DE19917662A1 - Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff - Google Patents
Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen BrennstoffInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Brenner für flüssige und/oder gasförmige Brennstoffe für Feuerungsanlagen in Warmwasserkesseln, Dampferzeugern, Thermalölerhitzern, Heißgaserzeugern und anderen Wärmeerzeugern. DOLLAR A Der erfindungsgemäße Brenner für flüssige und/oder gasförmige Brennstoffe besteht aus mindestens einer Brennstoffdüse und einer Zuführung für flüssigen Brennstoff und/oder mindestens einer weiteren Zuführung für gasförmigen Brennstoff sowie einem die Brennstoffdüse umgebendem Flammrohr. Dieses Flammrohr ist mit Mitteln für die Zuführung von Luft oder Sauerstoff und mit Mitteln für die Zuführung von Abgas verbunden. Dabei bestehen erfindungsgemäß die Mittel für die Zuführung von Luft oder Sauerstoff aus mindestens zwei Düsen, die in Ausströmrichtung vor der Brennerdüse angeordnet sind, wobei die Düsen in einem Winkel alpha zur Achse der Brenndüse und in einem Winkel delta zur Flammrohrachse angeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Brenner für flüssige und/oder gasförmige
Brennstoffe für Feuerungsanlagen in Warmwasserkesseln, Dampferzeugern,
Thermalölerhitzern, Heißgaserzeugern und anderen Wärmeerzeugern.
Die Emission von Verbrennungsgasen aus Gas- und Ölfeuerungsanlagen
verursacht erhebliche Umweltbelastungen durch die bei der Verbrennung
entstehenden Schadstoffe. Die Bildung einiger Schadstoffe, wie z. B. NOX
(Stickoxide) kann durch Primärmaßnahmen in der Verbrennungs- und
Strömungsführung im Reaktionsraum beeinflusst und wirksam reduziert
werden. Eine Möglichkeit der Reduzierung der Schadstoffe besteht darin,
Abgase zu rezirkulieren und der Verbrennungsluft hinzuzumischen. Die
Wirksamkeit dieses Konzeptes beruht auf der Verringerung der
Flammentemperatur, die maßgeblich von der Mischung aus rezirkuliertem
Abgas, Verbrennungsluft und des Brennstoffes bzw. der
ßrennstoflzusammensetzung abhängt.
In der DE 196 00 380 A1 ist ein Brenner für flüssige und gasförmige
Brennstoffe beschrieben. Dieser enthält eine Brennerdüse, die mit einer
Zuleitung für Brennstoff verbunden ist. Der Brenner enthält des Weiteren
eine Brennstoffdüse, die von einem Mischrohr konzentrisch umgeben wird,
das mit einer Zuleitung für Luft und einer Zuleitung für Abgas verbunden ist.
Die Zuleitung für Luft mündet in wenigstens einer Luftdüse, die in
Austrittsrichtung der Brennerdüse vor dieser angeordnet ist. Die aus der
Luftdüse mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit ausströmende Luft
reißt Abgas mit und sorgt für eine hohe Saugwirkung. Damit wird wirksam
Abgas angesaugt und mit der Luft in einer Mischkammer vermischt. Das
zugeführte Abgas sorgt für eine Verringerung der Temperatur der Flamme
des Brenners und damit für eine verringerte Bildung von NOx. Durch
Leitbleche, die vor der Luftdüse angeordnet sind und die zur
Strömungsrichtung hin geneigt sind, wird das Abgas sowie die zugeführte
Luft gemischt und im Bereich der Mischkammer, die sich in Höhe der
Brennstoffdüse befindet, in Rotation versetzt. Ein derartiger Brenner hat den
Nachteil, dass er eine Reihe von Einbauten aufweist, wie z. B. die Leitbleche.
Darüber hinaus können die Art der Mischung sowie die Rotationsströmungen
nicht verändert werden.
