DE19620875A1 - Elektrofotografieverfahren - Google Patents
ElektrofotografieverfahrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein
Elektrofotografierverfahren, und insbesondere ein
Elektrofotografieverfahren zum Registrieren und Bilden von
Farbtonerbildern mit zwei oder mehr Farben.
Unter Bezug auf die Fig. 1 bis 4 erfolgt eine Erklärung des
Stands der Technik. Die Fig. 1 und 2 zeigen erläuternde
Ansichten jeweils zum Darstellen der prinzipiellen Struktur
elektrofotografischer Einrichtungen zum Registrieren und
Bilden von zwei Farbtonerbildern durch zweimaliges Drehen
eines lichtempfindlichen Körpers. Die Fig. 3 zeigt eine
erläuternde Ansicht zum Darstellen einer
Koronaladevorrichtung. Die Fig. 4 zeigt eine erläuternde
Ansicht zum Darstellen der Potentialpegel des
lichtempfindlichen Körpers, bei dem in der
elektrofotografischen Einrichtung eingesetzten Prozeß, der in
Fig. 4 gezeigt ist.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, wird ein lichtempfindlicher Körper
einheitlich durch ein Ladegerät 2 aufgeladen. Das Potential
in diesem Zeitpunkt ist durch V₀1 gekennzeichnet, wie in Fig.
4 gezeigt ist. Eine Belichtung gemäß dem ersten Farbbild wird
durch die Belichtungsvorrichtung 3 durchgeführt. Anschließend
wird das Potential in einem Belichtungsabschnitt zu Vr1
abgesenkt, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Hierauf wird unter
Einsatz eines Zweikomponentenentwicklers das Tonerbild der
ersten Farbe in einer Entwicklungseinrichtung 4 gebildet, der
eine Entwicklungsvorspann-Spannung Vb1 durch eine
Hochspannungs-Stromversorgung 41 zugeführt wird. Das
Potential in dem Bereich, in dem das erste Tonerbild gebildet
wird, steigt auf Vi1 an, aufgrund der Anwendung des ersten
Farbtoners mit Ladungen.
Damit dann, wenn das Tonerbild der ersten Farbe auf dem
lichtempfindlichen Körper gebildet ist, dieses nicht gestört
wird, sind eine Entwicklungseinrichtung für die zweite Farbe
5, eine Übertragungseinrichtung 6 und eine
Reinigungseinrichtung 8 getrennt von der Oberfläche des
lichtempfindlichen Körpers 1 angeordnet.
Das zweite Aufladen erfolgt durch das Ladegerät 2. Wenn das
Tonerbild der zweiten Farbe gebildet wird, erfolgt ein
Anheben des Potentials des Tonerbilds der ersten Farbe, damit
die Toner der zweiten Farbe nicht auf das zuvor gebildete
Tonerbild der ersten Farbe einwirken. Anschließend werden die
Potentiale des Tonerbilds der ersten Farbe und des Bereichs
ohne Bild jeweils Vir und V₀2. Eine Belichtung gemäß dem
zweiten Farbbild wird durch die Belichtungsvorrichtung 3
durchgeführt. In diesem Zeitpunkt wird auch das Potential in
dem Belichtungsbereich auf Vr2 abgesenkt, wie in Fig. gezeigt
ist. Hierauf wird die Entwicklungseinrichtung 4 für die erste
Farbe von dem lichtempfindlichen Körper 1 getrennt, damit das
auf dem lichtempfindlichen Körper 1 gebildete Tonerbild der
ersten Farbe nicht gestört wird. Es wird eine Annäherung der
Entwicklungseinrichtung 5, der eine Entwicklungsspannung Vb2
durch die Hochspannungs-Stromversorgung 51 zugeführt wird, zu
dem lichtempfindlichen Körper 1 bewirkt. Unter Einsatz
beispielsweise eines Zweikomponentenentwicklers wird das
Tonerbild der zweiten Farbe durch die Entwicklungseinrichtung
5 gebildet. Anschließend steigt, wie in Fig. 4 gezeigt ist,
das Potential in dem Bereich, in dem das zweite Tonerbild
gebildet ist, auf Vi2 an, aufgrund der Anwendung des zweiten
Farbtoners mit Ladungen.
