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DE19610933A1 - Gliederkette mit Pfeilkopf - Google Patents

Gliederkette mit Pfeilkopf

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Publication number
DE19610933A1
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DE
Germany
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Withdrawn
Application number
DE19610933A
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English (en)
Inventor
Reinold Krohm
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ADAM UDO MASCHINENFABRIK
Original Assignee
ADAM UDO MASCHINENFABRIK
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Filing date
Publication date
Application filed by ADAM UDO MASCHINENFABRIK filed Critical ADAM UDO MASCHINENFABRIK
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Priority to DE1997108099 priority patent/DE19708099A1/de
Publication of DE19610933A1 publication Critical patent/DE19610933A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/04Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors for moving bulk material in open troughs or channels
    • B65G19/06Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors for moving bulk material in open troughs or channels the impellers being scrapers similar in size and shape to the cross-section of the trough or channel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G19/20Traction chains, ropes, or cables
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C29/04Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains

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Description

Die Erfindung betrifft eine Gliederkette für Förderer- oder Gewinnungssysteme, insbesondere Stahlgliederkette für den Einsatz im untertägigen Berg- und Tunnelbau mit ineinandergreifenden, aus zwei parallelen Gliedschenkeln und gleichausgebildeten und sie verbindenden Kettenbügen bestehenden Vertikal- und Horizontalgliedern, von denen die Kettenbüge beim Durchlaufen durch das Kettenrad kraftübertragend und von denen die Gliedschenkel den Anschluß der Mitnehmer begünstigen geformt sind.
Derartige Gliederketten sind insbesondere im untertägigen Bergbau für eine störungsfreie Gewinnung und Förderung sehr wichtig. In der Praxis hat sich herausge­ stellt, daß mit wachsender Kettengröße und folglich zunehmendem Gewicht diese Ketten "träger" geworden sind und sich in ihrem Bewegungsverhalten, insbesondere in den Rinnen- und Hobelführungen erheblich verschlechtert haben. Diese Schwerfälligkeit der Gliederketten nimmt negativen Einfluß auf die Widerstandsbeiwerte des Systems, wo­ durch derart hohe Antriebsleistungen resultieren und das Verhältnis vom Aufwand zum Nutzen eigenflich in Frage steht. Nachteilig bei diesen bekannten Gliederketten sind zu viele Freiheitsgrade zwischen den ineinandergreifenden Kettengliedern. Bei kleinerer Nenndicke ergibt sich zwar bei freiliegenden leichten Strängen ein perlender Bewe­ gungsablauf, was bei Führung in Rinnentrögen und insbesondere im geschlossenen Untertrum von Nachteil ist, weil bei Hängkette Verklankungen auftreten, die zu mecha­ nischen Beschädigungen führen, weil die versprungenen Kettenglieder nicht nur ein Schieflaufen der Mitnehmer verursachen, sondern auch durch Verstarrung in Richtungen schädlich belastet werden, die von der eigentlichen Zugrichtung abweichen. Die zwangsläufige Folge sind Kettenrisse, wobei die Stränge dermaßen durch Rückschlag auseinanderspringen, daß Verklankungen, Verschachtelungen, Schlaufenbildung, Ver­ knotungen und Verklemmungen auftreten, die insbesondere im geschlossenen Untertrum von Kettenförderern solche Wirrnisse verursachen, daß sie kaum und wenn nur mit Hilfe schwerer Zuggerate wieder behoben werden können.
Um die schädlichen Freiheitsgrade von Rundstahlketten in Funktion mit Förde­ rern einzuschränken, sind seit langem Steggliederketten u. ä. bekannt, die jedoch nur eine geringe Stauchbarkeit in Längsrichtung anstreben und daher den Verklankungs­ effekt nicht beheben. Mit der sogenannten verstärkten Flachbugkette ist versucht wor­ den, die Raumbeweglichkeit durch Begrenzung der vertikalen Kettenglieder ein­ zuschränken, wodurch die Kette in der vertikalen Ebene zwar um 180° umlenk- und antreibbar bleibt, in der horizontalen Ebene jedoch diese Fähigkeit verliert und darüber hinaus aufgrund der Anschlagbegrenzungen für die vertikalen Kettenglieder durch Bri­ kettierungen zu einer Verstarrung neigt und folglich dadurch auch noch die vorgegebene eingeschränkte Kurvengängigkeit verlieren kann. Das träge Bewegungsverhalten schwe­ rer Rundstahlketten, die systembedingt nachteilhafterweise auch mit den Freiheitsgraden leichterer Ketten ausgestattet sind, wird durch die innere Reibung und Verkantungs­ effekte in allen nur denkbar möglichen Lagen hervorgerufen, so daß durch das Verhar­ rungsvermögen selbst einfache Verklankungen verklemmen und nicht ohne großen Auf­ wand aufgelöst werden können. Um die engen Untertrumme der herkömmlichen Förde­ rer bei höherer Bruchlast durchfahren zu können, sind schwerere Abarten der Rund­ stahlkette in Form einer Profil-, Flach-, Kombi-, Pfeilzahn-, Kompaktstütz- und Pfeil­ gliederkette bekannt, denen das träge Bewegungsverhalten aufgrund von zum Teil un­ runden Querschnitten in einem noch größeren Maße anhaftet, weil die Freiheitsgrade der Rundstahlkette uneingeschränkt übernommen worden sind. Lediglich bei der Kom­ paktstützkette, die ähnlich wie die Pfeilzahnkette durch unterschiedliche Horizontal- und Vertikalkettenglieder gekennzeichnet ist, wird die Bewegungsfreiheit der Horizontal­ glieder gegen Hochschlagen eingeschränkt, indem an den Schenkeln der Vertikalglieder Anschläge vorgesehen sind, wodurch die für den Transport und die Lagerung notwendi­ ge Bündelbarkeit der Kettenstränge aber stark beeinträchtigt wird. Um die Bruchkraft zu erhöhen, sind die Büge der Pfeilzahn-, der Pfeilglieder- und der Flachbugkette im Ver­ gleich zur normalen Rundstahlkette dimensionsmäßig stärker ausgebildet worden, wo­ durch es aber insbesondere bei Kettenrissen im Untertrum zu einem Gewirr von schwer auflösbaren Verdrillungen zwischen den verdreht ineinandergreifenden Kettenglieder kommen kann, wenn die Bewegungsfreiheit nicht von vornherein durch entsprechende Formgebung eingeschränkt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gliederkette zu schaffen, die ein einwandfreies Umlenken auf dem Kettenrad, zugleich aber eine einfache Bünde­ lung zuläßt, ohne Gefahr von Verklankungen bei eventuell auftretenden Kettenrissen und die mit einfach zu montierenden Mitnehmern ausrüstbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Scheitelpunkt des Kettenbuges mit einem über äußere Abrundungen in seiner Breite vergrößerten Quer­ schnitt verfügend ausgebildet ist, daß der Querschnitt über der Nenndicke der Stahl­ gliederkette liegt und bis zur 25-30° aus dem Scheitelpunkt liegenden Bruchstelle sich mit gleichem Breitenzuschlag gleichförmig vergrößernd und dann unter Wahrung der Pfeilform in die Gliedschenkel, die einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, überge­ hend ausgebildet ist.