Hier setzt nun die Erfindung ein, deren Aufgabe es ist, einen Brenner zu
schaffen, der einen geringeren fertigungstechnischen Aufwand benötigt und
bei geringem Energieeinsatz insbesondere die NOx-Bildung bei der
Verbrennung noch weiter erheblich verringert und damit einen weiteren
Beitrag zur Umweltentlastung leistet.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Merkmale des
Anspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Der erfindungsgemäße Brenner für flüssige und/oder gasförmige Brennstoffe
besteht aus mindestens einer Brennstoffdüse und einer Zuführung für
flüssigen Brennstoff und/oder mindestens einer weiteren Zuführung für
gasförmigen Brennstoff sowie einem die Brennstoffdüse umgebendem
Flammrohr. Dieses Flammrohr ist mit Mitteln für die Zuführung von Luft oder
Sauerstoff und mit Mitteln für die Zuführung von Abgas verbunden. Dabei
bestehen erfindungsgemäß die Mittel für die Zuführung von Luft oder
Sauerstoff aus mindestens zwei Düsen, die in Ausströmrichtung vor der
Brennerdüse angeordnet sind, wobei die Düsen in einem Winkel α zur Achse
der Brennerdüse und in einem Winkel δ zur Flammrohrachse angeordnet
sind.
Diese Anordnung der geneigten Düsen führt zu einer intensiven Mischung
von Luft und Abgas bzw. Rauchgas sowie zu einer Verdrallung der
Verbrennungsluft, ohne dass es weiterer Einbauten, wie z. B. Leitblechen,
bedarf. Des Weiteren hat diese Anordnung den Vorteil, dass der Luftstrom
bzw. das Luftabgasgemisch auf den Sprühkegel, der durch das Austreten
des Brennstoffes aus der Brennerdüse erzeugt wird, abgestimmt werden
kann. Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, dass der Winkel α
zwischen der Achse der Brennerdüse und der Achse der Düsen 0 bis 80°,
vorzugsweise 20 bis 40°, beträgt.
Das Flammrohr ist in einer Weiterbildung der Erfindung mit der Grundplatte
verbunden, wobei im Innenraum des Flammrohres an der Grundplatte ein in
Richtung der Austrittsöffnung des Flammrohres ein in etwa konisch
ausgebildeter Körper angeordnet ist, dessen Flanke in etwa parallel zur
Innenwand des Flammrohres verläuft, wobei die Innenwand des
Flammrohres in ihrem der Grundplatte zugewandten Teil in etwa konisch
geformte Aufweitungen aufweist, deren Innenflanke in etwa parallel zur
Außenflanke des Körpers verläuft.
Mit dieser Ausbildung wird eine Form geschaffen, die in vorteilhafter Weise
die Strömungsführung des Luft- bzw. Gasgemisches fördert.
Eine weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
dass die Düsen in tangentialer Richtung zur Brennerachse in einem Winkel δ
zwischen 5 und 85°, vorzugsweise zwischen 30 und 60°, angestellt sind. Mit
der tangentialen Ausrichtung der Düsen wird eine verstärkte Drallströmung
erzeugt, die aufgrund der hohen Verwirbelung zu einer besseren
Vermischung von Brennstoff und Luft führt, damit nahstöchiometrische
Bereiche vermeidet und somit zu einer stark verminderten NOx Bildung
beiträgt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Winkel β
zwischen der Austrittsachse der Düse und dem Sprühkegel des aus der
Brennerdüse austretenden Brennstoffes zwischen 30 und 75°, vorzugsweise
zwischen 50 und 60°, beträgt. Auch diese Ausrichtung der Düsen auf den
Sprühkegel führt zu einer weiteren Verbesserung der Mischungsintensität
von Luft bzw. Abgas und Brennstoff.
Des Weiteren können die Düsen beweglich angeordnet werden. Hierdurch
wird in vorteilhafter Weise eine Drallstärkenanpassung an den Lastbereich
der Anlage möglich. Diese Anpassung kann auch während des Betriebes der
Anlage erfolgen.
Diese vorteilhafte Wirkung kann auch dadurch geschaffen werden bzw. noch
verstärkt werden, wenn einzelne der Düsen abschaltbar sind. In dem
vorderen, erweiterten Bereich des Flammrohres sind Öffnungen angeordnet.
Durch diese Öffnungen wird, verursacht durch das Eindüsen von Luft oder
Sauerstoff durch die Düsen, ein Sog erzeugt, der in dem Brennraum
befindliches Gas in Pfeilrichtung in das Flammrohr einsaugt. Durch das
Einsaugen von Abgas aus dem Brennerraum mit anschließender
Vermischung und Verbrennung kann einerseits die Temperatur der Flamme
in ihrem Wurzelbereich reduziert werden und damit auch einen weiteren
Beitrag zur Verringerung der NOx-Bildung geleistet werden.
