DE19613035B4 - System mit einer Spritze und einem Griffstück - Google Patents
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Abstract
M1
System mit einer Spritze (2) und einem Griffstück (1),
M2a wobei die Spritze (2) einen Glaszylinder (10) mit einem flanschartig vorspringenden Glasring (12) am proximalen Ende
M2b und einen in dem Glaszylinder (10) verschiebbaren, ein Trägerteil (16) und eine Dichtung (18) aufweisenden Kolben (16, 18)
M2c mit einem über das proximale Ende des Glaszylinders (10) hinausreichenden Schaft (20), dessen Querschnittsperipherie nicht überall an die Peripherie des Trägerteils (16) des Kolbens (16, 18) heranreicht, aufweist,
M3 wobei das Griffstück (1) mindestens ein seitlich vorspringendes Fingeranlageelement (30, 31) aufweist
M4 und wobei das Griffstück (1) eine erste (32), eine zweite (34) und eine dritte (36) Aussparung aufweist,
M5 die zum seitlichen Aufschieben des Griffstücks (1) auf die Spritze (2) seitlich zugänglich sind,
M6.1 wobei die erste Aussparung (32) zur Aufnahme des Glasrings (12) eingerichtet ist,
M6.2 wobei die zweite Aussparung (34), in die...
M2a wobei die Spritze (2) einen Glaszylinder (10) mit einem flanschartig vorspringenden Glasring (12) am proximalen Ende
M2b und einen in dem Glaszylinder (10) verschiebbaren, ein Trägerteil (16) und eine Dichtung (18) aufweisenden Kolben (16, 18)
M2c mit einem über das proximale Ende des Glaszylinders (10) hinausreichenden Schaft (20), dessen Querschnittsperipherie nicht überall an die Peripherie des Trägerteils (16) des Kolbens (16, 18) heranreicht, aufweist,
M3 wobei das Griffstück (1) mindestens ein seitlich vorspringendes Fingeranlageelement (30, 31) aufweist
M4 und wobei das Griffstück (1) eine erste (32), eine zweite (34) und eine dritte (36) Aussparung aufweist,
M5 die zum seitlichen Aufschieben des Griffstücks (1) auf die Spritze (2) seitlich zugänglich sind,
M6.1 wobei die erste Aussparung (32) zur Aufnahme des Glasrings (12) eingerichtet ist,
M6.2 wobei die zweite Aussparung (34), in die...
Description
- Die Erfindung betrifft ein System mit einer Spritze und einem Griffstück mit den Merkmalen M1 bis M6.3f.
- Spritzen mit den Merkmalen M2a bis M2c sind weit verbreitet. Sie können von einem Arzneimittelhersteller befüllt und verpackt werden. Im befüllten Zustand befindet sich der Kolben im proximalen Bereich des Glaszylinders, so daß der Schaft weit über das proximale Ende des Glaszylinders hinausreicht.
- Die Handhabung einer derartigen Spritze erfordert jedoch einige Sorgfalt. Um die Spritze zu applizieren, muß der proximale Bereich des Glaszylinders zwischen dem Zeigefinger und dem Mittelfinger eingeklemmt werden, wobei sich diese Finger an dem flanschartig vorspringenden Glasring abstützen, während der Daumen auf das proximale Ende des Schafts drückt, um den Kolben zu bewegen. Da der Glasring in der Regel nicht besonders groß ist, besteht die Gefahr, daß die Spritze zwischen den Fingern verrutscht. Aus diesem Grunde ist es auch schwierig, den Schaft mit Feingefühl zu bewegen. Ferner sind Kolben und Schaft nicht gegen Herausziehen aus dem Glaszylinder gesichert, so daß die Spritze z.B. auslaufen kann, wenn ihre Verpackung unachtsam geöffnet wird.
