DE19607591A1 - Ventiltrieb - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ventiltrieb zur Betätigung eines
Hubventils mit einem in einer Ventilführung geführten Ventil
schaft, in den zur Betätigung des Hubventils über einen noc
kenbetätigten Schlepphebel eine in Richtung der Ventilführung
wirkende Druckkraft einleitet wird, und mit einer direkt auf
den Ventilschaft einwirkenden, entgegen der Druckkraft des
Schlepphebels vorgespannten Ventilfeder.
Derartige Ventiltriebe sind beispielsweise aus den Veröffent
lichungen DE 31 50 962 A1 und DE 36 04 412 C2 bekannt. Bei
diesen bekannten Anordnungen drückt der Schlepphebel auf das
Ventilschaftende, in einem zwischen dem Angriffspunkt des
Schlepphebels und der Ventilführung liegenden Bereich und die
Ventilfeder greift an dem Ventilschaft an. Dies führt zu ei
ner relativ großen Bauhöhe des Ventiltriebs.
Der Erfindung liegt im wesentlichen die Aufgabe zugrunde,
einen Ventiltrieb der eingangs genannten Art so zu verbes
sern, daß die Bauhöhe reduziert wird. Weiterhin wird ange
strebt, die bei Betrieb auftretende Biegebeanspruchung des
jeweiligen Ventilschaftes sowie auftretende Reibungsverluste
zu reduzieren.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Ventilfeder einer
seits gegen den Endbereich des Ventilschaftes und anderer
seits gegen eine relativ zu dem Hubventil ortsfeste Basis ab
gestützt ist, und daß der Schlepphebel den Ventilschaft in
einer zwischen der Ventilführung und dem Abstützbereich der
Ventilfeder an dem Ventilschaft liegenden Zone umgreift und
gegen einen in dieser Zone angeordneten Druckkrafteinlei
tungsbereich des Ventilschaftes abgestützt ist.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Verlagerung des
Druckeinleitungsbereiches des Schlepphebels auf den Ventil
schaft von dem Stirnende des Ventilschaftes in die genannte
Zone und die Verlagerung des Abstützbereiches der Ventilfeder
in den Endbereich des Ventilschaftes läßt sich in vorteilhaf
ter Weise eine niedrigere Bauhöhe verwirklichen als bei be
kannten Ventiltrieben. Ein weiterer Vorteil besteht in einer
deutlichen Verringerung der Biegebeanspruchung des Ventil
schaftes bei Betrieb. Durch die Anordnung des Angriffspunktes
der Ventilfeder "oberhalb" des Schlepphebels ist es möglich,
den Abstand zwischen dem Druckkrafteinleitungsbereich und der
Ventilführung so klein wie möglich zu wählen, d. h., nicht
größer, als es dem maximalen Ventilhub entspricht. Dadurch
wird die druckbeanspruchte, freie Knicklänge des Ventilschaf
tes auf ein Minimum reduziert, so daß die Knickgefahr auf
grund von Außermittigkeiten bei der Krafteinleitung der
Druckkraft durch den Schlepphebel verringert wird und der
Ventilschaft dementsprechend kleiner dimensioniert werden
kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Federkraft
der Ventilfeder der von dem nockengetriebenen Schlepphebel
auf den Ventilschaft einwirkenden Biegekraft entgegenwirkt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß infolge
des "Absenkens" des Druckkrafteinleitungsbereiches auch die
den Schlepphebel betätigende Nockenwelle tiefer als nach dem
Stande der Technik positioniert werden kann. Durch ein derar
tiges "Absenken" der Nockenwelle ergeben sich Gewichtseinspa
rungen sowohl bei dem Antrieb der Nockenwelle (kürzere Riemen
bzw. kürzere Kette), bei der Nockenwellenlagerung (tiefere
Anordnung). Dies hat den weiteren Vorteil, daß für einen Ket
tentrieb der Nockenwelle kürzere Führungs- und Spannschienen
eingesetzt werden können. Neben der möglichen Verkürzung der
Ventilführungen ergibt sich als weiterer Vorteil eine mögli
che tiefere Position eines zum Ventilspielausgleich im Zylin
derkopf vorgesehenen hydraulischen Stützelementes.
