DE4032941A1 - Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnenInfo
- Publication number
- DE4032941A1 DE4032941A1 DE19904032941 DE4032941A DE4032941A1 DE 4032941 A1 DE4032941 A1 DE 4032941A1 DE 19904032941 DE19904032941 DE 19904032941 DE 4032941 A DE4032941 A DE 4032941A DE 4032941 A1 DE4032941 A1 DE 4032941A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slivers
- fiber
- false twist
- rotor
- pair
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 10
- 238000010042 air jet spinning Methods 0.000 title abstract 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims abstract description 46
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 8
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 claims description 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 235000013351 cheese Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/11—Spinning by false-twisting
- D01H1/115—Spinning by false-twisting using pneumatic means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
pneumatischen Falschdrallspinnen, bei welchem zwei nebeneinan
der laufende Faserbänder gemeinsam verstreckt und anschließend
gemeinsam falschgedrallt werden.
Es ist bekannt (DE-A 34 33 282), zwei Faserbänder in einem ge
meinsamen Streckwerk zu verstrecken und anschließend in eine
gemeinsame Falschdralleinrichtung einlaufen zu lassen. Damit
soll ein zwirnartiges Fadengebilde entstehen, bei welchem zu
nächst die beiden Faserbänder teilweise mit abgespreizten Rand
fasern jeweils für sich umschlungen werden, während anschlie
ßend noch weiterhin abgespreizt bleibende Randfasern das Ge
samtgebilde umschlingen sollen, das einen zwirnartigen Charak
ter aufweisen soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zu schaffen, mit welchen ein einen einheitli
chen Charakter aufweisendes, möglichst gleichmäßiges Garn ge
sponnen werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Faserbänder am Ende
des Verstreckens einen gegenseitigen Abstand aufweisen, der
kleiner als die doppelte Stapellänge der Faserbänder ist. Damit
wird einerseits erreicht, daß die Anzahl der abgespreizten, für
ein Umwinden zur Verfügung stehenden Randfasern gegenüber einem
einzigen Faserband wesentlich größer ist, während andererseits
ermöglicht wird, daß sich die Randfasern der beiden Faserbänder
miteinander vermischen und miteinander verbinden. Es entsteht
somit ein einheitliches Garn, das einen hohen Anteil an Um
schlingungsfasern aufweist und bei welchem die beiden Faserbän
der als solche meist nicht mehr erkennbar sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß
Randfasern vor dem Falschdrallen von den Faserbändern abge
spreizt und gegenüber dem Kern der Faserbänder vorauseilend
ausgerichtet werden. Damit wird die Umschlingungsrichtung der
Randfasern beeinflußt, d. h. die Art der Umschlingung während
des Falschdrallens und anschließend auch die Art der Umschlin
gung nach dem Auflösen des Falschdralls. Das vorausgehende Um
schlingen während des Falschdralls und das Umschlingen während
des Auflösens des Falschdralls verlaufen in gleicher Richtung,
so daß ein gleichmäßiges, festes Garn entsteht. In diesem Garn
sind die einzelnen Fadenkomponenten nicht oder kaum noch zu er
kennen, so daß dieses Garn keinen zwirnartigen Charakter be
sitzt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß
zwischen den beiden Faserbändern ein Verstärkungsfaden, insbe
sondere ein Filamentfaden, zugeführt wird, der mit den Faser
bändern falschgedrallt wird. Dadurch entsteht ein hochfestes
Garn, bei welchem auch ein Filamentfaden nach außen nicht in
Erscheinung tritt, da er von den Fasern umhüllt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Vorrichtung
zum pneumatischen Falschdrallspinnen mit ein gemeinsames Lie
ferwalzenpaar enthaltenden Mitteln zum Verziehen von zwei ne
beneinander laufenden Faserbändern und mit einer nachfolgenden,
beide Faserbänder gemeinsam aufnehmenden Falschdralleinrichtung
vorgesehen, bei welcher der Abstand der Faserbänder in dem
Klemmpunkt des Lieferwalzenpaares kleiner als das Doppelte der
Stapellänge des Fasermaterials der Faserbänder ist. Aufgrund
dieser Führung der Faserbänder wird erreicht, daß sich die ab
gespreizten Randfasern beider Faserbänder vereinigen. Insbeson
dere bei Kurzstapelfasern wird vorgesehen, daß der Abstand zwi
schen den beiden Faserbändern 3 mm bis 40 mm beträgt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
zwischen dem Lieferwalzenpaar und der Falschdralleinrichtung
ein als Fadenführungselement dienender, angetriebener Rotor an
geordnet ist, der eine Bewegungskomponente in Laufrichtung der
Faserbänder aufweist, deren Geschwindigkeit höher als die Lie
fergeschwindigkeit der Lieferwalzen und als die Abzugsgeschwin
digkeit einer der Falschdralleinrichtung folgenden Abzugsein
richtung ist. Dieser Rotor bewirkt, daß abgespreizte Randfasern
mit erhöhter Geschwindigkeit mitgenommen werden, während der
Kernverband der Faserbänder auf dem Rotor gleitet. Dadurch wird
erreicht, daß die Randfasern dem Kernverband voreilen, während
beide Faserbänder und anschließend das vereinigte Faserband
aufgrund des erteilten Falschdralls um die jeweils eigenen Ach
sen rotieren.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestell
ten Ausführungsformen und den Unteransprüchen.
Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in Richtung
des Pfeiles II der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 auf eine weitere Aus
führungsform der Vorrichtung.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung zum pneumatischen
Falschdrallspinnen ist Bestandteil einer Spinnmaschine, die we
nigstens auf einer Maschinenseite mit einer Vielzahl derartiger
in einer Reihe nebeneinander angeordneter Vorrichtungen ausge
rüstet ist. Jede dieser Vorrichtungen enthält ein Streckwerk
(4), von dem ein Lieferwalzenpaar (5) und ein vorausgehendes
Walzenpaar (8) dargestellt sind, zwischen denen eine Riemchen
führung mit einem Unterriemchen (11) und einem Oberriemchen (12)
angeordnet ist. Das Streckwerk (4) kann als Dreizylinder-Streck
werk oder Mehrzylinder-Streckwerk ausgebildet sein. Es enthält
eine entsprechende Anzahl von angetriebenen Unterwalzen, von
welchen die Lieferunterwalze (6) und die vorausgehende Unter
walze (9) dargestellt sind. Diesen Unterwalzen (6, 9) sind in
bekannter Weise Druckwalzen (7, 10) zugeordnet, die jeweils
eine Klemmlinie für zwei nebeneinander das Streckwerk (4) in
Pfeilrichtung (A) durchlaufende Faserbänder (1, 2) bilden. Die
Faserbänder (1, 2) können als getrennte Faserbänder zugeführt
werden. Es ist jedoch auch möglich, ein breites Faserband zuzu
führen und vor oder während des Durchlaufens des Streckwerkes
(4) in die beiden Faserbänder (1, 2) zu unterteilen.
Nachdem die beiden Faserbänder (1, 2) gemeinsam und nebeneinan
der das Streckwerk (4) durchlaufen haben, gelangen sie zu einer
gemeinsamen Falschdralleinrichtung (13), deren Fadenkanal (14)
sie gemeinsam durchlaufen. Die pneumatische Falschdralleinrich
tung (13) ist nur schematisch dargestellt. Sie besteht aus einer
oder zwei hintereinander angeordneten Luftdüsen, die einen Fa
denkanal (14) bilden. In diesem Fadenkanal (14) münden ein oder
mehrere Luftdüsen (15) tangential ein, die an eine Druckleitung
(16) angeschlossen sind. Derartige Falschdralleinrichtungen
(13) sind bekannt, so daß sie hier nicht näher erläutert werden
müssen.
Der in der Falschdralleinrichtung (13) ersponnene Faden (3)
wird von einer Abzugseinrichtung (17) abgezogen. Er läuft in
Pfeilrichtung (B) weiter zu einer Aufwickeleinrichtung, von
welcher der Faden (3) zu einer Kreuzspule aufgewickelt wird.
Die Abzugseinrichtung (17) besteht aus einer in Maschinenlängs
richtung durchlaufenden, angetriebenen Welle (18) und einer je
weils einer Spinnstelle zugeordneten Druckwalze (19).
