysulfon und
sulfoniertem Polysulfon enthalten, wobei das Gemisch 65 bis 95 Gew.-% sulfoniertes
Polysulfon, ggf. als Salz der Sulfonsäure und 35 bis 5 Gew.-% unsulfoniertes Polysulfon
enthält.
Die DE 35 44 210 A1 betrifft stark saure Kationenaustauscher, ein Verfahren zu ihrer
Herstellung und ihre Verwendung. Insbesondere werden stark saure
Kationenaustauscher hergestellt, auf Basis vernetzter Styrolcopolymerisate, in denen
die Sulfonsäuregruppen an eine Matrix aus einem ggf. substituierte Benzoylgruppen
aufweisenden vernetzten Styrolcopolymerisat gebunden sind, ein Verfahren zur
Herstellung dieser Kationenaustauscher und ihre Verwendung als Katalysatorharze.
Die DE 24 48 054 A1 betrifft praktisch undurchlässiges Ionenaustauschgewebe und ein
Verfahren zur Herstellung desselben. Das Gewebe ist dadurch gekennzeichnet, daß
es aus einem Sulfonylgruppen enthaltenden, fluorsubstituierten Polymerisat besteht,
dessen Sulfonylgruppen an Kohlenstoffatome gebunden sind, an die je mindestens 1
Fluoratom gebunden ist, wobei die Mehrzahl der Sulfonylgruppen in Form -(SO₂NH)mQ
oder -(SO₃)nMe vorliegt, worin Q ein Wasserstoff-, Alkali- oder Erdalkalikation, m die
Wertigkeit von Q, Me ein Metall-, Wasserstoff- oder Ammoniumkation und n die
Wertigkeit von Me bedeuten.
Aus Kice, J.L.; Pawlowski, N.E.: J. Org. Chem. 28, 1162 (1963) ist bekannt, daß
niedermolekulare Sulfinsäuren nach folgendem Reaktionsschema disproportionieren
können:
Aus Quaedvlieg, M., in: Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, Bd. II, 606
Thieme Verlag, Stuttgart (1957); Ashworth, M.R.F., in: The Chemistry of Sulphinic Acids,
Esters and their Derivatives (Ed.: S. Patai), Kap. 4, 97-98, John Wiley Ltd. New York
(1990); Allen, P.: J. Org. Chem. 7, 23 (1942) ist bekannt, daß sich Sulfinate leicht zum
Sulfon alkylieren lassen. Die Reaktion wurde dabei unter anderem in Alkoholen
verschiedener Kettenlänge durchgeführt:
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung neuartiger
Verfahren zur Vernetzung von modifizierten Engineering Thermoplasten, insbesondere
von polymeren Sulfinsäuren oder deren Salzen.
Die vorgenannte Aufgabe wird einer ersten Ausführungsform gelöst durch ein Verfahren
zur Herstellung von vernetzten Polymeren, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man
Lösungen von polymeren Sulfinsäuren oder Sulfinsäuresalzen (-SO₂Me) gegebenenfalls
in Anwesenheit von organischen Di- oder Oligohalogenverbindungen [R(Hal)x] vom
Lösungsmittel befreit und zu Polymeren vernetzt,
wobei Me für ein einwertiges oder mehrwertiges Metallkation,
R für einen Alkyl- oder Arylrest, der gegebenenfalls substituiert sein kann mit
1 bis 20 C-Atomen und
Hal für F, Cl, Br oder J steht.
wobei Me für ein einwertiges oder mehrwertiges Metallkation,
R für einen Alkyl- oder Arylrest, der gegebenenfalls substituiert sein kann mit
1 bis 20 C-Atomen und
Hal für F, Cl, Br oder J steht.
Besonders bevorzugt leiten sich die Sulfinsäuren oder deren Salze von Strukturen ab,
die als Repetiereinheit aromatische Kerne mit R₁- oder R₂-Strukturen der folgenden
Formel aufweisen, wobei
R₃ für Wasserstoff, Trifluormethyl oder C
nH2n+1, mit n = 1 bis 10, insbesondere
Methyl,
R₄ für Wasserstoff, CnH2n+1 mit n = 1 bis 10, insbesondere Methyl oder Phenyl und
x für 1,2 und 3 steht, die über Brückengruppen R₅ oder R₆ verknüpft sind, wobei
R₅ für -O- und
R₆ für -SO₂- stehen.