An oder in dem Flammrohr im Bereich der Öffnungen sind in einer weiteren
Ausgestaltung Schieber angeordnet, um die Größe der Öffnungsflächen
einzustellen. Dies hat zur vorteilhaften Folge, dass hierdurch der
Volumenstrom des eingesaugten Abgases gesteuert werden kann.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die
Innenwandung des Flammrohres im Bereich seiner Austrittsöffnung
zylindrisch oder konvergent oder divergent ausgeführt ist. Dies hat zur Folge,
dass der Rückstrom des Abgases innerhalb der Begrenzung der Flamme im
Brennraum beeinflusst werden kann. Eine konvergente Ausführung der
Austrittsöffnung führt zu einer Erniedrigung des Rückstromes von Abgas,
eine divergente Ausführung führt zu einer Vergrößerung des
Rückstromgebietes und damit einer verstärkten Verbrennung des Abgases.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass mindestens eine Gasdüse oder
eine Gasaustrittsbohrung im Bereich vor oder hinter der Brennerdüse zwecks
Zuführung des gasförmigen Brennstoffes zur Realisierung eines Betriebes
mit Gas angeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnungen 1 bis 3 näher
erläutert. Dabei zeigt die
Fig. 1 schematisch den Querschnitt eines erfindungsgemäßen Brenners,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Brenners, wobei ein
bzw. mehrere Stege nicht dargestellt sind und
Fig. 3 einen Schnitt durch den Brenner in der Schnittebene A-A' der Fig. 2.
Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Brenner, der mit der Wand 16 des
Brennraumes 17 verbunden ist. Der Brenner besteht aus einem Flammrohr
1, dessen vorderer Austrittsbereich 6 konvergent ausgeführt ist. Der hintere
Teil des Flammrohres 1 ist in diesem Beispiel durch die Erweiterung 5
gekennzeichnet, die im weiteren Verlauf in Richtung der Wand 16 mit einer
Grundplatte 9 mittels Stegen 10 verbunden ist. Die Öffnungen 25 zwischen
den Stegen 10 sind mittels Schieber 18 verschließbar. Die Pfeile 21 geben
die Bewegungsrichtungen des Schiebers 18 an. Die Grundplatte 9 ist mit der
Wand 16 des Brennraumes 17 verbunden. Im Innenbereich des
Flammrohres 1 befindet sich ein Innenkörper 26, der ebenfalls mit der
Grundplatte 9 verbunden ist. Der Innenkörper 26 ist in etwa konisch
ausgebildet, und seine Außenflanke 11 verläuft in etwa parallel zur
Innenwand der Erweiterung 5 des Flammrohres 1. In diesem Innenkörper
sind die Einrichtungen für die Zuführung von flüssigem Brennstoff 3 sowie die
Zuführung von gasförmigen Brennstoffen 4 angeordnet. Die Zuführung
gasförmiger Brennstoffe kann durch Gasdüsen 7 durch
Gasaustrittsbohrungen 8 oder durch andere geeignete Ausführungen
erfolgen. An der Spitze der Zuführung 3 sitzt die Brennerdüse 12, die in
einem Sprühkegel 14 den flüssigen Brennstoff in Richtung der
Austrittsöffnung 6 des Brennerkopfes versprüht. Mit 13 ist eine
Zündelektrode bezeichnet. Auf der Grundplatte 9 sind auch mehrere
Luftdüsen 2 angeordnet, die über den Umfang des Zwischenraumes
zwischen dem Innenkörper 26 und dem Flammrohr 1 bzw. den Stegen 10
verteilt sind. Diesen Luftdüsen 2 wird Luft von außen in Richtung des Pfeiles
22 zugeführt. Zur Verstärkung der Luftzuführung können Ventilatoren
eingesetzt werden. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist die
Einstellung der Luftdüsen, in diesem Falle in radialer als auch in tangentialer
Richtung zur Strahl- bzw. Brennerachse, zur Erzeugung einer Drallströmung.
