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DE19609502A1 - Panzerungssystem - Google Patents

Panzerungssystem

Info

Publication number
DE19609502A1
DE19609502A1 DE19609502A DE19609502A DE19609502A1 DE 19609502 A1 DE19609502 A1 DE 19609502A1 DE 19609502 A DE19609502 A DE 19609502A DE 19609502 A DE19609502 A DE 19609502A DE 19609502 A1 DE19609502 A1 DE 19609502A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armor system
armor
shock
absorbing plate
engagement member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19609502A
Other languages
English (en)
Inventor
Joshua Daqis
Yehiel Reifen
David Eilon
Dan Yaziv
Avi Danon
Uzi Appel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rafael Armament Development Authority Ltd
Original Assignee
State of Israel
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Filing date
Publication date
Application filed by State of Israel filed Critical State of Israel
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/013Mounting or securing armour plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Panzerungssystem, und insbesondere eine anbaubare Panzerung bestehend aus einer Vielzahl von Panzerungs-Formstück-Elementen, die an gepanzerten Fahrzeugen und dgl. befestigbar sind, um eine zusätzliche Panzerungs­ schicht auf dem Fahrzeug zu bilden.
Anbaubare Panzerungen dieser Art, die auch als Überlebens- Schutz-Verbesserungs-Systeme bezeichnet werden, gehen aus US- A-4 928 575, US-A-5 191 166, US-A-5 179 690 und US-A-5 333 532 hervor. Jedes dieser Systeme umfaßt eine Reihe von Panze­ rungs-Formstück-Elementen, die an der Hülle eines gepanzerten Fahrzeuges lösbar befestigt sind, und zwar in zueinander pas­ senden Relativpositionen. In diesen Systemen hat jedes Form­ stück-Element eine Befestigungsfläche, die mit einer Außen­ fläche des Fahrzeuges korrespondiert und die-so ausgebildet ist, daß sie mittels zweier ineinandergreifender und vonein­ ander trennbarer Befestigungsstrukturen lösbar an der Fahr­ zeugfläche befestigbar ist. Eine der Befestigungsstrukturen ist an der Befestigungsfläche des Formstück-Elementes ange­ bracht; die andere an der äußeren Fläche des Fahrzeuges.
In diesen bekannten Systemen haben die Befestigungsstrukturen Basisschichten, die mit Befestigungselementen geformt sind. Eine erste Befestigungsstruktur besitzt eine Vielzahl von Schlaufen, und eine zweite hat eine Vielzahl von Hakelemen­ ten. Die Basisschicht der ersten Struktur ist an den Befesti­ gungsflächen des Panzerungs-Formstück-Elementes angebracht, die Basisschicht der zweiten Struktur hingegen an der Außen­ fläche des Fahrzeuges. Durch den gegenseitigen Eingriff der Haken und der Schlaufen werden die Panzerungs-Formstück- Elemente an der Außenoberfläche des Fahrzeuges so instal­ liert, daß sie in der Anbringungsposition verbleiben, auch wenn das System großen Scherkräften unterworfen wird, wie bei einem ballistischen Aufschlag oder beim Zersplittern eines benachbarten Formstück-Elementes. Es wird auf diese Weise ei­ ne zusammengesetzte zusätzliche Panzerungsschicht auf der Oberfläche des Fahrzeuges konstituiert.
