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DE2060380A1 - Verfahren zur Herstellung von farbenelektrophotographischem Material - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von farbenelektrophotographischem Material

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Publication number
DE2060380A1
DE2060380A1 DE19702060380 DE2060380A DE2060380A1 DE 2060380 A1 DE2060380 A1 DE 2060380A1 DE 19702060380 DE19702060380 DE 19702060380 DE 2060380 A DE2060380 A DE 2060380A DE 2060380 A1 DE2060380 A1 DE 2060380A1
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DE
Germany
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areas
light
sensitized
spectrum
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702060380
Other languages
English (en)
Inventor
Hercock Robert James
Scrutton Simon Lindsey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ilford Imaging UK Ltd
Original Assignee
Ilford Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ilford Ltd filed Critical Ilford Ltd
Publication of DE2060380A1 publication Critical patent/DE2060380A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/04Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor
    • G03G5/09Sensitisors or activators, e.g. dyestuffs
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G13/01Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)
  • Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)

Description

DR. B. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN 2060380
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. G GERNHARDT
MÜNCHEN HAMBURG TELEFON: 55 54 7« 8000 MÖNCHEN 15,
TELEGRAMME: KARPATENT NUSSBAUMSTRASSE 10
8. Dezember 197o
W. 4o 239/70 7/RS
Ilford Limited Ilford, Essex (England)
Verfahren zur Herstellung von farbenelektrophotographischem Material
Die Erfindung bezieht sich auf farbenelektrophotographisches Material und seine Herstellung.
Elektrophotographisches Material umfaßt gewöhnlich eine Schicht von photoleitfähigem Material, die als Überzug auf eine Trägerunterlage aufgebracht ist, welche elektrisch leitfähig gemacht wor-den ist, oder eine Schicht von photoleitfähigem Material, das als Überzug auf eine Schicht von elektrisch leitfähigem Material aufgebracht ist, welches seinerseits einen Überzug auf einer Trägerunterlage bildet. Um ein Bild auf einem solchen elektrophotographisehern Material zu erzeugen, wird das Material elektrisch geladen. Das geladene Material wird dann bildweioe Licht ausgesetzt und
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in den Bereichen, auf welche das Licht fällt, wird die Ladung abgeleitet. Das Bild wird gewöhnlich dadurch entwickelt, daß man auf das Material einen Toner aufbringt, der Teilchen umfaßt, welche an der photoleitfähigen Schicht in den Bereichen anhaften, die noch geladen sind. Es ist möglich, farbenelektrophotographisches Material herzustellen, und bei einer vorgeschlagenen Art von Material umfaßt die Oberfläche der Photoleiter3Chicht ein Mosaik von Bereichen oder Flächen, von denen jede selektiv spektral für Licht in einem der .drei Bereiche des Spektrums Rot,
Grün und Blau sensibilisiert wor den ist. Der Ausdruck "Süektrum"
wi§ er hief verwendet wird, bezieht sich auf das sichtbare Spektrum, soweit nichts anderes angegeben ist.
Bei einer anderen Art von elektrophotographischem Verfahren ist das Material nicht anfangs geladen, sondern wenn ein solches Material bildv/eise Licht ausgesetzt wird, wird das photoleitfähige Material elektrisch leitfähig in den Bereichen, auf die das Licht fällt. Diese Bereiche können dann durch ein elektrolytisches Verfahren getont werden, um ein Bild zu bilden. Bei einer Abänderung dieses Verfahrens können farbenelektrophotographische Kopien erhalten werden. Hierfür wird elektrophotographisches Material benutzt, das eine photoleitfähige Schicht umfaßt, die auf ihrer Oberfläche einzelne Bereiche hat, von denen jede selektiv spektral für eines der drei Gebiete des Spektrums Rot, Blau und Grün sensibilisiert worden ist, wobei in jedem dieser Bereiche eine chemische Substanz vorhanden ist, die fähig ist, ein Farbstoffbild zu bilden, das in seiner Farbe komplementär zu der Farbe des durch den Bereich absorbierten Licht3 ist. Nach einer bildmäßigen Belichtung v/ird das Material elektrolytisch entwickelt, um das Bild zu 3babili3ieren und zu verhindern, daß eine chemische Reaktion in einem späteren Stadium in denjenigen Bereichen
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stattfindet,- die durch Licht beeinflußt worden sind. Die Schicht wird dann chemisch durch einen kupplungsartigen Entwickler entwickelt, um ein Dreifarben-Farbstoffbild zu ergeben.
Der Ausdruck Mf arbenelektrophotograph.isch.es Material der Mosaikart", wie er im nachstehenden benutzt wird, bezeichnet elektrophotographisches Material, das eine photoleitfähige Schicht umfaßt, die auf mehr als ein Gebiet des Spektrums und in solcher Weise spektral sensibilisiert worden ist, daß ;jeder einzelne Bereich der Oberfläche empfindlich für Licht von nur einem Gebiet des Spektrums ist.