Mit einer derart ausgebildeten Gliederkette können bei Beibehaltung der Vorteile der Gliederketten gemäß Stand der Technik die beschriebenen Nachteile vermieden werden. Die Gliederkette ist von Glied zu Glied in vertikaler und horizontaler Richtung vorteilhafterweise nur um ± 100° zur Längsachse verschwenkbar, woraus eine Zwangs­ zentrierung der einzelnen Kettengelenke resultiert und darüber hinaus ein Verschwenken in die Gegenrichtung nicht mehr möglich ist, so daß sich verriegelnde Verklankungen nicht mehr vorkommen und die Kette durch einfaches Ziehen in ideale Position gebracht werden kann. Durch die Vergrößerung der Querschnitte des Kettenbuges wird ohne Veränderung der Nenndicke und der Gliedbreite sowie unter dem vorteilhaften Einfluß der Gefügeverdichtung bei Gesenkschmiedestücken mehr als die Bruchkraft der nächst größeren Normkette erreicht. Durch die pfeilförmige stumpfwinklige Anstellung des Kettenbuges resultiert gegenüber der konventionellen Gliedform nicht nur eine größere Biegesteifigkeit, sondern auch eine Verschleißzugabe vor allem im Bereich der An­ griffsflächen für das Kettenrad, so daß höhere Standzeiten erreicht werden und auch nach erhöhtem Verschleiß immer noch die Bruchfestigkeit der zugehörigen Normkette vorherrscht.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Umkreis der rechteckigen Gliedschenkel bei gleicher Nenndicke größer ausgebildet ist als die innere Breite der Vertikal- und Horizontalglieder. Damit sind optimal auf die Kettenbüge abgestellte Gliedschenkel vorgegeben, die insgesamt die optimale Aufnahme von Kräften sicherstellen.
Unter Vermeidung nachteiliger scharfer Einkerbungen sieht die Erfindung weiter vor, daß die innere, etwa halbkreisförmige Rundung des Kettenbuges in der Stirnwin­ kelzone von 55-90° zu beiden Seiten des Vertikal- oder Horizontalgliedes auf die beiden kleinen Eckradien des rechtwinkligen Schenkelquerschnittes unter gleichförmiger Reduzierung übergehend ausgebildet ist. Durch diese Beseitigung der durch scharfe Einkerbungen gebildeten Anschlagflächen wird die die Festigkeit der Kette beeinträchti­ gende schädliche Kerbwirkung durch einen gleichförmigen Übergang behoben.
Eine besonders vorteilhafte und zweckmäßige Ausbildung der einzelnen Ketten­ glieder ist die, bei der die Kettenbüge als stumpfwinklige, vorzugsweise unter 130° verlaufende Pfeilköpfe mit balligen Übertragungsflächen in Form eines Halbkreises mit großem Stirnradius ergebend ausgebildet sind. Durch den pfeilförmigen Kettenbug grei­ fen die Horizontalglieder unter fließendem Effekt in die Kettenradtaschen ein, so daß Widerstände in Form von Fördergut unter Scherenwirkung leichter überwunden werden und sich wie bei einer Pfeilverzahnung ein geschmeidigerer Bewegungsablauf ergibt. Die balligen Übertragungsflächen verbessern den Einzieheffekt der Horizontalglieder indem aufgrund einer besseren Schmiegung zwischen Kette und Rad der Kontaktdruck sich erheblich verringert. Die balligen halbkreisförmigen Übertragungsflächen können weiter die Kettenradzähne durch einen großen Radius am Zahnfuß erheblich verstärken, wie auch aufgrund größerer zusammenwirkender Krümmungsradien der Einlauf und der Sitz der Kette nach den "Hertzschen-Berührungsgesetzen" geringeren Flächenpressungen unterworfen ist. Die Kettenradfertigung kann durch die großen Zahnfußradien und die Pfeilform wesentlich vereinfacht werden. Die Möglichkeit, die Kettenglieder im Gesenk zu schlagen ergibt nicht nur volltragende Kettengelenke, die den schädlichen, teilungs­ vergrößernden Verschleiß hemmen, sondern es können auch durch die rechteckige Querschnittsform der Gliedschenkel optimale An- und Auflageflächen für den Sitz in der Radtasche sowie für den Lauf durch Hobelführungsschlitze und über Abstreifer vorgesehen werden, so daß die verschleißträchtigen Linienberührungen herkömmlicher Ketten entfallen. Der rechteckige Querschnitt der Gliedschenkel erleichtert außerdem das Anschließen von Mitnehmern, wie auch weiter hinten noch ergänzend erläutert wird. Durch den Verzicht der bogenförmigen Kettenbüge erübrigt sich das bisher not­ wendige Biegen der Stahldrähte. Damit entfallen die auf das derzeitige Fertigungsver­ fahren zurückgehenden Ungenauigkeiten und die durch die geringer Biegesteifigkeit hervorgerufene zusätzliche Formveränderung der Kettenbüge unter Last, so daß ein besseres Zusammenspiel mit dem Kettenrad und optimalere Zahnflankenanlagen, ins­ besondere durch die Pfeilköpfe an den Kettenbügen erreicht werden und so die Ver­ schleißerscheinungen, wie Abplattungen und entenbürzelartige Auswaschungen entfal­ len. Die Gleichheit der Horizontal- und Vertikalglieder ermöglicht den Einsatz der er­ findungsgemäßen Gliederkette sowohl als Hobelkette wie auch als Fördererkette, die den Wirbeleffekt beherrschend siebenmal wendbar ist, woraus wesentlich längere Stand­ zeiten und auch Mehrfacheinsätze resultieren. Die stumpfwinklige Form der pfeilförmi­ gen Kettenbüge verringert die Keilkräfte und die Spitzenbildung an den Pfeilschwänzen der die Kettentasche bildenden Kettenradzähne, so daß auch die Kettenräder höhere Standzeiten erreichen.
