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DE19618884A1 - Luftabsaugvorrichtung für einen sanitären Installationsgegenstand - Google Patents

Luftabsaugvorrichtung für einen sanitären Installationsgegenstand

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Publication number
DE19618884A1
DE19618884A1 DE1996118884 DE19618884A DE19618884A1 DE 19618884 A1 DE19618884 A1 DE 19618884A1 DE 1996118884 DE1996118884 DE 1996118884 DE 19618884 A DE19618884 A DE 19618884A DE 19618884 A1 DE19618884 A1 DE 19618884A1
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DE
Germany
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fan
suction
air
valve
control unit
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1996118884
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English (en)
Inventor
Erich Brosig
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Original Assignee
Individual
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Publication of DE19618884A1 publication Critical patent/DE19618884A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D9/00Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
    • E03D9/04Special arrangement or operation of ventilating devices
    • E03D9/05Special arrangement or operation of ventilating devices ventilating the bowl

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
  • Bidet-Like Cleaning Device And Other Flush Toilet Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Luftabsaugvorrichtung für einen sanitären Installationsgegenstand, insbesondere eine Toilette, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Absaugvorrichtung dieser Art ist ein Ventilator in einer Aussparung z. B. in einer Wand eines Sanitärbereiches, z. B. eines Badezimmers oder einer Toilette, angeordnet. Von dieser Aussparung führt ein Durchbruch in einen Abluftkanal oder ins Freie. Bei Bedarf wird der Ventilator entweder über einen Handschalter oder z. B. über eine Kopplung mit dem Lichtschalter eingeschaltet. Üblicherweise begrenzt ein Zeitschalter die Betriebsdauer des Ventilators pro Absaugvorgang.
Diese bekannte Absaugvorrichtung hat den Nachteil, daß zu einer Reduktion bzw. Beseitigung von Gerüchen im Sanitär­ bereich die Absaugung des gesamten Raumvolumens des Sanitärbereichs notwendig ist. Dies kann nur erreicht werden durch die Installation von leistungsstarken Venti­ latoren, was zu einem erhöhten Stromverbrauch führt und mit größerer Geräuschentwicklung verbunden sein kann. Zudem ist meist ein Abluftschacht im Gebäude not­ wendig, welcher vor allem in älteren Gebäuden häufig nicht vorhanden ist und welcher auch kaum nachgerüstet werden kann. Schließlich ist eine derartige Luftabsaugung sehr langsam und unterbindet nicht zuverlässig die Ausbreitung von Gerüchen, da bereits stark verdünnte Geruchsstoffe abge­ saugt werden müssen.
Vor allem in älteren Gebäuden sind die Sanitärbereiche häufig außenliegend angeordnet und verfügen somit über ein Außenfenster. Hier wird die Lüftung des Sanitärbe­ reichs einfach durch Öffnen eines Fensters erreicht, was jedoch einen hohen Verlust an Wärme und somit erhöhte Heizkosten mit sich bringt, und zudem wegen des langsamen Luftaustausches eine Verbreitung der Gerüche nicht zuver­ lässig unterbindet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Luftabsaugvorrichtung für einen sanitären Installations­ gegenstand zu schaffen, welche energiesparend, leise, effizient und fast überall nachzurüsten oder einzubauen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Luftabsaugvorrichtung mit mindestens einem Ventilator und einer Absaugverrohrung, bei welcher mindestens eine Öffnung für die Absaugung direkt an oder in dem sanitären Installa­ tionsgegenstand angeordnet ist.
Hierdurch wird erreicht, daß Gerüche, Luftfeuchtigkeit oder Keime direkt am Ort ihrer Entstehung durch Absaugen entfernt werden. Damit wird verhindert, daß große Luft­ mengen abgesaugt werden müssen, so daß kleinere Ventila­ toren verwendet werden können. Dies senkt die Energiekosten und minimiert die Geräuschentwicklung.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unter­ ansprüchen wiedergegeben.
Die Weiterbildungen der Erfindung nach den Ansprüchen 2 bis 4 betreffen Absaugvorrichtungen an einer Toiletten­ schüssel. Nach Anspruch 2 entspricht die Öffnung für die Absaugung der Spülwasserzulauföffnung. Diese Art der Absaugung ist besonders effizient und ist optisch besonders unauffällig.