Es ist bekannt, daß, wenn ein Sensibilisierungsfarbstoff oben auf die Oberfläche einer nicht-sensibilisierten photoleitfähigen Schicht aufgebracht' wird, die Schicht selbst empfindlich für durch den Sensibilisierungsfarbstoff absorbiertes Licht wird, obwohl die unteren Gebiete der Schicht der photoleitfähigen Substanz keinen Farbstoff enthalten. Es ist so möglich, ein Mosaik von Bereichen herzustellen, von denen jeder für ein verschiedenes Gebiet des Spektrums empfindlich ist, in dem man hintereinander Sensibilisierungsfarbstoff auf eine photoleitfähige Schicht durch Anwendung eines Rastermusters unter Anwendung üblicher Kopier- oder Druckverfahren aufbringt. Es ist auch möglich, ein solches Mosaikmuster durch elektrophotographisches Material zu erzeugen; beispielsweise wird bei einem solchen Verfahren eine spektral nicht-sensibilisierte photoleitfähige Schicht geladen und einem Rastermuster von Licht ausgesetzt, die auf der Oberfläche verbleibende Ladung in einer Sensibilisierungsflüssigkeit getont, die auf diese Weise diese Bereiche des Photoleiters sensibilisiert.
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Y/eitere Rasterbelichtungen, die verschiedene Bereiche des Materials belichten, mit nachfolgender Anwendung von verschiedenen Sensibilisierungsmitteln, ermöglichen den Aufbau des Mosaikmusters von Parbstoffsensibilisierung von einzelnen Bereichen der photöleitfähigen Schicht.
Jedoch leiden beide der vorstehend beschriebenen Verfahren zur Herstellung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikart unter dem schweren Nachteil, daß eine genaue Ausrichtung der Rasterbilder für die drei aufeinanderfolgenden Sensibilisierungsmittel notwendig ist, damit diese in richtiger Weise auf die verschiedenen Bereiche der photoleitfähigen Oberfläche aufgebracht werden, so daß die Bereiche sich nicht überlappen. Ein Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens für die Herstellung von farbenphotographischem Material der Mosaikart, bei dem eine genaue Ausrichtung des Rasterbildes nicht notwendig ist.
G-emäß einem ersten Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß man bei der Herstellung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikart, v/ie es vorstehend definiert ist, aus spektral nicht-sensibilisiertem, elektrophotographisehern Material, das elektrophotographische Material ladet, es einem Lichtmuster einer Wellenlänge aussetzt, gegenüber v/elcher der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, um die Oberfläche des elektrophotographischen Materials in den Bereichen zu entladen, die durch das Licht getroffen sind, die geladen bleibenden Bereiche auf der Oberfläche des Photoleiters mittels eines Sensibilisierungsinittels sensibilisiert, das sie gegenüber Licht eines Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und insgesamt einem Licht aussetzt in dem Gebiet des Spektrums, für welches einige Bereiche da-
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von gerade sensibilisiert worden sind, wodurch die ladung auf dem Material selektiv in diesen Bereichen zerstört wird, so daß diese Bereiche nicht in einem darauffolgenden Sensibilisierungsverfahren sensibilisiert werden.
Wenn es erforderlich ist, elektrophotographisches Material herzustellen, das ein Mosaikmuster hat, welches für nur zwei Gebiete des Spektrums selektiv empfindlich ist, dann ist es nach der Vollendung der oben angegebenen Stufen lediglich notwendig, ein Senaibilisierungsmittel anzuwenden, das den Rest der Oberfläche des elektrophotographischen Materials, das noch geladen ist, sensibilisiert. Es ist jedoch, wie vorstehend angegeben, üblich, farbenelektrophotographisches Material der Mosaikart herzustellen, das eine Mehrzahl von Bereichen umfaßt, von denen jeder für Licht einer der drei Hauptgebiete des Spektrums empfindlich ist. Um solches farbenelektrophotographisches Material der Mosaikart durch Anwendung der Erfindung herzustellen, ist es notwendig, eine weitere Reihe von Stufen der oben genannten Art auszuführen. Nach Vollendung der ersten Reihe von Stufen bleibt elektrophotographisches Material, das eine photoleitfähige Oberfläche mit Bereichen hat, die selektiv auf ein Gebiet des Spektrums sensibilisiert wor^d en sind, wobei diese Bereiche keine Ladung tragen und der Rest der Oberfläche des Photoleiters etwas Ladung trägt. Das elektrophotographioche Material wird dann einem unterschiedlichen Muster von Licht einer Wellenlänge ausgesetzt, auf die der
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sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, um dadurch die Ladung auf d&r Oberfläche des photoleitfähigen Materials in den Bereichen zu entladen, die durch das Licht getroffen sind, und die noch eine Ladung tragen. Die Bereiche des photoleitfähigen Materials, die noch eine Ladung haben, welche darauf bleibt, werden durch die Anwandung einoa Sonsibi-
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lisierungsmittels getont, das sie für Licht eines anderen Gebietes des Spektrums sensibilisiertj das Material wird wieder geladen und dann gleichförmig Licht ausgesetzt, das die beiden Gebiete des Spektrums umfaßt, für welche Bereiche des elektrophotographischen Materials schon sensibilisiert worden sind,· um dadurch die Ladung auf der Oberfläche des Photoleiters selektiv in diesen Bereichen zu zerstören, und schließlich wird das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels getont, welches den Rest der Bereiche des Photoleiters, die noch geladen sind, für ein drittes Gebiet des Spektrums sensibilisiert. Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung ist daher bei der Herstellung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikart, wie sie vorstehend definiert ist, bei der Bereiche der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht jeweils nur für eines der drei Hauptgebiete des Spektrums empfindlich sind,aus spektral nicht-sensibilisiertem elektrophotographischem Material vorgesehen, wobei man das elektrophotographische Material lädt, es Licht einer Wellenlänge, für welches der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt^ der eine Reihe von Linien, die undurchlässig gegenüber Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, die Gebiete, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen verbleiben, mittels einos Sensibilisierungsmittels tont, welches sie für Licht eines Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und insgesamt Licht in diesem Gebiet des Spektrums aussetzt, für welches einige Bereiche davon gerade seneibilisiert worden sind, und vor oder gleichzeitig mit oder nach dieser Gesaratbelichtung das Material Licht einer Wellenlänge, für welches der nicht-sensibiliaierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, welcher eino Reihe von Linien, die undurchlässig
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für Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Linien bei der zweiten Belichtung in einem Winkel zu den Linien des Rasters bei der ersten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen verbleibenden Bereiche gegenüber Licht eines anderen Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und es insgesamt Licht aussetzt, das die beiden Gebiete des Spektrums umfaßt, für welche Bereiche des elektrophotographischen Materials schon sensibilisiert worden sind, und das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, das den Rest der Bereiche des Photoleiters, die noch geladen sind, für ein drittes Gebiet des Spektrums sensibilisiert.