Jedoch ist die Art der Anbringung der Formstück-Elemente auf der Hülle eines Fahrzeuges mittels der Haken und der Schlau­ fen verhältnismäßig zeitaufwendig, insbesondere im Hinblick auf die große Anzahl der Formstück-Elemente. Weiterhin wird in diesen Systemen jeder Aufschlag auf die Formstücke direkt auf die darunterliegende Hülle übertragen, ohne eine dazwi­ schenliegende Stoßabsorbierung, was einen offensichtlichen Nachteil darstellt.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein zur Verwen­ dung bei einem gepanzerten Fahrzeug verbessertes Überlebens- Schutz-System zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird ein anbringbares-Panzerungssystem zum lösbaren Befestigen an einer äußeren Fläche einer Hülle eines Fahrzeuges angegeben, das eine Vielzahl zueinander benachbar­ ter Panzerungs-Formstücke umfaßt, von denen jedes an der Hül­ le des Fahrzeuges mittels einer Befestigungseinrichtung fest­ legbar ist. Die Befestigungseinrichtung weist eine Befesti­ gungsfläche auf, die zu dem Bereich der Fahrzeughülle paßt, an dem die Befestigung vorzunehmen ist. Die Befestigungsein­ richtung weist erste und zweite Eingriffsglieder auf, die da­ durch gekennzeichnet sind, daß die Befestigungseinrichtung von einem Einschnapp-Typus ist. Das erste Eingriffsglied hat die Form eines profilierten Schaftes. Das zweite Eingriffs­ glied umfaßt eine profilierte Fassung, die als lösbare Fang­ vorrichtung zum einschnappenden Eingreifen des profilierten Schaftes dient. Ferner ist in der Befestigungseinrichtung ei­ ne stoßabsorbierende Platte enthalten, die an der Hülle des Fahrzeuges befestigbar ist.
Die Panzerungs-Formstücke können aus jedem passenden Panze­ rungsmaterial, wie Keramik, verschiedene zusammengesetzte Ma­ terialien, Stahl mit hoher Härte und dgl. hergestellt sein.
Die stoßabsorbierende Platte kann eine elastische Platte, z. B. eine Platte aus Gummi oder einem künstlichen Elastomer sein oder aus einem passenden zusammengesetzten Material be­ stehen. Gegebenenfalls kann es zweckmäßig sein, die Platte mit einer schützenden Metallschicht zu bedecken. Die stoßab­ sorbierende Platte kann aus getrennten Segmenten bestehen, deren jede sich im wesentlichen gleich groß ist wie das zuge­ hörige Formstück. Die stoßabsorbierende Platte kann auch die Form einer kontinuierlichen Schicht haben.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das erste Ein­ griffsglied an der Befestigungsfläche eines Formstücks fest­ gelegt. Das zweite Eingriffsglied ist integral mit der stoß­ absorbierenden Platte. Bei dieser Ausführungsform ist die profilierte Fassung in einem Vorsprung der elastischen Platte angeordnet, so daß die überwiegenden Teile jedes Formstückes und der zugeordneten elastischen Platte voneinander beabstan­ det gehalten werden.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das er­ ste Eingriffsglied integral mit der stoßabsorbierenden Plat­ te. Das zweite Eingriffsglied ist an der Befestigungsfläche eines Panzerungsformstückes festgelegt.
Aufgrund der Befestigungseinrichtung mit der Schnappverbin­ dung läßt sich das anbringbare Panzerungssystem gemäß der Er­ findung rasch an der Hülle montieren und auch rasch und ein­ fach wieder abnehmen, falls erforderlich, z. B. zum Ersetzen nach einer Beschädigung. Gleichzeitig ist die Befestigung der anbringbaren Panzerungs-Formstücke ausreichend stark, um si­ cherzustellen, daß nach einem Aufschlag eines Projektils auf ein Formstück oder nach Zersplittern eines benachbarten Form­ stückes die auftretenden Spannungen aufgezerrt werden durch eine Übertragung auf die stoßabsorbierende Platte, was si­ cherstellt, daß alle Formstücke an ihrem Platz verbleiben und nicht abfallen.
Der profilierte Schaft des ersten Eingriffsgliedes kann jede zweckmäßige Form haben, z. B. mit einem Kopfabschnitt in Form eines Kegelstumpfes, der sich in einer Richtung vom Formstück weg verjüngt. Der Abschnitt kann auch kugelförmig oder dgl. sein. Die Fassung des zweiten Eingriffsgliedes ist so profi­ liert, daß sie in der Lage ist, den Schaft lösbar festzulegen mit einem schnappenden Eingriff des Kopfbereiches.
