DE19616880A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Förderung eines Mediums - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Förderung eines MediumsInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04C2/28—Rotary-piston machines or pumps of counter-engagement type, i.e. the movement of co-operating members at the points of engagement being in opposite directions of other than internal-axis type
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur
Förderung eines Mediums in einem geschlossenen Fördergehäuse,
durch konzentrisch sich in Mantellaufbahnen drehenden
Rotationskolben.
Das ganze Gebiet der Förderung von Medien kann auf verschiedene
Weise eingeteilt werden. Die Haupteinteilung ist in Bezug auf
Medien als flüssige, also im wesentlichen inkompressible Medien,
sowie kompressible, gasförmige Medien. Werden bei den gasförmigen
Medien höhere Drücke verlangt, so spricht man von Verdichtern oder
Kompressoren, z.Bsp. Kolbenkompressoren. Bei Flüssigkeiten spricht
man von Saug- und/oder Druckpumpen. Einer der bekanntesten
Pumpentypen ist die Zahnradpumpe. Eine Abwandlung davon ist die
Schraubenpumpe, welche das Medium durch ineinandergreifende
Gewindegänge fördern. In der Praxis gibt es unzählige
Applikationen, wobei in der Mehrzahl der Fälle sich meistens ein
besonderes konstruktives Konzept für die jeweilige Applikation
durchgesetzt hat. Dabei fand vorgängig oft über Jahre ein
Optimiervorgang in Bezug auf Druckverhältnisse, Durchsatzmengen
und dem spezifischen Medium statt. Ein weiteres Problemgebiet sind
die Regelung der Fördermenge sowie die eigentlichen Regelpumpen.
Für Regelsysteme werden zumindest bei höheren Drücken Pumpen
verwendet, die über eine ganze Umdrehung eine definierte
Fördermenge haben, wie dies bei Kolbenpumpen und Zahnradpumpen der
Fall ist. Handelt es sich lediglich um eine Mengendosierung können
neben der Drehzahl-Durchsatzfunktion zusätzlich gesteuerte Ventile
eingesetzt werden. Wird jedoch eine sehr hohe Regelgenauigkeit
verlangt wird die Hauptregelfunktion vor allem durch gesteuerte
Präzisionsventile sichergestellt, vor allem wenn sowohl der Druck
wie die Menge kritische Größen sind. Die Mehrleistung der Pumpe
wird in diesem Fall zurück in einen Ansaugbehälter geleitet. Der
Entscheid für die konkrete Vorrichtung liegt in der Erfüllung
eines ganzen Pflichtenheftes, wobei z.Bsp. in der verarbeitenden
Industrie, sei es für chemische Stoffe oder für Nahrungsmittel
sehr häufig auch eine leichte Reinigungsmöglichkeit aller
Innenräume verlangt wird.
Der Erfinder hatte sich die Aufgabe gestellt, ein neues
Bewegungsprinzip zu finden, das zumindest im Grundkonzept einen
einfachen Aufbau aufweist, verschiedenste Anwendungen erlaubt,
insbesondere aber auch mit hohem Wirkungsgrad arbeitet und für
viele Applikationen eine optimalere Erfüllung des ganzen
Pflichtenheftes erlaubt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß
das Medium durch die Zusammenarbeit von wenigstens zwei "eckigen"
synchron und gleichsinnig drehenden Rotationskolben gefördert
wird. Vorzugsweise sind wenigstens zwei wechselweise arbeitende
Förderkanäle nutzbar, so daß eine zumindest angenähert stetige
Förderung erreichbar ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß
sie wenigstens zwei "eckige" synchron, gleichsinnig und
konzentrisch um die je eigene Achse drehende Rotationskolben und
die Mantellaufbahnen entsprechende kreiszylindrische Formen
aufweisen.
Besonders bevorzugt werden die Rotationskolben rotations
symmetrisch gebildet und entsprechend gelagert. Mit
rotationssymmetrisch soll ausgesagt werden, daß bezüglich den
Drehachsen die Kolbenform zwei oder mehr identische bzw.
symmetrische Abschnitte aufweisen. Die jeweiligen Berührungslinien
liegen auf einer übereinstimmenden Kreislaufbahn. Die äußere Form
eines Rotationskolbens weist bevorzugt zwei oder drei
herausstehende Ecken bzw. Kanten auf, die alle über gleiche,
geometrisch definierte Bogenformen verbunden sind. Wesentlich ist
ferner, daß die Rotationskolben sich gleichsinnig und synchron in
der jeweils zugehörigen konzentrischen Mantellaufbahn drehen. Im
Falle einer "dreieckigen" Rotationskolbenform hat diese eine
große Ähnlichkeit mit dem Kolben eines Wankelmotores. Der
Unterschied liegt darin, daß sich bei dem Wankelmotor jeweils nur
ein einziger Rotationskolben mit exzentrisch verlaufender
Drehachse in entsprechenden Mantellaufbahnen bewegt.