R₄ für Wasserstoff, CnH2n+1 mit n = 1 bis 10, insbesondere Methyl oder Phenyl und
x für 1,2 und 3 steht, die über Brückengruppen R₅ oder R₆ verknüpft sind, wobei
R₅ für -O- und
R₆ für -SO₂- stehen.
Besonders bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung ist das Lösungsmittel
ausgewählt aus dipolar-aprotischen Lösungsmitteln wie NMP, DMAc, DMSO oder DMF.
Dabei ist das Polymer oder eine der Blendkomponenten ein mit Sulfinsäuregruppen
(-SO₂H) und/oder Sulfinsäuresalzgruppen (SO₂Me) modifiziertes Polymer (Me = Li, Na,
K, Rb, Cs oder andere 1- oder 2-wertige Metallkationen). Die Auswahl der Grundmateria
lien (polymere Sulfinsäuren/Sulfinsäuresalze) ist dabei nicht beschränkt - es können als
Grundmaterialien alle polymeren oder oligomeren Sulfinsäuren eingesetzt werden. Der
Vorteil des erfindungsgemäßen Vernetzungsverfahrens gegenüber dem Stand der
Technik ist durch folgende Punkte gekennzeichnet:
- - Die Verfahren sind universell anwendbar: alle polymeren Sulfinate und Sulfin säuren sind nach diesem Verfahren vernetzbar.
- - Eine Fülle von Polymeren kann mit den polymeren Sulfinsäuren/Sul finsäuresalzen gemischt werden. Man erhält vernetzte Polymerblends mit in weiten Bereichen einstellbaren Blendmorphologien (Mikrostrukturen) und Vernetzungsdichten.
- - Die vernetzten Polymere weisen verbesserte chemische, thermische und chemische Beständigkeiten auf, verglichen mit den Grundsubstanzen.
- - Die hydrolytischen Stabilitäten der vernetzten Polymere und Membranen sind wesentlich besser als die hydrolytische Stabilität von anderen Vernetzungen, beispielsweise die Vernetzung von polymeren Sulfonaten über Sulfon amid-Brücken.
Es wurde nun überraschenderweise festgestellt, daß man die an sich bekannte
Disproportionierungsreaktion zur Vernetzung von Polymeren ausnutzen kann, indem
man sulfinsäurehaltige Polymere nach einem bekannten (Kerres, J.; Cui, W.; Neubrand,
W.; Springer, S.; Reichle, S.; Striege, B. Eigenberger, G.; Schnurnberger, W.; Bevers,
D.; Wagner, N.; Bolwin, K: Vortrag (Sprecher J. Kerres), Euromembrane ′95 Congress,
Bath (UK), 18. bis 20. Sep. 1995, Proceedings S. 1-284 (1995)) oder nach anderen
Verfahren herstellt und diese über die obige Disproportionierungsreaktion vernetzt,
wobei man der Lösung der polymeren Sulfinsäure in einem geeigneten Lösungsmittel,
(beispielsweise DMSO, DMAc, DMF, NMP) noch andere Polymere zusetzen kann, die
dann in das entstehende polymere Netzwerk miteingeschlossen werden.
Die Mikrostruktur des entstandenen vernetzten Polymerblends ist abhängig von der
Verträglichkeit der Blendkomponenten. Sind alle Blendkomponenten miteinander
verträglich, entsteht ein interpenetrierendes Netzwerk, in dem die Polymerketten der
Blendkomponenten so stark miteinander verknäuelt sind, daß die Blendkomponenten
kaum mehr voneinander zu trennen sind. Sind die Blendkomponenten miteinander
unmischbar, bildet sich eine Mikrophasenstruktur aus, bei der ein Teil der Komponenten
dispers im Kontinuum der anderen Komponenten verteilt ist. Hierbei ist die Mikrophasen
struktur abhängig von der Art der Mischungskomponenten und vom Mischungsverhältnis
der Blendkomponenten. Durch entsprechende Auswahl der Blendkomponenten und ihres
Mischungsverhältnisses können vernetzte Blendstrukturen nach Wahl erzeugt werden.
Das erfindungsgemäße Vernetzungsverfahren kann beispielsweise zur Herstellung
vernetzter Kationenaustauschermembranen eingesetzt werden. Man kann dabei auf
zwei Arten vorgehen:
- - Eine polymere Sulfinsäure und eine polymere Sulfonsäure werden miteinander im gleichen Lösungsmittel (DMSO, DMAc, DMF, NMP) aufgelöst und danach weiterverarbeitet.
