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DE19619307A1 - Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn - Google Patents

Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn

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DE19619307A1
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DE
Germany
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suction
spinning machine
roller
spinning
fiber strands
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Ludek Maline
Thomas Schwab
Helmut Dr Fuchs
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Maschinenfabrik Rieter AG
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Maschinenfabrik Rieter AG
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/22Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine mit einem Mehrstufen-Streckwerk, zu dessen Ausgangswalzenpaar eine mit einem sich über den Umfang er­ streckenden Perforationsbereich versehene Saugeinrichtung, insbesondere Saugwalze, gehört, welche entlang eines sich insbesondere zwischen einer Gegen-Streckwerksausgangswalze und einer mit der Saugwalze einen Drehungs-Sperrspalt bilden­ den Drehungssperr-Gegenwalze erstreckenden Wegstückes an ihrem Umfang eine Führungsfläche für die beiden Teile eines dort geteilten Faserbandes oder zwei nebeneinander zugeführ­ te Faserbänder schafft, um eine Kondensationsstufe zu bil­ den, wo die bereits den Endverzug aufweisenden, aber noch nicht verdrehten Faserbänder zu einem Kompaktfaserstrang kondensiert bzw. gebündelt werden. Außerdem befaßt sich die Erfindung mit der Herstellung eines Spinnzwirnes und einem Spinnzwirn.
Bei vorbekannten Spinnmaschinen dieser Art (DE 195 00 036, DE 196 08 697) wird jeder auf der Saugwalze gebildete Kom­ paktfaserstrang nach dem Drehungs-Sperrspalt zu einem eige­ nen Einzelgarn versponnen. Falls ein Zwirn hergestellt wer­ den soll, werden mehrere auf diese Weise hergestellte Garne zu einem Zwirnfaden verdrillt.
Es ist auch schon bekannt (EP 0444 486 A2), zwei Faserlunten hinter den Ausgangswalzen eines aus Vollzylindern bestehen­ den Streckwerks zusammenzuführen und mittels einer Spindel und einer im wesentlichen frei rotierbaren Glocke zu einem zwirnähnlichen Textilfaden zu verarbeiten. Der Zwirncharak­ ter eines auf diese Weise hergestellten Textilfadens ist jedoch unbefriedigend.
Weiter ist es schon bekannt geworden (AT-PS 398 086), eine Faserlunte auf einer am Ausgang eines Mehrstufen-Streckwerks vorgesehenen Saugwalze in zwei Teile aufzuspalten, welche dann jedoch noch vor Erreichen des Drehungs-Sperrspaltes wieder zusammengeführt werden, so daß das schließlich erspon­ nene Garn wie üblich aus einem einzigen Faserstrang gebildet wird.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine, und ein Ver­ fahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der ein wesentlich verbesserter Spinnzwirn hergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale der Ansprüche 1 und 11 vorgesehen.
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Spinnmaschine entnimmt man den Ansprüchen 2 bis 10, des erfindungsgemäßen Verfah­ rens den Ansprüchen 11 bis 15.
Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, daß nicht nur zwei beispielsweise von einer Vorgarnspule stammende Faser­ bänder, sondern zwei auf einer Saugeinrichtung, insbesondere Saugwalze kompaktierte Faserstränge insbesondere nach dem Drehungs-Sperrspalt zusammengeführt und zwirnartig miteinan­ der verdreht werden, wobei den einzelnen Kompaktfasersträn­ gen gleichzeitig ein bestimmter, ausreichender Grad von Spinndrehung erteilt wird.
Durch die Kompaktierung der Faserbänder bzw. -lunten wird die Festigkeit der Faserstränge wesentlich erhöht und die für das Verzwirnen störende Haarigkeit reduziert. Man kommt hierbei insbesondere mit geringeren Drehungen aus, was wiederum zu einer erhöhten Produktion führt. In der Weberei können derartige Spinnzwirne für die Kette verwendet werden, um ein Schlichten zu vermeiden. In der Strickerei kann auf die Paraffinierung verzichtet werden.
Besonders bevorzugt liegt der Abstand des Zusammenführungs­ punktes der beiden Kompaktfaserstränge vom Drehungs-Sperrspalt zwischen 5 und 15 mm und beträgt insbesondere ca. 10 mm. Der seitliche Abstand der beiden Kompaktfaserstränge am Drehungs-Sperrspalt soll zwischen 5 und 10 mm, insbeson­ dere bei 7 mm liegen.
