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DE4032941A1 - Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen

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Publication number
DE4032941A1
DE4032941A1 DE19904032941 DE4032941A DE4032941A1 DE 4032941 A1 DE4032941 A1 DE 4032941A1 DE 19904032941 DE19904032941 DE 19904032941 DE 4032941 A DE4032941 A DE 4032941A DE 4032941 A1 DE4032941 A1 DE 4032941A1
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DE
Germany
Prior art keywords
slivers
fiber
false twist
rotor
pair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904032941
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Stahlecker
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE4032941A1 publication Critical patent/DE4032941A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/11Spinning by false-twisting
    • D01H1/115Spinning by false-twisting using pneumatic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum pneumatischen Falschdrallspinnen, bei welchem zwei nebeneinan­ der laufende Faserbänder gemeinsam verstreckt und anschließend gemeinsam falschgedrallt werden.
Es ist bekannt (DE-A 34 33 282), zwei Faserbänder in einem ge­ meinsamen Streckwerk zu verstrecken und anschließend in eine gemeinsame Falschdralleinrichtung einlaufen zu lassen. Damit soll ein zwirnartiges Fadengebilde entstehen, bei welchem zu­ nächst die beiden Faserbänder teilweise mit abgespreizten Rand­ fasern jeweils für sich umschlungen werden, während anschlie­ ßend noch weiterhin abgespreizt bleibende Randfasern das Ge­ samtgebilde umschlingen sollen, das einen zwirnartigen Charak­ ter aufweisen soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit welchen ein einen einheitli­ chen Charakter aufweisendes, möglichst gleichmäßiges Garn ge­ sponnen werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Faserbänder am Ende des Verstreckens einen gegenseitigen Abstand aufweisen, der kleiner als die doppelte Stapellänge der Faserbänder ist. Damit wird einerseits erreicht, daß die Anzahl der abgespreizten, für ein Umwinden zur Verfügung stehenden Randfasern gegenüber einem einzigen Faserband wesentlich größer ist, während andererseits ermöglicht wird, daß sich die Randfasern der beiden Faserbänder miteinander vermischen und miteinander verbinden. Es entsteht somit ein einheitliches Garn, das einen hohen Anteil an Um­ schlingungsfasern aufweist und bei welchem die beiden Faserbän­ der als solche meist nicht mehr erkennbar sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß Randfasern vor dem Falschdrallen von den Faserbändern abge­ spreizt und gegenüber dem Kern der Faserbänder vorauseilend ausgerichtet werden. Damit wird die Umschlingungsrichtung der Randfasern beeinflußt, d. h. die Art der Umschlingung während des Falschdrallens und anschließend auch die Art der Umschlin­ gung nach dem Auflösen des Falschdralls. Das vorausgehende Um­ schlingen während des Falschdralls und das Umschlingen während des Auflösens des Falschdralls verlaufen in gleicher Richtung, so daß ein gleichmäßiges, festes Garn entsteht. In diesem Garn sind die einzelnen Fadenkomponenten nicht oder kaum noch zu er­ kennen, so daß dieses Garn keinen zwirnartigen Charakter be­ sitzt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß zwischen den beiden Faserbändern ein Verstärkungsfaden, insbe­ sondere ein Filamentfaden, zugeführt wird, der mit den Faser­ bändern falschgedrallt wird. Dadurch entsteht ein hochfestes Garn, bei welchem auch ein Filamentfaden nach außen nicht in Erscheinung tritt, da er von den Fasern umhüllt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Vorrichtung zum pneumatischen Falschdrallspinnen mit ein gemeinsames Lie­ ferwalzenpaar enthaltenden Mitteln zum Verziehen von zwei ne­ beneinander laufenden Faserbändern und mit einer nachfolgenden, beide Faserbänder gemeinsam aufnehmenden Falschdralleinrichtung vorgesehen, bei welcher der Abstand der Faserbänder in dem Klemmpunkt des Lieferwalzenpaares kleiner als das Doppelte der Stapellänge des Fasermaterials der Faserbänder ist. Aufgrund dieser Führung der Faserbänder wird erreicht, daß sich die ab­ gespreizten Randfasern beider Faserbänder vereinigen. Insbeson­ dere bei Kurzstapelfasern wird vorgesehen, daß der Abstand zwi­ schen den beiden Faserbändern 3 mm bis 40 mm beträgt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen dem Lieferwalzenpaar und der Falschdralleinrichtung ein als Fadenführungselement dienender, angetriebener Rotor an­ geordnet ist, der eine Bewegungskomponente in Laufrichtung der Faserbänder aufweist, deren Geschwindigkeit höher als die Lie­ fergeschwindigkeit der Lieferwalzen und als die Abzugsgeschwin­ digkeit einer der Falschdralleinrichtung folgenden Abzugsein­ richtung ist. Dieser Rotor bewirkt, daß abgespreizte Randfasern mit erhöhter Geschwindigkeit mitgenommen werden, während der Kernverband der Faserbänder auf dem Rotor gleitet. Dadurch wird erreicht, daß die Randfasern dem Kernverband voreilen, während beide Faserbänder und anschließend das vereinigte Faserband aufgrund des erteilten Falschdralls um die jeweils eigenen Ach­ sen rotieren.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestell­ ten Ausführungsformen und den Unteransprüchen.
Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 auf eine weitere Aus­ führungsform der Vorrichtung.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung zum pneumatischen Falschdrallspinnen ist Bestandteil einer Spinnmaschine, die we­ nigstens auf einer Maschinenseite mit einer Vielzahl derartiger in einer Reihe nebeneinander angeordneter Vorrichtungen ausge­ rüstet ist. Jede dieser Vorrichtungen enthält ein Streckwerk (4), von dem ein Lieferwalzenpaar (5) und ein vorausgehendes Walzenpaar (8) dargestellt sind, zwischen denen eine Riemchen­ führung mit einem Unterriemchen (11) und einem Oberriemchen (12) angeordnet ist. Das Streckwerk (4) kann als Dreizylinder-Streck­ werk oder Mehrzylinder-Streckwerk ausgebildet sein. Es enthält eine entsprechende Anzahl von angetriebenen Unterwalzen, von welchen die Lieferunterwalze (6) und die vorausgehende Unter­ walze (9) dargestellt sind. Diesen Unterwalzen (6, 9) sind in bekannter Weise Druckwalzen (7, 10) zugeordnet, die jeweils eine Klemmlinie für zwei nebeneinander das Streckwerk (4) in Pfeilrichtung (A) durchlaufende Faserbänder (1, 2) bilden. Die Faserbänder (1, 2) können als getrennte Faserbänder zugeführt werden. Es ist jedoch auch möglich, ein breites Faserband zuzu­ führen und vor oder während des Durchlaufens des Streckwerkes (4) in die beiden Faserbänder (1, 2) zu unterteilen.
Nachdem die beiden Faserbänder (1, 2) gemeinsam und nebeneinan­ der das Streckwerk (4) durchlaufen haben, gelangen sie zu einer gemeinsamen Falschdralleinrichtung (13), deren Fadenkanal (14) sie gemeinsam durchlaufen. Die pneumatische Falschdralleinrich­ tung (13) ist nur schematisch dargestellt. Sie besteht aus einer oder zwei hintereinander angeordneten Luftdüsen, die einen Fa­ denkanal (14) bilden. In diesem Fadenkanal (14) münden ein oder mehrere Luftdüsen (15) tangential ein, die an eine Druckleitung (16) angeschlossen sind. Derartige Falschdralleinrichtungen (13) sind bekannt, so daß sie hier nicht näher erläutert werden müssen.
Der in der Falschdralleinrichtung (13) ersponnene Faden (3) wird von einer Abzugseinrichtung (17) abgezogen. Er läuft in Pfeilrichtung (B) weiter zu einer Aufwickeleinrichtung, von welcher der Faden (3) zu einer Kreuzspule aufgewickelt wird. Die Abzugseinrichtung (17) besteht aus einer in Maschinenlängs­ richtung durchlaufenden, angetriebenen Welle (18) und einer je­ weils einer Spinnstelle zugeordneten Druckwalze (19).