Die neue Erfindung erlaubt eine ganze Anzahl besonders
vorteilhafter Ausgestaltungen. Das Medium wird, insbesondere bei
inkompressiblem Medium, über Öffnungen im Mantel des
Fördergehäuses zu- und abgeführt. Dies erlaubt die Führung des
Mediums in dem feststehenden Fördergehäuse. Im einfachsten Falle
arbeiten zwei Kolbenpaare zusammen. Auf den selben angetriebenen
Drehachsen können aber auch mehr als zwei in Längsrichtung
versetzt angeordnete Kolbenpaare bzw. Kolbengruppen angeordnet und
z.Bsp. parallel oder in Serie betrieben werden. Dadurch läßt sich
eine zusätzliche Vergleichsmäßigung der Förderwirkung erzielen,
gegenüber entsprechend längeren Kolben.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung wird das Medium
durch wenigstens drei "eckige", vorzugsweise rotationssyznmetri
sche, synchron und gleichsinnig drehende Rotationskolben
gefördert. Die Rotationskolben sitzen auf Hohlwellen, wobei das
Medium durch Öffnungen in den Rotationskolben durch die Hohlwelle
bzw. Hohlwellen zu- und/oder abgeführt wird. Die Förderung des
Mediums findet in dem sich in Umfangsrichtung verändernden Raum
zwischen den Rotationskolben und der Mantellaufbahn oder über
innere Steuerrohre statt. Werden drei oder mehr zusammenarbeitende
Rotationskolben verwendet, so wird zwischen den Rotationskolben
ein sich mit der Kolbendrehung vergrößernder oder verkleinernder
Förderraum ausgenützt. Hier wird das Medium über Steuerrohre
geleitet. Es ist ferner möglich, daß die Rotationskolben
gleichsinnig sowohl im Uhrzeiger- wie im Gegenuhrzeigersinn
angetrieben werden, zur Umkehr der Förderrichtung. Dies erlaubt
die Umkehrbewegung für Regelzwecke zu benutzen und in beiden
Richtungen den notwendigen Druckaufbau zu erzeugen, oder aber daß
die Umkehrbewegung zur Energierückgewinnung wenigstens in einer
Förderrichtung verwendet wird. Da die Rotationskolben
erfindungsgemäß rotationssymmetrisch ausgebildet werden, spielt
es keine Rolle, auf welche Seite sie drehen, vorausgesetzt sie
drehen sich in jedem Fall gleichsinnig. Gemäß einer weiteren
Ausgestaltung kann das neue Verfahren als Gasmotor arbeiten, wobei
vorgelagert eine Brenn- und/oder Zündkammer angeordnet wird. Die
Kompressionsenergie wird hier zum Antreiben der vorzugsweise drei
oder mehr Rotationskolben benutzt. Gemäß einer anderen
bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung weist diese zwei, zwei-
oder dreieckige Rotationskolben auf, wobei die Zu- und
Abführöffnungen in dem Mantel des Fördergehäuses angeordnet sind,
derart, daß im Verlaufe einer Umdrehung jedes Rotationskolbens
zwei gesonderte, vorzugsweise wieder zusammenführbare Zu- und
Abführöffnungen nutzbar sind. Vorzugsweise drei Rotationskolben
sitzen dabei konzentrisch auf Hohlwellen, wobei die Zu- und/oder
Abführöffnungen in den Rotationskolben bzw. der Hohlwelle sowie
Öffnungen von stillstehenden Steuerrohren mit geometrisch genau
festgelegten Öffnungen angeordnet sind. Weisen die Rotationskolben
eine "dreieckige" Grundform auf, so bilden die drei Rotations
kolbenecken ein gleichseitiges Dreieck, wobei der Abstand von
Kolbenecke zu Kolbenecke dem Abstand der Rotationskolbenachsen
zueinander entspricht, und der Radius des Bogens über den
Kolbenecken auch dem Abstand der Drehkolbenachsen entspricht, so
daß der Abstand vom Kolbenmittelpunkt zum Kolbeneck dem
Umkreisradius des von den Kolbenecken gebildeten, gleichseitigen
Dreiecks entspricht. Bevorzugt weist hier die Vorrichtung mehr als
zwei Rotationskolben auf, wobei der Achsenabstand
korrespondierender Kolben dem Abstand Kolbeneck zu Kolbeneck
entspricht. Weisen dagegen die Rotationskolben eine "zweieckige"
Grundform auf, so ist der Abstand von dem einen Kolbeneck zum
anderen gleich dem Abstand der Rotationskolbenachsen mal die
Wurzel von 2, wobei der Radius des Bogens über den beiden
Kolbenecken gleich dem Rotationskolbenachsabstand entspricht. Ist
die Anzahl der Rotationskolbenachsen mehr als zwei und der
Achsenabstand korrespondierender Kolben gleich dem Abstand von
Kolbeneck zu Kolbeneck geteilt durch die Wurzel von 2, so bilden
die Verbindungslinien der Rotationskolbenachsen Quadrate oder
gleichschenklige, rechtwinklige Dreiecke.