- Aus der
DE 84 24 558 U1 ist ein System mit einer Spritze und einem Griffstück mit den Merkmalen M1, M2c bis M6.2 und M6.3b bekannt. - In der
DE 43 31 137 A1 ist ein System mit einer Spritze und einem Griffstück mit den Merkmalen M1 bis M4, M6.1 bis M6.3b und M6.3d offenbart, wobei der Kolben bestimmungsgemäß nicht aus dem Glaszylinder herausziehbar ist. - Es ist Aufgabe der Erfindung, eine kostengünstige Möglichkeit zu schaffen, die Handhabung einer Spritze der eingangs genannten Art zu erleichtern und ihre Sicherheit zu erhöhen; insbesondere soll das Einführen und das Herausziehen des Kolbens in den bzw. aus dem Glaszylinder sicher verhindert werden.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch ein System mit einer Spritze und einem Griffstück mit den Merkmalen M1 bis M6.3f des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Das erfindungsgemäße Griffstück weist eine erste, eine zweite und eine dritte Aussparung auf, die zum seitlichen Aufschieben des Griffstücks auf die Spritze seitlich zugänglich sind. Die erste Aussparung ist zur Aufnahme des Glasrings eingerichtet. Die zweite Aussparung, in die die erste Aussparung in distaler Richtung (d.h. in Richtung auf die Spritzenkanüle zu) übergeht, dient zur Aufnahme des proximalen Bereichs des Glaszylinders. Die dritte Aussparung, in die die erste Aussparung in proximaler Richtung (d.h. in Richtung weg von der Spritzenkanüle) übergeht, ist so eingerichtet, daß sie den Durchtritt des Schafts, nicht aber den des Kolbens ermöglicht. Ferner weist das Griffstück mindestens ein seitlich vorspringendes Fingeranlageelement auf.
- Das erfindungsgemäße Griffstück kann durch seitliches Aufschieben an einer Spritze angebracht werden. Zur Montage ist es also nicht erforderlich, Schaft und Kolben herauszunehmen. Das Griffstück kann daher nach dem Befüllen der Spritze aufgesetzt werden, so daß bisher übliche Standardverfahren zum Füllen der Spritzen nicht geändert und die Produktionsanlagen nicht umgerüstet werden müssen.
- Das mindestens eine Fingeranlageelement sorgt dafür, daß die Angriffsfläche am proximalen Ende des Glaszylinders vergrößert wird, weshalb die mit dem Griffstück versehene Spritze bei der Benutzung nicht wegrutschen kann. Ferner ist es dadurch möglich, mittels des Schafts den Kolben mit mehr Feingefühl zu bewegen.
- Weil die dritte Aussparung so eingerichtet ist, daß sie den Durchtritt des Schafts, nicht aber den des Kolbens ermöglicht, wird ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Kolbens aus dem Glaszylinder wirkungsvoll verhindert. Bei aufgesetztem Griffstück kann der Kolben nur so lange in proximaler Richtung gezogen werden, bis er am Griffstück anschlägt.
- Die Spritze hat einen Schaft mit einem kreuzförmigen Querschnitt. Die dritte Aussparung weist einen Schlitz mit einer Breite auf, die nur ein schräges Einführen der Kreuzbalken ermöglicht, aber geringer ist als der Durchmesser des Kolbens.
- Vorzugsweise ist die zweite Aussparung auf den Außendurchmesser des Glaszylinders abgestimmt und in Aufschieberichtung tiefer als der halbe Außendurchmesser des Glaszylinders. In der Nähe der seitlichen Öffnung der zweiten Aussparung sind zwei gegenüberliegende Rastvorsprünge vorgesehen, die zur Anlage am Glaszylinder bestimmt sind. Eine derartige Ausgestaltung schafft eine einfache Möglichkeit, das Griffstück an der Spritze zu arretieren, damit es nicht seitlich abrutschen kann. Der Außendurchmesser des Glaszylinders weicht allenfalls geringfügig von seinem Sollwert ab. Diese geringen Maßtoleranzen sind schon deshalb erforderlich, damit der Kolben problemlos und gegenüber der Innenwandung des Glaszylinders abgedichtet verschoben werden kann. Dagegen ist bei dem flanschartig vorspringenden Glasring mit größeren Maßtoleranzen zu rechnen. Bei der bevorzugten Ausführungsform des Griffstücks ist daher die zur Aufnahme des Glasrings bestimmte erste Aussparung groß genug, um die Glasringe verschiedener Spritzen derselben Bauart im Rahmen der Toleranzen aufnehmen zu können. Die Rastvorsprünge liegen dagegen an dem Glaszylinder an, dessen Außendurchmesser ziemlich präzise eingehalten wird. So ist es möglich, die Rastvorsprünge mit geringem Querschnitt zu gestalten und trotzdem eine sichere Arretierung des Griffstücks an verschiedenen Spritzen derselben Nenngröße zu erreichen. Rastvorsprünge mit geringem Querschnitt bieten den Vorteil, daß das Griffstück beim Aufschieben auf die Spritze nur geringfügig deformiert werden muß, um den Abstand zwischen den beiden gegenüberliegenden Rastvorsprüngen so groß werden zu lassen, daß der Glaszylinder hindurchtreten kann, bis er ganz in der zweiten Aussparung anliegt. In diesem Zustand ist der Abstand zwischen den beiden Rastvorsprüngen geringer als der Außendurchmesser des Glaszylinders, so daß das Griffstück eingerastet und damit arretiert ist.
