DE19621003A1 - Steckverbinder - Google Patents
SteckverbinderInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Steckverbinder gemäß dem
einleitenden Teil des Patentanspruchs 1, auf ein Verfahren zum
Übertragen von Energie und Daten mittels eines Steckverbinders
gemäß der Erfindung und auf eine Schaltungsanordnung zum Durch
führen dieses Verfahrens.
Gegenüber konventionellen, mit ohmscher Kontaktgebung arbeitenden
Steckverbindern haben Steckverbinder gemäß dem einleitenden Teil
des Patentanspruchs 1 den Vorteil, daß bei ihnen im Betrieb unter
erschwerten Umweltbedingungen keine Kontaktprobleme auftreten. In
vielen Fällen ist auch prinzipiell eine Übertragung von Energie
und/oder Daten mit galvanischer Trennung erwünscht, z. B. im Sen
sorbereich, und dies ermöglichen Steckverbinder gemäß dem einlei
tenden Teil des Patentanspruchs 1 ebenfalls.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen mit sehr kleinen Außenabmes
sungen realisierbaren Übertrager gemäß dem einleitenden Teil des
Patentanspruchs 1 zu schaffen, der nach außen weitestgehend abge
schirmt ist und auch bei kleinen Außenabmessungen die Übertragung
einer verhältnismäßig großen Leistung gewährleistet, wobei er über
dies fähig sein soll, gleichzeitig Energie mit niedriger Frequenz
und Daten mit demgegenüber hoher Frequenz auf dem gleichen Weg zu
übertragen, so daß eingangs- und ausgangsseitig ein jeweils zwei
poliger Anschluß ausreicht.
Die vorgenannte Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 genann
ten Merkmale gelöst.
Für ein gutes Übertragungsverhalten müssen die Teile des magneti
schen Kreises gut zusammenpassen. Als Material wäre unter dem
Gesichtspunkt der Energie- und Datenübertragung gesinterter Ferrit
am besten geeignet. Bei diesem Material ist aber eine paßrechte
Bearbeitung nur durch Schleifen möglich. Das Schleifen setzt ein
fache geometrische Strukturen der zu bearbeitenden Körper voraus.
Bei dem erfindungsgemäßen Steckverbinder hat nur der innere Kern
teil eine solche einfache geometrische Struktur, während der äuße
re Kernteil wegen seiner prinzipiell komplizierteren geometrischen
Struktur für eine Bearbeitung durch Schleifen nicht geeignet ist.
Überraschenderweise hat sich aber gezeigt, daß ein sehr gutes
Übertragungsverhalten des Steckverbinders auch dann erreicht wird,
wenn der äußere Kernteil aus ein wesentlich kleineres µ als ges
interter Ferrit aufweisendem kunststoffgebundenem Ferritmaterial
hergestellt wird, das auf einfache Weise paßrecht zu dem inneren,
aus gesintertem Ferrit bestehenden Kernteil im Spritzgußverfahren
hergestellt werden kann.
Aufgrund der Verwendung von Ferritmaterial ist der erfindungsgemä
ße Steckverbinder sowohl für eine Energieübertragung in einem
verhältnismäßig niedrigen Frequenzbereich als auch für eine Daten
übertragung in einem demgegenüber wesentlich höheren Frequenzbe
reich bestens geeignet.
Die Unteransprüche 2 bis 13 betreffen bevorzugte Ausführungsformen
des Steckverbinders gemäß Patentanspruch 1.
Die Erfindung hat auch ein besonders vorteilhaftes Verfahren zum
Übertragen von Energie und Daten unter Verwendung des erfindungs
gemäßen Steckverbinders zum Gegenstand. Der besondere Vorteil
dieses Verfahrens besteht darin, daß das Übertragungsvermögen
eines erfindungsgemäßen Steckers gegebener Abmessungen optimal
ausgenutzt werden kann. Zu diesem Zweck ist das im Patentanspruch
14 angegebene erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet,
daß zu der den inneren Kernteil umgebenden Primärspule ein Kon
densator von solcher Kapazität in Serie geschaltet wird, daß der
Absolutwert von dessen Blindwiderstand so groß ist wie der Abso
lutwert des primärseitigen induktiven Streublindwiderstandes des
Steckverbinders. In diesem Falle überträgt der erfindungsgemäße
Steckverbinder praktisch nur Wirkleistung und kann zur Gänze hier
für ausgenützt werden.