- - Ein Polymer, dessen Sufinsäuregruppen zum Teil zu Sulfonsäuregruppen oxidiert wurden (0 bis 100% Oxidationsgrad, wobei der Oxidationsgrad über die Menge an zugeführtem Oxidationsmittel zum polymeren Sulfinat einstellbar ist), wird in dem Lösungsmittel aufgelöst und danach weiterverarbeitet.
Diese Polymerlösung wird nun auf eine Unterlage gegossen (Glasplatte, polierte
Aluminiumplatte, Gewebe oder Vlies). Danach wird die Platte in einen Trockenschrank
gelegt und das Lösungsmittel bei erhöhter Temperatur, insbesonders oberhalb des
Siedepunktes des Lösungsmittel unter den eingestellten Druckbedingungen,
abgedampft. Während des Abdampfvorgangs findet die Vernetzung der polymeren
Sulfinsäure statt. Es wurde nun überraschenderweise festgestellt, daß die entstandenen
vernetzten Kationenaustauschermembranen eine deutlich erhöhte thermische
Beständigkeit aufweisen, vergleichen mit der unvernetzten polymeren Sulfonsäure.
Solche vernetzten Kationenaustauschermembranen können nun vorteilhaft in
Elektromembranprozessen eingesetzt werden, beispielsweise in der Elektrodialyse oder
in Membranbrennstoffzellen. Insbesondere ist ihr Einsatz dort von Vorteil, wo bei
höheren Temperaturen und unter harten chemischen Bedingungen gearbeitet werden
muß, da die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren vernetzten
Kationenaustauschermembranen neben ihrer erhöhten thermischen Stabilität außerdem
eine verminderte Quellung aufweisen, verglichen mit der Quellung unvernetzter
Kationenaustauschermembranen mit der gleichen Kationenaustauscherkapazität.
Es stellte sich heraus, daß die Sulfonbildungsausbeute steigt, wenn die Kettenlänge
des Alkohols von CH₂-CH₂ auf CH₂-CH₂-CH₂-CH₂ [P. Allen, J. Org. Chem 7, 23-30
(1942)] erhöht wird. Es wurde nun in Vorversuchen überraschenderweise festgestellt,
daß sich diese Reaktion zur Vernetzung von Polymeren, die Sulfinat-Gruppen aufweisen,
nutzen lassen kann.
Es ist überraschenderweise gelungen, dieses Vernetzungsverfahren ebenfalls zur
Vernetzung von Ionenaustauschermembranen zu nutzen. Der Grundgedanke war dabei
folgender: Man mischt das Li-Salz des polymeren Sulfinats, zum Beispiel Polysulfon
Udel® (PSU)-Li-Sulfinat, das durch die Reaktion von metalliertem PSU mit SO₂ erhalten
wird, mit dem Li-Salz von polymeren Sulfonaten, zum Beispiel PSU-Li-Sulfonat, das
durch Oxidation von PSU-Li-Sulfinat mit Oxidationsmitteln erhalten wird, oder mit dem
Li-Salz von sulfoniertem PEEK, und löst das Gemisch in dipolar-aprotischen
Lösungsmitteln wie NMP, DMAc, DMSO oder DMF. Danach gibt man eine organische
Di- oder Oligohalogenverbindung zu, bei der die Halogenatome durch nucleophile
Substitution ersetzt werden können, zur Lösung und rührt bis zur Vermischung. Danach
stellt man einen dünnen Film der Lösung auf einer Unterlage, zum Beispiel auf einer
Glasplafte, her und dampft das Lösungsmittel bei erhöhter Temperatur unter Anlegen
von Unterdruck oder unter Anwendung von Umluft ab. Während der Abdampfzeit des
Lösungsmittels reagiert die organische Di- oder Oligohalogenverbindung mit den
Sulfinatresten des Polymers unter Vernetzung zu Disulfonbrücken und unter Austritt
der Halogenidanionen. Die Polymerketten des polymeren Sulfonats werden dabei in
das Netzwerk des polymeren Sulfinats eingebaut. Das Netzwerk verhindert dabei ein
zu starkes Quellen der Sulfonatkomponente der Polymerblendmembran und erhöht die
chemische Stabilität der vernetzten Membran erheblich. Als weitere Möglichkeit kann
man wie bei dem oben aufgeführten anderen Vernetzungsverfahren auch ein polymeres
Sulfinat, beispielsweise PSU(SO₂Li) teilweise zum polymeren Sulfonat oxidieren (jeder
Oxidationsgrad zwischen 0 und 100% möglich) und danach das teiloxidierte Polymer
durch Umsetzung mit der Dihalogenverbindung umsetzen. Der Vorteil dieses Verfahrens
ist, daß das gesamte Polymer in die Vernetzungsreaktion einbezogen wird, im
Gegensatz zur Vernetzung der Polymermischungen, wo nur die polymere
Sulfinatkomponente vernetzt.
