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DE19610934A1 - Gliederkette mit leicht montierbaren und demontierbaren Mitnehmern - Google Patents

Gliederkette mit leicht montierbaren und demontierbaren Mitnehmern

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Publication number
DE19610934A1
DE19610934A1 DE1996110934 DE19610934A DE19610934A1 DE 19610934 A1 DE19610934 A1 DE 19610934A1 DE 1996110934 DE1996110934 DE 1996110934 DE 19610934 A DE19610934 A DE 19610934A DE 19610934 A1 DE19610934 A1 DE 19610934A1
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DE
Germany
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chain according
chain
links
driver
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1996110934
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English (en)
Inventor
Reinold Krohm
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ADAM UDO MASCHINENFABRIK
Original Assignee
ADAM UDO MASCHINENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADAM UDO MASCHINENFABRIK filed Critical ADAM UDO MASCHINENFABRIK
Priority to DE1996110934 priority Critical patent/DE19610934A1/de
Priority to DE1997110346 priority patent/DE19710346A1/de
Publication of DE19610934A1 publication Critical patent/DE19610934A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/04Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors for moving bulk material in open troughs or channels
    • B65G19/06Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors for moving bulk material in open troughs or channels the impellers being scrapers similar in size and shape to the cross-section of the trough or channel
    • B65G19/10Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors for moving bulk material in open troughs or channels the impellers being scrapers similar in size and shape to the cross-section of the trough or channel and attached to a pair of belts, ropes or chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G19/22Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor
    • B65G19/24Attachment of impellers to traction element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gliederkette für Fördersysteme, insbesondere für den Einsatz im untertägigen Berg- und Tunnelbau mit ineinandergreifenden Vertikal- und Horizontalgliedern, von denen im vorgegebenen Abstand im Kettenstrang angeordnete Horizontalglieder seitlich Anschläge für Mitnehmer aufweisen.
Seit Einführung der Langstrangketten ist es insbesondere bei Mittel- und Doppel­ mittelkettenförderern üblich, die aus einem Unter- und Oberteil bestehenden Mitnehmer in fixen Abständen an dem jeweiligen horizontalen Glied des Kettenstranges zu ver­ klammern. Ober- und Unterteil weisen dabei zur Aufnahme des flachliegenden Ketten­ gliedes ein Kettenbett auf und werden je nach Bauart entweder durch vertikal oder hori­ zontal angeordnete Befestigungsschrauben gegeneinander verspannt. Diese Bauarten weisen den Nachteil auf, daß aufgrund der zu berücksichtigenden Toleranzen und nicht ausreichender Klemmkräfte ein fester Mitnehmersitz auf dem jeweiligen Kettenglied nicht erreicht wird. Der bei einigen Ausführungen anfänglich vorherrschende Reib­ schluß wird durch die hohen Widerstände, die insbesondere beim Durchfahren von Rückschleifen und Rollkurven, aber auch schon in horizontal und vertikal abgelenkten Fördererabschnitten auftreten, überwunden, so daß insbesondere die eingespannten hori­ zontalen Kettenglieder durch riefenartigen Abrieb geschwächt werden und folglich der Klammersitz durch eine verschleißbedingte Spielvergrößerung beeinträchtigt wird. Da­ durch schlackern die Mitnehmer auf der Kette und rutschen hin und her. Durch den daraus resultierenden Flippereffekt der Mitnehmer wird aber nicht nur die Kette durch Kerben und Riefen beschädigt, sondern Schlackern der Mitnehmer und Schwingen des Kettenband führen dazu, daß die Schraubverbindungen sich lösen und ständig nach­ gezogen werden müssen, um die Betriebssicherheit zu wahren. Von Nachteil ist auch, daß der aufgeklammerte Mitnehmer bedingt durch die verhältnismäßig kurze Ketten­ teilung und in Abhängigkeit von der Kettenradgängigkeit in seiner Mitte die größte Querschnittsschwächung aufweist, wo er durch die an seinen Flügeln einwirkenden Kräfte und zusätzliche Kerbwirkung aufgrund von Formfaktoren besonderes hoch auf Biegen beansprucht wird und folglich häufig Mitnehmerbrüche auftreten. Solche Mit­ nehmerbrüche treten insbesondere dann auf, wenn die Mitnehmerenden in den Rinnen­ trögen an Vorsprüngen und festgesetztem Fördergut ruckartig haken und ein hohes Biegemoment erzeugen. Äußerst schwach ist vor allem auch der mittige Querschnitt des Mitnehmerunterteils, das als