Die Unteransprüche 15 bis 21 betreffen bevorzugte Ausgestaltungen
des vorgenannten Verfahrens gemäß Anspruch 14.
Der Patentanspruch 22 gibt eine zum Durchführen des erfindungs
gemäßen Verfahrens geeignete Schaltungsanordnung an.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an Ausfüh
rungsbeispielen noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Steckverbinders im Längsschnitt sowie im Zustand
unmittelbar vor dem Zusammenstecken,
Fig. 2 den Steckverbinder in einer der Fig. 1 entsprechenden
Darstellung jedoch im zusammengesteckten Zustand,
Fig. 3 eine Teilansicht aus Fig. 1 und 2, die den aus dem inne
ren Kernteil und einem Abschnitt des äußeren Kernteils
bestehenden magnetischen Teil des Steckerstücks des
Steckverbinders nach Fig. 1 und 2 wiedergibt,
Fig. 4 eine Stirnansicht des in Fig. 3 dargestellten magneti
schen Teils des Steckerstücks für den Betrachter der
Fig. 3 von oben gesehen,
Fig. 5 den aus gesintertem Ferrit bestehenden inneren Kernteil
des Steckverbinders nach Fig. 1 und 2 in Seitenansicht,
Fig. 6 den inneren Kernteil gemäß Fig. 5 in Stirnansicht für
den Betrachter der Fig. 5 von oben gesehen,
Fig. 7 und 8 einen die Kontaktstifte des Steckerstücks des Steckver
binders tragenden, sich mit gleichem Durchmesser für den
Betrachter der Fig. 3 und 5 oben an den inneren Kernteil
anschließenden Kontaktteil, u. zw. in Fig. 7 in Seiten
ansicht und in Fig 8 in Stirnansicht für den Betrachter
der Fig. 3 von oben gesehen,
Fig. 9 den ausschließlich aus kunststoffgebundenem Ferritmate
rial bestehenden, im Spritzgußverfahren hergestellten
magnetischen Teil des Muffenstücks des Steckverbinders
nach Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und zum Teil im
Längsschnitt,
Fig. 10 den magnetischen Teil gemäß Fig. 9 in Stirnansicht für
den Betrachter der Fig. 9 von oben gesehen,
Fig. 11 und 11a eine zweite bevorzugte Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Steckverbinders im Längsschnitt im noch nicht
ganz zusammengesteckten Zustand (Fig. 11) bzw. im voll
ständig zusammengesteckten Zustand (Fig. 11a),
Fig. 12 und 13 den bei dem Steckverbinder nach Fig. 11 zweifach zur
Anwendung gelangenden, aus kunststoffgebundenem Ferrit
material im Spritzgußverfahren hergestellten äußeren
Kernteil des Steckverbinders in Seitenansicht, d. h. für
den Betrachter der Fig. 11 von der Seite her gesehen
(Fig. 12) und in Draufsicht, d. h. für den Betrachter der
Fig. 11 von oben bzw. unten gesehen (Fig. 13),
Fig. 14 und 15 eine in den äußeren Kernteil gemäß Fig. 12 und 13 ein
legbare Flachspule in Draufsicht, d. h. für den Betrach
ter der Fig. 11 von der Seite gesehen (Fig. 14) und in
Stirnansicht, d. h. für den Betrachter der Fig. 11 von
vorn bzw. hinten gesehen (Fig. 15),
Fig. 16 und 17 den aus gesintertem Ferrit bestehenden geschliffenen
inneren Kernteil des Steckverbinders gemäß Fig. 11 in
Draufsicht, d. h. für den Betrachter der Fig. 11 von der
Seite gesehen (Fig. 16), und in Seitenansicht, d. h. für
den Betrachter der Fig. 11 von vorn bzw. hinten gesehen
(Fig. 17),
Fig. 18 und 18a eine dritte bevorzugte Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Steckverbinders im Längsschnitt im noch nicht
ganz zusammengesteckten Zustand (Fig. 18) bzw. im voll
ständig zusammengesteckten Zustand (Fig. 18a),