Der erfindungsgemäße Ventiltrieb kann beispielsweise zur Be
tätigung von V-förmig angeordneten Ventilen in einem Winkel
von ca. 30 bis 40° mit nur einer Nockenwelle und mit den
niedrigen Reibwerten eines beispielsweise als Rollenschlepp
hebel ausgebildeten Schlepphebels oder auch unter Verwendung
eines Gleitschuh-Schlepphebels eingesetzt werden.
Der erfindungsgemäße Ventiltrieb kann bei allen bisher be
kannten Ventiltrieben (SOHC/DOHC/2-/3-/4-Ventil Version usw.)
eingesetzt werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß der Ventilschaft zur Ausbildung des Druckkrafteinlei
tungsbereiches für den Schlepphebel abgestuft ausgebildet
ist. Die durch eine solche Abstufung ausgebildete Schulter im
Ventilschaft bildet auf einfache Weise eine Auflage für den
Schlepphebel, die ggf. durch entsprechende Oberflächenbehand
lung, z. B. Härten, mit einer erhöhten Festigkeit versehen
werden kann oder auf die eine gehärtete Scheibe aufgelegt
werden kann.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß der Ventilschaft zur Aus
bildung eines Auflagebereiches für den Ventilhebel einteilig
oder mehrteilig ausgebildet sein kann. Bei einer derartigen
Ausführungsform kann zur Ausbildung des
Druckeinleitungsbereiches für den Schlepphebel zwischen zwei
Teilen des Ventilschaftes ebenfalls eine Scheibe angeordnet
sein, durch die die Flächenpressung verringert wird, und die
ebenfalls den Anforderungen entsprechend oberflächenbehandelt
sein kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß der Schlepphebel als Rollenschlepphebel ausgebildet ist,
dessen die Druckkraft den Ventilschaft einleitendes Ende ga
belförmig geformt ist und den Ventilschaft umgreift. Mit ei
nem derartigen Gabelrollenschlepphebel wird die Montage einer
erfindungsgemäßen Ventiltriebs-Konstruktion erheblich verein
facht, da der Gabelrollenschlepphebel seitlich auf den Ven
tilschaft aufgeschoben werden kann.
Es kann auch vorgesehen sein, daß der Schlepphebel als Rol
lenschlepphebel ausgebildet ist, dessen die Druckkraft in den
Ventilschaft einleitendes Ende ein den Ventilschaft um
schließendes Langloch aufweist. Dies bietet den Vorteil, daß
der Schlepphebel gegenüber einer gabelförmigen Ausgestaltung
stabilisiert ist.
Entsprechend einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
ist die Ventilfeder als Druckfeder ausgebildet, deren ortsfe
ste Basis zwischen dem Ventilschaftende und dem Druck
krafteinleitungsbereich angeordnet ist. Dies ermöglicht eine
besonders niedrige Bauweise der erfindungsgemäßen Ventil
triebs-Konstruktion.
Es ist aber auch möglich, die Ventilfeder als Zugfeder auszu
bilden, deren ortsfeste Basis in Verlängerung des Ventil
schaftes angeordnet ist. Bei dieser Konstruktion ergeben sich
bei der Ventilfeder keine Stabilitätsprobleme, so daß eine
einfache und kostengünstige Feder eingesetzt werden kann.
Außerdem kann die Gesamtlänge des Hubventils kürzer als bei
Einsatz einer Druckfeder ausgebildet werden.
Die Ventilfeder kann z. B. als koaxial zur Längsachse des
Ventilschaftes angeordnete Schraubenfeder ausgebildet sein.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Ventilfeder als Blattfe
der auszubilden, was eine platzsparende Konstruktion ermög
licht.
Zum besseren Verständnis der Erfindung werden nachfolgend an
hand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbei
spiels eines Ventiltriebs gemäß der Erfindung mit ei
ner als Druckfeder ausgebildeten Ventilfeder bei ge
schlossenem Zustand des Ventils;
Fig. 2 den Ventiltrieb gemäß Fig. 1 bei geöffnetem Zustand
des Ventils;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 1 und Fig. 2 verwendeten Gabelrollenschlepphe
bel;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform
eines Rollenschlepphebels;
Fig. 5 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, jedoch mit ei
ner als Zugfeder ausgebildeten Ventilfeder;
Fig. 6 eine Darstellung entsprechend Fig. 5, jedoch bei ge
öffnetem Zustand des Ventils;
Fig. 7 eine Darstellung entsprechend Fig. 1 für eine weitere
Ausführungsform mit einer als Blattfeder ausgebilde
ten Ventilfeder;
Fig. 8 eine Darstellung entsprechend Fig. 7, jedoch bei ge
öffnetem Zustand des Ventils.
