DE19619307A1 - Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn - Google Patents
Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter SpinnzwirnInfo
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- D01H5/22—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only
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- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine, insbesondere
Ringspinnmaschine mit einem Mehrstufen-Streckwerk, zu dessen
Ausgangswalzenpaar eine mit einem sich über den Umfang er
streckenden Perforationsbereich versehene Saugeinrichtung,
insbesondere Saugwalze, gehört, welche entlang eines sich
insbesondere zwischen einer Gegen-Streckwerksausgangswalze
und einer mit der Saugwalze einen Drehungs-Sperrspalt bilden
den Drehungssperr-Gegenwalze erstreckenden Wegstückes an
ihrem Umfang eine Führungsfläche für die beiden Teile eines
dort geteilten Faserbandes oder zwei nebeneinander zugeführ
te Faserbänder schafft, um eine Kondensationsstufe zu bil
den, wo die bereits den Endverzug aufweisenden, aber noch
nicht verdrehten Faserbänder zu einem Kompaktfaserstrang
kondensiert bzw. gebündelt werden. Außerdem befaßt sich die
Erfindung mit der Herstellung eines Spinnzwirnes und einem
Spinnzwirn.
Bei vorbekannten Spinnmaschinen dieser Art (DE 195 00 036,
DE 196 08 697) wird jeder auf der Saugwalze gebildete Kom
paktfaserstrang nach dem Drehungs-Sperrspalt zu einem eige
nen Einzelgarn versponnen. Falls ein Zwirn hergestellt wer
den soll, werden mehrere auf diese Weise hergestellte Garne
zu einem Zwirnfaden verdrillt.
Es ist auch schon bekannt (EP 0444 486 A2), zwei Faserlunten
hinter den Ausgangswalzen eines aus Vollzylindern bestehen
den Streckwerks zusammenzuführen und mittels einer Spindel
und einer im wesentlichen frei rotierbaren Glocke zu einem
zwirnähnlichen Textilfaden zu verarbeiten. Der Zwirncharak
ter eines auf diese Weise hergestellten Textilfadens ist
jedoch unbefriedigend.
Weiter ist es schon bekannt geworden (AT-PS 398 086), eine
Faserlunte auf einer am Ausgang eines Mehrstufen-Streckwerks
vorgesehenen Saugwalze in zwei Teile aufzuspalten, welche
dann jedoch noch vor Erreichen des Drehungs-Sperrspaltes
wieder zusammengeführt werden, so daß das schließlich erspon
nene Garn wie üblich aus einem einzigen Faserstrang gebildet
wird.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine, und ein Ver
fahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der ein
wesentlich verbesserter Spinnzwirn hergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale der Ansprüche 1
und 11 vorgesehen.
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Spinnmaschine entnimmt
man den Ansprüchen 2 bis 10, des erfindungsgemäßen Verfah
rens den Ansprüchen 11 bis 15.
Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, daß nicht nur
zwei beispielsweise von einer Vorgarnspule stammende Faser
bänder, sondern zwei auf einer Saugeinrichtung, insbesondere
Saugwalze kompaktierte Faserstränge insbesondere nach dem
Drehungs-Sperrspalt zusammengeführt und zwirnartig miteinan
der verdreht werden, wobei den einzelnen Kompaktfasersträn
gen gleichzeitig ein bestimmter, ausreichender Grad von
Spinndrehung erteilt wird.
Durch die Kompaktierung der Faserbänder bzw. -lunten wird
die Festigkeit der Faserstränge wesentlich erhöht und die
für das Verzwirnen störende Haarigkeit reduziert. Man kommt
hierbei insbesondere mit geringeren Drehungen aus, was
wiederum zu einer erhöhten Produktion führt. In der Weberei
können derartige Spinnzwirne für die Kette verwendet werden,
um ein Schlichten zu vermeiden. In der Strickerei kann auf
die Paraffinierung verzichtet werden.
Besonders bevorzugt liegt der Abstand des Zusammenführungs
punktes der beiden Kompaktfaserstränge vom Drehungs-Sperrspalt
zwischen 5 und 15 mm und beträgt insbesondere ca.