Eine Verbesserung der Verbindung der Kettenglieder mit den Mitnehmern wird dadurch erreicht, daß die Gliedschenkel mit einer den Schenkelquerschnitt reduzieren­ den Kurzzarge ausgerüstet sind. Diese besondere Ausbildung ermöglicht eine schlacker­ freiere Verbindung. Zur Vermeidung von Stabilitätsproblemen kann es dabei zweck­ mäßig sein, die Gliedschenkel im Bereich der Kurzzarge über einen Quersteg zu verbin­ den. Indem die Zarge in der Breite kleiner als die Nenndicke der Kette ist, bleibt die Sicherheit gegen Verklankung erhalten.
Eine besonders vorteilhafte, schlackerfreie und insgesamt günstige Kraftüber­ tragung ermöglichende Anordnung und Ausbildung der Mitnehmer ist die, bei der im Mitnehmerabstand als Kuppelglieder ausgebildete Horizontalglieder vorgesehen sind, die seitlich vorstehende Befestigungspratzen mit Schraubanschlüssen für zusätzlich von zwei Mitnehmerflügeln gebildeten Mitnehmer aufweisen. Bei einer derartigen Ausbildung bilden somit die jeweiligen Kuppelglieder gleichzeitig das Herzstück des Mitnehmers, d. h. sie werden in den Mitnehmer integriert. Die Mitnehmer rutschen und schlackern nicht mehr auf der Kette, dadurch entsteht weniger Reibverschleiß an der Kette. Auch das ständige Nachziehen der durch das Schlackern sich lösenden Schrauben entfällt. Im Taschengrund des Kettenrades eintauchende Kettenbügel oder Klammern sind nicht mehr vorhanden, so daß auch die schädlichen Stampfeffekte, Brikettierungen und Fein­ kohleverdrängungsprozesse, die hohe Widerstandsbeiwerte am Kettentrieb und am Ket­ tenstern aufreitende und mit erheblicher Schadensfolge überspringende Ketten verursa­ chen, entfallen. Die Auflageflächen am Kettenrad können verlängert werden, wodurch sich aufgrund der Geometrie auch eine stärkere Zahnform ergibt. Vorteilhaft ist weiter, daß der Mitnehmer durch die Bügelschrauben, die bisher notwendig waren, um die beiden Teile des Mitnehmers miteinander zu verbinden, nicht mehr geschwächt wird. Der Mitnehmer ist nicht mehr ein langes, teures und im Mittelquerschnitt äußerst schwaches Gesenkschmiedestück, sondern er besteht aus zwei unabhängig auswechsel­ baren gleichen Mitnehmerflügeln, wodurch nicht nur die Anschaffungskosten gesenkt werden, sondern auch bei einseitigen Beschädigungen nur die Hälfte ausgetauscht wer­ den muß, die beschädigt ist.
Vorteilhafterweise können bei Doppelmittenketten geringere Kettenmittenabstän­ de dadurch erreicht werden, daß die benachbarten Horizontalglieder bei einem Doppel­ mittenkettenband miteinander verbunden oder eine Einheit ergebend ausgebildet sind. Das bisherige Problem der Ungleichheit zusammenpassender langer Kettenstränge wird vorteilhaft entschärft. Außerdem wird der Traganteil der Ketten bei konkaver oder kon­ vexer Horizontallage des Förderers deutlich verbessert.
Vorteilhaft kann mit einer derartigen Gliederkette die Befestigungsart herkömm­ licher Mitnehmer dann übernommen werden, wenn die Horizontalglieder einer Förde­ rerkette pfeilkopfartige Kettenbüge und die Vertikalglieder zumindest im Anschluß­ bereich von Mitnehmern bogenförmige Kettenbüge aufweisen.
Zur Verstärkung des Kuppelgliedes ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß das Kuppelglied mit einer schmalen, die seitlichen Befestigungspratzen versteifenden Quer­ rippe ausgestattet ist. Diese die seitlichen Pratzen versteifenden Querrippen führen nicht nur zu einem Freischaben der Rinnentröge im mittleren Bereich, sondern sie ergeben auch Vorteile im Bereich des Kettenrades, weil aufgrund der schlanken Form hier Fein­ gut nicht in die Zahnlücken eingestampft und verdichtet wird. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Querrippen in die Zahnlücken des Kettenrades eingreifend nach außen messer­ artig auslaufend ausgebildet sind, weil dann durch die Messerwirkung sogar das Lösen vorhandener brikettierter Aufschichtungen möglich ist. Das Kettenrad wird somit prak­ tisch durch die Gliederkette gesäubert.
Ein weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß die Querrippen als ballige Zahnstöcke ausgebildet, vorzugsweise im Wechsel mit den messerartigen Querrippen vorgesehen sind. Diese ballige aus der Abwälzkinematik mit dem Kettenstern sich er­ gebende Ausbildung der Zahnstöcke unterstützt die balligen Übertragungsflächen der Pfeilköpfe oder Kettenbüge, wodurch eine Lastverteilung erreicht wird, die den Ver­ schleiß mindert und die Lebensdauer des Kettentriebes wesentlich erhöht.
Zur Verbindung der Kuppelglieder mit den seitlich anzuordnenden Mitnehmer­ flügeln sieht die Erfindung vor, daß die Kuppelglieder und die Mitnehmerflügel mitein­ ander korrespondierend ausgebildete, entsprechend vorstehende und mit in Förderrich­ tung verlaufenden Berührungsflächen ausgerüstete Flansche mit den Schraubanschlüssen aufweisen, wobei je eine Querrippe ober- und unterhalb des Nenndickenbereiches das Kuppelglied über die Längsachse biegesteifer macht und auch beide Flansche verstei­ fend verbindet. Durch die miteinander korrespondierend ausgebildeten Flansche ist die Möglichkeit gegeben, mit lediglich vier Schrauben eine wirksame Verbindung herzustel­ len.
Bei einseitig fördernden bzw. beaufschlagbaren Mitnehmern aber auch bei in beide Richtungen einsetzbaren ist es unter Umständen von Vorteil, wenn die Flansche zusätzlich oder ergänzend zu den Schraubanschlüssen mit einem oder zwei den gegen­ überliegenden Flansch teilweise umfassenden Krallen ausgestattet sind.
Die Kettenbüge der Kuppelglieder weisen wie bei den übrigen Kettenglieder unter 130° verlaufende Pfeilköpfe mit balligen Übertragungsflächen und einer gegen­ über normalen Gliedern um das 1,4fache größeren Breite auf. Diese Verbreiterung gegenüber den Normalgliedern führt zu einer Reduzierung des spezifischen Flächen­ druckes bei der Kraftübertragung, so daß diese Kuppelglieder verschleißfester sind. Jeder Flansch weist zweckmäßigerweise vier Löcher und vorzugsweise eine Paßfeder­ verbindung aufweist. Dies begünstigt eine wirksame und feste Verschraubung beider Teile.