Der in den Figuren gezeigte Ventiltrieb 1 gehört zu einer
(nicht dargestellten) Brennkraftmaschine und weist eine Noc
kenwelle 2 auf, die über einen unter ihr angeordneten Gabel
rollenschlepphebel 3 ein Tellerventil 4 betätigt. Das Teller
ventil 4 sitzt in einem Zylinderkopf 5 der Brennkraftmaschine
und öffnet oder schließt einen Brennraum 6 bzw. Zylinder. In
Fig. 1 und 2 ist aus übersichtlichkeitsgründen jeweils nur
ein Gabelrollenschlepphebel 3 und ein Tellerventil 4 dar
gestellt, jedoch sind symmetrisch zur vertikalen Achse 7 ein
weiterer Gabelrollenschlepphebel und ein weiteres Tellerven
til vorhanden, so daß sich insgesamt eine V-förmige Ventilan
ordnung ergibt.
Die jeweiligen Tellerventile 4 weisen einen aus mehreren
gegeneinander abgestuften Abschnitten bestehenden Ventil
schaft 8 auf. An den Ventilteller 9 ist ein sich mit konkaver
Außenfläche verjüngender Abschnitt 10 angeformt, dem ein Ab
schnitt 11 konstanten Durchmessers folgt. Mittels eines sich
konisch verbreiternden Abschnitts 12 schließt sich daran ein
Abschnitt 13 mit einem größeren Durchmesser an, der in einer
im Zylinderkopf 5 ausgebildeten Ventilführung 14 geführt ist.
Diesem geführten Abschnitt 13 folgt wiederum ein sich konisch
verjüngender Abschnitt 15, der in einen Endabschnitt 16 mit
konstantem, geringerem Durchmesser übergeht.
Zwischen den jeweiligen sich bezüglich der Symmetrieachse 7
gegenüberliegenden Tellerventilen ist die Nockenwelle 2 ange
ordnet, die mit einer ihrer Nockenlaufflächen 17 an der Rolle
18 des dargestellten, unter ihr liegenden Gabelrollenschlepp
hebels 3 anliegt. Ein Ende des Gabelrollenschlepphebels 3 ist
mit einem hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichselement 19 ver
bunden, während das andere Ende 20 gabelförmig ausgebildet
ist und den Ventilschaft 8 in einer oberhalb der Ventilfüh
rung 14 aber unterhalb des dem Ventilteller 9 abgewandten
Stirnendes des Ventilschaftes 8 liegenden Zone umgreift. Das
gabelförmige Ende 20 des Gabelrollenschlepphebels 3 liegt mit
einer bogenförmigen Auflagefläche 21 auf einer gehärteten
Paßscheibe 22 auf, die auf den Ventilschaft 8 von dessen
freiem Ende her aufgeschoben ist. Der Innendurchmesser der
Paßscheibe 22 ist größer als der des Ventilschaftendab
schnitts 16, aber kleiner als der des geführten Ventil
schaftabschnitts 13, so daß die Paßscheibe 22 auf dem zwi
schen diesen beiden Abschnitten 13, 16 liegenden, konischen
Ventilschaftabschnitt 15 verklemmt ist und die Druckkraft des
Gabelrollenschlepphebels 3 sicher in den Ventilschaft 8 ein
geleitet wird. In einem geringen Abstand zur Unterseite der
Paßscheibe 22 beginnt der geführte Ventilschaftabschnitt 13
konstanten Durchmessers, der sich durch die Ventilführung 14
hindurch erstreckt. Die Länge des Teilstücks dieses Ventil
schaftabschnitts 13, das sich aus der Ventilführung 14 heraus
bis fast zur Unterseite der Paßscheibe 22 erstreckt, ent
spricht im wesentlichen dem maximalen Ventilhub, wobei eine
Dichtung 23 den in den Fig. 1 und 2 oberen Teil der Ven
tilführung 14 und den angrenzenden Teil des Ventilschaftes 8
umschließt, um die Fuge zwischen Ventilschaft 8 und Ventil
führung 14 abzudichten.