Das Zweifarben-Tonerbild, das auf dem lichtempfindlichen
Körper 1 gebildet ist, wird von dem lichtempfindlichen Körper
1 zu einem Blatt Papier 9 mit Hilfe einer
Übertragungsrichtung 6 übertragen, die in Kontakt mit dem
lichtempfindlichen Körper 1 steht und an diesem mit einer
Fixiereinrichtung 7 befestigt ist. Die auf dem
lichtempfindlichen Körper 1 zurückbleibenden Toner werden von
dem lichtempfindlichen Körper 1 mit Hilfe der
Reinigungseinrichtung 8 entfernt. Hierdurch wird ein Zyklus
der Elektrofotografie abgeschlossen.
Bei dem oben erläuterten Stand der Technik würde nach dem
zweiten Aufladen dann, wenn das Potential Vir in dem Bereich,
in dem das Tonerbild der ersten Farbe gebildet ist, im
Vergleich zu der Entwicklungsvorspann-Spannung Vb2 zum
Entwickeln des Tonerbilds der zweiten Farbe zu hoch ist, der
erste Farbtoner in den zweiten Farbtoner gemischt, aufgrund
des elektrischen Felds von Vir-Vb2, wodurch sich die
Bilddichte für die erste Farbe verschlechtert und eine
Schlierenbildung bei dem zweiten Farbbild auftritt. Ferner
werden dann, wenn das Potential Vir in dem Bereich, in dem
das Tonerbild der ersten Farbe gebildet ist, im Vergleich zu
der Entwicklungsvorspann-Spannung Vb2 zu niedrig ist, die
zweiten Farbtoner in dem Bereich mit aufgebrachtem ersten
Farbtoner entwickelt, aufgrund des elektrischen Felds von Vb2-Vir,
was zu einer Schlierenbildung bei dem Tonerbild der
ersten Farbe führt.
Als Verfahren zum Lösen eines derartigen Problems kann
vorgeschlagen werden, die Potentialdifferenz von Vir-Vb2
während der Entwicklung der zweiten Farbe abzusenken. Dieses
Verfahren ermöglicht ein verbessertes Zweifarbbild, das frei
von farbüberlappenden Schlieren der ersten Farbe oder von
Farbmischschlieren der zweiten Farbe ist. Aufgrund des
elektrischen Felds, das durch eine Randpotentialdifferenz
zwischen dem Bildbereich und dem Nichtbildbereich gebildet
wird, d. h. aufgrund eines Randeffekts, werden die zweiten
Farbtoner um das Tonerbild der ersten Farbe entwickelt. Im
Ergebnis tritt eine schlechte Druckqualität auf, bei der
gedruckte Muster so aussehen, als ob das Tonerbild der ersten
Farbe an seinem Außenrand von dem zweiten Farbtoner umrandet
ist. Dies wird allgemein als "Randphänomen" bezeichnet.
Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die obigen
Probleme geschaffen, und demnach besteht eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung in der Schaffung eines
Elektrofotografieverfahrens, mit dem sich ein gutes Mehrfarb-Tonerbild
frei von einem Randphänomen registrieren läßt.
Diese Aufgabe wird durch ein Elektrofotografieverfahren
gelöst, indem die Schritte Aufladen, Belichten und Entwickeln
für einen lichtempfindlichen Körper mehrmals zum Bilden von
mehreren Tonerbildern hierauf wiederholt werden, unter
Bereitstellung einer Koronaaufladevorrichtung für den
Aufladeschritt mit einem Bereich ohne Gitter und einem
anderen Bereich mit einem Gitter und unter Ausführung -
zumindest vor dem zweiten Belichtungsschritt - des
Aufladeschritts unter Einsatz beider Bereiche relativ zu dem
Gitter.