Fig. 19 und 20 eine bei der Ausführung nach Fig. 18 zweifach zur Anwen
dung gelangende Hälfte des aus kunststoffgebundenem
Ferritmaterial gespritzten äußeren Kernteils im Längs
schnitt (Fig. 19) und in Stirnansicht für den Betrachter
der Fig. 18 und 19 von oben gesehen (Fig. 20),
Fig. 21 eine bei der Ausführung nach Fig. 18 zweifach zur Anwen
dung gelangende Hälfte des inneren Kernteils aus gesin
tertem Ferritmaterial in Seitenansicht, d. h. für den
Betrachter der Fig. 18 von vorn gesehen,
Fig. 22 und 23 einen bei der Ausführung nach Fig. 18 zweifach zur An
wendung gelangenden, die eingangsseitigen bzw. ausgangs
seitigen Kontaktstifte sowie die Primärwicklung bzw. die
Sekundärwicklung tragenden Halteteil aus Kunststoff in
Seitenansicht sowie teilweise im Schnitt, d. h. für den
Betrachter der Fig. 18 von vorn bzw. von hinten gesehen
(Fig. 22) und in Stirnansicht, d. h. für den Betrachter
der Fig. 18 von oben bzw. unten gesehen, (Fig. 23), und
Fig. 24 das Prinzipschaltbild einer zum Übertragen von Energie
und von Datensignalen über den erfindungsgemäßen Steck
verbinder nach dem erfindungsgemäßen Verfahren geeigne
ten Schaltungsanordnung.
In der Zeichnung sind drei bevorzugte Ausführungsformen des erfin
dungsgemäßen Steckverbinders dargestellt. Die erste Ausführungs
form geben die Fig. 1 bis 9 wieder, die zweite Ausführungsform ist
in den Fig. 11 bis 17 dargestellt, und die dritte Ausführungsform
zeigen die Fig. 18 bis 23.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 9 weist der Steckverbinder
einen in seinem zusammengesteckten Zustand von einer Primärwick
lung P und einer Sekundärwicklung S rundherum umgebenen, inneren
Kernteil 1 aus gesintertem Ferritwerkstoff und einen den inneren
Kernteil 1 und die Wicklungen P und S umgebenden äußeren Kernteil
2 auf. Der innere Kernteil 1 hat eine stabartige Form, und der
äußere Kernteil 2 ist als Gehäuse mit einem den inneren Kernteil
1 im Abstand umgebenden Gehäusemantel 2a und stirnseitigen Ab
schlußwänden 2b und 2c ausgeführt ist, von denen der innere Kern
teil 1 zentral einwärts vorragt (Fig. 2).
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, umfaßt das Steckerstück
3 des Steckverbinders eine (2c) der beiden zum äußeren Kernteil 2
gehörenden Abschlußwände 2b, 2c und den aus dieser vorragenden,
darin befestigten inneren Kernteil 1, während das Muffenstück 4
des Steckverbinders den restlichen Teil des äußeren Kernteils
aufweist, der aus dem Gehäusemantel 2a und der anderen Abschluß
wand 2b besteht.
Im zusammengesteckten Zustand des Steckverbinders gemäß Fig. 1 bis
9 befinden sich die beiden Wicklungen P und S koaxial übereinan
der, wobei die eine Wicklung P auf dem inneren Kernteil 1 angeord
net und die andere Wicklung S innen an äußeren Kernteil 2, u. zw.
innen an dessen den Gehäusemantel 2a bildenden Abschnitt, befe
stigt ist. Die Primärwicklung P ist an Kontaktstifte 5a, 5b ange
schlossen, die aus der mit dem inneren Kernteil 1 verbundenen Ab
schlußwand 2c auswärts vorragen und in ein den inneren Kernteil 1
axial fortsetzendes Halteteil 5d aus Isoliermaterial eingelassen
sind, aus dem sie parallel zur Längsachse des Steckverbinders
vorstehen. Die Sekundärwicklung S ist an Kontaktstifte 6a, 6b
angeschlossen, die aus der anderen Abschlußwand 2b des äußeren
Kernteils 2 auswärts vorragen.
