DE3806589A1 - Bilderzeugungsvorrichtung - Google Patents
BilderzeugungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bilderzeugungsvorrichtung gemäß
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Allgemein betrifft die Erfindung eine Bilderzeugungsvorrich
tung, bei der ein elektrostatisches Latentbild auf einem
Bildträger gebildet und entwickelt wird, worauf das ent
wickelte Bild von dem Bildträger auf ein Blatt als sicht
bares Bild übertragen wird. Insbesondere betrifft die
Erfindung eine kleine Bilderzeugungsvorrichtung beispiels
weise Drucker oder Kopiergerät mit einer kleinen fotoempfind
lichen Trommel, deren Umfang kürzer als die Breite des
durchlaufenden Blattes ist.
Fig. 1 zeigt einen bekannten Laserstrahldrucker, bei dem
eine fotoempfindliche Trommel 21 durch einen Auflader 23
aufgeladen wird. Nach dem Aufladen wird ein elektrosta
tisches Latentbild durch einen Laserstrahl auf der Trommel 21
gebildet, und zwar von einer Laserabtasteinheit 25, die von
einem Bildsignal angesteuert wird. Das elektrostatische
Latentbild wird von einer Entwicklereinheit 27 entwickelt,
in der ein Entwicklermittel gespeichert ist. Das entwickelte
Bild wird zu einer Übertragungsposition bewegt, an der ein
Übertragungsauflader 29 angeordnet ist. Dabei dreht sich die
fotoempfindliche Trommel 21. Der Übertragungsauflader 29
bringt elektrische Ladungen auf die Oberfläche eines Auf
zeichnungsblattes 31, das snychron mit der Drehzahl der
Trommel 21 bewegt wird. Die auf das Aufzeichnungsblatt 31
aufgebrachten elektrischen Ladungen haben eine Polarität,
die anders als die Aufladepolarität des Entwicklermittels
ist. Daher wird das Blatt 31 an die fotoempfindliche Trommel
21 angezogen und das Entwicklermittel wird auf das Blatt 31
übertragen. Bei dem bekannten Drucker nach Fig. 1 wird eine
Corotron-Aufladeeinheit als Übertragungsauflader verwendet,
die einen Koronadraht 33 enthält. Die Corotron-Auflade
einheit bringt Ionen, d.h. elektrische Ladungen auf ein
Blatt 31 auf, die durch Korona-Entladung erzeugt wurden.
Nach dem Übertragungsschritt werden die elektrischen
Ladungen auf dem Blatt 31 durch einen Trennauflader 35
neutralisiert, der in der Nähe der Übertragungseinheit 29
angeordnet ist. Hierauf wird das Blatt 31 von der Trommel 21
abgelöst. Es wird dann zu einer nicht dargestellten
Fixiereinheit bewegt, in der das Entwicklermittel fixiert
wird. Gleichzeitig wird das restliche Entwicklermittel von
der Trommel 21 durch eine Reinigungseinheit 37 entfernt. Das
elektrostatische latente Bild wird durch eine Löschlampe 39
von der Trommel 21 während deren Drehung gelöscht.
Da bei dem bekannten Drucker der Durchmesser der foto
empfindlichen Trommel 21 etwa 80 mm bis 100 mm groß ist, ist
die Kontaktfläche zwischen dem Blatt 31 und der Trommel 21
verhältnismäßig groß. Es kann daher ein Übertragungsschritt
verhältnismäßig gleichmäßig durchgeführt werden, obgleich
die von der Koronaentladung erzeugten elektrischen Ladungen
über das Blatt 31 weit verbreitet sind.
In jüngerer Zeit wurden aber auch bereits kleine Laser
strahldrucker entwickelt, deren Trommel beispielsweise nur
30 mm Durchmesser hat. Da der Krümmungsradius einer
derartigen Trommel klein ist, ist auch die Kontaktfläche
zwischen Blatt und Trommel klein, wenn das entwickelte Bild
von der Trommel auf das Blatt übertragen wird. Die Kontakt
seite zwischen Blatt und Trommel ist ebenfalls klein und bei
Verwendung eines Corotron-Aufladers ergeben sich dann
Schwierigkeiten bei der wirksamen Ladungsübertragung, so daß
man gelegentlich kein klares sichtbares Bild erhält. Dies
ist darauf zurückzuführen, daß die von dem Corotron-Auflader
erzeugten elektrischen Ladungen weit verteilt sind und keine
ausreichend hohe Konzentration im Kontaktbereich haben.
Wenn die Drehzahl der fotoempfindlichen Trommel klein ist,
beispielsweise weniger als 60 mm/sec, dann werden die
elektrischen Ladungen des Blattes allmählich auf die
fotoempfindliche Trommel entladen und damit verringert sich
die Menge der elektrostatischen Ladungen auf dem Blatt. Zu
diesem Zeitpunkt unterscheidet sich die Ladungsmenge eines
voll-schwarzen Bereichs von dem eines Zeichenabschnitts.