Kettenbüge, Klemmbrücke und bei einigen Ausführungen sogar mit den äußeren Führungskloben als einteiliges Schmiedestück ausgebildet ist. Vorgenannte Schwächung ergibt sich aus der Geometrie und Kinematik mit dem Ketten­ rad. Dabei muß besonders beachtet werden, daß das in die Zahnlücke eintauchende Herzstück des Unterteils ausreichenden Abstand zu den Zähnen aufweist und auch in verrutschter Lage nicht mit diesen in Berührung kommt, da es für eine Kraftübertragung querschnitts- und werkstoffsmäßig ungeeignet ist und sich verformen oder brechen kann. Dennoch kommt es trotz der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen und des Sicherheitsabstandes, der in der Regel zu beiden Seiten 15 mm beträgt, immer wieder zu Beschädigungen, da mit dem Herzstück des Unterteils auch Steinstücke und Fremd­ körper in die Zahnlücken des Kettenrades eingezogen werden und Stampfeffekte, Bri­ kettierungen und Verdrängungsprozesse hervorgerufen werden, die hohe Widerstands­ beiwerte am Kettentrieb und am Kettenstern aufreitende und mit erheblicher Schadens­ folge überspringende Ketten verursachen. Außerdem sind die Schraubstellen des Mitneh­ mers bruchgefährdet, wobei bei auftretenden Mitnehmerbrüchen in der Regel ein Flü­ gelteil verloren geht, so daß der Restteil mit der verformten Klammer ausgebaut werden muß, was Schwierigkeiten bereitet und das Einwechseln eines kompletten Mitnehmers erfordert. Der damit verbundene Aufwand ist selbst im Obertrum groß, da das Ketten­ band hochgehoben werden muß, um eine neue Klammer unterzusetzen. Im Untertrum sind die damit verbundenen Probleme noch wesentlich größer. Abgesehen davon, daß wegen des manuellen Verfahrens beim Auswechseln der schweren Teile eine erhöhte Unfallgefahr besteht, kann oft nicht genügend Hängkette gefahren werden, so daß das Kettenband sogar getrennt werden muß. Noch mehr Aufwand muß betrieben werden, wenn im geschlossenen Untertrum des Förderers Kettenrisse oder Blockierungen durch gebrochene Mitnehmer auftreten. Die Kettenkratzerförderer mit geschlossenem Unter­ trum sind zwar heutzutage zum großen Teil mit einem abnehmbaren Obertrum oder Wartungsklappen ausgerüstet, wobei rinnenmittig etwa ein drittel der Rinnenlänge eine Inspektionsluke von ca. 500 mm Länge freigelegt wird, die jedoch nur zur Ortung und Behebung von Kettenrissen und blockierenden Verstopfern dient und eine Hilfe beim einfädeln des Kellenbandes ins Untertrum ist. Praktisch unmöglich ist es, defekte Mit­ nehmer zu demontieren und zu montieren, weil die Schrauben bei den meisten Aus­ führungen überhaupt nicht und in wenigen Ausnahmefällen nur äußerst schlecht zugän­ gig und lösbar sind, wobei oftmals wegen Einrosten und Gewindeschäden selbst eine Sprengung der unzugängigen Muttern nicht durchgeführt werden kann. Beim Trend zu immer breiteren Förderern können die Mitnehmer selbst bei Diagonalstellung nicht durch die Inspektionsluke ein- und ausgebaut werden, wobei als erschwerender Umstand hinzukommt, daß das Oberteil des Mitnehmers unter die Kette gebracht werden muß, wobei unter äußerst erschwerten Bedingungen mit Hilfe von Zuggeräten noch zusätzli­ che Hubarbeit erforderlich wäre, wenn man eine Lösung gefunden hätte, die die Ver­ schraubung der Mitnehmer an der Kette im Untertrum ermöglichen würde. Von Nach­ teil ist weiter, daß das Herzstück des Mitnehmeroberteils - bergmännisch Elefantenfuß genannt - zur Verstärkung der vertikalen Schraubstellen äußerst lang ausgeführt werden muß, wodurch in gemuldeten oder gesattelten Fördererabschnitten an den Rinnenstößen Engpässe entstehen, durch die sich das Kettenband unter erheblichem Kraftaufwand hindurchwürgen muß. Im Prospekt der Firma Rud aus dem Jahre 1995 sind Förderer­ ketten bekannt (S. 93) die an im Abstand angeordneten Horizontalgliedern seitlich vor­ stehende Anschläge aufweisen. An diese Anschläge können Mitnehmer angeschraubt werden. Dabei handelt es sich allerdings um sehr leichte Ketten und um Anschläge, die ein wirksames Festlegen der Mitnehmer nicht sicherstellen, weil lediglich zwei Schrau­ ben vorgesehen sind, die sich beim Bewegen des Förderers wiederum leicht lockern können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gliederkette zu schaffen, deren Mitnehmer auch im gespannten Zustand der Kette sowohl im Ober- wie im Un­ tertrum leicht und sicher wechselbar sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die im Mitnehmerab­ stand angeordneten Horizontalglieder als Integrationsteil des Mitnehmers ausgebildete Kuppelglieder ausgebildet sind und daß die Anschläge die Form von Befestigungsprat­ zen aufweisen, die mit Schraubanschlüssen für die den Mitnehmer mitbildenden Mitneh­ merflügel ausgestattet sind.