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung können
die Rotationskolben "verdreht" sein, indem die Kolbeneckkanten
nicht mehr parallel zur Rotationskolbenachse steht, sondern derart
die Mantellaufbahn "berührt", daß das eine Ende der
Kolbeneckkante vor- oder nachläuft, derart, daß der
Selbstsynchronisationseffekt der Kolbeneckkanten verstärkt und die
Gleichmäßigkeit der Förderung in den Totlagen durch die versetzte
Anordnung der Kolbenöffnungen optimiert wird. Bei allen
Ausgestaltungen ist es ferner möglich daß alle Rotations
kolbenachsen mit einem Synchronisations-Exzenter an gleicher
Stelle ausgerüstet sind, wobei diese Synchronisations-Exzenter
alle miteinander derart drehgelagert verbunden sind, so daß nebst
dem Synchronisationsgetriebe für die Rotationskolbenachsen und dem
Selbstsynchronisationseffekt der Kolbeneckkanten, ein zusätz
licher, hochpräziser Synchronisationseffekt entsteht. Idealisiert
bze. theoretisch sind die Ecken der Kolben messerschneidenartig
ausgebildet. Stumpfe Ecken müssen mit Versuchen und auch
allfälligen Dichtkanten gesucht werden. Bei einfacheren
Anwendungen kann auch Spiel zwischen den Kolben vorgesehen werden.
Die Erfindung wird nun an Hand einiger Ausführungsbeispiele mit
weiteren Einzelheiten dargestellt. Es zeigen:
die Fig. 1-1b einen Querschnitt einer Vorrichtung mit drei
Folgestellungen von zwei dreieckigen Rotationskolben
mit reiner Mantelführung des Mediums;
die Fig. 2-2i zehn Folgestellungen des Rotationskolbens ent
sprechend den Fig. 1-1b;
die Fig. 3 und 3e zwei Folgestellungen von zwei dreieckigen Rota
tionskolben mit Mediumführung über Steuerrohr;
die Fig. 4 und 4a den prinzipiellen Aufbau einer einfachen Vor
richtung mit zwei dreieckigen Rotationskolben;
die Fig. 4b-4f fünf Folgestellungen einer Vorrichtung gemäß
Fig. 4 und 4a mit Mantelführung des Mediums;
die Fig. 4g-4l fünf Folgestellungen von einer Vorrichtung
gemäß Fig. 4 und 4a mit Mediumführung über Steuer
rohr;
die Fig. 5-5i zehn Folgestellungen von zwei zweieckigen Rota
tionskolben mit reiner Mantelführung des Mediums;
die Fig. 6-6g acht Folgestellungen von drei dreieckigen Rota
tionskolben mit Mediumführung über Steuerrohre und
Mantelführung;
die Fig. 7 und 7a schematisch eine zweistufige Pumpe oder Kom
pressionsstufe und Dekompressionsstufe für Gasmotor;
die Fig. 8 perspektivisch eine Prinzipdarstellung von drei
dreieckigen Rotationskolben, welche über ein Plane
tengetriebe angetrieben sind;
die Fig. 9 analog zu der Fig. 7 eine zweistufige Anordnung für
Pumpen, Motoren etc.;
die Fig. 10 eine dreistufige Pumpe;
die Fig. 11 und 11a zusammenarbeitende Kolben mit "verdrehter"
Form der Rotationskolben;
die Fig. 12 und 12a dreieckige Rotationskolben mit Zu- und Ab
führöffnungen durch Kolben;
die Fig. 13-13d das Zusammenspiel von drei dreieckigen Rota
tionskolben mit je einer gemeinsamen Drehachse in
einer Ebene;
die Fig. 14-14c vier Folgestellungen von vier zweieckigen Ro
tationskolben mit Mediumführung über Steuerrohre.
In der Folge wird nun auf die Fig. 1 bis 1b Bezug genommen,
welche eine Fördervorrichtung mit zwei zusammenarbeitenden
dreieckigen Rotationskolben 1 und 2. Jeder Rotationskolben weist
drei, je 120° umfassende Kolbenabschnitte 3, 4 und 5 auf, welche
identisch und dadurch rotationssymmetrisch ausgebildet sind. Jeder
Kolbenabschnitt weist je eine vorstehende Ecke 6, 7 und 8 auf,
welche über eine größere, gekrümmte Fläche 9, 9′ und 9′′ verbunden
sind. Die Krümmungen errechnen sich aus der gleichsinnigen
Rotationsbewegung beider Rotationskolben 1 und 2. Jeder der
Rotationskolben dreht sich um eine Drehachse M¹ resp. M², wobei das
geschlossene Fördergehäuse 10 zwei je konzentrisch zu der
Drehachse M¹ resp. M² angeordnete zylindrische Mantellaufbahnen 11
resp. 12 aufweist. Beide Rotationskolben drehen sich bei dem
Beispiel gemäß Fig. 1 bis 1b im Uhrzeigersinn. Am geschlossenen
Fördergehäuse 10 sind Zu- resp. Abführöffnugnen 13, 14, 15, 16
angeordnet. Die Mediumzwangsförderung findet nun wie folgt statt.