Die Luftzuführung kann sowohl über starre als auch über bewegliche
Luftzuführung erfolgen, um eine Drallstärkenanpassung über dem
Lastbereich der Anlage vornehmen zu können. Zusätzlich können - in
diesem Beispiel nicht dargestellt - einzelne Luftzuführungen während des
Betriebes zu- oder abgeschaltet werden. Besonders vorteilhaft für die
Wirksamkeit ist die Aufteilung des Luftstromes in Einzelstrahlen durch die
Luftdüsen 2, deren Austrittsflächen 19 kreisförmig, in anderen
Ausführungsformen quadratisch oder trapezförmig, ausgestaltet sind. Beim
Betrieb des Brenners werden durch die Einzelstrahlen, die aus den
Luftdüsen 2 austreten, Rauchgase aus dem Brennraum 17 in Richtung der
Pfeile 20 eingesaugt. Das Abgas wird mit der Luft mitgerissen und
spätestens mit dem Auftreffen auf den Sprühkegel 14 intensiv
durchgemischt. Von wesentlicher Bedeutung für die Durchmischung und
letztlich die Stabilität der Flammenausbildung 24 ist die Drallwirkung der
Einzelstrahlen aus den Luftdüsen 2. Eine hohe Einsaugrate von Abgas in
Verbindung mit der intensiven Vermischung bewirkt die Herabsetzung der
Flammenspitzentemperatur und damit eine stark verminderte NOx-Bildung.
Wie schon oben ausgeführt, ist die Austrittsöffnung 6 des Flammrohres 1
konvergent ausgeführt. Damit wird die äußere Begrenzung der Flamme 24
im Brennraum beeinflusst, die hier schematisch dargestellt ist. Erwünscht ist
eine starke Rückströmung 15 des Abgases möglichst in den
Flammenwurzelbereich hinein. Der Austrittsbereich 6 kann jedoch auch
divergent oder zylindrisch ausgeführt sein. Ein divergenter Austrittsbereich 6
hätte z. B. eine stärkere Drallströmung zur Folge, die wiederum eine
verstärkte Einsaugung des Rückstromes des Abgases 15 nach sich zieht.
Der Querschnitt des Raumes zwischen dem erweiterten Bereich 5 des
Flammrohres 1 sowie der Flanke des Innenkörpers 11 sollte möglichst groß
im Verhältnis zur Querschnittsfläche der Austrittsöffnung sein. Der Quotient
aus diesen beiden Querschnittsflächen sollte < 2 betragen. Der konisch
ausgebildete Ringraum zwischen der Erweiterung 5 der Innenflanke 11 des
Innenkörpers 26 führt zu einer besseren Strömungsführung. Dabei ist ein
Optimum zu finden zwischen einer kleinen Querschnittsfläche, die eine
bessere Vermischung zur Folge hat, und einer größeren Querschnittsfläche
beim Austritt der Luft aus den Austrittsöffnungen 19 der Luftdüse 2, da damit
ein "ruhiger" Lufteintritt geschaffen wird.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht eines Brennerkopfes, in der die über den
Umfang des Ringraumes zwischen Flanke 11 des Innenkörpers 26 und der
Erweiterung 5 des Flammrohres 1 angeordneten Luftdüsen 2 dargestellt
sind. Die Längsachsen dieser Luftdüsen 2 sind zum einen in radialer
Richtung dem Winkel α 28 zur Mittelachse des Flammrohres 1 ausgerichtet,
zum anderen tangential in einem Winkel δ 30 zur Längsachse des
Flammrohres 1 angestellt.
Dies wird auch deutlich aus einem Schnitt in Fig. 3, der in diesem
Ausführungsbeispiel vier Luftdüsen 2 zeigt, die mittels der Verbindung 27 mit
der Grundplatte 9 verbunden sind. Die Verbindung 27 kann als
Schweißverbindung, aber auch durch andere kraftschlüssige Verbindungen
hergestellt werden. Die Öffnung 19 zeigt in Richtung des Austrittsbereiches 6
des Flammrohres 1. Durch diesen Querschnitt wird nochmals die radiale wie
auch tangentiale Anordnung der Luftdüsen 2 deutlich. In dieser Figur sind die
weiteren Einrichtungen des Brennerkopfes, wie Brennerdüsen,
Zündelektroden, Gasdüsen etc., nicht dargestellt.
1
Flammrohr
2
Luftdüsen
3
Zuführung für flüssigen Brennstoff
4
Zuführung für gasförmigen Brennstoff
5
Erweiterung des Flammrohres
1
6
Austrittsbereich des Flammrohres
1
7
Gasdüsen
8
Gasaustrittsbohrungen
9
Grundplatte
10
Stege
11
Flanke des Innenkörpers
12
Brennerdüse
13
Zündelektrode
14
Sprühkegel des flüssigen Brennstoffes
15
Rückströmung des Abgases
16
Wand des Brennraumes
17
17
Brennraum
18
Schieber
19
Austrittsöffnung der Luftdüsen
2
20
Richtung des eingesaugten Abgases
21
Bewegungsrichtungen des Schiebers
18
22
Luftzuführungsrichtung
23
Gaszuführungsrichtung
24
äußere Begrenzung der Flamme im Brennraum (schematisch)
25
Öffnungen, verschließbar
26
Innenkörper
27
Verbindungen der Luftdüsen
2
mit der Grundplatte
9
28
Winkel α
29
Winkel β
30
Winkel δ
Claims (11)
1. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff mit mindestens
einer Brennstoffdüse (12) und mit einer Zuführung für flüssigen
Brennstoff (3) und/oder mindestens einer weiteren Zuführung für
gasförmigen Brennstoff (4) und einem die Brennstoffdüse (12)
umgebenden Flammrohr (1), welches mit Mitteln für die Zuführung mit
Luft oder Sauerstoff und Mitteln für die Zuführung von Abgas verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Mittel für die Zuführung mit Luft oder Sauerstoff aus mindestens
zwei Düsen (2) bestehen, die in Ausströmrichtung vor der Brennerdüse
(12) angeordnet sind, wobei die Düsen (2) in einem Winkel α zur Achse
der Brennerdüse (12) angeordnet sind.
2. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Winkel α zwischen der Achse der Brennerdüse (12) und der Achse
der Düsen (2) zwischen 0 und 80°, vorzugsweise zwischen 20 und 40°,
beträgt.
3. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das Flammrohr (1) mit einer Grundplatte (9) verbunden ist, wobei im
Innenraum des Flammrohres (1) an der Grundplatte (9) ein in Richtung
der Austrittsöffnung des Flammrohres (1) in etwa konisch
ausgebildeter Körper (26) angeordnet ist, dessen Flanke (11) in etwa
parallel zu der Innenwand des Flammenrohres verläuft, wobei die
Innenwand des Flammenrohres in ihrem der Grundplatte zugewandten
Teil in etwa konisch geformte Aufweitungen (5) aufweist, deren
Innenflanke in etwa parallel zur Außenflanke des Körpers (26) verläuft.
4. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach Anspruch 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Düsen (2) in tangentialer Richtung zur Brennerachse in einem
Winkel δ zwischen 5 und 85°, vorzugsweise zwischen 30 und 60°,
zwecks Erzeugung einer Drallströmung angestellt sind.
5. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
der Winkel β zwischen der Austrittsachse der Düse (2) und dem
Sprühkegel (14) des aus der Brennerdüse (12) austretenden
Brennstoffes zwischen 30 und 75°, vorzugsweise zwischen 50 und 60°
beträgt.
6. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Düsen (2) beweglich angeordnet sind.
7. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine der Düsen (2) abschaltbar ausgeführt ist.
8. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
in dem vorderen erweiterten Bereich (5) des Flammrohres (1)
Öffnungen (25) angeordnet sind.
9. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
an oder in dem Flammrohr (1) im Bereich der Öffnungen (25) Schieber
(18) angeordnet sind, um die Größe der Öffnungsflächen einzustellen.
10. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach einem der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Innenwandung des Flammrohres (1) im Bereich ihrer
Austrittsöffnung (6) zylindrisch oder konvergent oder divergent
ausgeführt ist.
11. Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff nach einem der
Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine Gasdüse (7) oder Gasaustrittsbohrung (8) im Bereich
vor oder hinter der Brennerdüse (12) zwecks Zuführung des
gasförmigen Brennstoffes angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999117662 DE19917662C2 (de) | 1999-04-19 | 1999-04-19 | Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999117662 DE19917662C2 (de) | 1999-04-19 | 1999-04-19 | Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19917662A1 true DE19917662A1 (de) | 2000-11-02 |
| DE19917662C2 DE19917662C2 (de) | 2001-10-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999117662 Expired - Fee Related DE19917662C2 (de) | 1999-04-19 | 1999-04-19 | Brenner für flüssigen und/oder gasförmigen Brennstoff |
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Also Published As
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Free format text: EIGENMANN, LARS, DIPL.-ING., 77654 OFFENBURG, DE KOCH, RAINER, DR.-ING., 76297 STUTENSEE, DE FREUND, EKKEHART, DIPL.-ING., 01796 PIRNA, DE WITTIG, SIGMAR, PROF.DR.-ING., 76228 KARLSRUHE, DE |
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