Da der komplette Mitnehmer nunmehr aus dem eigentlichen Kettenglied bzw. dem Kuppelglied und den zwei angesetzten Mitnehmerflügeln besteht, reduzieren sich für den Hersteller die Anschaffungskosten, da die Länge des neuen Gesenkschmiede­ stückes gegenüber der alten Ausführung um mehr als die Hälfte kürzer und leichter und damit schmiedefreundlicher wird. Besonders vorteilhaft ist aber, daß für den Mitnehmer bzw. die Mitnehmerflügel an der Kette ein fester Sitz geschaffen ist und daß das Herz­ stück oder der "Elefantenfuß" im mittigen Bereich beseitigt ist, so daß die Mitnehmer insbesondere beim Durchfahren von Rollkurven nicht durch Flippern, Verrutschen und Hochschlagen die gefürchteten Entgleisungen des Kettenbandes verursachen, sondern geometrisch exakt und radial zum Rollkurvenzentrum ausgerichtet sind und durch den festen Sitz an der Kette in stabiler Position sowie standhafter Abstützung die Kurve passieren. Hierdurch entfallen auch Verdrillungen und unwägbare Beanspruchungen des Kettenbandes mit hohen Spannungsspitzen, die Gewaltbrüche an den Mitnehmern und Kettenrisse verursachen, so daß man nicht zu kürzeren Mitnehmerabständen übergehen muß, sondern vielmehr die alten relativ großen Abstände beibehalten kann. Durch den festen Sitz der Mitnehmer entfallen auch die Schäden an der Ketten, die ansonsten durch Schlackern, Rutschen und Verkanten in Form von Riefen und Kerben verursacht werden. Nicht zuletzt wird durch den Fortfall des mittigen Herzstückes die schwächste und bruchanfälligste Stelle an den Mitnehmern beseitigt. Der Wirkungsgrad des Ketten­ triebes kann durch das bessere Zusammenspiel von Kettenrad und Kettenband wesent­ lich verbessert werden, da der Stampf- und Verdichtungseffekt der in ihrer Form stumpfen Kettenbügel und Klemmbrücken entfällt. Gestützt auf Einsatzerfahrungen und vielfältige Versuche wird bei geraden Förderern eine Teilung von 1 m und bei Roll­ kurvenförderern etwa die Hälfte vorgesehen.
Vorteilhafterweise können bei Doppelmittenketten geringere Kettenmittenabstän­ de dadurch erreicht werden, daß die benachbarten Kuppelglieder und/oder Horizontal­ glieder bei einem Doppelmittenkettenband miteinander verbunden oder eine Einheit ergebend ausgebildet sind. Das bisherige Problem der Ungleichheit zusammenpassender langer Kettenstränge wird vorteilhaft entschärft. Außerdem wird der Traganteil der Ketten bei konkaver oder konvexer Horizontallage des Förderers deutlich verbessert.
Vorteilhaft kann mit einer derartigen Gliederkette die Befestigungsart herkömm­ licher Mitnehmer dann übernommen werden, wenn die Horizontalglieder einer Förde­ rerkette pfeilkopfartige Kettenbüge und die Vertikalglieder zumindest im Anschluß­ bereich von Mitnehmern bogenförmige Kettenbüge aufweisen.
Zur Verstärkung des Kuppelgliedes ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß das Kuppelglied mit einer schmalen, die seitlichen Befestigungspratzen versteifenden Quer­ rippe ausgestattet ist. Diese die seitlichen Pratzen versteifenden Querrippen führen nicht nur zu einem Freischaben der Rinnentröge im mittleren Bereich, sondern sie ergeben auch Vorteile im Bereich des Kettenrades, weil aufgrund der schlanken Form hier Fein­ gut nicht in die Zahnlücken eingestampft und verdichtet wird. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Querrippen in die Zahnlücken des Kettenrades eingreifend nach außen messer­ artig auslaufend ausgebildet sind, weil dann durch die Messerwirkung sogar das Lösen vorhandener brikettierter Aufschichtungen möglich ist. Das Kettenrad wird somit prak­ tisch durch die Gliederkette gesäubert.
Ein weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß die Querrippen als ballige Zahnstöcke ausgebildet, vorzugsweise im Wechsel mit den messerartigen Querrippen vorgesehen sind. Diese ballige aus der Abwälzkinematik mit dem Kettenstern sich er­ gebende Ausbildung der Zahnstöcke unterstützt die balligen Übertragungsflächen der Pfeilköpfe oder Kettenbüge, wodurch eine Lastverteilung erreicht wird, die den Ver­ schleiß mindert und die Lebensdauer des Kettentriebes wesentlich erhöht.
Zur Verbindung der Kuppelglieder mit den seitlich anzuordnenden Mitnehmer­ flügeln sieht die Erfindung vor, daß die Kuppelglieder und die Mitnehmerflügel mitein­ ander korrespondierend ausgebildete, entsprechend vorstehende und mit in Förderrich­ tung verlaufenden Berührungsflächen ausgerüstete Flansche mit den Schraubanschlüssen aufweisen, wobei je eine Querrippe ober- und unterhalb des Nenndickenbereiches das Kuppelglied über die Längsachse biegesteifer macht und auch beide Flansche verstei­ fend verbindet. Durch die miteinander korrespondierend ausgebildeten Flansche ist die Möglichkeit gegeben, mit lediglich vier Schrauben eine wirksame Verbindung herzustel­ len.
Bei einseitig fördernden bzw. beaufschlagbaren Mitnehmern aber auch bei in beide Richtungen einsetzbaren ist es unter Umständen von Vorteil, wenn die Flansche zusätzlich oder ergänzend zu den Schraubanschlüssen mit einem oder zwei den gegen­ überliegenden Flansch teilweise umfassenden Krallen ausgestattet sind.
Die Kettenbüge der Kuppelglieder weisen wie bei den übrigen Kettenglieder unter 130° verlaufende Pfeilköpfe mit balligen Übertragungsflächen und einer gegen­ über normalen Gliedern um das 1,4fache größeren Breite auf. Diese Verbreiterung gegenüber den Normalgliedern führt zu einer Reduzierung des spezifischen Flächen­ druckes bei der Kraftübertragung, so daß diese Kuppelglieder verschleißfester sind. Jeder Flansch weist zweckmäßigerweise vier Löcher und vorzugsweise eine Paßfeder­ verbindung aufweist. Dies begünstigt eine wirksame und feste Verschraubung beider Teile.