10 mm. Der seitliche Abstand der beiden Kompaktfaserstränge
am Drehungs-Sperrspalt soll zwischen 5 und 10 mm, insbeson
dere bei 7 mm liegen.
Vorzugsweise ist im Anschluß an den Drehungs-Sperrspalt eine
Vorrichtung vorgesehen, welche im Falle des Bruches eines
Kompaktfaserstranges auch den anderen Kompaktfaserstrang
brechen läßt, wie das aus der oben genannten EP 0444 086 A2
an sich bekannt ist.
Vorteilhaft an der erfindungsgemäßen Spinnmaschine bzw. dem
erfindungsgemäßen Verfahren ist weiter, daß damit erstmals
auch Baumwolle im Wege des Spinnzwirnens verarbeitet werden
kann.
Durch den erfindungsgemäßen Spinnzwirn wird ein späteres
Zwirnen, Fachen etc. vermieden, so daß insgesamt eine wesent
lich wirtschaftlichere Herstellung gewährleistet ist.
Maschinell kann die Erfindung z. B. dadurch verwirklicht wer
den, daß die Vorspulen-Gatter doppelt bestückt werden. Eine
andere Möglichkeit besteht darin, daß bei einer bestehenden
Spinnmaschine jede zweite Spindel fortgelassen wird.
Besonders wichtig bei der Erfindung ist, daß die beiden Kom
paktfaserstränge bis zum Drehungs-Sperrspalt separat geführt
und erst in Richtung der Spinneinrichtung danach zu einem
Zwirn vereinigt werden.
Schutz wird gemäß Anspruch 16 auch für den mit der erfin
dungsgemäßen Spinnmaschine und dem erfindungsgemäßen Verfah
ren hergestellten Spinnzwirn begehrt.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsge
mäßen Spinnmaschine,
Fig. 2 eine schematische Vorderransicht des Gegenstandes
der Fig. 1 und
Fig. 3 eine entsprechende Teil-Vorderansicht von Fig. 1
einer mit nur einer dem Mehrstufen-Streckwerk zuge
führten Lunte arbeitenden Spinnmaschine in etwas
vergrößertem Maßstab.
Nach den Fig. 1 und 2 werden von zwei in einem nicht dar
gestellten Maschinenrahmen angeordneten Vorgarnspulen 12
parallel zwei Flyerlunten 11 über Umlenkelemente 28 in ein
Drei-Zylinder-Streckwerk 13 mit einem ein Eingangswalzenpaar
37, 37′ aufweisenden Vorverzugsfeld 23 und einem Hauptver
zugsfeld 24 eingeführt. Das Walzenpaar 29, 29′ am Ende des
Vorverzugsfeldes 23 und am Beginn des Hauptverzugsfeldes 24
ist in bekannter Weise mit nur schematisch angedeuteten Riem
chen 30, 30′ bestückt, die bis in den Einzugsspalt 14 eines
Ausgangswalzenpaares 25, 26 hineinreichen.
Die Unterwalze des Ausgangswalzenpaares ist als einen wesent
lichen größeren Durchmesser als die übrigen Walzen aufweisen
de perforierte Saugwalze 25 mit einer Drehachse 36 ausgebil
det, die mit einer Gegen-Streckwerksausgangswalze 26 zusam
men den letzten Klemmspalt 14 des Streckwerks 13 bildet.
Die durch das Streckwerk 13 hindurchgelaufenen Faserverbände
werden im Anschluß an den Ausgangsspalt 14 entlang eines ge
krümmten Wegstückes 15 über einen Teil des Umfangs der Saug
walze 25 herumgeführt, und zwar bis zu einer Drehungssperr-Gegenwalze
27, die zusammen mit der Saugwalze 25 einen
Drehungs-Sperrspalt 16 für die Faserverbände bildet.