Nach Anspruch 3 befinden sich die Absaugöffnungen in einer Sitzbrille der Toilettenschüssel. Diese Absaugung ist besonders effektiv, da die Absaugöffnung über den gesamten oberen Randbereich der Toilettenschüssel verteilt sein können und ist dazuhin einfach nachzurüsten.
Nach Anspruch 4 erfolgt die Absaugung über einen speziellen in die Toilettenschüssel hineinragenden Absaugstutzen. Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders einfach nachzu­ rüsten.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 5 wird die abgesaugte Abluft in ein Ab­ wasserrohr einer Sanitäreinrichtung eingeleitet. Diese Ausführungsform gestattet es, eine überall vorhandene Einrichtung für die Ableitung der abgesaugten Abluft zu verwenden, und zwar insbesondere dann, wenn die Abwasser­ leitung über eine Entlüftung (z. B. Dachentlüftung) verfügt. Außerdem werden hierdurch die Strömungslängen kurz gehalten, wodurch der Strömungswiderstand gering gehalten wird, was die Effizienz der Absaugung erhöht.
Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 6 beschreibt die Einleitung der abgesaugten Luft in einen Abluftkanal, welcher direkt ins Freie führt. Diese Ausführungsform ist anwendbar, wenn bestehende Abluftkanäle in einem Gebäude genutzt werden sollen oder wenn die Toiletten­ schüssel an einer Außenwand angebracht ist, so daß eine kurze Durchführung durch die Wand ins Freie eingebracht werden kann.
Die Weiterbildungen der Erfindung nach den Ansprüchen 7 bis 11 geben besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder, bei denen die Luftabsaugung mittels einer Schaltvorrichtung gesteuert wird.
Nach Anspruch 7 weist diese Schaltvorrichtung ein Ventil auf, welches zwischen Ventilator und Abwasserrohr bzw. Abluftkanal angeordnet ist und welches die Absaugvorricht­ ung im Nicht-Betrieb geruchsdicht gegen das Abwasserrohr bzw. den Abluftkanal verschließt. Die Absaugvorrichtung weist darüber hinaus einen Schalter und eine Steuerein­ richtung auf, wobei diese Steuereinheit über den Schalter so angesteuert wird, daß sie für den Betrieb den Ventilator einschaltet und das Ventil öffnet bzw. im Nicht-Betrieb das Ventil schließt und den Ventilator ausschaltet.
Nach Anspruch 8 ist der Schalter an der Sitzbrille einer Toilette so ausgebildet, daß er bei einer Belastung der Sitzbrille z. B. durch einen Benutzer über die Steuer­ einheit den Ventilator ein- bzw. ausschaltet und das Ventil öffnet bzw. schließt.
Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 9 findet dann Verwendung, wenn die Abluft entsprechend Anspruch 5 in ein Abwasserrohr eingeleitet wird. Um vor allem bei beengten Einbaugeometrien eine Beschädigung oder Be­ schmutzung des Ventilators durch rückströmendes oder einspritzendes Abwasser zu vermeiden, ist bei dieser Ausführungsform im Abwasserrohr ein Abwassersignalgeber angeordnet, der das Ventil zwischen Ventilator und Abwas­ serrohr schließt und gegebenenfalls den Ventilator aus­ schaltet, sobald ein Wasserfluß im Abwasserrohr festge­ stellt wird.
Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 10 findet dann Verwendung, wenn die Absaugung entsprechend Anspruch 2 über den Spülwasserzulauf erfolgt. Um eine Beschädigung eines gegenüber Wasser und/oder Feuchtigkeit empfindlichen Ventilators durch einströmendes oder einspritzendes Spülwasser zu vermeiden, ist zwischen Ventilator und dem Spülwasserzulauf ein Ventil und an der Spüleinrichtung ein Signalgeber so angeordnet, daß das Ventil geschlossen ist, sobald durch den Signalgeber ein Spülwasserfluß angezeigt wird.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist in Anspruch 11 beschrieben. Hier bewirkt ein Zeitschalt­ glied, daß der Absaugvorgang nach einer vorbestimmten Zeitdauer automatisch beendet wird, das heißt daß der Ventilator ausgeschaltet und die Ventile geschlossen werden. Hierdurch werden insbesondere Energiekosten gesenkt.