Will man die Mitnehmerflügel und das Kuppelglied schonen, so kann es zweck­ mäßig sein, die Durchgangsschrauben der Schraubanschlüsse als Sollbruchstelle auszu­ bilden. Dann werden die Durchgangsschrauben zerstört, während die Mitnehmerflügel und das Kuppelglied unversehrt bleiben. Die Länge der Flansche wird kurz gehalten, um einen freien Durchgang des Kettenbandes selbst in stark abgelenkten Rinnen­ abschnitten mit geschlossenem Untertrum zu gewährleisten.
Für Notlaufsituationen kann es zweckmäßig sein, das Kuppelglied als Ketten­ schloß auszubilden. Aufgrund des zur Verfügung stehenden größeren Volumens ergeben sich vielfältige Lösungsmöglichkeiten.
Die Erfindung kann auch bei Doppelmittenkettenbändern problemlos verwirklicht werden, da dann ein beide Kettenstränge verbindendes Doppelkuppelglied vorgesehen ist. Dabei ist denkbar, daß es sich um ein Bauteil handelt. Denkbar ist es aber auch, zwei einfache Kuppelglieder durch eine entsprechende Klammer o. ä. so zusammen­ zufassen, daß beide wiederum eine Einheit bilden, die aber auch einen getrennten Ein­ satz später wieder ermöglichen. Durch das Zusammenkoppeln zweier Kuppelglieder kann bei entsprechender Ausbildung eine Reduzierung des Kettenabstandes erreicht werden, durch eine entsprechende Ausbildung als Doppelkuppelglied eine weitere Ver­ ringerung, so daß sich die Kurvengängigkeit verbessert, was gerade bei Rückschleifen u. a. sich vorteilhaft auswirkt. Eine noch kleinere Kettenteilung ist insbesondere dann einzuhalten, wenn bei Einsatz eines Doppelkuppelgliedes als Kuppelglied auch die übri­ gen Horizontalglieder als Baueinheit ausgebildet sind. Hierdurch kann der Kettenmitten­ abstand noch einmal um das 1,33fache verringert werden, wobei aufgrund der Tatsa­ che, daß Kettenrisse vorwiegend nur im Bereich des Kettenbuges auftreten, wo die Verformungen aus der Biegebeanspruchung 4-5mal größer sind als die aus Zugbean­ spruchung in den Schenkeln, bei den horizontalen Kettenglieder der Querschnitt des mittleren Schenkels gegenüber dem der äußeren Schenkel nicht verdoppelt wird, son­ dern nur um das ca. 1,5fache. Es ergeben sich somit sogenannte quervermaschte Aus­ führungen, die weitere Inovationen ermöglichen. Das Kettenrad ist zweckmäßig wegen des engen Kettenmittenabstandes mit mittleren Blockzähnen auszurüsten. Der Kettenbug der horizontalen Kuppel- und Doppelglieder ist im mittleren Bereich zweckmäßig als Flachbug auszubilden und nur zu den Enden pfeilförmig abzuwinkeln, so daß auch an den Blockzähnen optimale Übertragungsflächen geschaffen werden, so daß an den äuße­ ren Zahnkränzen die bekannten Vorteile des Pfeilkopfes erhalten bleiben.
Nach einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, daß die Querrippe als Zahnstock ausgebildet ist, so daß im Zusammenspiel mit dem Kettenrad die Kraftübertragung an den balligen Übertragungsflächen der Pfeilköpfe und an den Zahnstöcken erfolgt, wo­ durch vorteilhafterweise eine Kraftverteilung erreicht wird. Es ist selbstverständlich, daß dieser Zahnstock an Stelle der auch als Reinigungselement wirkenden Querrippen bei allen anderen Ausführungen vorgesehen werden kann.
Weiter vorne ist bereits darauf hingewiesen worden, daß zur Entlastung der Befestigungsschrauben Mitnehmerflügel mit Krallen ausgerüstet werden können, um so die Schrauben vor schweren Zugkräften zu schützen. Bei einem generellen Wechsel der Laufrichtung müssen diese Krallen gewechselt bzw. die gesamten Mitnehmerflügel ausgetauscht und gedreht werden. Anstatt der beidseitig vorgesehenen Flansche an den Kuppelgliedern ist es auch möglich, die Kuppelglieder mit einer in Förderrichtung ver­ laufenden T-förmigen Führungskralle mit ebenfalls in Förderrichtung verlaufender Durchgangsbohrung und die Mitnehmerflügel mit damit korrespondierend geformten Führungsschuhen und Durchgangsschraube auszurüsten. Über die Durchgangsschraube ist eine formschlüssige Verspannung aller Teile zu erreichen, wobei der Führungsschuh aus Gesenkschmiedestücken gebildet sein kann, die an den Mitnehmerflügel an­ geschweißt werden. Bei einer solchen Version wird im Vergleich zur Ausführung des Kuppelgliedes mit Flanschen durch die Reduzierung der Schrauben von acht auf zwei Stück pro kompletten Mitnehmer und vor allem wegen der besseren Zugängigkeit der Schraubverbindungen durch Verlegung von Quer- in Längsrichtung die Montage und Demontage wesentlich vereinfacht. Bei einem generellen Richtungswechsel werden die Mitnehmerflügel nach ihrer Demontage durch Wenden oder gegenseitiges Vertauschen in die neue Position gebracht und von der anderen Seite auf die Führungskralle des vollsymmetrischen Kuppelgliedes aufgeschoben und verschraubt.