Vorzugsweise ist im Anschluß an den Drehungs-Sperrspalt eine Vorrichtung vorgesehen, welche im Falle des Bruches eines Kompaktfaserstranges auch den anderen Kompaktfaserstrang brechen läßt, wie das aus der oben genannten EP 0444 086 A2 an sich bekannt ist.
Vorteilhaft an der erfindungsgemäßen Spinnmaschine bzw. dem erfindungsgemäßen Verfahren ist weiter, daß damit erstmals auch Baumwolle im Wege des Spinnzwirnens verarbeitet werden kann.
Durch den erfindungsgemäßen Spinnzwirn wird ein späteres Zwirnen, Fachen etc. vermieden, so daß insgesamt eine wesent­ lich wirtschaftlichere Herstellung gewährleistet ist.
Maschinell kann die Erfindung z. B. dadurch verwirklicht wer­ den, daß die Vorspulen-Gatter doppelt bestückt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß bei einer bestehenden Spinnmaschine jede zweite Spindel fortgelassen wird.
Besonders wichtig bei der Erfindung ist, daß die beiden Kom­ paktfaserstränge bis zum Drehungs-Sperrspalt separat geführt und erst in Richtung der Spinneinrichtung danach zu einem Zwirn vereinigt werden.
Schutz wird gemäß Anspruch 16 auch für den mit der erfin­ dungsgemäßen Spinnmaschine und dem erfindungsgemäßen Verfah­ ren hergestellten Spinnzwirn begehrt.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsge­ mäßen Spinnmaschine,
Fig. 2 eine schematische Vorderransicht des Gegenstandes der Fig. 1 und
Fig. 3 eine entsprechende Teil-Vorderansicht von Fig. 1 einer mit nur einer dem Mehrstufen-Streckwerk zuge­ führten Lunte arbeitenden Spinnmaschine in etwas vergrößertem Maßstab.
Nach den Fig. 1 und 2 werden von zwei in einem nicht dar­ gestellten Maschinenrahmen angeordneten Vorgarnspulen 12 parallel zwei Flyerlunten 11 über Umlenkelemente 28 in ein Drei-Zylinder-Streckwerk 13 mit einem ein Eingangswalzenpaar 37, 37′ aufweisenden Vorverzugsfeld 23 und einem Hauptver­ zugsfeld 24 eingeführt. Das Walzenpaar 29, 29′ am Ende des Vorverzugsfeldes 23 und am Beginn des Hauptverzugsfeldes 24 ist in bekannter Weise mit nur schematisch angedeuteten Riem­ chen 30, 30′ bestückt, die bis in den Einzugsspalt 14 eines Ausgangswalzenpaares 25, 26 hineinreichen.
Die Unterwalze des Ausgangswalzenpaares ist als einen wesent­ lichen größeren Durchmesser als die übrigen Walzen aufweisen­ de perforierte Saugwalze 25 mit einer Drehachse 36 ausgebil­ det, die mit einer Gegen-Streckwerksausgangswalze 26 zusam­ men den letzten Klemmspalt 14 des Streckwerks 13 bildet.
Die durch das Streckwerk 13 hindurchgelaufenen Faserverbände werden im Anschluß an den Ausgangsspalt 14 entlang eines ge­ krümmten Wegstückes 15 über einen Teil des Umfangs der Saug­ walze 25 herumgeführt, und zwar bis zu einer Drehungssperr-Gegenwalze 27, die zusammen mit der Saugwalze 25 einen Drehungs-Sperrspalt 16 für die Faserverbände bildet.
Der Perforationsbereich 35 der Saugwalze 25 erstreckt sich nach Fig. 1 und 2 über den gesamten Umfang der Saugwalze 25, jedoch nur über eine auch unter Berücksichtigung einer etwaigen Changierbewegung der Faserstränge 22, 22′ ausrei­ chend große axiale Breite, damit die beiden Faserstränge 22, 22′ sich zwischen dem Ausgangsspalt 14 und dem Drehungs-Sperrspalt stets in Kontakt mit dem Perforationsbereich 35 befinden.