Gemäß dem Elektrofotografieverfahren in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung hebt der Bereich ohne Gitter in
der Koronaaufladevorrichtung vorab das Potential an dem
Abschnitt mit niedrigerem Potential an der Grenze oder dem
Rand zwischen dem Abschnitt mit niedrigerem Potential -
beispielsweise einem Bildabschnitt - und dem Abschnitt mit
höherem Potential - beispielsweise einem Nichtbildabschnitt -
an, so daß die Potentialdifferenz an dem Rand zum Reduzieren
des Randeffekts herabgesetzt wird. Der Bereich mit dem
Gitter, in dem der Abschnitt mit im Vergleich zu einer
Gitterspannung höherem Potential vorliegt, beispielsweise der
Nichtbildbereich mit höherem Potential, und der Abschnitt mit
im Vergleich zu der Gitterspannung niedrigerem Potential,
beispielsweise der Bildabschnitt mit einem niedrigeren
Potential, hebt das Potential in dem Abschnitt mit
niedrigerem Potential an, wodurch der lichtempfindliche
Körper durch Wirkung des Vorliegens des Gitters einheitlich
aufgeladen wird. Demnach läßt sich durch Einsatz des
Bereiches ohne Gitter und mit Gitter ein gutes Tonerbild frei
von dem Randphänomen erzielen.
Die obigen und weiteren Aufgaben und Merkmale der vorliegenden
Erfindung ergeben sich deutlicher aus der folgenden
Beschreibung im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung;
es zeigen:
Fig. 1 eine erläuternde Ansicht zum Darstellen des Aufbaus
einer üblichen Elektrofotografieeinrichtung;
Fig. 2 eine erläuternde Ansicht zum Darstellen des Aufbaus
einer üblichen Elektrofotografieeinrichtung;
Fig. 3 eine schematische Strukturansicht eines üblichen
Ladegeräts;
Fig. 4 eine Ansicht zum erläuternden Darstellen der
Potentialpegel auf einem lichtempfindlichen Körper;
Fig. 5 eine schematische Strukturansicht zum Darstellen
des Ladegeräts gemäß der vorliegenden Erfindung;
und
Fig. 6 einen Graphen zum Darstellen einer Beziehung
zwischen den Potentialen auf dem lichtempfindlichen
Körper und einer Gitterdraht-Schneidgröße.
Nun erfolgt eine Beschreibung der Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die beiliegenden
Zeichnung.
Unter Bezug auf die Zeichnung erfolgt eine Erläuterung einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gemäß der
vorliegenden Erfindung weist ein in einem Ladeschritt
eingesetztes Koronaladegerät 2 einen Bereich mit einem Gitter
und einen anderen Bereich ohne Gitter auf. Das Ladegerät
gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 5 gezeigt. Wie
sich anhand dieser Figur erkennen läßt, sind unter einer an
Masse angeschlossenen Metallplatte 231 Metalldrähte jeweils
mit einem Durchmesser von 60-100 um als Koronadträhte 221
angeordnet, über die ein Strom von 500-600 µA von einer
Hochspannungs-Stromversorgung 22 für einen konstanten
Steuerstrom geführt wird. Zwischen den Koronadrähten 221 und
einem lichtempfindlichen Körper 1 sind mehrere Metalldrähte
jeweils von einem Durchmesser von ungefähr 0,1 mm mit einem
Abstand von ungefähr 1 mm als Gitterdrähte 211 angeordnet. An
der stromaufwärtigen Seite bezogen auf eine Bewegungsrichtung
des lichtempfindlichen Körpers ist im wesentlichen kein
Gitterdraht angeordnet. Den Gitterdrähten 211 wird eine
Spannung zugeführt, deren Wert zwischen dem ersten
Aufladeschritt und den zweiten und nachfolgenden
Aufladeschritten variiert, und zwar durch eine Hochspannungs-Stromversorgung
21 für eine konstante Spannungssteuerung.