Auf der der Ventilführung 14 und der Paßscheibe 22 abgewand
ten Seite des Gabelrollenschlepphebels 3 ist eine Ventilfeder
24 angeordnet, die im vorliegenden Beispiel als Schraubenfe
der ausgebildet ist. Die Ventilfeder 24 ist koaxial zum Ven
tilschaft 8 angeordnet und leitet ihre resultierende Feder
kraft über eine Halteeinrichtung 25 am Ventilschaftende zen
trisch in die Längsachse 26 des Ventilschaftes 8 ein. Mit ei
nem Ende 27 liegt die Ventilfeder 24 dazu an einer Hal
tescheibe 28 an, die am Ventilschaftende angebracht ist.
Hierzu weist die Haltescheibe 28 ein mittiges, konisches Loch
29 auf, in das auf der einen Seite das Ventilschaftende hin
einragt und in das von der anderen Seite zwei Ventilkeile 30
eingelegt werden, gegen die die Haltescheibe 28 mittels der
Ventilfeder 24 angedrückt wird. Das andere Ende 32 der Ven
tilfeder 24 liegt an einem eine relativ zu dem Hubventil
ortsfeste Basis bildenden Vorsprung 33 an, der zwischen Ven
tilschaftende und Gabelrollenschlepphebel 3 von einer Wand
des Zylinderkopfes 5 aus vorragt und der eine Öffnung 34 auf
weist, durch die der Ventilschaft 8 hindurchragt und an deren
Rand die Ventilfeder 24 mit ihrem besagten Ende 32 anliegt.
Zum Öffnen des Tellerventils 4 drückt der Gabelrollenschlepp
hebel 3 mit seiner bogenförmigen Auflagefläche 21 auf die
entsprechend Fig. 1 und 2 oben liegende Seite der Paßscheibe
22, wodurch das Tellerventil 4 aus seinem Ventilsitz heraus
nach unten gedrückt, d. h. geöffnet wird (Fig. 2). Im geöff
neten Zustand liegt die Unterseite der Paßscheibe 22 unmit
telbar am oberen Rand der Dichtung 23 zwischen Ventilführung
14 und Ventilschaft 8 an. Aufgrund der Abrollbewegung der
bogenförmigen Auflagefläche 21 des Gabelrollenschlepphebels 3
auf der Oberseite der Paßscheibe 22 wird die Druckkraft ex
zentrisch in den Ventilschaft 8 eingeleitet. Sollte hierbei
eine, wenn auch nur geringe, Biegeverformung des Ventilschaf
tes 8 auftreten, macht sich diese am Ventilschaftende wegen
des relativ großen Abstandes zum Druckkrafteinleitungsbereich
als entsprechend vergrößerte seitliche Verformung bzw. Aus
lenkung des Ventilschaftes 8 bemerkbar, wodurch die Feder
kraft der Ventilfeder 24 an einem entsprechend großen Hebel
arm angreifen und dem durch den Gabelrollenschlepphebel 3
eingeleiteten Exzentrizitätsmoment ein entgegenwirkendes Bie
gemoment entgegensetzen würde. Aufgrund dieser am Ventil
schaftende auftretenden Vergrößerung einer im Druckkraftein
leitungsbereich des Ventilschaftes 8 auftretenden Biegever
formung sowie des Angreifens der Ventilfeder 24 an diesem
ausgelenkten Ventilschaftende wird hier der Außermittigkeit
des Ventilschaftes 8 unmittelbar und sehr wirksam entgegenge
wirkt.
In Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform eines Rollen
schlepphebels dargestellt. Statt der gabelförmigen Ausbildung
ist in dieser Ausführungsform ein Langloch 35 vorgesehen, das
vom Ventilschaft 8 durchlaufen wird. Die Funktionsweise der
Ventiltriebs-Konstruktion bleibt aber unverändert.
Die anhand von Fig. 5 und Fig. 6 dargestellte weitere Ausfüh
rungsform der Erfindung unterscheidet sich von der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 1 und Fig. 2 prinzipiell lediglich da
durch, daß als Ventilfeder keine Druckfeder, sondern eine als
Schraubenfeder ausgebildete Zugfeder 36 vorgesehen ist. Die
Zugfeder greift mit einem Ende 37 an einer am Ventilschaf
tende angebrachten Haltescheibe 28′ an. Das andere Ende 38
ist mit einer Haltescheibe 39 verbunden, welche von einer in
einer ortsfesten Halterung 40 gehaltenen Schraube 41 durch
faßt ist. Zur Montage wird die Feder 36 am Ventilschaftende
eingehängt und dann durch Drehung der Schraube 41 vorge
spannt. Fig. 6 zeigt den Ventiltrieb gemäß Fig. 5 in Öff
nungsstellung des Ventils, wobei der Ventilhub mit A gekenn
zeichnet ist.