Die vom inneren Kernteil 1 getragene Primärwicklung S ist in einer
Umfangsnut 1a von diesem angeordnet, die von einer Isolierhülse 7
aus Kunststoff abgedeckt ist. Die Sekundärwicklung S ist in einer
äußeren Umfangsnut 8a eines in den Gehäusemantel 2a des inneren
Kernteils 2 eingeschobenen, mit diesem fest verbundenen, im Quer
schnitt ringförmigen Spulenkörpers 8 aus Kunststoff angeordnet,
aus dem die mit der Sekundärwicklung verbundenen Kontaktstifte 6a,
6b stirnseitig durch Öffnungen 9 in der anderen Abschlußwand 2b
des äußeren Kernteils hindurch nach außen vorstehen.
Im zusammengesteckten Zustand werden der Steckerteil und der Muf
fenteil des Steckverbinders seitwärts und nach oben von einer
zweigeteilten, mit ihren Hälften ineinander eingreifenden Umman
telung U aus Isoliermaterial abgedichtet, in deren oberer Hälfte
der in Fig. 3 wiedergegebene magnetische Teil des Steckerstückes
und in deren unterer mantelartiger Hälfte der übertragungsaktive
Muffenteil des Steckverbinders befestigt ist.
Vorzugsweise ist der innere Kernteil 1 mit der Kunststoffhülse 7
kraftschlüssig in den von dem Spulenkörper 8 umgebenen Raum ein
fügbar.
Wie am besten aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich, ist der innere
Kernteil 1 an seinem von der mit ihm verbundenen Abschlußwand 2c
des äußeren Kernteils 2 abgewendeten freien Ende 1b konisch ver
jüngt, und die andere Abschlußwand 2b des äußeren Kernteils 2
weist eine dazu passend konisch verjüngte Vertiefung 2c auf, in
die der innere Kernteil 1 im zusammengesteckten Zustand des Steck
verbinders mit seinem konischen Ende 1b paßrecht eingreift.
Bei der Ausführung nach Fig. 11 bis 17 besteht der Steckverbinder
aus zwei untereinander gleichen Hälften 10a und 10b, und einer die
Steckverbinderhälften im zusammengesteckten Zustand zusammenhal
tenden Hülse 10c. Die Steckverbinderhälften 10a und 10b stoßen in
der den - aus untereinander gleichen Hälften 11a, 11b bestehen
den - inneren Kernteil 11 senkrecht zu dessen Längsachse in der Längs
mitte teilenden Ebene E1 zusammen und sind zu dieser spiegelbild
lich angeordnet, wobei die Primärwicklung P auf die eine Hälfte
11b des inneren Kernteils 11 und die Sekundärwicklung S auf die
andere Hälfte 11a des inneren Kernteils 11 aufgeschoben ist, so
daß die Wicklungen P und S im zusammengebauten Steckverbinder auf
dem inneren Kernteil 11 nebeneinander liegen. Der Kern hat ins
gesamt E-E-Form und und weist einen den äußeren Kernteil 12 bil
denden, hälftig geteilten, aus dem kunststoffgebundenen Ferrit
material gespritzten rahmenartigen Kernteil und einen sich zwi
schen gegenüberliegenden Stegen 12a dieses rahmenartigen Kernteils
erstreckenden, den Mittelschenkel des E-E-Kerns sowie zugleich den
hälftig geteilten inneren Kernteil 11 aus dem gesinterten Ferrit
werkstoff bildenden Kernteil auf, der in paßrechte Öffnungen 12c
des zweiteiligen äußeren Kernteils 12 eingreift.