Die Faserbänder (1, 2) werden in dem Streckwerk (4) beispiels­ weise durch Führungstrichter so geführt, daß sie in der Klemm­ linie des Lieferwalzenpaares (5) einen Abstand (c) zueinander haben, der kleiner als das Doppelte der Stapellänge der Fasern der Faserbänder (1, 2) ist. Bei Kurzstapeln wird vorgesehen, daß der Abstand (c) zwischen 3 mm und 40 mm beträgt. Anschlie­ ßend laufen die Faserbänder (1, 2) zusammen und in die Einlauf­ öffnung der Falschdralleinrichtung (13) ein. Durch diese Maß­ nahme wird sichergestellt, daß die Randfasern der beiden Faser­ bänder (1, 2), die zwischen der Klemmlinie aufgrund des ihnen erteilten Falschdralls um ihre eigene Achse rotieren, sich mit­ einander verbinden und um das gemeinsame Fasergebilde herum­ schlingen können.
Zwischen dem Lieferwalzenpaar (5) und der Falschdralleinrich­ tung (13) ist ein als Hohlzylinder ausgebildeter Rotor (20) an­ geordnet, dessen Drehachse parallel zu den Walzen des Streck­ werkes (4) verläuft. Der Rotor (20) ist so versetzt, daß die beiden Faserbänder (1, 2) zur Druckwalze (7) des Lieferwalzen­ paares (5) hin ausgelenkt werden. Der Rotor (20) ist in nicht näher dargestellter Weise derart angetrieben, daß seine Umfangs­ geschwindigkeit etwa 50% größer ist als die Liefergeschwindig­ keit des Lieferwalzenpaares (5) und auch als die Abzugsge­ schwindigkeit der Abzugseinrichtung (17). Der Antrieb für den Rotor (20) wird beispielsweise von der angetriebenen Unterwalze (6) über einen Zahnradantrieb oder einen Riemenantrieb o.dg1. abgeleitet. Es ist jedoch auch möglich, einen eigenen Antrieb vorzusehen, der dann ebenfalls von einer in Maschinenlängsrich­ tung durchlaufenden Welle abgeleitet wird.
Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist, ist die Falschdrall­ einrichtung (13) so dicht nach dem Rotor (20) angeordnet, daß die beiden verstreckten Faserbänder (1, 2) noch auf der Mantel­ fläche (21) des Rotors (20) zusammenlaufen.
Im Inneren des Rotors (20) ist ein Saugeinsatz (25) angeordnet, der an eine nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen ist. Der Saugeinsatz (25) ist mit einem Saugschlitz (26) verse­ hen, der zu dem Bereich der Klemmlinie des Lieferwalzenpaares und den daran anschließenden Bereich weist, über den die beiden Faserbänder (1, 2) laufen. Der Mantel (21) des Rotors (20) ist mit zwei durch Perforationen (22) gebildeten Perforationsreihen (23, 24) versehen, deren axialer Abstand etwa dem Abstand (c) entspricht.
Der Rotor (20) sorgt dafür, daß von den Faserbändern (1, 2) ab­ gespreizte Randfasern von den Perforationsreihen (23, 24) ange­ saugt und gegenüber dem Faserkernverband voreilend mitgenommen werden. Der Faserkernverband gleitet dagegen auf der Mantelflä­ che (21) des Rotors (20) mit einer geringeren Geschwindigkeit, d. h. mit der Abzugsgeschwindigkeit der Abzugseinrichtung (17).
Die beiden Faserbänder (1, 2) rotieren aufgrund des ihnen er­ teilten Falschdralls um ihre eigene Achse, wobei der Falsch­ drall, der zu dem Lieferwalzenpaar (5) zurückläuft,in Rücklauf­ richtung von dem Rotor (20) abgebremst wird. Die abgespreizten Randfasern machen nicht die volle Falschdrehung mit, so daß sie mit einer aufgrund der voreilenden Geschwindigkeit festlegbaren Steigung um das Fasergebilde herumgelegt werden. Nach Auflösen des Falschdralls wird diese Umwindung verstärkt, so daß sich ein festes, gleichmäßiges Garn ergibt.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 ist auch dazu geeignet, ein sogenanntes Core-Garn zu erspinnen. Hierzu wird von einer Vor­ lagespule (28) ein Verstärkungsfaden (27) abgenommen und dem Lieferwalzenpaar (5) derart zugeführt, daß es mittig zwischen den beiden Faserbändern (1, 2) läuft und ebenfalls in die Falschdralleinrichtung (13) einläuft. Als Verstärkungsfaden (27) ist insbesondere ein Filamentfaden oder Multifilamentfaden geeignet.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 entspricht im Grundaufbau der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2. Anstelle eines zylindrischen Rotors (20) ist bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ein Rotor (29) vorgesehen, der eine V-förmige Rille (31) mit abgerundetem Rillengrund aufweist, in welchem die beiden Faserbänder (1, 2) zusammengeführt werden. Die Rillenwände (32) des um eine paral­ lel zu den Walzen des Streckwerkes (4) verlaufende Achse (30) mit erhöhter Geschwindigkeit rotierenden Rotors (29) sind mit Perforationen (33) versehen. Im Bereich unmittelbar nach dem Lieferwalzenpaar (5) sind den Rillenwänden (32) Saugdüsen (34, 35) zugeordnet, die die verstreckten Faserbänder (1, 2) gegen die Rillenwände (32) ansaugen und dabei die abgespreizten Rand­ fasern gegenüber dem Kernverband der Faserbänder (1, 2) vorei­ lend mitnehmen. Die Saugdüsen (34, 35) erstrecken sich nur über einen Teil des Umfangs des Rotors (29), so daß anschließend die Faserbänder (1, 2) im Rillengrund der V-förmigen Rille (31) zu­ sammenlaufen und zusammengeführt werden, bevor sie in die Falschdralleinrichtung (13) einlaufen.