3 g eines Polysulfon-Sulfinats (PSU Udel® (Hersteller Amoco) mit im Mittel einer SO₂Li-
Gruppe pro Monomereinheit, 1,95 mmol SO₂Li/g Polymer) wurden in 30 g DMF aufgelöst.
Danach gab man 4 g DOWEX®Kationenaustauscherharz, H-Form, 2,5 mmol SO₃H/g
Polymer zu, um das polymere Sulfinat in die polymere Sulfinsäure umzuwandeln, da
nur die Sulfinsäure die Disproportionierungsreaktion erlitt. Die polymere Sulfinsäure
wurde in situ hergestellt, weil Sulfinsäuren chemisch sehr instabil sind. Das polymere
Sulfinat war einigermaßen stabil und konnte unzersetzt vorsichtig getrocknet werden.
Nachdem die polymere Sulfinsäure auf diese Weise erhalten wurde, gab man 6 g
Polysulfon-Sulfonsäure (PSU Ude® mit im Mittel 0,9 SO₃H-Gruppen pro Monomereinheit,
1,7 mmol SO₃H/g Polymer) zur Lösung dazu. Man löste die polymere Sulfonsäure unter
Rühren. Danach wurde die Polymerlösung mittels einer Rakel auf einer Glas- oder einer
Aluminiumplatte zu einem dünnen Film ausgezogen. Die Platte mit dem
Polymerlösungsfilm wurde in einen Trockenschrank gelegt und das Lösungsmittel bei
Temperaturen zwischen 80 und 120°C im Membranpumpenvakuum verdampft. Danach
wurde die Platte mit der Membran in deionisiertes Wasser eingelegt. Dabei löste sich
die Membran von der Unterlage ab.
Membrandaten:
- - SO₃H-Gehalt der Membran: 1, 33 mmol SO₃H/g Polymer (theoretisch 1,35 mmol SO₃H/g Polymer)
- - spezifischer H⁺-Widerstand der Membran, gemessen in 0,5 N H₂SO₄ unter Gleichstrom: 50 Wcm
- - Quellung der Membran in deionisiertem Wasser bei Raumtemperatur 33%.
Man stellte eine Lösung von 1,8 g eines PSU Udel®-Li-Sulfinats mit im Mittel einer
Sulfinatgruppe pro Monomereinheit
in 28 g N-Methylpyrrolidon (NMP) her. Nach Auflösung des Sulfinats gab man 4,2 g eines
PSU Udel®-Li-Sulfonats mit im Mittel einer Li-Sulfonat-Gruppe pro Monomereinheit
zur Lösung. Nach Auflösung der 2. Komponente gab man 0,125 ml 1,4-Diiodbutan zur
Polymerlösung. Man rührte ca. 1/4 h. Die Lösung begann nach dieser Reaktionszeit
bereits viskoser zu werden. Man zog aus der Polymerlösung einen ca. 0,5 mm dicken
Film auf einer Glasplatte aus. Danach gab man die Glasplatte in einen Trockenschrank
und dampfte das Lösungsmittel bei Temperaturen von 90-120°C unter einem Unterdruck
von anfangs 850 mbar und am Ende 50 mbar 16 h lang ab. Während dieser Zeit
vernetzte die Membran. Nach Abdampfen des Lösungsmittels wurde der Polymerfilm
von der Glasplatte gelöst und zuerst 24 h lang bei 70°C in einer 1 N HCl Lösung, und
danach 24 h lang bei 70°C in destilliertem Wasser behandelt, unter Herauslösung von
Lil und Lösungsmittelresten aus der Membran.