Der Perforationsbereich 35 der Saugwalze 25 erstreckt sich
nach Fig. 1 und 2 über den gesamten Umfang der Saugwalze
25, jedoch nur über eine auch unter Berücksichtigung einer
etwaigen Changierbewegung der Faserstränge 22, 22′ ausrei
chend große axiale Breite, damit die beiden Faserstränge 22,
22′ sich zwischen dem Ausgangsspalt 14 und dem Drehungs-Sperrspalt
stets in Kontakt mit dem Perforationsbereich 35
befinden.
Innerhalb der Saugwalze 25 ist ein mit dieser konzentrisch
gekrümmter Schirm 32, der im Bereich des Wegstückes 15 in
geeigneter Weise unterbrochen ist, so angeordnet, daß auf
grund eines im Innenraum des Schirms 32 aufrechterhaltenen
Unterdruckes durch den Perforationsbereich 35 der Saugwalze
25 in Richtung der Pfeile 34 in Fig. 1 ein Luftstrom radial
von außen nach innen erzeugt wird.
Im Anschluß an den Drehungs-Sperrspalt 16 werden die beiden
aus dem Drehungs-Sperrspalt 16 austretenden kompaktierten
Faserverbände zusammengeführt und zu einem Spinnzwirn 39
gedreht, welcher zu einer anschließenden klassischen Ring
spinneinrichtung 17 führt, die mit einer Ringbank 18, einem
Ring 19, einem Läufer 20, einer Spindel 21 und einer allen
Spindeln gemeinsamen Spindelbank 38 ausgerüstet ist, so daß
auf der Spindel 21 ein aus zwei Kompaktfasersträngen gedreh
ter Spinnzwirn vorliegt.
Der Gesamtverzug im Streckwerk 13 beträgt vorzugsweise 80-
bis 100fach, wobei der Verzug im Vorverzugsfeld 23 nur
innerhalb der üblichen Grenzen von 1,1- bis 1,3fach liegt.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, definiert die Durchbrechung
innerhalb des Schirmes 32 zwei in Axialrichtung einen Ab
stand aufweisenden Saugzonen 33, 33′, die sich allgemein in
Umfangsrichtung der Saugwalze 25 bzw. der Faserbandförder
richtung 31 erstrecken und in Richtung der Spinneinrichtung
17 aufeinander zu konvergieren.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 befindet sich das eine
Ende der in Axialrichtung benachbarten Saugzonen 33, 33′ in
Faserbandförderung 31 unmittelbar hinter dem Ausgangs-Klemmspalt
14 zwischen der Saugwalze 25 und der Gegen-Streckwerksausgangswalze
26 dort, wo die Lunten 11 einlaufen. In diesem
Bereich weisen die Saugzonen 33, 33′ den größten axialen Ab
stand auf. Anschließend verjüngen sich die beiden Saugzonen
33, 33′ zur in Umfangsrichtung zwischen ihnen verlaufenden
Mittelachse spiegelsymmetrisch bis zu annähernd parallel
verlaufenden oder leicht zueinander konvergierenden Schlit
zen im Endbereich.
Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die Konver
genz der Saugzonen 33, 33′ an einer mit dem Klemmspalt 14
zusammenfallenden Umfangsstelle 42 (Fig. 2) der Saugwalze
25 beginnt, befindet sich die entsprechende Umfangsstelle
42′ beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 in Faserförder
richtung 31 in einem deutlichen Umfangsabstand vom Klemm
spalt 14. Dies ist erforderlich, weil bei der Ausführungs
form nach Fig. 3 nur eine Lunte 11 dem Mehrstufen-Streckwerk
13 zugeführt wird und nach dem Klemmspalt 14 zunächst
aus einem einzigen Faserverband durch eine an sich bekannte
Divergenz der Saugzonen 33, 33′ zwei separate Faserbänder
22, 22′ gebildet werden müssen. Die Bildung zweier separater
Faserbänder 22, 22′ wird durch ein in den Divergenzbereich
sich erstreckendes Blasrohr 40, welches auch in Fig. 1
gestrichelt angedeutet ist, unterstützt.