Will man die Mitnehmerflügel und das Kuppelglied schonen, so kann es zweck­ mäßig sein, die Durchgangsschrauben der Schraubanschlüsse als Sollbruchstelle auszu­ bilden. Dann werden die Durchgangsschrauben zerstört, während die Mitnehmerflügel und das Kuppelglied unversehrt bleiben. Die Länge der Flansche wird kurz gehalten, um einen freien Durchgang des Kettenbandes selbst in stark abgelenkten Rinnen­ abschnitten mit geschlossenem Untertrum zu gewahrleisten.
Für Notlaufsituationen kann es zweckmäßig sein, das Kuppelglied als Ketten­ schloß auszubilden. Aufgrund des zur Verfügung stehenden größeren Volumens ergeben sich vielfältige Lösungsmöglichkeiten.
Die Erfindung kann auch bei Doppelmittenkettenbändern problemlos verwirklicht werden, da dann ein beide Kettenstränge verbindendes Doppelkuppelglied vorgesehen ist. Dabei ist denkbar, daß es sich um ein Bauteil handelt. Denkbar ist es aber auch, zwei einfache Kuppelglieder durch eine entsprechende Klammer o. ä. so zusammen­ zufassen, daß beide wiederum eine Einheit bilden, die aber auch einen getrennten Ein­ satz später wieder ermöglichen. Durch das Zusammenkoppeln zweier Kuppelglieder kann bei entsprechender Ausbildung eine Reduzierung des Kettenabstandes erreicht werden, durch eine entsprechende Ausbildung als Doppelkuppelglied eine weitere Ver­ ringerung, so daß sich die Kurvengängigkeit verbessert, was gerade bei Rückschleifen u. ä. sich vorteilhaft auswirkt. Eine noch kleinere Kettenteilung ist insbesondere dann einzuhalten, wenn bei Einsatz eines Doppelkuppelgliedes als Kuppelglied auch die übri­ gen Horizontalglieder als Baueinheit ausgebildet sind. Hierdurch kann der Kettenmitten­ abstand noch einmal um das 1,33fache verringert werden, wobei aufgrund der Tatsa­ che, daß Kettenrisse vorwiegend nur im Bereich des Kettenbuges auftreten, wo die Verformungen aus der Biegebeanspruchung 4-5mal größer sind als die aus Zugbean­ spruchung in den Schenkeln, bei den horizontalen Kettenglieder der Querschnitt des mittleren Schenkels gegenüber dem der äußeren Schenkel nicht verdoppelt wird, son­ dern nur um das ca. 1,5fache. Es ergeben sich somit sogenannte quervermaschte Aus­ führungen, die weitere Inovationen ermöglichen. Das Kettenrad ist zweckmäßig wegen des engen Kettenmittenabstandes mit mittleren Blockzähnen auszurüsten. Der Kettenbug der horizontalen Kuppel- und Doppelglieder ist im mittleren Bereich zweckmäßig als Flachbug auszubilden und nur zu den Enden pfeilförmig abzuwinkeln, so daß auch an den Blockzähnen optimale Übertragungsflächen geschaffen werden, so daß an den äuße­ ren Zahnkränzen die bekannten Vorteile des Pfeilkopfes erhalten bleiben.
Nach einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, daß die Querrippe als Zahnstock ausgebildet ist, so daß im Zusammenspiel mit dem Kettenrad die Kraftübertragung an den balligen Übertragungsflächen der Pfeilköpfe und an den Zahnstöcken erfolgt, wo­ durch vorteilhafterweise eine Kraftverteilung erreicht wird. Es ist selbstverständlich, daß dieser Zahnstock an Stelle der auch als Reinigungselement wirkenden Querrippen bei allen anderen Ausführungen vorgesehen werden kann.
Weiter vorne ist bereits darauf hingewiesen worden, daß zur Entlastung der Befestigungsschrauben Mitnehmerflügel mit Krallen ausgerüstet werden können, um so die Schrauben vor schweren Zugkräften zu schützen. Bei einem generellen Wechsel der Laufrichtung müssen diese Krallen gewechselt bzw. die gesamten Mitnehmerflügel ausgetauscht und gedreht werden. Anstatt der beidseitig vorgesehenen Flansche an den Kuppelgliedern ist es auch möglich, die Kuppelglieder mit einer in Förderrichtung ver­ laufenden T-förmigen Führungskralle mit ebenfalls in Förderrichtung verlaufender Durchgangsbohrung und die Mitnehmerflügel mit damit korrespondierend geformten Führungsschuhen und Durchgangsschraube auszurüsten. Über die Durchgangsschraube ist eine formschlüssige Verspannung aller Teile zu erreichen, wobei der Führungsschuh aus Gesenkschmiedestücken gebildet sein kann, die an den Mitnehmerflügel an­ geschweißt werden. Bei einer solchen Version wird im Vergleich zur Ausführung des Kuppelgliedes mit Flanschen durch die Reduzierung der Schrauben von acht auf zwei Stück pro kompletten Mitnehmer und vor allem wegen der besseren Zugängigkeit der Schraubverbindungen durch Verlegung von Quer- in Längsrichtung die Montage und Demontage wesentlich vereinfacht. Bei einem generellen Richtungswechsel werden die Mitnehmerflügel nach ihrer Demontage durch Wenden oder gegenseitiges Vertauschen in die neue Position gebracht und von der anderen Seite auf die Führungskralle des vollsymmetrischen Kuppelgliedes aufgeschoben und verschraubt.
Führungsschuh und Führungskralle sind mit einem in Förderrichtung liegenden Anschlag versehen, so daß beim Aufschieben immer ein gleichmäßiger und richtiger Sitz gewährleistet ist.
Zur Erreichung einer Förderrichtungsunabhängigkeit der Mitnehmer ist es mög­ lich, daß der Mitnehmerflügel rechtwinklig zur Förderrichtung symmetrisch geteilt ausgebildet ist und zusätzlich am äußeren Ende über eine zweite Durchgangsschraube verfügt. Damit wird zwar eine zweite Schraube benötigt, immerhin aber noch weniger als bei der Flanschausbildung.
Zur Verbindung mehrerer derartiger Kuppelglieder ist eine führungsschuhartige Spannklammer bei Doppelmittenkettenbändern vorgesehen ist, die die Führungskrallen benachbarter Kuppelglieder zusammenfassend ausgebildet ist. Durch diese Spannklam­ mer kann auf einfache und zweckmäßige Weise auch eine derartige Gliederkette zu einer Doppelmittenketten erweitert werden. Die führungsschuhartige Spannklammer führt somit zu einer durch Verschraubung festen Steckverbindung.