Membraneigenschaften:
- - Dicke: 0,121 mm
- - Ionenaustauscherkapazität: 1,35 meq. SO₃H/g Polymer
- - Quellung (Na-Form, 70°C heißes Wasser, 24h): 36%
- - Flächenwiderstand (Na-Form, 0,5 N Na₂SO₄): 3,11 Ωcm²
- - spezifischer Widerstand (Na-Form, 0,5 N Na₂SO₄): 285 Ωcm
- - Permselektivität (Na-Form, 0,5/0,1 N NaCl): 93,9%.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von vernetzten Polymeren, dadurch gekennzeichnet,
daß man Lösungen von polymeren Sulfinsäuren oder Sulfinsäuresalzen(-SO₂Me)
gegebenenfalls in Anwesenheit von organischen Di- oder
Oligohalogenverbindungen [R(Hal)x] vom Lösungsmittel befreit und zu
Polymeren vernetzt,
wobei Me für ein einwertiges oder mehrwertiges Metallkation,
R für einen Alkyl- oder Arylrest, der gegebenenfalls substituiert sein kann
mit 1 bis 20 C-Atomen und
Hal für F, Cl, Br oder J steht.
wobei Me für ein einwertiges oder mehrwertiges Metallkation,
R für einen Alkyl- oder Arylrest, der gegebenenfalls substituiert sein kann
mit 1 bis 20 C-Atomen und
Hal für F, Cl, Br oder J steht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die polymeren
Sulfinsäuren als Repetiereinheit aromatische Kerne mit R₁- und R₂-Strukturen
der folgenden Formel aufweisen, wobei
R₃ für Wasserstoff, Trifluormethyl oder CnH2n+1, mit n = 1 bis 10, insbesondere Methyl
R₄ für Wasserstoff, CnH2n+1 mit n = 1 bis 10, insbesondere Methyl oder Phenyl und
x für 1,2 oder 3 steht
die über Brückengruppen R₅ und R6 verknüpft sind, wobei
R₅ für -O- und
R₆ für -SO₂- stehen.
R₄ für Wasserstoff, CnH2n+1 mit n = 1 bis 10, insbesondere Methyl oder Phenyl und
x für 1,2 oder 3 steht
die über Brückengruppen R₅ und R6 verknüpft sind, wobei
R₅ für -O- und
R₆ für -SO₂- stehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Lösungsmittel DMSO, DMAc, DMF und/oder NMP auswählt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man polymere
Sulfinsäuren wenigstens teilweise zu polymeren Sulfonaten oxidiert.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lösung von polymeren Sulfingruppen vor der
Vernetzung noch andere Monomere, Oligomere und/oder Polymere zugemischt
werden, die mit der polymeren Sulfinsäure verträglich oder unverträglich sein
können.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zuzumischende
Polymer ausgewählt ist aus Ionenaustauscherpolymeren.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zuzumischenden
Ionenaustauscherpolymere ausgewählt sind aus Sulfonsäuregruppen (SO₃H),
Carboxylgruppen (COOH), Phosphonsäuregruppen (PO₃H₂) und/oder der
quarternären Ammoniumgruppen (NR₄⁺ (R = Alkyl, Aryl)) enthaltenden
Polymeren.
8. Verwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 7 zur Herstellung von
Ionenaustauscherpolymeren und vernetzten Ionenaustauschermembranen.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19622337A DE19622337C1 (de) | 1996-06-04 | 1996-06-04 | Vernetzung von modifizierten Engineering Thermoplasten |
| FR9706706A FR2749311B1 (fr) | 1996-06-04 | 1997-05-30 | Reticulation de materiaux thermoplastiques industriels modifies |
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| US09/760,630 US6552135B2 (en) | 1996-06-04 | 2001-01-16 | Cross-linking of modified engineering thermoplastics |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19622337A DE19622337C1 (de) | 1996-06-04 | 1996-06-04 | Vernetzung von modifizierten Engineering Thermoplasten |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19622337C1 true DE19622337C1 (de) | 1998-03-12 |
Family
ID=7796074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19622337A Expired - Lifetime DE19622337C1 (de) | 1996-06-04 | 1996-06-04 | Vernetzung von modifizierten Engineering Thermoplasten |
Country Status (3)
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|---|---|
| US (2) | US6221923B1 (de) |
| DE (1) | DE19622337C1 (de) |
| FR (1) | FR2749311B1 (de) |
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