Diejenigen Teile, die dem in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel entsprechen, sind mit entsprechenden Be
zugszeichen gekennzeichnet und werden nicht nochmals geson
dert erläutert. Wie ein Vergleich von Fig. 1 und Fig. 5 er
gibt, kann bei der als Zugfeder 36 ausgebildeten Ventilfeder
die Gesamtlänge B des Hubventils kürzer als bei der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 1 ausgebildet werden. Selbstverständlich
ist anstelle des Einsatzes eines Rollenschlepphebels auch der
Einsatz eines Gleitschuh-Schlepphebels möglich.
Fig. 7 und 8 zeigen schließlich ein Ausführungsbeispiel des
Ventiltriebs entsprechend Fig. 1 und Fig. 2, bei dem die Ven
tilfeder als Blattfeder 42 ausgebildet ist. In der in Fig. 8
dargestellten Öffnungsstellung ist die Blattfeder 42 verformt
und in dieser Position mit 42′ bezeichnet. Die Blattfeder 42
ist mittels Ventilfederkeilen 43 im oberen Endbereich des
Ventilschaftes 8 befestigt. Das andere Ende ist mittels einer
Schraube 44 an einem Vorsprung 45 des Zylinderkopfes 5 ange
bracht.
Claims (9)
1. Ventiltrieb zur Betätigung eines Hubventils mit einem in
einer Ventilführung geführten Ventilschaft, in den zur
Betätigung des Hubventils über einen nockenbetätigten
Schlepphebel eine in Richtung der Ventilführung wirkende
Druckkraft eingeleitet wird, und mit einer direkt auf den
Ventilschaft einwirkenden, entgegen der Druckkraft des
Schlepphebels vorgespannten Ventilfeder, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ventilfeder (24, 36, 42) einerseits
gegen den Endbereich des Ventilschaftes (8) und anderer
seits gegen eine relativ zu dem Hubventil (4) ortsfeste
Basis (33, 40, 45) abgestützt ist, und der Schlepphebel
(3) den Ventilschaft (8) in einer zwischen der Ventilfüh
rung (14) und dem Abstützbereich der Ventilfeder an den
Ventilschaft liegenden Zone umgreift und gegen einen in
dieser Zone angeordneten Druckkrafteinleitungsbereich
(22) des Ventilschaftes (8) abgestützt ist.
2. Ventiltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilschaft (8) zur Ausbildung des Druckkrafteinlei
tungsbereich für den Schlepphebel (3) abgestuft ausgebil
det ist.
3. Ventiltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilschaft (8) zur Ausbildung eines
Druckkrafteinleitungsbereiches für den Schlepphebel (3)
mehrteilig ausgebildet ist.
4. Ventiltrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schlepphebel (3) als Rollenschlepp
hebel ausgebildet ist, dessen die Druckkraft in den Ven
tilschaft einleitendes Ende (20) gabelförmig geformt ist
und den Ventilschaft umgreift.
5. Ventiltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlepphebel (3) als Rollenschlepphebel ausgebildet
ist, dessen die Druckkraft in den Ventilschaft (8) ein
leitendes Ende (20) ein Langloch (35) aufweist, das den
Ventilschaft (8) umschließt.
6. Ventiltrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ventilfeder als Druckfeder (24)
ausgebildet ist, deren ortsfeste Basis (33) zwischen dem
Ventilschaftende und dem Druckkrafteinleitungsbereich
(22) angeordnet ist.
7. Ventiltrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ventilfeder als Zugfeder (36) aus
gebildet ist, deren ortsfeste Basis (40) in Verlängerung
des Ventilschaftes (8) angeordnet ist.
8. Ventiltrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ventilfeder als koaxial zur
Längsachse (26) des Ventilschaftes (8) angeordnete
Schraubenfeder (24, 36) ausgebildet ist.
9. Ventiltrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ventilfeder als Blattfeder (42)
ausgebildet ist.
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1996
- 1996-02-29 DE DE19607591A patent/DE19607591B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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