Wenn also ein hoher Übertragungswirkungsgrad in einem
voll-schwarzen Bereich angestrebt wird, dann läßt sich nur
schwer eine hohe Übertragungseffizienz im Zeichenbereich
erzielen, wenn an das Blatt gemäß Fig. 2 eine konstante
Übertragungsspannung angelegt wird. Da die elektrischen
Ladungen von dem Corotron als Ladegerät weit verteilt sind,
ist das auf das Bild auf der Trommel wirkende Entwickler
mittel auf dem Aufzeichnungsblatt zerstreut, wenn die
verteilten elektrischen Ladungen an dem nicht berührenden
Bereich des Blattes während des Übertragungsvorganges
haften.
Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, haben die Erfinder
versucht, die Gehäuseöffnung für das Corotron zu verengen,
um eine bessere Ladungskonzentration zu erhalten. Dadurch
erhöhte sich der an das Gehäuse angelegte Strom, so daß kein
hinreichendes Übertragungspotential erzielt werden konnte.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Bilderzeugungsvorrichtung
von geringer Abmessung zu schaffen, mit der ein klares Bild
erzielt wird.
Es ist ferner Ziel der Erfindung, elektrische Ladungen von
einem Übertragungsauflader während der Übertragung an ein
Aufzeichnungsblatt zu konzentrieren.
Es ist auch Ziel der Erfindung, einen Übertragungsauflader
zu schaffen, der für eine Bilderzeugungsvorrichtung mit
kleiner fotoempfindlicher Trommel als Bildträger geeignet
ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Bilderzeugungsvorrichtung besitzt einen
Bildträger, eine Bilderzeugungseinheit zur Bildung eines
entwickelten Bildes auf dem Bildträger und eine Scorotron-
Übertragungseinheit zur Übertragung des entwickelten Bildes
von dem Bildträger auf ein Aufzeichnungsmittel. Die Scoro
tron-Übertragungseinheit besitzt einen Koronadraht zur Er
zeugung von elektrischen Ladungen und ein Gitter zur
Steuerung der Menge der von dem Entladungsdraht in Richtung
Aufzeichnungsmittel gelieferten Ladungen. Der Bildträger
kann eine drehbare, fotoempfindliche Trommel sein, deren
Umfang kürzer als die Länge des Aufzeichnungsmittels in
Bewegungsrichtung ist. Das Gitter der Scorotron-Übertra
gungseinheit kann über dem Drehpunkt der Trommel und
gegenüber der Außenfläche der Trommel gehalten sein. Das
Gitter der Scorotron-Übertragungseinheit kann auch senkrecht
gegenüber der Außenfläche der Trommel angeordnet sein. Die
Scorotron-Übertragungseinheit besitzt zweckmäßigerweise ein
abgedichtetes Gehäuse. Das abgedichtete Gehäuse hat
gegenüberliegende Ränder, die der Trommel zugewandt sind.
Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Rändern des
abgedichteten Gehäuses ist in Zuführrichtung des Aufzeich
nungsmittels größer als die Kontaktfläche zwischen der
fotoempfindlichen Trommel und dem Aufzeichnungsmittel und
kleiner als der Radius des Bildträgers.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher
erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer bekannten
Bilderzeugungsvorrichtung;
Fig. 2 ein Diagramm der Änderungen in dem Übertragungs
wirkungsgrad für einen voll-schwarzen Bereich und
einen Zeichenbereich, wenn die an den Über
tragungsauflader von Fig. 1 angelegte Spannung
verändert wird;
Fig. 3 einen Schnitt durch den Gesamtaufbau der erfin
dungsgemäßen Bilderzeugungsvorrichtung;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der
fotoempfindlichen Trommel der Vorrichtung nach
Fig. 3.
Fig. 5 eine auseinandergezogene Darstellung eines Scoro
tron-Aufladers, der sowohl als Auflader, als auch
als Übertragungsauflader in der Vorrichtung nach
Fig. 3 eingesetzt wird;
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht von Trommel und
Auflader der Vorrichtung nach Fig. 3;
Fig. 7 einen Schnitt durch die Belichtungseinheit der
Vorrichtung nach Fig. 3;
Fig. 8 eine vergrößerte Seitenschnittansicht des Bilder
zeugungsteils der Vorrichtung von Fig. 3;
Fig. 9 ein Diagramm des Reinigungswirkungsgrades eines
Entwicklers für die Vorrichtung nach Fig. 8, bei
dem die Lademenge für das Entwicklermittel
verändert wird; und
Fig. 10 ein Diagramm der Änderungen in dem Übertragungs
wirkungsgrad für einen voll-schwarzen Abschnitt
und einen Zeichenabschnitt, wenn die an den
Übertragungsauflader der Vorrichtung von Fig. 3
und 8 gelegte Spannung geändert wird.
Fig. 3 zeigt einen Kassettenaufnahmeteil 41 eines
Ausführungsbeispiels, in den eine Papierkassette eingesetzt
ist, wie man dies im unteren Teil des Druckergehäuses 45
sieht. Eine Bilderzeugungseinheit 47 ist im Mittelteil des
Druckergehäuses 45 angeordnet. Eine optische Einheit 49, die
später beschrieben wird, ist zwischen der Bilderzeugungs
einheit 47 und dem Kassettenaufnahmeteil 41 angeordnet, um
Licht auf eine fotoempfindliche Trommel 51 in Abhängigkeit
von Bildsignalen zu lenken.