Die im Anspruch 12 beschriebenen Rückschlagventile machen eine Ansteuerung der Ventile überflüssig und reduzieren so den Kosten- und Einbauaufwand.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei­ spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch eine Absaugvor­ richtung an einer Toilettenschüssel, wobei die Absaugung über die Spüleinrichtung erfolgt;
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch eine Absaugvor­ richtung an einer Toilettenschüssel, wobei die Absaugung über eine Sitzbrille erfolgt;
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch eine Absaugvor­ richtung an einer Toilettenschüssel, wobei die Absaugung über einen in die Toilettenschüssel eingeführten Absaugstutzen erfolgt;
Fig. 4 ein Flußdiagramm, welches die Steuerlogik der Absaugvorrichtung darstellt.
In Fig. 1 ist eine Toilettenschüssel 2 mit einer Sitz­ brille 10, einem Spülwasserzulauf 18 und einem Abwasser­ rohr 20 dargestellt. Eine Luftabsaugvorrichtung ist insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet.
Die Toilettenschüssel 2 weist einen oberen Schüsselrand 4, eine Außenfläche 6 und eine Innenfläche 8 auf. Ein Wasserspiegel 12 in einem Siphon 14 trennt den Innenbe­ reich der Toilette 2 vom Abwasserkanal 20, welcher über eine Ringmutter 26a an der Toilettenschüssel 2 angeflanscht ist. Der Spülwasserzulauf 18 ist ebenfalls über eine Ringmutter 26b an der Toilettenschüssel 2 angeflanscht und mündet in eine umlaufende Spülrinne 16 im oberen Bereich der Innenfläche 8 der Toilettenschüssel 2.
Die Luftabsaugvorrichtung 1 ist mit dem Spülwasserzulauf 18 über einen Rohrstutzen 24 verbunden. Dieser Rohrstutzen 24 ist vorzugsweise an der Oberseite des Spülwasserzulaufs 18 angeordnet. Der Rohrstutzen 24 ist über einen Rohrkrüm­ mer 50 und eine Ringmutter 26c mit einem Ventilator 32 verbunden. Zwischen Rohrkrümmer 50 und Rohrstutzen 24 ist ein Magnetventil 30 zwischengeschaltet. An der Auslaß­ seite des Ventilators 32 ist ein Magnetventil 28 angeordnet, welches in einen Rohrstutzen 22 an der Oberseite des Abwasserrohrs 20 mündet.
Zwischen Sitzbrille 10 und oberem Schüsselrand 4 ist ein Druckschalter 34 angeordnet, welcher mit einer Steuer­ einheit 38 verbunden ist. Die Steuereinheit 38 ist weiter­ hin mit einem Signalgeber 36 der Spüleinrichtung (nicht dargestellt) und einem Abwassersignalgeber 37 verbunden.
Ausgangsseitig ist die Steuereinheit 38 außerdem mit dem Magnetventil 28, dem Magnetventil 30 und dem Ventilator 32 verbunden. Das Magnetventil 28, das Magnetventil 30, der Druckschalter 34, der Signalgeber 36 der Spüleinricht­ ung, der Abwassersignalgeber 37 und die Steuereinheit 38 bilden eine Schaltvorrichtung, welche insgesamt mit dem Bezugszeichen 3 bezeichnet wird.
Eine Belastung der Sitzbrille 10 bewirkt ein Schaltsig­ nal durch den Druckschalter 34 und veranlaßt die Steuer­ einheit 38, den Ventilator 32 einzuschalten und die Magnetventile 28 und 30 zu öffnen. Hierdurch wird über die Spülrinne 16 und den Spülwasserzulauf 18 Luft aus dem Inneren der Toilettenschüssel 2 abgesaugt und über den Rohrkrümmer 50 in Pfeilrichtung über den Rohrstutzen 22 in das Abwasserrohr 20 eingeleitet.
