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DE2500034C3 - Transformator mit einem einteiligen, hochspannungsfesten Isolierkörper und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Transformator mit einem einteiligen, hochspannungsfesten Isolierkörper und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE2500034C3
DE2500034C3 DE2500034A DE2500034A DE2500034C3 DE 2500034 C3 DE2500034 C3 DE 2500034C3 DE 2500034 A DE2500034 A DE 2500034A DE 2500034 A DE2500034 A DE 2500034A DE 2500034 C3 DE2500034 C3 DE 2500034C3
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DE
Germany
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insulating body
blind
primary winding
transformer according
transformer
Prior art date
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Application number
DE2500034A
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English (en)
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DE2500034B2 (de
DE2500034A1 (de
Inventor
Bruno 8031 Puchheim Gruber
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to US05/645,426 priority patent/US3987387A/en
Publication of DE2500034A1 publication Critical patent/DE2500034A1/de
Publication of DE2500034B2 publication Critical patent/DE2500034B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2500034C3 publication Critical patent/DE2500034C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/324Insulation between coil and core, between different winding sections, around the coil; Other insulation structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transformator gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs I.
Ferner betrifft die: Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Transformators.
Hochspannungsisolierte Transformatoren werden zur Übertragung elektrischer Energie oder Signale über hohe Potentialdifferenzen benötigt. Sie enthalten mindestens zwei induktiv miteinnnder gekoppelte Wicklungen, zwischen denen im Betrieb eine hohe Potentialdifferenz herrscht und die dementsprechend ausreichend gegeneinander elektrisch isolie-t sein müssen. Um die erforderliche elektrische Isolation zu gewährleisten, ist es bekannt. Transformatoren unter öl zu betreiben und/oder mit einer isolierenden Vergußmasse zu vergießen. In beiden Fällen muß gewährleistet sein, daß die flüssige oder feste Isolation keine Hohlräume oder Luftblasen enthält, die das Isolierverniögen schwächen. Es ist weder bei öltransformatoren noch bei vergossenen Transformatoren einfach, dies mit Sicherheit zu erreichen und es ist noch schwieriger, festzustellen, ob die Isolation wirklich einwandfrei ist. Es ist ferner aus der DE-AS 11 49 104 ein Stromwandler mit einem einteiligen Querrohr-Isolierkörper bekannt, der einen ringförmigen Hohlraum enthält, der einen Querdurchgang umfaßt und eine Primärwicklung enthält, während das Innnere des Querdurchganges von einem Schenkel eines mit einer Sekundärwicklung versehenen Eisenkerns durchsetzt ist. Bei diesem Transformator ist zwar eine einwandfreie Isolation gewährleistet, der isolierkörper hat jedoch eine verhältnismäßig komplizierte Form, so daß seine Herstellung und damit die des Transformators schwierig und kostspielig ist. Ein ähnlicher Transformator ist auch aus der US-PS 17 78 253 bekannt.
Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, einen Transformator für hohe Potentialunterschiede anzugeben, der einen einfach und zweckmäßig geformten Isolierkörper enthält und dadurch einfach und preiswert hergestellt werden kann. Diese Aufgabe wird durch einen Transformator mit den Merkmalen des Patentanspruchs ! gelöst.
Ein vorteilhaftes Verfahren zum !!erstellen eines solchen Transformators ist im Anspruch 7 angegeben.
Da der Isolierkörper des erfindungsgemäßen Transformators aus einem unabhängig vom Transformator selbst hergestellten und prüfbaren Stück Isoliermaterial hergestellt werden kann, läßt sich die Gefahr von Isolationsfehlern durch I.ufteinschlüsse und dgl. einfach und sicher vermeiden. Bei Verwendung von isolierenden Kunststoffen, wie Acrylharzen. Polystyrol. Polytetrafluoräthylen und dgl. für den Isolierkörper, ergibt sich w der Vorteil einer billigen Fertigung, die durch einfaches Bohren und gegebenenfalls Fräsen erfolgen kann, ohne daß dabei besondere Sorgfalt aufgewendet zu werden brajcht. um die gewünschte Spannungsfestigkeit zu gewährleisten. Für höhere Ansprüche, z. B. einen Betrieb bei höheren Temperaturen, können jedoch auch andere Werkstoffe, z. B. Keramik, verwendet werden Auch keramische Isolierkörper für den Transformator gemäß der Erfindung lassen sich preiswert fertigen, da die Formen einfach sind und enge Toleranzen im allgemeinen nicht eingehalten zu werden brauchen. Kompli/jerlc, teuere Gießformen werden nicht benr>
■Weiterbildungen und vorteilhäftevAusgcstallungcn des Transformators gemäß der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 6 gekennzeichnet.
Im folgenden werden Ausfiihrungsbcispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. la und Ib eine Seitenonsicht bzw. eine Draufsicht eines TransformiUors gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig.2a, b und c Ansichten eines Isolierkörpers des Transformators gemäß F i g. 1 von drei verschiedenen Seiten und
F i g. 3a, b und c Ansichten entsprechend F i g. 2 einer anderen Ausführungsform eines Isolierkörpers für einen Transformator gemäß der Erfindung.