Die Bilderzeugungseinheit 47 besitzt einen Auflader 53 zum
Aufladen der Oberfläche der fotoempfindlichen Trommel 51 auf
eine vorgegebene Spannung, während eine Belichtungseinheit
55 ein latentes elektrostatisches Bild auf der fotoempfind
lichen Trommel 51 durch Abtasten erzeugt. Eine Entwicklungs
einheit 57 entwickelt das latente Bild zu einem sichtbaren
Bild, indem ein Entwicklungsmittel aufgebracht wird. Die
Bilderzeugungseinheit 47 weist ferner einen Übertragungsauf
lader 59 auf, um das entwickelte latente Bild auf ein
Aufzeichnungsblatt 60 zu übertragen, das aus der Papier
kassette 43 entnommen wird. Die obigen Einheiten 53, 55, 57
und 59 sind aufeinanderfolgend um die fotoempfindliche
Trommel 51 angeordnet. Eine Entladelampe 61 ist zwischen dem
Übertragungsauflader 59 und dem Auflader 53 zum Löschen des
latenten Bildes auf der Trommel 51 angeordnet.
Ein Paar Fixierwalzen 62 sind auf dem Übertragungspfad des
Aufzeichnungsblattes 60 angeordnet, um das sichtbare Bild zu
fixieren, das mit dem Entwicklungsmittel auf dem Aufzeich
nungsblatt 60 entwickelt wurde. Nach dem Fixieren wird das
Blatt 60 durch eine Austrageeinheit 65 auf ein Tablett 63
ausgetragen. In dieser Ausführungsform wird das latente Bild
auf dem Blatt 60 durch Umkehrentwicklung entwickelt.
Gemäß Fig. 4 weist die fotoempfindliche Trommel 51 einen
Aluminiumzylinder 67 mit einem Durchmesser von etwa 30 mm
und einer Schichtdicke von etwa 0,8 mm auf. Eine ladungs
erzeugende Schicht 69 ist auf der Außenfläche der Trommel 51
aufgebracht. Die Dicke der Ladungen erzeugenden Schicht 69
beträgt etwa 0,1 µm. Eine lichtdurchlässige Ladungsüber
tragungsschicht 71 ist ferner auf der Oberfläche der
Ladungserzeugungsschicht 69 vorgesehen. Die Dicke der licht
durchlässigen Ladungsübertragungsschicht 71 beträgt etwa
17 µm. Im Hinblick auf das Restpotential ist eine Ladungs
übertragungsschicht 71 von weniger als 30 µm Dicke zweck
mäßig. Im allgemeinen wird ein Entwicklungsmittel verwendet,
das eine mittlere Teilchengröße von 10 µm wie bei bekannten
Druckern hat. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungs
beispiel wird dann, wenn die fotoempfindliche Trommel 51 mit
einem Laserstrahl belichtet wird, ein Schatten des Teilchens
72 von dem Entwicklungsmittel nur selten auf der Oberfläche
der Ladungserzeugungsschicht 69 gebildet, obgleich ein
derartiges Teilchen von Entwicklungsmittel auf der Ladungs
übertragungsschicht 71 liegt. Dies ist deswegen der Fall,
weil der Laserstrahl gebeugt und in der Ladungsübertragungs
schicht 71 gestreut wird. Wenn die Dicke der Ladungsübertra
gungsschicht 71 jedoch geringer als die mittlere Teilchen
größe des Entwicklungsmittels wäre, dann können unerwünschte
weiße Punkte im voll-schwarzen Abschnitt aufgrund solcher
Schatten auftreten.
Der Aufbau des Aufladers 53 wird nachfolgend anhand von
Fig. 5 näher erläutert. Ein Scorotron-Auflader 73 wird
sowohl als Lader 53, als auch als Übertragungsauflader 59
verwendet. Der Scorotron-Auflader 73 besitzt ein rechteckig
geformtes Gehäuse 75 aus rostfreiem Stahl mit einer Dicke
von 0,3 mm. An der Rückseite des Gehäuses 75 ist eine
längliche Öffnung 77 vorgesehen. Ein Korona-Entladungsdraht
79 erstreckt sich entlang der länglichen Öffnung 77 in der
Mitte des Gehäuses 75. Die Oberfläche des Korona-Drahtes 79
ist mit Gold beschichtet, um negative Ladungen durch
Korona-Entladung gleichmäßig zu erzeugen. Ein Ende des
Korona-Drahtes 79 ist an einer Metallplatte 81 durch eine
Zugfeder 83 befestigt. Ein Anschlußstift 85 ist in die
Metallplatte 81 eingeschraubt. Der Anschlußstift 85 und die
Metallplatte 81 sind an eine Stromklemme 87 angeschlossen.
Das andere Ende des Korona-Drahtes 79 ist an einen Anschluß
89 über einen Kunststoffhaken 91 befestigt. Die Klemmen 78
und 89 sind jeweils mit Klemmenabdeckungen 93 und 95
überzogen, damit die an ihnen liegende Hochspannung nicht
frei zugreifbar ist.
Die Anode einer Zener-Diode 97 hat eine Zener-Spannung von
650 Volt und ist an das Gehäuse 75 angeschlossen, während
die Kathode an eine Aufladerführung 99 angeschlossen ist.