Zur Erfindung gehört es, daß bei dem anbringbaren Panzerungs­ system dieser Art jedes Panzerungs-Formstück eine Befesti­ gungsfläche besitzt, an der wenigstens ein Eingriffsglied an­ gebracht ist.
Die Erfindung ist ferner bestimmt zur-Verwendung in einem an­ bringbaren Panzerungssystem der vorerwähnten Art, bei dem ei­ ne elastische Platte eine erste Fläche zum Befestigen an der Hülle eines Fahrzeuges und eine zweite Fläche besitzt, in der wenigstens ein integrales Eingriffsglied vorhanden ist. So­ fern die elastische Platte mit einem zweiten Eingriffsglied einstückig ausgebildet ist, ist es bevorzugt, daß die profi­ lierte Fassung in einem Vorsprung untergebracht ist, der von der zweiten Fläche der elastischen Platte vorsteht.
Die Erfindung ist ferner auf ein gepanzertes Fahrzeug gerich­ tet, das mit dem anbringbaren Panzerungssystem der vorerwähn­ ten Art ausgestattet ist.
Anhand der Zeichnung wird eine Ausführungsform erläutert, wo­ bei Fig. 1 eine schematische und ausschnittsweise Quer­ schnittsansicht eines anbringbaren Panzerungssystems gemäß der Erfindung ist.
Bei einer Ausführungsform eines anbringbaren Panzerungssy­ stems gemäß der Erfindung und wie in Fig. 1 gezeigt, ist ein erstes Eingriffsglied an der Befestigungsfläche des Formstüc­ kes festgelegt und ist das zweite Eingriffsglied mit der stoßabsorbierenden Platte integral ausgebildet. Wie gezeigt, ist das Panzerungssystem 1 an einer äußeren Fläche 2 einer Hülle eines Fahrzeuges (nicht gezeigt) befestigt. Das System 1 weist eine Reihe von Panzerungs-Formstücken 3 auf, von de­ nen jedes an der Hülle des Fahrzeuges mittels einer Befesti­ gungseinrichtung festgelegt ist, die aus einem ersten Ein­ griffsglied 4 und einem zweiten Eingriffsglied 5 besteht. Das erste Eingriffsglied 4 ist an dem Formstück 3 befestigt. Das zweite Eingriffsglied 5 ist an der äußeren Fläche 2 festge­ legt und steht mit dem ersten Eingriffsglied 4 in lösbarem Eingriff.
Die Panzerungs-Formstücke 3 sind zweckmäßigerweise von einer polygonalen, z. B. viereckigen, Form und bestehen aus einem zweckmäßigen Panzerungsmaterial, z. B. aus Keramik. Jedes Formstück 3 besitzt zwei voneinander abgewandte Flächen 6 und 7. Zweckmäßigerweise zumindest die obere Fläche 6 ist bedeckt mit einer Platte 8 aus hochfestem Material, wie z. B. Kevlar. Die untere Fläche 7 des Formstücks 3 konstituiert eine Befe­ stigungsfläche, die an dem ersten Eingriffsglied 4 anliegt.
Wie gezeigt, weist das erste Eingriffsglied 4 eine Basis­ schicht 10 auf, die an der unteren Fläche 7 des Formstückes 3 befestigt und integral mit einem profilierten Schaft 11 ge­ formt ist, der einen Kopf 12 trägt. Bei der gezeigten Ausfüh­ rungsform hat der Kopf 12 die Form eines Kegelstumpfes, der sich in Richtung von dem Formstück 3 weg verjüngt. Es liegt auf der Hand, daß der Kopf 12 jede andere passende Form haben kann, z. B. die Form einer Kugel.