In der Fig. 1a sind zwei Flächenteile I und II mit
entgegengesetzter Schraffur markiert. In der Fig. 1 ist das
Flächenteil I um den Teil F⁻ reduziert und ist deshalb mit I
bezeichnet. In der Fig. 1b ist das Flächenteil I in der maximalen
Größe und entspricht dem Raum, gebildet durch die äußere
gekrümmte Fläche 9′′ des Rotationskolbens 1 sowie der inneren
Mantellaufbahn 11. Das Flächenteil II hat die maximale Größe in
der Fig. 1, ist bereits verkleinert in der Fig. 1a und ist
vollständig aufgehoben in Fig. 1b. Wenn man von dem kleinen
Flächenteil F⁻ absieht, findet zwischen der Stellung Fig. 1 und
der Fig. 1b eine graduelle Reduktion der Gesamtfläche (FI + FII)
statt. Diese totale Flächen- bzw. Volumenreduktion entspricht dem
theoretischen Fördervolumen über einem Sechstel einer Umdrehung
der beiden Rotationskolben 1 und 2. Die Fig. 1 hält eine
Totpunktsituation fest, bei der über die Zu- resp. Abführöffnungen
13, 14, 15 und 16 keine Bewegung stattfindet. Gleichzeitig zeigt
die Fig. 1 die Startphase des Ausstoßes des Mediums über die
Abführöffnung 16, was in Fig. 1a mit 16⁺ sowie dem Pfeil 17
markiert ist. Die Fig. 1 ist ebenso die Startphase für den Beginn
des Einlasses des Mediums über die Öffnung 13, was in der Fig. 1a
mit 13⁻ bezeichnet wird. Entsprechend füllt sich gemäß Fig. 1a
das sich vergrößernde Volumen III , und erreicht die maximale
Größe III in der Position gemäß Figur Ib. Wird die gleichsinnige
Bewegung der Rotationskolben 1 und 2 von der Position in der Figur
Ib fortgesetzt, so übernimmt die Abführöffnung 14 die Funktion der
Öffnung 16, was in der Fig. 1b mit 14(⁻) angedeutet ist.
Gleichzeitig beginnt die Öffnung 15(⁻) nach Fig. 1b, die
Ansaugfunktion die bisher die Öffnung 13 hatte, zu überlassen.
Damit findet bei fortgesetzter gleichsinniger Bewegung der beiden
Rotationskolben 1 und 2 sechs mal pro Umdrehung einen Wechsel der
Zuführung statt von 13 zu 15 resp. der Abführung von 16 zu 14 und
umgekehrt. Aus den bisherigen Ausführungen ergibt sich, daß bei
Umkehr des Bewegungssinnes der beiden Rotationskolben 1 und 2 in
den Gegenuhrzeigersinn die Förderrichtung sofort umgekehrt wird.
Die neue Lösung weist gegenüber einer Zahnradpumpe mehrere
Vorteile auf. So ist dank den stark vereinfachten äußeren
Rotationskolbenformen bei geeignetem Bau z.Bsp. der leichten
Entfernung eines Deckels die Reinigung einfacher. Es findet
insbesondere kein Quetschvorgang für das Medium statt wie bei der
Zahnradpumpe in dem Zahneingriff, so daß die entsprechenden
Verluste wegfallen. Die Strömungsführung läßt sich in beiden
Umlaufrichtung idealer gestalten und damit der Wirkungsgrad
erhöhen. Alle Übergänge können sanft gestaltet werden, ganz
besonders wenn die Rotationskolben vorwärts- oder rückwärts
"verdreht" sind gemäß Fig. 11 und 11a, damit läßt sich die
Stetigkeit der Förderung erhöhen. Das Konzept ist weniger
fremdkörperempfindlich als Zahnradpumpen.
In den Fig. 2 bis 2i ist die selbe Vorrichtung mit
Mantelführung des Mediums in fünf, und anschließend auf der
rechten Blatthälfte in nochmals fünf Folgeschritte dargestellt. In
den Fig. 2 kommt der Wechsel der Zu-Abführung noch klarer zum
Ausdruck. Je nach Applikation können die Zu- und Abführleitungen
über Gehäuse bzw. Deckelteile oder über Rohrverbindungen
zusammengeschlossen werden.
Aus den Fig. 3 und 3a ist ersichtlich, daß das Medium anstatt
über den Mantel auch durch die Rotationskolben 1 resp. 2 resp.