Die Aufladerführung 99 besitzt eine längliche Grundplatte
101, die nahe der länglichen Öffnung 97 und parallel dazu
angeordnet ist. Ein Ende der Grundplatte 101 wird von dem
Gehäuse 75 durch die Stromanschlußklemme 87 getragen. Das
andere Ende der Grundplatte 101 wird ebenfalls von dem
Gehäuse 75 über die Klemme 89 getragen. Die Grundplatte 101
ist geerdet. Ein Drahtgitter 103 ist an der Seite integral
angeformt, die gemäß Fig. 6 der länglichen Öffnung 77
gegenüberliegt. Die gleiche Vorspannung wird an beide
Seitenwände 75 a und 75 b gelegt, die an das Metallgitter 103
des Gehäuses 75 anschließen, wenn eine Korona-Entladung im
Gehäuse 75 stattfinden soll. Daher nimmt ein Korona-Strom im
Gehäuse 75 ab und es vergrößert sich die Stromeffizienz. Da
die längliche Öffnung an der Rückseite des Gehäuses 75
gebildet ist, strömt Luft durch das Gehäuse 75 und diese von
den Korona-Entladungen ionisierte Luft ist nicht im Gehäuse
75 eingeschlossen. Aus dem Grunde wird die fotoempfindliche
Trommel 51 nicht beschädigt und die Bildung von unklaren
Bildern auf der fotoempfindlichen Trommel 51 kann vermieden
werden. Ein Griff 105 ist am anderen Ende der Grundplatte
101 angebracht, um die gesamte Anordnung des Scorotrons 73
zu Montage- oder Inspektionszwecken zu handhaben. Je eine
Blattfeder 107 und 109 eines Paares ist an den gegenüber
liegenden Enden der Grundplatte 101 angebracht, um das
Scorotron 73 an einer nicht dargestellten Halterung stabil
zu halten.
In dem oben beschriebenen Scorotron 73 erfolgt die Korona-
Entladung im Gehäuse 75, wenn eine Spannung von beispiels
weise -5 kV von einem nicht dargestellten Hochspannungs-Trans
formator an die Klemme 85 gelegt wird. Da der im Gehäuse 75
fließende Korona-Strom von der Zener-Diode 97 gleichgerichtet
wird, erhöht sich das Potential im Gehäuse 75 und wird auf
einem vorgeschriebenen Wert von beispielsweise 650 V
gehalten. Das Potential des Metallgitters 103 wird ebenfalls
auf vorgegebenem Wert gehalten und damit bleibt das Ober
flächenpotential der fotoempfindlichen Trommel 51, die in
geringem Abstand von beispielsweise 2 mm zum Metallgitter
103 liegt, auf einer etwas kleineren Spannung als das
Metallgitter 103, nämlich beispielsweise auf 600 V.
Gemäß Fig. 6 ist das als Auflader 53 verwendete Scorotron
73 so angeordnet, daß das Metallgitter 103 in Richtung auf
die fotoempfindliche Trommel 51 quer zu einer Aufwärtsrich
tung gerichtet ist. Wenn Träger, die mit dem Entwickler
mittel vermischt sind, an der Oberfläche der fotoempfind
lichen Trommel 51 haften, dann könnten diese in das Gehäuse
75 des Aufladers 53 fallen. Dies könnte einen Kurzschluß
zwischen dem Gehäuse 75 und dem Korona-Draht 79 hervorrufen.
Ferner könnte das Metallgitter 103 von den Trägern verlegt
werden. In solchen Fällen tritt eine Korona-Entladung nur
selten auf, was zu einer schlechten Bildqualität führt.
Um diese zuvor beschriebenen Schwierigkeiten zu vermeiden,
ist ein plattenförmiger Magnet 111 an der Außenwand des
Gehäuses 75 an der Einführungsseite des Aufzeichnungsplattes
angeordnet, wie dies Fig. 6 zeigt. Die an der fotoempfind
lichen Trommel 51 haftenden Träger werden von dem Magneten
111 angezogen, ehe sie in den Auflader 53 gelangen. Der
obere Teil 113 des Magneten 111 erstreckt sich vom Endab
schnitt der Seitenwand 75 a des Gehäuses 75 in Richtung auf
die fotoempfindliche Trommel 51. Zwischen dem obersten Teil
113 des Magneten 111 und der Oberfläche der fotoempfindlichen
Trommel 51 befindet sich ein Spalt Y von etwa 0,5 mm. Wenn
der Spalt Y größer als 0,5 mm ist, dann würde die
Anziehungskraft des Magneten 111 zu klein werden. Ist der
Abstand Y kleiner als 0,5 mm, dann würden sich Träger, die
von dem Magneten 111 angezogen werden, allmählich auf dem
obersten Abschnitt 113 des Magneten 111 sammeln und letzt
lich einmal die Oberfläche der fotoempfindlichen Trommel 51
berühren, was zu einer Beschädigung der fotoempfindlichen
Trommel 51 führen kann. Ferner haften auf der Oberseite 113
des Magneten 111 gebildete Träger an dem Metallgitter 103
oder treten durch das Metallgitter 103 in das Gehäuse 75
ein. Bei der Erfindung läßt sich hingegen ein qualitativ
hochwertiges Bild noch nach dem Drucken von mehr als 100 000
Blättern DIN A4 erzielen.