Innerhalb der Saugwalze 25 ist ein mit dieser konzentrisch gekrümmter Schirm 32, der im Bereich des Wegstückes 15 in geeigneter Weise unterbrochen ist, so angeordnet, daß auf­ grund eines im Innenraum des Schirms 32 aufrechterhaltenen Unterdruckes durch den Perforationsbereich 35 der Saugwalze 25 in Richtung der Pfeile 34 in Fig. 1 ein Luftstrom radial von außen nach innen erzeugt wird.
Im Anschluß an den Drehungs-Sperrspalt 16 werden die beiden aus dem Drehungs-Sperrspalt 16 austretenden kompaktierten Faserverbände zusammengeführt und zu einem Spinnzwirn 39 gedreht, welcher zu einer anschließenden klassischen Ring­ spinneinrichtung 17 führt, die mit einer Ringbank 18, einem Ring 19, einem Läufer 20, einer Spindel 21 und einer allen Spindeln gemeinsamen Spindelbank 38 ausgerüstet ist, so daß auf der Spindel 21 ein aus zwei Kompaktfasersträngen gedreh­ ter Spinnzwirn vorliegt.
Der Gesamtverzug im Streckwerk 13 beträgt vorzugsweise 80- bis 100fach, wobei der Verzug im Vorverzugsfeld 23 nur innerhalb der üblichen Grenzen von 1,1- bis 1,3fach liegt.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, definiert die Durchbrechung innerhalb des Schirmes 32 zwei in Axialrichtung einen Ab­ stand aufweisenden Saugzonen 33, 33′, die sich allgemein in Umfangsrichtung der Saugwalze 25 bzw. der Faserbandförder­ richtung 31 erstrecken und in Richtung der Spinneinrichtung 17 aufeinander zu konvergieren.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 befindet sich das eine Ende der in Axialrichtung benachbarten Saugzonen 33, 33′ in Faserbandförderung 31 unmittelbar hinter dem Ausgangs-Klemmspalt 14 zwischen der Saugwalze 25 und der Gegen-Streckwerksausgangswalze 26 dort, wo die Lunten 11 einlaufen. In diesem Bereich weisen die Saugzonen 33, 33′ den größten axialen Ab­ stand auf. Anschließend verjüngen sich die beiden Saugzonen 33, 33′ zur in Umfangsrichtung zwischen ihnen verlaufenden Mittelachse spiegelsymmetrisch bis zu annähernd parallel verlaufenden oder leicht zueinander konvergierenden Schlit­ zen im Endbereich.
Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die Konver­ genz der Saugzonen 33, 33′ an einer mit dem Klemmspalt 14 zusammenfallenden Umfangsstelle 42 (Fig. 2) der Saugwalze 25 beginnt, befindet sich die entsprechende Umfangsstelle 42′ beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 in Faserförder­ richtung 31 in einem deutlichen Umfangsabstand vom Klemm­ spalt 14. Dies ist erforderlich, weil bei der Ausführungs­ form nach Fig. 3 nur eine Lunte 11 dem Mehrstufen-Streckwerk 13 zugeführt wird und nach dem Klemmspalt 14 zunächst aus einem einzigen Faserverband durch eine an sich bekannte Divergenz der Saugzonen 33, 33′ zwei separate Faserbänder 22, 22′ gebildet werden müssen. Die Bildung zweier separater Faserbänder 22, 22′ wird durch ein in den Divergenzbereich sich erstreckendes Blasrohr 40, welches auch in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist, unterstützt.
Nachdem zwei separate Faserbänder 22, 22′ in einem deutli­ chen axialen Abstand voneinander vorliegen, wobei der Ab­ stand so groß ist, daß eine Brückenbildung zwischen den bei­ den Faserbändern 22, 22′ zumindest weitgehend vermieden ist, beginnt ausgehend von der Umfangsstelle 42′ in Faserbandför­ derrichtung 31 eine Konvergenz der beiden Saugzonen 33, 33′ analog Fig. 2, wobei jedoch der hierfür zur Verfügung ste­ hende Umfangsbereich kürzer ist, so daß entweder der Konver­ genzwinkel gegenüber Fig. 2 erhöht werden muß oder die Ge­ samtkonvergenz herabgesetzt wird. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Durchmesser der Saugwalze 25 und damit die Länge des Wegstückes 15 zu erhöhen.
Auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 werden die beiden auf der Saugwalze 25 gebildeten Kompaktfaserstränge erst nach dem Drehungs-Sperrspalt 16 zusammengeführt und zum Spinnzwirn 39 verdrillt.