Die Primärwicklung P und die Sekundärwicklung S sind als Flach
spulen ausgeführt, die jeweils (nicht im Einzelnen dargestellt)
aus mehreren, übereinander angeordneten Wicklungsabschnitten auf
gebaut sind, die jeweils einlagig als Leiterbahnen in einer oder
mehreren Windungen spiralförmig auf einen dünnen Träger 13 aus
Isoliermaterial aufgebracht und durch die Träger 13 hindurch
durchkontaktiert sind. Jeder Träger 13 weist außerhalb der Windun
gen durchgehende Öffnungen 13a für die seitlichen Schenkel 12b des
äußeren Kernteils 12 und innerhalb der Windungen eine durchgehende
Öffnung 13b für den inneren Kernteil 11 auf (Fig. 14 und 15).
Wie bereits gesagt, sind die seitlichen Schenkel 12b des äußeren
Kernteils 12 und der innere Kernteil 11 jeweils in der Mitte ihrer
Länge geteilt, wobei eine der Flachspulen S und P in der einen
Kernhälfte und die andere Flachspule in der anderen Kernhälfte
angeordnet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 18 bis 23 besteht der Steckver
binder ebenfalls aus zwei untereinander gleichen Hälften sowie
einem die diese Hälften im zusammengesteckten Zustand zusammen
haltenden, an der einen Hälfte befestigten Kunststoffhülse 22. Die
Steckverbinderhälften liegen in Achsrichtung des - aus unterein
ander gleichen Hälften 21a und 21b bestehenden - inneren Kernteils
21 hintereinander und stoßen in der den letzteren senkrecht zu
dessen Längsachse in der Längsmitte teilenden Ebene E2 zusammen
und sind zu dieser spiegelbildlich angeordnet, wobei die Primär
wicklung P, den inneren Kernteil 21 koaxial umgebend, in der einen
Hälfte und die Sekundärwicklung S, den inneren Kernteil 21 koaxial
umgebend, in der anderen Hälfte des Steckverbinders angeordnet
ist, so daß die Wicklungen S und P im zusammengebauten Steckver
binder auch bei dieser Ausführung auf dem inneren Kernteil 21
nebeneinander liegen.
Auch bei dieser Ausführung bildet der äußere Kernteil 20 ein - hier
längsmittig geteiltes - Gehäuse mit Gehäusemantel 20a und
20b und zwei stirnseitigen Abschlußwänden 20c, 20d, die Öffnungen
29 für die Durchführung von Kontaktstiften 23 aufweisen, an die
Wicklungen P und S angelegt sind.
Die Wicklungen P und S sind jeweils in eine äußere Umfangsnut 24a
eines in jede Steckverbinderhälfte 20a, 20b eingeschobenen, aus
Isoliermaterial bestehenden Spulenkörpers 24 eingelegt, aus dem
die darin befestigten Kontaktstifte 23 stirnseitig vorragen.
Bis auf die Hülse 20c sind bei dieser Ausführung das Steckerstück
und das Muffenstück untereinander gleich.
Die Fig. 24 zeigt das Prinzipschaltbild einer zum Übertragen von
Energie und Datensignalen über den erfindungsgemäßen Steckverbin
der nach dem besonders vorteilhaften Verfahren gemäß den Patent
ansprüchen 14 bis 21 geeigneten Schaltungsanordnung. Diese Schal
tungsanordnung ist für die Energieübertragung ausgestattet mit ei
nem die Primärwicklung P des Steckverbinders speisenden span
nungsgesteuerten Oszillator VCO, einem zu der Primärwicklung P des
Steckverbinders in Serie geschalteten Kondensator C, einem vom
Primärstrom (I) durchflossenen ohmschen Strommeßwiderstand R,
einem von der am Strommeßwiderstand R abfallenden Spannung gespei
sten und von einer bezüglich der Ausgangsspannung des spannungsge
steuerten Oszillators VCO um 90° phasenverschobenen Spannung ge
steuerten Synchrongleichrichter SG zum Erzeugen eines dem Blind
stromanteil des Primärstromes entsprechenden Fehlersignales ΔF und
mit einem eingangsseitig von einem Sollwertsignal (S) und von dem
Fehlersignal ΔF gespeisten Komparator K zum Schaffen der Steuer
spannung für den spannungsgesteuerten Oszillator VCO.