Die Faserbänder (1, 2) werden in dem Streckwerk (4) beispiels
weise durch Führungstrichter so geführt, daß sie in der Klemm
linie des Lieferwalzenpaares (5) einen Abstand (c) zueinander
haben, der kleiner als das Doppelte der Stapellänge der Fasern
der Faserbänder (1, 2) ist. Bei Kurzstapeln wird vorgesehen,
daß der Abstand (c) zwischen 3 mm und 40 mm beträgt. Anschlie
ßend laufen die Faserbänder (1, 2) zusammen und in die Einlauf
öffnung der Falschdralleinrichtung (13) ein. Durch diese Maß
nahme wird sichergestellt, daß die Randfasern der beiden Faser
bänder (1, 2), die zwischen der Klemmlinie aufgrund des ihnen
erteilten Falschdralls um ihre eigene Achse rotieren, sich mit
einander verbinden und um das gemeinsame Fasergebilde herum
schlingen können.
Zwischen dem Lieferwalzenpaar (5) und der Falschdralleinrich
tung (13) ist ein als Hohlzylinder ausgebildeter Rotor (20) an
geordnet, dessen Drehachse parallel zu den Walzen des Streck
werkes (4) verläuft. Der Rotor (20) ist so versetzt, daß die
beiden Faserbänder (1, 2) zur Druckwalze (7) des Lieferwalzen
paares (5) hin ausgelenkt werden. Der Rotor (20) ist in nicht
näher dargestellter Weise derart angetrieben, daß seine Umfangs
geschwindigkeit etwa 50% größer ist als die Liefergeschwindig
keit des Lieferwalzenpaares (5) und auch als die Abzugsge
schwindigkeit der Abzugseinrichtung (17). Der Antrieb für den
Rotor (20) wird beispielsweise von der angetriebenen Unterwalze
(6) über einen Zahnradantrieb oder einen Riemenantrieb o.dg1.
abgeleitet. Es ist jedoch auch möglich, einen eigenen Antrieb
vorzusehen, der dann ebenfalls von einer in Maschinenlängsrich
tung durchlaufenden Welle abgeleitet wird.
Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist, ist die Falschdrall
einrichtung (13) so dicht nach dem Rotor (20) angeordnet, daß
die beiden verstreckten Faserbänder (1, 2) noch auf der Mantel
fläche (21) des Rotors (20) zusammenlaufen.
Im Inneren des Rotors (20) ist ein Saugeinsatz (25) angeordnet,
der an eine nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen
ist. Der Saugeinsatz (25) ist mit einem Saugschlitz (26) verse
hen, der zu dem Bereich der Klemmlinie des Lieferwalzenpaares
und den daran anschließenden Bereich weist, über den die beiden
Faserbänder (1, 2) laufen. Der Mantel (21) des Rotors (20) ist
mit zwei durch Perforationen (22) gebildeten Perforationsreihen
(23, 24) versehen, deren axialer Abstand etwa dem Abstand (c)
entspricht.
Der Rotor (20) sorgt dafür, daß von den Faserbändern (1, 2) ab
gespreizte Randfasern von den Perforationsreihen (23, 24) ange
saugt und gegenüber dem Faserkernverband voreilend mitgenommen
werden. Der Faserkernverband gleitet dagegen auf der Mantelflä
che (21) des Rotors (20) mit einer geringeren Geschwindigkeit,
d. h. mit der Abzugsgeschwindigkeit der Abzugseinrichtung (17).
