DE19605181A1 - Behälter - Google Patents
BehälterInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C11/00—Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
- A45C11/18—Ticket-holders or the like
- A45C11/182—Credit card holders
Landscapes
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung für mindestens
drei Teile, die miteinander verbunden zwei oder mit einem
doppelten Mittelteil versehene Verpackung maximal sechs
Karten aufnehmen kann. Zur Aufnahme der Karten 4 dienen hier
bestimmte Kammern 11 die mit Sicherungen versehen sind.
Eine ähnliche Verpackung die aber nur eine Karte aufnehmen
kann und mittels eines selbstklemmenden Verschlusses ist schon
bekannt. Die aber den Nachteil hat, daß nur eine Karte Auf
nahme finden kann und durch grobe Erschütterungen diese Karte
herausfallen kann. Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht eines
Seitenteils einer Verpackung, daß dazu dient eine Karte 4 auf
zunehmen. Fig. 1 umfaßt ein Seitenteil welches ein aus Kunst
stoff hergestelltes Modell ist. Dieses Seitenteil kennzeichnet
sich so aus, daß dieses im Spritzgußverfahren hergestellt ist.
Das Seitenteil Fig. 1 weißt einen Schacht 2 auf, der die Karte 4
aufnimmt. Das Seitenteil Fig. 1 ist so beschaffen, daß es in
seitlicher Richtung und nach unten hin geschlossen ist. Da die
Karten aus Kunststoff bestehen und in ihrer Art biegbar, außer
dem in ihrer Größe einer einheitlichen Norm entsprechen,
nämlich 85,5 × 54 × 0,8 mm ist die Karte ohne weiteres in die
Schächte 2 einsteckbar. Der Abstand zwischen Innenwand 7 und
Schacht 2 weißt einen sehr geringen Abstand auf. Der Abstand
ist so gewählt, das sich die Karte leichtläufig einstecken
oder herausnehmen lassen kann. Die Klemmnocken 1 an der Innen
wand 7 sind als Raster vorgesehen, die in Halbbogenform aus
gearbeitet sind. Die Klemmnocken 1 sind so beschaffen, daß sie
eine Halbbogenform aufweisen, die als Klemmverschluß gelten.
Beim Einschieben der Karte 4 wird durch die Klemmnocken 1 ein
Anpreßdruck erzeugt, der dadurch einen Widerstand gegen den
Schacht 2 erbringt. Die biegbare Karte 4 ermöglicht beim Ein
stecken den Widerstand der Klemmnocken 1, durch ihre flexible
Art zu überbrücken. Im eingesteckten Zustand ist die Karte 4
folglich lose und locker im Schacht 2 des Seitenteils Fig. 1
untergebracht. Die Karte 4 kann durch die U-Form welches der
Schacht aufweist nicht wegrutschen oder herausfallen. Die Klemm
nocken 1 dienen jetzt als Klemmverschluß, der nur mittels
Finger- oder Daumendruck nach oben hin überbrückt werden kann.
Die Klemmnocken 1 sind bei eingesteckter Karte als selbsttätige
Sicherungen zu sehen. An der Stirnseite vom Seitenteil Fig. 1
sind mindestens eine oder zwecks Gebrauch mehrere Rasternocken 5
und Schnappräume 6 vorhanden. Auf die Aufgabe dieser wird
später noch genauer eingegangen. Weiterhin ist in dem Seiten
teil Fig. 1 ein Gelenkzapfen 3 eingebracht. Dieser hat zur Auf
gabe, daß noch später beschriebene Mittelteil Fig. 2 und das
Seitenteil Fig. 3 zu fixieren und drehbar miteinander zu ver
binden.
Fig. 2 zeigt das Mittelteil der Verpackung, daß dazu dient zwei
Karten aufzunehmen. Das sich in T-Form kennzeichnende Mittel
teil Fig. 2 zeichnet sich so aus, daß dieses im Spritzgußver
fahren hergestellt ist und ebenfalls wie Fig. 1 aus Kunststoff
besteht. Das Mittelteil Fig. 2 weißt vier Schächte 2 auf, die sich
gegenüberliegen und so zwei Kammern 11 enthalten. An der Innen
wand 7 sind zwei Klemmnocken 1 nebeneinander mittig angebracht,
die ebenfalls wie in Fig. 1 dazu dienen einen Widerstand zwischen
den Schacht 2 und die Karte 4 zu erbringen. Die Ausführung der
Klemmnocken 1 ist hier in beiden Kammern 11 oberhalb an der
Innenwand 7 erforderlich und genauso ausgeführt wie in Fig. 1
beschrieben.