Bezugszeichenliste
11 Flyerlunte bzw. Streckenband
12 Vorgarnspule
13 Mehrstufen-Streckwerk
14 Klemmspalt
15 Wegstück
16 Drehungs-Sperrspalt
17 Ringspinneinrichtung
18 Ringbank
19 Ring
20 Läufer
21 Spindel
22 (Kompakt-) Faserstrang
22′ (Kompakt-) Faserstrang
23 Vorverzugsfeld
24 Hauptverzugsfeld
25 Streckwerk-Ausgangswalze (Saugwalze)
26 Gegen-Streckwerksausgangswalze
27 Drehungssperr-Gegenwalze
28 Umlenkelement
29, 29′ Walzenpaar
30, 30′ Riemchen
31 Faserbandförderrichtung
32 Schirm
33 Saugzone
33′ Saugzone
34 Saugluft
35 Perforationsbereich
36 Drehachse
37, 37′ Eingangswalzenpaar
38 Spindelbank
39 Ringspinngarn
40 Blasrohr
41 Achse
42, 42′ Umfangsstelle.

Claims (16)

1. Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine, mit wenig­ stens einem von einer oder zwei Vorgarnspule(n) (12) oder einer oder zwei Streckenbandkanne(n) mit Faserbän­ dern gespeisten Mehrstufen-Streckwerk (13), bei dessen Ausgangswalzenpaar (25, 26) eine mit einem sich über den Umfang erstreckenden Perforationsbereich (35) versehene Saugeinrichtung (25) angeordnet ist, welche entlang eines Wegstückes (15) an ihrem Umfang eine Führungsflä­ che für die beiden Teile eines dort geteilten Bandes oder zwei nebeneinander zugeführte Bänder schafft, um eine Kondensationsstufe zu bilden, wo die bereits den Endverzug aufweisenden, aber zumindest noch nicht wesent­ lich oder gar nicht verdrehten Bänder zu einem insbeson­ dere nicht mehr als 1,5 und vorzugsweise weniger als 1 mm breiten Kompaktfaserstrang (22, 22′) kondensiert bzw. gebündelt werden, wobei entlang des mit diesem mitbeweg­ ten Wegstückes (15) unmittelbar radial innerhalb des Perforationsbereiches (35) der Saugeinrichtung (25) zwei in Axialrichtung einen Abstand aufweisende, durch sich im allgemeinen in Umfangsrichtung erstreckende Ausschnit­ te in einem Schirm (32) definierte Saugzonen (33, 33′) ausgebildet sind, die jeweils einen der Faserstränge (22, 22′) vom anderen (22′, 22) durch einen vorzugsweise geringen seitlichen Abstand getrennt allgemein in Um­ fangsrichtung führen, und mit nur einer anschließenden Spinneinrichtung (17), insbesondere Ringspinneinrich­ tung, welche die beiden Kompaktfaserstränge (22, 22′) zwirnartig miteinander verdreht und ihnen dabei gleich­ zeitig Spinndrehung erteilt.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtung eine Saugwalze (25) ist.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wegstück (15) sich zwischen einer Gegen-Streckwerksausgangswalze (26) und einer mit der Saugwalze (25) einen Drehungssperrspalt (16) bildenden Drehungssperr-Gegenwalze (27) erstreckt, wobei die beiden Kompaktfaser­ stränge (22, 22′) aus dem Drehungs-Sperrspalt (16) aus­ treten.
4. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugzonen (33, 33′) jeweils wenigstens eine zu­ mindest teilweise von der Umfangsrichtung der Saugwalze (25) abweichende Begrenzung aufweisen.
5. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mehrstufen-Streckwerk (13) zwei getrennte Bänder bzw. Lunten (11) zugeführt werden und die Saugzonen (33, 33′) vom Ausgangsklemmspalt (14) des Mehrstufen-Streckwerks (13) ab in Faserbandförderrichtung (31) entweder im wesentlichen parallel zueinander verlaufen oder bevor­ zugt zumindest im Mittel zueinander konvergieren.
6. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mehrstufen-Streckwerk (13) ein einzelnes Band bzw. eine einzelne Lunte (11) zugeführt wird und die Saugzonen (33, 33′) nach dem Ausgangsklemmspalt (14) zur Bildung zweier separater Kompaktfaserstränge (22, 22′) zunächst divergieren und ab der Umfangsstelle (42′), wo zwei separate Faserstränge (22, 22′) vorliegen, in Faser­ bandförderrichtung (31) entweder im wesentlichen paral­ lel zueinander verlaufen oder bevorzugt zumindest im Mittel zueinander konvergieren.
7. Spinnmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine in Faserbandförderrichtung (31) vor der Umfangs­ stelle (42′) angeordnete Blasvorrichtung (40) die Bil­ dung zweier separater Faserbänder (22, 22′) unterstützt.
8. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugzonen (33, 33′) in ihrem in Bandförderrich­ tung (31) liegenden Endbereich als zumindest im wesent­ lichen in Umfangsrichtung der Saugwalze (25) und paral­ lel zueinander verlaufende Schlitze von vorzugsweise konstanter Breite ausgebildet sind.
9. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugzonen (33, 33′) sich vom vorderen Ende aus in Bandförderrichtung (31) gegebenenfalls bis zum Beginn der schlitzartigen Endbereiche trichterartig verjüngen und gleichzeitig vorzugsweise geringfügig konvergieren.
10. Spinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugzonen (33, 33′) zu einer zwischen ihnen ver­ laufenden, in Umfangsrichtung der Saugwalze (25) bzw. Bandförderrichtung (31) liegenden Achse spiegelsymme­ trisch ausgebildet sind.
11. Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirns mit einer Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine, mit wenig­ stens einem von einer oder zwei Vorgarnspule(n) (12) oder einer oder zwei Streckenbandkanne(n) mit Faserbän­ dern gespeisten Mehrstufen-Streckwerk (13), bei dessen Ausgangswalzenpaar (25, 26) eine mit einem sich über den Umfang erstreckenden Perforationsbereich (35) versehene Saugeinrichtung (25) angeordnet ist, welche entlang eines Wegstückes (15) an ihrem Umfang eine Führungsflä­ che für die beiden Teile eines dort geteilten Bandes oder zwei nebeneinander zugeführte Bänder schafft, um eine Kondensationsstufe zu bilden, wo die bereits den Endverzug aufweisenden, aber zumindest noch nicht wesent­ lich oder gar nicht verdrehten Bänder zu einem insbeson­ dere nicht mehr als 1,5 und vorzugsweise weniger als 1 mm breiten Kompaktfaserstrang (22, 22′) kondensiert bzw. gebündelt werden, wobei entlang des mit diesem mitbeweg­ ten Wegstückes (15) unmittelbar radial innerhalb des Perforationsbereiches (35) der Saugeinrichtung (25) zwei in Axialrichtung einen Abstand aufweisende, durch sich im allgemeinen in Umfangsrichtung erstreckende Ausschnit­ te in einem Schirm (32) definierte Saugzonen (33, 33′) ausgebildet sind, die jeweils einen der Faserstränge (22, 22′) vom anderen (22′, 22) durch einen vorzugsweise geringen seitlichen Abstand getrennt allgemein in Um­ fangsrichtung führen, und mit nur einer anschließenden Spinneinrichtung (17), insbesondere Ringspinneinrich­ tung, welche die beiden Kompaktfaserstränge (22, 22′) zwirnartig miteinander verdreht und ihnen dabei gleich­ zeitig Spinndrehung erteilt, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserstränge (22, 22′) auf der Saugeinrichtung (25) zumindest teilweise getrennt voneinander geführt und in Richtung der einzigen Spinneinrichtung (17) zusammengeführt und zwirnartig miteinander verdreht werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Saugeinrichtung eine Saugwalze (25) verwendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Wegstück (15) sich zwischen einer Gegen-Streck­ werksausgangswalze (26) und einer mit der Saugwalze (25) einen Drehungs-Sperrspalt (16) bildenden Drehungssperr-Gegenwalze (27) erstreckt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugzonen (33, 33′) jeweils wenigstens eine zu­ mindest teilweise von der Umfangsrichtung der Saugwalze (25) abweichende Begrenzung aufweisen.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserstränge (22, 22′) auf jeden Fall vor dem Drehungs-Sperrspalt (16) getrennt voneinander geführt und in Richtung der einzigen Spinneinrichtung (17) erst nach dem Drehungs-Sperrspalt (16) zusammengeführt und zwirnartig miteinander verdreht werden.
16. Spinnzwirn hergestellt mit einer Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und/oder dem Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15.
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