Der Aufbau der oben beschriebenen optischen Einheit 49 wird
nun näher erläutert. Gemäß Fig. 3 weist die optische
Einheit 49 einen Polygon-Scanner in einem Gehäuse 117 auf.
Der Polygon-Scanner besitzt einen hexagonalen Polygonspiegel
119 zum Reflektieren eines Laserstrahls, der von einer nicht
dargestellten Laserdiode aufgenommen wird. Außerdem ist ein
Motor 121 zum Treiben des Polygonspiegels 119 vorgesehen.
Der Laserstrahl vom Polygon-Scanner ist auf die Oberfläche
der fotoempfindlichen Trommel 51 gerichtet, und zwar durch
eine Linse 123 und über Umlenkspiegel 125 und 127 sowie
durch eine Kompensationslinse 129 der Beleuchtungseinheit
55. Einzelheiten der Linse 123 sind in der US-PS 39 61 838
erläutert, auf die hiermit Bezug genommen wird. Dort wird
die Linse als fR-Linse bezeichnet. Die Spiegel 125 und 127
sowie die Linse 123 sind in einem Gehäuse 117 angeordnet.
Daher kann der Laserstrahl von der optischen Einheit 49 vor
oder nach dem Einsetzen der optischen Einheit 49 in das
Druckergehäuse 45 eingestellt werden.
Die Belichtungseinheit 55 wird nun anhand von Fig. 7
beschrieben. Dabei ist ein Schlitz 131 in der Wand des
Gehäuses 133 gegenüber von der Trommel 51 vorgesehen, durch
den der Laserstrahl fällt. Ein lichtdurchlässiges Glas 135
ist auf die Oberfläche des Gehäuses 133 aufgebracht, damit
keine Fremdkörper in den Schlitz 131 eintreten. Eine
lichtdurchlässige Tonerwiderstandsschicht 137 ist auf dem
Glas 135 vorgesehen, um zu verhindern, daß sich Entwickler
mittel daran anheftet. Die Tonerwiderstandsschicht 137 weist
eine lichtdurchlässige Polyesterschicht 139 und eine trans
parente elektrisch leitfähige Schicht 141 auf, beispiels
weise ITO (Indium-Zinn-Oxid). Eine vorgegebene Vorspannung
Vea von beispielsweise -400 V wird an die elektrisch
leitende Schicht 141 angelegt. Letztere hat die gleiche
Polarität wie das Entwicklungsmittel, um zu verhindern, daß
sich versprühtes Entwicklungsmittel an der Tonerwiderstands
schicht 137 anheftet, wobei dies durch eine Abstoßkraft
zwischen elektrisch leitfähiger Schicht 141 und Entwicklungs
mittel erfolgt. Ein Magnet 143 ist auf der Tonerwiderstands
schicht 137 über eine Polyesterschicht 145 angebracht. Ein
Teil des Magneten 143 fluchtet mit dem Schlitz 131 des
Gehäuses 133. Die Polyesterschicht 145 hat eine Dicke von
75 µm und wirkt als Isolierschicht. Der Magnet 143 ist
geerdet oder wird mit einer Spannung Veb versorgt, die eine
andere Polarität als das Entwicklungsmittel hat, um Träger
des Entwicklungsmittels anzuziehen, die von der fotoempfind
lichen Trommel 51 abfallen oder vom Entwickler 57 zerstäubt
werden. Dadurch verhindert der Magnet 141, daß Träger des
Entwicklungsmittels den Laserstrahl durchsetzen, der durch
die Tonerwiderstandsschicht 137 läuft. Im vorliegenden Fall
wird eine Spannung Veb von +300 V an den Magneten 143
gelegt. Die Belichtungseinheit 55 ist an den Entwickler 57
gemäß Fig. 8 integral angeformt und wird zu Austausch
zwecken aus dem Druckergehäuse 45 zusammen mit dem
Entwickler 57 entfernt. Der Magnet 143, die Polyesterschicht
145 und die Tonerwiderstandsschicht 137 können von der
Belichtungseinheit 55 zur Inspektion, Reinigung und zum
Austausch abgenommen werden.
Bei der obigen Belichtungseinheit 55 kann eine Unterbrechung
des Laserstrahls durch das Entwicklungsmittel und dessen
Träger verhindert werden. Als Folge davon lassen sich Bilder
von schlechter Qualität vermeiden, die sonst unerwünschte
Punkte und Linien aufweisen, welche auf eine Ansammlung von
Entwicklungsmittel und Entwicklungsmittelträgern bei
bekannten Druckern zurückzuführen sind.