Auch die Vorrichtung nach Fig. 3 ist dazu geeignet, ein Core- Garn zu erspinnen. Hierzu wird dann wieder ein Verstärkungsfa­ den (27) im Bereich des Lieferwalzenpaares (5) derart zugeführt, daß er zwischen den beiden Faserbändern (1, 2) zu dem Rotor (29) läuft.

Claims (9)

1. Verfahren zum pneumatischen Falschdrallspinnen, bei welchem zwei nebeneinander laufende Faserbänder gemeinsam ver­ streckt und anschließend gemeinsam falschgedrallt werden, da­ durch gekennzeichnet, daß die Faserbänder am Ende des Verstrek­ kens einen gegenseitigen Abstand aufweisen, der kleiner als die doppelte Stapellänge der Fasern der Faserbänder ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Randfasern vor dem Falschdrallen von den Faserbändern abge­ spreizt und gegenüber dem Kern der Faserbänder vorauseilend ausgerichtet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß zwischen den beiden Faserbändern ein Verstärkungsfa­ den, insbesondere ein Filamentfaden, zugeführt wird, der mit den Faserbändern falschgedrallt wird.
4. Vorrichtung zum pneumatischen Falschdrallspinnen mit ein gemeinsames Lieferwalzenpaar enthaltenden Mitteln zum Ver­ strecken von zwei nebeneinander laufenden Faserbändern und mit einer nachfolgenden, beide Faserbänder gemeinsam aufnehmenden Falschdralleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (c) der Faserbänder (1, 2) in dem Klemmspalt des Lieferwalzen­ paares (5) kleiner als das Doppelte der Stapellänge des Faser­ materials der Faserbänder (1, 2) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (c) der Faserbänder (1, 2) 3 mm bis 40 mm be­ trägt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen dem Lieferwalzenpaar (5) und der Falsch­ dralleinrichtung (13) ein als Führungselement dienender, ange­ triebener Rotor (20, 29) angeordnet ist, der eine Bewegungskom­ ponente in Laufrichtung der Faserbänder (1, 2) mit einer Ge­ schwindigkeit aufweist, die höher als die Liefergeschwindigkeit des Lieferwalzenpaares (5) und als die Abzugsgeschwindigkeit einer der Falschdralleinrichtung (13) folgenden Abzugseinrich­ tung (17) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (20, 29) mit einer Saugeinrichtung (25; 34, 35) versehen ist, die zu der Mantelfläche (21; 32) des Rotors hin offen ist, die mit Perforationen (23, 24; 33) versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Rotor (20, 29) und die Falschdralleinrichtung (13) derart zueinander angeordnet sind, daß ein Zusammenlaufen der Faserbänder (1, 2) erfolgt, während sie von dem Rotor (20, 29) geführt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (28) zum Zuführen eines Verstär­ kungsfadens (27), insbesondere eines Filamentfadens, zu dem Lieferwalzenpaar (5) vorgesehen sind, die den Verstärkungsfaden zwischen den beiden Faserbändern (1, 2) zuführen.
DE19904032941 1990-10-17 1990-10-17 Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen Withdrawn DE4032941A1 (de)

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