Mit der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 24 ist es möglich, den er
findungsgemäßen Steckverbinder so anzusteuern, daß über ihn prak
tisch Wirkleistung, d. h. kein Blindleistungsanteil, übertragen
wird, wenn der zu der Primärspule P in Serie geschaltete Kondensa
tor C eine solche Kapazität aufweist, daß bei der Energieübertra
gungsfrequenz der Absolutwert von dessen Blindwiderstand so groß
ist wie der Absolutwert des primärseitigen induktiven Streublind
widerstandes Lsp des Steckverbinders.
Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 24 gestattet es, Abweichungen
der primärseitigen Streuinduktivität Lsp von einem vorbestimmten
Sollwert S durch Änderung der Energieübertragungsfrequenz gegen
über der auf den Streuinduktivitäts-Sollwert abgestimmten Soll
frequenz zu kompensieren. Hierfür wird der durch die Primärspule
P fließende Strom I mittels des Strommeßwiderstandes R gemessen
und durch Regelung der Energieübertragungsfrequenz mit Hilfe des
Oszillators VCO so beeinflußt, daß der Blindstrom ein Minimum ist.
Prinzipiell ist ferner möglich, auf ähnliche Weise auch die durch
den sekundärseitigen Streublindwiderstand Lsp bei der Energieüber
tragungsfrequenz verursachte Blindstromkomponente unter Verwendung
eines mit dem sekundären Streublindwiderstand in Serie geschalte
ten weiteren Kondensators, der bei dieser Übertragungsfrequenz
einen dem sekundärseitigen induktiven Streublindwiderstand der
Größe nach entsprechenden Blindwiderstand hat, weitgehend zu be
seitigen.
Zum Ermöglichen einer gleichzeitigen Übertragung von Energie und
Daten über den selben Steckverbinder und den selben Übertragungs
weg, werden die Daten vorzugsweise mittels eines gleichstromfrei
en, durch die Frequenz der Energieübertragung nicht beeinflußbaren
Übertragungsverfahrens mit einer bezüglich der Energieübertra
gungsfrequenz wesentlich höheren Datenübertragungsfrequenz über
tragen.
Geeignete Übertragungsverfahren sind insbesondere die Phasemodula
tion, wobei die Mittenfrequenz der Phasenmodulation wesentlich
größer als die Frequenz der Energieübertragung gewählt wird, und
die Amplitudenmodulation, wobei die Trägerfrequenz wesentlich
größer als die Frequenz der Energieübertragung gewählt wird.
Die Übertragung von Energie und Daten über den selben Übertra
gungsweg kann auch im Zeitmultiplexverfahren stattfinden.
Claims (23)
1. Als induktiver Übertrager ausgeführter zweiteiliger Steck
verbinder zur kontaktlosen Übertragung von elektrischer Ener
gie und von elektrischen Datensignalen, dadurch gekennzeich
net, daß der zusammengebaute Steckverbinder einen von einer
Primärwicklung (P) und einer Sekundärwicklung (S) umgebenen
inneren Kernteil (1; 11; 21) aus gesintertem Ferritwerkstoff
und einen den inneren Kernteil (1; 11; 21) mit den Wicklungen
(P, S) umgebenden, aus kunststoffgebundenem Ferritmaterial
gespritzten äußeren Kernteil (2; 12; 20) aufweist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Kernteil (1; 21) eine stabartige Form hat und der
äußere Kernteil (2, 20) als Gehäuse mit einem den inneren
Kernteil (1; 21) im Abstand umgebenden Gehäusemantel (2a; 20a
20b) und stirnseitigen Abschlußwänden (2b, 2c; 20c, 20d)
ausgeführt ist, von denen der innere Kernteil (1; 21) zentral
einwärts vorragt. (Fig. 1 bis 10 und Fig. 18 bis 23)
3. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der eine Teil des Steckverbinders die eine Abschlußwand (2c)
und den aus dieser vorragenden, darin befestigten inneren
Kernteil (1) und der andere Teil des Steckverbinders das
restliche Gehäuse (2a, 2b) aufweist, und daß die beiden Wick
lungen (P, S) koaxial übereinander angeordnet sind.