- Vorzugsweise sind zwei einander gegenüberliegend angeordnete Fingeranlageelemente vorgesehen. Bei einer derartigen Ausgestaltung kann das Griffstück beim Handhaben der Spritze bequem zwischen Zeigefinger und Mittelfinger einer Hand eingeklemmt werden. Ein weiterer Vorteil eines derartigen Griffstückes ist, daß eine damit versehene Spritze nicht wegrollen kann, wenn sie auf einer Unterlage abgelegt ist. Diesen Vorteil haben alle Arten von Griffstücke, deren Umriß nicht kreisförmig ist. Ohne das aufgesetzte Griffstück kommt dagegen eine Spritze der betrachteten Art leicht ins Rollen.
- Vorzugsweise ist das Griffstück einstückig aus Kunststoff ausgebildet. Bei einer derartigen Ausgestaltung kann es kostengünstig als Spritzteil hergestellt werden. Als Kunststoff eignet sich z.B. Polyethylen, das besonders umweltfreundlich ist. Ein Griffstück aus Polyethylen hat auch das für die Wirkungsweise von Rastvorsprüngen erforderliche Elastizitätsverhalten.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Die Zeichnungen zeigen in
-
1 einen Längsschnitt durch eine Spritze mit einem aufgeschobenen erfindungsgemäßen Griffstück, -
2 eine Ansicht des Griffstücks von unten, d.h. bei Blick in proximaler Richtung, -
3 einen Längsschnitt durch das Griffstück, -
4 eine Draufsicht auf das Griffstück von oben, d.h. bei Blick in distaler Richtung, -
5 einen Querschnitt durch die Spritze aus1 entlang der Linie V-V und -
6 einen vergrößerten Teilquerschnitt des auf die Spritze aufgeschobenen Griffstücks im proximalen Bereich des Glaszylinders, der die Wirkung eines Rastvorsprungs verdeutlicht. - In
1 ist dargestellt, wie ein erfindungsgemäßes Griffstück1 auf eine herkömmliche Spritze2 aufgesetzt ist. - Die Spritze
2 weist einen Glaszylinder10 auf, der an seinem proximalen Ende mit einem flanschartig vorspringenden Glasring12 versehen ist. An seinem distalen Ende geht der Glaszylinder10 in einen Boden über, von dem ein mit einem Längskanal versehenes Ansatzstück ausgeht, das von dem Gegenstück14 einer Luer-Kopplung umgeben ist. Mit Hilfe der Luer-Kopplung kann eine Kanüle auf die Spritze2 aufgesetzt werden. - Im Innenraum des Glaszylinders
10 befindet sich ein in Längsrichtung bewegbarer Kolben, der ein Trägerteil16 aufweist, das von einer aus einem gummiartigen Material bestehenden Dichtung18 umgeben ist. Das Trägerteil16 ist mit einem Schaft20 verbunden, der über das proximale Ende des Glaszylinders10 hinausreicht. Im Ausführungsbeispiel hat der Schaft20 einen kreuzförmigen Querschnitt mit zwei Kreuzbalken22 und23 , siehe5 . Am proximalen Ende des Schafts20 befindet sich eine Scheibe24 , auf die mit dem Daumen gedrückt wird, um den Kolben16 in dista ler Richtung zu bewegen, d.h. um Flüssigkeit aus der Spritze2 auszudrücken. - Vorzugsweise sind bei der herkömmlichen Spritze der Glaszylinder
10 und der Glasring12 einstückig gefertigt. Das Trägerteil16 , der Schaft20 und die Scheibe24 können einstückig aus Kunststoff hergestellt sein, während die Dichtung18 als separates Teil vorgesehen sein kann. - Die
2 ,3 und4 zeigen das erfindungsgemäße Griffstück1 in verschiedenen Ansichten. Es ist im Ausführungsbeispiel einstückig aus Kunststoff gefertigt, vorzugsweise aus Polyethylen. - Seitlich springen von dem Griffstück
1 zwei Fingeranlageelemente30 und31 vor. Das Griffstück1 weist eine erste Aussparung32 , eine zweite Aussparung34 und eine dritte Aussparung36 auf, die alle seitlich zugänglich sind, und zwar von derselben Seite, so daß sich das Griffstück1 seitlich auf die Spritze2 aufschieben läßt. Wie1 zeigt, bieten die Fingeranlageelemente30 und31 im auf die Spritze aufgeschobenen Zustand des Griffstücks1 eine bequeme Handhabe, um die Spritze2 leichter bedienen zu können. Dabei greift z.B. der Zeigefinger der rechten Hand unter das Fingeranlageelement30 und der Mittelfinger unter das Fingeranlageelement31 , während der Daumen auf die Scheibe24 drückt, um den Kolben16 in distaler Richtung, also in1 nach links, zu bewegen. - Die erste Aussparung