Gemäß Fig. 8 weist ein Entwickler 57 eine Entwicklungswalze
147, eine Rakel 149 zur Regulierung der Dicke eines
magnetischen Aufstrichs von Entwicklungsmittel, erste und
zweite Rührer 151 und 153 zum Rühren des Entwicklungsmittels
und einen Behälter für die Zufuhr des Entwicklungsmittels
auf. In diesem Fall wird ein Zweikomponenten-Entwicklungsmittel
mit einem Toner und einem Träger in dem Behälter
gespeichert. Die Entwicklungswalze 147 besitzt einen
stationären Magnetzylinder 157 und eine Buchse 159, die sich
um die Außenseite des Zylinders 157 dreht. Der Zylinder 157
besitzt zwei Magnetbauteile 161 und 163 mit Südpol und ein
magnetisches Bauteil 165 mit Nordpol. Jedes magnetische
Bauteil ist an der Innenseite des Magnetzylinders 147 derart
angebracht, daß ein Winkel H zwischen dem magnetischen
Bauteil 165 (N-Pol) und den magnetischen Bauteilen 161
(S-Pol) in der Mitte des Zylinders 147 auf 120° einstellbar
ist, und daß ein Winkel B zwischen dem Bauteil 165 (N) und
dem anderen Bauteil 163 (S) auf 150° eingestellt werden
kann. Der Entwickler 57 entwickelt ein latentes Bild auf der
fotoempfindlichen Trommel 51 und entfernt das Entwicklungsmittel
von der Trommel 51, das bei einem vorhergehenden
Übertragungsvorgang verblieben ist. Diese zwei Vorgänge,
nämlich das Reinigen und Entwickeln, werden gleichzeitig vom
Entwickler 57 durchgeführt. Im allgemeinen tritt durch ein
unvollständiges Reinigen ein Erinnerungseffekt auf, wenn die
Potentialdifferenz (d.h. das Reinigungspotential) zwischen
der Entwicklungsvorspannung und dem Oberflächenpotential der
fotoempfindlichen Trommel 51 nach der Belichtung mehr als
300 V beträgt. Dies ist deswegen der Fall, weil die
Bilddichte nicht zunimmt, jedoch die Gesamtmenge von
Entwicklungsmittel, das an der fotoempfindlichen Trommel 51
hängt, größer wird, wenn das Entwicklungspotential höher als
300 V ist, so daß Entwicklungsmittel auf der fotoempfindlichen
Trommel 51 auch nach dem Übertragungsschritt verbleibt. Um
dieses Erinnerungsphänomen zu reduzieren, ist es zweckmäßig,
ein Reinigungspotential von etwa 200 bis 300 V an den
Entwickler 57 anzulegen. Gemäß Fig. 9 ist es erforderlich,
das Entwicklungsmittel mit 18 bis 28 µc/g zu laden, um einen
Reinigungswirkungsgrad von mehr als 80% zu erhalten.
Gemäß Fig. 8 wird ein Scorotron der weiter oben beschrie
benen Art als Übertragungsauflader verwendet und wird daher
nicht erneut beschrieben. Der Übertragungsauflader 59 ist in
der Nähe der fotoempfindlichen Trommel 51 angeordnet, und
zwar so, daß sein Metallgitter 103 der Trommel 51 schräg
nach unten geneigt gegenübersteht. Eine Spannung von bei
spielsweise +5 V mit entgegengesetzter Polarität zur Ladung
des Entwicklungsmittels, wird an den Korona-Draht 79 des
Übertragungsaufladers 59 gelegt. Die Rückseite eines Auf
zeichnungsblattes wird nun von dem Übertragungsauflader 59
aufgeladen, um das Entwicklungsmittel von der fotoempfind
lichen Trommel 51 mit einem negativen Potential an die
Vorderseite des Aufzeichnungsblattes anzuziehen. Die Zener-
Diode 97 von Fig. 5 ist in Sperrichtung an das Metallgitter
79 des Aufladers 53 angeschlossen, um eine hohe Spannung von
beispielsweise +1200 V anzulegen. Die Breite W einer Öffnung
59 a des Übertragungsaufladers 59 wird in Papierzuführrich
tung auf einen vorgegebenen Wert eingestellt, der größer als
der Kontaktbereich zwischen der fotoempfindlichen Trommel 51
und dem Aufzeichnungsblatt und kleiner als der halbe
Durchmesser der fotoempfindlichen Trommel 51 ist. Wenn das
Scorotron als Übertragungsauflader 59 verwendet wird, dann
wird eine vorgegebene Übertragungsspannung leicht aufgebaut,
da zwischen dem Aufzeichnungsblatt und der fotoempfindlichen
Trommel 51 eine kleine Kapzität herrscht. Es kann daher eine
effektive Übertragung selbst dann durchgeführt werden, wenn
die fotoempfindliche Trommel 51 verhältnismäßig klein ist.
Da ferner das an das Aufzeichnungsblatt angelegte Potential
von dem Metallgitter 103 auf einem vorgegebenen konstanten
Wert gehalten wird, läßt sich eine hohe Qualität des
Übertragungsbildes selbst dann erzielen, wenn nur ein Teil
des Aufzeichnungsblattes die Oberfläche der Trommel 51
kontaktiert, da eine bestimmte Menge Entwicklungsmittel
zwischen dem Aufzeichnungsblatt und der fotoempfindlichen
Trommel 51 vorhanden ist. Ferner kann man ein Übertragungs
bild von hoher Qualität erzielen, obgleich der Bereich der
fotoempfindlichen Trommel, an dem das Entwicklungsmittel
haftet, klein ist, wie dies beispielsweise bei einer
Zeichenabbildung der Fall ist.
Fig. 10 zeigt den Zusammenhang zwischen dem Übertragungs
wirkungsgrad und einer angelegten Spannung für den Fall der
Verwendung eines Scorotron-Aufladers als Übertragungsauflader.