Fig. 3 stellt ein weiteres Seitenteil der Verpackung dar, es
dient ebenfalls dazu nur eine Karte aufzunehmen. Wie in Fig. 1
schon beschrieben zeichnet sich dieses Seitenteil genauso aus
nur daß sich der Gelenkzapfen 3, dessen Anordnung sich ändert
wechselseitig angebracht ist. Das Gesamtbild von Fig. 1/2/3
zeigt die Anordnung der Einzelteile in der Reihenfolge der
Komplettierung. Zur Benutzung von mehr als vier Karten 4 ist
es notwendig ein zusätzliches Mittelteil nach Fig. 2 hinzu
zunehmen. Es kann aber auch darauf verzichtet werden.
Wie in Zeichnung 1 dargestellt, kann eine Verpackung nach der
Erfindung aus nur drei Kunststoffteilen aufgebaut werden, die
nur drei unterschiedlichen Arten zugeordnet sind, und zwar
aus zwei Seitenteilen Fig. 1 und Fig. 3 sowie aus dem Mittel
teil Fig. 2. Bei der Komplettierung dieser drei Einzelteile ist
es notwendig, daß die Elemente durch einen Gelenkzapfen 3 mit
einander verbunden werden. Zeichnung 2 zeigt in Fig. 6 und 7
die Ausführung des Gelenkzapfens bei einem Seitenteil. Die
jeweiligen Teile der Verpackung sind wie die Glieder eines
Fächers, schwenkbar miteinander verbunden. Die Einzelteile
weisen an ihren Stirnflächen Rasternocken 5 und Schnappräume 6
auf. Die Rasternocken 5 und die Schnappräume 6 fügen sich beim
zusammengedrehten Zustand der jeweiligen drei Teile ineinander,
so daß der Verschluß die fixierten Teile verbindet und so ein
leichtläufiges aufklappen der Teile verhindert. Diese wechsel
seitig angebrachten Rasternocken 5 und Schnappräume 6 an den
Stirnflächen der Einzelteile, fügen sich beim zusammengedrehten
Zustand ineinander und bieten so eine feste aber lösbare Ver
bindung.
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe eine neue Verpackung
zuschaffen, die sich zum unterbringen von mindestens zwei
oder maximal sechs Karten durchaus eignet. Auf diese Weise
sind die verletzlichen Karten durchaus vor Beschädigung ge
schützt.
Eine andere Ausführungsform eines Behälters wird anhand der
in Fig. 8 dargestellten Explosionsdarstellung näher beschrieben.
Bei diesem Behälter sind zwei Kammern 11 für die Unterbringung
von zwei Karten vorgegeben. Das rundum geschlossene Behältnis
weißt oberhalb des Behältnisses zwei Einsteckschlitze 8 auf,
die in die Kammern 11 ausführen. An der Außenwand 10 des Behälters
ist jeweils ein Sichtfenster 9 ausgearbeitet, daß zur Aufgabe
hat, mittels Finger oder Daumendruck die Karte nach oben hin
herauszuschieben. Durch die an den Innenseiten der Außenwand 10
oberhalb mittig angebrachten Klemmnocken 1 weisen wieder die
Halbbogenform auf. Wobei auch hier der Schacht 2 so schmal
gehalten wird, daß die Karte 4 nur durch einen größeren Daumen
druck nach oben hin gelöst werden kann. Die Klemmnocken 1
dienen hier wiederum als selbsttätige Klemmverschlüsse, die ein
selbstloses herausfallen der Karte 4 verhindern. Dieser Behälters
besteht ebenfalls aus Kunststoff und kann im Spritzgußverfahren
hergestellt werden. Um eine ästhetischere Form zu erhalten als
sie in der Zeichnung dargestellt ist, kann auch eine handlichere
Außenform Verwendung finden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Seitenteils mit einer
Kammer für eine Karte,
Fig. 2 eine Schaubildliche Ansicht des Mittelteils mit zwei
vorgesehenen Kammern,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines weiteren Seitenteils
das mit wiederum nur einer Kammer angegeben ist,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Mittelteil nach Fig. 2 mit ein
gesteckter Karte,
Fig. 5 einen Schnitt durch ein Seitenteil nach Fig. 1 und Fig. 3
mit eingesteckter Karte,
Fig. 6 ein Seitenteil nach Fig. 1 und Fig. 3 mit einem Ausschnitt
von dem Gelenkzapfen,
Fig. 7 einen Ausschnitt von Fig. 6 mit Vergrößerung des ein
gezeichneten Gelenkzapfens,
Fig. 8 einen geschlossenen Behälter in Explosionsansicht
mit zwei Kammern zur Aufnahme von zwei Karten,
Zeichnung 1 zeigt die gesamte schaubildliche Ansicht der
Erfindung der einzelnen Teile in Reihenfolge der Komplettierung,
zur Aufnahme von mindesten vier oder unter Hinzunahme eines
weiteren Mittelteils nach Fig. 2 für mindestens sechs Karten.
Die jeweiligen Figuren sind in beliebigen und nicht immer
einheitlichen Maßstab gezeichnet.