(Fig. 1 bis 10)
4. Steckverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die eine Wicklung (P) auf dem inneren Kernteil (1) und die
andere Wicklung (S) in dem restlichen Gehäuse (2a, 2b) befe
stigt ist.
5. Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die eine Wicklung (P) an Kontaktstifte (5a, 5b) angeschlossen
ist, die aus der mit dem inneren Kernteil (1) verbundenen Ab
schlußwand (2c) auswärts vorragen, und die andere Wicklung
(S) mit Kontaktstiften (6a, 6b) verbunden ist, die aus der
anderen Abschlußwand (2c) auswärts vorragen.
6. Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die vom innere Kernteil (1) getragene Wicklung (P) in einer
Umfangsnut (1a) von diesem angeordnet ist.
7. Steckverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umfangsnut (1a) von einer Isolierhülse (7) aus Kunststoff
abgedeckt ist.
8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die andere Wicklung (S) in einer äußeren
Umfangsnut (8a) eines in den Gehäusemantel (2a) eingeschobe
nen, mit diesem fest verbundenen, im Querschnitt ringförmigen
Spulenkörpers (8) aus Isolierstoff angeordnet ist, aus dem
die mit dieser Wicklung (S) verbundenen Kontaktstifte (6a,
6b) stirnseitig durch Öffnungen (9) in der anderen Abschluß
wand (2b) hindurch nach außen vorragen.
9. Steckverbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Kernteil (1) ggf. mit der Isolierhülse (7) kraft
schlüssig in den von dem Spulenkörper (8) umgebenen Raum ein
fügbar ist.
10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der innere Kernteil (1) an seinem von der
einen Abschlußwand (2c) abgewendeten freien Ende konisch ver
jüngt ist und die andere Abschlußwand (2b) eine dazu passend
konisch verjüngte Vertiefung (2d) aufweist, in die der innere
Kernteil (1) im zusammengesteckten Zustand des Steckverbin
ders mit seinem konischen Ende (1b) paßrecht eingreift.
11. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der zusammengebaute Steckverbinder aus zwei untereinander
gleichen Hälften besteht, die in der den inneren Kernteil
(21) senkrecht zu dessen Längsachse in der Längsmitte teilen
den Ebene (E2) zusammenstoßen und zu dieser spiegelbildlich
sind, wobei die eine Wicklung (P) auf der einen Hälfte des
inneren Kernteils (21) und die andere Wicklung (S) auf der
anderen Hälfte des inneren Kernteils (21) angeordnet ist, so
daß die Wicklungen (P, S) im zusammengebauten Steckverbinder
auf dem inneren Kernteil (21) nebeneinander liegen. (Fig. 18
bis 23)
12. Steckverbinder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Wicklung (P, S) in einer äußeren Umfangsnut (24a) eines
die zugehörige Hälfte (21a, 21b) des Inneren Kernteils (21)
umgebenden, im Querschnitt ringförmigen Spulenkörpers (24)
aus Kunststoff angeordnet ist, aus dem die mit dieser Wick
lung (P, S) verbundenen Kontaktstifte (23) stirnseitig durch
Öffnungen (29) in der benachbarten Abschlußwand (20c, 20d)
hindurch nach außen vorragen.
13. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kern E-E-Form hat und aus einem den äußeren Kernteil (12)
bildenden, aus dem kunststoffgebundenen Ferritmaterial ge
spritzten rahmenartigen Kernteil und einem sich zwischen
gegenüberliegenden Stegen (12b) des rahmenartigen Kernteils
erstreckenden, den Mittelschenkel des E-E-Kerns sowie zu
gleich den inneren Kernteil (11) aus dem gesinterten Ferrit
werkstoff bildenden Kernteil besteht, daß die Primärwicklung
(P) und die Sekundärwicklung (S) als Flachspulen ausgeführt
sind, die jeweils aus mehreren, übereinander angeordneten
Wicklungsabschnitten aufgebaut sind, die jeweils einlagig als
Leiterbahnen in einer oder mehreren Windungen spiralförmig
auf einen dünnen Träger (13) aus Isoliermaterial aufgebracht
und durch die Träger (13) hindurch durchkontaktiert sind, und
daß jeder Träger (13) außerhalb der Windungen durchgehende
Öffnungen (13a) für die seitlichen Schenkel (12b) des äußeren
Kernteils (12) und innerhalb der Windungen eine durchgehende
Öffnung (13b) für den inneren Kernteil (11) aufweist.