Das zweite Eingriffsglied 5 umfaßt eine stoßabsorbierende elastische Platte 13, die an der äußeren Fläche 2 der Hülle festgelegt ist. Die elastische Platte 13 von Fig. 1 hat die Form getrennter Segmente, deren jedes in etwa gleich groß ist wie das zugehörige Formstück 3. Alternativ könnte die Platte 13 auch die Form einer kontinuierlichen Schicht haben. Die elastische Platte 13 hat eine erste Fläche 13′ zum Befestigen an der Hülle des Fahrzeuges und eine zweite Fläche 13′′. Von der zweiten Fläche 13′′ steht ein Vorsprung 14′ ab, in dem ei­ ne profilierte Fassung 14 angeordnet ist. Die Fassung 14 hat eine Form, die dem profilierten Schaft 14 einen einschnappen­ den Eingriff ermöglicht. Beispielsweise kann die Fassung 14 mit einer inneren Schulter 15 geformt sein. Die elastische Platte 13 kann aus Kunststoff, Elastomer oder Gummi bestehen. Es ist auch eine stoßabsorbierende Verbundstruktur möglich. Zweckmäßigerweise ist die elastische Platte 13 mit einer schützenden Metallschicht 16 bedeckt, die eine Öffnung 16′ zur Fassung 14 enthält. Das erste Eingriffsglied 4 ist in diesem Fall mit Stegen 17 geformt, die so ausgebildet sind, daß sie gegen die Metallschicht 15 drückbar sind, um diese abzustützen und in ihrer Position zu halten. Die Basisschicht 10 und die elastische Platte 13 sind an den jeweiligen Flä­ chen 7 und 2 entweder mittels einer Klebstoffhaftung, einem Kleber oder mit passenden mechanischen Mitteln festgelegt.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß durch ein­ faches Einsetzen des profilierten Schafts 11 in die Fassung 14 das Panzerungs-Formstück 3 an der Hülle nur durch einen Schnappeingriff anbringbar ist. Die Schnappverbindung stellt sicher, daß der Berührungsbereich zwischen den Gliedern auf einer Seite verhältnismäßig klein bleibt, während die Kon­ taktfläche andererseits ausreicht zu einer wirksamen Aufzeh­ rung von Energie, die von einem ballistischen Impakt auf ein Formstück resultiert und auf die elastische Platte 13 über­ tragen wird. Ferner wird mit dieser Anordnung eine wirksame Energieabsorption gewährleistet.
Der Schnappeingriff jedes Formstückes 3 an der Hülle gewähr­ leistet auch das rasche und leichte Entfernen des Formstüc­ kes, wann immer dies erforderlich ist.
Wenn ein hartes Projektil, z. B. vom panzerbrechenden Typus, auf eines der Panzerungs-Formstücke auf schlägt, dann bewirkt die hohe Dämpfung des Formstück-Materials das Entstehen einer Schockwelle mit hoher Amplitude auf das Projektil, die das Projektil in einzelne Stücke bricht. Wenn ein erodierendes Projektil ein Panzerungs-Formstück durchdringt, dann bewirkt dessen hoher Widerstand eine starke Erosion des Projektils. Solche Projektile können z. B. Penetrations-Bruch-Simulations- Projektile sein. Die Platte 10 stützt das Formstück-Element während eines ballistischen Aufschlags ab und hält Bruchstüc­ ke eines gebrochenen Formstück-Elementes fest, wodurch die verbleibende kinetische Energie abgedämpft wird. Es wird des­ halb die momentane kinetische Energie des Projektils von dem explodierenden oder erodierenden Projektilmaterial und durch eine Deformation der Platte 10 weggetragen, während das mei­ ste der Restenergie durch die stoßabsorbierende Platte 13 ab­ sorbiert wird.