Die beiden Faserbänder (1, 2) rotieren aufgrund des ihnen er
teilten Falschdralls um ihre eigene Achse, wobei der Falsch
drall, der zu dem Lieferwalzenpaar (5) zurückläuft,in Rücklauf
richtung von dem Rotor (20) abgebremst wird. Die abgespreizten
Randfasern machen nicht die volle Falschdrehung mit, so daß sie
mit einer aufgrund der voreilenden Geschwindigkeit festlegbaren
Steigung um das Fasergebilde herumgelegt werden. Nach Auflösen
des Falschdralls wird diese Umwindung verstärkt, so daß sich
ein festes, gleichmäßiges Garn ergibt.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 ist auch dazu geeignet, ein
sogenanntes Core-Garn zu erspinnen. Hierzu wird von einer Vor
lagespule (28) ein Verstärkungsfaden (27) abgenommen und dem
Lieferwalzenpaar (5) derart zugeführt, daß es mittig zwischen
den beiden Faserbändern (1, 2) läuft und ebenfalls in die
Falschdralleinrichtung (13) einläuft. Als Verstärkungsfaden
(27) ist insbesondere ein Filamentfaden oder Multifilamentfaden
geeignet.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 entspricht im Grundaufbau der
Ausführungsform nach Fig. 1 und 2. Anstelle eines zylindrischen
Rotors (20) ist bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ein Rotor
(29) vorgesehen, der eine V-förmige Rille (31) mit abgerundetem
Rillengrund aufweist, in welchem die beiden Faserbänder (1, 2)
zusammengeführt werden. Die Rillenwände (32) des um eine paral
lel zu den Walzen des Streckwerkes (4) verlaufende Achse (30)
mit erhöhter Geschwindigkeit rotierenden Rotors (29) sind mit
Perforationen (33) versehen. Im Bereich unmittelbar nach dem
Lieferwalzenpaar (5) sind den Rillenwänden (32) Saugdüsen (34,
35) zugeordnet, die die verstreckten Faserbänder (1, 2) gegen
die Rillenwände (32) ansaugen und dabei die abgespreizten Rand
fasern gegenüber dem Kernverband der Faserbänder (1, 2) vorei
lend mitnehmen. Die Saugdüsen (34, 35) erstrecken sich nur über
einen Teil des Umfangs des Rotors (29), so daß anschließend die
Faserbänder (1, 2) im Rillengrund der V-förmigen Rille (31) zu
sammenlaufen und zusammengeführt werden, bevor sie in die
Falschdralleinrichtung (13) einlaufen.
Auch die Vorrichtung nach Fig. 3 ist dazu geeignet, ein Core-
Garn zu erspinnen. Hierzu wird dann wieder ein Verstärkungsfa
den (27) im Bereich des Lieferwalzenpaares (5) derart zugeführt,
daß er zwischen den beiden Faserbändern (1, 2) zu dem Rotor
(29) läuft.
Claims (9)
1. Verfahren zum pneumatischen Falschdrallspinnen, bei
welchem zwei nebeneinander laufende Faserbänder gemeinsam ver
streckt und anschließend gemeinsam falschgedrallt werden, da
durch gekennzeichnet, daß die Faserbänder am Ende des Verstrek
kens einen gegenseitigen Abstand aufweisen, der kleiner als die
doppelte Stapellänge der Fasern der Faserbänder ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Randfasern vor dem Falschdrallen von den Faserbändern abge
spreizt und gegenüber dem Kern der Faserbänder vorauseilend
ausgerichtet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen den beiden Faserbändern ein Verstärkungsfa
den, insbesondere ein Filamentfaden, zugeführt wird, der mit
den Faserbändern falschgedrallt wird.
4. Vorrichtung zum pneumatischen Falschdrallspinnen mit
ein gemeinsames Lieferwalzenpaar enthaltenden Mitteln zum Ver
strecken von zwei nebeneinander laufenden Faserbändern und mit
einer nachfolgenden, beide Faserbänder gemeinsam aufnehmenden
Falschdralleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
(c) der Faserbänder (1, 2) in dem Klemmspalt des Lieferwalzen
paares (5) kleiner als das Doppelte der Stapellänge des Faser
materials der Faserbänder (1, 2) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand (c) der Faserbänder (1, 2) 3 mm bis 40 mm be
trägt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen dem Lieferwalzenpaar (5) und der Falsch
dralleinrichtung (13) ein als Führungselement dienender, ange
triebener Rotor (20, 29) angeordnet ist, der eine Bewegungskom
ponente in Laufrichtung der Faserbänder (1, 2) mit einer Ge
schwindigkeit aufweist, die höher als die Liefergeschwindigkeit
des Lieferwalzenpaares (5) und als die Abzugsgeschwindigkeit
einer der Falschdralleinrichtung (13) folgenden Abzugseinrich
tung (17) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (20, 29) mit einer Saugeinrichtung (25; 34, 35)
versehen ist, die zu der Mantelfläche (21; 32) des Rotors hin
offen ist, die mit Perforationen (23, 24; 33) versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rotor (20, 29) und die Falschdralleinrichtung