Die voll ausgezogene Kurve zeigt den Übergang des
Übertragungswirkungsgrades eines Zeichenabschnittes und
eines voll-schwarzen Abschnittes auf dem Aufzeichnungsblatt
an, wenn sich die angelegte Spannung verändert. Gemäß Fig.
10 sind die Übergänge von Zeichenabschnitten und voll-schwarzen
Abschnitten einander ähnlich. Daher werden 90% Übertragungs
wirkungsgrad sowohl für einen Zeichenabschnitt als auch für
einen voll-schwarzen Abschnitt erzielt, wenn die angelegte
Spannung mehr als 4 kV beträgt. Im Falle eines normalen,
ebenen Blattes, das allgemein häufig als Aufzeichnungsblatt
verwendet wird, wird ein Bild von hoher Qualität erreicht,
wenn die Gitterspannung zwischen 600 und 1000 V liegt, und
zwar selbst dann, wenn die Umfangsgeschwindigkeit der
fotoempfindlichen Trommel 51 verhältnismäßig klein ist, d.h.
36 mm/sec. Im Falle eines gefalteten Papiers, beispielsweise
eines Umschlags, kann ein qualitativ hochwertiges Bild
erhalten werden, wenn die Gitterspannung zwischen 800 und
2000 V liegt. In diesem Fall erfolgt eine unzureichende
Übertragung dann, wenn die Gitterspannung kleiner als 600
oder 800 V in den oben beschriebenen Gehäusen ist und die
Übertragung findet überhaupt nicht statt, wenn das Papier
übermäßig aufgeladen wird, beispielsweise wenn die Gitter
spannung größer als 600 oder 2000 V in dem entsprechenden
Fall ist. Ein festes Bild aufgrund einer Trennungsaufladung
tritt selbst dann nicht auf, wenn die elektrischen Ladungen
auf dem Aufzeichnungsblatt nicht von einem Trennauflader
entladen werden. Dies ist deswegen der Fall, weil sich das
Potential des Aufzeichnungsblattes nicht übermäßig erhöht,
wenn das Aufzeichnungsblatt von der fotoempfindlichen
Trommel 51 nach einem Transfervorgang getrennt wird. Uner
wünschte Punkte eines übertragenen Bildes aufgrund einer
Separationsaufladung treten dann nicht auf, wenn ein trans
parentes Blatt aus Plastik (OHP-Blatt) als Aufzeichnungsblatt
verwendet wird. Da in Fig. 8 das Gitter 103 des Übertra
gungsaufladers 59 stromabwärts von der fotoempfindlichen
Trommel 51 angeordnet ist, fallen Papierstaub, Entwicklungs
mittel und Entwicklungsmittelträger nicht in das Metallgitter
103 des Übertragungsaufladers 59. Es kommt daher nicht zu
einem Verlegen des Gitters 103 und der Übertragungsauflader
59 kann somit über längere Zeiträume stabil verwendet
werden.
Wie man aus Fig. 8 erkennt, ist eine Entladungseinheit 167
zwischen dem Entwickler 57 und dem Übertragungsauflader 59
angeordnet, um das latente Bild von der fotoempfindlichen
Trommel 51, auf der es durch das Entwicklungsmittel ent
wickelt wurde, zu entladen. Eine Vorübertragungs- Entla
dungseinheit 167 weist eine Entladungslampe 169 und einen
Lichtleiter 171 zum Leiten von Licht von der Entladungslampe
169 auf die Oberfläche der fotoempfindlichen Trommel 51 auf.
Der Lichtleiter 171 ist aus einer transparenten Acrylplatte
173 gebildet und erstreckt sich entlang einem Gehäuse des
Entwicklers 57. Die Entladungslampe 169 ist an einem Ende
des Leiters 171 angeordnet. Das andere Ende des Lichtleiters
171 erstreckt sich bis nahe an die fotoempfindliche Trommel
51. Eine Polyesterschicht 177 mit einer transparenten
Leitschicht, beispielsweise ITO (Indium-Zinn-Oxid) ist an
dem Vorderteil des anderen Endes des Lichtleiters 171
angebracht. Eine Vorspannung mit dem gleichen Potential wie
das Aufladepotential der fotoempfindlichen Trommel 51, d.h.
von etwa -600 Volt wird an die transparente Leitschicht auf
der Polyesterschicht 177 angelegt, um ein Haften des
Entwicklungsmittels zu verhindern. Es ist zweckmäßig, wenn
die an die transparente Leitschicht 177 angelegte
Vorspannung die gleiche Polarität wie der Ladevorgang der
fotoempfindlichen Trommel 51 hätte und wenn diese größer als
die Entwicklungsvorspannung wäre. Eine Entladung zwischen
der transparenten Leitschicht und den anderen Bauteilen kann
jedoch erfolgen, wenn die Vorspannung größer als 1000 V ist.
Ein zweckmäßiger Bereich für die Vorspannung liegt zwischen
der Entwicklungsvorspannung und 1000 V. Die obige Vorüber
tragungs-Entladungseinheit 167 ist mit Ausnahme des anderen
Endes des Lichtleiters 171 mit einem Isoliermaterial 179
abgedeckt, um eine unzureichende Übertragung zu vermeiden,
die durch Leckage beim Laden des Übertragungsaufladers 59
zur Vortransfer-Entladungseinheit 167 hervorgerufen wird.