Kommt es nun während des Absaugvorganges zu einem Wasser­ fluß im Abwasserrohr 20, so wird dies vom Abwassersignal­ geber 37 an die Steuereinheit 38 gemeldet. Die Steuerein­ heit 38 unterbricht dann die Stromzufuhr zu den Magnet­ ventilen 28 und 30, wodurch die Ventile 28, 30 geschlossen werden, und vorzugsweise auch zum Ventilator 32. Hierdurch wird eine Beschädigung oder Verschmutzung des Ventilators 32 durch einen Wasserfluß im Abwasserkanal 20 vermieden. Zu diesem Zweck ist zusätzlich der Rohrstutzen 22 in Flußrichtung schräg am Abwasserrohr 20 angeordnet.
Eine Betätigung der Spüleinrichtung wird vom Signal­ geber 36 erfaßt, welcher die Steuereinheit 38 veranlaßt, die Magnetventile 28 und 30 stromlos zu schalten, wodurch diese schließen, und vorzugsweise auch den Ventilator 32 auszuschalten und diesen somit vor einer Beschädigung durch den Spülwasserfluß schützen.
Nach einem Absaugvorgang wird der Ventilator 32 abgeschalt­ et und die Magnetventile 28 und 30 geschlossen, so daß Gerüche vom Abwasserrohr 20 nicht in die Toilette 2 dringen können.
Die Steuereinheit 38 weist weiterhin ein Zeitschaltglied auf (nicht dargestellt), welches die Betriebsdauer pro Absaugvorgang begrenzt.
Alternativ können die Ventile 28 und 30 auch als Rückschlag­ ventile ausgeführt sein. In diesem Fall würde eine Ansteu­ erung durch die Steuereinheit 38 entfallen. Aufgrund des Öffnungsdrucks der Rückschlagventile wäre dann die vom Ventilator aufzubringende Leistung geringfügig höher.
In Fig. 2 ist ebenfalls eine Absaugvorrichtung 101 an einer Toilettenschüssel 102 dargestellt. Analog zu Fig. 1 weist die Toilettenschüssel 102 eine Innenfläche 108, eine Außenfläche 106, einen oberen Schüsselrand 104, sowie einen Siphon 114 auf, welcher durch einen Wasser­ spiegel 112 den Innenraum der Toilette 102 von einem Abwasserrohr 120 trennt. Eine Spüleinrichtung (nicht dargestellt) ist über einen Spülwasserzulauf 118 mit der Spülrinne 116 verbunden.
Eine Schaltvorrichtung 103 umfaßt ein Magnetventil 128, welches zwischen einem Ventilator 132 und einem Rohrstutzen 122 angeordnet ist, einen Druckschalter 134 zwischen Sitzbrille 110 und Toilettenschüssel 102, einen Abwasser­ signalgeber 137 und eine Steuereinheit 138. Der Druck­ schalter 134 und der Abwassersignalgeber 137 sind eingangs­ seitig, das Magnetventil 128 und der Ventilator 132 ausgangsseitig mit der Steuereinheit 138 verbunden.
Am Ventilator 132 ist auf der Ansaugseite mit einer Ringmutter 126c ein Verbindungsrohr 150 angeschraubt, an welchem über einen Anschlußstutzen 148 eine Schlauch­ leitung 146 angebracht ist. Die Schlauchleitung 146 ist über einen Anschlußstutzen 144 mit einem Ringkanal 140 in der hohl ausgebildeten Toiletten-Sitzbrille 110 verbunden. Auf der Innenseite der Toiletten-Sitzbrille 110 sind Absaugöffnungen 142 eingebracht, welche in den Ringkanal 140 münden.
Bei einer Belastung der Toiletten-Sitzbrille 110 wird der Druckschalter 134 betätigt, wodurch die Steuerein­ heit 138 veranlaßt wird, den Ventilator 132 einzuschalten und das Magnetventil 128 zu öffnen. Über die Absaugöff­ nungen 142 in der Toiletten-Sitzbrille 110 wird somit Luft aus dem Innenraum der Toilette 102 abgesaugt und gelangt über den Ringkanal 140, die Schlauchleitung 146, das Verbindungsrohr 150, den Ventilator 132 und den Abwasserrohrstutzen 122 in das Abwasserrohr 120.