Führungsschuh und Führungskralle sind mit einem in Förderrichtung liegenden Anschlag versehen, so daß beim Aufschieben immer ein gleichmäßiger und richtiger Sitz gewährleistet ist.
Zur Erreichung einer Förderrichtungsunabhängigkeit der Mitnehmer ist es mög­ lich, daß der Mitnehmerflügel rechtwinklig zur Förderrichtung symmetrisch geteilt ausgebildet ist und zusätzlich am äußeren Ende über eine zweite Durchgangsschraube verfügt. Damit wird zwar eine zweite Schraube benötigt, immerhin aber noch weniger als bei der Flanschausbildung.
Zur Verbindung mehrerer derartiger Kuppelglieder ist eine führungsschuhartige Spannklammer bei Doppelmittenkettenbändern vorgesehen ist, die die Führungskrallen benachbarter Kuppelglieder zusammenfassend ausgebildet ist. Durch diese Spannklam­ mer kann auf einfache und zweckmäßige Weise auch eine derartige Gliederkette zu einer Doppelmittenketten erweitert werden. Die führungsschuhartige Spannklammer führt somit zu einer durch Verschraubung festen Steckverbindung.
Eine weitere Ausbildung ist die, bei der die Kuppelglieder mit einer Krallen­ pratze ausgestattet sind, die außerhalb der Breite des Kettenradkranzes liegt und mit einer dem Mitnehmerflügel zugeordneten und die Krallenpratze teilweise einfassend ausgebildeten Arretierungskralle korrespondiert und über in Förderrichtung verlaufende Durchgangsschrauben verspannbar sind. Auch hier sind die Durchgangsschrauben gut zugängig, da sie in Längsrichtung angeordnet sind. Die Kettenbüge der Kuppelglieder sind um das 1,4fache breiter als die Pfeilköpfe der normalen Kettenglieder, da sie sich über die gesamte Kettenradbreite erstrecken, so daß durch die größere Kontaktfläche ein wesentlich geringerer Flächendruck im Zusammenspiel mit dem Kettenrad resultiert und folglich die Kuppelglieder sich im Vergleich mit allen anderen Kettenglieder durch geringeren Verschleiß und längere Standzeit unterscheiden und auszeichnen. Das Kup­ pelglied in seiner Gestaltung mit den Krallenpratzen und dem Zahnstock wie auch die Mitnehmerflügel helfen in ihrer Gestaltung mit den Arretierungskrallen und den Ein­ senkungen für die Schraubenköpfe werden komplett im Gesenk geschmiedet, so daß bis auf das Bohren der Durchgangslöcher jegliche mechanische Bearbeitung entfällt. Auch hier ist eine Verwirklichung eines Doppelmittenkettenbandes denkbar, indem die beiden Kettenstränge durch eine zweiteilige Spannklammer, die mit ihren überwurfartigen Ge­ genkrallen und ihrer einfachen Verschraubung eine allseitige Arretierung bewirkt, ein­ ander auf Kettenmittenabstand gefesselt werden. Eine weitere Reduzierung des Ketten­ mittenabstandes wird erreicht, indem die Kuppelglieder im Bereich der Krallenpratzen eine halbkreisförmige, eine durchgehende Längsnut ergebende Vertiefung aufweisen. Durch diese Formgebung wird ermöglicht, daß die Kuppelglieder beider Kettenstränge sich auf Stoß berühren und mit ihren halbkreisförmigen Nuten ein Durchgangsloch für die Befestigungsschraube bilden, die die Spannklammern zusammenzieht und über das Krallenpratzensystem die beiden Kettenstränge fesselt. Die Durchgangslochbildung durch Aneinandersetzung zweier Teile vollzieht sich auch an der Verbindungsstelle des Kuppelgliedes mit den Mitnehmerflügeln und bewirkt dort, daß die Durchgangsschraube mehr in den Schwerpunktbereich der Krallenverbindung wandert und folglich die Fe­ stigkeit der Verbindung durch Verringerung der Sprengmomente beträchtlich verstärkt.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß unter Beibehaltung der Vorteile bekannter Gliederketten hier auf das Nachteil behaftete schwache Herzstück der Mitneh­ mer verzichtet werden kann, indem das entsprechende Horizontalglied als integriertes Kuppelglied ausgebildet ist. Damit verbunden ist zugleich die Möglichkeit, die einzel­ nen Mitnehmerflügel leichter ausbauen zu können, wobei von Vorteil ist, daß diese wesentlich kürzer sind, so daß wirklich mit den vorhandenen Öffnungen in Förderrin­ nen Austauscharbeiten am Mitnehmer vorgenommen werden können. Dies wird noch dadurch unterstützt, daß für die Befestigungspratzen Durchgangsschrauben verwendet werden, die leicht und sicher zugänglich sind, so daß auch unter ungünstigsten Bedin­ gungen und bei gespannter Kette der einzelne Mitnehmerflügel oder eben auch beide gelöst und ausgetauscht werden können, wenn sich dies als notwendig erweist. Nach wie vor können auch aufgetretene Verklankungen beseitigt werden, wobei diese aller­ dings aufgrund der besonderen Ausbildung der Gliederkette und des Mitnehmers we­ sentlich seltener auftreten werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Stahlgliederkette mit Kuppelglied und Mitnehmerflügeln,