über Steuerrohre geführt werden kann. In den Rotationskolben wird
dafür zusätzlich je ein bevorzugt stillstehendes Steuerrohr 20
resp. 21 angeordnet, welche genau definierte Überleitöffnungen 64
aufweisen, so daß nur in vorgegebenen Stellungen der
Rotationskolben die Öffnungen frei gegeben werden, z.Bsp.
entsprechend Fig. 12 und 12a.
Die Fig. 4 und 4a zeigen einen einfachen Aufbau einer
erfindungsgemäßen Pumpe, die als Saug- und/oder Druck- oder
Regelpumpe einsetzbar ist. Ein Pumpenkörper 30 ist direkt an einem
Antriebsmotor 31 angeflanscht. Über eine Antriebswelle 32 wird ein
Planetengetriebe 33 angetrieben, welches über zwei Planetenräder
34 und 35 direkt die Achsen 36 und 37 die beiden Rotationskolben 1
und 2 gleichsinnig antreiben. Der ganze Pumpenkörper 30 kann so
aufgebaut werden, daß z.Bsp. über eine Trennebene TD nur ein
Deckel 38 oder aber bei einer Trennebene TP das ganze
Pumpengehäuse 10 montiert bzw. demontierbar ist. Die ganze
Lagerung sowie Abdichtung der beiden Rotationskolben bzw. der
Achsen 36 und 37 kann so ausgeführt werden, wie es bei
Zahnradpumpen üblich ist. Bei einfachsten Pumpen genügt eine
einfache Lagerung bei größeren Leistungen wird bevorzugt zweifach
gelagert. Bei allen Ausführungen auch den nachfolgend
beschriebenen ist es möglich, je nach spezifischen Anforderungen
Ventile anzuordnen, sei es einfache Auf-, Zu-, Rückschlag- oder
Regelventile. Ferner kann auch der Antriebsmotor nach den
besonderen Anforderungen gewählt werden. Für Regelzwecke kann ein
entsprechend regelbarer Motor z.Bsp. ein Servomotor eingesetzt
werden. Die Fig. 4b bis 4f zeigen fünf Stellungen der
Rotationskolben mit Mantelführung des Mediums. Die Fig. 4g bis
4l fünf analoge Stellungen mit Mediumführung über Steuerrohre.
Die Fig. 5 bis 5i zeigen eine besonders einfache Ausgestaltung
der Rotationskolben 40, 41, welche ebenfalls gleichsinnig in
entsprechend koaxial ausgebildeten Mantellaufbahnen 42, 43 in dem
Fördergehäuse 44 angeordnet sind. Die Zu- und Abführöffnungen 45,
46, 47 und 48 sind durch die Geometrie der hier zweieckig
ausgebildeten Rotationskolben 40, 41 gegebenen Form bzw. der
besonderen Verdrängungsformen an anderer Stelle angeordnet. Zwei
Öffnungen 45, 47 sind je beidseits einer Mittellinie gegengleich
angeordnet. Die Öffnungen sind in etwa in einer Geraden X, X′
welche die untere Berührungslinie Bx, Bx′ der zwei
Mantellaufbahnen 42, 43 sowie dem Drehmittelpunkt M des jeweiligen
Rotationskolbens. Die Verdrängungsvolumen IV, V usw. verhalten
sich analog wie bei den Fig. 1 bis 1b schon beschrieben wurde.
Auch bei der Lösung gemäß Fig. 5 findet ein Wechselspiel in
Bezug der wirksamen Zu- und Abführöffnungen statt, allerdings nur
vier mal pro einer vollen Umdrehung der beiden Rotationskolben,
wie mit entsprechenden Pfeilen angedeutet ist.
In der Folge wird nun auf die Fig. 6 bis 6g Bezug genommen,
welche eine Vorrichtung mit drei dreieckigen Rotationskolben 50,
51 und 52 darstellt. In den Hohlwellen der zwei Rotationskolben 51
und 52 befinden sich die stillstehenden zwei Steuerrohre 54 und 55
mit definiert angeordneten Überleitöffnungen 64. Die Steuerrohre
können gleichzeitig, bei geeigneter Materialwahl die Lagerkörper
für die Rotationskolben 50, 51, 52 sein. Dieses Konzept beinhaltet
zwei verschiedenartige Medienführungen. Eine äußere Mantelführung
sowie eine innere über Steuerrohre. Die Fig. 6 zeigt eine Totlage
der drei Rotationskolben. Die Vorrichtung weist drei
Mantelabführungen 56, 57 und 58, ferner drei Mantelzuführungen 59,
60 und 61 auf. Bei dem gezeigten Beispiel sind nur die Steuerrohre
54 und 55 für die Förderung des Mediums mit einer zentralen
Bohrung 62 resp. 63 ausgerüstet. Die Fig. 6a zeigt eine erste
Folgestellung nach der Stellung gemäß Fig. 6. Im Bereich der
Mantelführung sind die drei Mantelabführungen 56, 57 und 58 aktiv.