Claims (18)

1. Panzerungssystem (1), insbesondere anbringbares Panze­ rungssystem, zum lösbaren Befestigen an einer äußeren Fläche (2) einer Hülle eines Fahrzeugs, mit einer Vielzahl nebenein­ ander liegender Panzerungs-Formstücke (3), von denen jedes an der Hülle des Fahrzeugs mittels einer Befestigungseinrichtung lösbar angebracht ist und eine Befestigungsfläche (7) auf­ weist, die zu dem Hüllenbereich paßt, an dem sie festzulegen ist, wobei die Befestigungseinrichtung erste und zweite Ein­ griffsglieder (4, 5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung eine Schnappbefestigungseinrich­ tung ist, bei der das erste Eingriffsglied die Form eines profilierten Schaftes (11) und das zweite Eingriffsglied eine profilierte Fassung (14) aufweist, die als lösbare Fangvor­ richtung zum Schnappeingriffs des profilierten Schaftes (11) dient, und daß die Befestigungseinrichtung eine an der Hülle angebrachte, stoßabsorbierende Platte (13) umfaßt.
2. Panzerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßabsorbierende Platte (13) eine elastische Platte ist.
3. Panzerungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Platte (13) aus Gummi hergestellt ist.
4. Panzerungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Platte (13) aus einem künstlichen Elasto­ mer hergestellt ist.
5. Panzerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßabsorbierende Platte (13) eine zweckmäßige Ver­ bundstruktur ist.
6. Panzerungssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßabsorbierende Platte (13) durch ein schützendes Metallblech bedeckt ist.
7. Panzerungssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Eingriffsglied (4) an der Befestigungsfläche (7) eines Formstücks angebracht ist, und daß das zweite Eingriffsglied (5) mit der stoßabsor­ bierenden Platte integral ausgebildet ist.
8. Panzerungssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierte Fassung (14) innerhalb eines Vorsprungs (14′) der stoßabsorbierenden Plat­ te (13) angeordnet ist.
9. Panzerungssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Eingriffsglied (4) mit der stoßabsorbierenden Platte (13) integral ausgebildet ist, und daß das zweite Eingriffsglied (5) an der Befesti­ gungsfläche (7) eines Panzerungs-Formstücks angebracht ist.
10. Panzerungssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßabsorbierende Platte (13) die Form getrennter Segmente hat, die gleich groß sind wie die zugeordneten Formstücke.
11. Panzerungssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßabsorbierende Platte (13) die Form einer kontinuierlichen Schicht hat.
12. Panzerungssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der profilierte Schaft (11) einen Kopfbereich (12) aufweist, und daß die Fassung (14) derart profiliert ist, daß sie den Schaft (11) durch ei­ nen Eingriff mit dem Kopfbereich (12) lösbar und einschnap­ pend aufnimmt.
13. Panzerungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß der Kopfbereich (12) die Form eines Kegelstumpfes hat, der sich in einer Richtung weg von dem Formstück ver­ jüngt.
14. Panzerungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß der Kopfbereich (12) die Form einer Kugel hat.
15. Zur Verwendung in einem anbringbaren Panzerungssystem (1) gemäß wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche geeigne­ tes Panzerungsformstück (3) mit einer Befestigungsfläche (7) mit einem daran angebrachten Eingriffsglied.
16. Zur Verwendung in einem anbringbaren Panzerungssystem (1) gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14 geeignete ela­ stische Platte (13) mit einer ersten Fläche (13′) zur Befe­ stigung an der Hülle eines Fahrzeugs und einer zweiten Fläche (13′′) mit einem integral eingeformten Eingriffsglied.
17. Elastische Platte (13) nach Anspruch 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Eingriffsglied die Form einer profilierten Fassung (14) hat und in einem von der zweiten Fläche (13′) der Platte vorstehenden Vorsprung (14′) angeordnet ist.
18. Gepanzertes Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß das ge­ panzerte Fahrzeug mit einem anbringbaren Panzerungssystem (1) gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14 ausgestattet ist.
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