Der in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellte Transformator hat eine Primärwicklung 10 und eine auf einem Wickelkörper 11 angeordnete Sekundärwicklung 12, die durch einen Magnetkern 14 induktiv miteinander gekoppelt sind. Zur elektrischen Isolation zwischen Primär- und Sekundärwicklung dient ein Isolierkörper 16, der pn eine Metallschiene 18 angeschraubt ist und außer zur elektrischen Isolation auch zur mechanischen Halterung des Transformators dient.
De.' Isolierkörper besteht aus einem isolierenden Werkstoff, z. B. einem polymeren Kunststoff, wie Acrylharz.
Wie aus F i g. 2 am deutlichsten ersichtlich ist, hat der Isolierkörper 16 die Form eines Quaders mit zwei parallelen Hauptflächen 20 und 22. zwei senkrecht zu diesen verlaufende lange Schmalseiten 24,26 sowie zwei senkrecht zu den vorgenannten Flächen bzw. Seiten verlaufende kurze Schmalseiten 28, 30 von der kurzen Schmalseite 28 aus, an der die Metallschiene 18 befestigt ist, erstrecken sich zwei im Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufende Sack- oder Blindbohrungen 32, 34 parallel zu den Hauptflächen 22 und 24 sowie den langen Schmalseiten 24 und 26 in den Isolierkörper 16. Diese Blindbohrungen enden im Abstand vor der kurzen Schmalseite 30. Die Enden der Blindbohrungen 32 und 34 sind durch eine dritte Blindbohrung 36 miteinander verbunden, die sich von der langen Schmalseite 26 aus parallel zur kurzen Schmalseite 30 in den Isolierkörper erstreckt und im Abstand vor df*r langen Schmalseite 24 endet.
Die ersten beiden Blindbohrungen 32 und 34 sind in Teilen, die an ihre Mündung, also an die kurze Schmalseite 28 angrenzen, durch eine ausgefräste Ausnehmung 38 miteinander verbunden, die. wie insbesondere F ί g. 2b zeigt, im Abstand vor der dritten Blindbohrunp 36 endet, so daß ein νυη ,'en Blindbohrungen 32, 34 und 36 sowie der Ausnehmung 38 begrenzter, in Draufsicht vorzugsweise quadratischer Bereich 40 stehenbleibt. Die Mitte des Bereiches wird von einer Bohrung 42 durchsetzt, dir die beiden Hauptflächen 20 und 22 miteinander verbindet und bei fertig montiertem Transformator (F i g. 1) den Magnetkern 14 aufnimmt
Die Primärwicklung 10 umschlingt den stehengebliebenen Bereich 40, wie aus Fig. Ib und 2b ersichtlich ist. Ihre Anschlüsse sind durch die Blindbohrungen 32 und 34 bzw. die Ausnehmung 38 zur kurzen Schmalseite 28 herausgeführt.
Zur Herstellung der Primärwicklung wird ein entsprechender, vorzugsweise aus Litze bestehender Draht um den stehengebliebenen Bereich 40 gefädelt, was durch die dritte Blindbohrung 36 erleichtert wird.
Der, Magnetkern 14 kann ein'geteilter-Ferrit- oder Schnittbandkern sein, er kann jedoch aus E-'und l-förmigcn Blechen geschichtet sein^
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel war
angenommen worden, daß sich die Metallschiene 18 und die Primärwicklung 10 im wesentlichen auf Erdpotential befinden, während die Sekundärwicklung 12 auf einer hohen Spannung, z.B. 100 bis 15OkV liegt Solche Verhältnisse liegen z. B. bei der Wehnelt-Spannungsversorgung von Elektronenmikroskopen und technischen Elektronenstrahlgeräten vor.
Die Isolationsfähigkeit des Transformators wird
ίο durch die Größe des Isolierkörpers, das verwendete Material sowie die Lage und den Durchmesser der Bohrungen bestimmt. Zwischen Primär- und Sekundärwicklung und zwischen Primärwicklung und Magnetkern befindet sich lediglich das Isoliermaterial des Isolierkörpers 16. Die Bohrungen des Isolierkörpers sind so angeordnet, daß eine direkte öffnung weder zur Sekundärwicklung noch zi.m Magnetkern hin weist. Da der Isolierkörper aus einem vorgefertigten Kunststoffblock oder dergl. hergestellt werden kann, besteht keine Gefahr von Lufteinschlüssen, die dip Spannungsfestigkeit beeinträchtigen könnten. Die Isoi'erkörper enthalten keine Klebestellen, geschichtete Isoliermaterialien oder dergl. zwischen Primär- und Sekundärwicklung.
F i g. 3 zeigt einen gegenüber F i g. 2 etwas abgtwandelten Isolierkörper 16', der sich vom Isolierkörper 16 nur dadurch unterscheidet, daß an die Stelle der bis zur kurzen Schmalseite 28 reichenden, gefrästen Ausnehmung 38 eine vierte Blindbohrung 44 tritt, die parallel zur dritten Blindbohrung 36 verläuft i'nd von dieser vorzugsweise den gleichen Abstand hat, wie die Blindbohrungen 32 und 34 voneinander. Es wird also auch hier wieder ein in Draufsicht quadratischer Bereich 40 gebildet, der von der Primärwicklung 10 umfaßt und von der Bohrung 42 für den Magnetkern durchsetzt wird.