Unter Bezug auf die Fig. 1, 2 und 4 erfolgt eine Erläuterung
eines Prozesses zum Registrieren eines Mehrfarb-Tonerbilds
unter Einsatz des derart aufgebauten Koronaladegeräts 2. Ein
OPC wird als lichtempfindlicher Körper 1 eingesetzt. Während
dem ersten Aufladeschritt wird der lichtempfindliche Körper 1
durch das Ladegerät 2 einheitlich aufgeladen, mit einer
zugeführten Gitterspannung von ungefähr -600 V, so daß das
Oberflächenpotential V₀1 des lichtempfindlichen Körpers 1
ungefähr -650 V beträgt. Anschließend wird die Belichtung
gemäß dem ersten Farbbild durch die Belichtungsvorrichtung 3
zum Bilden eines latenten Bilds durchgeführt. Dann wird das
Potential Vr1 bei einem Belichtungsbereich zu ungefähr -50 V
abgesenkt. Hiernach wird eine invertierende Entwicklung durch
die Entwicklungseinrichtung 4 durchgeführt, die einen
Zweikomponentenentwickler mit den ersten Farbtonern enthält.
Die der Entwicklungseinrichtung 4 zugeführte
Entwicklungsvorspann-Spannung beträgt ungefähr -400 V.
Hierdurch wird das Tonerbild der ersten Farbe auf dem
lichtempfindlichen Körper 1 gebildet, und das Potential Vi1
in einem Entwicklungsbereich erreicht ungefähr -120 V. Mit
dem Verstreichen der Zeit bis zu dem zweiten Aufladeschritt
wird das Potential bei dem lichtempfindlichen Körper 1
abgesenkt. Im Ergebnis erreicht das Potential in dem
Nichtbildgebiet ungefähr -600 V, und dasjenige in dem
Bildgebiet erreicht ungefähr -100 V.
Bei dem zweiten Ladevorgang wird ein Strom von ungefähr -550
µA, der ungefähr gleich dem für den ersten Aufladevorgang
gewählten Strom ist, durch die Koronadrähte 221 geführt. Den
Gitterdrähten 211 wird eine Spannung (ungefähr -250 V)
zugeführt, die niedriger als bei dem ersten Ladevorgang ist.
Dann fließt ein Teil der Koronaionen, die in dem Bereich ohne
Gitter aufgrund der Koronaentladung der Koronadrähte 221
gebildet werden, einheitlich zu dem lichtempfindlichen Körper
1, wodurch die Potentiale in dem Bildgebiet der ersten Farbe
und dem Nichtbildgebiet erhöht werden. Insbesondere fließen
Koronaionen zu dem Rand zwischen dem Bildgebiet und dem
Nichtbildgebiet zum Erhöhen des Potentials an diesen Stellen.
Die Potentiale in dem Bildgebiet und dem Nichtbildgebiet
betragen jeweils etwa -250 V und ungefähr -650 V.
Andererseits erreichen in dem Gebiet mit dem Gitter die
Koronaionen der Koronadrähte 221 nicht das Nichtbildgebiet
des lichtempfindlichen Körpers 1, der auf einem Potential
liegt, das höher als die Gitterspannung ist, sondern fließen
zu dem Bildabschnitt, der auf einem Potential liegt, das
gleich oder niedriger als die Gitterspannung ist, mit dem
Ergebnis, daß lediglich das Potential in dem Bildgebiet
einheitlich erhöht wird, durch die Beherrschbarkeit der
Gitterdrähte 211. Demnach erreicht das Potential Vir in dem
Bildgebiet ungefähr -350 V, und das Potential V₀2 in dem
Nichtbildgebiet erreicht ungefähr -650 V.
Anschließend wird die Belichtung gemäß dem zweiten Farbbild
durch die Belichtungsvorrichtung 3 zum Bilden eines latenten
Bilds durchgeführt. Dann wird das Potential Vr2 in einem
Belichtungsbereich auf ungefähr -50 V abgesenkt. Anschließend
wird eine invertierende Entwicklung durch die
Entwicklungseinrichtung 4 durchgeführt, die einen
Zweikomponentenentwickler mit den zweiten Farbtonern enthält.