Eine weitere Ausbildung ist die, bei der die Kuppelglieder mit einer Krallen­ pratze ausgestattet sind, die außerhalb der Breite des Kettenradkranzes liegt und mit einer dem Mitnehmerflügel zugeordneten und die Krallenpratze teilweise einfassend ausgebildeten Arretierungskralle korrespondiert und über in Förderrichtung verlaufende Durchgangsschrauben verspannbar sind. Auch hier sind die Durchgangsschrauben gut zugängig, da sie in Längsrichtung angeordnet sind. Die Kettenbüge der Kuppelglieder sind um das 1,4fache breiter als die Pfeilköpfe der normalen Kettenglieder, da sie sich über die gesamte Kettenradbreite erstrecken, so daß durch die größere Kontaktfläche ein wesentlich geringerer Flächendruck im Zusammenspiel mit dem Kettenrad resultiert und folglich die Kuppelglieder sich im Vergleich mit allen anderen Kettenglieder durch geringeren Verschleiß und längere Standzeit unterscheiden und auszeichnen. Das Kup­ pelglied in seiner Gestaltung mit den Krallenpratzen und dem Zahnstock wie auch die Mitnehmerflügel helfen in ihrer Gestaltung mit den Arretierungskrallen und den Ein­ senkungen für die Schraubenköpfe werden komplett im Gesenk geschmiedet, so daß bis auf das Bohren der Durchgangslöcher jegliche mechanische Bearbeitung entfällt. Auch hier ist eine Verwirklichung eines Doppelmittenkettenbandes denkbar, indem die beiden Kettenstränge durch eine zweiteilige Spannklammer, die mit ihren überwurfartigen Ge­ genkrallen und ihrer einfachen Verschraubung eine allseitige Arretierung bewirkt, ein­ ander auf Kettenmittenabstand gefesselt werden. Eine weitere Reduzierung des Ketten­ mittenabstandes wird erreicht, indem die Kuppelglieder im Bereich der Krallenpratzen eine halbkreisförmige, eine durchgehende Längsnut ergebende Vertiefung aufweisen. Durch diese Formgebung wird ermöglicht, daß die Kuppelglieder beider Kettenstränge sich auf Stoß berühren und mit ihren halbkreisförmigen Nuten ein Durchgangsloch für die Befestigungsschraube bilden, die die Spannklammern zusammenzieht und über das Krallenpratzensystem die beiden Kettenstränge fesselt. Die Durchgangslochbildung durch Aneinandersetzung zweier Teile vollzieht sich auch an der Verbindungsstelle des Kuppelgliedes mit den Mitnehmerflügeln und bewirkt dort, daß die Durchgangsschraube mehr in den Schwerpunktbereich der Krallenverbindung wandert und folglich die Fe­ stigkeit der Verbindung durch Verringerung der Sprengmomente beträchtlich verstärkt.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß zunächst einmal ein Kettenglied geschaffen ist, das ein einwandfreies Umlenken auf dem Kettenrad zuläßt, zugleich aber das Entstehen von nachteiligen Verklankungen verhindert, so daß ein einfaches Auseinanderziehen auch bei aufgetretenen Kettenrissen möglich ist. Die Bewe­ gungsfreiheit in der notwendigen Richtung ist ausreichend mit ± 100° gegeben, wobei in der Gegenrichtung ein Verschwenken begrenzt ist, so daß die sich verriegelnden Verklankungen nicht mehr vorkommen können. Gleichzeitig ist damit eine Gliederkette geschaffen, die vorteilhaft mit Mitnehmern versehen werden kann, die die jeweiligen Horizontalglieder mit integrieren, leicht mit diesem verbunden werden können und damit auch leicht montiert und demontiert werden können und zwar auch dann, wenn die Kette unter Zug steht. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß erstmals die Möglichkeit gegeben ist, auch an die im Untertrum verlaufenden Ketten heranzukommen und die Mitnehmer dann abzuschrauben, wenn Schäden aufgetreten sind oder wenn aus anderen Gründen ein Austausch solcher Mitnehmer bzw. einzelner Teile der Mitnehmer erforder­ lich ist. Dabei sind die als Kuppelglieder wirkenden und dienenden Horizontalglieder gleichzeitig so geformt, daß dabei eine günstigere Krafteinleitung möglich ist und damit eine Entlastung dieser vergrößerten Teile, wodurch sich wiederum verbesserte Stand­ zeiten ergeben.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Stahlgliederkette mit einem vereinfacht wiedergegebe­ nen Mitnehmer, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 die aus Fig. 1 ersichtliche Stahlgliederkette in Draufsicht,
Fig. 3 eine die besondere Ausbildung der Kettenbüge und der Gliedschenkel wiedergebende Darstellung,
Fig. 4 eine vergrößerte Wiedergabe eines Kettenbuges mit den zusätzlich angeformten Übertragungsflächen,
Fig. 5 eine Vorkopfansicht des Kettengliedes,
Fig. 6 ein eine etwa 150 m Stahlgliederkette beinhaltendes Paket aus Kettenglieder,
Fig. 7 ein Schnitt durch ein solches Paket nach Fig. 6,
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Stahlgliederkette mit Kuppelglied und Mitnehmerflügeln,
Fig. 9 eine Vorkopfansicht des Mitnehmers mit Stahlgliederkette,
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform der Stahlgliederkette mit zwei Kuppelgliedern, die miteinander verbunden sind,
Fig. 11 eine Vorkopfansicht im Schnitt,
Fig. 12 eine dritte Ausführungsform der Stahlgliederkette mit Kup­ pelgliedern in Form eines Doppelmittenkettenbandes,
Fig. 13 eine Vorkopfansicht, teilweise im Schnitt nach Fig. 12 und
Fig. 14 eine Teilansicht eines Längsschnittes durch eines der Ket­ tenstränge.
Fig. 1 zeigt eine Stahlgliederkette 1, bestehend aus Horizontalgliedern 2, 4 und Vertikalgliedern 3, 5. Diese bilden einen Kettenstrang 6, wobei alle Kettenglieder 2, 3, 4, 5 gleich ausgebildete Gliedschenkel 7, 8 und Kettenbüge 9, 10 aufweisen. Fig. 1 gibt eine Ansicht einer Fördererkette mit verschraubten Mitnehmern 11 wieder, wobei mit 13 die konventionelle Außenkontur bezeichnet ist.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht, wobei auch hier wie auch bei Fig. 1 deutlich wird, daß die Gliedschenkel 7, 8 einen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Hier ist eines der Horizontalglieder als Kuppelglied 32 ausgebildet, wobei eine hier an­ geschweißte Befestigungspratze 33 angedeutet ist. Näheres hierzu an Hand der weiteren Figuren.