Wie bereits erwähnt, läßt sich ein hoher Übertragungswir
kungsgrad durch die Ausführung des Vorübertragungs-Entlade
vorganges erzielen. Die Menge an Restentwicklungsmittel, das
auf der fotoempfindlichen Trommel 51 nach dem Übertragungs
vorgang vorhanden ist, ist vermindert. Ferner läßt sich ein
hoher Übertragungswirkungsgrad dadurch erzielen, indem der
Vorübertragungs-Entladevorgang selbst in feuchter Umgebung
durchgeführt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist ein Papierleitweg
181 auf der Oberseite des Isoliermaterials 179 entlang dem
Lichtleiter 171 gebildet. Das aus der Papierkassette 43
entnommene Aufzeichnungsblatt wird in den Spalt zwischen
fotoempfindlicher Trommel 51 und Übertragungsauflader 59 von
der Papierführung 151 geleitet.
Bei der obigen Ausführungsform trennt sich das Aufzeichnungs
blatt von der fotoempfindlichen Trommel 51 durch Eigenelasti
zität. Zur Trennung von der Trommel können aber auch ein
Separierband oder ein Trennauflader verwendet werden.
Claims (14)
1. Bilderzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines sicht
baren Bildes auf einem Aufzeichnungsmittel, gekennzeichnet
durch:
- - einen Bildträger;
- - eine Bilderzeugungseinrichtung zur Erzeugung eines entwickelten Bildes auf dem Bildträger; und
- - einen Scorotron-Übertragungsauflader (59) zum Übertragen des entwickelten Bildes von dem Bild träger auf das Aufzeichnungsmittel.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Scorotron-Übertragungsauflader (59) einen
Korona-Draht (79) zur Erzeugung von elektrischen La
dungen und ein Gitter (103) zur Steuerung der Menge der
ausgesendeten elektrischen Ladungen aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufzeichnungsmittel eine bestimmte Länge hat,
daß der Bildträger eine drehbare, fotoempfindliche
Trommel (51) ist, und daß der Umfang der Trommel (51)
kürzer als die Länge des Aufzeichnungsmittels ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die fotoempfindliche Trommel (51) eine Außenfläche
besitzt und daß der Scorotron-Übertragungsauflader (59)
Mittel zum Halten des Gitters (103) oberhalb des
Drehpunktes der fotoempfindlichen Trommel (51) und
gegenüber der Außenwand der fotoempfindlichen Trommel
(51) hat.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Scorotron-Übertragungsauflader (53) Mittel zum
Senkrechthalten des Gitters (103) gegenüber der Außen
fläche der fotoempfindlichen Trommel (51) hat.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein
Auflademittel zum Aufladen der fotoempfindlichen
Trommel auf ein vorgegebenes Potential.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel zum Bilden eines elektrostatischen Latent
bildes auf der fotoempfindlichen Trommel (51)
vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bilderzeugungseinrichtung Entwicklungsmittel
zum Entwickeln eines elektrostatischen Latentbildes
aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das entwickelte Bild eine elektrische Ladungsmenge
besitzt und daß die Vorrichtung ferner Vorübertragungs-
Entladungsmittel (167) zum Entladen der elektrischen
Ladungen des Entladungsmittels vor der Übertragung des
entwickelten Bildes zum Aufzeichnungsmedium aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Vorübertragungs-Entladungsmittel (167) eine
Entladungslampe (169) für die Erzeugung von Licht und
einen Lichtleiter (171) zum Leiten des Lichtes von der
Entladungslampe (169) auf die fotoempfindliche Trommel
(51) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch
Mittel zum Anlegen einer Spannung zwischen 600 V und
2000 V an das Gitter (103) des Übertragungsaufladers (59).
12. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gitter (103) rechteckig und die fotoempfind
liche Trommel (51) zylindrisch ist und daß die Breite
des Gitters (103) geringer als der halbe Durchmesser
der Trommel (51) ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die fotoempfindliche Trommel (51) aus Aluminium
besteht und einen Durchmesser von nicht wesentlich mehr
als 30 mm hat.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Scorotron-Übertragungsauflader
(53, 59) ein verschlossenes Gehäuse (75) besitzt, dessen
Seitenwände der fotoempfindlichen Trommel (51)
zugewandt sind und daß der Abstand zwischen gegenüber
liegenden Rändern des verschlossenen Gehäuses (75) in
Richtung der Aufzeichnungsmittel-Zuführung größer als
die Kontaktfläche zwischen dem Bildträger und dem
Aufzeichnungsmittel und kleiner als der Radius des
Bildträgers ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4294287A JPS63210877A (ja) | 1987-02-27 | 1987-02-27 | 画像形成装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3806589A1 true DE3806589A1 (de) | 1988-11-17 |
Family
ID=12650066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883806589 Ceased DE3806589A1 (de) | 1987-02-27 | 1988-02-26 | Bilderzeugungsvorrichtung |
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| Country | Link |
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| JP (1) | JPS63210877A (de) |
| DE (1) | DE3806589A1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS63210877A (ja) | 1988-09-01 |
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