32 ist zur Aufnahme des Glasrings12 eingerichtet. Sie ist so groß, daß der Glasring12 auf jeden Fall hineinpaßt, auch für verschiedene Spritzen derselben Bauart, bei denen mit fertigungsbedingten größeren Toleranzen bei den Maßen des Glasrings12 zu rechnen ist. In Zusammenwirkung mit dem Glasring12 verhindert die erste Aussparung32 , daß das Griffstück1 in Längsrichtung von der Spritze2 abgezogen werden kann. - Die erste Aussparung
32 geht in distaler Richtung in die zweite Aussparung34 über, die auf den Außendurchmesser des Glaszylinders10 abgestimmt ist. Wie man z.B. an2 sieht, ist die zweite Aussparung34 in Aufschieberichtung tiefer als der halbe Außendurchmesser des Glaszylinders10 . In der Nähe der seitlichen Öffnung der zweiten Aussparung34 (d.h. in der Darstellung gemäß2 oben) sind zwei gegenüberliegende Rastvorsprünge38 und39 vorgesehen. Die Rastvorsprünge38 und39 sind rippenartige Vorsprünge, die sich in Längsrichtung erstrecken. In6 ist am Beispiel des Rastvorsprungs38 in vergrößerter Ansicht dargestellt, wie die Rastvorsprünge38 und39 an der Außenwandung des Glaszylinders10 anliegen, wenn das Griffstück1 auf die Spritze2 aufgeschoben ist. Die Rastvorsprünge38 und39 verhindern, daß das Griffstück1 seitlich von der Spritze2 abfallen kann. Wenn das Griffstück1 aufgesetzt oder bewußt abgezogen wird, drückt der Glaszylinder10 die Rastvorsprünge38 und39 auseinander, d.h. das Griffstück1 wird dabei verbogen, wozu eine Kraft erforderlich ist. Im Ausführungsbeispiel ist das Griffstück1 aus Polyethylen gefertigt, einem Kunststoff, der das für die Wirkung der Rastvorsprünge38 und39 notwendige Elastizitätsverhalten zeigt. - Im Gegensatz zu dem Glasring
12 ist der Glaszylinder10 in der Regel mit einer hohen Maßgenauigkeit gefertigt. Daher ist bei verschiedenen Spritzen2 derselben Sorte nicht mit größeren Schwankungen im Außendurchmesser des Glaszylinders10 zu rechnen. Der Abstand zwischen den Rastvorsprüngen38 und39 kann daher so festgesetzt werden, daß er etwas kleiner ist als der Außendurchmesser des Glaszylinders10 . Dann sind zum Aufschieben oder Abnehmen des Griffstücks1 von der Spritze2 keine sonderlich großen Kräfte erforderlich, andererseits ist aber auch gewährleistet, daß der Außendurchmesser des Glaszylinders10 immer größer ist als der Abstand zwischen den Rastvorsprüngen38 und39 . - Die erste Aussparung
32 geht in proximaler Richtung in die dritte Aussparung36 über. Im Ausführungsbeispiel ist die dritte Aussparung36 als Schlitz mit der Breite B ausgestaltet, siehe4 . Wie5 zeigt, kann der Schaft20 mit den Kreuzbalken22 und23 so in die dritte Aussparung36 eingeführt werden, daß die Kreuzbalken22 und23 schräg liegen. Der Durchmesser des Kolbens16 ,18 ist größer als die Breite B. Daher kann der Kolben16 ,18 mit dem Schaft20 nur so lange in distaler Richtung gezogen werden, bis der Kolben16 ,18 am Griffstück1 anschlägt. Ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Kolbens16 ,18 aus dem Glaszylinder10 wird dadurch zuverlässig vermieden. - Das erfindungsgemäße Griffstück
1 kann, nachdem eine Spritze2 auf herkömmliche Weise mit einer Flüssigkeit befüllt wurde, seitlich auf die Spritze2 aufgeschoben werden. Anschließend können die Spritze2 und das Griffstück1 zusammen verpackt und an den Kunden ausgeliefert werden. Das Griffstück kann aber auch vom Kunden auf eine Spritze2 aufgeschoben werden, um deren Handhabung zu erleichtern.