Fig. 3 zeigt die auch in Fig. 4 näher wiedergegebene besondere Ausbildung der Kettenbüge 9, 10. Mit 14 ist der Scheitelpunkt bezeichnet, wobei sich die Querschnitte des Kettenbuges 9, 10 vergrößern. Der durch die Abrundungen 15 angeformte Quer­ schnitt im Scheitelpunkt 14 ist in seiner Breite größer als die Nenndicke der Kette. Dieser Querschnitt wächst bis zur Bruchstelle 16 gleichförmig sich vergrößernd an, um ab dort den pfeilförmigen Kettenbug vollendend in einen rechteckigen Querschnitt der Gliedschenkel 7, 8 überzugehen. Erkennbar ist, daß der Umkreis der Kettengliedschen­ kel bei gleicher Nenndicke größer ist als die innere Breite der Kettenglieder. Der Um­ kreis ist mit 19 bezeichnet. Die innere etwa halbkreisförmige Rundung 17 des Kettenbu­ ges geht in der Stirnwinkelzone 18 von 55-90° zu beiden Seiten des Gliedes auf die beiden kleinen Eckradien des rechteckigen Schenkelquerschnittes unter gleichzeitiger Reduzierung über. Entsprechendes ist insbesondere auch Fig. 4 zu entnehmen, wobei an Hand von Fig. 5 der im Bereich des Scheitelpunktes 14 ausgebildete Pfeilkopf 20 deut­ lich erkennbar wird, mit den seitlich von ihm verlaufenden Übertragungsflächen 21, 22.
Fig. 4 zeigt einen überdeckenden Formvergleich der Kettenbüge normaler Rund­ stahlketten, einer Pfeilzahnkette und vor allem der Pfeilkopfkette, wobei durch die schraffierte Zone gekennzeichnet ist, daß bei dieser Kette ein deutlich verstärkter Ket­ tenbug 9, 10 vorhanden ist, der im Scherbruchbereich der Gliedrundung um ca. 3 mm dicker und insgesamt wesentlich stumpfwinkliger gestaltet ist. Durch diese Formgebung werden nicht nur eine höhere Bruchkraft der Stahlgliederkette 1 erreicht und die Bela­ stung der Kettenradzähne gegenüber Keilkräften erheblich reduziert, sondern auch die Lebensdauer der Kette beträchtlich verlängert, da die Verschleißzugabe am Pfeilkopf 20 im Bereich der Angriffsflächen für das Kettenrad progressiv anwächst, so daß selbst nach erhöhtem Verschleiß immer noch die Bruchkraft der zugehörigen Normkette er­ reicht wird.
In Fig. 3 ist eine Kurzzarge 23 angedeutet und außerdem ein Quersteg 24, über die der Anschluß von Mitnehmern 11 begünstigt wird, die durch diese Ausbildung der Kurzzarge 23 nur wesentlich verringerte Schlackerbewegungen ausführen können, da die Mitnehmer in die Kurzzarge eingreifenden Nocken aufweisen.
Mit 27 ist übrigens bei Fig. 1 ein bogenförmiger Kettenbug wiedergegeben, wie er auch bei vorhandenen Ketten schon verwirklicht ist, hier allerdings nur im Bereich der Mitnehmer 11, um die notwendige Beweglichkeit zu gewährleisten.
Die Fig. 6 und 7 geben vor, wie eine derartige Stahlgliederkette 1 gebündelt werden kann. Die hier wiedergegebene Stahlgliederkette 1 hat eine Länge von ca. 150 m, wobei durch entsprechende Bündelung eine vorteilhafte Packenform erreicht ist. Die gesamte Kette wiegt ca. 4370 kg und wird in diesem Beispiel in Lagen zu einem Packen von ca. 1,1 m×1,1 m×1,6 m gebündelt. Fig. 7 verdeutlicht dabei, welche dichte Bündelung auf diese Weise erreicht wird, was insbesondere dadurch erreicht wird, daß die die jeweilige Umlenkung bewirkenden Kettenglieder funktionsmäßig als Vertikal­ glieder betrachtet werden können. Bei der in den Fig. 6 und 7 wiedergegebenen Ausführung weist die Kette die begrenzte Bewegungsfreiheit auf. Bei einem Kettenrad von mindestens vier Zähnen ist in der horizontalen und vertikalen Ebene eine um 180° erfolgende Umlenkung sowie eine Wendung von ± 10° zweier Gliedpaare möglich. Verklankungen können so nicht mehr auftreten, so daß es bei der Bündelung nicht zu Wirren und schwer auflösbaren Anhäufungen kommen kann, wie bei herkömmlichen Ketten. Die hier wiedergegebenen Packen 29 sollten zweckmäßigerweise in Normbehäl­ tern eingebündelt werden, die für den Schacht- und Streckentransport einsetzbar sind.
Fig. 8 und Fig. 9 zeigen eine Ausführung, bei der die Stahlgliederkette bzw. das entsprechende Horizontalglied in Form eines Kuppelgliedes in den Mitnehmer 11 inte­ griert ist. Ein derartiger Mitnehmer kann auch bei Zug durch die Inspektionsluken ein- und ausgebaut werden, was an Hand der weiteren Erläuterung deutlich wird. Je nach Situation werden bei der Reparatur aufwendige Operationen wie Hängkettefahren und Wiederspannen des Kettenbandes, Anheben des Kettenbandes im Bereich der Mitneh­ mer, Trennen und Verbinden des Kettenbandes oder Heraus- und Hereinfahren des Kettenbandes im Ober- und/oder Untertrum eingespart, was ansonsten mit erheblichem Zeitaufwand verbunden ist.