Durch eine entsprechende Verkleinerung der Außenräume VI, VII und
VIII wird das Medium abgeführt. Gleichzeitig wird ein zentraler
Pumpraum IX bei fortgesetzter Drehbewegung drei Rotationskolben
stetig vergrößert, von der Fig. 6 = Null bis zu der Fig. 6d mit
der maximalen Größe. Das Medium wird dazu von der zentalen
Bohrung 63 über eine Führungsöffnung 64 des stillstehenden
Steuerrohres 55 geführt und über den Kanal 65 des Rotationskolbens
52 in den zentralen Rumpraum IX geleitet. Die Verbindung der
Führungsöffnung 64 in den zentralen Pumpraum IX ist nur während
einem kleinen Bereich zu dem Kanal 65 offen, wie aus den vier
gezeigten Folgestellungen der Fig. 6 bis 6c entnehmbar ist. In
der Fig. 6d ist die Verbindung der zentralen Bohrung 63 mit dem
zentralen Pumpraum wieder gesperrt. In der Fig. 6d bis zur Fig.
6g findet ein Mediumausstoß statt, über den Kanal 67 die
Führungsöffnung 64, 66 in die zentrale Bohrung 62, 63 des
Steuerrohres 54. Gleichzeitig wird in den Fig. 6d bis 6g Medium
über die drei Mantelzuführungen 59, 60 und 61 angesaugt. Die
Verbindung der einzelnen Zu- und Abführungen ist nicht gezeigt,
kann sich jedoch nach der jeweiligen Aufgabenstellung richten. Es
ist aber auch denkbar, daß z.Bsp. nur ein gemeinsamer Auslauf,
jedoch drei Abführungen oder umgekehrt verwendet werden. Dies
eröffnet ganz neue Konzepte, da die Pumpe selbst Ansaug- oder
Abführteiler sein kann, was für viele Parallelverbrauchsstellen,
oder verschiedene Ansaugstellen ausnützbar ist. Wichtig ist, daß
die jeweiligen Öffnungen auch in der Größe aufeinander abgestimmt
angeordnet sind.
Die Fig. 7 zeigt im Unterschied zu der Fig. 4 eine Vorrichtung
mit je drei zusammenarbeitenden Rotationskolben entsprechend der
Fig. 6. Der Antrieb kann in beiden identisch ausgeführt sein. Ein
weiterer Unterschied zeigt die Fig. 7 darin daß die dargestellte
Vorrichtung zwei stufig ausgebildet ist, einer ersten
Verdichtstufe 70 sowie einer zweiten Verdichterstufe 71 resp.
einer Verdichterstufe 71 sowie einer Expansionsstufe 70. Handelt
es sich um ein inkompressibles Medium, so werden die zwei Stufen
im Prinzip identisch ausgebildet. Handelt es sich aber um ein
kompressibles Medium, so wird entsprechend der Länge 11, zu 12 eine
Volumenverkleinerung für die zweite Stufe 71 vorgesehen.
Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen modellmäßig die bewegten Teile von
drei verschiedenen Ausgestaltungen. In der Fig. 8 ist das
Zusammenspiel von drei dreieckigen Rotationskolben 50, 51 und 52
mit je den entsprechenden Hohlwellen (55, 56) gezeichnet. Der
Antrieb erfolgt über ein bekanntes Planetengetriebe. Die Längen
proportionen sind zur besseren Übersichtlichkeit verzeichnet. Die
Fig. 9 zeigt die bewegten Teile entsprechend der Fig. 7 jedoch
eine doppelstufige Vorrichtung mit einfacherem Antrieb über ein
zentrales Ritzel 72. Der Antrieb richtet sich nach der konkreten
Applikation wie Drehzahl, Leistung, Größe, Antriebsart usw. die
Fig. 10 zeigt eine 3-stufige Lösung mit den Stufen 80, 81 und 82.
Die Fig. 11 und 11a zeigen ein Beispiel für das Zusammenspiel
von drei dreieckigen Rotationskolben 90, 91, 92 resp. 91′, 91′
sowie 92′ mit vor- oder rückläufigen Kolbenecken, damit werden für
die Rotationskolben in Bezug auf die Zu- und Abführöffnungen
Totstellen vermieden bzw. optimiert. Es ist ferner auch möglich,
die Übergangsöffnungen im Gehäuse vor- und rückläufig wirksam
anzuordnen.
Die Fig. 12 und 12a zeigen zwei Rotationskolben mit
unterschiedlichen Auslaßöffnungen. In der Fig. 12 ist jeder
Kolbenecke nur je eine längsschlitzförmige Öffnung zugeordnet.