Claims (5)
- M1 System mit einer Spritze (
2 ) und einem Griffstück (1 ), M2a wobei die Spritze (2 ) einen Glaszylinder (10 ) mit einem flanschartig vorspringenden Glasring (12 ) am proximalen Ende M2b und einen in dem Glaszylinder (10 ) verschiebbaren, ein Trägerteil (16 ) und eine Dichtung (18 ) aufweisenden Kolben (16 ,18 ) M2c mit einem über das proximale Ende des Glaszylinders (10 ) hinausreichenden Schaft (20 ), dessen Querschnittsperipherie nicht überall an die Peripherie des Trägerteils (16 ) des Kolbens (16 ,18 ) heranreicht, aufweist, M3 wobei das Griffstück (1 ) mindestens ein seitlich vorspringendes Fingeranlageelement (30 ,31 ) aufweist M4 und wobei das Griffstück (1 ) eine erste (32 ), eine zweite (34 ) und eine dritte (36 ) Aussparung aufweist, M5 die zum seitlichen Aufschieben des Griffstücks (1 ) auf die Spritze (2 ) seitlich zugänglich sind, M6.1 wobei die erste Aussparung (32 ) zur Aufnahme des Glasrings (12 ) eingerichtet ist, M6.2 wobei die zweite Aussparung (34 ), in die die erste Aussparung (32 ) in distaler Richtung übergeht, zur Aufnahme des proximalen Bereichs des Glaszylinders (10 ) eingerichtet ist, M6.3a wobei die dritte Aussparung (36 ), in die die erste Aussparung (32 ) in proximaler Richtung übergeht, so eingerichtet ist, dass sie den Durchtritt des Schafts (20 ), nicht aber den des Kolbens (16 ,18 ) ermöglicht M6.3b und auf eine Spritze (2 ) abgestimmt ist, deren Schaft (20 ) einen kreuzförmigen Querschnitt hat, M6.3c wobei die dritte Aussparung (36 ) einen Schlitz mit einer Breite (B) aufweist, die ein nur schräges Einführen der Kreuzbalken (22 ,23 ) ermöglicht, M6.3d aber geringer ist als der Durchmesser des Kolbens (16 ,18 ), so dass der Randbereich des Schlitzes einen Anschlag für das Trägerteil (16 ) des Kolbens (16 ,18 ) bildet M6.3e und der Kolben (16 ,18 ) bestimmungsgemäß weder über diesen Anschlag aus dem Glaszylinder (10 ) herausziehbar ist M6.3f noch über diesen Anschlag in den Glaszylinder (10 ) einführbar ist. - System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Aussparung (
34 ) auf den Außendurchmesser des Glaszylinders (10 ) abgestimmt ist und in Aufschieberichtung tiefer ist als der halbe Außendurchmesser des Glaszylinders (10 ), wobei in der Nähe der seitlichen Öffnung der zweiten Aussparung (34 ) zwei gegenüberliegende Rastvorsprünge (38 ,39 ) vorgesehen sind, die zur Anlage am Glaszylinder (10 ) bestimmt sind. - System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegend angeordnete Fingeranlageelemente (
30 ,31 ) vorgesehen sind. - System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (
1 ) einstückig aus Kunststoff ausgebildet ist. - System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (
1 ) aus Polyethylen besteht.
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