Der komplette Mitnehmer 11 besteht nun neben dem Kuppelglied 32 aus den beiden Mitnehmerflügeln 40, 41, so daß sich für den Einsatz die Anschaffungskosten reduzieren, zumal die Länge der neuen Gesenkschmiedestücke gegenüber den bekannten Ausführungen um mehr als die Hälfte kürzer und leichter und somit schmiedefreundli­ cher wird. Durch die Integrierung des Kuppelgliedes 32 in den Mitnehmer 11 mit sei­ nen beiden Mitnehmerflügeln 40, 41 erreicht man einen besonders festen Sitz der Mit­ nehmerflügel, wobei nach der Ausführung nach den Fig. 8 und 9 seitlich an den Kuppelgliedern Befestigungspratzen 33, 34 mit einem Schraubanschluß 35 vorgesehen sind. Sowohl an der Befestigungspratze 33 wie auch 34 ist ein Flansch 36 wie auch am Mitnehmerflügel 40, 41 ein Flansch 38 vorgesehen. Die miteinander korrespondieren­ den Berührungsflächen 37, 39 sichern den festen Sitz der Mitnehmerflügel 40, 41 an den Befestigungspratzen 33, 34 bzw. am Kuppelglied 32. Über insgesamt acht Durch­ gangsschrauben 42, die in die entsprechenden Löcher 43 der Befestigungspratzen 33, 34 eingeführt werden, ist eine wirksame Festlegung der Mitnehmerflügel 40, 41 erreich­ bar. Durch den festen Sitz der Mitnehmer an der Kette entfallen auch Schäden an der Stahlgliederkette 1 selbst, die ansonsten durch Schlackern, Rutschen und Verkanten in Form von Riefen und Kerben auftreten würden. Nicht zuletzt wird durch den Fortfall des mittigen Herzstückes bei bekannten Mitnehmern die schwächste und bruchanfälligste Stelle beseitigt. Außerdem wird durch Fortfall und durch Ersatz durch das Kuppelglied 32 ein besseres Zusammenspiel von Kettenrad und Stahlgliederkette 1 erreicht, da der Stampf- und Verdichtungseffekt der in ihrer Form stumpfen Kettenbügel und Klemm­ brücken beim Stand der Technik entfällt.
Erkennbar ist bei Fig. 8 die die seitlichen Befestigungspratzen 33, 34 versteifen­ de Querrippe 44. Diese Querrippe 44 schabt gleichzeitig die Rinnentröge im mittleren Bereich von Anbackungen frei und wirkt im Bereich des Kettenrades vorteilhaft, weil über die besonders ausgebildeten Querrippen 44 Anbackungen in den Zahnlücken besei­ tigt werden können.
Zur Sicherung der Mitnehmerflügel 40, 41 ist nach Fig. 8 eine Kralle 45 vor­ gesehen. Weiter kann zur allgemeinen Verstärkung eine Paßfederverbindung 46 vor­ gesehen sein.
Die Kuppelglieder 32 weisen zu beiden Seiten je einen über die Kettenbreite kragenden Flansch 36 auf, wobei die Querrippe 44 das Kuppelglied über die Längsachse wie schon erwähnt biegesteifer macht und beide Flansche 36 miteinander verbindet. Auch hier sind die Kuppelglieder wie bei anderen Kettenglieder als stumpfwinklige, vorzugsweise unter 130° verlaufende Pfeilköpfe 20 mit balligen Übertragungsflächen aufweisend ausgebildet, wobei die Pfeilköpfe 20 die volle Kettenradbreite ausnutzend um das 1,4fache breiter sind als die Pfeilköpfe von Normalgliedern. Hierdurch wird der spezifische Flächendruck bei der Kraftübertragung im Kettenrad reduziert, so daß die Kuppelglieder 32 verschleißfester sind.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine weitere Ausführungsform und gleichzeitig die Möglichkeit, mit den beschriebenen Kuppelgliedern 32 auch Doppelmittenkettenbänder 25 zu verwirklichen. Erkennbar ist, daß über die Spannklammer 58 zwei Kuppelglieder 32, 32′ miteinander lösbar verbunden sind. Zur Verbindung dienen bei der Ausführung nach den Fig. 10 und 11 T-förmige Führungskrallen 49 mit Durchgangsbohrungen 50, die beidseitig den Kuppelgliedern 32, 32′ zugeordnet sind und den Mitnehmerflü­ geln 40, 41 zugeordnete Führungsschuhe 51 und Durchgangsschrauben 52. Insbesondere Fig. 11 verdeutlicht die besondere Ausbildung dieser Teile, wobei auch der Aufbau der Spannklammer 58 deutlich wird.
Abweichend von der Ausbildung nach den Fig. 8 und 9 sind hier nur jeweils zwei Durchgangsschrauben 52 vorgesehen, die in Förderrichtung sich erstreckend an­ geordnet sind und damit wesentlich leichter zu lösen und anzuziehen sind. Über einen Anschlag 53 ist ein immer gleicher und sicherer Sitz beim Ineinanderschieben der T-förmigen Führungskralle 49 und des Führungsschuhes 51 gewährleistet.
Während nach Fig. 10 die Mitnehmerflügel 40, 41 nur in eine Förderrichtung einsetzbar sind, zeigen die Fig. 12 und 13 eine in beide Förderrichtungen einsetz­ bare Ausführung dieser Mitnehmerflügel 40, 41. Sie sind geteilt ausgebildet und weisen zusätzlich zur Durchgangsschraube 52 am äußeren Ende 55 eine weitere Durchgangs­ schraube 56 auf. Die Figuren verdeutlichen, daß auf diese Art und Weise ein derartiger Mitnehmerflügel 40, 41 bzw. einen Mitnehmer 11 zusammengesetzt werden kann und zwar unter Einschluß des Kuppelgliedes 32 bzw. der Kuppelglieder 32, 32′.
Auch Fig. 12 und Fig. 13 sowie Fig. 14 zeigen eine weitere Ausführungsform in sofern, als hier den Kuppelgliedern 32, 32′ Krallenpratzen 59 und den Mitnehmer­ flügeln 40, 41 Arretierungskrallen 60 zugeordnet sind, die miteinander korrespondie­ rend geformt und ausgebildet sind, so daß damit entsprechende Mitnehmer 11 kom­ plettiert werden können. Auch hier wird jeweils nur mit einer Durchgangsschraube 61 gearbeitet, wobei über geeignete Spannklammern 58 erreicht wird, daß die Arretie­ rungskrallen 60 sich fest an die Krallenpratzen 59 anlegen und so die Verbindung her­ stellen.
Zusätzlich sind Zahnstöcke 48 vorgesehen, die ergänzend oder zusätzlich zu den Querrippen 44 ausgebildet sein können.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (28)

1. Gliederkette für Förder- oder Gewinnungssysteme, insbesondere Stahl­ gliederkette (1) für den Einsatz im untertägigen Berg- und Tunnelbau mit ineinander­ greifenden, aus zwei parallelen Gliedschenkeln (7, 8) und gleichausgebildeten und sie verbindenden Kettenbügen (9, 10) bestehenden Vertikal- und Horizontalgliedern (2, 3, 4, 5), von denen die Kettenbüge (9, 10) beim Durchlaufen durch das Kettenrad kraft­ übertragend und von denen die Gliedschenkel (7, 8) den Anschluß der Mitnehmer (11) begünstigend geformt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitelpunkt (14) des Kettenbuges (9, 10) mit einem über äußere Abrundungen (15) in seiner Breite vergrößerten Querschnitt verfügend ausgebildet ist, daß der Quer­ schnitt über der Nenndicke der Stahlgliederkette (1) liegt und bis zur 25-30° aus dem Scheitelpunkt (14) liegenden Bruchstelle (16) sich mit gleichem Breitenzuschlag gleich­ förmig vergrößernd und dann unter Wahrung der Pfeilform in die Gliedschenkel (7, 8), die einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, übergehend ausgebildet ist.
2. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umkreis (19) der rechteckigen Gliedschenkel (7, 8) bei gleicher Nenndicke größer ausgebildet ist als die innere Breite der Vertikal- und Horizontalglieder (2 bis 5).
3. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere, etwa halbkreisförmige Rundung (17) des Kettenbuges (9, 10) in der Stirnwinkelzone (18) von 55-90° zu beiden Seiten des Vertikal- oder Horizontalgliedes (2, 3, 4, 5) auf die beiden kleinen Eckradien des rechtwinkligen Schenkelquerschnittes unter gleichförmiger Reduzierung übergehend ausgebildet ist.
4. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenbüge (9, 10) als stumpfwinklige, vorzugsweise unter 130° verlaufende Pfeilköpfe (20) mit balligen Übertragungsflächen (21, 22) in Form eines Halbkreises mit großem Stirnradius ergebend ausgebildet sind.
5. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gliedschenkel (7, 8) mit einer den Schenkelquerschnitt reduzierenden Kurzzarge (23) ausgerüstet sind.
6. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gliedschenkel (7, 8) im Bereich der Kurzzarge (23) über einen Quersteg (24) verbunden sind.
7. Gliederkette nach Anspruch 5 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzzarge (23) eine Tiefe aufweist, die eine dem Querschnitt im Scheitelpunkt (14) des Kettenbuges (9, 10) entsprechenden Schenkelquerschnitt belassend ausgebildet ist.
8. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Mitnehmerabstand als Kuppelglieder (32) ausgebildete Horizontalglieder (2, 4) vorgesehen sind, die seitlich vorstehende Befestigungspratzen (33, 34) mit Schraub­ anschlüssen (35) für zusätzlich von zwei Mitnehmerflügeln (40, 41) gebildeten Mitneh­ mern (11) aufweisen.
9. Gliederkette nach Anspruch 1 bis Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Horizontalglieder (2, 4) bei einem Doppelmittenkettenband (25) miteinander verbunden oder Einheit ergebend ausgebildet sind.
10. Gliederkette nach Anspruch 1 bis Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalglieder (2, 4) einer Fördererkette pfeilkopfartige Kettenbüge (9, 10) und die Vertikalglieder (3, 5) zumindest im Anschlußbereich von Mitnehmern (11) bogenförmige Kettenbüge (27) aufweisen.
11. Gliederkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied (32) mit einer schmalen, die seitlichen Befestigungspratzen (33, 34) versteifenden Querrippe (44) ausgestattet ist.
12. Gliederkette nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (44) in die Zahnlücken des Kettenrades eingreifend nach außen messerartig auslaufend ausgebildet sind.
13. Gliederkette nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (44) als ballige Zahnstöcke ausgebildet, vorzugsweise im Wechsel mit den messerartigen Querrippen vorgesehen sind.
14. Gliederkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) und die Mitnehmerflügel (40, 41) miteinander korrespondie­ rend ausgebildete, entsprechend vorstehende und mit in Förderrichtung verlaufenden Berührungsflächen (39) ausgerüstete Flansche (36, 38) mit den Schraubanschlüssen (35) aufweisen.
15. Gliederkette nach Anspruch 8 und Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (36) zusätzlich oder ergänzend zu den Schraubanschlüssen (35) mit einem oder zwei den gegenüberliegenden Flansch (38) teilweise umfassenden Krallen (45) ausgestattet sind.
16. Gliederkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) unter 130° verlaufende Pfeilköpfe (20) mit balligen Über­ tragungsflächen (21, 22) und einer gegenüber normalen Gliedern um das 1,4fache größeren Breite aufweisen.
17. Gliederkette nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flansch (36, 38) vier Löcher (43) und vorzugsweise eine Paßfederverbindung (46) aufweist.
18. Gliederkette nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsschrauben (42) der Schraubanschlüsse (35) als Sollbruchstelle ausge­ bildet sind.
19. Gliederkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied (32) als Kettenschloß ausgebildet ist.
20. Gliederkette nach Anspruch 8 und Anspruch 11 bis Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Doppelmittenkettenband (25) ein beide Kettenstränge verbindendes Dop­ pelkuppelglied vorgesehen ist.
21. Gliederkette nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einsatz eines Doppelkuppelgliedes als Kuppelglied (32) auch die übrigen Hori­ zontalglieder (2, 4) als Baueinheit ausgebildet sind.
22. Gliederkette nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippe (44) als Zahnstock (48) ausgebildet ist.
23. Gliederkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) mit einer in Förderrichtung verlaufenden T-förmigen Füh­ rungskralle (49) mit ebenfalls in Förderrichtung verlaufender Durchgangsbohrung (50) und die Mitnehmerflügel (40, 41) mit damit korrespondierend geformten Führungs­ schuhen (51) und Durchgangsschraube (52) ausgerüstet sind.
24. Gliederkette nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsschuh (51) und Führungskralle (49) mit einem in Förderrichtung liegenden Anschlag (53) versehen sind.
25. Gliederkette nach Anspruch 11 bis Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerflügel (40, 41) rechtwinklig zur Förderrichtung symmetrisch geteilt ausgebildet ist und zusätzlich am äußeren Ende (55) über eine zweite Durchgangs­ schraube (56) verfügt.
26. Gliederkette nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß eine führungsschuhartige Spannklammer (58) bei Doppelmittenkettenbändern (25) vorgesehen ist, die die Führungskrallen (49) benachbarter Kuppelglieder (32) zusam­ menfassend ausgebildet ist.
27. Gliederkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) mit einer Krallenpratze (59) ausgestattet sind, die außerhalb der Breite des Kettenradkranzes liegt und mit einer dem Mitnehmerflügel (40, 41) zu­ geordneten und die Krallenpratze teilweise einfassend ausgebildeten Arretierungskralle (60) korrespondiert und über in Förderrichtung verlaufende Durchgangsschrauben (61) verspannbar sind.
28. Gliederkette nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (32) im Bereich der Krallenpratzen (59) eine halbkreisförmige, eine durchgehende Längsnut ergebende Vertiefung aufweisen.
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