Dagegen sind in der Fig. 12a an jeder Ecke je zwei kurze
Öffnungen 96, 97 angebracht. Die konkrete Auswahl und Formgebung
und Größe richtet sich nach der Art der Betriebsweise resp. der
Steuerbarkeit der einzelnen Räume. In Drehrichtung gesehen hat die
der Kolbeneckkante vorlaufende Kolbenöffnung immer aufnehmende,
und die der Kolbeneckkante nachlaufende Kolbenöffnung immer
abgebende Funktion des Mediums, wenn also die Öffnung
Kolben/Hohlwelle über den offenen Teil des Steuerrohres fährt.
Das neue Förderkonzept gestattet ferner eine Vielzahl von
Ausgestaltungen, wie mit den Fig. 13 und 14 nur angedeutet ist.
Die Fig. 13 zeigt drei dreieckige Kolben deren Achse in einer
gemeinsamen Ebene liegen. Der Gedanke liegt darin, daß es
bestimmte Situationen geben kann, bei denen eine Pumpe gemäß
Fig. 13 eine optimalere Lösung ergibt. Es sind auch beliebige
andere Konfigurationen denkbar 5er, 6er Rotoren in räumlicher
Anordnung usw. wobei die Antriebe entsprechend gelöst werden
müssen.
Die Fig. 14 zeigt ein einfaches Beispiel einer vierer
Konfiguration, wobei nur der Ansaug in einem zentralen Raum in
verschiedenen Folgepositionen dargestellt ist. Bei Nutzung des
zentralen Ansaugraumes wird bevorzugt das Medium über Steuerrohre
ein- bzw. ausgeführt.
Die Kontaktstelle der Rotationskolben kann bei allen Ausführungen
in abgedichteter Form oder berührungslos erfolgen. Die bauliche
Gestaltung der Abdichtung richtet sich nach den besonderen
Anforderungen ebenso die Frage der Größe und Drehzahl. Das neue
Konzept ergibt in jedem Fall wie bei einer Zahnradpumpe eine
Zwangsförderung durch jeweils geschlossene Kammern. Die Schärfe
der Eckkanten muß durch Versuche ermittelt werden. Es ist auch
denkbar, daß leicht einfedernde Dichtkanten verwendet werden.
Die Rotationskolbenmaschine bildet und/oder verkleinert Volumen
durch Drehbewegung in gleicher Richtung von "dreieckigen" oder
"zweieckigen", synchronisierten Rotationskolben. Einerseits dient
die Rotationskolbenmaschine dem Transport und/oder der Bewegung
von Gasen und/oder Flüssigkeiten, durch Saug- und/oder Druck
wirkung arbeitend, anderseits nutzt die Rotationskolbenmaschine
bewegte Gase und/oder Flüssigkeiten dazu, eine Drehbewegung zu
erzeugen. Die Arbeitsweise besteht darin, daß synchron, in
gleicher Richtung sich drehende Rotationskolben, in leichter
Berührung oder berührungslos drehen, daß immer gleichzeitig
Volumen vergrößert und verkleinert wird. Das Zu-, Abfließen
und/oder Überströmen erfolgt durch das Steuerrohr, das in der
hohlen Rotationskolbenachse liegt, wobei das Steuerrohr sich
selbst nicht dreht, oder durch Öffnungen in der Mantellaufbahn,
oder durch die Seitenteile "à la Drehschieber". Durch die Wahl der
Rotationskolbeneinheiten hinsichtlich ihrer einzelnen oder
stufigen Anordnung, ihrer Zahl, ihrer Kombination, ihrer
Dimensionierung, ihrer Steuerung für das Öffnen, das Schließen
und/oder Überströmen, kann die Rotationskolbenmaschine verwendet
werden: Dampfmaschine, Ersatz für herkömmliche Turbinenarten,
Hydraulikmotor/-pumpe, Hydrogetriebe, Alternative zu bekannten
Ladersystemen wie Rootsgebläse, Turbolader etc., Verdichter,
Kompressor, Saugmaschine für Gase und/oder Flüssigkeiten, Pumpe,
Verbrennungsmaschine etc. die Besonderheit dieser Rotationskolben
maschine ist: die Kompaktheit, die Einfachheit, der Rundlauf, die
Vielseitigkeit der Bauweisen und Anwendung, die wenigen Bauteile,
die Drehmomentaufnahme und -abgabe je nach Bauart über die ganze
Drehbewegung hinweg.