Die beschriebenen Transformatoren können in Luft oder gewünschtenfalls auch unter Öl betrieben werden. Bei der zusätzlichen Verwendung von Öl alc Isoliermaterial bestehen jedoch praktisch keine Probleme durch Lufteinschliisse, und der Transformator kann daher ohne weiteres erst nach der Montage am Verwendungsort mit Öl gefüllt werden.
In Spezialfäll'-n, wie bei Transformatoren für höhere Frequenzen, kann man einen stabförmigen Magnetkern,
z. B. aus Ferrit, verwenden oder ganz ohne Magnetkern arbeiten. Man kann in solchen Fällen dann die Wicklung 12 ( die vorzugsweise scheibenförmig ausgebildet wird) koaxial zur Primärwicklung 10 an der einen der Hauptflächen 22 oder 24 des Isolierkörpers anordnen.
w Die Wicklung 12 kann auch geteilt werden, so daß an beiden Hauptflächen 12 und 24 je eine von zwei in Reihe geschalteten Wieklungshälften angeordnet ist.
Man kann auch zwei Isolierkörper der in F i g. 2 oder 3 dargestellten Art mit durchgefädelter Wicklung nebeneinander so anordnen, daß sie sich mit den Hauptflächen berühren und die Wicklurgen entsprechend der Wicklung 10, koaxial zueinander liegen. Die Bohrungen 32 und 34 sowie 36 der beiden Isolierkörper weisen vorzugsweis. in entgegengesetzte Richtungen In beiden Fällen können die Wicklungen z. B. durch einen stabförmigen Ferritkern miteinander gekoppelt
i:=werden- Gewürischtenfalls kann der Kern ganz entfal* len, in diesem Fälle ist dann auch die Bohrung 42 nicht nötig.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

25 OO 034 Patentansprüche:
1. Transformator mit einem einteiligen, hochspannungsfesten Isolierkörper, in dem sich ein von außen durch eine öffnung zugänglicher ringförmiger Kanal zur Aufnahme einer Primärwicklung befindet, und mit einem Magnetkreis, der einen vom ringförmigen Primärwicklungskanal umfaßten Bereich des Isolierkörpers quer durchsetzt und mit mindestens einer Sekundärwicklung induktiv gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vereinfachung der Herstellung des Isolierkörpers der den Bereich (40) umfassende Primärwicklungskanal durch zwei im Abstand voneinander verlaufende und im Isolierkörper (16, 16') endende Blindbohrungen (32, 34), eine quer zu diesen verlaufende und ihre inneren Enden verbindende dritte Blindbohrung (36) und eine im Abstand von der dritten Blindbohrung verlaufende, die ersten beiden Blindbohrungen (32, 34) verbindende Ausnehmung (38,44) gebildet ist.
2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der isolierkörper (16, 16') die-Form eines länglichen Quaders mit zwei rechteckigen Hauptflächen (20, 22) sowie zwei kurzen und zwei langen Schmalseiten (28, 30 bzw. 24, 36) hat, daß die ersten beiden Blindbohrungen (32, 34) an der einen der beiden kurzen Schma'seiten münden, daß die dritte Bhndbohrung in einem der anderen Schmalseite (30) benachbarten Teil der einen langen Schmalseite (26) mündet, und daß der Magnetkreis eine von der einen zur anderen Hauptfläche (20, 22) durchgehende Rührung (42) durchsetzt.
3.Transformator nach Ansprw-h I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die ersten beiden Blindbohrungen (32, 34) verbindende- Ausnehmung (38) von der Oberfläche des Isolierkörpei s (16, 16') bis zu dem genannten Bereich (40) reicht.
4. Transformator nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung aus einer vierten Bhndbohrung (44) besteht, die im Abstand von der dritten Bhndbohrung (36) verläuft.
5. Transformator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte und die vierte Blindbohrung (36 b/w 44) parallel zueinander verlaufen.
6. Transformator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die /weite Bhndbohrung (32, 34) parallel zueinander verlaufen.
7. Verfahren /um Herstellen eines Transformators nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einen hohlraumfreien Block aus isolierendem Werkstoff, wie Acrylharz, zwei nebeneinander verlaufende Blindbohrungen, eine die F.nden dieser Blindbohrungen verbindende dritte Blindbohrung und eine Ausnehmung, die im Abstand von der dritten Blindbohrung verläuft und mit den drei Blindbohrungen den vom Primärwicklungskanal umfaßten Bereich begrenzt, hergestellt werden und daß /ur Herstellung der Primärwicklung ein Draht, insbesondere eine L.itze. um den vom Primärwicklungskanal umfaßten Bereich-,gefädelt wird/""" " — ■" :''" ~·' ~~~ ■.'"'' ""
DE2500034A 1975-01-02 1975-01-02 Transformator mit einem einteiligen, hochspannungsfesten Isolierkörper und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE2500034C3 (de)

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