Claims (12)
1. Behälter für mindestens zwei aber wenigstens sechs Magnet
karten, wobei diese Verpackung mehrere miteinander verbundene
Einzelteile umfaßt, worunter zwei aneinanderliegende Außenteile
Fig. 1 und Fig. 3 sind, sowie ein zwischen denselben angeordnetes
Mittelteil Fig. 2, wobei alle drei Teile Schächte (2) und Kammern (11)
aufweisen, die zur Aufbewahrung der Karten (4) dienen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (3) die Einzelteile
Fig. 1 , Fig. 2, und Fig. 3 verbindet, so daß der Behälter in
geöffnetem Zustand eine Fächerform aufweißt.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seitenteile Fig. 1 und Fig. 2 eine Kammer (11) und zwei Schächte (2)
aufweisen, der die nötigen Hauptabmessungen einer genormten
Karte von 85,5 × 54 × 0,8 mm aufweißt und diese aufnehmen kann.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Innenwand (7) des Behälters mindestens ein oder zwei Klemm
nocken (1) ausgebildet sind und als Klemmverschluß gelten.
4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Stirnseite der Einzelteile Fig. 1 und Fig. 3 sowie des Mittel
teils Fig. 2 wechselseitig Rasternocken (5) und Schnappräume (6)
ausgebildet sind, die im verschlossenen Zustand ineinander
rasten.
5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter zwei identische Außenteile Fig. 1 und Fig. 3 umfaßt,
und daß sich zwischen jeweils zwei vorhandenen Außenteilen
nach Fig. 1 und Fig. 3 ein Mittelteil Fig. 2 einfügt, oder zur
Aufnahme von sechs Karten ein weiteres Mittelteil nach Fig. 2
einfügen läßt.
6. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mittelteil Fig. 2 eine T- Form auf zeigt und vier Schächte (2)
mit jeweils zwei Kammern (11) in sich birgt.
7. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelnen Kammern (11) so schmal gehalten werden, daß die
Karte (4) selbstsichernd durch die Klemmnocken (1) gehalten
wird und nur durch Daumendruck über die Klemmnocken (1)
rutschen kann.
8. Ein zur Aufnahme bestimmter Behälter für zwei Karten,
wobei dieser Behälter zwei Kammern aufweißt, und daß
dieser eine geschlossene Form aufweißt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter Fig. 8 zwei
Kammern (11) aufweißt.
9. Behälter Fig. 8 nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Innenseiten der Außenwand (10) zwei aber min
destens eine Klemmnocke (1) angebracht ist, die als
Klemmverschluß gilt.
10. Behälter Fig. 8 nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammern die nötigen Hauptabmessungen einer genormten
Karte von 85,5 × 54 × 0,8 mm aufweisen und diese aufnehmen
kann.
11. Behälter Fig. 8 nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Sichtfenster (9) in Daumengröße an der Außenwand (10)
ausgearbeitet sind.
12. Behälter Fig. 8 nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammern (11) so schmal gehalten werden, daß die Karte (4)
selbstsichernd durch die Klemmnocken (1) gehalten werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996105181 DE19605181A1 (de) | 1996-02-13 | 1996-02-13 | Behälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996105181 DE19605181A1 (de) | 1996-02-13 | 1996-02-13 | Behälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19605181A1 true DE19605181A1 (de) | 1996-07-04 |
Family
ID=7785233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996105181 Withdrawn DE19605181A1 (de) | 1996-02-13 | 1996-02-13 | Behälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19605181A1 (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3320207A1 (de) * | 1983-06-03 | 1984-12-06 | Gerhard 7100 Heilbronn Ritter | Schutzhuelle fuer eine scheckkarte oder dergleichen |
| DE9000892U1 (de) * | 1990-01-24 | 1990-04-26 | Durable Hunke & Jochheim GmbH & Co KG, 5860 Iserlohn | Schutzhülle für Scheckkarten o.dgl. |
| DE8909040U1 (de) * | 1988-11-02 | 1990-05-17 | Acodeq Trading Co. B.V., Pingjum | Vorrichtung zum Aufbewahren von Karten |
| DE3900632A1 (de) * | 1989-01-11 | 1990-07-12 | Rudolf Pausch | Etui fuer die geschuetzte aufbewahrung und mitfuehrung blatt- oder kartenfoermiger, rechteckiger datentraeger |
| DE9405887U1 (de) * | 1994-04-09 | 1994-08-18 | Pelzel, Wolfgang, 90489 Nürnberg | Kreditkartenbehältnis |
| DE4241642C2 (de) * | 1992-12-02 | 1994-10-13 | Hunke & Jochheim | Hülle für Karten, insbesondere Scheckkarten |
-
1996
- 1996-02-13 DE DE1996105181 patent/DE19605181A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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