Nachdem zwei separate Faserbänder 22, 22′ in einem deutli
chen axialen Abstand voneinander vorliegen, wobei der Ab
stand so groß ist, daß eine Brückenbildung zwischen den bei
den Faserbändern 22, 22′ zumindest weitgehend vermieden ist,
beginnt ausgehend von der Umfangsstelle 42′ in Faserbandför
derrichtung 31 eine Konvergenz der beiden Saugzonen 33, 33′
analog Fig. 2, wobei jedoch der hierfür zur Verfügung ste
hende Umfangsbereich kürzer ist, so daß entweder der Konver
genzwinkel gegenüber Fig. 2 erhöht werden muß oder die Ge
samtkonvergenz herabgesetzt wird. Eine weitere Möglichkeit
besteht darin, den Durchmesser der Saugwalze 25 und damit
die Länge des Wegstückes 15 zu erhöhen.
Auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 werden die beiden
auf der Saugwalze 25 gebildeten Kompaktfaserstränge erst
nach dem Drehungs-Sperrspalt 16 zusammengeführt und zum
Spinnzwirn 39 verdrillt.
Bezugszeichenliste
11 Flyerlunte bzw. Streckenband
12 Vorgarnspule
13 Mehrstufen-Streckwerk
14 Klemmspalt
15 Wegstück
16 Drehungs-Sperrspalt
17 Ringspinneinrichtung
18 Ringbank
19 Ring
20 Läufer
21 Spindel
22 (Kompakt-) Faserstrang
22′ (Kompakt-) Faserstrang
23 Vorverzugsfeld
24 Hauptverzugsfeld
25 Streckwerk-Ausgangswalze (Saugwalze)
26 Gegen-Streckwerksausgangswalze
27 Drehungssperr-Gegenwalze
28 Umlenkelement
29, 29′ Walzenpaar
30, 30′ Riemchen
31 Faserbandförderrichtung
32 Schirm
33 Saugzone
33′ Saugzone
34 Saugluft
35 Perforationsbereich
36 Drehachse
37, 37′ Eingangswalzenpaar
38 Spindelbank
39 Ringspinngarn
40 Blasrohr
41 Achse
42, 42′ Umfangsstelle.
12 Vorgarnspule
13 Mehrstufen-Streckwerk
14 Klemmspalt
15 Wegstück
16 Drehungs-Sperrspalt
17 Ringspinneinrichtung
18 Ringbank
19 Ring
20 Läufer
21 Spindel
22 (Kompakt-) Faserstrang
22′ (Kompakt-) Faserstrang
23 Vorverzugsfeld
24 Hauptverzugsfeld
25 Streckwerk-Ausgangswalze (Saugwalze)
26 Gegen-Streckwerksausgangswalze
27 Drehungssperr-Gegenwalze
28 Umlenkelement
29, 29′ Walzenpaar
30, 30′ Riemchen
31 Faserbandförderrichtung
32 Schirm
33 Saugzone
33′ Saugzone
34 Saugluft
35 Perforationsbereich
36 Drehachse
37, 37′ Eingangswalzenpaar
38 Spindelbank
39 Ringspinngarn
40 Blasrohr
41 Achse
42, 42′ Umfangsstelle.
Claims (16)
1. Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine, mit wenig
stens einem von einer oder zwei Vorgarnspule(n) (12)
oder einer oder zwei Streckenbandkanne(n) mit Faserbän
dern gespeisten Mehrstufen-Streckwerk (13), bei dessen
Ausgangswalzenpaar (25, 26) eine mit einem sich über den
Umfang erstreckenden Perforationsbereich (35) versehene
Saugeinrichtung (25) angeordnet ist, welche entlang
eines Wegstückes (15) an ihrem Umfang eine Führungsflä
che für die beiden Teile eines dort geteilten Bandes
oder zwei nebeneinander zugeführte Bänder schafft, um
eine Kondensationsstufe zu bilden, wo die bereits den
Endverzug aufweisenden, aber zumindest noch nicht wesent
lich oder gar nicht verdrehten Bänder zu einem insbeson
dere nicht mehr als 1,5 und vorzugsweise weniger als 1
mm breiten Kompaktfaserstrang (22, 22′) kondensiert bzw.