(13) derart zueinander angeordnet sind, daß ein Zusammenlaufen
der Faserbänder (1, 2) erfolgt, während sie von dem Rotor (20,
29) geführt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel (28) zum Zuführen eines Verstär
kungsfadens (27), insbesondere eines Filamentfadens, zu dem
Lieferwalzenpaar (5) vorgesehen sind, die den Verstärkungsfaden
zwischen den beiden Faserbändern (1, 2) zuführen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904032941 DE4032941A1 (de) | 1990-10-17 | 1990-10-17 | Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904032941 DE4032941A1 (de) | 1990-10-17 | 1990-10-17 | Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4032941A1 true DE4032941A1 (de) | 1992-04-23 |
Family
ID=6416468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904032941 Withdrawn DE4032941A1 (de) | 1990-10-17 | 1990-10-17 | Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4032941A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19619307B4 (de) * | 1996-04-12 | 2010-04-01 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn |
| EP2980284A2 (de) | 2014-07-29 | 2016-02-03 | Saurer Germany GmbH & Co. KG | Verfahren zur herstellung eines luftgesponnenen garnes |
| IT201600109272A1 (it) * | 2016-10-28 | 2018-04-28 | Savio Macch Tessili Spa | Metodo e apparato di stiro per macchine di filatura ad aria con alimentazioni multiple |
-
1990
- 1990-10-17 DE DE19904032941 patent/DE4032941A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19619307B4 (de) * | 1996-04-12 | 2010-04-01 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn |
| EP2980284A2 (de) | 2014-07-29 | 2016-02-03 | Saurer Germany GmbH & Co. KG | Verfahren zur herstellung eines luftgesponnenen garnes |
| DE102014011210A1 (de) | 2014-07-29 | 2016-02-04 | Saurer Germany Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur Herstellung eines luftgesponnenen Garnes |
| IT201600109272A1 (it) * | 2016-10-28 | 2018-04-28 | Savio Macch Tessili Spa | Metodo e apparato di stiro per macchine di filatura ad aria con alimentazioni multiple |
| CN108004629A (zh) * | 2016-10-28 | 2018-05-08 | 塞维欧纺织机械股份公司 | 用于具有多个供给器的空气纺纱机的牵拉方法和设备 |
| EP3321401A1 (de) * | 2016-10-28 | 2018-05-16 | Savio Macchine Tessili S.p.A. | Zeichenverfahren und -vorrichtung für luftspinnmaschinen mit mehreren einspeisungen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19815054C1 (de) | Verfahren und Spinnmaschine zum Herstellen von Coregarn | |
| DE4323472C2 (de) | Doppelriemchen-Streckwerk | |
| DE4426249C2 (de) | Spinnverfahren und Spinnmaschine mit abgedeckter Saugwalze am Streckwerk | |
| EP0057015B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Effektgarnen | |
| DE19815053B4 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Scheinzwirnes und Spinnmaschine hierfür | |
| DE3842120C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen doublierter Fäden | |
| DE3148940A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines umwindegarnes, das umwindegarn und eine vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens | |
| DE19860201A1 (de) | Vorrichtung zum Spinnen eines Fadens | |
| DE3943600C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Mehrfachfadens sowie Mehrfachfaden | |
| CH687767A5 (de) | Spinnverfahren. | |
| DE4032940A1 (de) | Vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen | |
| DE10236450A1 (de) | Spinnmaschine mit einem Mehrstufen-Verdichtungs-Streckwerk | |
| WO2009086646A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines vorgarns. | |
| DE10251727A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flyerlunte | |
| DE3926227C2 (de) | ||
| DE3741783C2 (de) | ||
| DE4032941A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen | |
| EP0372255B1 (de) | Düsenspinnvorrichtung | |
| DE19601958A1 (de) | Verfahren zum Offenend-Spinnen | |
| DE3939776A1 (de) | Vorrichtung zum falschdrallspinnen | |
| DE4032117A1 (de) | Spinnmaschine zum pneumatischen falschdrallspinnen | |
| DE3542423A1 (de) | Vorrichtung zum vorbereiten von fadenkomponenten fuer ein anschliessendes verzwirnen | |
| DE10343316A1 (de) | Vorrichtung an einer Spinnmaschine zum Verdichten eines Faserverbandes | |
| DE19619307A1 (de) | Spinnmaschine mit einem am Ausgang eine Saugwalze aufweisenden Mehrstufen-Streckwerk sowie Verfahren zur Herstellung eines Spinnzwirnes und danach hergestellter Spinnzwirn | |
| DE102013108094A1 (de) | Spinnmaschine und Falschdralleinrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |