DE19600380A1 - Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff - Google Patents
Brenner für flüssigen oder gasförmigen BrennstoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brenner der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art für flüssigen oder gasförmigen
Brennstoff.
Durch die Firmendruckschrift "CK Brenner" der Firma
Körting Hannover AG ist ein Brenner der betreffenden Art
bekannt, bei dem die Zuleitung von Luft in das Mischrohr
durch einen Ringspalt erfolgt, der unmittelbar an die Innen
wandung des Mischrohres angrenzt. Dieser Ringspalt entfaltet
eine Injektorwirkung, indem aus dem Ringspalt austretende
Luft in das Mischrohr eintretendes Abgas mitreißt und somit
eigenständig ansaugt. Zur Zuführung des Abgases ist also
kein zusätzliches Abgasgebläse erforderlich. Durch die Zu
führung des Abgases ergibt sich eine Minderung der NOx-Bil
dung.
Ein Nachteil dieses bekannten Brenners besteht darin,
daß der aus dem Ringspalt aus tretende Luftstrom auf seinem
Weg entlang der Innenwandung des Mischrohres durch die
Grenzschicht auf der Innenwandung des Mischrohres gebremst
wird, so daß dadurch seine Mitreißwirkung in bezug auf das
anzusaugende Abgas verringert wird. Ein weiterer Nachteil
ist dabei außerdem, daß die Mitreißwirkung nur auf der einen
Seite des aus dem Ringspalt austretenden Luftstromes entste
hen kann. Diese Nachteile können nicht durch eine Erhöhung
des Druckes der dem Ringspalt zugeführten Luft ausgeglichen
werden, weil dies zu einer unzulässigen Vergrößerung der
zugeführten Luftmenge führen würde. Eine Verringerung der
Luftmenge in einem solchen Falle durch Verengung des Ring
spalts würde insbesondere bei kleinen Brennern zu so gerin
gen Spaltbreiten führen, z. B. 0,2-0,5 mm, daß damit die
Gefahr einer Verschmutzung und Verstopfung des Ringspalts
verbunden wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Brenner
der betreffenden Art zu schaffen, der die genannten Nachtei
le nicht aufweist, bei dem also durch den Luftstrom wirksam
ausreichend Abgas angesaugt und gefördert wird, ohne daß die
Gefahr eines Betriebsausfalls durch Verschmutzung oder Ver
stopfung besteht.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch
die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebene Lehre gelöst.
Der Grundgedanke dieser Lehre besteht darin, die Luft
in das Innere des Mischrohres mittels einer oder mehrerer
Luftdüsen einzuleiten. Der jeweils aus einer solchen einzel
nen Düse ausströmende Luftstrom ist eng begrenzt und hat
daher eine hohe Geschwindigkeit. Damit ergibt sich eine hohe
Mitreiß- und Pumpwirkung in bezug auf das Abgas. Dies beson
ders auch deshalb, weil gemäß einem weiteren Merkmal der
Erfindung die Luftdüse bzw. die Luftdüsen entfernt von der
Innenwandung des Mischrohres und in Austrittsöffnung der
Brennerdüse vor dieser angeordnet ist bzw. sind. Damit ist
der aus einer Luftdüse austretende Luftstrom allseitig von
dem Abgas umgeben, so daß auch allseitig eine Mitreißwirkung
entsteht. Die Pump- oder Injektorwirkung ist damit beträcht
lich erhöht, so daß auch bei längerem Weg des Abgases und
damit größerem Strömungswiderstand genügend Abgas angesaugt
und in den Mischraum des Mischrohres gefördert wird. Da die
Luftdüse vor der Brennerdüse angeordnet ist, erfolgt eine
homogene Vermischung von Luft und Rauchgas, so daß bereits
in der Flammwurzel ausreichend Rauchgas vorhanden ist und
somit hohe, die NOx-Bildung verursachende Temperaturen ver
mieden sind.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lehre be
steht darin, daß die einzelnen Luftdüsen bei einer vorgege
benen Durchtrittsmenge eine verhältnismäßig große lichte
Weite haben, so daß dadurch die Gefahr einer Verschmutzung
oder Verstopfung gering ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das Misch
rohr an seinem hinteren Ende durch eine Düsenplatte ge
schlossen, wobei die Luftdüse bzw. Luftdüsen jeweils an
freien Enden von Düsenrohren angeordnet sind, die sich von
der Düsenplatte in das Innere des Mischrohres erstrecken.
Dabei ist die Zuleitung für Abgas durch Durchbrüche im
Mischrohr im Bereich der Düsenplatte gebildet. Bei dieser
Ausführungsform sind die Luftdüsen in dem freien Mischraum
innerhalb des Mischrohres angeordnet, so daß sie ihre volle
Mitreiß- und Injektorwirkung entfalten können. Das Abgas
strömt dabei durch die Durchbrüche im Mischrohr von der Sei
te her zu, und zwar im Bereich hinter den Luftdüsen. Dabei
sind die Durchbrüche zweckmäßigerweise dadurch gebildet, daß
Stege das Mischrohr im Abstand zu der Düsenplatte halten.
Dadurch ist zwischen Düsenplatte und hinterem Rand des
Mischrohres ein Spalt gebildet, der nur durch die das Misch
rohr haltenden Stege unterbrochen ist. Die so gebildeten
Durchbrüche im Mischrohr haben damit einen großen Quer
schnitt, der den Zustrom von Abgas kaum behindert.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die Durch
brüche in dem Mischrohr durch ein in oder auf dem Mischrohr
verschiebbares Rohrteil verschließbar. Dadurch kann die Men
ge des zuströmenden Abgases eingestellt werden. Besonders
zweckmäßig ist es dabei, wenn das Rohrteil mit Mitteln ver
bunden ist, die das Rohrteil bei Start des Brenners schlie
ßen und nach Starten des Brenners öffnen. Durch das Schlie
ßen des Rohrteils wird die Zufuhr von Abgas verringert oder
unterbrochen und dadurch ein sicheres Starten des Brenners
erreicht. Sobald der Brenner sicher brennt, wird das Rohr
teil geöffnet und Abgas beigemischt, wodurch in der ge
wünschten Weise die NOx-Bildung verringert wird. Die Mittel
zum Schließen und Öffnen des Rohrteils können in beliebiger
Weise ausgebildet sein. Es kann sich um einen Elektromagne
ten oder einen Stellmotor handeln, der in Abhängigkeit von
der Zeit nach Starten des Brenners oder in Abhängigkeit von
der Temperatur des Abgases gesteuert wird. In letzterem Fal
le ist es besonders zweckmäßig, wenn die Mittel zur Betäti
gung des Rohrteils durch ein im Bereich der Zuleitung für
Abgas angeordnetes Bimetall-Element gebildet sind, derart,
daß das Bimetall-Element das Rohrteil bei Start des Brenners
und kaltem Abgas geschlossen und bei warmem Abgas geöffnet
hält. Diese Ausführungsform ist besonders robust und benö
tigt keine Stromversorgung.
Die Speisung der Düsenrohre und damit der Luftdüsen
erfolgt gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dadurch, daß
die Düsenrohre über Durchbrüche in der Düsenplatte mit einer
Kammer in Verbindung stehen, die auf der den Düsenrohren
abgewandten Seite der Düsenplatte gebildet ist und die mit
einem Gebläse in Verbindung steht.
Aufgrund der Zumischung von Abgas zu der Luft besteht
die Gefahr einer Erwärmung der Brennerdüse und verbunden
damit einer Verstopfung der Brennerdüse. Es ist daher vor
teilhaft, die Brennerdüse am Ende eines Düsenstockes anzu
ordnen und Mittel zur Kühlung des Düsenstockes vorzusehen.
Diese Mittel können in verschiedener Weise ausgebildet sein.
Insbesondere bei kleineren Brennern ist es zweckmäßig, wenn
diese Mittel zur Kühlung des Düsenstockes ein Kühlrohr auf
weisen, das den Düsenstock mit Abstand umgibt und so einen
Kühlkanal bildet, der mit einem Gebläse zur Zuführung von
kühlem Gas, insbesondere Luft, in Verbindung steht. Beson
ders zweckmäßig ist es bei dieser Ausführungsform, wenn das
Kühlrohr von einem Rückleitungsrohr mit Abstand umgeben und
so ein Rückleitungskanal gebildet ist, wobei das Rücklei
tungsrohr mit seinem vorderen Ende dicht an die Brennerdüse
angrenzt, derart, daß der Kühlkanal im Bereich der Brenner
düse mit dem Rückleitungskanal verbunden ist. Der Vorteil
dieser Ausführungsform besteht darin, daß das kühlende Gas,
in der Regel Luft, nicht unmittelbar in den Mischraum ein
tritt und so die Mischverhältnisse beeinträchtigt, vielmehr
wird es durch den Rückleitungskanal zurückgeleitet, so daß
es dort entweder abgeleitet oder in einer Weise, die die
Mischverhältnisse im Mischraum nicht beeinträchtigt, dem
Mischgas in dem Mischraum innerhalb des Mischrohres zuge
führt wird. Es können mit dieser rückgeführten Luft auch
unmittelbar die Luftdüsen gespeist werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die Zünd
elektroden im Bereich der äußeren Begrenzung des aus dem
Mischrohr austretenden Gasstromes und des aus der Brennerdü
se austretenden Brennstoffkegels angeordnet.
Anhand der Zeichnungen soll die Erfindung an Ausfüh
rungsbeispielen näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt schematisch und im Schnitt ein erstes
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 zeigt schematisch und im Schnitt ein zweites
Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 3 zeigt schematisch und im Schnitt eine Abwand
lung der Ausführungsform gemäß Fig. 2.
Der in Fig. 1 dargestellte Brenner weist eine Brenner
düse 1 auf, die am Ende eines Düsenstockes 2 befestigt ist,
durch den Brennstoff der Brennerdüse 1 geführt wird. Der
Düsenstock 2 ist mit einer Wärmeisolation 3 umgeben.
Brennerdüse 1 und Düsenstock 2 ragen in einen Mischraum
4, der innerhalb eines Mischrohres 5 gebildet ist, das eine
nach innen gewölbte Innenwandung 6 aufweist, die den Durch
trittsquerschnitt des Mischraumes 4 im Bereich von Pfeilen 7
verengt, die aus Luftdüsen 8 in den Mischraum 4 strömende
Luft symbolisieren. Die Luftdüsen 8 befinden sich an freien
Enden von Düsenrohren 9, die an einer Düsenplatte 10 befe
stigt sind, welche im Bereich der Düsenrohre 9 Durchbrüche
aufweist, so daß durch Pfeile 11 symbolisierte Luft in die
Düsenrohre 9 strömen kann, und zwar aus einer in Strömungs
richtung vor der Düsenplatte 10 gebildeten Kammer 12, die
mit einem nicht dargestellten Gebläse für Luft in Verbindung
steht.
Zwischen der Innenwandung 6 des Mischrohres 5 und der
Isolation 3 befinden sich im Bereich der Pfeile 7 Leitbleche
13, die zur Strömungsrichtung geneigt sind und so das Misch
gas im Bereich der Mischkammer 4 in Rotation versetzen.
Das hintere Ende des Mischrohres 5 ist von Stegen 14 im
Abstand von der Düsenplatte 10 gehalten, so daß Durchbrüche
15 gebildet sind, durch die durch Pfeile 16 symbolisiertes
Abgas in die Mischkammer 4 strömen kann. Auf dem Mischrohr 5
ist verschieblich ein Rohrteil 17 angeordnet, das bei Ver
stellung die Durchbrüche 15 in der jeweils gewünschten Weise
verschließt oder öffnet.
Die Mischkammer 4 mündet in einen Brennraum 18 inner
halb eines Reaktionsrohres 19, das mit einem hinteren ver
jüngten Rohrteil 20 das Mischrohr 5 umschließt und über ein
mehrfach durchbrochenes Rohrteil 21 mit einem Gehäuse 22
verbunden ist, von dem nur der vordere Teil dargestellt und
innerhalb dessen die Kammer 12 angeordnet ist. In dem Bren
nerrohr 19 befinden sich Durchbrüche 23 und 24, durch die
zusätzlich Abgas, symbolisiert durch Pfeile 25, 26, in den
Brennraum 18 einströmen kann. An der Düsenplatte 10 ist ein
Flammwächter 27 befestigt, der durch eine nicht dargestellte
Öffnung in der Düsenplatte 10 die Flamme in dem Brennraum 18
überwacht. Zur Zündung der Flamme in dem Brennraum 18 dienen
in diesen Brennraum 18 ragende Zündelektroden 28, von denen
in der Zeichnung nur eine sichtbar ist.
Beim Inbetriebsetzen des in Fig. 1 gezeigten Brenners
wird zunächst das nicht dargestellte Gebläse in Betrieb ge
setzt, so daß unter Druck stehende Luft aus der Kammer 12 in
Richtung der Pfeile 11 durch die Düsenrohre 9 und die Luft
düsen 8 in Richtung der Pfeile 7 an der Brennerdüse 1 vorbei
in den Brennraum 18 strömt. Aus der Brennerdüse 1 in Rich
tung von Pfeilen 29 zerstäubt austretender Brennstoff wird
innig mit dem aus der Mischkammer 4 austretenden Luft/Rauch
gasgemisch vermischt und durch die Zündelektroden 28 gezün
det. Es entsteht so in dem Brennraum 18 eine Flamme. Aus dem
Brennraum 18 austretendes und im stromabwärtigen Bereich
entstehendes Abgas steht mit dem Bereich außerhalb des
Brennrohres 19 und des Mischrohres 5 in Verbindung. Durch
die Injektorwirkung der Luft, die aus den Luftdüsen mit ver
hältnismäßig großer Geschwindigkeit austritt und durch die
Teile 7 symbolisiert ist, entsteht auf der rückwärtigen Sei
te der Luftdüsen 8 ein Sog, durch den Abgas entsprechend den
Pfeilen 16 angesaugt, in die Mischkammer 4 geführt und dort
mit der durch die Pfeile 7 symbolisierten Luft vermischt
wird. Durch diese Vermischung werden hohe Temperaturen im
Bereich der Wurzel der Flamme in dem Brennraum 18 und damit
das Entstehen von NOx verringert. Hierzu trägt auch Abgas
bei, das in Richtung der Pfeile 25 und 26 durch die
Durchbrüche 23 und 24 in den Brennraum 18 einströmt.
Fig. 2 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispieles
gemäß Fig. 1. Gleiche oder sich entsprechende Teile sind mit
gleichen Bezugsziffern versehen. Ein Unterschied besteht
darin, daß der Düsenstock 2 mit Abstand von einem Kühlrohr
30 umgeben ist, das von Blechen 31 an dem Düsenstock 2 ge
halten ist. Das Kühlrohr 30 ist wiederum mit Abstand von
einem Rückleitungsrohr 32 umgeben, das über Bleche 33 auf
dem Kühlrohr 30 gehalten und außerdem mit den Leitblechen 13
verbunden ist. Das vordere Ende des Rückleitungsrohres 32
ist über ein Schließblech 34 dicht mit der Brennstoffdüse 1
verbunden. Auf diese Weise ist ein Kühlluftsystem mit einem
Kühlkanal 35 geschaffen, durch den Kühlluft in Richtung ei
nes Pfeiles 36 zu der Brennstoffdüse 1 und zurück durch ei
nen Rückleitungskanal 37 in Richtung von Pfeilen 38 strömt.
Die Art der Zuführung der Luft in den Kühlkanal 35 kann be
liebig sein, ebenso die Abführung der Luft aus dem Rücklei
tungskanal 37 in einen Bereich niedrigen Druckniveaus, bei
spielsweise in den Ansaugbereich des Gebläses.
Ein weiterer Unterschied der Ausführungsform gemäß Fig.
2 gegenüber der gemäß Fig. 1 besteht darin, daß das Rohrteil
17 über kleine Stäbe 39 mit Bimetallelementen 40 verbunden
ist, die mit dem durch Pfeile 16 symbolisierten Abgasstrom
in Kontakt sind. Das Bimetallelement 40 arbeitet so, daß das
Rohrteil 17 die Durchbrüche 15 verkleinert oder schließt,
wenn der Brenner gestartet wird und das Abgas noch kalt ist,
während die Durchbrüche 15 vergrößert oder gar ganz geöffnet
werden, wenn sich der Brenner im Dauerbetrieb befindet und
die Abgase warm sind. Ein weiterer Unterschied besteht dar
in, daß zur Flammüberwachung eine Ionisationselektrode 28′
vorgesehen ist, mittels derer ein Ionisationsstrom zu den
Zündelektroden 28 meßbar ist.
Fig. 3 zeigt eine Abwandlung der Ausführungsform gemäß
Fig. 2. Gleiche oder sich entsprechende Teile sind mit glei
chen Bezugsziffern versehen. Der Unterschied liegt darin,
daß das hintere Ende des Rückleitungsrohres 32 an der Düsen
platte 10 endet und der Rückleitungskanal 37 in eine Kammer
41 mündet, die dicht zwischen dem hinteren Ende des Kühlroh
res 30, einer rohrförmigen Wandung 42 und einer Trennwand 43
gebildet ist, die die Kammer 41 von der Kammer 12 trennt. In
die Einmündung zu dem Kühlkanal 35 führt ein Trichter 44.
Bei Betrieb strömt Luft aus der Kammer 12 in Richtung
von Pfeilen 45 in den Kühlkanal 35 und an der Brennerdüse 1
vorbei durch den Rückleitungskanal 37 in die Kammer 41, aus
der dann die Luft durch Durchbrüche in der Düsenplatte 10 in
Richtung von Pfeilen 46 in die Düsenrohre 9 und aus den Dü
sen 8 in den Mischraum 4 strömt. Somit wird die gesamte, von
einem Gebläse in die Kammer 12 geführte Luft zunächst zur
Kühlung des Düsenstoffes 2 und dann zur Speisung der Luftdü
sen 8 verwendet.
Claims (11)
1. Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff,
mit einer Brennerdüse, die mit einer Zuleitung für Brennstoff verbunden ist, und
mit einem die Brennstoffdüse konzentrisch umgeben den Mischrohr, das mit einer Zuleitung für Luft und einer Zuleitung für Abgas verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung für Luft in wenig stens einer Luftdüse (8) mündet, die entfernt von der Innen wandung (6) des Mischrohres (5) und in Austrittsrichtung der Brennerdüse (1) vor dieser angeordnet ist.
mit einer Brennerdüse, die mit einer Zuleitung für Brennstoff verbunden ist, und
mit einem die Brennstoffdüse konzentrisch umgeben den Mischrohr, das mit einer Zuleitung für Luft und einer Zuleitung für Abgas verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung für Luft in wenig stens einer Luftdüse (8) mündet, die entfernt von der Innen wandung (6) des Mischrohres (5) und in Austrittsrichtung der Brennerdüse (1) vor dieser angeordnet ist.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mischrohr (5) an seinem hinteren Ende durch eine Düsenplatte
(10) geschlossen ist, daß die Luftdüse (8) jeweils an freien
Enden von Düsenrohren (9) angeordnet sind, die sich von der
Düsenplatte (10) in das Innere des Mischrohres (5) erstrec
ken, und daß die Zuleitung für Abgas durch Durchbrüche (15)
im Mischrohr (5) im Bereich der Düsenplatte (10) gebildet
sind.
3. Brenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchbrüche durch Stege (14) gebildet sind, die das Misch
rohr (5) im Abstand zu der Düsenplatte (10) halten.
4. Brenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchbrüche (15) in dem Mischrohr (5) durch ein in oder auf
dem Mischrohr (5) verschiebbares Rohrteil (17) verschließbar
sind.
5. Brenner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rohrteil (17) mit Mitteln verbunden ist, die das Rohrteil
(17) bei Start des Brenners schließen und nach Starten des
Brenners öffnen.
6. Brenner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mittel zur Betätigung des Rohrteils (17) durch ein im Be
reich der Zuleitung für Abgas angeordnetes Bimetallelement
(40) gebildet sind, derart, daß das Bimetallelement (40) das
Rohrteil (17) bei Start des Brenners und kaltem Abgas ge
schlossen und bei warmem Abgas geöffnet hält.
7. Brenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düsenrohre (9) über Durchbrüche in der Düsenplatte (10) mit
einer Kammer (12) in Verbindung stehen, die auf der den Dü
senrohren (9) abgewandten Seite der Düsenplatte (10) gebil
det ist und die mit einem Gebläse in Verbindung steht.
8. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Brennerdüse (1) am Ende eines Düsenstockes (2) angeordnet
ist und daß Mittel zur Kühlung des Düsenstockes (2) vorgese
hen sind.
9. Brenner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mittel zur Kühlung des Düsenstockes (2) ein Kühlrohr (30)
aufweisen, das den Düsenstock (2) mit Abstand umgibt und so
einen Kühlkanal (35) bildet, der mit einem Gebläse zur Zu
führung von kühlendem Gas, insbesondere Luft, in Verbindung
steht.
10. Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kühlrohr (30) von einem Rückleitungsrohr (32) mit Abstand
umgeben und so ein Rückleitungskanal (37) gebildet ist und
daß das Rückleitungsrohr (32) mit seinem vorderen Ende über
ein Schließblech (34) dicht an die Brennerdüse (1) angrenzt,
derart, daß der Kühlkanal (35) im Bereich der Brennerdüse
(1) mit dem Rückleitungskanal (37) verbunden ist.
11. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Zündelektroden (28) im Bereich der äußeren Begrenzung des
aus dem Mischrohr (5) austretenden Gasstromes und des aus
der Brennerdüse (1) austretenden Brennstoffkegels angeordnet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100380 DE19600380A1 (de) | 1996-01-08 | 1996-01-08 | Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100380 DE19600380A1 (de) | 1996-01-08 | 1996-01-08 | Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19600380A1 true DE19600380A1 (de) | 1997-07-10 |
Family
ID=7782278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996100380 Withdrawn DE19600380A1 (de) | 1996-01-08 | 1996-01-08 | Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19600380A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19917662A1 (de) * | 1999-04-19 | 2000-11-02 | Elco Kloeckner Heiztech Gmbh | Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff |
| WO2003098109A1 (fr) * | 2002-05-10 | 2003-11-27 | Ludovic Chochoy | Chalumeau et dispositif permettant de former un chalumeau |
| WO2004029511A1 (en) * | 2002-09-25 | 2004-04-08 | Linde Ag | Method and apparatus for heat treatment |
-
1996
- 1996-01-08 DE DE1996100380 patent/DE19600380A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19917662A1 (de) * | 1999-04-19 | 2000-11-02 | Elco Kloeckner Heiztech Gmbh | Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff |
| DE19917662C2 (de) * | 1999-04-19 | 2001-10-31 | Elco Kloeckner Heiztech Gmbh | Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff |
| WO2003098109A1 (fr) * | 2002-05-10 | 2003-11-27 | Ludovic Chochoy | Chalumeau et dispositif permettant de former un chalumeau |
| WO2004029511A1 (en) * | 2002-09-25 | 2004-04-08 | Linde Ag | Method and apparatus for heat treatment |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: AUGUST BRöTJE GMBH, 26180 RASTEDE, DE |
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