Die der Entwicklungseinrichtung zugeführte Vorspann-Spannung
beträgt ungefähr -300 V. Somit wird das Tonerbild der zweiten
Farbe auf dem lichtempfindlichen Körper 1 gebildet, und
aufgrund der Anwendung der Toner steigt das Potential Vi1 in
einem Entwicklungsbereich auf ungefähr -100 V an. Das auf dem
lichtempfindlichen Körper 1 gebildete Zweifarb-Tonerbild wird
auf ein Blatt Papier durch die Übertragungseinrichtung 6
übertragen und auf diesem durch die Fixiereinrichtung 7
fixiert. Die auf dem lichtempfindlichen Körper 1
zurückbleibenden Toner werden von diesem durch die
Reinigungseinrichtung 8 entfernt, wodurch ein Zyklus der
Elektrofotografie abgeschlossen wird.
Bei dieser Ausführungsform sind zwei Koronadrähte vorgesehen,
jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht im Hinblick auf
die Zahl der Koronadrähte begrenzt.
Ferner weist diese Ausführungsform ein einziges Ladegerät mit
dem Bereich ohne Gitter und dem Bereich mit dem Gitter auf.
Jedoch können beispielsweise ein "Korotron" (Engl:
"corotron"), das als Bereich ohne Gitter dient, und ein
"Skorotron" (Engl: "scorotron"), das als Bereich mit Gitter
dient, benachbart zueinander ausgebildet sein, wodurch
derselbe Effekt wie bei dieser Ausführungsform erzielt wird.
Ferner wird bei dieser Ausführungsform dasselbe Ladegerät
sowohl für den ersten Aufladeschritt als auch den zweiten
Aufladeschritt eingesetzt, jedoch kann das Aufladegerät gemäß
der vorliegenden Erfindung für lediglich den zweiten
Aufladeschritt eingesetzt werden.
Bei dieser Ausführungsform ist der Bereich ohne Gitter an dem
Ende des Gitters angeordnet, jedoch kann er mittig in dem
Gitter zum Erzielen derselben Wirkung angeordnet sein.
Unter Bezug auf die Fig. 5 und 6 erfolgt nun eine
Erläuterung experimenteller Ergebnisse für das Ladegerät
gemäß der vorliegenden Erfindung. Bei einem Experiment
ist, wie sich anhand von Fig. 5 erkennen läßt, der am
weitesten außen liegende der Koronadrähte 221 15 mm von
dem Ende des Ladegeräts 2 getrennt. Die Fig. 6 zeigt
einen Graphen zum Darstellen der Potentiale des
lichtempfindlichen Körpers (Ordinate) und der
Schnittgröße L des Gitterdrahts, die die Größe des
Bereichs ohne Gitter ausgehend von dem Ende des
Ladegeräts festlegt (Abszisse). Insbesondere zeigt die
Fig. 6 eine Beziehung zwischen L und Vir (d. h., dem
Potential in dem Bildgebiet nach dem zweiten
Aufladeschritt) und V₀2 (dem Potential in dem
Nichtbildgebiet nach dem zweiten Aufladeschritt). In
Fig. 6 kennzeichnen weiße und schwarze Kreise jeweils
das Potential Vir′ in dem Bildabschnitt Vir′ und das
Potential V₀2′ in dem Nichtbildabschnitt nach dem
Aufladeschritt aufgrund lediglich des Bereichs ohne
Gitter, und die weiß-schwarzen Quadrate stellen das
Potential Vir in dem Bildgebiet und das Potential V₀2 in
dem Nichtbildgebiet nach dem Aufladeschritt jeweils mit
dem Bereich ohne Gitter und mit dem Gitter dar. Wie sich
anhand der Figur erkennen läßt, tritt in einem Bereich
zwischen L=0, d. h. einer Bedingung gemäß dem üblichen
Ladegerät mit lediglich dem Bereich ohne geschnittenem
Gitter, bis L=6 µm, das Randphänomen auf, was zu einer
schlechten Druckqualität führt. In diesem Bereich hebt
das Ladegerät in dem Bereich ohne Gitter das Potential
Vir′ in dem Bildgebiet nicht so stark an, daß eine
Koronaentladung im geringen Umfang auftritt.