Wenn der Abwassersignalgeber 137 einen Wasserfluß im Abwasserrohr 120 feststellt, schaltet die Steuerein­ heit 138 das Magnetventil 128 stromlos, wodurch dieses schließt, und schaltet gegebenenfalls den Ventilator 132 aus.
In Fig. 3 ist wiederum eine Toilettenschüssel 202 mit einer Innenfläche 208, einer Außenfläche 206 sowie einem oberen Schüsselrand 204 dargestellt. Ein Siphon 214 mit einem Wasserspiegel 212 trennt den Innenraum der Toilette 202 gegen ein mit einer Ringmutter 226a ange­ flanschtes Abwasserrohr 220. Ein Spülwasserzulauf 218 ist mit einer Ringmutter 226b an der Toilettenschüssel 202 angeflanscht und mündet in eine Spülrinne 216.
Eine Absaugvorrichtung 201 umfaßt eine Schaltvorrichtung 203, welche einen Druckschalter 234, ein Magnetventil 228, einen Abwassersignalgeber 237 und eine Steuereinheit 238 aufweist. Die Absaugvorrichtung 201 umfaßt weiterhin einen mit dem Abflußrohr 220 vorbundenen Rohrstutzen 222, einen Ventilator 232 und ein Verbindungsrohr 250.
Am Verbindungsrohr 250 befindet sich ein Anschlußstutzen 248, welcher mit einer Schlauchleitung 246 verbunden ist. Die Schlauchleitung 246 ist über einen Anschlußstutzen 244 mit einem gekrümmten und in die Toilettenschüssel 202 hineinragenden Absaugstutzen 240 verbunden, welcher am hinteren oberen Bereich der Toilettenschüssel 202 zwischen oberem Schüsselrand 204 und einer Toiletten-Sitzbrille 210 hindurchführt und so in Richtung des Innenraums der Toilettenschüssel 202 abgeknickt ist, daß die Absaug­ öffnung 242 ungefähr dem unteren Rand der Spülrinne 216 benachbart ist.
Durch eine Belastung der Toiletten-Sitzbrille 210 wird der Druckschalter 234 betätigt, wodurch die Steuerein­ heit 238 veranlaßt wird, den Ventilator 232 einzuschal­ ten und das Magnetventil 228 zu öffnen. Über die Absaug­ öffnung 242 und den Absaugstutzen 240 wird dann Luft aus dem Innenraum der Toilette 202 in Pfeilrichtung durch die Schlauchleitung 246 und das Verbindungsrohr 250 angesaugt und über den Ventilator 232 und den Ab­ wasserrohrstutzen 222 in das Wasserrohr 220 eingeleitet.
Im übrigen stimmt die Funktion des Ausführungsbeispiels nach Fig. 3 mit derjenigen der Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1 und 2 überein.
In Fig. 4 ist ein Flußdiagramm dargestellt, welches die Schaltlogik der Schaltvorrichtung nach Fig. 1 aufzeigt, welche stellvertretend und beispielhaft herangezogen wurde.
  • a) Wenn der Kontaktschalter 34 eine Belastung der Sitz­ brille 10 anzeigt, fragt die Steuereinheit 38 am Signalgeber 36 der Spüleinrichtung ab, ob diese betätigt wurde. Wenn nein, wird am Abwassersignalgeber 37 abgefragt, ob ein Wasserfluß im Abwasserrohr 20 vorliegt. Wenn nein, schaltet die Steuereinheit 38 den Ventilator 32 an und öffnet die Ventile 28 und 30. Wenn der Signalgeber 36 der Spüleinrichtung eine Betätigung der Spüleinrichtung anzeigt, oder wenn der Abwassersignalgeber 37 einen Wasserfluß im Abwasserrohr 20 anzeigt, schaltet die Steuereinheit 38 den Venti­ lator 32 aus und schließt die Ventile 28 und 30.
  • b) Wenn der Kontaktschalter keine Belastung anzeigt, wird am Zeitschaltglied (nicht dargestellt in Fig. 1) der Zeitstatus überprüft. Wenn die Zeitdauer t seit dem letzten Beginn eines Absaugvorganges einen vorein­ gestellten Grenzwert x überschritten hat, schaltet die Steuereinheit 38 den Ventilator 32 aus und schließt die Ventile 28 und 30.