Fig. 2 eine Vorkopfansicht des Mitnehmers mit Stahlgliederkette,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Stahlgliederkette mit zwei Kuppelgliedern, die miteinander verbunden sind,
Fig. 4 eine Vorkopfansicht im Schnitt,
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform der Stahlgliederkette mit Kup­ pelgliedern in Form eines Doppelmittenkettenbandes,
Fig. 6 eine Vorkopfansicht, teilweise im Schnitt nach Fig. 5 und
Fig. 7 eine Teilansicht eines Längsschnittes durch eines der Ket­ tenstränge.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen eine Ausführung, bei der die Stahlgliederkette bzw. das entsprechende Horizontalglied in Form eines Kuppelgliedes in den Mitnehmer 11 inte­ griert ist. Ein derartiger Mitnehmer kann auch bei Zug durch die Inspektionsluken ein- und ausgebaut werden, was an Hand der weiteren Erläuterung deutlich wird. Je nach Situation werden bei der Reparatur aufwendige Operationen wie Hängkettefahren und Wiederspannen des Kettenbandes, Anheben des Kettenhandes im Bereich der Mitneh­ mer, Trennen und Verbinden des Kettenbandes oder Heraus- und Hereinfähren des Kettenbandes im Ober- und/oder Untertrum eingespart, was ansonsten mit erheblichem Zeitaufwand verbunden ist.
Der komplette Mitnehmer 11 besteht nun neben dem Kuppelglied 32 aus den beiden Mitnehmerflügeln 40, 41, so daß sich für den Einsatz die Anschaffungskosten reduzieren, zumal die Länge der neuen Gesenkschmiedestücke gegenüber den bekannten Ausführungen um mehr als die Hälfte kürzer und leichter und somit schmiedefreundli­ cher wird. Durch die Integrierung des Kuppelgliedes 32 in den Mitnehmer 11 mit sei­ nen beiden Mitnehmerflügeln 40, 41 erreicht man einen besonders festen Sitz der Mit­ nehmerflügel, wobei nach der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 seitlich an den Kuppelgliedern Befestigungspratzen 33, 34 mit einem Schraubanschluß 35 vorgesehen sind. Sowohl an der Befestigungspratze 33 wie auch 34 ist ein Flansch 36 wie auch am Mitnehmerflügel 40, 41 ein Flansch 38 vorgesehen. Die miteinander korrespondieren­ den Berührungsflächen 37, 39 sichern den festen Sitz der Mitnehmerflügel 40, 41 an den Befestigungspratzen 33, 34 bzw. am Kuppelglied 32. Über insgesamt acht Durch­ gangsschrauben 42, die in die entsprechenden Löcher 43 der Befestigungspratzen 33, 34 eingeführt werden, ist eine wirksame Festlegung der Mitnehmerflügel 40, 41 erreich­ bar. Durch den festen Sitz der Mitnehmer an der Kette entfallen auch Schäden an der Stahlgliederkette 1 selbst, die ansonsten durch Schlackern, Rutschen und Verkanten in Form von Riefen und Kerben auftreten würden. Nicht zuletzt wird durch den Fortfall des mittigen Herzstückes bei bekannten Mitnehmern die schwächste und bruchanfälligste Stelle beseitigt. Außerdem wird durch Fortfall und durch Ersatz durch das Kuppelglied 32 ein besseres Zusammenspiel von Kettenrad und Stahlgliederkette 1 erreicht, da der Stampf- und Verdichtungseffekt der in ihrer Form stumpfen Kettenbügel und Klemm­ brücken beim Stand der Technik entfällt.
Erkennbar ist bei Fig. 1 die die seitlichen Befestigungspratzen 33, 34 versteifen­ de Querrippe 44. Diese Querrippe 44 schabt gleichzeitig die Rinnentröge im mittleren Bereich von Anbackungen frei und wirkt im Bereich des Kettenrades vorteilhaft, weil über die besonders ausgebildeten Querrippen 44 Anbackungen in den Zahnlücken besei­ tigt werden können.
Zur Sicherung der Mitnehmerflügel 40, 41 ist nach Fig. 1 eine Kralle 45 vor­ gesehen. Weiter kann zur allgemeinen Verstärkung eine Paßfederverbindung 46 vor­ gesehen sein.
Die Kuppelglieder 32 weisen zu beiden Seiten je einen über die Kettenbreite kragenden Flansch 36 auf, wobei die Querrippe 44 das Kuppelglied über die Längsachse wie schon erwähnt biegesteifer macht und beide Flansche 36 miteinander verbindet. Auch hier sind die Kuppelglieder wie bei anderen Kettenglieder als stumpfwinklige, vorzugsweise unter 130° verlaufende Pfeilköpfe 20 mit balligen Übertragungsflächen aufweisend ausgebildet, wobei die Pfeilköpfe 20 die volle Kettenradbreite ausnutzend um das 1,4fache breiter sind als die Pfeilköpfe von Normalgliedern. Hierdurch wird der spezifische Flächendruck bei der Kraftübertragung im Kettenrad reduziert, so daß die Kuppelglieder 32 verschleißfester sind.