Andererseits wird in dem Bereich der Gitterschneidgröße von
L = 10 mm oder mehr die Dichte der ersten Farbe gedämpft, was
zu einer schlechten Druckqualität führt. In diesem
Wertebereich hebt der Bereich ohne Gitter des Ladegeräts das
Potential Vir′ so stark an, daß Vir′ gleich dem endgültigen
Entwicklungspotential Vir wird. Demnach funktioniert der
Aufladesteuereffekt durch das Gitter nicht, wodurch eine
Veränderung des Potentials in dem Bildabschnitt auftritt.
Dies bedeutet, daß in dem Bereich ohne Gitter eine zu starke
Koronaentladung auftritt. Nun konnte unter den oben genannten
experimentellen Bedingungen bei Einstellen der Schneidgröße
des Gitters zu L = 7-9 mm eine gute Druckqualität frei von
dem Randphänomen und ohne Absenken der Dichte der ersten
Farbe erzielt werden. Es ist zu erwähnen, daß die gewünschte
Größe von L von mehreren Bedingungen des Ladegeräts abhängt.
Wie oben beschrieben, wird in Übereinstimmung mit dem
Elektrofotografieverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
eine Mehrfarbenregistrierung ohne Randphänomen realisiert.
Die vorhergehende Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung erfolgte lediglich zum Zwecke
der Darstellung und Beschreibung. Sie ist nicht erschöpfend
oder im Sinne einer Begrenzung der Erfindung auf die genau
offenbarte Form zu verstehen, und Modifikationen und
Veränderungen sind im Lichte der obigen technischen Lehren
möglich, oder können durch die praktische Umsetzung der
Erfindung deutlich werden. Die Ausführungsform wurde gewählt
und beschrieben, damit die Prinzipien der Erfindung und deren
praktische Anwendung offenbart sind, damit ein mit dem Stand
der Technik Vertrauter die Erfindung in zahlreichen
Ausführungsformen und mit zahlreichen Modifikationen, die
sich für den in Betracht gezogenen besonderen Einsatz eignen,
anwenden kann. Es wird beabsichtigt, daß der Schutzbereich
der Erfindung lediglich durch die angefügten Patentansprüche
und deren Äquivalente festgelegt wird.
Claims (3)
1. Elektrofotografieverfahren, enthaltend die Schritte:
Aufladen eines lichtempfindlichen Körpers;
Belichten des lichtempfindlichen Körpers;
Entwickeln eines Bilds auf dem lichtempfindlichen Körper;
mehrmaliges Wiederholen des Aufladeschritts, des Belichtungsschritts und des Entwicklungsschritts zum Bilden mehrerer Tonerbilder auf dem lichtempfindlichen Körper; wobei
für den Aufladeschritt eine Koronaaufladevorrichtung eingesetzt wird, die einen Bereich ohne Gitter und einen anderen Bereich mit Gitter aufweist, und vor zumindest einem zweiten Belichtungsschritt der Aufladeschritt unter Einsatz beider Bereiche relativ zu dem Gitter durchgeführt wird.
Aufladen eines lichtempfindlichen Körpers;
Belichten des lichtempfindlichen Körpers;
Entwickeln eines Bilds auf dem lichtempfindlichen Körper;
mehrmaliges Wiederholen des Aufladeschritts, des Belichtungsschritts und des Entwicklungsschritts zum Bilden mehrerer Tonerbilder auf dem lichtempfindlichen Körper; wobei
für den Aufladeschritt eine Koronaaufladevorrichtung eingesetzt wird, die einen Bereich ohne Gitter und einen anderen Bereich mit Gitter aufweist, und vor zumindest einem zweiten Belichtungsschritt der Aufladeschritt unter Einsatz beider Bereiche relativ zu dem Gitter durchgeführt wird.
2. Elektrofotografieverfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine dem Gitter während dem zweiten
Aufladeschritt zugeführte Spannung niedriger als
diejenige bei dem ersten Aufladeschritt ist.
3. Elektrofotografieverfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Korotron (Engl: corotron) als
Bereich ohne Gitter und ein Skorotron (Engl: scorotron)
als Bereich mit Gitter dient und daß Korotron und das
Skorotron benachbart zueinander vorgesehen werden.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HITACHI PRINTING SOLUTIONS, LTD., EBINA, KANAGAWA, |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20111201 |