(Fig. 11 bis 17)
14. Steckverbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die seitlichen Schenkel (12b) des äußeren Kernteils (12) und
der innere Kernteil (11) jeweils in der Mitte ihrer Länge ge
teilt (Ebene E1) sind, und daß die eine Flachspule (P) in der
einen Kernhälfte und die andere Flachspule (S) in der anderen
Kernhälfte angeordnet ist.
15. Verfahren zum Übertragen von Energie und von Daten unter
Verwendung eines Steckverbinders nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Primärspule
(P) ein Kondensator (C) von solcher Kapazität in Serie ge
schaltet wird, daß bei der Energieübertragungsfrequenz der
Absolutwert von dessen Blindwiderstand so groß ist wie der
Absolutwert des primärseitigen induktiven Streublindwider
standes (Lsp) des Steckverbinders.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß Ab
weichungen der primärseitigen Streuinduktivität von einem
vorbestimmten Sollwert durch Änderung der Energieübertra
gungsfrequenz gegenüber der auf den Streuinduktivitäts-Soll
wert abgestimmten Sollfrequenz kompensiert werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
durch die Primärspule (P) fließende Strom (I) gemessen und
durch Regelung der Energieübertragungsfrequenz so beeinflußt
wird, daß der Blindstrom ein Minimum ist.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß auch die durch den sekundärseitigen Streublind
widerstand (Lsp) bei der Energieübertragungsfrequenz verur
sachte Blindstromkomponente unter Verwendung eines mit dem
sekundären Streublindwiderstand in Serie geschalteten Kon
densators, der bei dieser Übertragungsfrequenz einen dem
sekundärseitigen induktiven Streublindwiderstand der Größe
nach entsprechenden Blindwiderstand hat, weitgehend beseitigt
wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß zum Ermöglichen einer gleichzeitigen Übertra
gung von Energie und Daten über den selben Steckverbinder und
den selben Übertragungsweg, die Daten mittels eines gleich
stromfreien, durch die Frequenz der Energieübertragung nicht
beeinflußbaren Übertragungsverfahrens mit einer bezüglich der
Energieübertragungsfrequenz wesentlich höheren Datenübertra
gungsfrequenz übertragen werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch die Verwen
dung der Phasenmodulation als Datenübertragungsverfahren,
wobei die Mittenfrequenz der Phasenmodulation wesentlich
größer ist als die Frequenz der Energieübertragung.
21. Verfahren nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch die Verwen
dung der Amplitudenmodulation als Datenübertragungsverfahren,
wobei die Trägerfrequenz wesentlich größer ist als die Fre
quenz der Energieübertragung.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Energie und die Daten im Zeitmultiplexver
fahren übertragen werden.
23. Schaltungsanordnung zum Durchführen des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 14 bis 21, gekennzeichnet durch einen die Pri
märwicklung (P) des Steckverbinders speisenden spannungsge
steuerten Oszillator (VCO), einen zu der Primärwicklung (P)
des Steckverbinders in Serie geschalteten Kondensator (C),
einen vom Primärstrom (I) durchflossenen ohmschen Strommeßwi
derstand (R), einen von der am Strommeßwiderstand (R) abfal
lenden Spannung gespeisten und von einer bezüglich der Aus
gangsspannung des spannungsgesteuerten Oszillators (VCO) um
90° phasenverschobenen Spannung gesteuerten Synchrongleich
richter (SG) zum Erzeugen eines dem Blindstromanteil des Pri
märstromes (I) entsprechenden Fehlersignales (ΔF) und durch
einen eingangsseitig von einem Sollwertsignal (SOLL) und von
dem Fehlersignal (ΔF) gespeisten Komparator (K) zum Schaffen
der Steuerspannung für den spannungsgesteuerten Oszillator
(VCO).
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|
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: H01F 19/00 |