gebündelt werden, wobei entlang des mit diesem mitbeweg
ten Wegstückes (15) unmittelbar radial innerhalb des
Perforationsbereiches (35) der Saugeinrichtung (25) zwei
in Axialrichtung einen Abstand aufweisende, durch sich
im allgemeinen in Umfangsrichtung erstreckende Ausschnit
te in einem Schirm (32) definierte Saugzonen (33, 33′)
ausgebildet sind, die jeweils einen der Faserstränge
(22, 22′) vom anderen (22′, 22) durch einen vorzugsweise
geringen seitlichen Abstand getrennt allgemein in Um
fangsrichtung führen, und mit nur einer anschließenden
Spinneinrichtung (17), insbesondere Ringspinneinrich
tung, welche die beiden Kompaktfaserstränge (22, 22′)
zwirnartig miteinander verdreht und ihnen dabei gleich
zeitig Spinndrehung erteilt.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugeinrichtung eine Saugwalze (25) ist.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Wegstück (15) sich zwischen einer Gegen-Streckwerksausgangswalze
(26) und einer mit der Saugwalze (25)
einen Drehungssperrspalt (16) bildenden Drehungssperr-Gegenwalze
(27) erstreckt, wobei die beiden Kompaktfaser
stränge (22, 22′) aus dem Drehungs-Sperrspalt (16) aus
treten.
4. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugzonen (33, 33′) jeweils wenigstens eine zu
mindest teilweise von der Umfangsrichtung der Saugwalze
(25) abweichende Begrenzung aufweisen.
5. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Mehrstufen-Streckwerk (13) zwei getrennte Bänder
bzw. Lunten (11) zugeführt werden und die Saugzonen (33,
33′) vom Ausgangsklemmspalt (14) des Mehrstufen-Streckwerks
(13) ab in Faserbandförderrichtung (31) entweder
im wesentlichen parallel zueinander verlaufen oder bevor
zugt zumindest im Mittel zueinander konvergieren.
6. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Mehrstufen-Streckwerk (13) ein einzelnes Band
bzw. eine einzelne Lunte (11) zugeführt wird und die
Saugzonen (33, 33′) nach dem Ausgangsklemmspalt (14) zur
Bildung zweier separater Kompaktfaserstränge (22, 22′)
zunächst divergieren und ab der Umfangsstelle (42′), wo
zwei separate Faserstränge (22, 22′) vorliegen, in Faser
bandförderrichtung (31) entweder im wesentlichen paral
lel zueinander verlaufen oder bevorzugt zumindest im
Mittel zueinander konvergieren.
7. Spinnmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine in Faserbandförderrichtung (31) vor der Umfangs
stelle (42′) angeordnete Blasvorrichtung (40) die Bil
dung zweier separater Faserbänder (22, 22′) unterstützt.
8. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugzonen (33, 33′) in ihrem in Bandförderrich
tung (31) liegenden Endbereich als zumindest im wesent
lichen in Umfangsrichtung der Saugwalze (25) und paral
lel zueinander verlaufende Schlitze von vorzugsweise
konstanter Breite ausgebildet sind.
9. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugzonen (33, 33′) sich vom vorderen Ende aus
in Bandförderrichtung (31) gegebenenfalls bis zum Beginn
der schlitzartigen Endbereiche trichterartig verjüngen
und gleichzeitig vorzugsweise geringfügig konvergieren.
10. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugzonen (33, 33′) zu einer zwischen ihnen ver
laufenden, in Umfangsrichtung der Saugwalze (25) bzw.
Bandförderrichtung (31) liegenden Achse spiegelsymme
trisch ausgebildet sind.
11. Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirns mit einer
Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine, mit wenig
stens einem von einer oder zwei Vorgarnspule(n) (12)
oder einer oder zwei Streckenbandkanne(n) mit Faserbän
dern gespeisten Mehrstufen-Streckwerk (13), bei dessen
Ausgangswalzenpaar (25, 26) eine mit einem sich über den
Umfang erstreckenden Perforationsbereich (35) versehene
Saugeinrichtung (25) angeordnet ist, welche entlang
eines Wegstückes (15) an ihrem Umfang eine Führungsflä
che für die beiden Teile eines dort geteilten Bandes
oder zwei nebeneinander zugeführte Bänder schafft, um
eine Kondensationsstufe zu bilden, wo die bereits den
Endverzug aufweisenden, aber zumindest noch nicht wesent
lich oder gar nicht verdrehten Bänder zu einem insbeson
dere nicht mehr als 1,5 und vorzugsweise weniger als 1
mm breiten Kompaktfaserstrang (22, 22′) kondensiert bzw.
gebündelt werden, wobei entlang des mit diesem mitbeweg
ten Wegstückes (15) unmittelbar radial innerhalb des
Perforationsbereiches (35) der Saugeinrichtung (25) zwei
in Axialrichtung einen Abstand aufweisende, durch sich
im allgemeinen in Umfangsrichtung erstreckende Ausschnit
te in einem Schirm (32) definierte Saugzonen (33, 33′)
ausgebildet sind, die jeweils einen der Faserstränge
(22, 22′) vom anderen (22′, 22) durch einen vorzugsweise
geringen seitlichen Abstand getrennt allgemein in Um
fangsrichtung führen, und mit nur einer anschließenden
Spinneinrichtung (17), insbesondere Ringspinneinrich
tung, welche die beiden Kompaktfaserstränge (22, 22′)
zwirnartig miteinander verdreht und ihnen dabei gleich
zeitig Spinndrehung erteilt, insbesondere nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faserstränge (22, 22′) auf der Saugeinrichtung
(25) zumindest teilweise getrennt voneinander geführt
und in Richtung der einzigen Spinneinrichtung (17)
zusammengeführt und zwirnartig miteinander verdreht
werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Saugeinrichtung eine Saugwalze (25) verwendet
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Wegstück (15) sich zwischen einer Gegen-Streck
werksausgangswalze (26) und einer mit der Saugwalze (25)
einen Drehungs-Sperrspalt (16) bildenden
Drehungssperr-Gegenwalze (27) erstreckt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugzonen (33, 33′) jeweils wenigstens eine zu
mindest teilweise von der Umfangsrichtung der Saugwalze
(25) abweichende Begrenzung aufweisen.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faserstränge (22, 22′) auf jeden Fall vor dem
Drehungs-Sperrspalt (16) getrennt voneinander geführt
und in Richtung der einzigen Spinneinrichtung (17) erst
nach dem Drehungs-Sperrspalt (16) zusammengeführt und
zwirnartig miteinander verdreht werden.
16. Spinnzwirn hergestellt mit einer Spinnmaschine nach
einem der Ansprüche 1 bis 10 und/oder dem Verfahren nach
einem der Ansprüche 11 bis 15.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19619307A DE19619307B4 (de) | 1996-04-12 | 1996-05-13 | Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn |
| JP09125397A JP4092001B2 (ja) | 1996-04-12 | 1997-04-10 | 紡績機および紡績撚合糸の製造方法およびこれにより製造される紡績撚合糸 |
| IT97MI000837A IT1291543B1 (it) | 1996-04-12 | 1997-04-11 | Filatoio con uno stiratoio a piu' stadi,presentante all'uscita un cilindro aspirante,come pure procedimento per la realizzazione |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19614563 | 1996-04-12 | ||
| DE19614563.5 | 1996-05-13 | ||
| DE19619307A DE19619307B4 (de) | 1996-04-12 | 1996-05-13 | Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19619307A1 true DE19619307A1 (de) | 1997-10-16 |
| DE19619307B4 DE19619307B4 (de) | 2010-04-01 |
Family
ID=7791138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19619307A Expired - Fee Related DE19619307B4 (de) | 1996-04-12 | 1996-05-13 | Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19619307B4 (de) |
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