An Hand der horizontalen Kettenglieder 2, 4 wird die hier besonders ausgebilde­ te Stahlgliederkette 1 näher erläutert. Dabei ist zunächst einmal darauf hinzuweisen, daß die Horizontalglieder 2, 4 und Vertikalglieder 3, 5 im Kettenstrang 6 grundsätzlich die gleiche Ausbildung aufweisen. Lediglich das in den Mitnehmer 11 integrierte Ketten­ glied ist als Kuppelglied 32 ausgebildet.
Die Gliedschenkel 7, 8 der Horizontal- und Vertikalglieder 2-5 weisen recht­ eckigen Querschnitt auf, was Fig. 2 entnommen werden kann. Die Kettenbüge 9, 10 sind vom Scheitelpunkt 14 ausgehend mit Abrundungen 15 versehen, um so optimale Übertragungsflächen 21, 22 zu schaffen. Auch der Pfeilkopf 20 hat eine besondere Form, wobei durch die Abrundungen 15 bis zur Bruchstelle 16 hin und auch weiter eine insgesamt wesentlich stumpfwinkligere Form geschaffen ist. Im Scherbruchbereich der Gliedrundung ist der Kettenbug um ca. 3 mm dicker. Durch diese Formgebung werden nicht nur eine höhere Bruchkraft der Kette erreicht und die Belastung der Kettenradzäh­ ne gegenüber Keilkräften erheblich reduziert, sondern auch die Lebensdauer der Kette wird beträchtlich verlängert, da die Verschleißzugabe am pfeilkopfartigen Kettenbug 9, 10 im Bereich der Angriffsflächen für das Kettenrad progressiv anwächst, so daß selbst nach erhöhtem Verschleiß immer noch die Bruchkraft der zugehörigen Normkette er­ reicht wird. Auch das Kuppelglied 32 weist diese grundsätzliche Form auf, wie Fig. 1 verdeutlicht. Die Kette ist damit von Glied zu Glied in vertikaler und horizontaler Rich­ tung vorteilhafterweise nur um ±100° zur Längsachse verschwenkbar, woraus eine Zwangszentrierung der einzelnen Kettengelenke resultiert und darüber hinaus ein Ver­ schwenken in die Gegenrichtung nicht mehr möglich ist, so daß sich verriegelnde Ver­ klankungen nicht mehr vorkommen. Vorteilhaft ist weiter, daß durch die Beseitigung der durch scharfe Einkerbungen gebildeten Anschlagflächen im Bereich der Rundung 17 die Festigkeit der Kette nicht mehr beeinträchtigende schädliche Kerbwirkungen durch einen gleichförmigen Übergang auftreten können.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform und gleichzeitig die Möglichkeit, mit den beschriebenen Kuppelgliedern 32 auch Doppelmittenkettenbänder 25 zu verwirklichen. Erkennbar ist, daß über die Spannklammer 58 zwei Kuppelglieder 32, 32′ miteinander lösbar verbunden sind. Zur Verbindung dienen bei der Ausführung nach den Fig. 3 und 4 T-förmige Führungskrallen 49 mit Durchgangsbohrungen 50, die beidseitig den Kuppelgliedern 32, 32′ zugeordnet sind und den Mitnehmerflügeln 40, 41 zugeordnete Führungsschuhe 51 und Durchgangsschrauben 52. Insbesondere Fig. 4 verdeutlicht die besondere Ausbildung dieser Teile, wobei auch der Aufbau der Spannklammer 58 deutlich wird.
Abweichend von der Ausbildung nach den Fig. 1 und 2 sind hier nur jeweils zwei Durchgangsschrauben 52 vorgesehen, die in Förderrichtung sich erstreckend an­ geordnet sind und damit wesentlich leichter zu lösen und anzuziehen sind. Über einen Anschlag 53 ist ein immer gleicher und sicherer Sitz beim Ineinanderschieben der T-förmigen Führungskralle 49 und des Führungsschuhes 51 gewährleistet.
Während nach Fig. 3 die Mitnehmerflügel 40, 41 nur in eine Förderrichtung einsetzbar sind, zeigen die Fig. 5 und 6 eine in beide Förderrichtungen einsetzbare Ausführung dieser Mitnehmerflügel 40, 41. Sie sind geteilt ausgebildet und weisen zusätzlich zur Durchgangsschraube 52 am äußeren Ende 55 eine weitere Durchgangs­ schraube 56 auf. Die Figuren verdeutlichen, daß auf diese Art und Weise ein derartiger Mitnehmerflügel 40, 41 bzw. einen Mitnehmer 11 zusammengesetzt werden kann und zwar unter Einschluß des Kuppelgliedes 32 bzw. der Kuppelglieder 32, 32′.
Auch Fig. 5 und Fig. 6 sowie Fig. 7 zeigen eine weitere Ausführungsform in sofern, als hier den Kuppelgliedern 32, 32′ Krallenpratzen 59 und den Mitnehmerflü­ geln 40, 41 Arretierungskrallen 60 zugeordnet sind, die miteinander korrespondierend geformt und ausgebildet sind, so daß damit entsprechende Mitnehmer 11 komplettiert werden können. Auch hier wird jeweils nur mit einer Durchgangsschraube 61 gearbei­ tet, wobei über geeignete Spannklammern 58 erreicht wird, daß die Arretierungskrallen 60 sich fest an die Krallenpratzen 59 anlegen und so die Verbindung herstellen.
Zusätzlich sind Zahnstöcke 48 vorgesehen, die ergänzend oder zusätzlich zu den Querrippen 44 ausgebildet sein können.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (20)

1. Gliederkette für Fördersysteme, insbesondere für den Einsatz im unter­ tägigen Berg- und Tunnelbau mit ineinandergreifenden Vertikal- und Horizontalgliedern (2, 3, 4, 5), von denen im vorgegebenen Abstand im Kettenstrang (6) angeordnete Horizontalglieder (2, 4) seitlich Anschläge für Mitnehmer (11) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die im Mitnehmerabstand angeordneten Horizontalglieder (2, 4) als Integrationsteil des Mitnehmers (11) ausgebildete Kuppelglieder (32) ausgebildet sind und daß die An­ schläge die Form von Befestigungspratzen (33, 34) aufweisen, die mit Schraubanschlüs­ sen (35) für die den Mitnehmer (11) mitbildenden Mitnehmerflügel (40, 41) ausgestattet sind.
2. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Kuppelglieder (32) und/oder Horizontalglieder (2, 4) bei einem Doppelmittenkettenband (25) miteinander verbunden oder Einheit ergebend ausgebildet sind.
3. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied (32) mit einer schmalen, die seitlichen Befestigungspratzen (33, 34) versteifenden Querrippe (44) ausgestattet ist.
4. Gliederkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (44) in die Zahnlücken des Kettenrades eingreifend nach außen messerartig auslaufend ausgebildet sind.
5. Gliederkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (44) als ballige Zahnstöcke ausgebildet, vorzugsweise im Wechsel mit den messerartigen Querrippen vorgesehen sind.
6. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) und die Mitnehmerflügel (40, 41) miteinander korrespondie­ rend ausgebildete, entsprechend vorstehende und mit in Förderrichtung verlaufenden Berührungsflächen (39) ausgerüstete Flansche (36, 38) mit den Schraubanschlüssen (35) aufweisen.
7. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (36) zusätzlich oder ergänzend zu den Schraubanschlüssen (35) mit einem oder zwei den gegenüberliegenden Flansch (38) teilweise umfassenden Krallen (45) ausgestattet sind.
8. Gliederkette nach Anspruch 1 bis Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) unter 130° verlaufende Pfeilköpfe (20) mit balligen Über­ tragungsflächen (21, 22) und einer gegenüber normalen Gliedern um das 1,4fache größeren Breite aufweisen.
9. Gliederkette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flansch (36, 38) vier Löcher (43) und vorzugsweise eine Paßfederverbindung (46) aufweist.
10. Gliederkette nach Anspruch 1 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsschrauben (42) der Schraubanschlüsse (35) als Sollbruchstelle ausge­ bildet sind.
11. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied (32) als Kettenschloß ausgebildet ist.
12. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Doppelmittenkettenband (25) ein beide Kettenstränge verbindendes Dop­ pelkuppelglied vorgesehen ist.
13. Gliederkette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einsatz eines Doppelkuppelgliedes als Kuppelglied (32) auch die übrigen Hori­ zontalglieder (2, 4) als Baueinheit ausgebildet sind.
14. Gliederkette nach Anspruch 3 bis Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippe (44) als Zahnstock (48) ausgebildet ist.
15. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) mit einer in Förderrichtung verlaufenden T-förmigen Füh­ rungskralle (49) mit ebenfalls in Förderrichtung verlaufender Durchgangsbohrung (50) und die Mitnehmerflügel (40, 41) mit damit korrespondierend geformten Führungs­ schuhen (51) und Durchgangsschraube (52) ausgerüstet sind.
16. Gliederkette nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsschuh (51) und Führungskralle (49) mit einem in Förderrichtung liegenden Anschlag (53) versehen sind.
17. Gliederkette nach Anspruch 1 bis Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerflügel (40, 41) rechtwinklig zur Förderrichtung symmetrisch geteilt ausgebildet ist und zusätzlich am äußeren Ende (55) über eine zweite Durchgangs­ schraube (56) verfügt.
18. Gliederkette nach Anspruch 2, Anspruch 12 und Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine führungsschuhartige Spannklammer (58) bei Doppelmittenkettenbändern (25) vorgesehen ist, die die Führungskrallen (49) benachbarter Kuppelglieder (32) zusam­ menfassend ausgebildet ist.
19. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) mit einer Krallenpratze (59) ausgestattet sind, die außerhalb der Breite des Kettenradkranzes liegt und mit einer dem Mitnehmerflügel (40, 41) zu­ geordneten und die Krallenpratze teilweise einfassend ausgebildeten Arretierungskralle (60) korrespondiert und über in Förderrichtung verlaufende Durchgangsschrauben (61) verspannbar sind.
20. Gliederkette nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) im Bereich der Krallenpratzen (59) eine halbkreisförmige, eine durchgehende Längsnut ergebende Vertiefung aufweisen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN105800333A (zh) * 2016-05-19 2016-07-27 宜都思迈得机械电气有限公司 粮仓专用卸粮机
CN114275460A (zh) * 2021-12-20 2022-04-05 山东华联矿业股份有限公司 一种开采输送机械用金属刮板

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