Vorzugsweise sind die beiden Muster von Licht, denen das elektrophotographisehe Material bei einer ersten und bei einer zweiten Belichtung ausgesetzt wird, derart, daß die Bereiche, die nur für eines der drei Gebiete des Spektrums empfindlich sind, gleich sind.
Gegebenenfalls werden, wenn es erforderlich ist, daß z.B. mehr von der photoleitfähigen Schicht rotempfindlich sein soll, dann die Lichtmuster so eingestellt, daß die rotempfindlichen Bereiche größer in der Fläche als die anderen Bereiche sind.
Ein Verfahren zur Herstellung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikart, bei dem Bereiche jeweils nur für eines der drei Gebiete des Spektrums empfindlich sind, ergibt sich durch die Anwendung von zwei Rastern, von denen der eine aus einem Raster besteht, der eine Reihe
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von lichtundurchlässigen Linien auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Fläche, die durch die undurchlässigen Linien eingenommen wird, vorzugsweise ein Drittel der Fläche des Rasters einnimmt und jede undurchlässige Linie vorzugsweise dieselbe Breite hat.
Die erste Belichtung mit Licht einer Wellenlänge, für welche der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, wird unter Anwendung dieses Rasters ausgeführt. Die zweite derartige Belichtung wird unter Anwendung eines Rasters ausgeführt, der lichtundurchlässige Linien von gleicher Breite hat, wobei die Fläche der lichtundurchlässigen Linien auf diesem Raster die Hälfte der Fläche des Rasters einnimmt. Diese Belichtung wird so ausgeführt, daß die Linien auf diesem Raster in einem Winkel zu den Linien auf dem Raster während der ersten Belichtung verlaufen. Auf diese Weise können gleiche Bereiche oder Flächen der Oberfläche des Photoleiters für die drei Hauptgebiete des Spektrums sensibilisiert werden. Gegebenenfalls kann der Raster teilweise undurchlässige Linien haben.
Gemäß einer anderen Aus führungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung ist daher bei der Herstellung von farbenelektrophotographischem Material, wie sie vorstehend definiert ist, bei welchem einzelne Bereiche jeweils empfindlich für nur eines von vier Gebieten des Spektrums sind, aus spektral nicht-sensibilisiertem, elektrophotographischem Material vorgesehen, wobei man das elektrophotographische Material lädt, es Licht einer Wellenlänge, für welche der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, der eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge ist, auf
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einem transparenten Untergrund umfaßt, die Bereiche, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen verbleiben, mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches das Material für Licht eines Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und es insgesamt Licht in dem Gebiet des Spektrums aussetzt, für das einige Bereiche davon gerade sensibilisiert worden sind, und vor oder gleichzeitig mit oder nach dieser Gesamtbelichtung das Material Licht einer Wellenlänge, für welche der nichtsensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, der eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Linien bei der genannten zweiten Belichtung im wesentlichen in einem Winkel von 6o° zu den Linien des Rasters bei der ersten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches die Bereiche, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen verbleiben, für Licht eines zweiten Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und es insgesamt Licht aussetzt, das die beiden Gebiete des Spektrums, auf weiche Bereiche des elektrophotographischen Materials schon sensibilisiert sind , umfaßt, und vor oder gleichzeitig mit oder nach dieser Gesa.mtbelichtung das Material Licht einer Wellenlänge }
für welche der unbelichtete Photoleiter empfindlich iet, durch einen Raster aussetzt, der eine Reihe von Linien, die für Licht einer solchen Y/ellenlänge undurchlässig sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Linien bei der genannten dritten Belichtung in einem Winkel von annähernd 6o° sowohl zu den Linien bei der ersten Belichtung als auch zu den Linien bei der zweiten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches die Bereiche, die auf der Oberfläche dea I'ho-
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toleiters geladen verbleiben, für Licht eines dritten Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und es insgesamt Licht aussetzt, das die drei Gebiete des Spektrums umfaßt, für welche Bereiche des elektrophotographischen Materials schon sensibilisiert wor den sind, und das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, das den Rest der Bereiche des Photoleiters, die noch geladen sind, für ein viertes Gebiet des Spektrums sensibilisiert.