Claims (18)
1. Verfahren zur Bewegung eines Mediums durch Rotationskolben
welche konzentrisch sich in Mantellaufbahnen eines geschlossenen
Fördergehäuse drehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Medium durch die Zusammenarbeit von wenigstens zwei
"eckigen", vorzugsweise rotationssymmetrischen, synchron und
gleichsinnig drehenden Rotationskolben gefördert wird, wobei
besonders vorzugsweise wenigstens zwei wechselweise arbeitende
Förderkanäle nutzbar sind, so daß eine zumindest angenähert
stetige Förderung erreichbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Medium, insbesondere inkompressibles Medium, über Öffnun
gen im Mantel des Fördergehäuses zu- und abgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Medium durch wenigstens drei "eckige" vorzugsweise
rotationssymmetrische, synchron und gleichsinnig drehende Rota
tionskolben gefördert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationskolben auf Hohlwellen sitzen, wobei das Medium
durch Öffnungen in den Rotationskolben/Hohlwellen sowie durch
Öffnungen eines stillstehenden Steuerrotores zu- und/oder
abgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationskolben gleichsinnig sowohl in Uhrzeiger- wie in
Gegenuhrzeigersinn antreibbar sind zur Umkehr der Förderrichtung.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umkehrbewegung für Regelzwecke benutzt und in beiden
Richtungen der notwendige Druckaufbau erzeugt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umkehrbewegung zur Energierückgewinnung wenigstens in
einer Förderrichtung verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß es als Gasmotor betreibbar ist.
9. Vorrichtung zur Förderung eines Mediums in einem geschlossenen
Fördergehäuse durch drehbeweglich, sich in konzentrischen Mantel
laufbahnen drehenden Rotationskolben,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie wenigstens zwei eckige, vorzugsweise rotations
symmetrische, synchron und gleichsinnig drehende Rotationskolben
und die entsprechenden Mantellaufbahnen eine kreiszylindrische
Form aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zu- und/oder Abführöffnungen für das Medium, insbesondere
für inkompressible Medien im Mantel des Fördergehäuses angeordnet
sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie zwei, zwei- oder dreieckige Rotationskolben aufweist,
wobei die Zu- und Abführöffnungen in dem Mantel des Fördergehäuses
angeordnet sind, derart, daß im Verlaufe einer Umdrehung jedes
Rotationskolbens gesonderte, vorzugsweise wieder zusammenführbare
Zu- und Abführöffnungen nutzbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie wenigstens drei Rotationskolben aufweist, welche
konzentrisch auf Hohlwellen sitzen, wobei die Zu- und/oder
Abführöffnungen in Rotationskolben/Hohlwellen sowie konzentrisch
angeordneten, sillstehenden Steuerrohren angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationskolben eine "dreieckige" Grundform aufweisen,
wobei die drei Rotationskolbenecken ein gleichseitiges Dreieck
bilden und der Abstand von Kolbenecke zu Kolbenecke dem Abstand
der Rotationskolbenachsen zueinander entspricht, und der Radius
des Bogens über den Kolbenecken auch dem Abstand der
Drehkolbenachsen entspricht, so daß der Abstand vom
Kolbenmittelpunkt zum Kolbeneck dem Umkreisradius des von den
Kolbenecken gebildeten, gleichseitigen Dreiecks entspricht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie mehr als zwei Rotationskolben aufweist, wobei der
Achsabstand korrespondierender Kolben dem Abstand Kolbeneck zu
Kolbeneck entspricht.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationskolben eine "zweieckige" Grundform aufweisen,
wobei der Abstand von dem einen Kolbeneck zum anderen dem Abstand
der Rotationskolbenachsen mal die Wurzel von 2 ist, und der Radius
des Bogens über den beiden Kolbenecken gleich dem Rotations
kolbennachsabstand entspricht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl und Anordnung der Rotationskolbenachsen mehr als
zwei und der Achsabstand korrespondierender Kolben dem Abstand von
Kolbeneck zu Kolbeneck geteilt durch die Wurzel von 2 ist, wobei
die Verbindungslinien der Rotationskolbenachsen Quadrate oder
gleichschenklige, rechtwinklige Dreiecke bilden.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationskolben "verdreht" sind, indem die Kolbeneckkante
nicht mehr parallel zur Rotationskolbenachse steht, sondern derart
die Mantellaufbahn "berührt", daß das eine Ende der
Kolbeneckkante vor- oder nachläuft, derart, daß der
Selbstsynchronisationseffekt der Kolbeneckkanten noch verstärkt
und der schädliche Raum durch die versetzte Anordnung der
Kolbenöffnungen optimiert wird.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Rotationskolbenachsen mit einem Exzenter an gleicher
Stelle ausgerüstet sind, wobei diese Exzenter alle miteinander
derart drehgelagert verbunden sind, so daß nebst dem Synchroni
sationsgetriebe für die Rotationskolbenachsen, und dem Selbst
synchronisationseffekt der Kolbeneckkanten, ein zusätzlicher,
hochpräziser Synchronisationseffekt entsteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996116880 DE19616880A1 (de) | 1996-04-27 | 1996-04-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Förderung eines Mediums |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996116880 DE19616880A1 (de) | 1996-04-27 | 1996-04-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Förderung eines Mediums |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19616880A1 true DE19616880A1 (de) | 1997-11-06 |
Family
ID=7792618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996116880 Withdrawn DE19616880A1 (de) | 1996-04-27 | 1996-04-27 | Verfahren und Vorrichtung zur Förderung eines Mediums |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19616880A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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