  • c) Wenn die Zeitdauer seit dem letzten Beginn eines Absaugvorganges kleiner ist als ein voreingestellter Wert x, werden analog zum Punkt a der Signalgeber 36 der Spüleinrichtung und der Abwassersignalgeber 37 abgefragt.

Claims (12)

1. Luftabsaugvorrichtung für einen sanitären Installations­ gegenstand, insbesondere eine Toilettenschüssel, mit einer Absaugverrohrung und mindestens einem Ventilator, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Öffnung (24; 142; 242) für die Absaugung direkt an oder in dem sanitären Installationsgegenstand (2; 102; 202) angeord­ net ist.
2. Luftabsaugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Absaugöffnung eine Spülwasserzulauf­ öffnung (18) ist.
3. Luftabsaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaug­ öffnung an einer Sitzbrille (110) einer Toilettenschüssel (102) oder eines Bidets angeordnet ist.
4. Luftabsaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaug­ öffnung an einem Absaugstutzen (240) in einer Toiletten­ schüssel (202) angeordnet ist.
5. Luftabsaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die abgesaugte Abluft in ein Abwasserrohr (20; 120; 220) eingeleitet wird.
6. Luftabsaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die abgesaugte Luft direkt in einen ins freie führenden Abluftkanal eingeleitet wird.
7. Luftabsaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schalt­ vorrichtung (3; 103; 203) aufweist mit einem Ventil (28; 128; 228) zwischen Ventilator (32; 132; 232) und Abwasserrohr (20; 120; 220) bzw. Abluftkanal, einem Schalter (34; 134; 234) und einer Steuereinheit (38; 138; 238), wobei der Schalter (34; 134; 234) über die Steuereinheit (38; 138; 238) den Ventilator (32; 132; 232) einschalten und das Ventil (28; 128; 228) öffnen kann.
8. Luftabsaugvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schalter (34; 134; 234) als Kontakt­ schalter an einer Sitzbrille (10; 110; 210) einer Toilette (2; 102; 202) ausgebildet ist und bei einer Belastung der Sitzbrille (10; 110; 210) über die Steuereinheit (38; 138; 238) den Ventilator (32; 132; 232) einschalten und das Ventil (28; 128; 228) öffnen kann.
9. Luftabsaugvorrichtung nach Anspruch 5 sowie einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (3; 103; 203) einen Abwassersignalgeber (37; 137; 237) aufweist, welcher über die Steuereinheit (38; 138; 238) das Ventil (28; 128; 228) schließt und vorzugs­ weise auch den Ventilator (32; 132; 232) ausschaltet, sobald ein Wasserfluß im Abwasserrohr (20; 120; 220) festgestellt wird.
10. Luftabsaugvorrichtung nach Anspruch 2 sowie nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Spülwasserzulauf (18) und Ventilator (32) ein Ventil (26) und an der Spüleinrichtung ein Signalgeber (36) angeordnet ist, welcher über die Steuereinheit (38) bewirkt, daß das Ventil (26) geschlossen und vorzugsweise auch der Ventilator (32) ausgeschaltet ist, sobald durch den Signalgeber (36) ein Spülwasserfluß angezeigt wird.
11. Luftabsaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (3; 103; 203) ein Zeitschaltglied aufweist, das die Einschalt­ dauer des Ventilators (32; 132; 232) und die Öffnungsdauer des Ventils (28; 128; 228) begrenzt.
12. Luftabsaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Ventile (26, 28; 126, 128; 226, 228) ein Rückschlagventil ist, welches ohne Ansteuerung durch die Steuereinheit (38; 138; 238) öffnet und schließt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10354540A1 (de) * 2003-11-14 2005-06-30 Henryk Zarniewicz Raumluftabsaugvorrichtung
DE102004062165B4 (de) * 2004-12-20 2009-12-24 Daniel Stephan Mittel zum Sitzen auf einem Toilettenbecken und gleichzeitigen Entlüften des Toilettenbeckens
DE102010008847A1 (de) * 2010-02-22 2011-08-25 Dickheiwer, Christiane, 58135 Vorrichtung zur Be-und Entlüftung einer Toilette

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