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Bei einer Ausführung dieser Form der Erfindung umfaßt der bei der ersten Rasterbelichtung verwendete Raster eine Reihe von Linien, die undurchlässig für alles Licht sind, auf einem transparenten Untergrund, wobei die Flächen, die von den undurchlässigen Linien eingenommen sind, ein Drittel der Fläche des Rasters einnehmen. Ferner hat vorzugsweise jede undurchlässige Linie die gleiche Breite.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird vorzugsweise die zweite Rasterbelichtung unter.Anwendung eines Rasters mit Linien ausgeführt, der Linien, die undurchlässig gegenüber allem Licht sind, auf einem transparenten Untergrund hat, wobei die Flächen der lichtundurchlässigen Linien die Hälfte der Fläche des Rasters einnehmen. Ferner hat vorzugsweise jede undurchlässige Linie die gleiche Breite· Bei einer abgeänderten Ausführung dieser Form der Erfindung hat jedoch der zweite Linienraster auf einem transparenten Untergrund Linien, die undurchlässig für Licht einer Wellenlänge sind, für welche der nicht sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, die jedoch Licht einer Wellenlänge durchlassen, für welche Bereiche des Photoleiters in dem ersten Sensibilisierungsvorgang empfindlich gemacht worden sind. So wird bei einer Belichtung mit weißem Licht durch einen Raster dieser Art die gesamte Photoleiterschicht Licht in dem Gebiet des Spektrums ausgesetzt, für welches einige Bereiche davon gerade sensibilisiert worden sind. Gewöhnlich ist der nicht-sensibilisierte Photoleiter nur für Licht des ultravioletten Gebietes des Spektrums empfindlich. Wenn so der Raster gelbe Linien auf einem klaren Untergrund umfaßte und der erste Sensibilisierungsvorgang Bereiche des Materials empfindlich für rotes Licht gemacht hatte, dann
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würde eine Belichtung des Materials mit weißem Licht (das ultraviolettes Licht enthält) durch diesen Raster sowohl die rotempfindlichen als auch die nicht-sensibilisierten Bereiche des Materials in dem Gebiet des Materials entladen, das von den klaren Flächen des Rasters bedeckt ist. Es würden jedoch nur die rotempfindlichen Bereiche in dem Gebiet des Materials, das durch die gelben Linien des Rasters bedeckt ist, entladen werden.
Daher ist bei einer anderen Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung bei der Her stellung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikart, wie sie vorstehend definiert ist, bei dem Bereiche Jeweils nur für eins der drei Gebiete des Spektrums empfindlich sind, aus spektral nicht sensibilisiertem elektrophotographischem Material vorgesehen, daß man das elektrophotographische Material lädt,, es Licht einer Wellenlänge, für welches der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, welcher eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem durchsichtigen Untergrund umfaßt, die Bereiche, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen bleiben, mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, das sie für Licht eines Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder lädt , und es durch einen Raster belichtet, der auf einem transparenten Untergrund eine Reihe von Linien umfaßt, die undurchlässig für Licht desjenigen Gebietes des Spektrums sind, für das der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, die jedoch Licht in
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demjenigen Gebiet des Spektrums durchlassen, für welches die gerade getonten Bereiche sensibilisiert worden sind, wobei die Linien bei der zweiten Belichtung in einem Winkel zu den linien des Rasters bei der ersten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, das die Bereiche, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen bleiben, für Licht eines anderen Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder lädt , und es insgesamt Licht aussetzt, das zwei .Gebiete des Spektrums umfaßt, für welche Gebiete des elektrophotographischen Materials schon sensibilisiert worden sind, und das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, das den Rest der Bereiche des Photoleiters, die noch geladen sind, für ein drittes Gebiet des Spektrums sensibilisiert.
Vorzugsweise verlaufen bei allen vorgenannten Ausführungen dieser Form der Erfindung die Linien auf dem Raster bei der zweiten Belichtung zu den Linien bei der ersten Belichtung im rechten Winkel, es ist jedoch ersichtlich, daß das gleiche Ergebnis erhalten werden kann, indem man für die zweite Rasterbelichtung die Anordnung so.trifft, daß ein anderer Winkel als ein rechter Winkel zu den Linien bei der ersten Rasterbelichtung vorhanden ist. Es kann auch eine Änderung in der Linienbreite Anwendung finden, um ungleichmäßige Gesamtflächen in dem Mosaik zu erzeugen. Tatsächlich kann bei der zweiten Raster belichtung die Breite der Linien auf den Rastern so gewählt werden, daß irgendein erwünschtes Ergebnis hinsichtlich der erzeugten Mosaikbereiche oder -flächen erzielt wird.
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Der Abstand der Linien in den Rastern wird durch die geforderte Auflösung bestimmt. Im allgemeinen sind etwa 40 bis 120 Linien je cm (100 bis 300 Linien je. inch) erforderlich.
Bei einer anderen AusfUhrungsform der Erfindung ist es möglich, elektrophotographisches Material zu erzeugen, dessen photöleitfähige Oberfläche ein Mosaik von Flächen umfaßt, von denen jede spektral sensibilisiert worden ist für eins von vier Gebieten des Spektrums. Daher ist gemäß dieser Au^iührungsform der Erfindung bei der Herstellung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikart, wie sie vorstehend definiert worden ist, wobei einzelne Bereiche jeweils nur für eins von vier Gebieten des Spektrums empfindlich sind, aus spektral nicht sensibilisiertem elektrophotographischem Material vorgesehen, daß man elektrophotographisches Material lädt , es Licht einer Wellenlänge, für welches der nicht sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, der eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, die Bereiche, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen bleiben, mittels eines Sensibiiisierungsmittels tont, das sie für Licht eines Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder lädt, und es insgesamt Licht in diesem Gebiet des Spektrums aussetzt, für welches einige Bereiche davon gerade sensibilisiert worden sind, und vor oder gleichzeitig mit oder nach dieser Gesamtbelichtung das Material Licht einer Wellenlänge, für welche der nicht sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt,
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der eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Linien bei der zweiten Belichtung im wesentlichen in einem Winkel τοη 60° zu den Linien des Hasters bei der ersten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, das die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen bleibenden Bereiche für Licht eines zweiten Gebiets des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder lädt., und es insgesamt Licht aussetzt, das die beiden Gebiete des M Spektrums umfaßt, für welche Bereiche des elektrophotographischen Materials schon sensibilisiert worden sind, und vor, gleichzeitig mit oder nach dieser Gesamtbelichtung das Material Licht einer Wellenlänge, für welche der nicht sensibilieierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aissetzt, der eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Linien bei der dritten Belichtung in einem Winkel von annähernd 60° sowohl zu den Linien bei der ersten Belichtung als auch zu den Linien bei der zweiten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches die Bereiche, die auf der "
Oberfläche des Photoleiters geladen bleiben, für Licht eines dritten Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder lädt ., und es insgesamt Licht aussetzt, das die drei Gebiete des Spektrums umfaßt, für welche Bereiche des elektrophotographischen Materials schon sensibilisiert worden sind, und das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, das den Rest der Bereiche des Photoleiters, die noch geladen sind, für ein viertes Gebiet des Spektrums sensibilisiert. Es ist ersichtlich,
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daß die Linienraster, die bei den Belichtungen verwendet werden, welche bei der gerade beschriebenen Ausführungsform der Erfindung erforderlich sind, aus einem transparenten Untergrund aufweisenden Raster bestehen können, die Linien haben, welche gegenüber allem Licht undurchlässig sind, oder die, wie zuvor beschrieben, Linien haben, die nur für Licht undurchlässig sind, für das der nicht sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist.
Vorzugsweise ist die Breite der Linien auf den Rastern so gewählt, daß gleiche Bereiche oder Flächen in dem endgültigen Mosaikmuster erzeugt werden. Beispielsweise ist bei dem ersten Raster I/4, bei dem zweiten i/j5 und bei dem dritten 1/2 seiner Fläche undurchlässig.
Es ist ersichtlich, daß, wenn es aus irgendeinem Grund erforderlich ist, die Bereiche des Mosaiks nicht gleich sind, die Breite der Linien auf den Rastern so gewählt werden kann, daß irgendein gewünschtes Ergebnis erzeugt wird.
Vorzugsweise besteht der Photoleiter aus einer Schicht von Zinkoxyd in einem Bindemittel.Anstelle von Zinkoxyd können jedoch auch andere organische oder anorganische photöleitfähige Substanzen Anwendung finden.
Die bevorzugte Art von Sensibilisierungsmittel zur Verwendung bei dem Verfahren gemäß der Erfindung umfaßt geladene Teilchen, die selbst auf ein besonderes Gebiet des Spektrums sensibilisiert sind. Solche Teilchen können in Form eines Pulvers, eines Aerosolsprühstrahls oder in Form einer Flüssigkeit aufgebracht werden.
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Eine besonders brauchbare Flüssigkeit, die dazu benutzt werden kann, . die Bereiche des Photoleiters für ein Gebiet des Spektrums zu sensibilisieren, ist in der britischen Patentanmeldung Hr. 59825/69 (deutschen Patentanmeldung ....... ) beschrieben. Gemäß dieser Anmeldung ist ein flüssiges Sensibilisierungsmittel zum Farbsensibilisieren der Oberfläche einer geladenen Photo— lederschicht auf elektrophotographischem Material vorgesehen, das eine geladene Suspension von färbstoffsensi- d bilisierten Zinkoxydteilchen in einem isolierenden flüssigen Träger umfaßt. Gegebenenfalls ist auch in der Flüssigkeit ein Harzfixierungsmittel, z. B. ein Alkydharz, und auch ein Mittel zum Regeln der Ladung, z. B. eine Metallseife, wie Eisen(III)-Stearat, vorhanden.
Vorzugsweise sind sämtliche Teilchen mit dem gleichen Farbstoff sensibilisiert.
Wenn das farbenelektrophotographische Material der Mosaikart bei einem Verfahren verwendet werden soll, bei dem ein latentes Bild durch ein elektrolytisches Verfahren ^ erzeugt ist, wie dies vorstehend beschrieben ist, ist '
jedem Sensibilisierungsmittel ein Farbbildner zugeordnet, der einen Farbstoff bildet, der in seiner Farbe komplementär zu der Farbe des durch das Sensibilisierungsmittel absorbierten Lichtes ist.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die Fig. 1 bis 3 veranschaulichen die Herstellung von farbenelektrophotographiachem Material der Mosaikart,
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das drei Sätze von Bereichen umfaßt, von denen je einer für ein Gebiet des Spektrums empfindlich ist. Fig. 4 bis veranschaulichen die Herstellung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikart, das vier Sätze von Bereichen umfaßt, von denen jeder für ein Gebiet des Spektrums empfindlich ist.
Fig. 1 zeigt elektrophotographisches Material nach der ersten Stufe bei der Herstellung des Mosaikmaterials.
Fig. 2 zeig-, las gleiche elektrophotographische Material nach der zweiten Stufe bei der Herstellung des Mosaikmaterials.
Fig. 3 zeigt farbenelektrophotographisches Material der Mosaikart, das durch das Preistufenverfahren gemäß der Erfindung erzeugt worden ist.
verwendete
Das"spektral nicht-sensibilisierte elektrophotographische Material wurde dadurch hergestellt, daß man eine Suspension von 12 Gew.-Teilen von photoleitendem Zinkoxyd (von Imperial Smelting Go. Ltd., Avonmouth, England) in einer Toluollösung von 1 Teil Harz (E87-09 von Cray Valley Products ltd, St. Mary Gray, Kent, England) auf ein leitendes Trägermaterial als Überzug aufbringt, wobei das Harz als Bindemittel vorhanden ist. Das Papier wurde nach dem Trocknen negativ gegenüber einer 8kV Koronaladarorrichtung geladen.
Das geladene elektrophotographische Material wurde durch einen Raster (A) 30 see in einer Entfernung von etwa 30 cm (12 inches) von einer 48 W-WoIfr»·klampe, dis bei 28500K arbeitete, belichtet. (Der benutzte Raster (A) war ein Glasraeter, von dem ein Drittel der Flache durch
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undurchlässige schwarze Linien bedeckt war, die gleichmäßig über den Raster angeordnet waren, wobei etwa 120 Linien je cm (300 Linien ^e inch) vorhanden waren.) Nach der Belichtung wurde das Material dann durch Eintauchen in einen sensibilisierenden Toner während 3 min sensibilisiert. Die Zusammensetzung des Toners betrug 1,0g mit Farbstoff (Patent Blue T) sensibilisiertes Zinkoxyd, 0,025 g Eisen(III)-Stearat, 2,0 g Alkydharz (Mitehalac 716 Harz von W.A.Mitchell and Smith, Mitcham, Surrey, England) und 250 ml geruchloses Paraffin (Isopar G der Esbo Chemicals Ltd, London, England) als Träger. Nach Trocknen hat das Material (in starker Vergrößerung) Linien, wie sie schematisoh in Fig. 1 veranschaulicht sind, in der die Bereiche 1 die nicht-sensibilisierten Bereiche und die Bereiche 2 die rotempfindlichen Bereiche sind. Das Material kann weiß bei gelegentlicher Betrachtung erscheinen, aber wenn es sehr genau untersucht wird, findet man, daß es helle blaugrüne Linien (Bereich 2) zeigt.
Kach dem Trocknen wurde das elektrophotographische Material negativ gegenüber einer 8kY Coronaladevorrichtung geladen und in einem Abstand von etwa 30 cm (12 inches} von einer 100 W-Wolframlampe belichtet, die mit einem Ilford 204- Rotfilter bedeckt war (Filter Nr. 204 in Ilford Colour Filters Handbook veröffentlicht von Ilford Limited, England). Diese Belichtung entlädt das Material in den Bereichen, die mit dem (Patent Blue Y) Farbstoff gefärbtem Zinkoxyd sensibilisiert worden waren, d.h. den rotempfindlichen Bereichen.
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Das Material wurde dann durch einen Raster (B) 30 see in einem Abstand von etwa 30 cm (12 inches) von einer 48 V-WoIframlampe, die bei 28500K arbeitete, belichtet, wobei die Linien in dem Raster (B) senkrecht zu den Linien des Rasters (A) während der vorherigen Belichtung verliefen. Der Raster (B) besteht aus durchsichtigem Glas, auf dem parallele, undurchlässige Linien vorhanden sind, welche die Hälfte der Fläche des Rasters bedecken, wobei etwa 120 Linien je cm (300 Linien je inch) vorhanden waren.
Das Material wurde dann in einer Sensibilisierungsflüssigkeit sensibilisiert, die ähnlich der oben benutzten Flüssigkeit war, mit der Ausnahme, daß das Zinkoxyd durch die Verwendung eines anderen Farbstoffs (Rose Bengal Farbstoff) sensibilisiert worden war.
Fig. 2 zeigt schematisch einen vergrößerten Teil des photographischen Materials nach der Vollendung dieser Stufe.
In Fig. 2 sind die Bereiche 1 die nicht sensibilisierten Bereiche, die Bereiche 2 die rotsensibilisierten Bereiche und die Bereiche 3 die grünsensibilisierten Bereiche.
Nach Trocknen wurde das Material wieder negativ gegenüber einer 8 kV Coronaladevorrichtung geladen und in einem Abstand von etwa 30 cm (12 inches) von einer 100 W-WoIframlampe, die mit einem Ilford 110 Gelbfilter bedeckt war (Filter Nr. 110 in Ilford Colour Filters Handbook)^belichtet. Das Material wurde dann in einer Flüssigkeit saisibilisisct,
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die ähnlich der oben beschriebenen Flüssigkeit war mit der Ausnahme, daß das Zinkoxyd mit einem anderen Farbstoff (Auramine 0) sensibilisiert worden war. Dies vollendet das Mosaikmuster, und Fig. 3 veranschaulicht schematisch einen vergrößerten Teil des farbenelektrophotographischen Materials. In dieser Figur sind die Bereiche 2 die rotsensibilisierten Bereiche, die Bereiche 3 sind die grünsensibilisierten Bereiche und die Bereiche 4 sind die blausensibilisierten Bereiche. Die Sätze von Bereichen g 2, 3 und 4 sind im wesentlichen gleich.
Farbenelektrophotographisches Material der Mosaik~ art ist so durch ein elektrophotographisch.es Verfahren hergestellt worden, ohne daß es notwendig war, eine sorgfältige Ausrichtung der benutzten Raster vorzusehen.
Die in diesem Beispiel benutzten Sensibilisierungsflüssigkeiten sind näher in der gleichzeitigen britischen Patentschrift Ur. 59825/69 (deutschen Patentanmeldung ·. ·· ... geschrieben.
Die Fig. 4 bis 7 veranschaulichen ein Verfahren zur Herstellung von farbenelektrophotographischem Material, das 4 Sätze von Bereichen umfaßt, von denen jeder Satz fUr nur ein Gebiet des Spektrums empfindlich ist. In Fig. 4 ist ein vergrößerter Teil von elektrophotographischem Material nach einer Rasterbelichtung gezeigt.
In der Fig. 4 bedeuten die Bereiche 11 das nicht— sensibilisierte Material, und die Bereiche 12 sind die Bereiche, die durch die Verwendung eines Sensibillsierungsmittels A sensibilisiert worden sind. Der Raster, der bei der Belichtung zur Erzeugung dieses Materials
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benutzt wird, umfaßt eine Reihe von liohtundurchlässigen Linien auf einem transparenten Untergrund, wobei die von den undurchlässigen Linien eingenommenen Bereiche ein Viertel der Fläche des Rasters sind, wobei jede Linie die gleiche Breite hat.
In Pig. 5 ist das gleiche elektrophotographische Material gezeigt, nachdem eine zweite Rasterbelichtung undSensibilisierungsstufe stattgefunden hat. Wie in Pig. 4, bezeichnen die Bereiche 11 das nicht-sensibilisierte Material und die Bereiche 12 das Material, das durch das Sensibilisierungsmittel A sensibilisiert worden ist, während die Bereiche 13 das Material bezeichnen, das durch ein Sensibilisierungsmittel B sensibilisiert worden ist.
Der bei der zweiten Belichtung verwendete Raster umfaßt eine Reihe von lichtundurchlässigen Linien auf einem transparenten Untergrund mit der gleichen Anzahl von Linien je cm (je inch) wie der erste Raster. Bei dem zweiten Raster netmen die undurchlässigen Linien ein Drittel der Fläche des Rasters ein, und jede Linie hat wieder die gleiche Breite. Bei der zweiten Belichtung wird der zweite Raster in einem Winkel von annähernd 60° zu dem ersten Raster hinsichtlich der Linien in jedem Raster angewendet.
Das Material nach der zweiten Belichtungs- und Sensibilisierungsstufe umfaßt eine Reihe von Parallelogrammen, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Ein Verfahren, um zu gewährleisten, daß das endgültige Material 4 Sätze von Bereichen hat, von denen jeder Satz eine gleiche Fläche wie die anderen hat, besteht darin, den Winkel, in welchem
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der dritte Raster anzuwenden ist, und auch den Linienabstand von dem dritten Raster von den Abmessungen dieser Parallelogramme zu bestimmen. Wenn die lange Diagonale des Parallelogramms als eine Längeneinheit genommen wird, dann soll der Linienabstand bei dem dritten Raster zwei Linien je Längeneinheit betragen. Der dritte Raster wird in einer Richtung parallel· zu der kurzen Diagonaleader Parallelogramme angewendet.
Pig. 6 zeigt ein Material naoh einer solchen dritten Belichtung und nach Sensibilisierung mit einem dritten Sensibilisierungsmittel O. In der Pig. 6 ist das nicht— sensibilisierte Material mit 11, die durch das Sensibilisierungsmittel A sensibilisierten Bereiche sind mit 12, die durch das Sensibilisierungsmittel B sensibilisierten Bereiche sind mit 13 und die durch das Sensibilisierungsmittel C sensibilisierten Bereiche sind mit 14 bezeichnet.
Vorausgesetzt, daß der dritte Raster den richtigen Abstand hat und im-richtigen Winkel angewendet iet, ergeben sich keine Justierprobleme, da, gleichgültig welohe d Lage auf dem Raster relativ zu den schon auf das Material niedergelegten Linien ist, naoh Belichtung und Sensibilisierung durch das Sensibilisierungsmittel C, die so sensibilisierten Bereiohe eine Hälfte der Pläche jedes Parallelogramms, das auf dem Matedal vorhanden ist, und so ein Viertel der Gesamtfläche der Oberfläche einnehmen.
Pig. 7 zeigt das Material der Pig. 6, nachdem eine endgültige Ladungs- und Sensibilisierungsstufe stattgefunden hat. So sind bei dem Endmaterial die Flächen 12 mit dem Sensiblisierungsmittel A, die Plächen 13 mit dem,
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Sensibilisierungsmittel B, die Flächen 14 mit dem Sensibilisierungsmittel C und die Flächen 15 mit dem Sensibilisierungsmittel D sensibilisiert.
Es ist ersichtlich, daß bei der Herstellung der in den Fig. 4 bis 7 gezeigten Materialien die gleiche Art von SenBibilisierungslösungen wie bei der Herstellung des in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Materials angewendet werden und entweder vor oder gleichzeitig mit oder nach jeder Rasterbelichtung, nach der ersten Rasterbelichtung das Material einer G-esamtbelichtung mit Licht in dem Gebiet des Spektrums unterworfen wird, für welche die Bereiche, die schon sensibilisiert worden sind, empfindlich sind.
Auf diese Weise ist ein elektrophotographisches Farbenmaterial erzeugt worden, das ein Mosaik von gleichen Sätzen von Bereichen hat, von denen jeder Satz für eins der vier Gebiete des Spektrums empfindlich ist. Dieses Material ist ohne Paßgenauigkeits- oder Justierprobleme, die bei der Anwendung von irgendwelchen der Raster während der erforderlichen Belichtung auftreten, infolge der Anwendung irgendeines der Raster während der erforderlichen Belichtung hergestellt worden.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    /l) Verfahren zur Erzeugung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikart aus spektral nicht-sensibilisiertem, elektrophotographischem Material, dadurch gekennzeichnet, daß man das elektrophotographische Material ladet, es einem Lichtmuster einer Wellenlänge aussetzt, gegenüber welcher der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, um die Oberfläche des elektrophotographischen Materials in den Bereichen zu entladen, die durch das Licht getroffen sind, die geladen bleibenden Berei- M ehe auf der Oberfläche des Photoleiters mittels eines Sensibilisierungsmittels sensibilisiert, das sie gegenüber Licht eines Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und-insgesamt einem Licht aussetzt in dem Gebiet des Spektrums, für welches einige Bereiche davon gerade sensibilisiert worden sind, wodurch die Ladung auf dem Material selektiv in diesen Bereichen zerstört wird, so daß diese Bereiche nicht in einem darauffolgenden Sensibilisierungsverfahren sensibilisiert werden.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von elektrophotographischem Material mit einem Mosaikmuster, das selektiv gegen- % über nur zwei Gebieten de3 Spektrums ist, dadurch gekennzeichnet, daß man die Arbeitsstufen gemäß Anspruch 1 ausführt und danach auf das Material ein Sensibilisierungsmittel aufbringt, welches den Rest der Oberfläche des elektrophotographischen Materials, der noch geladen ist, für Licht eines anderen Gebietes des Spektrums sensibilisiert.
  3. 3· Verfahren zur Herstellung von farbenphotographischem Material der Moaaikart, bei dem Bereiche jeweils
    1 0 Γ: Π ? 7 / 11 0 0
    BAD ORfGiNAL
    nur für eines der drei Hauptgebiete des Spektrums von spektral nicht-sensiMlisierteni, elekt ro phot ograp hi s chem Material empfindlich sind, dadurch gekennzeichnet, daß man das elektrophotographische Material lädt, es Licht einer Wellenlänge, für welches der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, der eine Reihe von Linien,* die undurchlässig gegenüber Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, die Gebiete, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen verbleiben, mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches sie für Licht eines Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und insgesamt Licht in diesem Gebiet des Spektrums aussetzt, für welches einige Bereiche davon gerade sensibilisiert worden sind, und vor oder gleichzeitig mit oder nach dieser Gesamtbelichtung das Material Licht einer Wellenlänge, für welches dar nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, welcher eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Linien bei der zweiten Belichtung in einem Winkel zu den Linien des Rasters bei der ersten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen verbleibenden Bereiche gegenüber Licht eines anderen Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und es insgesamt Licht aussetzt, das die beiden Gebiete des Spektrums umfaßt, für welche Bereiche des elektrophotographischen Materials schon' sensibilisiert worden aind, und das Material mittola eines Sensibilisierungsmittela tont, da3 den Rest der Bereiche des Photoleitera, die noch geladen sind, für ein drittes Gebiet des Spektrums aönsi'bllisiert.
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    BAD ORfGINAl.
  4. 4» Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der zweiten Rasterbelichtung die linien auf dem verwendeten Raster die Linien bei der ersten Rasterbelichtung im rechten Winkel kreuzen.
  5. 5. Verfahren zur Erzeugung von farbenelektrophotographischem Material der Mosaikärt, bei welchem einzelne Bereiche jeweils empfindlich für nur eines von vier Gebieten des Spektrums sind, aus spektral nicht-sensibilisiertem, elektrophotographischen Material, dadurch ge- ~x kennzeichnet, daß man das elektrophotographische Material lädt, es Licht einer Wellenlänge, für welche der nichtsensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, der eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge sind,auf einem transparenten Untergrund umfaßt, die Bereiche, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen verbleiben, mittels eines Sensibilislerungsmittels tont, welches das Material für Licht eines Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder lädt und es insgesamt Licht in dem Gebiet desSpektrums aussetzt, für das einige Bereiche davon "gerade sensibilisiert worden sind, und vor oder gleichzeitig mit oder nach dieser Gesamtbeiich- % tung das Material Licht einer Wellenlänge, für welche der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, der eine Reihe von Linien, die undurchlässig für Licht einer solchen Wellenlänge sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Linien bei der genannten zweiten Belichtung im wesentlichen in einem Winkel von 6o° zu den Linien des Rasters bei der ersten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches die Bereiche, die auf der Oberfläche des Photoleiters geladen verbleiben, für Licht eines zweiten Gebietes des Spektrums eensibili-
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    siert, das Material wieder ladet und es insgesamt Licht aussetzt, das die beiden Gebiete des Spektrums, auf welche Bereiche des elektrophotographischen Materials schon sensibilisiert sind, umfaßt, und vor oder gleichzeitig mit oder nach dieser Gesamtbelichtung das Material Licht einer Y/ellenlänge, für welches der nicht-sensibilisierte Photoleiter empfindlich ist, durch einen Raster aussetzt, der eine Reihe von Linien, die für Licht einer solchen Wellenlänge undurchlässig sind, auf einem transparenten Untergrund umfaßt, wobei die Linien bei der genannten dritten Belichtung in einem Winkel von annähernd 6o° sowohl zu den Linien bei der ersten Belichtung als auch zu den Linien bei der zweiten Belichtung verlaufen, das Material mittels eines Sensibilisierungsmittels tont, welches die Bereiche, die auf der Oberflache des Photoleiters geladen verbleiben, für Licht eines dritten Gebietes des Spektrums sensibilisiert, das Material wieder ladet und es insgesamt Licht aussetzt, das die drei Gebiete des Spektrums umfaßt, für welche Bereiche des elektrophctographischen Materials schon sensibilisiert worden sind, und das Material mittels eines öensibilisierungsmittels tont, das den Rest der Bereiche des Photoleiters, die noch geladen sind, für ein viertes Gebiet des Spektrums sensibilisiert.
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